Plastische Chirurgie

10.09.2018

Chronische Wunden behandeln ohne Operation

Infoabend aus Vortragsreihe „Rund um den Dekubitus“ am Mi., 12.9. im Krankenhaus Bethanien

Prof. Dr. Robert Hierner leitet das Department Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Krankenhauses Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin
Wie chronische Wunden schonend und ohne Operation behandelt werden können, zeigt der Informationsabend am Mittwoch, 12. September ab 17 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien (Bethanienstr. 21, 47441 Moers). Der Informationsabend ist Teil der Vortragsreihe Rund um den Dekubitus und richtet sich an Hausärzte, ambulante Pflegekräfte, Patienten sowie Angehörige. Prof. Dr. Robert Hierner und Lorena Hierner informieren gemeinsam über Möglichkeiten der nicht-operativen Wundbehandlung durch bewährte Anwendungstechniken von speziellen Wundverbänden. Beide Ärzte arbeiten im Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Krankenhauses. „Die nicht-operative Therapie ist die Basistherapie einer jeden Dekubitusbehandlung. 90 bis 95 Prozent aller chronischen Wunden kommen unter richtig durchgeführter Basistherapie zur Abheilung“, weiß Prof. Dr. Hierner aus seiner langjährigen Erfahrung als Mediziner.

Ziel der Vortragsreihe ist es, den Austausch mit allen Akteuren anzuregen, die an der Behandlung chronischer Wunden beteiligt sind. „Die Spontanheilung eines tiefen Dekubitus kann sechs bis zwölf Monate dauern. Darum brauchen wir den gemeinsamen Austausch, um Betroffenen bestmöglich helfen zu können“, sagt Prof. Dr. Hierner. Der nächste Informationsabend aus der Vortragsreihe Rund um den Dekubitus ist für Mittwoch, 5. Dezember geplant. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
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