Thorako-Plastische Chirurgie

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Thorako-Plastische Chirurgie

Das Spezialärztliches Zentrum für Thorako-Plastische Chirurgie

ist eine spezielle Kooperationsform für die Behandlung von Patienten mit primären und/oder sekundären Defekten im Bereich von Brustwand und Brustkorb.

Durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Plastischer Chirurgie und Thorax- und Lungenchirurgie kann erreicht werden:
  • Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten, vor allem bei sehr komplexen Fällen der Tumortherapie; Die ablativen Verfahren bestimmen die Überlebenswahrscheinlichkeit, die rekonstruktiven Verfahren die Lebensqualität
  • Verbesserung der Versorgung des Patienten bezüglich Lebensqualität und ethische Lebensbegleitung

In dieser Zusammensetzung sind wir einzigartig im gesamten Niederrhein- und Ruhrgebiet und bieten eine große Erfahrung auf diesem Gebiet an.

Das Spezialärztliche Zentrum für Thorako-Plastische Chirurgie arbeitet mit allen Fachkliniken und Zentren des Hauses eng zusammen.
Hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lungenzentrum, dem Brustzentrum und der Praxis für Strahlentherapie.

Kontakt


Sekretariat der Klinik für Thoraxchirurgie
Tel.: 02841/200-2552
Fax.: 02841/200-2652
Email: thoraxchirurgie@bethanienmoers.de
Gebäude F, Raum 3
Öffnungszeiten:
Mo – Fr. von 8.00 bis 18.00 Uhr


Sekretariat Sektion für Plastische,
Hand und Wiederherstellungschirurgie
Tel: 02841 / 200-2992
Fax: 02841 / 200-2993
Email: plastische.chirurgie@bethanienmoers.de
Öffnungszeiten:
Montag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr und 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr´und 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr


Unser Leistungsspektrum



  • Behandlung von chronischen Strahlenschäden nach Brustkrebstherapie im Brustwandbereich

    Die Bestrahlung im Rahmen der Therapie des Mammakarzinoms führt – oft nach Jahren - in einem Teil der Patienten zu derart ausgeprägten chronischen Gewebeveränderungen, dass chronische Wunden im ehemaligen Bestrahlungsbereich auftreten. Diese Wunden können durch intensievste konservative Therapie vor allem dann nicht zur Abheilung gebracht werden, wenn der darunterliegende Knochen ebenfalls schwerwiegende aktinische Veränderungen aufweist.

    Das Prinzip der multidisziplinären Defektsanierung liegt in einem adäquaten Debridement durch die Thoraxchirurgie mit anschliessender plastisch-chirurgischer Defektdeckung. Hierfür stehen zahlreiche Lappenplastiken zur Verfügung. Die operative Sanierung von grossen Thoraxwanddefekten nach Bestrahlung betrifft oft Patientinnen höheren Lebensalters mit oft deutlich reduziertem Allgemeinzustand. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Anästhesie kann die Morbidität und Mortalität derart schwerer Eingriffe gesenkt werden.

    Die erfolgreiche Defektdeckung führt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität, da die täglichen Verbandswechsel entfallen (Zeitaufwand, Schmerzen), eine normale Köperhygiene (Baden) wieder möglich wird und die soziale Akzeptanz (keine chronische Wunde mit Wundgeruch mehr) der Patienten deutlich verbessert wird.


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  • Thorako-plastische Defektdeckung im Brustkorbbereich

    Komplikationen nach ausgedehnte Lungen(teil)resektionen im Sinne einer Bronchusstumpfinsuffizienz und aufwendige mediastinalen Rekonstruktionen im Bereich der Trachea, des Ösophagus und der Aorta mit Prothesen benötigen ein stufenweises rekonstruktives Vorgehen.

    Bei den lebensbedrohlichen Krankheitsbildern - Bronchusstumpfinsuffizienz, Leckage des Ösophagus, Defekte im Aortenbogenbereich – ist die größtmögliche sicherheit der Rekonstruktion anzustreben; Der primären thoraxchirurgischen Rekonstruktion der defekten Struktur - Bronchus, Trachea, Ösophagus, Aortenbogen – kommt größte Bedeutung zu. Eine zusätzliche Absicherung der Rekonstruktion kann durch zahlreiche gestielte Lappenplastiken erzielt werden.


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  • Thorako-plastischer Behandlung der Spätkomplikationen der Pneumonektomiehöhle und Verschluß des Thorakostoma

    Die Spätkomplikationen der Pneumon-ektomiehöhle/Thorakostomas stellen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Da es sich in der Regel um multimorbide, klinisch reduzierte Patienten handelt, ist die eine adäquate Patientenauswahl für eine operative Sanierung sehr wichtig.

    Als Therapieziele können definiert werden:

    Ausschluß eines Tumorrezidivs; Bei den Fällen mit einem Rezidiv im Bereich der Pneumonektomiehöhle ist eine adäqute onkologische Therapie notwendig. Verkleinerung der Wundhöhle durch Thorakoplastik und/oder Muskellappenplastiken:

    Vor allem im oberen Brustkorbbereich kann durch teilweise Entfernung der Rippen das Volumen der Pneumonektomiehöhle deutlich verkleinert werden. – Durch Auffüllung der Resthöhle mit gut vaskularisiertem Muskelgewebe wird eine effektive antibiotische Therapie erst möglich wird; Für die intrathorakale Defektauffüllung stehen mehrere Lappenplastiken zur Verfügung.

    Definitiver Verschluß des Thorakostomas:

    Die erfolgreiche Defektdeckung führt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität, da die täglichen Verbandswechsel entfallen (Zeitaufwand, Schmerzen), eine normale Köperhygiene (Baden) wieder möglich wird und die soziale Akzeptanz (keine chronische Wunde mit Wundgeruch mehr) der Patienten deutlich verbessert wird.


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  • Behandlung des postoperativer hypertropher Narben und des Narbenkeloids im Sternumbereich

    Nach einem erfolgreichen thoraxchirurgischen Eingriff kann es zur Ausbildung einer störenden Operationsnarbe kommen.
    Die Narbe ist der Endpunkt der Wundheilung. In Abhängigkeit von einer Anzahl von äußeren (therapeutischen) und patienten-bedingten Faktoren können von einer kometisch und funktionell unauffälligen bis hin zur entstellenden und funktionsbeeinträchtigenden (hypertrophen) Narbe und Narbenwucherungen (Keloide) alle Zwischenbilder entstehen.

    Keloide treten besonders häufig im Sternumbereich auf. Neben der ästhetischen Beeinträchtigung führen Keloide zu einem starken Juckreiz. In enger Kooperation mit der Strahlentherapie bieten wir ein kombiniertes plastisch-chirurgisches/strahlentherapeutisches Behandlungsverfahren an, welches aus folgenden Schritten besteht:
    • Ausschneidung des Keloids und plastisch-chirurgische Narbenkorrektur
    • postoperative Bestrahlung der neuen Operationsnarbe innerhalb von 24 h. Es wird eine Gesamtdosis von in der Regel 12Gy in sechs bis zehn Fraktionen zu 2 Gy, täglich oder alle zwei Tage appliziert, empfohlen.
    • intensive Narben-Supressions-Therapie mit Silikonpelotte und Kompression für 3 – 6 Monate postoperativ.


    Die erfolgreiche plastisch-chirurgische Narbenkorrektur führt zu einer Verbesserung der Versorgung des Patienten bezüglich der Lebensqualität.


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