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Ärztliche Leitung: Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin

Ärztliche Leitung: Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Dr. Thomas Voshaar
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Koordinator: Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin

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Diagnose im Schlaflabor

Am Tag der Aufnahme füllen Sie bitte die speziellen Fragebögen aus, die sie vom Team des Schlaflabor bekommen. Die ausgefüllten Fragebögen sind eine wichtige Therapieentscheidungshilfe für den behandelnden Schlafmediziner. Ergeben das Gespräch mit dem Arzt oder die ambulante Voruntersuchung den Befund bzw. den Verdacht auf eine relevante Schlafstörung, folgen im Schlaflabor weitere Untersuchungen wie die Polysomnographie oder Spezialuntersuchungen des Schlafes bzw. der Schläfrigkeit (MSLT oder MWT). In Einzelfällen führen wir auch einen Vigilanztest (Aufmerksamkeitsprüfung) durch.

Zusätzlich zur fachärztlich-ambulanten Untersuchung werden im Schlafl abor nachts bei der Polysomnographie zahlreiche erweiterte Messungen durchgeführt (siehe Parameter der Polysomnographie):
Messung der Hirnströme (EEG) zur Beurteilung der Schlaftiefe. Videoüberwachung und Messungen der Muskelaktivität machen zum Beispiel etwaige Beinbewegungen oder Verhaltensstörungen im Schlaf nachvollziehbar. Die Messung der
Augenbewegung (EOG) hilft uns, den Traumschlaf zu erkennen. Der verbindliche Standard („Goldstandard“) der Diagnostik von Schlafstörungen ist die so genannte Polysomnographie, wie sie hier im Schlaflabor in der Nacht durchgeführt wird und eine vollständige Analyse des Schlafes erlaubt.

Folgende Parameter werden bei der Polysomnographie gemessen:



  • EKG
  • Augenbewegungen im Schlaf (EOG)
  • Muskeltonus an Kinn und Bein (EMG)
  • Atemfl uss mittels Nasensonde
  • Schnarchgeräusche mittels Mikrofon oder Signalfilterung per Nasensonde
  • Sauerstoffsättigung und CO2 -Spannung des Blutes
  • Atembewegungen von Brustkorb und Bauch
  • Hirnstromaktivität (EEG), etc.


Diese Messungen erfolgen über die gesamte Nacht. Am nächsten Morgen werden alle aufgezeichenten Daten ausgewertet.

Wie lange bleibe ich im Schlaflabor?


In den meisten Fällen benötigen wir für die Diagnostik und die Sicherung einer Therapie zwei bis drei Nächte. Manchmal ist die Aussagekraft der Messung aus einer einzigen Nacht nicht ausreichend, um eine sichere Diagnose stellen zu können. Das kann daran liegen, dass die veränderte Schlafumgebung und die „Verkabelung“ mit den Messelektroden verhindern, dass Sie wie gewohnt schlafen. Dabei kann es vorkommen, dass weniger „verdächtige“ Ereignisse wie etwa Atemaussetzer auftreten als es in der häuslichen Umgebung der Fall ist. In diesen Fällen bedarf es für eine defi nitive Therapieentscheidung meist einer zweiten nächtlichen diagnostischen Messung, bevor man sicher eine Schlafstörung ausschließen oder bestätigen kann. Sind die Befunde eindeutig, reicht oftmals eine Messnacht für die Diagnose und Therapieentscheidung aus. Auch wenn die Messungen im Schlafl abor einen normalen Schlaf ergeben, kann eine therapiebedürftige Störung Ihrer Schlafqualität mit einem nicht erholsamen Schlaf vorliegen. Dies wird zumeist durch eine andere Erkrankung, durch Medikamente oder eine gestörte „Schlafhygiene“ verursacht.
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