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10.07.2018

„PowerFastfood“ statt Diabetes

Projekt der Freien Schule Niederrhein aus Rheinberg übergab Spendenerlös an die Kinderklinik

Mit dem Schulbus angereist: Eine Spende von 200 Euro vom Projekt PowerFastfood überreichten die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule in Rheinberg-Borth dieser Tage an Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (3.v.l.) von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bethanien. Mit dabei waren (v.l.n.r.): Georg, Henri, Marius, Pia, Yannic, Schulleiterin Steffi Grefen, Nele, Friedhelm Woch von der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW, Kerstin, Lennart, Leon und Edith Beck-Kowolik (ganz rechts), die Kunstlehrerin der Schule. (Foto: KBM/Ruder)
Eine Spende in Höhe von 200 Euro übergaben jetzt Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Niederrhein aus Rheinberg-Borth an die Kinderklinik Bethanien. Der Erlös war beim Schulprojekt „PowerFastfood“ erzielt worden. Für das Projekt hatten die Schülerinnen und Schüler Plakate und Karten entworfen, die für gesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen werben. Die Karten waren anschließend gedruckt und verkauft worden. Bei dem von Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik geleiteten Projekt hatten die beteiligten Schülerinnen und Schüler die Werbung für Fastfood und Süßigkeiten studiert und analysiert, mit welchen Tricks und Botschaften die Fastfood- und Lebensmittelindustrie Nahrungsmittel als besonders „cool“ vermarktet, die wegen eines hohen Zucker- und Fettgehalts aber tatsächlich ungesund sind. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW hatte Friedhelm Woch das Projekt begleitet. Er wies die Schülerinnen und Schüler beispielsweise auf den Diabetes Typ 2 bei Kindern hin, der durch falsche Ernährung mitbegünstigt werden kann.

„Das Projekt PowerFastfood sollte unter anderem zeigen, dass Grafik und Kunst uns Menschen bewegen kann, etwas zu tun oder unsere Gewohnheiten zu verändern, zum Beispiel unsere Essgewohnheiten“, so Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik. „Grafik und Kunst können informieren und alternative Botschaften für ein gesünderes Leben aussenden.“ Durch die selbst gestalteten Plakate und Karten wollten die Schülerinnen und Schüler gleichaltrige Jungs und Mädchen dazu animieren, fragwürdige Werbebotschaften rund ums Fastfood kritisch zu hinterfragen und über ihre Essgewohnheiten nachzudenken. So war es nur folgerichtig, dass der Spendenerlös aus dem Projekt nun an die Kinderklinik Bethanien überreicht wurde, wo schon seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche mit Diabetes geschult und behandelt werden. „Die 200 Euro sind nur ein kleiner Beitrag, um den an Diabetes erkrankten Kindern zu helfen“, sagte die Kunstlehrerin.

Dr. Wolfgang Poss, Oberarzt der Kinderklinik, dankte den zehn eigens mit dem Schulbus angereisten Besuchern aus Rheinberg und wünschte dem Projekt PowerFastfood viel Erfolg. Wie Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik und Schulleiterin Steffi Grefen betonten, soll das Projekt unbedingt weitergeführt werden. „Wir sind derzeit auf der Suche nach Kooperationspartnern aus dem Gesundheitsbereich, die solche Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche mittragen.“
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