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Schmerztherapie

Gute Medikamente: Schmerzen müssen Sie nicht erdulden"


Schmerztherapie bei stationären Patienten der operativen Kliniken

Eine große Sorge der Patienten, die sich einem operativen Eingriff unterziehen müssen, gilt den Schmerzen nach der Operation. Das Krankenhaus Bethanien ist auf eine gute Schmerztherapie ausgerichtet. Als eines von fünf Krankenhäusern deutschlandweit wurde es bereits 2004 zur Teilnahme am Projekt "Schmerzfreies Krankenhaus" ausgewählt. Die Zertifizierung der Schmerztherapie in den operativen Fachabteilungen Bethaniens erfolgte ein Jahr später. Bis heute wird in Bethanien nach diesen Standards Schmerztherapie bei allen stationären Patientinnen und Patienten durchgeführt.

Warum legen wir Wert auf eine gute Schmerztherapie?
Eine gute Schmerztherapie in Kombination mit einem schonenden OP-Verfahren unterstützt die schnelle Genesung. Nach einer Operation ist der rasche Beginn mit krankengymnastischen Übungen erstrebenswert. Dies ist nur mit einer optimalen Versorgung von Patienten mit Schmerzmitteln möglich.

Welche Verfahren zur Schmerztherapie nach der OP gibt es?
Im Krankenhaus Bethanien sind alle modernen Verfahren der postoperativen Schmerztherapie möglich. Abhängig von der Größe und der Art des operativen Eingriffs legt der Anästhesist bereits vor der Operation - zusammen mit dem Patienten - die Form der späteren Schmerztherapie fest.

Zu unterscheiden ist hier zwischen einer sogenannten systemischen, d.h. den ganzen Körper betreffenden, und einer regionalen, d.h. einer nur gezielt einzelne Regionen des Körpers betreffenden Schmerztherapie. Bei der systemischen Schmerztherapie kommen alle sowohl seit Jahrzehnten erprobten Arzneimittel als auch die in den letzten Jahren neu entwickelten Medikamente zum Einsatz. Diese können je nach Operation als orale (Tabletten oder Tropfen) oder als intravenöse Gabe (Spritze oder Infusion) angewandt werden.

Bei der intravenösen Gabe besteht sowohl die Möglichkeit der Verabreichung durch eine Pflegekraft als auch durch den Patienten selbst. Mit Hilfe einer Spritzenpumpe kann der Patient sich durch einfachen Knopfdruck die erforderliche Dosis an Schmerzmedikament jederzeit - innerhalb der vom Arzt festgelegten Grenzen - selbst verabreichen (PCA).

Bei der regionalen Schmerztherapie gibt es die Möglichkeit, größere Körperregionen oder aber auch nur einzelne Extremitäten, d.h. Arme oder Beine, zu versorgen. Für ausgedehnte Operationen an Brustkorb oder im Bauchraum kommt zumeist ein Periduralkatheter zum Einsatz. Neben einer exzellenten schmerzlindernden Wirkung bietet er den Vorteil einer positiven Beeinflussung der Darmfunktion, besonders nach Eingriffen im Bauchraum.

Bei großen Gelenkeingriffen ist es möglich, Katheter zu legen, die gezielt nur die operierte Extremität mit Schmerzmitteln versorgen. So bleibt die Wirkung der Medikamente auf das zu betäubende Gebiet begrenzt. Dadurch kann die Menge der erforderlichen Schmerzmittel reduziert werden, so dass weniger Müdigkeit oder andere Nebenwirkungen auftreten.
Welches der Verfahren für Ihre Operation das geeignete ist, bespricht der Anästhesist mit Ihnen im Aufklärungsgespräch vor der Operation.

In Bethanien gibt es – auch die Schmerztherapie nach Operationen betreffend - eine enge Kooperation zwischen Anästhesisten und Chirurgen. Dies bedeutet, dass sowohl das ärztliche als auch das pflegerische Personal auf allen Stationen an der Schmerztherapie mitwirkt: Dazu gehört Erfassung von Schmerzen mit Hilfe von Skalen. Das bedeutet, dass Ihnen als Patient rund um die Uhr speziell ausgebildetes Personal zur Verfügung steht - auch dann, wenn Sie den unmittelbaren Einzugsbereich der Anästhesie (OP-Saal, Aufwachraum oder Intensivstation) verlassen haben.

Schmerzfreie Geburt
Auch bei der Entbindung kann die Schmerztherapie eingesetzt werden. Hier kommt neben diversen Verfahren, die die Hebamme im Einzelfall mit Ihnen bespricht, ggf. auch die Periduralanästhesie (PDA) in Frage. Mehr dazu erfahren Sie bei den regelmäßig stattfinden Informationsveranstaltungen, Elterninfoabend und schmerzfreie Geburt.

Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier, auf der Seite des Kreisssaales...
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Tel. 02841/200-0

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