Behandlung

Wenn durch Anamnese, klinischen Befund und bildgebende Diagnostik eindeutig die Ursache der Beschwerden gefunden ist, kann entsprechend behandelt werden.
Je nach Ursache stehen hier konservative Maßnahmen (d.h. ohne Operation), minimal-invasive (z.B. Spritzentherapie) oder operative Maßnahmen zur Verfügung.
Die konservative Therapie umfasst in erster Linie Physiotherapie (Krankengymnastik) und physikalische Therapie (Fango, Elektroanwendungen etc.) aber auch ärztliche Manuelle Medizin (Chirotherapie) sowie eine ausreichende speziell auf den individuellen Patienten abgestimmte Schmerztherapie.
Als minimal-invasive Maßnahmen bieten sich Injektionsbehandlungen (Spritzen) an der Wirbelsäule und den angrenzenden Gelenken an. In besonderen Fällen können neben der medikamentösen Schmerztherapie auch spezielle Schmerzkatheterverfahren durch unsere Anästhesie eingeleitet werden.
Manchmal sind jedoch diese Maßnahmen nicht ausreichend oder nicht dauerhaft Erfolgreich. In diesen Fällen steht eine Operation an. Da wir die Ängste der Patienten vor einer Operation kennen und respektieren, wird ein möglicher operativer Eingriff ausführlich mit Ihnen und – falls gewünscht – auch mit Ihren Angehörigen besprochen. Es wird dabei die Situation jedes Patienten berücksichtigt und der schonendste, erfolgversprechende operative Eingriff erwogen.
Einen Großteil der Operationen an der Wirbelsäule wie z.B. Versteifungen und innere Stabilisierungen mit Knochenzement (Kyphoplastie oder Vetrebroplastie) können im Krankenhaus Bethanien durchgeführt werden. Spezielle Bandscheibenoperationen werden durch Kooperationspartner der umliegenden Neurochirurgien durchgeführt.
Bei Knochenbrüchen der Wirbelkörper erfolgt die umgehende operative Stabilisierung, um Folgeschäden zu vermeiden.
In Abhängigkeit vom Ausmaß des Wirbelbruches und des Zustands des Patienten wird ein gebrochener Wirbelkörper mit einem inneren „Überbrückungsgestänge“ einem so genannten Fixateur versorgt. Dieser liegt unter der Haut und richtet den Wirbelkörper auf, sodass dieser in den folgenden ca. 3 Monaten ausheilen kann. Diese Methode wird zunehmend auch minimalinvasiv, das heisst mit mehreren kleinen Schnitten statt eines großen Schnittes durchgeführt.
Bei ausgedehnten Verletzungen oder z.B. bösartigen Veränderungen (Metastasen) der Wirbelkörper ist eine Zweitoperation mit Entfernung des Wirbelkörpers und Stabilisierung mit Implantaten erforderlich. Auch diese Operationen werden im Krankenhaus Bethanien auch in Zusammenarbeit mit unseren Thoraxchirurgen durchgeführt.
Bei wenigerschweren Wirbelbrüchen und/oder schlechtem Allgemeinzustand eines Patienten wird der gebrochene Wirbelkörper von innen aufgerichtet und mit einem schnell aushärtenden Knochenzement stabilisiert. Dieser Eingriff erfolgt zwar in einer kurzen Narkose, ist jedoch kaum mehr als eine „Spritze in den Wirbelkörper“.
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