Nachbehandlung

Sie werden nach der Operation in der Regel zunächst für 24 Stunden auf der Intensivstation betreut, wo eine Kreislaufüberwachung und Wundkontrolle durchgeführt wird. Wichtig ist das Abhusten, um eine Lungenentzündung zu vermeiden. Dabei kann die Operationswunde durch Handauflegen gestützt werden.
Am Folgetag werden Sie in der Regel wieder auf Ihr Zimmer zurückkehren. Sie müssen mit Hilfe aufstehen, die Wunddrainagen werden entfernt und eventuell auch der Magenschlauch. Sobald das Verdauungssystem wieder arbeitet, dürfen Sie zunächst vorsichtig trinken und in den nächsten Tagen vermehrt wieder essen.
Sofern die Wunden gut heilen und Sie sich wieder wohl fühlen, dürfen sie etwa 8-10 Tage nach der Operation wieder nach Hause.

In der ersten Zeit sollten Sie sich nicht zuviel belasten. Ausgiebiges Spazierengehen fördert jedoch den Erholungsprozess. Sie sollten etwa drei Monate lang nicht mehr als 5 Kilogramm Gewicht heben, um einen Narbenbruch zu vermeiden.
Ferner sollten Sie ein Medikament einnehmen, welches die Verklebung der Blutplättchen verhindert (z.B. ASS, Plavix, Iscover).
Ein mal pro Jahr sollte eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes durchgeführt werden.

Sollte es zu Veränderungen und Schmerzen an der Wunde, zu Fieber, Übelkeit oder Gefühlsstörungen in den Beinen kommen, müssen Sie sofort Ihren Hausarzt informieren oder unsere Ambulanz aufsuchen.
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