Opertation

Prinzipiell gibt es die Möglichkeit, eine verengte Stelle in einer Schlagader durch eine "Ausschälung" der Verkalkung zu säubern (TEA) oder den betroffenen Bereich mit einem künstlichen Gefäß zu überbrücken (Bypassoperation). Dieses kann aus der eigenen oberflächlichen Beinvene gewonnen werden oder es wird ein Kunststoffgefäß verwendet. Welches Verfahren für Sie geeignet ist, kann nur Ihr behandelnder Arzt entscheiden.
Zunächst müssen jedoch begleitende Risiken von Seiten des Herz-Kreislaufsystems, der Lungen und Nieren abgeklärt werden.

Bei der Operation kann es wie bei jeder anderen Operation auch zu einer Verletzung der umgebenden Organe, Gefäße und Nerven kommen. Bei Männern können bei Operationen an der Bauch- oder Beckenschlagader nach der Operation Erektionsstörungen auftreten.
Sollte sich einmal ein größerer Bluterguß entwickeln, müsste dieser eventuell in einer weiteren Operation entfernt werden.
Selten tritt eine Entzündung im Wundbereich auf. Ist die Kunststoff-Prothese auch betroffen wird diese wieder entfernt.
Ferner kann sich in der Schlagader ein Blutgerinnsel lösen, das einen Gefäßverschluß im Bein oder bei Operationen an der Bauchschlagader in den Nieren auslösen könnte.
Ein Gerinnsel in den Beinvenen, eine sogenannte Beinvenenthrombose ist aufgrund der zusätzlich durchgeführten Blutverdünnung eher selten, könnte aber zu einer Lungenembolie mit Verlegung der Blutbahnen in der Lunge führen.
Leider kann es auch zu einem erneuten Verschluß der gesäuberten Schlagader oder des Bypasses kommen.
Ein Fortschreiten der eigentlichen Erkrankung, der Gefäßverkalkung, lässt sich nur durch Aufheben der Risikofaktoren erreichen.
Bethanienstraße 21
47441 Moers
Tel. 02841/200-0

© 2018 Bethanien
Datenschutz
Impressum



Beauftragter für Medizinproduktesicherheit
Kontakt-E-Mail:
marcus.eidmann@bethanienmoers.de