Altenkrankenheim

Altenkrankenheim
Hier gelangen Sie zurück zur Hauptübersicht des Altenkrankenheims.
mehr ..

Pressemitteilungen des AKH



  • Gemeinsamer Nachmittag von Jung und Alt

    Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien besuchten Kindergarten Kurze Straße

    Gemeinsame Lesestunde von Jung und Alt: Die Kinder Leander, Lex, Paul, Chaymaa und Emelie ganz vorn sowie Joline, Nico, Lara und Lea in der zweiten Reihe bekamen in ihrem Kindergarten Kurze Straße netten Omi-Besuch aus dem Altenkrankenheim Bethanien. Mit dabei waren (v.r.n.l.) die Seniorinnen Wilhelmine Schleicher, Lieselotte Höffken, Ruth Soyke, Anneliese Günzel sowie Bernd Mark und Renate Konze als ehrenamtliche Helfer den Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim.
    Einen Besuch im Moerser Kindergarten Kurze Straße machten dieser Tage wieder die Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien. "Zwischen dem Kindergarten und unserer Einrichtung gibt es regelmäßige Besuche und gemeinsame Nachmittage von Jung und Alt", berichtet Margot Kläckes als stellvertretende Leiterin des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim. "Erst zu Ostern waren die Kinder aus dem Kindergarten Kurze Straße bei uns und haben mit den Bewohnerinnen Ostereier bemalt", so Kläckes.

    Bei den Gegenbesuchen im Kindergarten gab es allerdings bislang immer ein kleines Problem, denn die Seniorinnen aus Bethanien sind zum überwiegenden Teil auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen. Da war bislang sprichwörtlich kein Durchkommen im Kindergarten. Doch nach dem Umbau gibt es dort nun ebenerdige Zugänge, breite Türen und sogar eine rollstuhlgerechte Toilette wie Margret Wanigesinghe als Leiterin des Kindergartens und ihre Kollegin Marina Polm bei einem Rundgang durch die Einrichtung erläuterten.

    Zu einem gemütlichen Beisammensein kam es nach dem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Katzen-Gruppe, wo Pädagogin Marina Polm Kindern und Seniorinnen aus dem Bilderbuch die bekannte Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt vorlas. Später wurden gemeinsam Frühlingslieder gesungen. Für eine Stärkung sorgten schließlich selbstgebackenen Waffeln. Die gab's natürlich mit viel Schlagsahne, so wie es sich für kleine und große Nimmersatts nach einem abwechslungsreichen Tag gehört.


    Inhalt drucken

  • Bethanien feiert Ostern

    Jung und Alt stimmten sich auf das Fest ein

    Die Kinder von der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule wissen jetzt, dass es den Osterhasen wirklich gibt, denn Küchenchef Ralph Stamm und sein Kollege Norbert Hüfken (hinten li. und re.) haben den Hoppelhasen beim Verstecken von bunten Eiern zwischen im Park des Krankenhauses gesehen.
    Den Osterhasen gibt es wirklich. Das jedenfalls kann das Küchenteam im Bethanien-Krankenhaus bestätigen. Gerade hatten sich Küchenchef Ralph Stamm und Mitarbeiter Norbert Hüfken im Park auf dem Krankenhausgelände auf die Suche nach dem Hasen gemacht, da meldeten ganz in der Nähe die Kinder aus der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule schon die ersten Funde: Zwischen Osterglocken und den ersten grünen Büschen hatte der Hase doch tatsächlich für jedes Kind ein kleines Osternest aus Schokolade und bunten Eiern bereitet - pünktlich zum Fest. "Wir haben den Osterhasen noch ganz hinten durch die Bäume hoppeln sehen, dann war er weg", schworen die beiden Küchen-Mitarbeiter. Silvia Brottmann als Leiterin der Krabbelgruppe konnte das nur bestätigen. "Wir suchen hier jedes Jahr Ostereier mit den Kindern der Krabbelgruppe." Augenzwinkernd fügt sie hinzu: "Ich nehme an, der Osterhase rechnet fest damit, dass die Kinder hier suchen, denn bislang haben sie immer etwas gefunden."

    Im Altenkrankenheim Bethanien feiern (v.l.n.r.) Bewohnerin Johanna Eiserich, Inge Schumacher als ehrenamtliche Mitarbeiterin Cornelia König, Auguste Baumers, Altenpflegehelferin Silvia Kollmann und Irmgard Kunath das diesjährige Osterfest
    Auch im nahe gelegenen Altenkrankenheim Bethanien muss der Osterhase anschließend vorbeigekommen sein. Dort stimmten sich beim traditionellen Osterfrühstück Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung gemeinsam mit ihren Angehörigen und Mitarbeitern auf das Fest ein. In der schön geschmückten Cafeteria hatte das Team der Hauswirtschaft für ein entsprechendes Ambiente natürlich auch auf den Tischen gesorgt: Dort standen Blumenschalen mit kleinen Osternestern, dazu Narzissen und Hyazinthen und nicht zuletzt Schokoladenhasen an jedem Platz. Nach einem zünftigen Frühstück begrüßten die Anwesenden das Frühjahr dann mit Sekt, einem Gedicht und gemeinsam gesungenen Frühlingsliedern - begleitet vom Singekreis der im Altenkrankenheim tätigen Ehrenamtler und Horst Barthel an der Gitarre.


    Inhalt drucken

  • Dank für ehrenamtliches Engagement

    Altenkrankenheim Bethanien lud zur Feierstunde

    Helfen gern ehrenamtlich im Altenkrankenheim Bethanien (von links vorn): Margret Hanner, Eva Igla, Elisabeth Beyer, Hildegard Veltges, Renate Schroer, Maria Pawlinski, Annedore Löll, Hildegard Weiss und Edeltraud Marx vom großen Freiwilligen-Team der Senioreneinrichtung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Ein herzliches Dankeschön vom Altenkrankenheim Bethanien gab es dieser Tage für alle ehrenamtlich tätigen Kräfte der Einrichtung. Zu der inzwischen schon traditionellen "Dankeschön-Feierstunde" hatte Heimleiter Ingo Ludwig die mehr als achtzig freiwilligen Helferinnen und Helfer in die Senioreneinrichtung geladen. Bei Kaffee und, wie Ludwig betonte, "viel Kuchen" gab es gute Laune und Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. "Wir möchten uns mit diesem Nachmittag bei allen Ehrenamtlern bedanken, die in den vergangenen zwölf Monaten die Menschen im Altenkrankenheim Bethanien engagiert und liebevoll betreut haben", sagte Heimleiter Ludwig in einer kleinen Begrüßungsansprache. Es sei schön zu wissen, dass viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer schon sehr lange im Altenkrankenheim Bethanien tätig seien. "Deswegen gehe ich mal ganz stark davon aus, dass sie sich hier bei uns sehr wohl fühlen", so Ludwig unter Zustimmung und Beifall der geladenen Gäste.

    Die freiwilligen Helferinnen und Helfer kümmern sich im Altenkrankenheim um ein breites Aufgabenspektrum. So fahren sie die Seniorinnen und Senioren mit dem hauseigenen, behindertengerechten Bus, sie begleiten Bewohnergruppen bei Ausflügen oder machen mit den älteren Menschen Besorgungen. Sie betreiben außerdem auf den jeweiligen Wohnbereichen eine mobile Bibliothek mit Bücherwagen, sie unterstützen bei der Einzel- oder Gruppenbetreuung oder sie engagieren sich in der stationären Hospizgruppe. Nicht wegzudenken sind die Helferinnen und Helfer auch bei der Begleitung von vielen Festen im Altenkrankenheim, angefangen vom Frühlingsfest über Grillabende bis hin zum jährlichen Weihnachtsessen.

    "Ehrenamtliches Engagement heißt für uns, Teil einer ganzheitlichen Pflege und Betreuung zu sein", betonte Heimleiter Ingo Ludwig anlässlich der Feierstunde. "Die selbstlos tätigen Kräfte unterstützen dabei hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen Bereichen, und ermöglichen den hier lebenden Seniorinnen und Senioren die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben." Ohne diesen Einsatz wäre "schon allein das umfassende Freizeitangebot in dieser Form wohl nicht möglich", sagte Ludwig. Deswegen dankte der Heimleiter vor allem im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner, die vom Engagement der Ehrenamtler jeden Tag ganz besonders profitierten. Und zur Freude der Anwesenden lud Heimleiter Ludwig alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler auch diesmal wieder zu einer Dankeschön-Tagestour ein - in diesem Jahr soll es nach Koblenz gehen.


    Inhalt drucken

  • Bethanien gratulierte Senioren zum Geburtstag

    Bei einem großen Geburtstagsessen im Altenkrankenheim feierten 24 Bewohnerinnen und Bewohner ihren Jahrestag

    Bei einer gemeinsamen Feier im Altenkrankenheim Bethanien servierte Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann (stehend) mit Ihrem Team Kaffee und Kuchen für die 97-jährige Seniorin Rosa Magolei (in weißer Bluse mit Kette) und dreiundzwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner, die im Quartal zuvor Geburtstag hatten. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zu einer gemeinsamen Feier lud unlängst das Altenkrankenheim Bethanien die 24 Bewohnerinnen und Bewohner ein, die im letzten Quartal des Jahres 2011 Geburtstag hatten. In gemütlicher Atmosphäre servierte das Team um Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann rheinische Spezialitäten aus der Bethanien-Küche. „Ihnen allen wünschen wir viel Glück und Gesundheit“, gratulierte Hauswirtschafterin Schürmann den Seniorinnen und Senioren. Die konnten in den Wochen zuvor immerhin Geburtstage zwischen dem 80. und dem 97. Lebensjahr begehen. Zu letzteren gehörte etwa die Bewohnerin Rosa Magolei, die am 19. Dezember 1915 auf die Welt gekommen ist.

    Dass solche Anlässe gebührend in größerer Runde gefeiert werden müssen, ist im Altenkrankenheim Bethanien Selbstverständlichkeit und Tradition. Eine gemeinsame Feier aller hochbetagten Geburtstagskinder steht daher in jedem Quartal auf dem Programm. Und immer sorgt das Hauswirtschaftsteam geradezu rührend um das Wohlergehen aller Jubilarinnen und Jubilare, angefangen von der Bewirtung bis zum jeweils extra für den Anlass zusammengestellten Menü.

    Auf der Karte standen diesmal rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rothkohl sowie Filetgeschnetzeltes mit Salzkartoffeln und Rosenkohl zur Auswahl. Zum Dessert wurde Eiscreme an Himbeeren serviert. Für die passende musikalische Untermalung bei der Feier sorgte am Clavinowa der im Altenkrankenheim Bethanien tätige Ehrenamtler Richard Weiss, der viele Lieder aus der Jugendzeit der jetzigen Senioren zum besten gab.


    Inhalt drucken

  • Karneval auch am Krankenbett

    Kinderprinzenpaar Fabian II. und Sophie I. verlieh Bewohnerin Augustine Neumannim Altenkrankenheim Bethanien den Orden des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (83)

    Berührende Ordensübergabe: Das Kinder- und Jugendprinzenpaar Sophie I. und Fabian II. verleih der inzwischen bettlägerigen aber zeitlebens karnevalsbegeisterten Bewohnerin Augustine Neumann (83) beim Besuch im Altenkrankenheim Bethanien einen Karnevalsorden. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Mit einer zünftigen Karnevalsparade marschierte dieser Tage das Kinder- und Jugendprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) ins Altenkrankenheim Bethanien ein. In der vom Hauswirtschaftsteam mit bunten Luftballons und Luftschlangen geschmückten Cafeteria des Seniorenheims wurden Fabian II. und Sophie I. von den Bewohnerinnen und Bewohnern begeistert mit einem dreifachen „Bethanien Helau!“ empfangen. In Begleitung von Pagin Jana Krebs, Minister Jan Bochwitz und KGK-Vizepräsident Rainer Fischer stimmte das junge Prinzenpaar die Senioren zunächst mit Mottoliedern auf die fünfte Jahreszeit ein. Anschließend kam es zur traditionellen Ordensübergabe, bei der natürlich viele Bützchen vergeben wurden.

    Emotionaler Höhepunkt war die Übergabe des KGK-Ordens an die inzwischen bettlägerige Altenkrankenheim-Bewohnerin Augustine Neumann. Pflegepersonal und Sozialdienst der Einrichtung hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Seniorin wie schon in den vergangenen Jahren an der Karnevalsfeier in der Cafeteria teilnehmen kann - trotz gesundheitlicher Einschränkung. Die leidenschaftliche Karnevalistin erschien in ihrem Bett selbstverständlich verkleidet und sogar ums Bett selbst ringelten sich die Luftschlangen herum. „Frau Neumann hat immer gerne und mit viel Spaß Karneval gefeiert. In den fast dreißig Jahren, die sie nun in unserer Einrichtung lebt, hat sie keine hauseigene Karnevalsfeier verpasst“, berichtete Margot Kläckes vom Sozialen Dienst der Einrichtung über die dreiundachtzigjährige Seniorin. Augustine Neumann war 1984 in Bethanien eingezogen.

    Als Dankeschön des Altenkrankenheims an das närrische Kinderprinzenpaar überreichte das Seniorenheim einen selbst gebastelten Bethanien-Orden an Fabian II. und Sophie I. „Wir freuen uns, dass das Kinder- und Jugendprinzenpaar uns jedes Jahr so viel Freude und gute Laune mitbringt. Wir wünschen dem Prinzenpaar und dem gesamten Hofstaat besonders tolle Tage“, so die Sozialdienstmitarbeiterin Kläckes. Für die Kinder-Prinzessin des Nachwuchswuchs-Dreigestirns gab’s zudem noch einen großen Blumenstrauß und süßen Proviant für die noch anstehenden anstrengenden Auftritte der jungen Jecken.

    Weitere Höhepunkte bei der Feier erlebte das Publikum schließlich mit der Tanzgruppen St. Martinus aus Repelen sowie den Bambini- und Teenie-Garden der Karnevalsgesellschaft Fidelio. Bereits zum zweiten Mal sang der Kinderchor Kinder in Takt. Für musikalische Stimmung an den schwarz-weißen Tasten sorgte zudem der in Bethanien immer gern gesehene Karl-Heinz Brackhage mit viel Schunkelmusik. Dafür, dass bei den bekanntesten Karnevalsschlagern alle Stimmbänder in Bethanien gut geölt sind, hatte die Senioreneinrichtung entsprechend gesorgt. "Natürlich haben wir zur Feier des Tages eine ausreichende Menge kleiner Schnäpse und Eierlikör zur Bekämpfung allzu trockener Kehlen parat“, betonte augenzwinkernd Margot Kläckes. Die Sozialdienst-Mitarbeiterin des Altenkrankenheims hatte auch in diesem Jahr wieder als Moderatorin gekonnt durch das Programm geführt - als "Magd Magda" in "Ommas Kittel", wie sich selbst beschrieb.
    Närrische Gesangseinlage: Zur großen Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien gaben Fabian II. und Sophie I. ihr Mottolied zum Besten. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)


    Inhalt drucken

  • "Man tut was man kann" für ein sehr hohes Alter

    Die Duisburgerin Luise Bergstein feierte 100. Geburtstag. Die Seniorin aus Beeck lebt jetzt im Moerser Altenkrankenheim Bethanien

    Sind es vielleicht die guten Gene in der Familie, die Luise Bergstein dieser Tage den 100. Geburtstag feiern ließen? Bergsteins Nichte Edelgard Hewel jedenfalls ist davon überzeugt. „In unserer Familie haben eigentlich alle ein hohes Alter erreicht“, sagt die inzwischen selbst 72-jährige Hewel mit Blick auf ihre rüstige Tante.

    Im Januar 1912 war Luise Bergstein in Duisburg-Beeck geboren worden. Dem Duisburger Stadtteil blieb sie bis auf zwei Abwesenheiten treu, die im Verhältnis zu ihrem langen Leben aber eher wie kurze Ausflüge erscheinen: Für drei Jahre arbeitete sie ab 1929 als Hausmädchen bei zwei Familien in den Niederlanden. Damals war sie 17 Jahre alt. Und Mitte der vierziger Jahre, als der Zweite Weltkrieg im Ruhrgebiet tobte, hatte sie sich mit Ihrem kleinen Sohn Herbert für ein halbes Jahr im sachsen-anhaltinischen Stendal in Sicherheit gebracht. „Sonst hat Luise immer in Beeck gelebt. Sie ist dort sogar nur ein Mal umgezogen und die andere Wohnung lag gleich um die Ecke“, berichtet Bergsteins Nichte Edelgard. Da treffen die Bezeichnungen bodenständig und heimatverbunden auf Luise Bergstein wohl unwidersprochen zu.

    Nach Rückkehr aus den Niederlanden heiratete Luise 1934 ihren Mann. Kurze Zeit später erblickte der (heute 77-jährige) Sohn Herbert das Licht der Welt. „Nach der Heirat war meine Tante vor allem Hausfrau und Mutter“, so Edelgard Hewel. Putzen und den Haushalt machen, das sei nicht nur Lehrberuf von Luise Bergstein gewesen, sondern immer auch gern erledigte Tagesaufgabe und Erfüllung. Das Leben verlief in ruhigen Bahnen. Bis 1995, da war sie immerhin schon über siebzig, hat Luise Bergstein den Haushalt allein geschmissen und sogar noch die Familie mitbekocht. "Aber dann ging das nicht mehr", erinnert sich Nichte Edelgard. Die Tante verließ das geliebte Beeck und zog über den Rhein ins Altenkrankenheim Bethanien nach Moers. In die Senioreneinrichtung kam sie allein, der Gatte war bereits 1981 gestorben.

    Wenn man Luise Bergstein fragt, wie sie so alt geworden ist, sagt sie salopp: „Man tut, was man kann.“ Ein Geheimrezept habe sie nicht. "Man wird einfach älter. So ist das." Na dann müssen es wohl tatsächlich die guten Gene in der Familie sein. Edelgard Hewel nickt. „Luises Großeltern feierten in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts schon Goldene Hochzeit. Das war damals etwas ganz Besonderes, denn die Menschen wurden damals ja noch nicht so alt, wie heute.“ Luises Mutter wurde immerhin 90 Jahre alt. Ein anderer Beweis für die Gen-Theorie der Familie ist Luise Bergsteins Schwester Johanna Böhle, die inzwischen ebenfalls im Bethanien-Altenkrankenheim wohnt, im gleichen Wohnbereich sogar, und die nur unwesentlich jünger ist als Luise. „Meine Mutter Johanna begeht im kommenden Jahr den hundertsten Geburtstag“, erklärt Edelgard Hewel. Die beiden Schwestern trennt ein Lebensjahr.

    Bei Luises Geburtstagsfeier vor ein paar Tagen wurde im kleinen Kreis gefeiert. „Wir werden zwar alle uralt, aber die Familie ist insgesamt sehr klein“, verrät Hewel. Mit insgesamt acht Leuten seien die Familien der 99-jährigen Johanna und der hundertjährigen Luise komplett in einem Raum versammelt. Zum Wiegenfest vor ein paar Tagen empfing Luise Bergstein dennoch weitere Gäste. Neben der Familie kam etwa die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten, die unter anderem einen persönlichen Glückwunsch von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mitbrachte. Einen extragroßen Blumenstrauß gab es schließlich von Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet, und vom Pflegeteam des Wohnbereichs. “Hundert Jahre - ein stolzes Alter! Wir wünschen Alles Gute und viel Gesundheit“, sagte Ludwig. Da lächelt Luise Bergstein ziemlich zufrieden.


    Inhalt drucken

  • Moerser Seniorentheater spielte im Altenkrankenheim Bethanien

    Sketche aus dem Alltagsleben erfreuten Bewohnerinnen und Bewohner

    Auf die Mimik kommt es an: Die Darstellerinnen des Moerser Senioren-Theaters agierten zur Freude des Publikums bei Ihrem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien mitunter direkt im Zuschauerraum. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Kein Auge blieb unlängst trocken bei einer Aufführung des Moerser Seionren-Theaters im Altenkrankenheim Bethanien. Lieber witzig mit siebzig, als ranzig mit zwanzig - mit diesem viel versprechenden Motto trat die Truppe um Magdalene Jescheniak auf die Bühne und enttäuschte nicht. Humorvoll interpretierte Sketche aus dem alltäglichen Leben boten die Darstellerinnen und Darsteller auf einer eigens aufgebauten Bühne in der Cafeteria. Da war gute Unterhaltung im Publikum vorprogrammiert. „Unser Anliegen ist es, die Leute mit lustigen Geschichten aus dem Alltag zum Lachen zu bringen“, sagte Magdalena Jescheniak von der ehrenamtlichen Theatertruppe, die übrigens zum ersten Mal in Bethanien auftrat.

    In den Sketchen ging es beispielsweise um die Suche eines sehr anspruchsvollen Herrn nach einer sehr perfekten Traumfrau per Zeitungsinserat, um irrwitzige Begebenheiten auf dem Amt oder um folgenreiche Missverständnisse beim Reifenhändler. Das Senioren-Theater spielte dabei zum Teil direkt im Zuschauerraum, was den Reiz der Aufführung noch erhöhte. Organisiert hatte den Nachmittag Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien. "Das Senioren-Theater hatte sich vor zwei Jahren mit einem Infostand auf der Seniorenmesse in unserem Haus präsentiert und da entstand ziemlich schnell der Wunsch, die Gruppe einmal für eine Aufführung einzuladen. Wir freuen uns, dass es nun geklappt hat", berichtet Kläckes.

    Die Sozialdienst-Mitarbeiterin betont, dass solche Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner nicht einfach nur "Abwechslung" darstellten, sondern richtige gesellschaftliche Ereignisse seien. "Kultur bringt zusätzlich Farbe in den Alltag der hier lebenden Seniorinnen und Senioren. Viele dieser Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sie genießen es daher besonders, wenn ein solches Angebot quasi direkt zu ihnen ins Haus kommt." Kultur ermögliche soziale Kontakte und sei, ebenso wie gute Pflege, ein nicht zu unterschätzender Faktor für gute Lebensqualität in einem Seniorenheim, so Kläckes.

    Das Moerser Senioren-Theater kurz vor dem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


    Inhalt drucken

  • Hospizgruppe im Altenkrankenheim sucht Verstärkung fürs Team

    Ab Anfang März neue Schulungen für Ehrenamtler in Bethanien

    Ein eingespieltes Team: Die ehrenamtliche Hospizgruppe im Altenkrakenheim Bethanien um deren Leiterin Gisela Kapitza (ganz links sitzend) sucht Interessierte als Verstärkung. (Foto: KBM/Archiv)
    Die stationäre Hospizgruppe im Altenkrankenheim Bethanien lässt Menschen in der letzten Lebensphase nicht allein. Jetzt sucht das Team um Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza Verstärkung für das ehrenamtliche Team. „Wir suchen Menschen, die Zeit mitbringen, um für andere Menschen da zu sein", sagt Gisela Kapitza. Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Hospizgruppe begleiten die Menschen übrigens nicht erst in der letzten Lebensphase. "Wir lernen die Seniorinnen und Senioren kennen, wenn Sie in das Altenkrankenheim einziehen und bauen von schon da an eine enge persönliche Beziehung auf." Deswegen leistet das Team der Hospizgruppe nicht erst Beistand beim Eintreten eines Sterbeprozesses, sondern erlebt auch den Alltag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und ist für Gespräche da.

    "Für die Hospizgruppe suchen wir daher Menschen jeden Alters, die Interesse und Spaß am intensiven Umgang mit anderen Menschen haben", erläutert die Hospizkoordinatorin. Wer sich in der Gruppe ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich ab sofort bei Gisela Kapitza unter der Rufnummer 02841/200-2140 oder per E-Mail unter kapitza@bethanienmoers.de melden. "Anfang März werden wir einen unverbindlichen Info-Nachmittag anbieten, bei dem wir alle Interessierten über unsere Arbeit informieren wollen", so Kapitza. Die Gruppenleiterin legt großen Wert darauf, dass alle ehrenamtlichen Kräfte gut in das Team eingebunden und auf ihre Tätigkeit bestens vorbereitet sind. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Schulungen und eine kontinuierliche Begleitung der Einsätze auf den Wohnbereichen des Hauses.

    INFO
    Info-Nachmittag Ehrenamtliche stationäre Hospizarbeit
    Mo, 5. März 2012, um 16.30 Uhr
    Altenkrankenheim Bethanien
    Wittfeldstr. 31, 47441 Moers


    Inhalt drucken

  • Altenkrankenheim feierte Weihnachten

    Bürgermeisterin Erika Scholten kam zum traditionellen Weihnachtsbesuch

    Das Atrium des Altenkrankenheim war von oben bis unten festlich geschmückt. (Fotos KBM/Engel-Albustin)
    Mit gleich zwei Feiern begingen die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage das Weihnachtsfest. Den Auftakt machte ein Kaffeenachmittag auf den einzelnen Stationen, wo Küchenteam und Pflegekräfte den Bewohnerinnen und Bewohnern Kuchen in allen Variationen kredenzte - während Seelsorger Reiner Ottersbach Geschichten vortrug. "Uns war wichtig, diesen Nachmittag auf den Stationen zu organisieren, damit auch die Bewohner daran teilnehmen können, die körperlich nicht mehr so mobil sind", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Zwei Tage nach dem besinnlichen Kaffeeklatsch lud das Altenkrankenheim dann am 22. Dezember zur großen Weihnachtsfeier im die Cafeteria der Einrichtung. Traditionell kam an diesem Tag eigens Erika Scholten als stellvertretende Moerser Bürgermeisterin in Haus, um den Seniorinnen und Senioren ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Die Weihnachtsgeschichte las anschließend Diakon Frank Langhoff. Außerdem erfreute Sahra-Lina Günther mit Weihnachtsliedern und Musical-Melodien das Publikum. "Sara-Lina ist schon mehrmals hier aufgetreten. Sie ist ein gern gesehener Gast und wir freuen uns, dass sie wieder Zeit für ein kleines Konzert hatte", dankte Sozialdienstleiter Hering.

    Für ein unvergessliches Weihnachtsbüffet sorgte gegen Abend Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann mit ihrem Team. Das Angebot reichte von einer deftigen Kartoffelsuppe über große Fisch-,Geflügel- und Bratenplatten bis hin zum Dessert aus Lebkuchencreme mit Sauerkirschen.
    Kuchen in allen Variationen wurde beim Weihnachtskaffee im Altenkrankenheim Bethanien den Bewohnern und deren Angehörigen geboten. (Fotos KBM/Engel-Albustin)


    Inhalt drucken

  • Eisbomben und Evergreens

    Altenkrankenheim Bethanien lud Senioren zum Candlelight-Dinner

    Musikalisch um die Welt getanzt: Beim Candlelight-Dinner im Altenkrankenheim Bethanien schwangen dieser Tage Bewohnerinnen und Pflegekräfte auch gemeinsam das Tanzbein. (KBM/Engel-Albustin)
    Eine Reise um die Welt – so lautete das Motto beim traditionellen Candlelight-Dinner für die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenkrankenheim Bethanien. Bei Kerzenschein sorgte Karl-Heinz Brakhage in der liebevoll dekorierten Cafeteria der Senioreneinrichtung mit bekannten Melodien der 50er und 60er Jahre für gute Laune: "Du bist wie gemacht für mich/ tanz mit mir, schenk mir einen Augenblick". Mit bekannten Melodien und Evergreens aus Spanien, Japan oder Mexico sorgte Brakhage an den schwarz-weißen Tasten dafür, dass manche Senioren gern das Tanzbein schwangen. Selbst Walzer und Polka wurde hatte der im Altenkrankenheim gern gesehene Musiker im Programm.

    Ein Länderquiz vollzog die Reise um die Welt dann noch auf andere Weise nach: Vier Kandidatinnen und Kandidaten und das auch Publikum hatten Gelegenheit, mitzuraten. Als Hauptgewinn gab es praktischerweise Handschuhe für die kalte Jahreszeit zu gewinnen.

    Höhepunkt des Abends war natürlich das Dinner aus drei Gängen. So servierte das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann als ersten Menügang eine deftige Ochsenschwanzsuppe. Als Hauptgerichte standen Kaninchenkeule an Thymiansoße oder Schweinefilet an Morchelrahmsoße auf der Karte, dazu ein Salat mit dem legendären Himbeerdressing vom Bethanien-Catering. Dazu gab es erlesene Getränke aus dem Weinkeller des Hauses. Für das Dessert hatte sich das Küchenteamteam diesmal einen ganz besonderen Clou ausgedacht: Ganz wie bei dem im ZDF um die Welt reisenden "Traumschiff" marschierte das Küchenteam am Ende des Dinners mit einer riesige Eisbombe in den Saal ein. Die überraschten Seniorinnen und Senioren genossen den den Anblick des schnell vergänglichen Werks aus Eis und Wunderkerzen sichtlich.
    Edeltraud Jellessen (li.) und Simone Anders (re.) vom Team der Hauswirtschaft im Altenkrankenheim Bethanien servierten beim Candlelight-Dinner eine riesige Eisbombe zum Dessert - zur großen Überraschung von Ingrid Pichler (Mitte) und anderen Gästen. (KBM/Engel-Albustin)


    Inhalt drucken

  • Senioren besuchten Moerser Weihnachtsmarkt

    Altenkrankenheim Bethanien unternahm mehrere Fahrten

    Glühwein und andere süße Sachen auf dem Moerser Weihnachtsmarkt probierten dieser Tage (vorn v.l.n.r.) Elvira Anders, Elisabeth Wendt, Gerhard Walter und Antonie Dumitru, die im Altenkrankenheim Bethanien leben. Als Betreuer des Seniorenheims waren (hinten v.l.n.r.) die ehrenamtliche Mitarbeiterin Renate Konze, Bianca Münster, Margot Kläckes und Dimitri Neufeld vom Sozialen Dienst des Heims sowie Ingrid Pichler als Tochter von Frau Dunitru mit von der Partie. (Foto: KBM/Angel-Albustin)

    Heißen Glühwein trinken, den süßen Duft von gebrannten Mandeln erschnuppern und frische Reibekuchen probieren - das ist dieser Tage festes Tagesprogramm vieler Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheim Bethanien. Seit Beginn des Moerser Weihnachtsmarkts unternimmt das Altenkrankenheim dorthin pro Woche mehrere Fahrten. "Wir wollen möglichst vielen unserer mehr als zweihundert Bewohnerinnen und Bewohnern den Besuch des Weihnachtsmarkts ermöglichen. Das ist mit einer Tour natürlich nicht zu schaffen, deswegen fahren wir so oft wie möglich", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst im Altenkrankenheim leitet. Jeweils von 14 Uhr nachmittags bis in die Abendstunden dauern die Besuche. Damit bleibt genug Zeit für ausgiebiges Bummeln.

    "Die Besorgung kleiner Weihnachtsgeschenke steht bei den Besuchern aus dem Altenkrankenheims natürlich ganz hoch im Kurs", berichtet Hering. Eine so genannte "Eins zu eins"-Betreuung, stellt sicher, dass auch körperlich oder geistig eingeschränkte Besucher aus der Senioreneinrichtung den Besuch genießen können. "Eins zu eins bedeutet, dass jede Seniorin und jeder Senior auf dem Weihnachtsmarkt von einer Person betreut wird, sei es von Angehörigen, hauptamtlichen Pflegekräften oder von ehrenamtliche Mitarbeitern des Altenkrankenheims." Viele Bewohner sind auf den Rollstuhl angewiesen, andere sind dement. "Ihnen allen wollen wir trotz Handicap den Ausflug zum Weihnachtsmarkt ermöglichen." Die persönliche Betreuung mache das möglich. "Die Seniorinnen und Senioren genießen es sehr, so wie früher die festliche Atmosphäre auf dem Markt zu erleben", sagt Hering.


    Inhalt drucken

  • "O'zapft is" hieß es in Bethanien

    Altenkrankenheim feierte zünftiges Oktoberfest

    Blau-weiße Stimmung beim Oktoberfest im Altenkrankenheim Bethanien: Die 99jährige Wilhelmine Schleicher (li.) und die 84jährige Auguste Baumers (re.) schunkelten bei den Akkordeon-Melodien des Duos Müller & Müller (im Hintergrund) kräftig mit. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    „Des is a Gaudi“, hätte wohl der Bayer gesagt, als dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien das traditionelle Oktoberfest stattfand. Dekoriert mit den für ein solches Fest unverzichtbaren blau-weißen Fahnen lautete das Motto in der großen Cafeteria in diesem Jahr: „O'zapft is!“ Während die fleißigen Servicekräfte des Teams um Hauswirtschafts-Chefin Marlies Schürmann alle Bewohnerinnen und Bewohner mit frisch gezapften Bier vom Fass versorgte und es auch an typischen Brezeln nicht fehlte, spielte das Akkordeon-Duo Müller & Müller zünftige Volksmusik. Mit kräftigen Jodeleinlagen sorgte das Duo schließlich für viel alpenländisches Feeling bei der fröhlichen Feier. Es dauerte nicht lange, bis im Saal kräftig geschunkelt wurde, und spätestens beim Lied "Rosa Munde" flogen viele Arme in der Luft.

    Für deftiges Essen sorgte der Catering-Service des Krankenhauses Bethanien. Chefkoch Ralph Stamm und sein Team verwöhnten die Seniorinnen und Senioren mit einem deftigen Kasseler Braten. Zum Dessert gab es Germknödel mit Marillenmarmelade an Vanillesoße - natürlich auf echt bayrische Art zubereitet. „Solche Feiern gehören zum festen Programm im Altenkrankenheim Bethanien", sagte Oliver Hering vom Sozialen Dienst der Senioreneinrichtung. "Es ist schön, zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner solche Nachmittage genießen." Die nächste Feier steht übrigens schon vor der Tür. Es wird das jährliche Candlelight-Dinner am 3. November sein.


    Inhalt drucken

  • Grillfest sorgte für gute Stimmung

    Shanty-Chor Repelen unterhielt das Altenkrankenheim Bethanien mit Seemannsliedern

    Keine Angst, der Grill ist wasserdicht: Beim etwas verregneten Grillfest im Altenkrankenheim Bethanien sorgte der Shanty-Chor Repelen mit Seemannsliedern und Schifferklavier für gute Stimmung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)

    Ein zünftiges Grillfest veranstaltete das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Zwar spielte, wie so oft in diesem Sommer, der Wettergott nicht wirklich mit, doch darauf waren die Organisatoren bestens vorbereitet: Der große Schwenkgrill war vor Wind und Regen geschützt aufgebaut worden und das musikalische Programm des Shanty-Chors Repelen konnte ohne viel Aufwand ein paar Meter weiter in die Cafeteria des Hauses verlegt werden - als klar war, dass die Sonne nicht die Absicht hatte, sich zu zeigen.

    "Während draußen Würstchen, Steaks und Hähnchenbrustfilets auf dem wetterfesten Grill brutzelten, kam drinnen in der Cafeteria bei süffigem Sangria und bekannten Seemannsliedern wie La Paloma recht schnell Schunkelstimmung auf", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims über die sprichwörtlich regendichte Veranstaltung. Wohl weil Wasser an diesem Nachmittag ungeplant das Leitmotiv darstellte, passte der Shanty-Chor mit Melodien von der Küste eigentlich ganz hervorragend ins Nachmittagsprogramm. Bei Matrosenliedern wie "Seemann, lass das träumen", die vom Schifferklavier begeleitet wurden, war mitsingen und schunkeln ausdrücklich erlaubt. Die Seniorinnen und Senioren musste sich nicht lange bitten lassen.

    Sonne im Herzen hatte in jedem Fall das Hauswirtschaftsteam des Altenkrankenheims um Marlies Schürmann. Das Team trotzte draußen am Grill nicht nur Wind und Wetter, es bot kulinarisch auch alles auf, was von einem zünftigen Barbecue erwartet wird. Selbst gemachte Kartoffel- und Nudelsalate durften da für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims nicht fehlen. Und wer danach noch Appetit auf etwas Süßes hatte, wurden mit einen leckeren Eisbecher verwöhnt.


    Inhalt drucken

  • Altenkrankenheim Bethanien sagte Danke

    Ehrenamtliche Kräfte zu Tagesausflug nach Marburg eingeladen


    Sie sind die fleißigen Helfer, die aus Nächstenliebe gewissenhaft ihre Arbeit tun und sich dabei nie in den Vordergrund drängeln. Doch an einem Tag im Jahr stehen ganz allein sie im Mittelpunkt. Dann nämlich, wenn sich das Moerser Altenkrankenheim Bethanien bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hauses mit einem nur für sie organisierten Ausflug bedankt - für den fleißigen Einsatz in den vergangenen Monaten. In die Universitätsstadt Marburg an die Deutsche Märchenstraße ging es diesmal mit einem eigens und auf Kosten des Altenkrankenheims gecharterten Reisebus. Auch das komplette Tagesprogramm hatte Bethanien für die ehrenamtlichen Kräfte gesponsert. So gab es eine historische Stadtführung durch die Marburger Oberstadt, die Besichtigung der Elisabethkirche und ein Mittagessen im Restaurant Zur Sonne.

    "Marburg an der Lahn fasziniert mit verwinkelten Gassen und historische Sehenswürdigkeiten", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Als Koordinator der ehrenamtlichen Arbeit im Altenkrankenheim hatte er den traditionellen Dankeschön-Ausflug wie in den vergangenen Jahren organisiert. "Die Fahrt ist unsere Form der Anerkennung für die selbstlos geleistete Arbeit. Denn die insgesamt etwa achtzig im Altenkrankenheim Bethanien tätigen ehrenamtlichen Kräften sorgen jeden Tag dafür, dass die bei uns lebenden Seniorinnen und Senioren weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können", sagt Hering. So organisieren ehrenamtliche Kräfte in Bethanien beispielsweise Sommer- und Weihnachtsfeste, begleiten die älteren Menschen bei Ausflügen oder sind in der Hospizgruppe für Gespräche da. Dass die Ehrenamtler ihren "Feiertag" mit Tagesausflug sichtlich genossen, steht darum für Hering als Leiter des Sozialen Dienstes außer Frage. Nach einem Kaffeeklatsch im Café Vetter, in Marburgs ältestem Café, ging es gegen Abend wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken nach Moers zurück.

    Hier haben wir eine Bildergalerie
    des Ausfluges zusammen gestellt.



    Inhalt drucken

  • Altenkrankenheim Bethanien pilgerte nach Kevelaer

    Heimbewohner und Ehrenamtler feierten Gottesdienst in der Kerzenkapelle



    Wer stark im Glauben ist, lässt sich von schlechtem Wetter nicht einschüchtern: Unter dem Motto "Ein kleines Senfkorn Hoffnung" pilgerte unlängst das Altenkrankenheim Bethanien nach Kevelaer - und schon kam die Sonne heraus. Knapp siebzig Personen, zu Hälfte Bewohnerinnen und Bewohner des Moerser Altenkrankenheims sowie haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, hatten sich frühmorgens mit einem Bus, drei speziellen Transportern sowie drei weiteren PKW auf die Pilgerreise zum niederrheinischen Wallfahrtsort gemacht. "Das große Aufgebot an Fahrzeugen sollte vor allem den rund zwanzig auf den Rollstuhl angewiesenen Seniorinnen und Senioren die Reise ermöglichen", sagte Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Nach einem kleinen Stadtrundgang und deftigem Mittagessen im Restaurant Zum Lindenbaum feierte die Gruppe am Nachmittag schließlich mit Diakon Frank Langhoff und Pastoralreferent Reiner Ottersbach vom Seelsorgeteam Bethanien eine ökumenische Andacht in der Kerzenkapelle von Kevelaer. "Das war natürlich der Höhepunkt des Tages", so Hering und seine Kollegin Margot Kläckes. Beide hatten die Pilgerfahrt organisiert. Der Nachmittag klang dann bei Kaffee und Torte im Bauerncafé Binnenheide aus. Im kommenden Jahr soll es wieder eine Pilgerreise geben.

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Krankenhaus Bethanien Moers

    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


    Inhalt drucken

  • Seniorin wurde 101 Jahre alt

    Gertrud Oelke feierte im Altenkrankenheim Bethanien



    Auf der Geburtstagstorte prangte die Zahl fünfzig gleich zwei Mal, dazu noch eine brennende Geburtstagskerze - richtig gerechnet, das ergibt einen 101. Geburtstag. Den feierte dieser Tage Gertrud Oelke im Moerser Altenkrankenheim Bethanien. Und das war für viele Menschen ein ganz besonderes Ereignis: So kam eigens die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten in die Senioreneinrichtung um der Jubilarin im Namen der Stadt persönlich zu gratulieren. Immerhin gehört Frau Oelke mittlerweile zu den ältesten Bürgerinnen Nordrhein-Westfalens.

    Bei Kaffee und Kuchen feierte Gertrud Oelke ihren Ehrentag mit Tochter Edelgard, der Familie und Freunden. Als Leiter des Altenkrankenheims ließ es sich Ingo Ludwig nicht nehmen, zum freudigen Anlass einen großen Strauß Blumen zu überreichen. Im Jahr 1910 in den ehemals deutschen Ostgebieten geboren, ist die vor Humor sprühende Seniorin geistig topfit, auch wenn das hohe Alter das eine oder andere kleine Zipperlein beschert. "Ich habbet mir ja nich vorjenommen, et is einfach passiert", sagte Gertrud Oelke im vergangenen Jahr, wenn man sie beim hundertsten Geburtstag aufs glückliche Älterwerden ansprach.

    .................................
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Krankenhaus Bethanien Moers

    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


    Inhalt drucken

  • „Aber bitte mit Sahne…“

    Darf es noch ein Stückchen Kuchen sein? Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz St. Josef Moers servierten den Bewohnern beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien Erdbeerkuchen und Windbeutel mit Sahne. Heimleiter Ingo Ludwig (2. v. r.) freute sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über das leckere Kuchenbuffet.

    Caritas-Konferenz St. Josef verteilte beim jährlichen Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien frischen Erdbeerkuchen und Windbeutel an die Seniorinnen und Senioren

    Da lacht das Herz! Bei einer so großzügigen Auswahl von Leckereien aus der Konditorei kann wirklich niemand widerstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien kamen dieser Tage beim jährlichen Sommerfest mit der Caritaskonferenz St. Josef Moers in den Genuss von leckerem Erdbeerkuchen und Windbeuteln. Natürlich gab es zu jedem fruchtigen Stückchen viel Sahne, denn unter dem diesjährigen Motto „Moerser Kaffeekränzchen aber bitte mit Sahne“, durfte der süße Schaum selbstverständlich nicht fehlen.

    Die passende Musik trugen Margarete Hanner, Vorsitzende der Caritas-Konferenz und Cäcilia Toups bei, begleitet von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter am Klavinova. Das Sahnehäubchen auf die musikalische Darbietung setzte der mehrstimmige Chor, der aus den Ehrenamtlern der Caritas-Konferenz bestand und in einheitlichen Kostümen auftrat. Über den Songtitel musste auch nicht lange nachgedacht werden. Der Schlagerhit von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ passte zur Veranstaltung genauso gut wie der Kaffee zum Kuchen und so verwandelte sich die Bewohner-Cafeteria in ein kleines Schlemmerparadies. „Es bereitet uns viel Spaß sich immer wieder neue Ideen für das Sommerfest einfallen zulassen, um so den Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenkrankenheim eine Freude zu machen“, sagte Margarete Hanner.

    Dass, die Gruppe um Margarete Hanner wirklich kreativ ist, bewiesen die Ehrenamtler auch durch ihre verschiedenen Kostüme, die sie extra für das Sommerfest selbst entworfen und genäht hatten. „Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz machen mit vielen originellen Ideen das Sommerfest bereits seit über dreißig Jahren zu einer sehr schönen Veranstaltung“, lobte der Leiter des Sozialen Dienstes Oliver Hering das Engagement der Ehrenamtler von der Caritas-Konferenz.


    Inhalt drucken

  • Der Osterhase kann kommen

    Kinder und Senioren bemalten gemeinsam bunte Eier im Altenkrankenheim Bethanien


    Mit Pinseln, Farbe und viel Kreativität gingen dieser Tage Kinder aus dem Moerser Kindergarten Kurze Straße und Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien ans Werk. Denn pünktlich zum Osterfest sollten wieder Dutzende von bunten Ostereiern das Altenkrankenheim schmücken. So viel Mal- und Bastelarbeit war natürlich von Alt und Jung nur gemeinsam zu schaffen. Einen ganzen Nachmittag lang hallte das fröhliche Kinderlachen von Mohammed, Nour, Deniz, Samyeli, Elham, Leonie und Jule durch das Altenkrankenheim, dann war das Werk vollbracht: Zum Schluss schmückten die Kinder mit den Senioren zwei große Ostersträucher, die nun Besucher und Bewohner im Altenkrankenheim erfreuen.

    "Aus dem Kindergarten Kurze Straße kommt seit 2005 jedes Jahr eine Gruppe ins Altenkrankenheim, um gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern die Dekoration für das Osterfest zu basteln. Das ist inzwischen eine richtige Tradition geworden", berichtet Oliver Hering, der den Sozialdienst im Altenkrankenheim leitet. Aber nicht nur zu Ostern gibt es gegenseitige Besuche, auch bei anderen Gelegenheiten im Jahr treffen sich jüngeren und ältere Menschen aus dem Kindergarten und dem Altenkrankenheim, um gemeinsam ein paar Stunden miteinander zu verbringen.


    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Krankenhaus Bethanien Moers

    Bethanienstr. 21
    47441 Moers

    Mail presse@bethanienmoers.de


    Inhalt drucken

  • Närrisches Prinzenpaar besuchte Altenkrankenheim Bethanien

    Prinz Danny I. und Susi I. verteilten Karnevalsorden und Bützchen


    Einen Karnevalsorden überreichte das Prinzenpaar Susi i. und Danny I. im Moerser Altenkrankenheim Bethanien an die karnevalsbegeisterte Seniorin Elisabeth Struhalla (re.), die an diesem Tag Geburtstag feierte. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Mit einem dreifachen "Bethanien Helau!" schunkelte das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage dem Höhepunkt der Session entgegen: Das närrische Prinzenpaar Danny I. und Prinzessin Susi I. vom Kulturausschuss Grafschaften Karneval (KGL) besuchte mit großem Gefolge die Karnevalsfeier in der Senioreneinrichtung. Klar, dass da einen ganzen Nachmittag lang ziemlich viel gesungen, geschunkelt und gebützt wurde. Für die Feier war die große Cafeteria in Haus 2 des Seniorenheims von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mit liebevoller Dekoration in einen bunten Faschings-Festsaal umgestaltet worden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims waren verkleidet, ebenso fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten Närrinnen und Narren waren zusätzlich "bewaffnet", um dem Prinzenpaar einen zünftigen Empfang zu bereiten. So flogen reichlich Luftschlangen und Konfetti, als das Prinzenpaar die Mottolieder vortrug und das Publikum zum mitsingen nicht lange animierten musste.

    Ein Küsschen für den Prinzen: Die im Altenkrankenheim lebende Seniorin Elisabeth Struhalla (re.) bedankt sich mit einem Bützchen bei Karnevalsprinz Danny I. für den ihr zum Geburtstag überreichten Karnevalsorden. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Anschließend überreichte das Prinzenpaar einen Karnevalsorden an die karnevalsbegeisterte Bewohnerin Elisabeth Struhalla, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Einen weiteren Orden bekam der sichtlich überrumpelte und für einen Moment ziemlich verdutzt dreinblickende Haustechniker Stephan Vogels, der sich im Altenkrankenheim unermüdlich darum kümmert, dass bei solchen Feiern Licht- und Tonanlage nicht schlapp machen. "Ohne seine tatkräftige Unterstützung könnten wir solche Veranstaltungen nicht durchführen", grinste Oliver Hering, vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheim über den gelungenen Überraschungs-Coup.

    Susi I. überreicht Stephan Vogels von der Haustechnik des Krankenhauses Bethanien einen Karnevalsorden

    Wie immer moderierte Herings Sozialdienst-Kollegin Margot Kläckes die Veranstaltung mit ganz eigenem Charme. Diesmal trat sie im typischen Touristen-Outfit mit Stadtplan, Sonnenbrille und Hawai-Hemd auf. So ausstaffiert führte Kläckes als ihr alter ego "Margaretha, die Weltenbummlerin" auf, durch das Programm. "Ich bin auf der ganzen Welt gewesen. Aber der Karneval in Moers fehlte mir, deswegen bin ich zurück gekommen. Hier in Moers ist der Karneval einfach am schönsten!", sagte Margaretha/Margot unter viel Applaus. Bei Kaffee und Kuchen sorgten außerdem der Büttenredner Paul Rapp, der Chor "Kinder in Takt" sowie Karl-Heinz Brakhage am Piano für gute Laune. Während die Tanzgruppe Fidelio unter anderem mit der Bambini-Garde auftrat, präsentierte sich die Tanzgruppe Martinus aus Repelen mit tollen Kostümen, die selbst entworfenen und selbst genäht waren. Der Nachmittag klang spät mit vielen bekannten Karnevalsliedern aus.

    .................................
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Krankenhaus Bethanien Moers
     
    Bethanienstr. 21
    47441 Moers
     
    Tel.    02841 200-2702
    Mobil  02841 200-20724
     
    Fax    02841 200-2122
    Mail   presse@bethanienmoers.de


    Inhalt drucken