Ausschalten bzw. Verminderung der Risikofaktoren

Extrinsische Risikofaktoren (Druck, Reibung, Feuchtigkeit) und Intrinsische Risikofaktoren müssen gezielt gesucht und ausgeschaltet werden

Eine lokale Druckminderung kann erreicht werden durch konsequente Patientenlagerung oder spezielle druckverteilende Matrazen oder Betten.

Risikopatienten müssen konsequent im Liegen alle 2 Stunden und im Sitzen alle 10 Minuten unterschiedlich gelagert werden. Aufgrund des hohen Risikos eines Druckschadens im Bereich des Trochanter major sollte bei liegenden Patienten die 90°-Seitenlage durch die 30° - 60° Schräglage ersetzt werden. Bei sitzenden Patienten sind unbedingt zusätzlich druckvermindernde Hilfsmittel wie Gelkissen einzusetzen. Je besser der Patient selbst bei der Lagerung mitdenkt und mitmacht, desto länger kann ein Ulcus bzw. eine Rezidiv vermieden werden.

Durch die Anwendung der druckverteilenden bzw. druckvermindernden Matrazen oder Betten kann die Belastung des Pflegepersonals durch die häufig durchzuführenden Lagerungen deutlich reduziert werden.

Auch in Spezialmatrazen oder -betten können Druckgeschwüre entstehen. Eine adäquate Patientenlagerung ist immer notwendig

Die oben genannten Leitlinien zur Hautkontrolle- und pflege müssen uneingsschränkt vom Patienen und Pflegepersonal weiter beachtet werden.
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