Thorako-plastischer Behandlung der Spätkomplikationen der Pneumonektomiehöhle und Verschluß des Thorakostoma

Die Spätkomplikationen der Pneumon-ektomiehöhle/Thorakostomas stellen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Da es sich in der Regel um multimorbide, klinisch reduzierte Patienten handelt, ist die eine adäquate Patientenauswahl für eine operative Sanierung sehr wichtig.

Als Therapieziele können definiert werden:

Ausschluß eines Tumorrezidivs; Bei den Fällen mit einem Rezidiv im Bereich der Pneumonektomiehöhle ist eine adäqute onkologische Therapie notwendig. Verkleinerung der Wundhöhle durch Thorakoplastik und/oder Muskellappenplastiken:

Vor allem im oberen Brustkorbbereich kann durch teilweise Entfernung der Rippen das Volumen der Pneumonektomiehöhle deutlich verkleinert werden. – Durch Auffüllung der Resthöhle mit gut vaskularisiertem Muskelgewebe wird eine effektive antibiotische Therapie erst möglich wird; Für die intrathorakale Defektauffüllung stehen mehrere Lappenplastiken zur Verfügung.

Definitiver Verschluß des Thorakostomas:

Die erfolgreiche Defektdeckung führt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität, da die täglichen Verbandswechsel entfallen (Zeitaufwand, Schmerzen), eine normale Köperhygiene (Baden) wieder möglich wird und die soziale Akzeptanz (keine chronische Wunde mit Wundgeruch mehr) der Patienten deutlich verbessert wird.
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