Nachbehandlung

Bei der nicht-operativen oder minimalinvasiven Therapie erfolgt schon während des Krankenhausaufenthalts eine zunehmend intensive Krankengymnastik und eine physikalische Therapie. Die Therapie wird bei entsprechender Beschwerdebesserung im Anschluss auch ambulant weitergeführt.
Bei einer Operation richtet sich die Nachbehandlung immer nach der jeweiligen Operation und dem individuellen Befund des Patienten.
Nach kleineren operativen Eingriffen, wie der inneren Stabilisierung mit Knochenzement können Sie in der Regel am Tag nach der Operation sofort und ohne Hilfsmittel (Korsett oder ähnliches) aufstehen und sich bewegen. Begleitend werden jedoch immer krankengymnastische Übungen zur Mobilisation und Muskelkräftigung sowie eine an die Beschwerden angepasste Schmerztherapie durchgeführt.
In der Regel können Sie nach ein paar Tagen stationärem Aufenthalt das Krankenhaus ohne weitere Einschränkungen wieder verlassen.
Bei den etwas größeren oder auch sehr großen operativen Eingriffen richtet sich die Nachbehandlung nach dem jeweiligen individuellen Befund.
Normalerweise ist im unmittelbaren Anschluss an die Operation eine kurzzeitige Bettruhe anzuraten, um die Nachblutungsgefahr mit entsprechenden Folgen zu vermeiden.
Diese Bettruhe endet am 2.-3. Tag nach der Operation nach Entfernung der Drainagen (Wundschläuche). Im Anschluss wird mit einer Schmerztherapie eine frühfunktionelle Mobilisation und Kräftigungstherapie eingeleitet.
Je nach individuellem Bedarf können die Schmerzmedikamente zunehmend reduziert werden und Sie als Patient bei entsprechendem Wohlbefinden entlassen werden.
Spezielle Hilfsmittel, wie z.B. ein Korsett, sind nur in Ausnahmefällen notwendig, werden aber, sofern notwendig, noch im Krankenhaus verordnet und angepasst. In diesen Fällen erfolgt die Entlassung erst, wenn Sie das Anlegen des Korsetts gut beherrschend und Sie mit dem Korsett ausreichend mobil sind.
Bei allen durch Osteoporose bedingten Brüchen (durch Knochenmineralverlust) wird eine entsprechende medikamentöse Therapie eingeleitet und sollte auch nach dem Krankenhausaufenthalt dauerhaft eingenommen werden.
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