Narkolepsie - Schlafsucht

Bei der Narkolepsie handelt es sich um eine Störung der Schlaf-Wach-Regulierung, die vom Gehirn gesteuert wird. Es kommt zu plötzlichen Schlafanfällen, die nicht kontrollierbar sind. Die Krankheit kann in jedem Alter auftreten, beginnt jedoch in der Regel im jungen Erwachsenenalter.

Symptome


Zwanghafte, plötzliche Schlafanfälle am Tag, die nur sehr kurz anhalten. Es kann zu leichten bis starken Muskelerschlaffungen (Kataplexie) kommen. Auch Halluzinationen beim Einschlafen (hypnagoge Halluzination) oder Erwachen oder zwischen kurzen Schlafphasen können auftreten. Meist sind sie visuell und recht wirklichkeitsnah. Weiterhin beschreiben die Betroffenen eine kurzfristige Lähmung eines Körperteils in der Aufwachphase (Schlafl ähmung). Zum Vollbild der Narkolepsie gehören alle vier genannten Beschwerdebilder. Sie müssen aber nicht immer alle zusammen auftreten.

Untersuchung


Nach einem Anamnesegespräch mit dem Arzt werden im Schlafl abor verschiedene Messungen durchgeführt. Dazu gehört auch ein Multi-Schlaf-Latenz- Test (MSLT) zur Registrierung des Schlafmusters. Ergänzend werden spezielle Blutuntersuchungen durchgeführt.

Therapie


Die Behandlung der Narkolepsie besteht aus einer medikamententösen Therapie und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, bei denen das private Umfeld miteinbezogen werden sollte.
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