Was ist Diabetes?

Unter Diabetes mellitus oder "Zuckerkrankheit" versteht man unterschiedliche Erkrankungen, die aufgrund von Störungen des Zuckerstoffwechsels zu einer Erhöhung des Traubenzuckerspiegels (Glucose) im Blut führen. Frei aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Diabetes mellitus „honigsüßer Durchfluss“. Der Begriff leitet sich von der früheren Untersuchungsmethode bei Diabetesverdacht ab. Bei dieser Methode wurde übliicherweise eine "Geschmacksprobe" des Urins genommen und diese schmeckte dann bei Diabeteskranken "honig" süß. Der Grund dafür ist, das Teile des erhöhten Traubenzuckers im Blut über die Nieren in den Urin gelangen.

Man geht davon aus, dass derzeit in Deutschland ca. 72 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, (zwischen 18 und 78 Jahren), an einem Diabetes mellitus erkrankt sind, und die Tendenz ist steigend. Zudem liegt beim häufigsten Diabetes-Typ, eine sehr hohe „Dunkelziffer“ an Erkrankungen vor.
Unerkannt oder unbehandelt kann die Erkrankung Ursache für die Entwicklung einer Vielzahl von Folgekrankheiten sein, die unterschiedlichste Organsysteme des Körpers betreffen.

Der Diabetes mellitus wird dabei in unterschiedliche Diabetes-Typen eingeteilt, wovon die häufigsten der Typ-1 (früher als jugendlicher Diabetes bezeichnet) und der Typ-2 (früher fälschlicherweise als „Altersdiabetes“ bezeichnet) sind.

Daneben gibt es weitere spezifische Diabetes-Typen, die aber seltener sind.
Besonders hervozuheben sind dabei durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (pankreopriver Diabetes) und durch bestimmte Medikamente (insbesondere Cortison bzw. Glukocoticoide) hervorgerufene Störungen des Zuckerstoffwechsels.

Eine besondere Form des Diabetes mellitus ist der sogenannten Gestationsdiabetes, bei dem es sich um eine erstmals während der Schwangerschaft aufgetretene
oder diagnostizierte Glukosetoleranzstörung handelt.
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