Operation

Die häufigste Operationsmethode ist die "Ausschälung" der inneren Halsschlagader.
Hierbei wird das Gefäß im Halsbereich freigelegt, geöffnet und der Verschlusszylinder ausgeschält. Das Blut wird in dieser Zeit über ein Kunststoffröhrchen umgeleitet. Nach Säuberung der Halsschlagader wird diese wieder verschlossen. Dabei wird ein Kunststoff-Streifens als Kaliberausgleich eingesetzt.

Bei der Operation kann es wie bei jeder anderen Operation auch zur Verletzung der umgebenden Gefäße und Nerven, insbesondere des die Schlagader überkreuzenden Zungennerven kommen. Diese würde zu einer meist vorübergehenden Einschränkung der Zungenbeweglichkeit mit zunächst undeutlicher Sprache und vermehrtem auf die Zunge beißen beim Essen führen.
Sollte sich einmal ein größerer Bluterguß im Halsbereich entwickeln, müsste dieser unter Umständen in einer weiteren Operation entfernt werden.
Selten kommt es zu einer Entzündung im Wundbereich, möglicherweise unter Einbeziehung des Kunststoff-Streifens, dann muss dieser wieder entfernt und gegen einen Venenstreifen ausgetauscht werden.
Ferner kann sich in der Schlagader ein Blutgerinnsel lösen und einen Schlaganfall auslösen.
Ein Gerinnsel in der Beinvenen, eine sogenannte Beinvenenthrombose ist aufgrund der zusätzlich durchgeführten Blutverdünnung sehr selten, kann aber zu einer Lungenembolie mit Verlegung der Blutbahnen in der Lunge führen. In wenigen Fällen kann es auch nach der Operation wieder zu einer Einengung der Halsschlagader kommen.
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