Krankenhaus-Startseite

Das Presseteam Bethanien stellt sich vor

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2017



  • Nikolaus besuchte Bethanien-Frauenklinik

    Patientinnen und Belegschaft freuten sich am Nikolaustag über große und kleine Schokoladen-Nikoläuse

    Der Nikolaus und Chefarzt Dr. Peter Tönnies begrüßten am 6. Dezember Emily als Nikolaustagsbaby und ihre Eltern Ricarda und Michael Schmiel auf der Wöchnerinnenstation der Bethanien-Frauenklinik. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Einen ganz besonderen Gast begrüßten am Nikolaustag (6.6.) Patientinnen und Mitarbeiter der Frauenklinik Bethanien: Den Nikolaus höchstpersönlich. Er klopfte an alle Türen der Klinik, sprach Genesungswünsche aus und überreichte große und kleine Schokoladen-Nikoläuse. Jedem, der ihm im Krankenhaus begegnete, schenkte er eine süße Kleinigkeit, die er in seinem Korb mit sich trug. „Der Nikolaus ist da“, verkündete er bei seinen Besuchen im Kreißsaal, auf der Station BC2 und der festlich geschmückten Wöchnerinnen-Station.

    Letztere war Schauplatz einer Begegnung, die es nur an einem Tag im Jahr geben kann: Der Nikolaus hieß Emily als Nikolaustagsbaby herzlich willkommen und gratulierte den stolzen Eltern Ricarda und Michael Schmiel zur Geburt ihrer Tochter. Der Gratulation des Nikolauses schloss sich Chefarzt Dr. Peter Tönnies an. Als Leiter der Frauenklinik freute sich Dr. Tönnies zudem über handgestrickte Baby-Wollmützen, die der Mann im roten Mantel mitgebracht hatte. „Der Besuch des Nikolauses macht Patientinnen und dem Team der Frauenklinik immer viel Freude“, sagte der Chefarzt. Einen besonderen Dank sprach Dr. Tönnies Angelika und Andreas Lorat aus Neukirchen-Vluyn aus, die den Nikolausbesuch seit einigen Jahren ehrenamtlich möglich machen.


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  • AWO-Ehrenamtler spendeten für die Kinderklinik

    700 Euro waren beim Martinsmarkt im Seniorenzentrum Schwafheim zusammengekommen

    Wiedersehen unter Freunden: Die Ehrenamtlerinnen Helga Bollmann (re.) und Christa Nilotzki (li.) übergaben gemeinsam mit Heinz Packlin (2.v.l.) vom Seniorenzentrum Moers-Schwafheim in der Kinderklinik Bethanien eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot.
    Alle Jahre wieder kommen die Ehrenamtlerinnen aus dem Seniorenzentrum Moers-Schwafheim nach Bethanien, um eine Spende für die Kinderklinik zu übergeben. Die Ehrenamtlerinnen Helga Bollmann und Christa Nilotzki hatten Heinz Packlin mitgebracht, der im Seniorenzentrum Schwafheim als Sozialdienst-Mitarbeiter die ehrenamtlichen Kräfte betreut. In Bethanien wurden sie von Chefarzt Dr. Michael Wallot und Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder wie gute Freunde begrüßt. „Vor fast dreißig Jahren habe ich in Seniorenzentrum Schwafheim meinen Zivildienst in der Schwerstpflege absolviert und wollte danach Altenpfleger werden“, so der Bethanien-Pressesprecher. „Wir freuen uns immer besonders, wenn die Ehrenamtlerinnen und Ehrenmtler aus Schwafheim sich für die Moerser Kinderklinik engagieren“, so Ruder.

    Dem Chefarzt der Kinderklinik übergaben die drei Besucher einen Spendenscheck in Höhe von 700 Euro. „Den Betrag haben wir beim diesjährigen Martinsmarkt in unserem Seniorenzentrum erzielt. Wir haben Eierpunsch und mehr als 200 Tüten mit leckeren selbstgebackenen Plätzchen gegen eine kleine Spende abgegeben“, so Helga Bollmann und Christa Nilotzki. Auch die Leitung des Schwafheimer Seniorenzentrums habe zum Gelingen des Martinsmarktes nach Kräften beigetragen, ergänzte Heinz Packlin. Aus 60 freiwilligen Helferinnen und Helfern besteht das Ehrenamtler-Team im Seniorenzentrum Schwafheim. Sie alle kümmern sich um die Belange des Bewohnerinnen und Bewohner – und sammeln darüber hinaus jedes Jahr Spenden für wohltätige Zwecke.

    „Ihnen allen einen herzlichen Dank für ihr treues Engagement zugunsten der Kinderklinik Bethanien“, sagte Chefarzt Dr. Michael Wallot bei der herzlichen Begegnung in Bethanien. Der Chefarzt erinnerte daran, dass die freiwilligen Helferinnen und Helfer aus Schwafheim nunmehr bereits zum fünften Mal innerhalb von nur zehn Jahren eine Spendenaktion für die Kinderklinik durchgeführt hätten. „Das ist eine ziemlich beachtliche Leistung.“ Der Spendenbetrag soll dem Wohl chronisch nierenkranker Kinder in der Moerser Kinderklinik zugute kommen.


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  • Neuer Chefarzt in der Radiologie und Nuklearmedizin Bethanien

    Dr. Derk Veelken leitet als neuer Chefarzt die Fachklinik für Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Bethanien. Zuvor war er über sieben Jahre lang Leitender Oberarzt der Abteilung.

    Dr. Derk Veelken ist neuer Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin am Krankenhaus Bethanien. (Fotos: KBM/Karl Banski)
    Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Krankenhaus Bethanien hat einen neuen Chefarzt. Der bereits seit über sieben Jahren als Leitender Oberarzt in der Fachabteilung tätige Dr. Derk Veelken hat jetzt die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. Hans Bender übernommen, der regulär in den Ruhestand ging. In einem strengen Bewerbungsverfahren hatte sich Dr. Veelken durch seine fachliche Qualifikation gegen Mitbewerber zum Teil aus Universitätskliniken durchgesetzt, wie Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar bei einem Pressegespräch in der Radiologie betonte.

    Als neuer Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin verantwortet Dr. Derk Veelken eine entscheidende Schnittstelle für alle anderen Fachkliniken des Krankenhauses, wie etwa Kardiologie, Gastroenterologie und Unfallchirurgie sowie die auf Tumorbehandlungen spezialisierten Organzentren in Bethanien. „Um die medizinische Spezialisierung weiter voranzutreiben, ist eine optimal aufgestellte Radiologie für ein modernes Krankenhaus unverzichtbar“, sagte Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor.

    Dazu reiche es nicht aus, modernste Geräte zur Verfügung zu haben. Es brauche auch einen versierten Fachmann, der sie richtig einzusetzen weiß und Diagnosen erstellen kann. „Dr. Derk Veelken verfügt über eine fünfzehnjährige Erfahrung als Krankenhausmediziner und Oberarzt allein in Moers. Wir freuen uns, dass ein versierter und routinierter Fachmann wie er nun bei uns Verantwortung als Chefarzt übernommen hat“, betont Bethanien-Klinikdirektor Dr. Ralf Engels. Der neue Chefarzt verfügt über eine Mehrfachqualifikation, die nur ganz wenige Radiologen in Deutschland vorweisen können: Er ist Facharzt für Diagnostische Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie und er verfügt über die Fachkunde Nuklearmedizin.

    In Moers und Umgebung ist Dr. Veelken kein Unbekannter: Bevor er im Jahr 2009 nach Bethanien wechselte, arbeitet er als Oberarzt mit Leitungsfunktion in der Radiologie im Moerser Krankenhaus St. Josef. Frühere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen und das Johannes Hospital Duisburg-Hamborn. Das Medizinstudium hatte Dr. Derk Veelken von 1980-1986 in Münster absolviert. 1987 erfolgte die Approbation als Arzt.

    Das Faszinierende an dem Fachbereich ist für Dr. Veelken die enge Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Kliniken des Bethanien-Krankenhauses. „Als Radiologe habe ich hausintern täglich mit allen anderen Fachkliniken wie der Lungenklinik und der Kardiologie zu tun“, sagt Dr. Veelken. In sogenannten Tumorkonferenzen bündeln beispielsweise die Krebszentren in Bethanien ihr Wissen für die optimale Behandlung von Patienten – die qualitativ hochwertigen Bilder aus der Radiologie sind dabei immer die Grundlage für Diagnosestellen und die bestmögliche Behandlung. Dr. Veelkens geschulter Blick ist dabei unverzichtbar. „Ganz am Anfang einer Diagnose steht immer die Bildgebung, um herauszufinden, was der Patient hat“. Achtzig Prozent aller Diagnosen im Krankenhaus werden heute durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT (Magnetresonanz-Tomographie) oder CT (Computer-Tomographie) gestellt. „Ohne gute Radiologie funktioniert ein Krankenhaus nicht.“

    Allein in Bethanien führt die Radiologie und Nuklearmedizin jährlich rund 65.000 Untersuchungen durch, davon 13.700 CT-Untersuchungen dar und 46.000 Röntgenuntersuchungen. Mit dem hochmodernen Computertomographen können Lunge und verschiedene Gefäße sichtbar gemacht werden. Zudem verfügt die Radiologie mit dem sogenannten Kardio-CT über ein Alleinstellungsmerkmal in der Region: Das Kardio-CT liefert so gute Bilder, dass wir damit manchem Patienten eine Herzkatheter-Untersuchung ersparen können, wenn wir wissen wollen, welche Herzprobleme vorliegen.“ Nur ca. 25 solcher Kardio-CT-Geräte gibt es in ganz Deutschland.

    Unter der Leitung von Dr. Veelken soll die Radiologie und Nuklearmedizin in den nächsten Jahren weiter wachsen. So ist etwa geplant, eine zweite Röntgenanlage in der Zentralambulanz einzurichten.


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  • Warum das Herz schwächelt

    Beim Herztag im Krankenhaus Bethanien informierten sich Besucher rund um das schwache Herz, ließen kostenfreie Patienten-Check-Ups durchführen und warfen einen Blick in das Herzkatheter-Labor

    Blick in das Herzkatheter-Labor: Oberarzt der Bethanien-Kardiologie Dr. Volker Koke erklärte Besuchern des Herztags im Krankenhaus Bethanien, wie eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt wird. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp lud die Herzklinik im Krankenhaus Bethanien jetzt zum Infotag „Das schwache Herz“ ein. Damit beteiligte sich die Kardiologie auch in diesem Jahr an den jährlichen Veranstaltungen im „Herzmonat“ November. Initiiert von der Deutschen Herzstiftung laden im November die kardiologischen Fachabteilungen der Krankenhäuser deutschlandweit zu Patiententagen ein. Die Veranstaltungen richten sich an Patienten, Angehörige und Interessierte.

    In Bethanien hielten Ärzte der Kardiologie den gesamten Nachmittag über Vorträge über das schwache Herz. Die Deutsche Herzstiftung hatte das Thema in diesem Jahr als Schwerpunkt im Herzmonat ausgerufen. Als Gastreferent war Prof. Dr. Philipp Kahlert vom Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum der Universitätsklinik Essen eigens nach Moers gekommen, um über die Therapie von Herzklappenfehlern zu referieren. Bethanien-Oberärztin Dr. Anita Malkoc, Herzchirurgin in der Kardiologie, erläuterte in ihrem Vortrag den Nutzen der modernen Schrittmacher- und Defibrillatortherapien bei fortgeschrittener Herzschwäche.

    In Untersuchungsräumen der Kardiologie demonstrierte das Ärzte- und Pflegeteam zudem Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße, während in der Patienten-Cafeteria viel Information und Beratung zu allen kardiologischen Fragen geboten wurde. Beliebt waren kostenfreie Messungen von Cholesterin, Blutzucker und Blutdruck. „Wir wollten mit dem Herztag so viele Menschen wie möglich über Risiken und Ursachen von Herzerkrankungen aufklären und freuen uns über den regen Besuch“, so Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp.

    Der Herztag in Bethanien ermöglichte den Gästen auch einen Blick hinter sonst verschlossene Türen: Im Herzkatheter-Labor des Moerser Krankenhauses demonstrierte der erfahrene Oberarzt Dr. Volker Koke den Ablauf von Herzkatheter-Untersuchungen. Eine der häufigsten Ursachen für ein schwaches Herz sei die koronare Herzkrankheit, so Oberarzt. „Durch die Herzkatheter-Untersuchung können wir heute ohne große Operation sofort behandeln. Am nächsten Tag ist der Patient schon wieder auf den Beinen“, sagte Dr. Volker Koke.

    Laut der Deutschen Herzstiftung schätzen Experten die Zahl der Patienten mit einer Herzschwäche in Deutschland auf zwei bis drei Millionen. Allein 2015 waren rund 445.000 Patienten deswegen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. „Einer der Gründe für die hohe Sterblichkeit der Herzschwäche ist, dass viele Betroffene krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall und geschwollene Beine nicht kennen oder diese resigniert auf das Alter schieben“, warnt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Für die Betroffenen ist das fatal, denn je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer sind die Chancen, einen lebensbedrohlichen Verlauf der Krankheit zu verhindern“.


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  • Für 1.465 Dienstjahre Bethanien geehrt

    Die Stiftung Krankenhaus Bethanien dankte fünfzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einer Feierstunde

    Bethanien-Krankenhausdirektor Dr. Ralf Engels (ganz rechts, mittlere Reihe), Pflegedirektorin Angelika Linkner (ganz links, letzte Reihe) und Heimleiter Ingo Ludwig (2.v.l., letzte Reihe) ehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für insgesamt geleistete 1.465 Dienstjahre im Krankenhaus und im Seniorenstift.
    Die mit weißen Decken und Blumengestecken fein eingedeckten Tische verrieten, dass hier ein besonderes Ereignis stattfinden sollte: Ein paar Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden sich dieser Tage anlässlich ihrer Dienstjubiläen in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses Bethanien ein. Eingeladen zu einer offiziellen Feierstunde bei Kaffee, Kuchen und vielen Jahren Bethanien-Geschichte und Bethanien-Geschichten hatte das Krankenhaus-Direktorium. "Ich habe nachgerechnet: Wir ehren heute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für insgesamt 1.465 in Bethanien geleistete Dienstjahre", sagte Klinikdirektor Dr. Ralf Engels in seiner Begrüßungsrede.

    Als neuer Krankenhausdirektor und Vorstand der Krankenhaus-Stiftung sparte Dr. Engels bei seinen Worten nicht mit Lob für die Belegschaft. "Ich möchte ihnen sagen, dass wir ausgesprochen stolz auf sie und ihre Leistung sind." Bei Sekt und Orangensaft sprach Dr. Ralf Engels anschließend einen Toast auf das Wohl aller Geehrten aus. Auch Pflegedirektorin Angelika Linkner dankte den Jubilarinnen und Jubilaren für ihren täglichen engagierten Einsatz in allen Bereichen der Bethanien-Stiftung.

    Für 25 Jahre Tätigkeit in Bethanien ehrte die Krankenhaus-Stiftung bei der Feierstunde Martina Bergmann, Sevgi Cakir, Mandy Christeleit, Andrea Decken, Ursula Derksen, Petra Engels, Janina Golombiewski, Alexandra Hoffmann, Petra Hübbers, Annette Jaehnel-Wefers und Kerstin Jansen. Ebenfalls ein viertel Jahrhundert lang sind in Bethanien tätig: Renate Jasieniecki, Dr. Mathias Johanson, Ursula Kamp, Sigrid Kausler, Cornelia Krause, Bettina Nilius, Kerstin Ninu, Britta Plien, Jan-Hendrick Prinsen, Lydia Schweitzer, Sylwia Seebacher, Oliver Steinhaus, Frieda Stelle, Ulla Völlinger, und Irene Wylenzek.

    Seit dreißig Jahren in Bethanien beschäftigt sind: Martina Arens, Rita Bletgen, Christine Engelspiepen, Angela Hamacher, Jeannette Kempkens, Ute Nass, Anja Sawalha, Heike Spaltmann, Rosemarie Utz und Dorothea Westerheide. Ihr 35-Jähriges Dienstjubiläum begingen Margit Dickmann, Elke Gisske, Doris Grabowski, Giesela Husse, Petra Kappe Veronika Kluge, Doris Schmiedel und Klaus Schroer. Für vier Jahrzehnte Tätigkeit in der Stiftung Bethanien wurden Klaus-Jürgen Adams, Evelin Bommrowitz und Monika Klenner geehrt. Margret Möllenbeck und Erika Nühlen können bereits ihr 45. Dienstjubiläum begehen. Mit der Feierstunde für die Jubilare ehrt Bethanien jedes Jahr alle Beschäftigen, die auf 25 und mehr runde Dienstjahre im Moerser Krankenhaus oder im Seniorenstift blicken.

    Klinikdirektor Dr. Engels hatte in seiner Rede zur Jubiläumsfeier eine weitere Zahl parat: Seit 28 Jahren sei jede oder jeder Anwesende im Durchschnitt in Bethanien beschäftigt. Dies spreche für eine starke Bindung zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Eine enge Bindung zwischen Mitarbeitern und Bethanien sei angesichts des bundesweiten Mangels an Ärzten und Pflegekräften auch in Zukunft für die Entwicklung der gesamten Bethanien-Stiftung von großer Bedeutung. "Es ist schön, dass sie alle schon so viele Jahre in Bethanien tätig sind."


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  • Wiedersehen beim Welt-Frühchentag in Bethanien

    Der internationale Tag macht weltweit auf medizinische und pflegerische Bedürfnisse von frühgeborenen Kindern aufmerksam

    Anlässlich des Welt-Frühchentags am 17. November trafen sich Eltern mit ihren ehemaligen Frühchen in der Kinderklinik Bethanien mit Kinderkrankenschwester Petra Hübbers (3.v.r. mit Brille) und Chefarzt Dr. Michael Wallot (nicht im Bild).
    Freudiges Wiedersehen in der Kinderklinik Bethanien: Aus Anlass des Welt-Frühchentags hatte die Klinik am vergangenen Freitag (17.11.) alle Eltern mit ihren ehemaligen Frühchen in die Moerser Klinik eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen gab es Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch für die Großen, während die Kleinen im Turnsaal des Krankenhauses nach Herzenslust miteinander spielen und krabbeln konnten. „Auf unserer Frühchenstation haben wir Babys, die in der 24. Schwangerschaftswoche mit 490 Gramm Gewicht auf die Welt gekommen sind“, so Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, die das Wiedersehen zum Welt-Frühchentag organisierte. „Es ist schön, mitzubekommen, wie prächtig sich die Kinder mit den Jahren entwickeln.“ Beim Treffen in der Kinderklinik steht in jedem Jahr aber auch das Gespräch mit den Eltern im Vordergrund. „Vielen Eltern können wir immer noch bei wichtigen Fragen weiterhelfen“, sagt Hübbers. „Denn Frühchen haben manchmal besondere Bedürfnisse oder ihre Entwicklung verläuft ein bisschen anders, als bei Kindern, die zum errechneten Geburtstermin auf die Welt gekommen sind.“

    Beim internationalen Weltfrühchentag machen Kinderkliniken weltweit auf die speziellen Belange der Frühgeborenenmedizin aufmerksam und setzen sich für die Erhaltung einer eine qualitativ guten medizinischen und pflegerischen Versorgung von Frühgeborenen in Wohnortnähe ein. Weltweit kommen etwa 10 Prozent aller Kinder als Frühchen auf die Welt. Bethanien verfügt in seinem Perinatalzentrum aus Geburtshilfe und Kinderklinik über die höchste Versorgungsstufe (Level 1), und betreut deshalb viele Frühchen auch über die Stadtgrenzen hinaus. Für das Moerser Krankenhaus ist es eine Selbstverständlichkeit, jedes Jahr am 17. November beim Welt-Frühchentag mit dabei zu sein. Mit verschiedenen Aktionen hatte die Kinderklinik Bethanien schon in den vergangenen Jahren am Weltfrühchentag alle ehemaligen Frühchen und ihre Familien zu einem Wiedersehen eingeladen. Im vergangenen Jahr hatten die Kinder gemeinsam mit Eltern und den Kinderschwestern von der Frühchenstation ein großes Bild mit den Handabdrücken der Kinder erstellt. „In diesem Jahr regnete es bunte Ballons. Jedes Kind hat am Ende einen Ballon mit seinem Namen und der Schwangerschaftswoche, in der es geboren wurde, als Erinnerung mit nach Hause bekommen“, sagt Kinderkrankenschwester Petra Hübbers.


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  • Vortrag über "unsichtbares" Facelift

    Bethaniens Ästhetischer Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner referiert zu nicht-operativen Möglichkeiten für ein schönes Gesicht

    Prof. Dr. Robert Hierner von der Plastischen und Ästhetischen Medizin des Krankenhauses Bethanien referiert am 22. November in der Personalcafeteria der Klinik über das
    Falten sind natürlich und gehören zum menschlichen Körper. "Aber manchmal stören sie. An bestimmten Stellen, zum Beispiel im Gesicht oder am Hals", sagt Prof. Dr. Robert Hierner. Der Mediziner leitet im Moerser Krankenhaus Bethanien das Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie. Am 22. November lädt der Mediziner um 17 Uhr zum Vortrag "Das unsichtbare Facelift" in die Personal-Cafeteria des Krankenhauses ein. Thema sind nicht-operative Möglichkeiten für die Verschönerung des Gesichts, etwa durch Faltenunterspritzung oder Faltenunterfütterung. "In der modernen Faltentherapie wird zwischen nicht-operativen und operativen Möglichkeiten unterschieden. Denn bei Gesichtsfalten ist nicht immer gleich eine Operation angezeigt", sagt der Plastische Chirurg.

    "Bei jüngeren Patientinnen und Patienten lassen sich Falten ohne Operation ausreichend behandeln, auch bei geeigneten älteren Patientinnen und Patienten lassen sich ohne Operation große Verbesserungen erreichen", erklärt Prof. Dr. Hierner. "Und falls eine Operation doch erforderlich sein sollte, können wir bei allen Patientinnen und Patienten, unabhängig vom Alter, durch vorherige nicht-operative Verfahren eine deutlich bessere Ausgangsposition für eine geplante operative Faltenbehandlung erreichen.

    Nicht-operative und operative Therapiemöglichkeiten sind dabei keine Gegensätze. "In der modernen Faltentherapie werden mehrere Verfahren miteinander kombiniert. Es ist wichtig zu verstehen, dass die nicht-operativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten keine konkurrierenden Verfahren, sondern sich ergänzende Behandlungsformen darstellen", betont Prof. Dr. Hierner. Um Altersveränderungen ohne eine Operation gut zu behandeln, stehen in der Ästhetischen Medizin verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Prof. Dr. Hierner nennt die Behandlung der Hautoberfläche - durch Peeling oder Laser etwa - oder die Behandlung des Hautvolumens durch Eigenfettinjektion oder sogenannte Filler. Andere Möglichkeiten sind das Fadenlifting oder die Behandlung muskelbedingter Gesichtsfalten durch Botolinum Toxin ("Botox"). "Wir Fachärzte bezeichnen diese verschiedenen Therapieformen als 'unsichtbares' Facelift", sagt der Bethanien-Arzt.

    Ziel der Informationsveranstaltung in Bethanien ist es, die verschiedenen Behandlungsmethoden der Faltenunterspritzung und Faltenunterfütterung mit Blick auf den geeigneten Einsatzbereich, die Wirksamkeit und die Nachhaltigkeit der Therapie darzustellen. "Zuhörerinnen und Zuhörer wollen wir ein realistisches Bild über Standards und Neuigkeiten in der nicht-operativen Behandlung von Gesichtsfalten zu vermitteln", erklärt Prof. Dr. Hierner. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    INFO
    Mi, 22. November 2017, 17 Uhr
    Das unsichtbare Facelift - Faltenunterspritzung: Ein schönes Gesicht ohne Operation Personal-Cafeteria, Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers

    KONTAKT
    Department für Plastische, Ästhetische,
    Wiederherstellungs- und Handchirurgie
    Stiftung Krankenhaus Bethanien
    Prof. Dr. Robert Hierner
    Tel: 02841 200 2992
    Email: plastischechirurgie@bethanienmeors.de


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  • Für nierenkranke Kinder in Bethanien gespendet

    Erlös war beim Bürgerfest Eick-Ost erzielt worden

    Susanne Ruiz Moreno (li.) und Ingrid Schubert vom Turnverein Utfort-Eick übergaben einen großen Spendenscheck für die Ferienfreizeit nierenkranker Kinder an Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder.
    Kinderschminken, Kuchenbuffet und eine große Verlosung - beim diesjährigen Bürgerfest in Eick-Ost war einiges los. Die traditionsreiche Veranstaltung des Turnvereins Utfort-Eick in Sachen Sport und Spaß sorgte jetzt für ein schönes "Nachspiel" im Krankenhaus Bethanien: Einen großen Scheck über 250 Euro übergaben dieser Tage die Vereins-Sprecherin Susanne Ruiz Moreno und Kassenwartin Ingrid Schubert an die Kinderklinik Bethanien. Bei der Summe handelt es sich um einen Teil des Erlöses vom Bürgerfest im Juli. "Bei schönem Wetter war unser Fest mit mehreren hundert Besuchern ein voller Erfolg. Irgendwann im Laufe des Nachmittages waren wegen der vielen Besucher Essen und Getränke ausverkauft", so die Vereinssprecherin und die Kassenwartin. Den an dem Tag erzielten Erlös hatte die Live-Band Herrensalon nach dem Bürgerfest noch aufgestockt, sodass am Ende eine runde Summe zusammenkam. Der Spendenerlös soll der nächsten Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugutekommen.

    Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder dankte dem TV Utfort-Eick und allen Besuchern des Bürgerfestes im Namen der Kinderklinik Bethanien für die Unterstützung. "Das Engagement für die Kinderklinik ist bei den Moerserinnen und Moersern groß. Aber besonders groß ist es seit vielen Jahren in Utfort und in Eick", so der Pressesprecher. "Mit dem Turnverein und dem Bürgerfest wissen wir seit langem treue Unterstützer an unserer Seite. Wir sind sehr gerührt und freuen uns für die kranken Kinder." Die Spende für die Ferienfreizeit trage dazu bei, dass schwer nierenkranke Kinder in Begleitung einer Kinderärztin und einer Kinderkrankenschwester aus Bethanien ein paar sorglose Tage verbringen und den Alltag einmal hinter sich lassen können.


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  • Moerser Herzspezialisten tagten

    Chefärzte der Krankenhäuser Bethanien und St. Josef hatten zum "Kardio-Forum 2017" ins Hotel Zur Linde nach Repelen eingeladen

    Bei so viel kardiologischer Kompetenz schlagen auch die Herzen der Fachleute höher: Die beiden Moerser Chefärzte Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (li.) vom Krankenhaus Bethanien und Dr. Stefan Schickel (2.v.r.) vom Krankenhaus St. Josef hatten gemeinsam mit ihren niedergelassenen Kollegen Dr. Stefan Linse (2.v.l.) und Dr. Georg Durben (re.) zum
    Bei einer „Ärzte für Ärzte“-Tagung trafen sich dieser Tage die Moerser Kardiologen zum „Kardio-Forum 2017“. Die kardiologischen Chefärzte der beiden Kliniken in Moers, Prof. Dr. Möhlenkamp vom Krankenhaus Bethanien und Dr. Stefan Schickel vom Krankenhaus St. Josef, referierten bei der Veranstaltung in Kooperation mit den niedergelassenen Kardiologen in Moers, vertreten durch Dr. Georg Durben und Dr. Stefan Linse, zu wichtigen neuen Erkenntnissen in der Kardiologie aus den vergangenen Monaten und diskutierten über die medizinischen Herausforderungen im laufenden Jahr.

    Vortragsthemen beim fachlichen Austausch waren Herz und Diabetes, Herzkrankheiten und Depression und die Frage der Fahrtauglichkeit bei Herzkrankheiten. Chefarzt Dr. Stefan Schickel vom Krankenhaus St. Josef referierte über die wichtigen Neuigkeiten in der Triple-Therapie, bei der Patienten mit drei verschiedenen blutverdünnenden Medikamenten behandelt werden müssen. Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp sprach über das Tako-Tsubo-Syndrom. Das 1991 erstmals beschriebene Krankheitsbild kann unter anderem nach akut seelisch belastenden Situationen auftreten und wird im Volksmund auch als "Gebrochenes-Herz-Syndrom" bezeichnet. "Wir hatten für die Tagung ein breites klinisch relevantes Themenspektrum zusammengestellt, das bei unseren Kollegen aus der Region großen Anklang fand", so die Kardiologen über die gut besuchte Tagung.


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  • Gesundheitsmagazins "Visite"

    Die Kardiologie und die Radiologie Bethanien haben mit dem Duisburger Lokalfernsehen "Studio47" die zweite Ausgabe des Gesundheitsmagazins "Visite" realisiert.

    Chefarzt der Klinik für Kardiologie, internistische Intensivmedizin Prof. Dr. med. Stefan Möhlenkamp
    Die Oktober-Sendung kann jetzt bei Youtube angesehen werden unter dem Link: https://youtu.be/m8s3Oqmlaw0

    Die Erstausstrahlung der November-Sendung war am Mo, 6. 11. Um 18.45 Uhr bei Studio47.


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  • Elfjähriger spendete für Bethanien-Kinderklinik

    Lord Lion Vincent aus Kamp-Lintfort bastelte Engel für den guten Zweck. Vom Erlös spendete er Bastelzeug für kranke Kinder in Bethanien

    Einen großen Korb bunter Bastelsachen überreichte der elfjährige Lord Lion Vincent (Mitte) an Erzieherin Sarah Beilborn (hinten) von der Kinderklinik Bethanien. Im Spiel- und Bastelzimmer der Kinderklinik erfüllte sich Lions Wunsch, die Klinikclowns Iris Held alias Stift (li.) und Holger Voss alias Schlatke (re.) kennenzulernen. (Foto: KBM/Pickartz)
    Bunte Malstifte, Kindermasken zum Ausmalen und Schablonen in allen Farben. Der elfjährige Lord Lion Vincent aus Kamp-Lintfort hat in seinem Bastelkorb für die Kinderklinik Bethanien nichts vergessen, was Kinder brauchen, um kreativ zu sein. Dieser Tage überreichte der Schüler gemeinsam mit seiner Mutter Andrea in der Kinderklinik Bethanien einen großen Bastelkorb an Sarah Beilborn. Die Pädagogin betreut im Spiel- und Bastelzimmer der Kinderklinik täglich die kleinen Patienten. Genau dort, im Spiel- und Bastelzimmer war Lord Lion Vincent vor einiger Zeit die Idee für seine Spendenaktion gekommen - als er selbst Patient der Kinderklinik war. „Ich lag im Krankenhaus und kam auf die Idee, kleine Engel aus Perlen zu gestalten und sie gegen eine kleine Spende abzugeben“, verrät er. Vom Erlös und von einem Teil seines eigenen Taschengeldes kaufte er dann mit seiner Mutter Bastelmaterial für die kranken Kinder in Bethanien.

    Lord Lion Vincent brachte aber auch einen Herzenswunsch mit in die Kinderklinik: ein Treffen mit den Klinikclowns. Clownin Stift und Clown Schlatke erfüllten ihm den Wunsch ausgesprochen gern. Wie groß war die Freude, als Klinikclown Holger Voss alias Schlatke zur Ukulele griff und mit Clownskollegin Iris Heldt alias Stift ein kleines Ständchen zu Ehren des Spenders sang. Als Dankeschön durften sich beide Clowns einen selbstgebastelten Engel von ihm aussuchen. „Lion ist mit seinen elf Jahren definitiv einer der jüngsten Spender in diesem Jahr. Das Engagement eines ehemaligen Patienten der Kinderklinik rührt uns wirklich sehr“, dankten die beiden Klinikclowns und das gesamte Team der Kinderklinik.


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  • Was tun gegen Gelenkschmerzen?

    Am Do, 2. November startet eine medizinische Vortragsreihe in der Alten Kellerei in Rheinberg/ Klinikärzte-Ärzte aus dem Moerser Krankenhaus Bethanien referieren über Schultern, Hüfte und Füße

    Der Moerser Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki aus dem Krankenhaus Bethanien hat die Vortragsreihe im November in Rheinberg in der Alten Kellerei initiiert. (Foto: KBM/Archiv)
    Startschuss für eine neue medizinische Vortragsreihe in Bethanien: Für drei Vorträge kommen Ärzte aus dem Moerser Krankenhaus Bethanien im November nach Rheinberg in die Alte Kellerei. Die Themen der Vorträge sind schmerzende Gelenke: "Schultern, Hüfte, Füße - Was tun gegen Schmerzen?" lautet der Titel der Reihe, die von Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki initiiert wurde. Chylarecki leitet seit vielen Jahren die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Moerser Bethanien-Krankenhauses. Zuvor hatte er sich an der BG-Unfallklinik in Duisburg einen Namen gemacht. "Menschen mit Schmerzen in den Gelenken sind in ihrer Bewegung eingeschränkt und nicht so mobil. Deswegen haben wir uns entschieden, unsere Vorträge nicht nur in Moers anzubieten, sondern darüber hinaus auch in der Umgebung bei den Menschen vor Ort Vorträge anzubieten", so Chefarzt Dr. Chylarecki.

    Mit Patienten ins Gespräch zu kommen ist die große Leidenschaft des Chefarztes. Der Mediziner mit dem charmanten polnischen Akzent ist ein gefragter und gern gesehener Vortragsredner am Niederrhein. In der Moerser Volkshochschule hatte Chylarecki bereits vor anderthalb Jahren das "Gesundheitsforum" mit aus der Taufe gehoben, eine Reihe, bei der Krankenhausärzte und niedergelassene Mediziner regelmäßig über Gesundheitsthemen referieren. Die Reihe in der Volkshochschule erfreut sich inzwischen enormer Beliebtheit. "Wir möchten einen engen Kontakt zu den Menschen. Deswegen veranstalten wir gern auch in Rheinberg Vorträge", so der Chefarzt, der sich auf reges Interesse freut.

    Den Auftakt macht am Donnertag, 2. November der Vortrag "Künstliches Schultergelenk - Lösung bei chronischen Schulterschmerzen". Die Wahl des Themas ist kein Zufall. Dr. Christoph Chylarecki ist in der Region als Schulterexperte bekannt. "Das Schultergelenk ist das komplizierteste Gelenk des menschlichen Körpers. Deswegen ist es für mich als Arzt ein sehr interessantes Gelenk. Man könnte fast sagen, die Schulter ist mein Lieblingsgelenk. Deswegen habe ich mich darauf spezialisiert", sagt der Moerser Orthopäde. Allerdings: Bei Schmerzen sei der Einsatz eines künstlichen Gelenks nicht unbedingt die Therapie der ersten Wahl. "Eine Operation will gut überlegt sein. Ich möchte die Menschen aufklären, welche Möglichkeiten der Therapie es grundsätzlich gibt, auch jenseits einer Operation. Es gibt sehr viel Unwissenheit". Deswegen wolle er die Vorträge in Rheinberg mit dem Thema Schulter beginnen.

    Genau eine Woche später, am Donnerstag, 9. November, wird Dr. Chylarecki dann in der Alten Kellerei zum Thema "Künstliche Hüfte mit Schlüsselloch-Technik" vortragen. "Viele Menschen wissen gar nicht, dass man Hüftgelenke heutzutage mit minimal-invasiven Verfahren ersetzen kann." Die Vorteile für Patienten liegen auf der Hand: Viele kleinere Wunden und eine schnellere, risikoärmere Genesung. "Patienten sind nach einer solchen Hüft-Operation in der Regel schon nach zwei Tagen wieder auf den Beinen." Den letzten Vortrag in Rheinberg hält am Do, 23. November Dr. Thomas Koetz. Er ist leitender Oberarzt in der Orthopädie von Dr. Chylarecki und hat sich auf die Fußchirurgie spezialisiert. "Schmerzende Füße - Wenn das Fundament des Körpers Probleme bereitet" ist der Titel seines Vortrags.

    INFO
    Die Vorträge über Schulter (Do, 2.11.), Hüfte (Do, 9.11.) und Füße (Do, 23.11.) finden jeweils um 18 Uhr in der Alten Kellerei statt, Innenwall 104, 47495 Rheinberg. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


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  • Mutter und Tochter übergaben Spende in Bethanien

    Geld auf der Geburtstagsfeier für die Klinikclowns gesammelt

    Begegnung mit Schreibblock und Clownsnasen: Silke Eumann alias Clownin Flocke (li.) und Iris Held alias Clownin Stift (re.) freuten sich in Bethanien über eine Spende von Petra Finkler und ihrer Tochter aus Moers. Die Spende ist für die Clownsvisiten in der Kinderklinik bestimmt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine persönliche Begegnung mit den Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien hatten sich Petra Finkler und ihre Tochter aus Moers gewünscht. Dieser Tage war es soweit: Mutter und Tochter trafen sich mit Silke Eumann alias Clownin Flocke und Iris Held alias Clownin Stift auf Kaffee und Kakao in der Patientencafeteria des Krankenhauses. "Ich habe diese Jahr meinen 50. Geburtstag gefeiert. Bei der Feier habe ich statt Geschenken lieber Spenden für die Klinikclowns gesammelt. Den Betrag möchte ich nun gern persönlich an die Klinikclowns übergeben", so Petra Finkler. Den genauen Betrag wollte die Spenderin vorab nicht verraten, nur so viel ließ sie durchblicken: "Es reicht für weitere Clownsvisiten in der Kinderklinik in den nächsten Wochen." Etwas für kranke Kinder zu tun, sei ein schönes Gefühl, so die Spenderin. „Kinderlächeln ist mir sehr wichtig. Deswegen wollte ich den Kindern der Kinderklinik durch die Clownsvisiten ein Lächeln schenken.“

    Die Tochter der Spenderin war mit einem Block in der Hand in Bethanien erschienen, auf dem sie etliche Fragen an die Clowns notiert hatte. Wie wird man Klinikclown? Warum arbeitet ihr als Klinikclowns? Dies und mehr wollte die junge Dame von den beiden Berufsschauspielerinnen wissen, die seit einem Jahrzehnt im NRW-weiten Verein Clownsvisite tätig sind. "Auf der Bühne habe ich früher viele ernste Rollen gespielt, doch dann wollte ich mal etwas anderes tun. Es macht mir Freude, andere Menschen, vor allem Kinder, zum Lachen zu bringen. Deswegen bin ich Klinikclownin geworden", erzählte Clownin Iris Held bei der Begegnung. Zum Schluss schenkten die Klinikclowninnen den beiden Gästen rote Clownsnasen als Erinnerung an die Spendenübergabe.


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  • Grillfest im Seniorenstift

    Gute Stimmung und Gesang begeisterten in Bethanien

    Grillwürstchen und gute Laune auf zwei Etagen im Moerser Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Servicekraft Sonja Chipp versorgte unter anderem das Ehepaar Brunhilde und Heinz Endruhn mit Leckereien vom Grill, Sängerin Heidi Hedtmann (im Dirndl) brachte die schönsten Schlager zu Gehör (Foto: KBM)
    Krakauer Würstchen, Schweineschnitzel und Sangria: Ein zünftiges Grillfest sorgte dieser Tage für volle Bäuche und gute Stimmung im Seniorenstift Bethanien. Das Haus hatte alle Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung zur der Veranstaltung eingeladen. Hauswirtschaft und Servicepersonal sorgten dabei in der Bewohner-Cafeteria für das leibliche Wohlergehen aller Gäste. Zur Begeisterung der Seniorinnen und Senioren hatten die Bethanien-Küchenchefs, alles auf den Grill geworfen, was das Herz begehrt - angefangen von Bauchfleisch über Scampispieße bis hin zu Cevapcici. Dazu gab es allerlei frische Salate.

    "Für jeden Geschmack hatten wir etwas dabei", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. Wie es sich für ein Grillfest gehört, war auch für alkoholische und nicht-alkoholische Getränke gesorgt. Gute Laune und Stimmung verbreitete im Saal die Künstlerin Heidi Hedtmann. Die Sängerin hatte bei ihrem Auftritt die schönsten Schlager und Evergreens zum Mitsingen und Mitschunkeln im Programm. Als die Hedtmann das auf Oktoberfesten beliebte Lied "Sierra Madre" anstimmte, winkte ihr der ganze Saal mit weißen Taschentüchern zu. Selbst das Publikum auf den Rängen in der ersten Etage winkte mit.


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  • Marktfrauen spendeten für die Klinikclowns

    Aktion für kranke Kinder am Blumenstand

    Großes Herz für Kranke Kinder: Viele treue Kunden spendeten bei Blumenhändlerin Carola Wolter (4. v. l. mit Schild) für die Kinderklinik Bethanien. Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Fleischhauer (5.v.l. mit Schild), der ebenfalls zu den Kunden des Blumenstands gehört, übergaben die Spender dieser Tage auf dem Meerbecker Wochenmarkt eine vierstellige Summe zugunsten der Klinikclowns an die Kinderklinik Bethanien (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    eberschrift>Aktion für kranke Kinder am BlumenstandÜber eine große Spende von genau 2.717 Euro freuen sich die Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien. Den Betrag überbrachten dieser Tage Blumenhändlerin Carola Wolter und ihre Mitarbeiterinnen an das Krankenhaus. „Wir geben seit über einem Jahr an unserem Blumenstand Kaffee gegen eine kleine Spende für den guten Zweck ab. Die Einnahmen kommen in ein großes Sparschwein für die Klinikclowns in Bethanien“, berichtet die Blumenhändlerin. Mittlerweile habe sich um den Markstand eine regelrechte „Spendenfamilie“ aus Menschen jeden Alters gebildet. „Es gibt treue Kundinnen und Kunden, die jede Woche kommen, um etwas zu spenden, egal, ob sie Blumen kaufen oder nicht. Ohne sie würde diese Aktion nicht laufen“, so Carola Wolter. Zu den treuen Kunden und Spendern am Blumenstand gehört übrigens auch der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der es sich nicht nehmen ließ, bei der Spendenübergabe an Bethanien auf dem Meerbecker Wochenmarkt persönlich dabei zu sein.

    Blumenhändlerin Carola Wolter, Mitarbeiterin Mary Hagedorn und die Kolleginnen am Blumenstand dankten allen Kundinnen und Kunden, die mit kleinen Spenden ihr großes Herz für kranke Kinder gezeigt haben. Auf diese Weise habe sich das rosa Spendenschwein an jeden Mittwoch und Samstag auf dem Markt in Meerbeck und am jedem Dienstag und Freitag auf dem Markt in der Moerser Altstadt weiter gefüllt. Am Ende war ein stolzer vierstelliger Betrag zusammengekommen, mit dem nun die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien unterstützt werden soll. Die Klinikclowns vom NRW-weiten Verein Clownsvisite besuchen wöchentlich die kranken Kinder in der Kinderklinik. Bereits im vergangenen Jahr hatte Blumenhändlerin Carola Wolter mit ihren Mitarbeiterinnen einen vierstelligen Betrag für die Kinderklinik gesammelt.


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  • Gesundheitsmagazins "Visite"

    Die Kardiologie Bethanien hat mit dem Duisburger Lokalfernsehen "Studio47" zwei Ausgaben des Gesundheitsmagazins "Visite" realisiert.

    Chefarzt der Klinik für Kardiologie, internistische Intensivmedizin Prof. Dr. med. Stefan Möhlenkamp
    Die Oktober-Sendung kann jetzt bei Youtube angesehen werden unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=cDO_iDqZbxc

    Die Sendung wurde auf dem Lokalsender zum ersten Mal am vergangenen Montag (2.10.) ausgestrahlt und wird bis zum Monatsende wöchentlich wiederholt. Der Sender ist auch im Livestream übers Internet zu sehen. Die zweite "Visite"-Sendung mit der Kardiologie (und der Radiologie) Bethanien läuft im November. Erstausstrahlung der November-Sendung ist am Mo, 6. 11. Um 18.45 Uhr bei Studio47.


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  • Aus dem Leben einer Brustkrebspatientin

    Claudia Lauer liest am Mi., 4. Oktober in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien aus ihrem biografischen Roman „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“

    Claudia Lauer liest am Mi., 4. Oktober in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien aus ihrem biografischen Roman „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein lädt am Mi., 4. Oktober ab 17:30 Uhr zur Autorenlesung mit Claudia Lauer in die Kapelle des Krankenhauses Bethanien ein. Die Autorin und ehemalige Brustkrebspatientin liest aus ihrem biografischen Roman mit dem Titel „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“, worin sie eindrücklich die Zeit ihrer Erkrankung beschreibt. Die kostenfreie Lesung richtet sich an Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, deren Angehörige und Freunde. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Singer- und Songwriterin Hannah Stienen aus Essen. „Die Idee zur Autorenlesung ist beim vergangenen Brusttag im Krankenhaus entstanden. Claudia Lauer hatte sich und ihr Buch damals vorgestellt und kam gut bei den Besucherinnen an“, so Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Frauenklinik.

    Vor rund vier Jahren erkrankte die Recklinghäuserin Claudia Lauer an Brustkrebs – bereits zum zweiten Mal. Die Ärzte der damals 39-jährigen Krankenhausmitarbeiterin stuften die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Erkrankung bei rund 75 Prozent ein. Sie beschloss, Ihr Leben bis zum Jahr 2014 aufzuschreiben. „Für den Fall der Fälle“ wie die Autorin verrät. Claudia Lauers Buch erschien im Oktober vergangenen Jahres. Die Lokalpresse in Recklinghausen schrieb über ihr Werk: „In ihrem turbulenten biografischen Roman spielt das Wort "Leben" eine große Rolle - ein Leben voller Höhen und Tiefen und vor allem voller unbändigem Lebensmut.“

    Mit 29 Jahren erhielt Claudia Lauer erstmals die Diagnose Brustkrebs. Obwohl Ärzte ihr wegen der intensiven Behandlung und der möglichen Neuerkrankung von einer Schwangerschaft abrieten, wurde sie im Jahr 2007 schwanger und bekam eine gesunde Tochter. Sechs Jahre später ereilte die alleinerziehende Mutter erneut der Krebs. Sie entschied sich für eine Amputation mit anschließender Rekonstruktion der Brüste. Damit war eine erneute Erkrankung zwar ausgeschlossen, die Bildung von Metastasen im Körper aber immer noch möglich. Claudia Lauer sagt zu ihren Brustkrebserkrankungen: „ Ich bin 42 Jahre alt. Krebs hatte ich bisher nur drei Jahre. Diese drei Jahre liegen wie ein Schatten auf meinem Leben, aber sie sind nicht mein ganzes Leben. Deshalb ist mein Buch auch kein Trauerbuch, sondern ein Lebensbuch, das Hoffnung macht und Lebensfreude ausstrahlt.


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  • Neue Pflegekräfte in der Akademie Bethanien ausgebildet

    15 Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule bestanden das Pflege-Examen

    Der Kurs der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien startete im Oktober 2014 und schloss dieser Tage mit insgesamt 15 erfolgreichen Absolventen ab.
    Ihre Pflegeausbildung schlossen dieser Tage insgesamt 15 junge Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien mit dem Examen ab. Bei einer Feierstunde in der Kapelle und Patientencafeteria des Moerser Krankenhauses gratulierten Familie, Freunde und Ausbilder zum Bestehen der Prüfungen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventen, die sich das Pflege-Examen durch fleißiges Lernen und ihren Einsatz im Pflegedienst verdient haben“, sagte Jessica George als Leiterin der Akademie Bethanien.

    Während der dreijährigen Ausbildung erwarb der im Oktober 2014 gestartete Kurs das Theoriewissen in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule. Den praktischen Teil ihres Berufs erlernte er auf verschiedenen Stationen der Krankenhäuser Bethanien und des Rheinhausener Johanniter. Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege absolvierten erfolgreich Mandy Funck, Inka Reddig und Burak Yilmaz vom Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen. Ihre Ausbildung im Krankenhaus Bethanien absolvierten Christina Hanenkampf, Anna-Katharina Jonas, Rabea Kroppen, Miriam Lukatsch, Matthias Milkereit, Jan-Gerrit Pontkees, Gerrit Rienas, Hanna Sobottka, Pia Steinmann, Pia Strötzel, Silja Winkler und Tatjana Zieme.

    Der nächste Kurs in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule startet im April nächsten Jahres und bietet neben der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, die Ausbildung in der Kranken- und Kinderkrankenpflege an. „Wer sich für den Pflegeberuf interessiert und bestenfalls bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, kann seine Bewerbung gerne an die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule richten. Wir freuen uns über jeden Bewerber“, so Jessica George.


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  • Darm-Experten laden zum Infoabend in Bethanien ein

    Deutsche ILCO, die Fachgesellschaft Stoma – Kontinenz – Wunde (FgSKW) und das Darmzentrum am Krankenhaus Bethanien sprechen am Do., 21. September über den künstlichen Darmausgang

    Dr. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmzentrums am Krankenhaus Bethanien spricht beim Infotag am Do., 21. September im Krankenhaus mit weiteren Experten aus der Darmkrebstherapie über das Thema „Stoma – Weder Fluch noch Segen“. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Der Begriff Stoma begegnet vielen Menschen, die selbst oder deren Angehörige von einer Darmerkrankung betroffen sind. „Stoma bezeichnet den künstlichen Darmausgang. Dabei verbinden Operateure das Ende des gesunden Darms mit einer Schnittöffnung in der Bauchdecke und ersetzen somit den erkrankten, natürlichen Darmausgang“, erklärt Dr. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Bethanien und Leiter des Darmzentrums am Krankenhaus. Zum Thema Stoma laden am Do., 21. September ab 15 Uhr Darm-Experten zum gemeinsamen Infotag ins Moerser Krankenhaus ein. Die Veranstaltung mit dem Titel „Stoma – weder Fluch noch Segen“ wird von der Deutschen ILCO, der Fachgesellschaft Stoma – Kontinenz – Wunde (FgSKW) und dem Darmzentrum am Krankenhaus Bethanien ausgerichtet.

    Der kostenfrei zugängliche Infotag startet in der Kapelle des Krankenhauses mit einer Podiumsdiskussion. Dr. Zachert, Werner Droste, Vorsitzender der FgSKW sowie Michael Schmidt und Bernd Haufe von der Deutschen ILCO sprechen über „gemeinsame Aufgaben und Schnittstellen in der Behandlung und Nachsorge von Patienten nach einer Stoma-Anlage“. Nach der Diskussion können Interessierte Fragen an die Experten richten. Der unter anderem für die Gesundheitsmessen in Moers und Umgebung bekannte Veranstalter Frank Oberpichler moderiert das Gespräch. „Viele Patienten sind unsicher, was den künstlichen Darmausgang betrifft. Wir möchten ihnen und ihren Angehörigen die Möglichkeit geben, die behandelnden Akteure zum Thema Stoma zu befragen, um ihnen Sicherheit zu geben und Ängste abzubauen“, so Fritz Elmer von der Deutschen ILCO.

    Zu weiteren Aspekten des Themas informieren Monika Rudolph-Ketterl vom Vital Centrum HODEY in ihrem Vortrag „Pflege der Stoma-Therapie und Beratungskonzept in Darmzentren und Akutkliniken“ sowie die Bethanien-Chirurgen Prof. Dr. Robert Hierner und Dr. Ralf Olaf Raasch. Sie referieren über Stoma und Wundversorgung. Fritz Elmer von der Deutschen ILCO spricht mit Frank Witalla, einem Stoma-Patienten, über dessen Erfahrungen und das Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Den Vortragsteil abschließen, wird am Abend Ute Marienfeld von der FgSKW. Ihr Thema lautet „Stoma-Therapie in der ambulanten Nachsorge“. An den Informationsständen der Veranstalter in der Personalcafeteria haben Interessierte während des Infotages die Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.


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  • Was tun, wenn die Hände schmerzen?

    Experten aus Medizin und Physiotherapie informieren am Mi., 20. September im Krankenhaus Bethanien über Behandlungsmöglichkeiten schmerzender Hände bei Arthrose

    Prof. Dr. Robert Hierner, Ärztlicher Leiter des Departments für Plastische, Rekonstruktive und Handchirurgie am Krankenhaus Bethanien prüft mit Hilfe von Röntgenaufnahmen mögliche Ursachen für schmerzende Hände. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zum Infoabend „Wenn die Hände schmerzen“ lädt am Mi., 20.9. das Department für Plastische, Rekonstruktive und Handchirurgie des Krankenhauses Bethanien in die Patientencafeteria ein. Ab 18 Uhr sprechen Gesundheitsexperten verschiedener Fachdisziplinen über Behandlungsmöglichkeiten schmerzender Hände bei Arthrose und beantworten Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. Die kostenfrei zugängliche Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Hand- und Handgelenk-Schmerzen, die durch sogenannte Altersveränderungen hervorgerufen werden. „Ursachen schmerzender Hände im Alter können vielfältig sein. Arthrose-Erkrankungen etwa resultieren aus Gelenkveränderungen und bereiten Betroffenen Schmerzen“, weiß Prof. Dr. Robert Hierner, Ärztlicher Departmentleiter und einer der bundesweit erfahrensten Handchirurgen.

    Neben Prof. Dr. Hierner sprechen während des Infoabends gleich mehrere Ärzte aus verschiedenen Fachdisziplinen über schmerzende Hände bei Arthrose wie etwa Dr. Thomas Schwerdtfeger von der Strahlentherapie Duisburg-Moers. Zudem beleuchten Dr. Christian Sandmann als Orthopäde und Unfallchirurg sowie der Essener Naturheilpraktiker Roland Tennie das Thema aus ihrer Sicht. Zu Beginn der Veranstaltung stellt Oliver Hribar von der Physikalischen Therapie Bethanien Behandlungsmöglichkeiten seines Fachbereichs vor. „Für eine umfassende und wirkungsvolle Therapie, braucht es die Zusammenarbeit mehrerer Fachgebiete. Daher behandeln wir Betroffene innerhalb eines Netzwerks, das alle notwendigen Akteure aus Physikalischer Therapie, Chirurgie und Naturheilmedizin sowie Strahlentherapie einbezieht“, so Prof. Hierner.

    Wer sich für das Thema schmerzende Hände interessiert, den Termin am Mittwoch, den 20. September im Krankenhaus Bethanien aber nicht wahrnehmen kann, hat die Gelegenheit den Einzelvortrag von Prof. Dr. Hierner am Do., 14. September von 18 bis 20 Uhr im Gesundheitsforum der Volkshochschule Moers auf der Wilhelm-Schröder-Straße 10 zu besuchen. Für die Teilnahme an der Vortragsveranstaltung in der VHS wird um persönliche Anmeldung vor Ort oder um telefonische Anmeldung unter 02841 201-565 gebeten.


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  • Neuer Krankenhausdirektor in Bethanien

    Dr. Ralf Engels nahm am 1. September seine Tätigkeit als Krankenhausdirektor auf. Als Vorstand leitet er die Geschäfte der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers

    Dr. med. Ralf Engels trat am 1. September in Moers seine Tätigkeit als neuer Stiftungsvorstand und Krankenhausdirektor in Bethanien an. (Foto: KBM/Banski)
    Dr. med. Ralf Engels heißt der neue Mann an der Spitze Bethaniens: Zum 1. September wurde der Neusser vom Stiftungsrat der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers zum neuen Krankenhausdirektor bestellt. Zugleich steht Dr. Engels der Bethanien-Stiftung als Vorstand vor und verantwortet somit das strategische und operative Geschäft der gesamten Stiftung, einschließlich des Seniorenstifts auf dem Bethanien-Campus und des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Moerser Stadtzentrum. Erstmals in der Geschichte der Stiftung steht ein Mann an der Spitze des Krankenhauses, der selbst Mediziner ist. "Dr. Ralf Engels vereint in seiner Person ärztliche Expertise und langjährige betriebswirtschaftliche Erfahrung, unter anderem als Geschäftsführer verschiedener Kliniken", so der Bethanien-Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel. "Er ist der richtige Mann für Bethanien. Wir begrüßen ihn sehr herzlich in unserer Mitte." Am Montag (4.9.) stellt sich der neue Krankenhausdirektor und Stiftungsvorstand der Belegschaft vor.

    Der 51-Jährige hat klare Vorstellungen von der Zukunft Bethaniens. Er möchte die hohe Versorgungs- und Behandlungsqualität der Klinik weiterhin sicherstellen. "Die medizinisch-pflegerische Vielfältigkeit und fachliche Expertise in Bethanien ist außerordentlich und geht weit über das Maß vergleichbarer Kliniken in der Region hinaus." Für ihn steht die Zufriedenheit von Krankenhauspatienten und Seniorenheim-Bewohnern an erster Stelle, freilich ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. "Die Zufriedenheit von Patienten und Bewohnern steht bei der Stiftung Krankenhaus Bethanien nicht im Widerspruch zum Gebot der Wirtschaftlichkeit", betont Dr. Ralf Engels. Allerdings: "Notwendige Investitionen in bauliche Maßnahmen und in den medizinischen Fortschritt erfordern einen finanziellen Freiraum." Der neue Stiftungsvorstand und Krankenhausdirektor setzt hier auf effizient arbeitende Klinikabteilungen mit hoher medizinischer Qualität. Dr. Engels sei es zudem wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. "Für uns ist es von großer Bedeutung, unser exzellentes Personal an unser Haus zu binden und weiteres qualifiziertes Personal zu gewinnen." Zudem möchte Bethanien die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, den Nachbarkliniken und allen weiteren Partnern im Gesundheitssektor fortsetzen und vertiefen. "Diese Rolle wollen wir bestmöglich ausfüllen."

    Dr. Ralf Engels stammt gebürtig aus dem westfälischen Ahaus. Das Studium der Humanmedizin in Berlin und Bristol schloss er 1999 mit einer Promotion ab. Anschließend studierte er berufsbegleitend zunächst Krankenhausbetriebswirtschaft und später Gesundheitsökonomie in Osnabrück. Als Arzt in der Allgemein- und Unfallchirurgie war Dr. Engels zwischen 1997 und 2002 in Berlin, Nordhorn und Borken tätig. Nach Zwischenstationen in der Wissenschaft und Krankenhausberatung übernahm er im Jahre 2006 die Geschäftsführung des Diakonie-Klinikums Osnabrücker Land. Drei Jahre später wurde er Geschäftsführer des Johanna-Etienne-Krankenhauses in Neuss. Danach war er bei der HELIOS-Klinikkette als Geschäftsführer der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden tätig und zuletzt als Interims-Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals in Köln. Das Krankenhaus gehört zur Hospitalvereinigung St. Marien GmbH, bei der Dr. Engels bis jetzt auch die Stabsstelle Unternehmensstrategie und Qualität in der Medizin leitete.

    Dr. Engels übernimmt in Bethanien die Geschäfte von Wolfgang Kupferschmidt, der in diesen Tagen in den Ruhestand verabschiedet wurde. Kupferschmidt war insgesamt 26 Jahre lang für die Stiftung Krankenhaus Bethanien tätig, davon 21 Jahre lang in der Position des Krankenhaus-Direktors und die letzten sieben Jahre gleichzeitig als Vorstand der Bethanien-Stiftung.

    INFO
    Bethaniens neuer Stiftungsvorstand und Krankenhausdirektor Dr. med. Ralf Engels ist mit einer Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe verheiratet. Das Ehepaar hat drei Kinder und lebt in Neuss. Zu seinen Hobbies zählt der neue Klinikchef Laufen, Tennis und Musik.


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  • Pflegekurs hat noch Plätze frei

    Kostenloses Training für Angehörige startet am Fr, Fr, 8. September in Bethanien

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Wenn ein nahestehender Mensch pflegebedürftig wird, leisten oftmals Angehörige die heimische Pflege und Betreuung. An sie richtet sich der am Freitag, 8. September um 16 Uhr startende Pflegekurs für Familienangehörige, der an insgesamt drei Tagen im Krankenhaus Bethanien stattfindet und für alle Teilnehmenden kostenfrei ist. Im Kurs sind noch wenige Plätze frei.

    Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach ist examinierte Krankenpflegerin und Pflegetrainerin im Krankenhaus Bethanien. Sie macht Angehörige mit grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informiert über praktische Pflegehilfsmittel und übt mit den Kursteilnehmenden verschiedene Pflegehandlungen ein. Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut.

    Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de möglich. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00-19.30 Uhr. Weitere Kurstage sind der 15. und der 22. September. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus.


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  • Ultraschall-Experten trafen sich in Bethanien

    Ärzte-Fortbildung an Hightech-Geräten der neuesten Generation

    Experten der Ultraschall-Sonographie: Beim 11. Moers-Weseler Kontrastmittelworkshop waren die Veranstalter von den hervorragenden Bildern der neusten Geräte führender Hersteller überzeugt. Eingeladen zu der Tagung hatten Chefarzt Dr. Christoph Vogt (li.) vom Moerser Krankenhaus St. Josef, Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz (2.v.r.) vom Krankenhaus Bethanien sowie der frühere Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Marien-Hospitals in Wesel, Dr. Max Brandt (re.). Den Festvortrag hielt Privatdozent Dr. Konrad Stock (2.v.l.) vom Klinikum rechts der Isar in München. (Foto: KBM/Banski)
    Chefärzte und Oberärzte aus Kliniken vom gesamten Niederrhein trafen sich dieser Tage im Moerser Krankenhaus Bethanien zum diesjährigen Moers-Weseler Kontrastmittelworkshop. "Bei der Tagung ging es darum, häufige und seltene Krankheitsbefunde mit Hilfe der kontrastmittelgestützten Ultraschallsonographie an Hightech-Geräten der neuesten Generation zu erarbeiten und im Expertenkreis zu diskutieren", so die Veranstalter. Eingeladen zum inzwischen 11. Workshop hatten der frühere Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Marien-Hospitals in Wesel, Dr. Max Brandt, sowie Chefarzt Dr. Christoph Vogt vom Moerser Krankenhaus St. Josef und Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz aus dem Bethanien-Krankenhaus. Alle drei Mediziner verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung in der Ultraschall-Sonographie und gelten als Experten auf diesem Gebiet.

    Die Ultraschallsonographie liefert bewegte Bilder aus dem Bauchraum und das ganz ohne Strahlung oder sonstige Risiken. "Für die Patientinnen und Patienten ist das ein ausgesprochen schonendes Verfahren und für uns Ärzte eine recht elegante Möglichkeit, medizinische Fragestellung im Klinikalltag eindeutig und schnell zu beantworten." Zudem sei die Auflösung bei den Ultraschallgeräten der neuesten Generation geradezu exzellent. "Die Geräte der international führenden Hersteller liefern zum Teil schärfere Bilder als Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomograph (CT)", so die Mediziner. Die hervorragende Bildgebung bei der Ultraschallsonographie zeigte sich beim Workshop nicht zuletzt an der Begeisterung der teilnehmenden Doktorinnen und Doktoren. "Wir erkennen mit dem Ultraschallgerät oft schon bei der Untersuchung, ob beispielsweise ein Tumor im Bauchraum gut- oder bösartig ist", so die Mediziner.

    Während MRT und CT quasi lediglich Schnappschüsse aus dem Körperinnern lieferten, können die Ärzte beim Ultraschall die Organe live am Bildschirm ansehen - und beobachten, wie sich das Kontrastmittel, das einem Patienten während der Untersuchung gespritzt wird, das Gewebe durchströmt. "Die Art, wie sich das Kontrastmittel in einem Organ oder in einem krankhaft veränderten Gewebe verteilt ist ganz charakteristisch und verrät uns in Echtzeit, ob wir eine gutartige oder im Zweifel eine bösartiges Veränderung sehen." Fazit der Fachleute am Niederrhein: "Der Ultraschall ist und bleibt fester Bestandteil der diagnostischen Möglichkeiten in der Inneren Medizin". Den Festvortrag über diagnostische Möglichkeiten Nierensonographie der Tagung hielt Privatdozent Dr. Konrad Stock. Der Nierenexperte vom Klinikum rechts der Isar in München war eigens zu der Tagung nach Moers gekommen.


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  • Neue Leitende Hebamme mit Babyrekord am Start

    Im Juli wurden in Bethanien 130 Babys geboren - so viele wie noch nie in einem Monat

    Mit 130 Babys in einem Monat stellte Bethanien unter der neuen Leitenden Hebamme Ursula Kamp (2.v.r.) im Juli einen neuen Rekord bei der Geburtenzahl auf. Für das Foto präsentieren sich die Babys Nummer 127 bis 130, die alle am 31. Juli geboren wurden (v.l.n.r.): Anke Bongartz aus Krefeld mit Tochter Mara Louisa, Ado Massoeur aus Moers mit Tochter Isabella, Daniel Heinrich aus Duisburg mit Tochter Emma und Anne Brandhoff aus Kamp-Lintfort mit Sohn Theodor Justus. (Foto: KBM/Dieker)
    Ihre Hebammentaufe hat Ursula Kamp definitiv erfolgreich bestanden: Genau 130 Geburten meldet die neue Leitende Hebamme in Bethanien-Krankenhauses im Monat Juli. Noch nie wurden in einem Monat so viele Babys in Bethanien geboren. Erst im Mai hatte Ursula Kamp die Leitung des Bethanien-Kreißsaals übernommen. Und nur zwei Monate später hatte sie mit ihren Kolleginnen den Babymarathon ihres Lebens zu absolvieren, wie sie lachend sagt. Kaum war ein Baby erfolgreich auf die Welt geholt worden, bekam die Chef-Hebamme von ihren Kolleginnen schon das nächste Kind in den Arm gedrückt. Ursula Kamp hatte wohl geahnt, dass der Job in der zahlenmäßig beliebtesten Geburtsklinik am Niederrhein volles Organisationstalent des kompletten Teams verlangt. "Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wenn es Knall auf Fall geht, fassen alle im Kreißsaal mit an", so Kamp.

    Schon in den vergangenen Jahren war die Geburtenzahl in Bethanien jährlich um rund 200 Babys gestiegen. Mit insgesamt 1320 Geburten hatte Bethanien im vergangenen Jahr dann die höchste Geburtenzahl seit 23 Jahren erreicht - Tendenz steigend. "Von den 1320 Geburten im vergangenen Jahr waren zwanzig Geburten unter 1250 Gramm, das heißt wir hatten allein zwanzig Hochrisikogeburten mit deutlichem Versorgungs-Mehraufwand und anschließender Betreuung der Babys auf der Frühgeborenen-Intensivstation", so die Leitende Hebamme. Bethanien liegt in der Geburtenstatistik Nordrhein-Westfalens im oberen Viertel der Geburtskliniken und ist darüber hinaus als Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe (Level 1) auf sogenannte Risikoschwangerschaften und Risikogeburten spezialisiert.

    Als neue Leitende Hebamme kennt Ursula Kamp den Kreißsaal in Bethanien ausgesprochen gut: Die 48-Jährige ist bereits seit 1992 in der Klinik als Hebamme beschäftigt und verfügt somit über recht gute Erfahrung im Management des größten Kreißsaals am linken Niederrhein. "Sie ist eine erstklassige Wahl für das Krankenhaus Bethanien", unterstreicht Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik. Pflegedirektorin Angelika Linkner lobt: "Ursula Kamp geht auf die Bedürfnisse der Mütter bei der Geburt professionell und liebevoll ein. Wir sind stolz auf die neue Leitung unseres Kreißsaal-Teams". Ursula Kamp ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Moers.


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  • Politiker besuchten Bethanien

    Bundestagsabgeordneter Siegmund Ehrmann informierte sich mit SPD-Ratspolitikern aus Neukirchen-Vluyn und Moers über die Entwicklung der Klinik

    SPD-Politiker in Bethanien: Mit einer Gruppe von Ratsfrauen und -herren informierte sich der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann (3.v.r.) über den hohen medizinischen Stand in der Moerser Klinik. Mit dabei waren (v.l.n.r.) Ratsherr Günter Zeller aus Neukirchen-Vluyn, Peter Mares von der Bethanien-Mitarbeitervertretung (MAV), Ratsfrau Carmen Weist aus Moers, Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz, die MAV-Vorsitzende Ute Nass, Radiologie-Chefarzt Dr. Derk Veelken, Ratsfrau und SPD-Bundestagskandidatin Elke Buttkereit aus Neukirchen-Vluyn, der Chefarzt und Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar, Bethanien-Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel, der Moerser SPD-Fraktionschef Marc Rosendahl, der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann, Pflegedirektorin Angelika Linkner und die Moerser Ratsfrau Anja Reutlinger. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Wenn SPD-Politiker das Krankenhaus Bethanien besuchen, dann kommen sie irgendwie auch nach Hause: Fast alle Gäste bekannten dieser Tage beim Besuch in der Moerser Klinik, in Bethanien geboren worden zu sein - und wenn nicht, dann doch zumindest den eigenen Nachwuchs in der Geburtshilfe des Krankenhauses auf die Welt gebracht zu haben. Insofern herrschte recht schnell eine nahezu familiäre Atmosphäre als der Bethanien-Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel die Politiker in der Ärztebibliothek begrüßte. Der scheidende Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann hatte einen Rundgang durch Bethanien gewünscht und dazu eine Gruppe von SPD-Ratsleuten aus Moers und Neukirchen-Vluyn mitgebracht, allen voran die Neukirchen-Vluyner Fraktionschefin Elke Buttkereit, die für den Bundestag kandidiert und ihr Fraktions-Stellvertreter Günter Zeller. Aus Moers waren SPD-Fraktionschef Marc Rosendahl und die Ratsfrauen Carmen Weist und Anja Reutlinger dabei.

    "Wir bieten eine breite Basisversorgung an, von der Geburt bis zum alten Menschen und darüber hinaus in einigen ausgewählten Bereichen eine Spitzenversorgung. Wir sind ein selbstständiges Krankenhaus, das sich nur der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung verpflichtet fühlt", erläuterte Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar den Gästen das Selbstverständnis des Hauses. "Bethanien ist die größte Geburtsklinik und der größte Krebsversorger im Kreis Wesel, wir sind in NRW die zweitgrößte Lungenklinik und verfügen über eine der größten endoskopischen Abteilungen in ganz Deutschland", so Dr. Voshaar. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bethanien fühlten sich bei ihrer Tätigkeit stets dem Leitbild des Hauses verpflichtet: Miteinander, Würde, Menschlichkeit.

    Wie Dr. Thomas Voshaar weiter berichtete, habe Bethanien in den vergangenen zwanzig Jahren "große Kraftanstrengungen unternommen und viel Geld investiert in die Verbesserung der Infrastruktur und hausinterner Prozesse". In der gesamten Klinik sei unter anderem die vollständige elektronische Patientenakte etabliert - als eine der ersten Kliniken in Deutschland überhaupt. Zudem versuche Bethanien stets, den Erwartungen der Patienten und auch der Krankenkassen nachzukommen, "indem wir unser Angebot zur ambulanten Medizin durch ein eigenständiges Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) im Stadtzentrum erweitert haben und eine stärkere Verzahnung zwischen stationärer und ambulanter Medizin anstreben", betonte Dr. Voshaar. "Dazu erweitern wir auch das Versorgungsangebot auf unserem Campus." Zudem setze Bethanien als moderne Klinik auf Qualitätssicherung und Transparenz in allen Bereichen.

    Nach dem Vortrag des Ärztlichen Direktors gab es mit den Gästen einen Rundgang durch verschiedene Fachkliniken des Krankenhauses, begleitet von den Chefärzten der jeweiligen Abteilung. So ging es von der zentralen Notaufnahme über die Intensivstation zur Intermediate-Care-Station (IMC). "Das ist eine Zwischenstation, zwischen Intensivstation und regulärer Station", erläuterte Chefarzt Dr. Voshaar. Anschließend ging es über die Geburtshilfe, Kinderklinik und Dialyseabteilung in das Untergeschoss zur Radiologie, wo Chefarzt Dr. Derk Veelken in innovativ gestalteten Behandlungsräumen den Computertomographen des Krankenhauses präsentierte, der bundesweit zu den modernsten seiner Art zählt. Den Abschluss des Rundgangs bildeten die Abteilung für Bronchoskopie und die Endoskopie von Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz.

    Die leitenden Bethanien-Mediziner wiesen gegenüber den Gästen immer wieder die herausragende Bedeutung einer guten Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und den Nachbarkliniken hin. "Wir suchen die kollegiale Kooperation zu den zuweisenden Ärzten." Ein Beispiel für eine schon seit Jahren gut funktionierende Kooperation sei die gemeinsame Betreuung von Notfallpatienten in der hausärztlichen Notfallpraxis auf dem Bethanien-Campus und in der Notaufnahme des Krankenhauses. Außerdem bemühe Bethanien sich, bei der weiteren Entwicklung des Krankenhauses eine unnötige Konkurrenz zu den Nachbarkrankenhäusern zu vermeiden."

    "Wir sind beeindruckt von Leistungsstand des Bethanien-Krankenhauses", erklärte der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann zum Ende der Tour. Im Namen der SPD-Politiker dankte der Bundestagsabgeordnete Ehrmann allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik, "die sich für uns so viel Zeit mit uns genommen haben". Bethanien möchte auch die anderen Ratsfraktionen aus Moers und Umgebung zu Besuchen in die Klinik einladen.


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  • Bethanien stellt sich für die Zukunft auf

    Der neue Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel informierte über aktuelle und zukünftige Projekte und den anstehenden Generationenwechsel beim Führungspersonal

    Plant für die Zukunft: Otfried Kinzel ist seit Februar Vorsitzender des Stiftungs- und Verwaltungsrates der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das Ziel hat Otfried Kinzel fest im Blick: „Wir wollen auch in Zukunft für hohe Leistungsqualität und medizinische Spezialisierungen stehen“, so der neue Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers. Der seit Februar amtierende Stiftungsratsvorsitzende lud dieser Tage zu einem Pressegespräch nach Bethanien ein, um über die künftigen Projekte und die Strategie des Krankenhauses für die nächsten Jahre zu informieren. Ausnahmsweise, wie er betont, denn die Stiftung und der Stiftungsrat wirkten üblicherweise im Hintergrund. „Das operative Tagesgeschäft obliegt dem Vorstand“, stellte Kinzel klar.

    Tatsächlich ist die vor über 160 Jahren gegründete Stiftung mit dem Krankenhaus, dem kürzlich renovierten Seniorenstift und weiteren Einrichtungen auf dem Campus des Bethanien-Geländes recht gut aufgestellt. Das Krankenhaus wird von den niedergelassenen Ärzten geschätzt und ist bei den Patienten beliebt. Allein die Patientenzahlen des Krankenhauses sprechen für sich: Im vergangenen Jahr wurden in Bethanien rund 23.000 Patienten stationär und mehr als 44.000 Patienten ambulant behandelt. Die meisten Menschen kommen aus Moers und den linksrheinischen Teilen Duisburgs nach Bethanien. Acht Prozent aller Patientinnen und Patienten kommen allerdings aus dem Bundesgebiet außerhalb des Rheinlandes zur Behandlung nach Moers. „Hier zeigt sich unsere hohe Spezialisierung. Bei bestimmten Erkrankungen kommen Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet zu uns.“ Bethanien habe in der jüngeren Vergangenheit eine deutliche Steigerung der Patientenzahlen verzeichnet. In der zentralen Notfallaufnahme des Krankenhauses sind es pro Jahr rund 5.000 Patienten mehr. Die auf dem Campus Bethanien angesiedelte hausärztliche Notfallpraxis, in der sich knapp 300 niedergelassene Hausärzte aus Moers und Umgebung den Notdienst teilen, zählt jährlich weitere 14.000 Patienten.

    Der Spagat zwischen gemeinnütziger Stiftung (die keine Gewinne machen darf) und rentablem Wirtschaftsunternehmen gelingt Bethanien nach wie vor. Im Jahr setzt die Stiftung Bethanien mehr als 100 Mio. Euro um – davon etwas mehr als 10 Mio. Euro mit dem Seniorenstift. Damit das so bleibt, will die Zukunft gut organisiert sein. „Alle Krankenhäuser verfügen über Strategieüberlegungen zu ihrer Entwicklung“, so Kinzel. Angesichts eines sich ständig wandelnden Gesundheitsmarktes, der insbesondere die Kliniken vor Herausforderungen stelle, müsse „die eigene Strategie passen, aber auch ständig überprüft werden.“ Wichtigstes Strategieinstrument für Bethanien sei die weitere Entwicklung des Leistungsspektrums. Deswegen sei eines der Ziele die Zertifizierung des Krankenhauses zum Krebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG). Die Anerkennung als Krebszentrum kennzeichnet in Deutschland die höchste Versorgungs- und Qualitätsstufe bei der Behandlung von Menschen mit Krebs. Eine wichtige Voraussetzung für die Anerkennung als Krebszentrum erfüllt Bethanien bereits mit den drei zertifizierten Organzentren zur Behandlung von Lungen-, Brust- und Darmkrebs. „Die Zertifizierung zum Krebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft wäre ein Prädikat für unser Haus“, so Kinzel.

    Weiterhin plane Bethanien im medizinischen Bereich den Aufbau eines Aortenzentrums sowie eines Zentrums für Altersmedizin. „Bethanien will eine lebenslaufbegleitende medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region bieten und medizinische Spezialisierungen von überregionaler Bedeutung.“ Wichtig dafür sei eine enge und gute Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie mit weiteren Versorgungseinrichtungen und Nachbarkrankenhäusern vor Ort. „Gemeinsam bieten die Krankenhäuser St. Josef, St. Bernhard in Kamp-Lintfort und Bethanien eine medizinische Versorgung im Umfang einer Uniklinik“, betonte Kinzel. Die Zusammenarbeit der Kliniken sei für eine gute Patientenversorgung „sehr wichtig“, unterstrich Kinzel im Pressegespräch gleich mehrfach.

    Vor dem Hintergrund wachsender Patientenzahlen, dem zunehmenden Bedarf an Wahlleistungsangeboten und der weiteren medizinischen Spezialisierung plant Bethanien bauliche Erweiterungen. Ein Moerser Investor möchte auf dem Krankenhaus-Parkplatz ein Ärztehaus errichten. Dazu müssen allerdings zunächst die dort schon in der Bauphase wegfallenden Parkflächen ersetzt werden. „Die Parkplatzsituation muss sich verbessern“, sagte Otfried Kinzel. Für den Bau eines Bettenhauses mit Palliativ- und Wahlleistungsstation sei man im Gespräch über die Finanzierung. „Wir setzen auf die Sparkasse am Niederrhein als Partner.“ Grundsätzlich gelte für Bethanien: „Erweiterungsinvestitionen müssen zu zusätzlichen Erlösen führen.“ Kurz vor der Fertigstellung sei bereits die Erweiterung der Strahlentherapie auf dem Bethanien-Campus. Hier ist ein Anbau für ein zweites Strahlengerät errichtet worden. Zu den aktuellen Aufgaben der Stiftung gehöre auch, die Vollbelegung des Seniorenstiftes sicherzustellen, die nach Renovierung und Umbau derzeit wieder bei 98 % liege.

    Viel Lob hatte der Stiftungsratsvorsitzende für die Beschäftigen der Stiftung. „Wir haben ein motiviertes Team. Ich bedanke mich ausdrücklich bei der gesamten Belegschaft. Hier packen alle kräftig an, vom Chefarzt bis hin zum Gärtner.“ Für die Stiftung habe Personalbindung und Mitarbeitermotivation eine hohe Bedeutung. „Einige unserer Beschäftigten sind seit dreißig, vierzig Jahren bei uns. Darauf sind wir stolz.“ In einzelnen Führungspositionen stehe in den nächsten Wochen ein Generationenwechsel an. Die Chefarztposten in der Radiologie und der Anästhesie werden derzeit neu besetzt, da die langjährigen Leiter in den Ruhestand gehen. Auch der langjährige Klinikdirektor Wolfgang Kupferschmidt wechsele in den wohlverdienten Ruhestand.

    Ein großes Anliegen sind dem neuen Vorsitzenden des Stiftungs- und Verwaltungsrates zudem die Voraussetzungen, unter denen Krankenhäuser auch in Zukunft für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung arbeiten. Dabei verdeutlichte Kinzel besonders die finanziellen Herausforderungen, denen sich alle Gesundheitsversorger stellen müssen und verwies auf die verantwortliche Rolle der Landespolitik bei der Investitionsfinanzierung. Laut einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) benötigten die Krankenhäuser im Kreis Wesel im vergangenen Jahr insgesamt 35,7 Millionen Euro, von denen die Landesregierung nur 12,5 Millionen bereitstellte. „Wir hoffen sehr, dass sich dieser Umstand in Zukunft ändert und Krankenhäuser bei ihren Investitionen stärker von der Politik unterstützt werden“, so Kinzel.

    INFO:
    Mit insgesamt 510 Betten ist das Krankenhaus Bethanien eines der größeren Häuser im Kreis Wesel und stellt mit seinem medizinischen Spezialisierungen eine Klinik der Regel- und der Schwerpunktversorgung dar. Zur Bethanien-Stiftung gehören außerdem das Seniorenstift mit 206 Plätzen, die Krankenpflegeschule und die Bethanien-Akademie für Fort- und Weiterbildung in Medizin und Pflege. Die Stiftung hat derzeit knapp 1.200 Beschäftigte in Vollzeit und Teilzeit.


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  • Hasta luego, Dr. Bender

    Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin in Bethanien nach 25 Jahren mit Festakt in den Ruhestand verabschiedet

    Dr. Bender war mehr als 20 Jahre Chefarzt der Radiologie des Bethanien-Krankenhauses. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Dr. Hans Bender geht. Der langjährige Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Bethanien wurde am Freitag (23.6.) feierlich in den Ruhestand verabschiedet. „Chefarzt Hans Bender prägte über ein Vierteljahrhundert lang die Radiologie in Bethanien“, so Otfried Kinzel, Vorsitzender des Bethanien-Stiftungsrates. Bei einer Feierstunde in der Krankenhaus-Kapelle würdigten Bernd Böing als Stellvertretender Vorsitzender der Bethanien-Stiftung und Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses die Verdienste des 65-jährigen Mediziners. „Das so viele Wegbegleiter Dr. Benders zur Verabschiedung gekommen sind, zeigt seine hohe Wertschätzung“, sagte Böing in der vollbesetzten Kapelle. Dr. Thomas Voshaar lobte die selbstverständliche kollektive und interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Chefarztkollegen Bender in Bethanien stets ausgezeichnet habe. Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum sprach über die gute „Flur-Nachbarschaft“ mit dem Radiologen. Ihr Büro befindet sich gleich neben dem Büro des Chefarztes der Radiologie. Für einen würdigen musikalischen Abschluss sorgte der Duisburger Chor Gospel in Blue.

    Als angehender Pensionär blickte Dr. Hans Bender in seiner Abschiedsrede auf die Entwicklung seiner Abteilung und die Entwicklung seines Fachgebiets zurück. Sein Dank ging an das Team, aber auch an den Dienstherren, insbesondere an Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt sowie den Stiftungsratsvorsitzenden Otfried Kinzel. Auch dem langjährigen Stiftungsratsvorsitzenden Karl-Heinz Tenter, der im Frühjahr satzungsgemäß aus dem Stiftungsrat ausgeschieden war, dankte Dr. Bender.

    In seiner 25-jährigen Tätigkeit in Bethanien war Dr. Hans Bender zunächst als Oberarzt und seit 21 Jahren als Chefarzt der Radiologie tätig. Seit dem Jahr 2007 verantwortete er zudem die Nuklearmedizin, die er von Vorgängerin Dr. Vera Schwarzhoff übernahm und erfolgreich in ihrem Sinne weiterführte. Aus der Bethanien-Radiologie machte er in den folgenden Jahren eine Abteilung von überregionaler Bedeutung. Mit dem Einbau des 320-Zeilen-Computertomografen vor vier Jahren hievte Dr. Bender die Fachabteilung seinerzeit an die Spitze der medizinischen Bildgebungsverfahren in Deutschland – nur eine handvoll weiterer Krankenhäuser in Deutschland verfügten damals über einen solchen Supercomputer der neuesten Generation.

    „Durch die verbesserte Technik können wir bereits seit Jahren Organe dreidimensional am Computer rekonstruieren und darstellen“, sagt Dr. Bender. „Wir können die Organe auf dem Bildschirm von allen Seiten betrachten. Das ist ein Meilenstein in Diagnose und Therapie und ein Segen für die Patienten, denen manche andere Untersuchung damit erspart bleibt.“ Dauerte eine Untersuchung mit den ersten Computertomographen noch gut eine halbe Stunde – in der die Patientinnen und Patienten auf Kommando immer wieder die Luft anhalten mussten, damit die Bilder nicht verwackeln - entstehen die Aufnahmen heute im Bruchteil einer Sekunde. „Die Bilder werden zwischen zwei Herzschlägen gemacht und sind gestochen scharf“, erklärte Dr. Hans Bender dieser Tage bei einem Abschiedsrundgang durch seine Abteilung mit Moerser Journalisten. Mit dem ersten CT-Gerät habe man im Jahre 1991 rund 3.000 Patienten im Jahr untersuchen können. Mit den neuen Geräten schaffe die Radiologie mehr als die vierfache Zahl.

    Der gebürtige Detmolder hatte seine Facharztausbildung in den Disziplinen Strahlentherapie, Radiologie und Nuklearmedizin in den achtziger Jahren an der Universitätsklinik Düsseldorf absolviert. Im Anschluss begann er seine Tätigkeit als Oberarzt in der Radiologie Bethanien. Obwohl sich die Abteilung zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befand, war die damals großzügige Gestaltung der Räumlichkeiten zukunftsweisend. So war es später möglich, neue Hochleistungsgeräte, insbesondere einen Magnetresonanztomografen (MRT) und den hochmodernen 320-Zeilen-Computertomografen zu installieren. „Auch wenn beim Einbau für die tonnenschweren Riesengeräte immer mal eine Wand fallen und anschließend von unserer Haustechnik meisterlich wieder hochgezogen werden musste“, erinnert sich der Mediziner.

    Für den Sohn eines Textilfabrikanten aus dem Westfälischen waren der Berufswunsch Mediziner übrigens nicht von vorneherein klar. Der Beginn des Studiums der Germanistik und Anglistik war auch eine Zeit der Selbstprüfung für ihn. Die Universitäten damals waren von der 68er-Studentenrevolte geprägt, der Studienbetrieb erschien ihm zu unorganisiert und zu chaotisch, die theoretischen Debatten zu abgehoben. Er wollte „Kontakt zu den entscheidenden Dingen des Lebens“ haben und sattelte um in die Medizin. Als Arzt praktizieren, mit Patienten zu tun zu haben „etwas Handfestes tun“, wie er sagt. Die Radiologie, in der die Diagnose in der Regel durch Aufnahmen aus dem Körperinneren gestellt werden, war letztendlich genau die richtige Fachrichtung für ihn. „Ich bin ein stark visuell ausgerichteter Mensch“, sagt er über sich selbst.

    Wenn er nun den Ruhestand antritt, geht er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Auf der einen Seite verlasse ich viele nette Kolleginnen und Kollegen, auf der anderen Seite, freue ich mich auf mehr Freizeit.“ Er möchte viel Zeit für seine Familie haben, auf Reisen gehen und sich vielleicht wieder einen Hund zulegen. Im Fitness-Center habe er sich bereits angemeldet, und dann ist da noch das Ferienhaus in Spanien, um das er sich regelmäßig kümmern muss. Dementsprechend gab es zur Einstimmung auf den Ruhestand bei der Abschiedsfeier in Bethanien spanische Tapas und alkoholfreie Sangría. Hasta luego, Doktor Bender!


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  • Kinderklinik erhielt vierstellige Spende

    Sport- und Modecenter BRAUN übergab großen Scheck an Bethanien

    Herzliches Wiedersehen in der Kinderklinik: Sylvia Knoll-Peterson (2.v.r.) vom Sport- und Modecenter BRAUN übergab eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien. Außerdem freuten sich die beiden Klinikclowns Iris Held (li.) alias Stift und Holger Voss (re.) alias Schlatge. (Foto: KBM/Pickartz)
    Tue Gutes und sprich darüber: Einen großen Spendenscheck über 2.000 Euro überreichte jetzt das Moerser Sport- und Modecenter BRAUN der Kinderklinik Bethanien. "Kinder sind wichtig. Kinder sind unsere Zukunft", fasste Sylvia Knoll-Peterson von der Marketing-Abteilung bei BRAUN die Motivation des traditionsreichen Moerser Modehauses zusammen. Das Familienunternehmen unterstützt immer wieder Projekte in Moers und Umgebung und zählt seit Jahren zu den treuen Spendern der Kinderklinik. "Das gesellschaftliche Engagement des Modecenters und insbesondere der Familie BRAUN kann gar nicht hoch genug geschätzt werden", dankte Chefarzt Dr. Michael Wallot in Namen der gesamten Kinderklinik für die großzügige Zuwendung. In herzlicher Atmosphäre nahm sich der Chefarzt viel Zeit, um der Marketing-Fachfrau die Arbeit der Kinderklinik und die verschiedenen Spendenprojekte zu erläutern. "Ohne Geld geht es nicht. Jeder kann im Grunde genommen Gutes für kranke Kinder tun. Das Sport- und Modecenter ist für die Region ein phantastisches Vorbild", so Dr. Wallot.


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  • Eine wirklich "wondervolle" Spende für die Kinderklinik

    Meerbecker Geschäftsmann Sebastian Mörth übergab Scheck und Geschenke in Bethanien

    Einfach wondervoll diese Spende: Der Meerbecker Geschäftsmann Sebastian Mörth (li.) und seine beiden Mitarbeiterinnen Maggy Hilge (2.v.l.) und Marita Reiners-Faerber (re.) übergaben viel Spielzeug und einen vierstelligen Spendenbetrag an Bethanien-Kinderärztin Subha Kanneettukandathil. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Diese Spende ist wirklich ausgesprochen "wondervoll": Über einen riesigen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro und viel, viel Spielzeug freut sich derzeit die Kinderklinik Bethanien. Die großzügige Geste kommt vom Moerser Geschäftsmann Sebastian Mörth, der unweit des Krankenhauses im Stadtteil Meerbeck zwei "Wondervoll"-Brautmodengeschäfte für Damen und Herren betreibt. "Ich will etwas für den Stadtteil und für Moers tun und da gehört für mich das Krankenhaus Bethanien mit der Kinderklinik unbedingt dazu", so Mörth bei der Spendenübergabe in Bethanien, zu der er seine beiden Mitarbeiterinnen Maggy Hilge und Marita Reiners-Faerber mitbrachte.

    In der Tat staunten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhauses nicht schlecht, als Mörth und seine Mitarbeiterinnen Kistenweise hübsch verpacktes Spielzeug in die Kinderklinik schleppten. "Herr Mörth hatte uns eine größere Sachspende angekündigt. Als er dann aber überraschend noch einen vierstelligen Geldbetrag oben drauf legte, waren wir wirklich mehr als gerührt", so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Die Meerbecker Gäste hatten bei einem Rundgang Gelegenheit, sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses über die Spendenprojekte der Kinderklinik zu informieren. Geschäftsmann Mörth berichtete im Gegenzug von seinen Plänen, sich in seinem Stadtteil Meerbeck auf vielfältige Weise zu engagieren. "Wir dürfen nicht immer nur meckern über das, was uns nicht gefällt. Wir müssen einfach anpacken. Gemeinsam können wir in Meerbeck viel erreichen", betonte Mörth. Ein Highlight seiner bisherigen Aktivitäten ist das Sommerfest "Einfach Wondervoll" am 24. Juni auf dem Meerbecker Markt.


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  • Dankeschön-Fahrt nach Monschau

    Seniorenstift Bethanien lud Ehrenamtler auf eine Tagestour in die Eifel ein

    Rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer lud das Seniorenstift Bethanien dieser Tage zu einer Dankeschön-Fahrt in die Eifel nach Monschau ein. (Foto: KBM/Hering)
    Eine Tagestour in die Eifel für alle Ehrenamtler - so bedankte sich das Seniorenstift Bethanien dieser Tage bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Einrichtung. Rund 40 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler waren der Einladung zu der Fahrt nach Monschau gefolgt. Um 7 Uhr morgens war die Gruppe mit einem eigens gemieteten Bus gestartet. Nach knapp zweistündiger Fahrt in die nur wenige hundert Meter von der deutsch-belgischen Grenze gelegene Gemeinde stand zunächst eine Besichtigung der historischen Senfmühle auf dem Programm. Danach ging es mit der Monschauer Stadtbahn durch die Altstadt bis zur Burg Monschau hinauf. Nach einem Drei-Gänge-Menü im Haus Flosdorff nutzen die Reisenden aus Moers die Zeit am Nachmittag für eigene Erkundungen. Der Besuch klang später im Schloß-Café bei einer zünftigen Kaffeetafel aus. Pünktlich zur Tagesschau war die Gruppe dann wieder wohlbehalten und um viele schöne Eindrücke bereichert in Moers zurück.

    Mit einem Tagesausflug und weiteren Aktivitäten bedankt sich das Seniorenstift jährlich bei seinen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern für deren unermüdichen Einsatz in der Einrichtung. "Die Ehrenamtler leisten einen wichtigen Beitrag in unserem Haus und sorgen dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses jeden Tag weiter aktiv am Leben teilnehmen können", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien. "Dafür bedanken wir uns sehr gern", so Hering, der die Fahrt in die Eifel organisiert hatte.


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  • Jubilar spendete für Kinderklinik

    Sparschwein mit 500 Euro übergeben

    Schwein muss man haben: Kalle Dams sammelte an seinem 60. Geburtstag einen dreistelligen Betrag für die Arbeit der Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien. Klinikclownin Iris Held alias Stift nahm die Spende entgegen. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Freudige Überraschung in der Kinderklinik Bethanien: Ein volles Spendensparschwein mit 500 Euro übergab dieser Tage der Moerser Kalle Dams. Anlass für die Sparschweinsammlung war der 60. Geburtstag, den Dams am 26. Mai feiern konnte. „Die Gäste meiner Geburtstagsfeier haben sich äußerst großzügig gezeigt und das Schwein nach allen Regeln der Kunst ordentlich mit Scheinen und Münzen gemästet. Ich freue mich, den bei meiner Geburtstagsfeier erzielten Gesamtbetrag nun im Namen meiner Gäste an die Moerser Kinderklinik übergeben zu können“, so der Spender. Der Betrag soll den Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite zugutekommen, die seit vielen Jahren wöchentlich die kranken Kinder in der Kinderklinik Bethanien besuchen.

    Bei der Spendenübergabe dieser Tage im Krankenhaus traf Kalle Dams auf die Klinikclowns Stift alias Iris Held und Flocke alias Silke Eumann. Im persönlichen Gespräch ließ sich der zweifache Vater und dreifache Großvater von der Arbeit der Clowns in der Kinderklinik Bethanien berichten. Der 60-Jährige war auf die Clowns aufmerksam geworden, als er seine vierjährige kranke Nichte in der Kinderklinik Bethanien besuchte. „Es war sehr schön zu sehen, wie die Klinikclowns kranke Kinder aufgeheitert haben. Ein späterer Zeitungsartikel über eine Spende an die Klinikclowns hat mich dann zur Entscheidung gebracht, an meinem runden Geburtstag bei den Gästen um Spenden für die Klinikclowns in Bethanien zu bitten“, so Dams über seine Motivation. Die Kinderklinik bedankte sich herzlich für das Engagement aller, die zur Spende beigetragen haben.


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  • Die innere Stärke im Blick

    14. Moerser Brusttag in der Frauenklinik Bethanien sorgte für volles Haus

    Bethanien-Oberärztin Dr. Dorit Brunotte (re.) führte beim 14. Moerser Brusttag im Krankenhaus Bethanien viele Gespräche mit Besucherinnen der Veranstaltung (Foto: KBM/Pickartz)
    Für ein volles Haus mit mehr als hundert Besucherinnen sorgte dieser Tage der 14. Moerser Brusttag in der Frauenklinik Bethanien. Eingeladen hatte das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein, dessen Moerser Teil sich in der Bethanien-Frauenklinik befindet. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung war die Knochengesundheit bei Brustkrebs. Bethanien-Oberärztin Dr. Dorit Brunotte referierte hierzu unter dem vieldeutigen Titel "Echte Frauen brauchen innere Stärke" - womit auch die Stärke möglichst gesunder Knochen gemeint war.

    "Wir wissen, dass ungefähr 30 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren eine klinisch relevante Osteoporose entwickeln", so Oberärztin Dr. Brunotte. Gerade Frauen nach einer Brustkrebstherapie seien hier besonders gefährdet. Außerdem sind Knochenmetastasen, die oft erst nach Jahren auftreten und den Knochen brüchig werden lassen, eine von vielen Frauen gefürchtete Spätfolge einer Krebserkrankung. Welche Möglichkeiten Frauen haben, ihre Knochen zu stärken, wurde ausführlich insbesondere im Hinblick auf Ernährung, spezielle Medikamente und Bewegung dargelegt.

    Für einen praktischen Teil sorgten nach den medizinischen Ausführungen der Oberärztin schließlich zwei Männer: Alan Miller und Oliver Hribar von der Physiotherapie des Krankenhauses demonstrierten in der vollbesetzten Krankenhaus-Kapelle praktische Auflockerungs- und Bewegungsübungen zum Mitmachen. Highlight des Programms war eine vom Vitalcentrum HODEY initiierte Präsentation von Bademoden und Dessous für brustoperierte Frauen.

    Viel Information und Beratung gab es danach in der Personal-Cafeteria. Hier präsentierten sich unter anderem die Moerser Frauenselbsthilfe nach Krebs und weitere offizielle Kooperationspartner des Brustzentrums Linker Niederrhein. "In zertifizierten Brustzentren wie dem unseren arbeiten viele Akteure Hand in Hand. Das betrifft Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch Sanitätshäuser, Perückenanbieter und nicht zuletzt die Selbsthilfegruppen. Alle Partner im Brustzentrum sind unverzichtbar für eine optimale Behandlung von Frauen mit Brustkrebs", erläuterte Oberärztin Dr. Dorit Brunotte. Mit einem Imbiss und vielen angeregten Gesprächen zwischen Ärztinnen, Patientinnen und interessierten Besucherinnen klang die Veranstaltung am Abend aus.


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  • Moerser Lungenklinik bei COPD und Lungenemphysem empfohlen

    Bethanien schaffte es erstmals in die "Focus"-Bestenliste

    Die Lungenklinik Bethanien hat ein weiteres Gütesiegel erhalten: Ab sofort darf die Fachklinik des Moerser Krankenhauses das Gütesiegel "TOP Mediziner 2017" des Münchner Nachrichtenmagazins "Focus" tragen. Im aktuellen "Focus"-Sonderheft Gesundheit (Ausgabe Mai/Juni) schaffte es die Moerser Lungenklinik erstmals in die Ärzte- und Klinikliste. Die Moerser Einrichtung wird bei der Behandlung von COPD und Lungenemphysemen häufig von Ärztekollegen und von Patienten empfohlen, sie die Begründung des Blattes.

    Für das Münchner Nachrichtenmagazin hatten Rechercheure in ganz Deutschland Klinikchefs, Oberärzte und niedergelassene Fachärzte unter anderem befragt, wohin diese ihre Patienten schicken und welche Ärztekollegen auf dem Gebiet der Lungenheilkunde nach Ansicht der befragten Mediziner gute Arbeit leisten. Außerdem werteten die "Focus"-Rechercheure die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichte der Kliniken aus und befragten die Kliniken selbst - zum Beispiel im Hinblick auf Patientensicherheit, fachübergreifende Zusammenarbeit, Patienten-Wartezeiten und im Hinblick auf die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien. Nicht zuletzt wurden die Qualität der Pflege und Hygienestandards der Klinik überprüft. Eine große Patientenumfrage der Techniker Krankenkasse wurde in die Auswertung für die Focus-Ärzteliste ebenfalls mit einbezogen.

    "Wir freuen uns über die Anerkennung unserer gemeinsam geleisteten Teamarbeit", freute sich Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien. Die Lungenklinik Bethanien wird bereits seit Jahren vom Medizinern auch in anderem Ärzte-Umfragen als herausragende Klinik empfohlen, so zum Beispiel in der Ärzteliste der Zeitschrift "Guter Rat Gesundheit". Einzelexemplare des jetzt erschienenen "Focus"-Sonderhefts sind unter E-Mail: presse@bethanienmoers.de kostenlos bei der Pressestelle des Bethanien-Krankenhauses erhältlich oder für 7,90 Euro im Zeitschriftenhandel.

    Mit diesem Siegel des Münchner Nachrichtenmagazins Focus darf sich die Lungenklinik Bethanien in Moers in diesem Jahr erstmals schmücken. Die Empfehlung gilt für die Behandlung von COPD und Lungenemphysemen. (Foto: Focus)


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  • Stofftier-Ärzte haben alle Teddys geheilt

    Besucher-Rekord bei der Veranstaltung im Park hinter der Kinderklinik Bethanien

    Bei der Stofftier-Operation mit dabei: Beim diesjährigen Teddy-Krankenhaus in Bethanien beobachten die zweijährige Cosima (li.) mit Affe Huhu, wie die Stofftiermediziner Lena (Mitte) und Jim (re.) die Verletzung von Susannas (2.v.l.) Löwe Leo nähen. (Foto: KBM/Pickartz)
    Gute Nachrichten aus der Stoffier-Medizin: Beim diesjährigen Teddy-Krankenhaus in Bethanien konnten alle behandelten Schmusetiere und Kuschelpuppen gesund wieder entlassen werden. Gut 1.500 Kinder besuchten die dreitägige Veranstaltung in diesem Jahr - neuer Besucherrekord. Am Donnerstag und Freitag war das gemeinsam mit der Krankenkasse AOK, der Moerser Jugendfeuerwehr sowie der Adler- und der Aeskulap-Apotheke veranstaltete Teddy-Krankenhaus zunächst für angemeldete Kindergärten geöffnet. Am Samstag durften dann alle Kinder aus Moers und Umgebung mit ihren Geschwistern und Eltern die Veranstaltung besuchen.

    Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde es vor allem am Vormittag recht voll auf dem Zeltplatz hinter der Kinderklinik Bethanien. Allein am Samstag wurden mehr als 500 kranke Stofftiere eingeliefert. "Wir haben spontan eine weitere Stofftier-Anmeldung geöffnet, damit alle Kuscheltiere so schnell wie möglich behandelt werden können", berichtet Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Sogar Chefarzt Dr. Michael Wallot und Oberarzt Dr. Gündüz Selcan von der Bethanien-Kinderklinik sprangen am Empfang kurzerhand ein, als sich am Eingang der Teddy-Klinik eine lange Schlange bildete.

    Nach der Anmeldung wurden alle Schmusetiere und Kuschelpuppen von erfahrenen Stofftier-Medizinern genau untersucht. Die Stofftier-Ärzte entschieden dann über die weitere Behandlung. Die Kuscheltiere mit gebrochenen Armen und Beinen kamen ins Röntgenzelt. Anschließend wurde ein Gips angelegt. Andere Kuscheltiere mussten ins Operationszelt. "Viele Kuscheltiere waren arg durchgeschmust und hatten aufgeplatzte Nähte. Die wurden im OP-Zelt von Teddy-Doktoren mit Nadel und Faden genäht", so das Krankenhaus. In diesem Jahr sind besonders viele Einhörner behandelt worden. "Die haben sich offenbar in den Kinderzimmern in letzter Zeit stark ausgebreitet. Aber auch Plüschmonster, Kuschelkrokodile und Schmuseschildkröten wurden eingeliefert.", stellte Sabine Robakowski schmunzelnd fest. Die gelernte Kinderkrankenschwester organisierte das Teddy-Krankenhaus in Bethanien in diesem Jahr bereits zum 13. Mal federführend.

    Etliche ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer stellten die Moerser Jugendfeuerwehr und die Krankenpflegeschule Bethanien. "Ohne die vielen Helferinnen und Helfer und ohne die langjährigen Kooperationspartner wäre eine solche Veranstaltung nicht machbar", unterstrich Organisatorin Robakowski. Zusätzlich war an den insgesamt drei Tagen der Veranstaltung Personal der AOK sowie von den Moerser Aeskulap- und der Adler-Apotheken im Einsatz, dazu Ärzte- und Pflegepersonal aus der Kinderklinik Bethanien. Der Gastro-Service Aberfeld sorgte für die Bereitstellung von Sanitäranlagen im Park hinter der Kinderklinik.

    Für das leibliche Wohl hatten die Krankenpflegerinnen der Kinderklinik etliche Kuchen gebacken, dazu wurde von der Krankenhaus-Küche am Mittag Erbsensuppe mit Würstchen angeboten - alles zu familienfreundlichen Preisen. Schwer umlagert auf dem Zeltplatz waren ein echter Rettungswagen und ein Feuerlöschwagen. Das Interesse an der Hüpfburg ließ bei Groß und Klein erst nach, als die Organisatoren nach 16 Uhr die Luft aus dem bunten Ungetüm herausließen. Natürlich nur, damit es keine weiteren verletzten Stofftiere gibt.


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  • Seniorenstift Bethanien pilgerte nach Kevelaer

    Traditionelle Wallfahrt unter dem Motto „Mit Maria – Gottes Wort leben“

    Traditionelle Wallfahrt: Knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner des Moerser Seniorenstifts Bethanien gingen dieser Tage auf Wallfahrt nach Kevelaer, viele davon im Rollstuhl. Mehr als drei Dutzend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten die Reise möglich. (Foto: KBM/Hering)
    Im Zeichen des Kreuzes pilgerten sie nach Kevelaer: Knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien und ebenso viele Helferinnen und Helfer starteten dieser Tage zu einer christlichen Wallfahrt nach Kevelaer. Mit einem eigens gemieteten Bus und mehreren Privatwagen machte sich die Pilgergruppe morgens um neun Uhr unter dem Motto „Mit Maria – Gottes Wort leben“ auf den Weg nach Norden in die niederrheinische Kleinstadt. Kevelaer ist einer der wichtigsten Marien-Wallfahrtsorte in Deutschland.

    Nach einer kleinen Stadtbesichtigung und einem deftigen, regionalen Mittagessen ging es in die Kevelaer Kerzenkapelle. Hier hielten der Bethanien-Pastoralreferent Rainer Ottersbach und Pfarrer Ulrich Weyand eine ökumenische Andacht. Der Nachmittag klang später mit Kaffee und Kuchen im Café Zum Lindenbaum aus, wo den Gästen leckere selbstgemachte Torten kredenzt wurden. Abends kehrte die die Pilgergruppe nach Moers zurück.

    Die Wallfahrt war einmal mehr eine logistische Herausforderung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Seniorenstifts Bethanien. „Wir hatten 30 Bewohnerinnen und Bewohner im Rollstuhl dabei. Eine solche Wallfahrt will gut geplant sein,“ berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien. Hering dankte den mehr als zwei Dutzend Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern, ohne deren tatkräftiges Engagement die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.


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  • Stofftier-Ärzte behandeln wieder

    Kinderklinik Bethanien lädt am Sa, 20. Mai alle Kinder und ihre kranken Kuscheltiere ins Teddykrankenhaus ein

    Kranke Stofftiere aufgepasst: Am Samstag (20.5.) öffnet im Park hinter der Kinderklinik Bethanien das Teddy-Krankenhaus seine Pforten. Bereits zum 13. Mal lädt die Kinderklinik wieder alle Kinder dazu ein, ihre kranken Schmusetiere von den Teddy-Doktoren untersuchen und behandeln zu lassen. Die Veranstaltung wird von der Kinderklinik gemeinsam mit der Krankenkasse AOK und der Moerser Jugendfeuerwehr organisiert. Mehr als 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden wieder für einen reibungslosen Ablauf in der Teddy-Klinik sorgen. Dazu wird hinter der Kinderklinik eigens eine Zeltstadt mit Behandlungs- und OP-Zelten aufgebaut. Auch eine Röntgenstation und eine Teddy-Apotheke können besucht werden. Stofftiere, die sich etwas gebrochen haben, werden auf einer eigens eingerichteten Gipsstation versorgt. Alle Kinder aus Moers und Umgebung sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos, Speisen und Getränke gibt es zu familienfreundlichen Preisen.

    Das Teddykrankenhaus soll Kindern zeigen, wie ein Krankenhaus beim Gesundwerden hilft. Dabei nehmen die Kinder die Rolle von Stofftier-Eltern ein und durchlaufen von der Anmeldung über die Untersuchung bis hin zur Operation und medikamentösen Nachsorge verschiedene Krankenhausbereiche - wie bei einem richtigen Besuch im Krankenhaus. „Ziel ist es, Kindern spielerisch die Angst vor einem möglichen Krankenhausaufenthalt zu nehmen“, so Kinderkrankenschwester Sabine Robakowski. Robakowski organisiert das Teddy-Krankenhaus seit vielen Jahren federführend. Zudem sind Ärzte und Pflegekräfte des Krankenhauses beim Teddy-Krankenhaus im Einsatz. Auch Pflegeschülerinnen und -schüler der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien helfen ehrenamtlich mit.


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  • Moerser Brusttag rückt Knochengesundheit der Frau in den Fokus

    Kooperatives Brustzentrum Linker Niederrhein lädt am Mi, 17. Mai zum 14. Moerser Brusttag ins Krankenhaus Bethanien ein. Experten sprechen über die Knochengesundheit der Frau bei Brustkrebs.

    Der Infotag des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein bietet Frauen mit Brustkrebs am kommenden Mittwoch (17.5.) im Moerser Krankenhaus Bethanien wieder viel Gelegenheit zu Information, Beratung und zu persönlichen Gesprächen mit den Ärztinnen der Frauenklinik. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Der diesjährige Moerser Brusttag im Krankenhaus Bethanien steht im Zeichen der Knochengesundheit bei Frauen mit Brustkrebs. Das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein lädt hierzu am Mi, 17. Mai alle an Brustkrebs erkrankten Frauen, Angehörige und Interessierte in die Kapelle und in die Personalcafeteria des Krankenhauses ein. Der Infotag startet um 15.30 Uhr in der Kapelle mit dem Vortrag „Echte Frauen brauchen innere Stärke – Knochengesundheit der Frau“, von Oberärztin Dr. Dorit Brunotte vom Brustzentrum in Bethanien. „Wir wollen Frauen mit Brustkrebs aufzeigen, was das interdisziplinäre Team des Brustzentrums für die erkrankten Frauen tun kann und was die Frauen selbst für ihre Knochengesundheit tun können“, so die Medizinerin.

    Eine Möglichkeit für Frauen mit Brustkrebs, die eigene Knochengesundheit zu stärken, ist die regelmäßige Bewegung durch Sport. Wie sich körperliche Betätigung auf die Knochenstabilität von Betroffenen auswirkt und welche Übungen sowohl schonend als wirksam sind, erläutern bei der Veranstaltung Alan Miller und Oliver Hribar von der Physikalischen Therapie Bethanien. Unterstützt wird der Moerser Brusttag von den externen Kooperationspartnern des Brustzentrums. So präsentiert etwa das Vitalzentrum HODEY bei einer Modenschau Bademode und Dessous für brustoperierte Frauen.

    Der zweite Teil der Veranstaltung bietet Information und Beratung in der Personal-Cafeteria. Bei einem Imbiss wird dort auch reichlich Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch unter Frauen sein. Auch die Ärztinnen und Mitarbeiterinnen des Brustzentrums stehen für persönliche Fragen der Gäste zur Verfügung. „Der Moerser Brusttag nimmt Themen auf, die Frauen mit Brustkrebs beschäftigen. Das Brustzentrum Bethanien möchte damit allen am Thema Brustkrebs interessierten Frauen mit dem Infotag Hilfen und Orientierung geben“, so Oberärztin Dr. Brunotte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


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  • Wundzentrum lud zum Infoabend nach Bethanien

    Mediziner referierten über offene Beine und Wunden, die nicht heilen

    Reger Austausch zwischen Patienten und Medizinern beim Wundabend in Bethanien (v.l.n.r.): Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier, Chefärztin Meike Finkenrath von der Venenchirurgie des Hospitals zum Heiligen Geist in Kempen und Hubert Wachs als Pflegerischer Leiter des Wundzentrums Bethanien freuten sich mit Fachberaterin Sabrina Schicker vom Vitalzentrum HODEY und HODEY-Chef Frank Hodey über die gut besuchte Veranstaltung. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Langwierige, hartnäckige Wunden, die einfach nicht heilen, waren dieser Tage das Thema beim 2. Wundabend im Krankenhaus Bethanien. Die Veranstaltung unter dem Titel "Das offene Bein" richtete sich an Patienten, pflegende Angehörige und an medizinisches Fachpersonal. "Der Wundabend sollte allen Interessierten Informationen aus erster Hand liefern", so Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses.

    Gemeinsam mit seiner Chefarzt-Kollegin Dr. Meike Finkenrath von der Venenchirurgie des Hospitals zum Heiligen Geist in Kempen erläuterte Prof. Dr. Geier, wie langwierige Problemwunden besser behandelt werden können. Im Wundzentrum arbeiten Fachleute innerhalb und außerhalb des Krankenhauses eng zusammen, um eine optimale Behandlung und Heilung solcher Wunden zu erreichen.

    Wie entscheidend die Kooperation aller Behandler ist, zeigte Hubert Wachs als Pflegerischer Leiter des Wundzentrums in Bethanien auf. Wichtig für den Heilungsprozess sei die gute Weiterversorgung von Problemwunden direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist vor Ort das Vitalcentrum HODEY, das den Gästen des Wundabends nach den Vorträgen für Information und Beratung zur Verfügung stand. Das am Niederrhein bekannte Sanitätshaus versorgt die Patientinnen und Patienten auf Wunsch schon während eines Krankenhaus-Aufenthaltes mit den für die Behandlung verordneten Heil- und Hilfsmitteln.

    Das recht große Interesse an der Veranstaltung gibt den Organisatoren des Wundabends in Bethanien recht. "Bei Patientinnen und Patienten, aber auch bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen gibt es viele Fragen zum Thema und ein riesiges Interesse an fundiertem Wissen. Beim Wundabend geht es deswegen auch um Austausch und Vernetzung", bilanzierten Chefarzt Prof. Dr. Geier und Wundexperte Hubert Wachs den ersten Wundabend in diesem Jahr. "Wenn Wundexperten bei Therapie und Behandlung an einem Strang ziehen, heilen am Ende selbst sehr schwierige Wunden." Weitere Veranstaltungen sind geplant.


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  • Wie lästige Narben verschwinden können

    Das neue "Narbenzentrum Niederrhein" am Krankenhaus Bethanien lädt am kommenden Mittwoch (3. Mai) erstmals zu einem Informationsabend ins Krankenhaus Bethanien ein. Spezialisten klären über Behandlungsmöglichkeiten auf und beantworten Fragen.

    Prof. Dr. Robert Hierner und Lorena Hierner vom Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Krankenhaus Bethanien stellen das neue Narbenzentrum Niederrhein vor. (Foto: KBM/Archiv)
    Nach einer Operation oder Verletzung bleiben oft Narben zurück. Manche sind kaum sichtbar, andere sehen unschön aus und stören. Wie solche Narben durch die richtige medizinische Behandlung möglichst zum Verschwinden gebracht werden, erklären Ärzte des neuen Narbenzentrums Niederrhein am Mittwoch, den 3. Mai ab 17.30 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien. Es ist die erste Veranstaltung, die das Zentrum für Patientinnen und Patienten organisiert. Prof. Dr. Robert Hierner und Lorena Hierner vom Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Bethanien-Krankenhauses informieren über Möglichkeiten der Narbentherapie und stellen die neu eingerichtete Narben-Spezialsprechstunde vor. Die Sprechstunde wendet sich an Menschen, die unter Narben aller Art leiden. „Narben können zu funktionellen, ästhetischen und auch psychischen Beeinträchtigungen führen. Eine Therapie, die auf die Patientin oder den Patienten angepasst und zwischen allen Behandelnden abgestimmt ist, kann den Narben allerdings sehr erfolgreich entgegenwirken. Das gilt auch für ältere Narben“, so Prof. Hierner.

    Die über die Region hinaus bekannte Chirurg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Narben richtig und effektiv behandelt werden können. „Narben sind der Endpunkt der Wundheilung und ein Reparaturvorgang, bei dem das ursprüngliche Gewebe durch einförmiges Fasergewebe ersetzt wird. Dies hat zur Folge, dass das Gewebe im Vergleich zur Hautumgebung anders aussieht und einer spezialisierten Behandlung bedarf.“ Eine große Patientengruppe des Narbenzentrums sind Frauen mit einer Kaiserschnittnarbe. „Viele junge Mütter, die ihr Kind mithilfe eines Kaiserschnitts bekommen haben, fühlen sich mit der Narbe auf dem Bauch nach einiger Zeit nicht mehr wohl. Mit einem abgestimmten Therapiekonzept, das verschiedene Behandlungsmaßnahmen beinhaltet, können wir die Sichtbarkeit solcher Narben deutlich vermindern“, so Prof. Hierner.

    In früheren Zeiten galten Narben als Ausdruck besonderen Mutes oder Stärke, nicht nur bei Männern. In der heutigen Zeit werden Narben jedoch "eher negativ gesehen", wie Prof. Hierner betont. "Narben stellen oft eine Kennzeichnung dar. Sie sind Kennzeichnung einer Verletzung, einer Operation manchmal auch einer psychischen Erkrankung. Damit beeinträchtigen Narben das Körperbild und das Selbstwertgefühl." Als Ergebnis jahrelanger Forschung und Behandlung hatte Prof. Hierner bereits vor Jahren in Belgien mit einem Kollegen ein sogenanntes integratives Narben-Therapiekonzept erarbeitet und publiziert, mit dem sich bei den meisten Patienten eine deutliche Verbesserung erzielen lasse, wie der Mediziner berichtet. Bei dem Therapiekonzept handelt es sich um ein phasenabhängiges, standardisiertes Behandlungsprogramm, dass die Bereiche Vermeidung, Unterdrückung, Korrektur und die operative oder nicht-operative Bedeckung von Narben umfasst.

    "Die beste Narbentherapie ist natürlich die Vermeidung einer Narbe", sagt der Chirurg. In diesem Sinne zielt eine integrative Narbentherapie auch auf den Einsatz narbensparender Operationsverfahren ab. Gemeint sind zum Beispiel minimal-invasive und endoskopische Verfahren. "Durch gezielte Aufklärung bei Ärzten und Patienten sollte es möglich sein, chirurgische Nahttechniken so anzuwenden, dass unauffällige und akzeptable Narben erzielt werden." Durch endoskopisch assistierte Vorgehensweisen etwa kann die Narbenlänge deutlich reduziert werden, außerdem kann der Operateur Narben an weniger sichtbare Stellen des Körpers "verlagern". Allerdings gilt: Wenn Narben zum Verschwinden gebracht werden sollen, müssen alle Behandler die Grundprinzipien der ungestörten Wundheilung beachten.

    Ein wichtiger Kooperationspartner im Narbenzentrum Niederrhein ist die Strahlentherapie Duisburg-Moers, deren Moerser Praxis sich auf dem Bethanien-Campus befindet. Der dort tätige Strahlentherapeut Dr. Thomas Schwerdtfeger wird beim Infoabend vortragen, welche Möglichkeiten sein Fachgebiet zur Verfügung hat um Narben zu verringern: Mit niedrigen Strahlendosen kann nämlich bereits die Narbenbildung nach einer Operation deutlich verringert werden. Nach den Arztvorträgen werden notwendige Hilfsmittel für die Narbentherapie vorgestellt. Information und Beratung bietet außerdem ein Infostand des Sanitätshauses HODEY, das ebenfalls Teil des Narbenzentrums Niederrhein ist. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    INFO
    Infoabend
    Mi, 3. Mai 2017 von 17.30 bis 19 Uhr
    "Wie Narben verblassen - Möglichkeiten der Narbentherapie"
    Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien, Bethanienstr. 21


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  • "Offenes Bein": Experten des Wundzentrums Bethanien referieren über langwierige Wunden

    Infoabend am Mi, 26. April, ab 18 Uhr in der Patientencafeteria des Moerser Krankenhauses

    Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier (re.) und Oberarzt Harald Freis (li.) von der Gefäßchirurgie Bethanien behandeln im Wundzentrum Patienten mit langwierigen, nicht heilenden Wunden. (Foto: KBM/Archiv)
    Wenn eine langwierige, hartnäckige Wunde am Unterschenkel einfach nicht heilen will, spricht Volksmund vom „offenen Bein“. Es handelt sich dabei um eine offene, nicht heilende Wunde am inneren Unterschenkel, die durch eine venöse oder arterielle Durchblutungsstörung hervorgerufen wird. Der medizinische Fachbegriff für das offene Bein lautet Ulcus cruris. Laut dem Deutschen Institut für Wundheilung leiden in Deutschland knapp drei Prozent der Menschen ab 70 Jahren an einem offenen Bein. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer.

    Wie diese Wunden behandelt werden können, erläutern beim zweiten Moerser Wund-Abend am Mi, 26. April im Krankenhaus Bethanien Prof. Dr. Bruno Geier, Chefarzt von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses und Chefärztin Dr. Meike Finkenrath von der Venenchirurgie des Hospitals zum Heiligen Geist in Kempen. Dr. Finkenrath ist in Moers keine Unbekannte: Bevor sie Chefärztin in Kempen wurde, war sie in Bethanien Oberärztin im Team der Gefäßchirurgie von Prof. Dr. Geier. Der Moerser Wund-Abend in der Personalcafeteria des Krankenhauses richtet sich an Menschen mit nicht heilenden Wunden an den Beinen, an pflegende Angehörige, aber auch an Pflegefachkräfte mit besonderem Interesse an der Versorgung chronischer Wunden der unteren Extremitäten.

    In dem gerade gegründeten Wundzentrum Bethanien arbeiten Ärzte- und Pflegeteams fachübergreifend mit weiteren internen und externen Kooperationspartnern zusammen. Ziel ist es, die langwierigen Problemwunden besser zu behandeln – und möglichst zu heilen. Dazu braucht es etwas Geduld beim Patienten und ein abgestimmtes Vorgehen bei den Fachleuten. „Die aufeinander abgestimmte Versorgung durch alle Partner innerhalb des Wundbehandlungs-Netzwerks bedeutet für Patientinnen und Patienten ein auf ihn persönlich zugeschnittenes Behandlungskonzept“, so Chefarzt Prof. Dr. Geier. Der erste Schritt dabei sei, zunächst herauszufinden, warum die Wunde nicht heilt, um dann die richtige Therapie festzulegen.

    Ursache von „offenen Beinen“ sind in der Regel Störungen im Blutgefäßsystem. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wundheilung führt mehr als zwei Drittel dieser Wunden auf ein Venenleiden zurück. Die Wunden entstehen dabei etwa durch Einengung der Schlagadern oder Stauung des venösen Blutes. Menschen mit Diabetes haben beispielsweise häufiger Probleme mit nicht heilenden Wunden an den Beinen. Bein Ihnen kommt hinzu, dass durch die Diabetes-Erkrankung das Schmerzempfinden in den Beinen gestört ist. „Das kann dazu führen, dass Patienten die Wunde nicht sofort bemerken und erst dann den Arzt aufsuchen, wenn nur noch eine spezialisierte Behandlung hilft“, so Prof. Dr. Geier. Im Wundzentrum kann genau diese Versorgung durchgeführt werden.

    Nicht immer ist dazu eine Operation nötig. In bestimmten Fällen kann sie sogar vermieden werden. Unter welchen Voraussetzungen eine sogenannte konservative – das heißt: nicht-operative - Therapie beim offenen Bein möglich ist und wie sie genau funktioniert, wird Chefärztin Dr. Meike Finkenrath von der Venenchirurgie in Kempen beim zweiten Moerser Wund-Abend erklären. Hubert Wachs, Pflegerischer Leiter des Wundzentrums Bethanien, wird zum Schluss der Veranstaltung darüber referieren, wie der Übergang von der Wundversorgung im Krankenhaus in die ambulante Wundversorgung optimal verlaufen kann. „Wir wollen beim Moerser Wund-Abend die Patienten und die Behandler an einen Tisch bringen, um über neueste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren und den Austausch untereinander anzuregen“, so Wachs.

    INFO
    2. Moerser Wund-Abend
    Mittwoch, 26. April 2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr Personalcafeteria im Krankenhaus Bethanien Moers Bethanienstr. 21, 47441 Moers Eintritt frei


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  • Pflegekurs für Angehörige startet

    Kostenloses Angebot in der Krankenpflegeschule Bethanien

    So wird's gemacht: Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach (li.) leitet den Kurs für pflegende Angehörige.
    Wenn ein nahestehender Mensch pflegebedürftig wird, leisten oft Angehörige die heimische Pflege und Betreuung. An sie richtet sich der am Freitag, 5. Mai 2017 um 16 Uhr startende Pflegekurs für Familienangehörige, der in insgesamt zwölf Trainingsstunden an drei Tagen stattfindet. Die weiteren Kurstage sind am 12.5 und 19.5.). Der Kurs ist für alle Teilnehmenden kostenfrei. Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach ist examinierte Krankenpflegerin und Pflegetrainerin im Krankenhaus Bethanien. Sie macht Angehörige mit grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informiert über praktische Pflegehilfsmittel und übt mit den Kursteilnehmenden verschiedene Pflegehandlungen ein.

    Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut. Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de noch bis zum Freitag, 28. April möglich. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00-19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus.


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  • Neue Beckenbodenkurse starten

    Training gegen Blasenschwäche in der Frauenklinik Bethanien

    In der Ruhe liegt die Kraft: Die staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann (l.) und Doris Abels (r.) leiten die nach Ostern beginnenden Beckenbodenkurse für Frauen mit Blasenschwäche im Moerser Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Nach Ostern starten im Krankenhaus Bethanien zwei neuer Beckenboden-Trainingskurse für Frauen. "Mit gezielter Beckenbodengymnastik können betroffene Frauen ihre Blasenschwäche gut in den Griff bekommen und damit unter Umständen eine Operation vermeiden", so die Kursleiterinnen Doris Abels und Martina Hamann. Die beiden Kursleiterinnen sind staatlich geprüfte Gymnastiklehrerinnen und die Kurse sind von den Krankenkassen anerkannt. Im Beckenbodenkurs stärken Frauen mit einfachen und wirksamen Übungen ihre gesamten Beckenbodenmuskulatur, die nach den Wechseljahren altersbedingt oft erschlafft. Die Kurse richten sich aber auch an junge Mütter, die nach der Geburt ihren Beckenboden trainieren wollen.

    Beide Kurse finden im Krankenhaus Bethanien statt. Der erste Kurs, geleitet von Martina Hamann, startet am Freitag, 28. April um 11 Uhr vormittags im neuen Turnsaal des Krankenhauses Bethanien, der zweite Kurs, geleitet von Doris Abels, beginnt am Montag, 8. Mai um 19.30 Uhr im alten Turnsaal der Klinik. Die Kurse sind vom Spitzenverband der Krankenkassen zertifiziert, die Teilnahmegebühr von 50 Euro wird bei regelmäßiger Teilnahme von den Krankenkassen zurückerstattet. Alle Kursteilnehmerinnen erhalten mit Kursende einen entsprechenden Erstattungs-Antrag zur Einreichung bei den Kassen.

    Die Anmeldung zu einem der Kurse in der Frauenklinik Bethanien ist noch bis zum 25. April bei der Elternschule Bethanien möglich (Tel.: 02841/200-2670, Mail: elternschule@bethanienmoers.de). Das Krankenhaus ist mit den Buslinien 911, 32 und 68 zu erreichen, Haltestelle Bethanien.


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  • Alt und Jung bemalte gemeinsam Ostereier

    Moerser Kindergartenkinder trafen Bewohnerinnen des Seniorenstifts Bethanien

    Ostern kann kommen: Kinder aus den Moerser Kindergärten Kurze Straße und Wilhelm-Müller-Straße bemalten Ostereier mit (v.l.n.r.) Helga Cisch, Irma Giesen und Hildegard Bierwirt, die im Seniorenstift Bethanien leben.
    Frohe Ostern im Seniorenstift Bethanien: Zur Vorbereitung auf das Fest trafen sich jetzt Kindergartenkinder und Seniorinnen, um gemeinsam Ostereier zu bemalen. Die Kinder aus den Kindergärten Kurze Straße und Wilhelm-Müller-Straße in Moers verbrachten in der Cafeteria des Seniorenstifts Bethanien einen ziemlich kreativen Nachmittag mit den Teilzeit-Omis. Die Pinsel lagen schon bereit und los ging's. Etliche Eier und viel bunte Farbe wurden so aufs Schönste gemeinsam verziert. Ob Punkte, Zickzack- oder Wellenmuster - bei Ostereiern ist bekanntlich erlaubt, was gefällt.

    "Die Begegnung von Jung und Alt ist eine gute und gern gepflegte Tradition im Seniorenstift Bethanien", erläuterte Oliver Hering, der den Sozialen Dienst in der Einrichtung leitet. "Jedes Jahr werden in unserer Einrichtung gemeinsam Ostereier bemalt und es gibt übers Jahr weitere regelmäßige Treffen unserer Bewohnerinnen und Bewohner mit den Kindergartenkindern. Das fördert die sozialen Fähigkeiten bei den Kindern und erhält die sozialen Fähigkeiten der Seniorinnen und Senioren", so Hering.

    Klar geht es mitunter recht lebhaft zu, wenn kleine und große Künstler am Werk sind und darüber fachsimpeln, wer das schönste Osterei bemalt hat. Doch diese Frage war am Ende gar nicht mehr so wichtig. Hauptsache ist, dass der Osterschmuck rechtzeitig überall hängt. Der Osterhase kann kommen!


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  • ARD-Doku über Asbest von Deutscher Lungenstiftung ausgezeichnet

    Ärzte und Patienten aus dem Moerser Krankenhaus Bethanien wirkten an dem prämierten Film mit

    Chefarzt Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik Bethanien wirkte an der jetzt mit dem Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung ausgezeichneten ARD-Dokumentation mit. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine auch im Moerser Krankenhaus Bethanien gedrehte ARD-Dokumentation hat den Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung erhalten. Die beiden Journalistinnen Sigrid Born und Nicole Würth aus Mainz erhielten den mit 3.000 Euro dotierten Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis für ihr Fernsehfeature "Asbest - die tödliche Gefahr" vor wenigen Tagen bei einem Festakt in Stuttgart. In der Dokumentation wird das Schicksal von Menschen beleuchtet, die im Beruf Asbeststäuben ausgesetzt waren und die später an der Lunge erkrankten. Der Film schildert, wie die Betroffenen um ihre Gesundheit und um die Anerkennung ihres Leidens als Berufskrankheit kämpfen.

    In dem Film kommen zahlreiche namhafte Experten zu Wort. Auch Ärzte aus der Lungenklinik Bethanien und ein Patient aus Moers wirkten an der Dokumentation mit. "Der Beitrag besticht durch die rationale und solide Aufarbeitung des komplexen Themas und erfasst aber auch in einer unaufdringlichen Weise die Betroffenheit und das Schicksal der geschädigten Patienten", lobte die Jury der Lungenstiftung bei der Preisverleihung in Stuttgart. Nach Meinung der Jury war der im August 2016 in der ARD-Reihe "Die Story im Ersten" ausgestrahlte Film die beste einschlägige TV-Doku der Jahre 2015/2016. Die Dokumentation wurde von den beiden Filmemacherinnen in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk produziert.

    Glückwünsche für die Journalistinnen Sigrid Born und Nicole Würth gab es auch von Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik Bethanien, der in dem Asbest-Feature im Interview zu sehen ist. "Die Vorbereitung dieser Dokumentation hat viele Stunden der Planung benötigt und die Dreharbeiten in unserem Haus haben viel Zeit in Anspruch genommen. Das Lungenzentrum Bethanien freut sich für die beiden Autorinnen, dass der enorme Aufwand bei der Recherche und der Realisation des Films nun mit dem Medienpreis der Lungenstiftung gewürdigt wurde", so Voshaar. Die Lungenklinik Bethanien beschäftigt sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Asbestproblematik. Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar ist zudem Autor der wissenschaftlichen Leitlinie zu Asbest.

    INFO
    Der Film "Asbest - die tödliche Gefahr" von Sigrid Born und Nicole Würth ist im Internet in der ARD-Mediathek zu sehen: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/asbest-die-toedliche-faser-104.html


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  • Examen bestanden

    Auszubildende der Krankenpflegeschule Bethanien erhielten Urkunden

    Über das in der Krankenpflegeschule Bethanien bestandene Examen freuen sich (v.l.n.r. stehend): Yasin Bilge, Krankenpflege-Schulleiterin Jessica George, Dozentin Birsel Kasilmis, Anna-Lena Schültingkemper, Dozentin Heike Szymnau, Sabine Schönborn, Sonja-Jana Sellner, Josi Goetzens und Pflegedirektorin Angelika Linkner sowie (vorn sitzend v.l.n.r.) Jan Löbel, Vanessa Mraczek, Veronika Meyer, Katja Gerold, Jana Heckers, Ricarda Schäfer und Romina Becker. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Drei Jahre haben sie auf der Schulbank verbracht, jetzt sind die Abschlussprüfungen bestanden: Zwölf Auszubildende der Krankenpflegeschule Bethanien bekamen jetzt im Moerser Krankenhaus bei einer Feierstunde aus der Hand von Schulleiterin Jessica George und Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner ihre Examensurkunden überreicht. Mit dem Zertifikat dürfen sie sich ab sofort examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Krankenpfleger nennen.

    Für die Ausbildung in der Kinderkrankenpflege gibt es einen eigenen Ausbildungsweg: Absolventen der Kinderkrankenpflege heißen offiziell Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. Kinderkrankenpfleger. "Mit der Examensurkunde dürfen sie nun Verantwortung für kranke Menschen in der Krankenpflege und in der Kinderkrankenpflege tragen. Wir sind sehr stolz auf ihre hervorragende Leistung", gratulierte Pflegedirektorin Linkner den Absolventinnen und Absolventen.

    Die Ausbildung in der Krankenpflege haben bestanden: Yasin Bilge, Katja Gerold, Jan Löbel, Vanessa Mraczek, Ricarda Schäfer und Jana Heckers. Jana Heckers kam vom Johanniter-Krankenhaus im Rheinhausen, um in Moers die Ausbildung zu machen. In der Kinderkrankenpflege erhielten Romina Becker, Josi Goetzens, Veronika Meyer, Sabine Schönborn, Anna-Lena Schültingkemper und Sonja-Jana Sellner die Examensurkunden.


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  • Abschied nach zwanzig Jahren

    Feierstunde für Karl-Heinz Tenter in der Stiftung Krankenhaus Bethanien

    Feierstunde in Bethanien: Mit lobenden Worten wurde der langjährige Stiftungsratsvorsitzende Karl-Heinz Tenter (2.v.l.) von seinem Nachfolger Otfried Kinzel (li.), Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt (2.v.r.) und dem Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar dieser Tage aus der Bethanien-Stiftung verabschiedet. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Mit einer Feierstunde wurde jetzt Karl-Heinz Tenter aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers verabschiedet. "Mit Vollendung des 75. Lebensjahres hat der bisherige Stiftungsratsvorsitzende den Vorsitz satzungsgemäß abgegeben", so das Krankenhaus. Bei der Feierstunde dankte der zu Tenters Nachfolger gewählte Otfried Kinzel im Namen des gesamten Stiftungsvorstands seinem Amtsvorgänger herzlich für sein tatkräftiges Engagement zum Wohle der Stiftung. In Tenters Amtszeit habe sich das Krankenhaus und das Seniorenstift "deutlich positiv weiterentwickelt und dabei als fester Bestandteil der Gesundheits- und Krankenversorgung am linken Niederrhein etabliert", hieß es bei der Verabschiedung.

    Karl-Heinz Tenter war 1997 in den damaligen Vorstand und späteren Stiftungsrat der Bethanien-Stiftung gewählt worden. Im Herbst 2005 hatte er den Vorsitz des Stiftungsrates übernommen. In seiner Rede ließ der neue Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel noch einmal die Verdienste seines Vorgängers Tenter Revue passieren. So habe Tenter maßgeblichen Anteil an der Satzungsänderung und damit an der Modernisierung der Stiftung Krankenhaus Bethanien gehabt. In Tenters Amtszeit wurde ein neues Bettenhaus eröffnet, außerdem nahmen die neue Zentrale Notaufnahme und die neue Intensivstation die Arbeit auf. Zudem schärfte Bethanien mit fünf zertifizierten Organzentren sein Profil als erstrangiges Krebszentrum in der Region. Auch die Umsetzung des Campus-Gedankens mit der Ansiedlung externer Praxen auf dem Krankenhausgelände fiel in Tenters Zeit als Stiftungsratsvorsitzender. Karl Heinz Tenter habe sich stets durch einen souveränen Umgang mit allen Herausforderungen seiner Tätigkeit ausgezeichnet, betonte Otfried Kinzel.

    Den lobenden Worten schloss sich Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses an. "Als ehrenamtlich tätiger Stiftungsratsvorsitzender hast Du unserem Hause sehr viele Jahre Zeit geschenkt. Deine Freundlichkeit, Geduld und Zuversicht habe ich immer bewundert", wandte sich der Ärztliche Direktor an den langjährigen Stiftungsratsvorsitzenden. Den Festvortrag über "Krankenhäuser im Fokus der Gesundheitspolitik" hielt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

    An der Feierstunde in der Krankenhaus-Kapelle nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesundheitswirtschaft teil. Als Ehrengäste wurden unter anderem der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann, Vertreter der Moerser Ratsfraktionen und Wolfram Syben, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises begrüßt. Auch die Spitzen der Nachbarkrankenhäuser St. Josef in Moers und St. Bernhard in Kamp-Lintfort gehörten zu den Ehrengästen.


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  • Bethanien im "Kuchenfrühling"

    Spendenaktion der Grünen Damen und Herren des Krankenhauses erbrachte dreistelligen Erlös

    Seht her unsere Kuchen: Ein großes Kuchen- und Tortenangebot servierten die Grünen Damen und Herren beim Frühlingscafé in Bethanien gegen eine kleine Spende zugunsten der Kinderklinik. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Mit einem großen Torten- und Kuchenbuffet lockten dieser Tage die ehrenamtlich tätigen Grünen Damen und Herren im Moerser Krankenhaus Bethanien zahlreiche Patienten, Besucher und Mitarbeiter in die Patientencafeteria. Bei ihrem traditionellen Frühlingscafé boten die Helferinnen und Helfer in den mintgrünen Kitteln selbstgebackene Torten und Kuchen aller Art gegen eine kleine Spende an.

    Am Ende kam durch den Verkauf von Schwarzwälder Kirschtorte, Käsekuchen und Co. der Betrag von knapp 600 Euro zusammen. "Das ist ein neuer Spendenrekord für das jährliche Frühlingscafé", berichtete Elke Reuter, Leiterin der Grünen Damen und Herren in Bethanien. Der Erlös kommt nun der Kinderklinik Bethanien zugute.

    Die Grünen Damen und Herren nutzte die Gelegenheit auch, um für ihre Arbeit zu werben. „Wir können noch gut Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für unser Team gebrauchen“, so Elke Reuter. Die Grünen Damen und Herren besuchen täglich die Patienten in den Krankenzimmern. "Wir haben Zeit für ein Gespräch, machen kleine Besorgungen, helfen mit Mitteln aus der Kleiderkammer, kümmern uns um unbegleitete Kinder, helfen beim Essen, begleiten auf kleinen Spaziergängen und betreuen die Patientenbücherei.“ Interessenten können sich gern bei Elke Reuter unter der Moerser Rufnummer 02841/62967 melden.

    Erst im Dezember 2016 konnten die Grünen Damen und Herren im Bethanien ihr 30-jähriges Jubiläum begehen und wurden von der Leitung des Krankenhauses mit einem Fest geehrt. Bei der Feierstunde hatte jedes Teammitglied einen Schutzengel als Geschenk erhalten, in Handarbeit angefertigt von einer 90-jährigen Dame, die damit ehrenamtliche Arbeit vor Ort ehren möchte.


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  • "Rückenwind" bei Lungenkrebs

    Bethanien lud Patienten und Angehörige zu Infonachmittag mit Experten

    Reger Austausch zwischen Patienten und Medizinern bei der
    Für ein volles Haus sorgte dieser Tage die "Aktion Rückenwind" des Lungenzentrums Bethanien in Moers: Das Lungenzentrum des Krankenhauses hatte Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs und deren Angehörige eingeladen, um über Lungenkrebs zu informieren und um Hilfestellung beim Leben mit der Krankheit zu geben. "Mit der Diagnose Lungenkrebs wird von heute auf morgen bei den Betroffenen ein wahres Wechselbad der Gefühle ausgelöst", so die beiden Bethanien-Chefärzte Dr. Thomas Krbek von der Lungenchirurgie und Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik. "Auf der einen Seite die Angst vor der Zukunft mit der Erkrankung, auf der anderen Seite die Hoffnung auf medizinische Hilfe." Patienten wollten gleichzeitig aber auch wissen, was sie selbst für die Verbesserung ihrer Situation tun könnten, beschrieben die Mediziner die Idee hinter der Aktion Rückenwind.

    Als hochkarätige Referenten waren Prof. Dr. Helmut Lötzerich von der Deutschen Sporthochschule Köln und der Strahlentherapeut Dr. Ralph Mücke aus Bad Kreuznach nach Moers gekommen. Während Dr. Ralph Mücke über die ergänzende Komplementärmedizin in der Krebstherapie sprach, referierte Prof. Dr. Lötzerich über die positiven Effekte von sportlicher Betätigung auf das Immunsystem. Diese positiven Effekte seien auch bei Menschen mit Krebs wirksam, so der Experte.

    Eine Bilanz zur Tätigkeit des seit sechs Jahren in Bethanien bestehenden Lungenzentrums rundete des Vortragsprogramm ab. "Nach wie vor gibt es nur wenige Lungenzentren in ganz Deutschland. In unserer Region bis einschließlich Düsseldorf gibt es kein einziges weiteres Lungenkrebszentrum", so Dr. Oberarzt Dr. Kato Kambartel. "Lungenkrebszentren sind Exzellenz-Zentren. In unserem Lungenkrebszentrum können wir im Rahmen von Studien zum Teil auch Therapien anbieten, die sonst noch nirgends in Deutschland verfügbar sind." Das Lungenkrebszentrum in Bethanien gehöre bei einigen Leistungen schon jetzt zu den größten des Landes - mit wachsender Tendenz.

    In Anschluss an die Vorträge gab es für Patienten und Angehörige die Möglichkeit zu Information und Beratung. An Infoständen und Gesprächsecken nutzen die Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Fachleuten des Lungenzentrums. Mit 160 Besuchern war die Veranstaltung ausgesprochen gut besucht. "Wir hatten etwas Mühe, alle Gäste im größten Veranstaltungsraum unserer Klinik mit Sitzplätzen zu versorgen", so das Krankenhaus.


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  • Moerser Firma Topwell unterstützt Klinikclowns

    Spendenübergabe in der Kinderklinik Bethanien mit Fön und Rundbürste

    Sie haben die Haare wirklich sehr schön: Die Klinikclowns Holger Voss alias Schlatge (re.) und Iris Heldt alias Stift (li.) freuten sich über eine Spende von dem Susanne Heickmann (2.v.l.) und Anja Justus-Müller (Mitte) sowie Tanja Hufen (2.v.r.) vom Moerser Friseurfachmarkt Topwell. (Foto: KBM/Pickartz)
    Aufmarsch der Friseurinnen in der Kinderklinik Bethanien: Friseurinnen und Friseurmeisterinnen des Friseurfachmarkts Topwell in Moers übergaben dieser Tage eine große Spende an die Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien. Der Spendenbetrag war bei einer Hausmesse des Fachmarkts erzielt worden. "Wir haben bei unserer Hausmesse Produkte des Friseurbedarfs verkauft und dabei einen Erlös von 750 Euro erzielt", berichtete Topwell-Filialleiterin Susanne Heickmann. Sie kam mit ihren beiden Kolleginnen Anja Justus-Müller und Tanja Hufen extra ins Krankenhaus, um den Spendenbetrag persönlich an Holger Voss alias Clown Schlatge und Iris Heldt alias Clownin Stift zu übergeben. Die Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein kommen wöchentlich in die Moerser Kinderklinik auf Visite. Die Besuche werden allein aus Spendengeldern der Bevölkerung finanziert.

    "Das ist unser Beitrag für kranke Kinder in Moers", betonten die Topwell-Friseurinnen beim Treffen mit den Clowns. Die Spaßmacher von der Clownsvisite zeigten sich hocherfreut über die finanzielle Zuwendung und bedankten sich nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken auf eine Weise, wie es vermutlich nur Clowns können: Mit Fön und Rundbürste ausgestattet legten Stift und Schlatge spontan Hand an die eigentlich schon formvollendeten Haartrachten der Spenderinnen, um diese weiter zu "optimieren". Denn eines stand für die Clowns bei dieser Begegnung von Anfang an fest: "Wenn Friseurinnen so selbstlos spenden, müssen sie doch von uns haartechnisch auch etwas zurückbekommen!"


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  • Taschen für den guten Zweck genäht

    Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Moers spendeten Erlös an die Kinderklinik

    Petra Liebich (li.) und Andrea Pannen (re.) von der Moerser Stadtverwaltung übergaben den Erlös aus einer privaten Vorweihnachts-Nähaktion an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/ Engel-Albustin)
    Bunte, selbst genähte Taschen aller Art sind ihre Leidenschaft: Vor Weihnachten hatten sie für den guten Zweck genäht, jetzt spendeten Petra Liebich und Andrea Pannen den Erlös aus ihrer privaten Weihnachtsaktion an die Kinderklinik Bethanien. Die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung hatten vor Weihnachten in der Freizeit dem Nähen gefrönt und die kreativen Ergebnisse dann im Kollegenkreis gegen eine Spende für die Kinderklinik abgegeben. Ganze 400 Euro wurden dabei erzielt.

    "Wir hatten Handytaschen, Kosmetiktaschen und 'Tatütas' genäht", berichteten Petra Liebich und Andrea Pannen bei der Begegnung mit Chefarzt Dr. Michael Wallot. Tatütas sind Taschentücher-Taschen. "Auch Münztäschlein, Einkaufstaschen, Mützen und Schals gehörten zu unserem Repertoire und sind vor Weihnachten für eine Spende zugunsten der Kinderklinik an die Kollegen abgegeben worden", so die beiden Spenderinnen. Die letzten bunten Taschen brachten Petra Liebich und Andrea Pannen zum Besuch im Krankenhaus Bethanien selbstverständlich mit - gefüllt mit Fünfzig-Euro-Scheinen.

    "Die Aktion hat uns viel Spaß gemacht, aber es war auch viel Arbeit", erzählten die beiden städtischen Angestellten. "Am Wochenende und nach Feierabend haben die Nähmaschinen ohne Pause gerattert." Chefarzt Dr. Wallot dankte den Spenderinnen herzlich für die tolle Aktion zugunsten kranker Kinder.


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) feierte die fünfte Jahreszeit mit Senioren

    Das Grafschafter Prinzenpaar mit Hofstaat und Ordensträgern im Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Hausmeister Bastian Gudowius, Bewohnerin Christine Faber (unten), Wohnbereichsleitung Ingelore Heimann, Prinzessin Jenny I. (hinten, verdeckt) und Prinz Klaus II. sowie Bewohnerin Christa Bunn (unten) und Minister Karl-Heinz Ranft. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Bethanien Helau: Im Seniorenstift Bethanien rief das närrische Prinzenpaar Klaus II. und Jenny I. vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval die fünfte Jahreszeit aus. In der mit bunten Girlanden, Luftschlangen und Ballons geschmückten Cafeteria feierten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit den Beschäftigten. "Es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht", berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes in der Moerser Senioreneinrichtung. Für Schunkelmusik sorgte der Musiker Karl-Heinz Brackhage mit den bekanntesten Karnevalsklassikern zum mitklatschen und mitsingen.

    Etliche Seniorinnen und Senioren hatten sich für die Feier fantasievoll kostümiert, ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So wurden etwa ein ausgewachsener Panda und ein rotes Teufelchen gesichtet. Bei den Kopfbedeckungen war von großen Plüschohren über Spitzhüte bis hin zum Robin-Hood-Hut alles dabei. Als echtes "Schätzeken" präsentierte sich Sozialdienst-Mitarbeiterin Margot Kläckes, die die Veranstaltung gekonnt moderierte. Zur Freude des Publikums trug sie eine Plüschhose mit Herzchenmuster sowie eine Kappe mit grauen Spitzen und Glitzersteinen zur Schau.

    Prinz Klaus II. würdigte die tiefe Verbundenheit der Senioren mit dem rheinischen Karneval mit einem dreifachen „Bethanien Helau!". Anschließend verlieh das Prinzenpaar insgesamt vier Karnevalsorden. Erste Empfängerinnen waren die Seniorinnen Christa Brunn (67) und Christine Faber (79). „Beide Damen sind als begeisterte Karnevalistinnen im Seniorenstift Bethanien bekannt“, sagte Moderatorin Kläckes. Ein weiterer Orden ging an die Wohnbereichsleitung Ingelore Heimann, die über viele Jahre mit den Seniorinnen und Senioren immer mitgefeiert habe. Auch Haustechniker Bastian Gudowius bekam einen Orden, weil er immer zur Stelle ist, wenn irgendwo im Haus eine schnelle Reparatur vonnöten sei.

    Im Anschluss an den Besuch des Prinzenpaars stieg Guido Eurich alias Schatzemann vom Elferrat St. Konrad in die Bütt. Außerdem gaben sich verschiedene Tanzgruppen aus der Region die Ehre. Organisiert wird die jährliche Karnevalsfeier im Seniorenstift Bethanien vom Team des Sozialen Dienstes unter der Leitung von Oliver Hering und Margot Kläckes. „Viele Senioren freuen sich sehr auf den Karneval und feiern ihn aus Leidenschaft und Tradition. Wir möchten ihnen mit der Karnevalsfeier diese Freude am rheinischen Karneval bewahren“.


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  • Golfclub Kloster Kamp spendete für Klinikclowns

    Damen-Captains übergaben vierstellige Spende in Bethanien

    Golferinnen für die gute Sache: Die Damen-Captains Ursula Gebser (re.) und Brigitte Baltes (2.v. l.) übergaben im Namen der Damen-Abteilung des Golfclubs Kloster Kamp eine vierstellige Spende an die beiden Klinikclowns Iris Heldt alias Stift (li.) und Silke Eumann alias Flocke (2.v.re.). (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine große Spende übergab jetzt die Damen-Abteilung des Golfclubs Kloster Kamp an die Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien: Genau 1110 Euro brachten die beiden Damen-Captains Ursula Gebser und Brigitte Baltes für die Clowns vom Verein Clownsvisite e.V. mit, die wöchentlich die kranken Kinder in der Kinderklinik besuchen und aufmuntern. Der Betrag war bei einer Tombola auf der Damen-Weihnachtsfeier des Clubs erzielt worden und soll nach dem Willen der Spenderinnen die Arbeit der Klinikclowns in der nächsten Zeit absichern.

    Bei einer Begegnung mit den beiden Klinikclowns Iris Heldt alias Stift und Silke Eumann alias Flocke erfuhren die beiden Golferinnen viel über die Tätigkeit des Vereins Clownsvisite in den Kinderkliniken der Region. Bei den Klinikclowns handelt es sich um professionelle Schauspieler, die sich für die Arbeit mit kranken Kindern speziell fortgebildet haben. In Bethanien sind die Clowns schon seit gut 15 Jahren aktiv. Die Kinderklinik Bethanien war eine der ersten im Rheinland, die sich für Clownsvisiten stark machte.

    Für die Kinderklinik nahm Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder die Spende hocherfreut entgegen. "Der Golfclub Kloster Kamp hat die Kinderklinik bereits mehrfach mit ausgesprochen großzügigen Beträgen unterstützt und darf mittlerweile zu den treuen Spendern gezählt werden, wenn es um kranke Kinder geht", so Ruder. Im Namen der Kinderklinik dankte der Pressesprecher dem Golfclub und insbesondere für der Damen-Abteilung für das selbstlose Engagement.


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  • Expertentreffen in Bethanien

    NRW-Familienministerium informierte sich in Moers über das „Netzwerk Kinderzukunft"

    Dem Kindeswohl gemeinsam verpflichtet: Vom NRW-Familienministerium informierten sich Marco Becker (li.), Projektleiter der Projektgruppe Prävention im Ministerium und seine Kollegin Kornelia Frotz (re.) in der Geburtshilfe Bethanien über das Netzwerk Kinderzukunft. Als Netzwerk-Kooperationspartner nahmen an der Expertenrunde auch Stephan Caniels (2.v.l.) und Annette Rosanowski (3.v.r.) vom Moerser Jugendamt teil, außerdem von der Kinderklinik Bethanien die beiden Oberärzte Dr. Gündüz Selcan (3.v.l.) und Dr. Wolfgang Poss (4.v.l.) sowie die Kinderkrankenschwester Susanne Paßon (Mitte; mit Baby Klara Charlotte). Chefarzt Dr. Peter Tönnies (2.v.r.) von der Frauenklinik machte sich in Bethanien für das Netzwerk stark, Ingolf Rascher (4.v.r.) vom IMO-Institut in Hilden begleitet das Netzwerk wissenschaftlich. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Gäste aus dem NRW-Familienministerium begrüßte jetzt die Geburtshilfe des Moerser Bethanien-Krankenhauses. Marco Becker, Leiter der Projektgruppe Prävention aus dem Familienministerium in Düsseldorf und seine Kollegin Kornelia Frotz wollten sich vor Ort ein Bild von dem erfolgreich arbeitenden Netzwerk Kinderzukunft machen. Das Netzwerk bietet Soforthilfen für Babys und Eltern, wenn diese benötigt werden und wenn die Eltern sie wünschen.

    Die Hilfen werden für alle bedürftigen Babys und Eltern kostenlos angeboten - Hebammen, Geburtskliniken, niedergelassene Kinderärzte und städtische Einrichtungen arbeiten dabei vor Ort eng zusammen. "Diese kommunalen Präventionsketten sorgen dafür, dass möglicher Hilfsbedarf bei jungen Familien früh erkannt werden kann. Entweder direkt nach der Geburt, in der Regel aber auch schon davor", so Ingolf Rascher vom IMO-Institut in Hilden, das den Aufbau des Netzwerks von Anfang an wissenschaftlich begleitete.

    Ebenfalls von Anfang an dabei ist Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Bethanien-Frauenklinik. Mit Unterstützung von Ingolf Rascher und dem IMO-Institut hatte Tönnies das Netzwerk bereits an einer Geburtsklinik in Dorsten aufgebaut und die dort seit 2011 gemachten Erfahrungen bei seinem Wechsel nach Bethanien mit an den Niederrhein gebracht. In Bethanien arbeitet Chefarzt Dr. Tönnies seither mit den Oberärzten Dr. Gündüz Selcan und Dr. Wolfgang Poss von der Kinderklinik des Krankenhauses Hand in Hand. Die fachübergreifende Kooperation sei der Schlüssel zum Erfolg des Netzwerks, betonen alle Beteiligten.

    „Bei den städtischen Einrichtungen in Moers sind wir mit der Netzwerk-Idee offene Türen eingerannt", bekannten Dr. Peter Tönnies und Ingolf Rascher bei dem Treffen mit den Ministeriums-Vertretern unisono. Auf städtischer Seite wird das Netzwerk von Stephan Caniels vom Fachbereich Frühe Hilfen und Annette Rosanowski vom Fachbereich Prävention des Jugendamts betreut. Auf Seiten der Kliniken ist neben Bethanien in Moers auch die Geburtshilfe des Krankenhauses St. Josef mit dabei.

    Bei einem Rundgang durch die Bethanien-Geburtshilfe informierten sich die Vertreter des NRW-Familienministeriums über die tägliche Arbeit des Netzwerks KinderZukunft in der größten Geburtshilfe am Niederrhein. Die Bethanien- Kinderkrankenschwester und Netzwerk-Koordinatorin Susanne Paßon berichtete dabei von ihren täglichen Erfahrungen im Gespräch mit jungen Eltern. "Alle jungen Eltern auf der Wochenstation werden von mir besucht. Ich stelle das Netzwerk vor und frage nach, ob eventuell Hilfen benötigt werden", berichtete die Kinderkrankenschwester. Bis ein Kind drei Jahre ist, können Eltern die Hilfsangebote des Netzwerks in Anspruch nehmen.

    Das Netzwerk Kinderzukunft ist in Moers Teil der von der NRW-Landesregierung konzipierten Initiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen".


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  • „Aktion Rückenwind“ im Lungenzentrum Bethanien

    Information und Beratung für Menschen mit Lungenkrebs

    Oberarzt Dr. Kato Kambartel betreut Lungenkrebs-Patienten in der Lungenklinik Bethanien
    Am Mittwoch, den 15. März 2017, findet im Vortragssaal (Kapelle) des Krankenhauses Bethanien Moers von 17:00 bis ca. 19:30 Uhr eine Informationsveranstaltung der „Aktion Rückenwind – Hilfe bei Lungenkrebs“ statt. Sie richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen. Nach zwei Vorträgen rund um das Thema „Komplementärmedizin & Bewegung/Immunsystem“ können sich die Besucher mit Referenten, anderen Betroffenen und Angehörigen im persönlichen Dialog austauschen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Krankenhauses Bethanien Moers und in Zusammenarbeit mit der Aktion Rückenwind der Lilly Deutschland GmbH statt.

    Mit der Diagnose „Lungenkrebs“ wird von heute auf morgen bei den Betroffenen ein wahres Wechselbad der Gefühle ausgelöst: auf der einen Seite die Angst vor der Zukunft mit der Erkrankung, auf der anderen Seite die Hoffnung auf Hilfe durch medizinische Behandlung. Auch Angehörige leiden unter dieser schwierigen Situation und werden damit zu „Mit-Betroffenen“. Sie bekommen dieses „Hin- und Hergerissensein“ hautnah mit – hinzu kommt die persönliche Unsicherheit, wie man mit so einer Diagnose umgehen kann. Gleichzeitig möchte der Patient wissen, was er selbst dazu beitragen kann, um seine Situation zu verbessern. Hier kommt den Themen „Komplementärmedizin & Bewegung/Immunsystem“ besondere Aufmerksamkeit zu.

    Was kann ich selbst tun? Diese Frage stellen sich viele Patienten im Rahmen einer Krebserkrankung. Dahinter steht häufig der Wunsch, beispielsweise die Nebenwirkungen einer Krebstherapie erträglich zu machen oder die empfundene Lebensqualität zu steigern. Die Beantwortung der oben genannten Frage führt auch in den Bereich der Komplementärmedizin. Hierunter versteht man neben der konventionellen Medizin (Schulmedizin) zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel, Immunstimmulantien, Entspannungstechniken und vieles mehr.

    Um Krebsbetroffenen die Möglichkeit zu geben, sinnvolle Ergänzungen zur konventionellen Krebstherapie zu finden, bedarf es der sachkundigen Aufklärung
    und Information. Für die Abschätzung des individuellen Nutzens bestimmter Methoden ist das Gespräch mit dem behandelnden Arzt unerlässlich.

    Der Privatdozent Dr. med. Ralph Mücke ist Facharzt für Strahlentherapie. Die komplementäre Onkologie ist eine seiner zahlreichen Spezifikationen.

    Der Vortrag „ Bewegung/Immunsystem vermittelt den betroffenen Patienten die Potentiale und aber auch Grenzen der körperlichen Aktivität speziell bei Menschen mit
    und nach Lungenkrebs und den möglichen Einfluss auf das Immunsystem. Es geht vorwiegend darum, welche realistischen Ziele man als Betroffener verfolgen kann und
    wie man diese Ziele erreicht.

    Seit 1998 ist Prof. Helmut Lötzerich stellvertretender Institutsleiter für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule in Köln. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Sport und Immunsystem, Sport und Krebs, Immunsystem bei Hochleistungs- und Breitensportler, Radsport und Leistungsdiagnostik. Ergänzt werden die Inhalte seines Vortrages durch konkrete Verhaltensvorschläge, um die körperliche Aktivität in den Alltag einzubinden und Überlastungen zu vermeiden.

    Beide Vorträge zu den oben genannten Themen sollen Gelegenheit geben, sich zu informieren. Anschließend stehen Referenten und Experten für individuelle Gespräche zur Verfügung.

    Das Krankenhaus Bethanien Moers in Zusammenarbeit mit der Aktion Rückenwind der Lilly Deutschland GmbH möchten Patienten und Angehörige beim Umgang mit der Erkrankung unterstützen und dabei helfen, nach vorne zu schauen. „Das Lungenkrebszentrum des Krankenhauses Bethanien Moers wird regelmäßig zertifiziert. Dies bedeutet, dass wir ein Güte-Siegel für unsere hohen Standards erhalten haben, vergleichbar mit der TÜV-Plakette eines Autos“, sagt Dr. med. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien.

    INFO

    „Aktion Rückenwind“ im Krankenhauses Bethanien Moers
    Mittwoch, 15. März 2017, 17.00 bis ca. 19.30 Uhr
    Krankenhaus Bethanien Moers
    Vortragssaal Kapelle
    Bethanienstraße 21, 47441 Moers

    PROGRAMM

    Vorträge zu den Themen
    – Komplementärmedizin
    – Bewegung/Immunsystem
    Gesprächsinseln (Referenten, Patienten und Angehörige im Gespräch)
    Infopark (z. B. zum Thema Ernährung und Bioimpedanzmessung)


    REFERENTEN
    • Priv.-Doz. Med. Ralph Mücke, Strahlentherapie Rhein-Main Nahe
    • Prof. Helmut Lötzerich, Deutsche Sporthochschule Köln

    Folgende Experten nehmen an der Veranstaltung teil:
    • Julia Follert, Sozialdienst Krankenhaus Bethanien Moers
    • Jochen Eggert, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie
    • Patrik Jotzo, Psychoonkologe Krankenhaus Bethanien Moers
    • Dr. med. Kato Kambartel, Koordinator Lungenkrebszentrum Moers
    • Dr. med. Thomas Krbek, Chefarzt Klinik für Thoraxchirurgie, Krankenhaus Bethanien Moers
    • Beate Niemüller, Onkologische Fachkrankenschwester
    • Dr. Thomas Schwerdtfeger, Facharzt für Strahlentherapie
    • Dr. med. Thomas Voshaar, Chefarzt Klinik für Pneumologie, Lungenkrebszentrum Krankenhaus Bethanien Moers
    • Weitere Teammitglieder des Lungenkrebszentrums


    Weitere Informationen finden Sie unter www.hilfe-bei-lungenkrebs.de.

    Über Lungenkrebs

    In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 32500 Männer und 14600 Frauen an Lungenkrebs. Bei keiner anderen Krebserkrankung hat die Rate der Betroffenen in den vergangenen Jahren so stark zugenommen wie beim Lungenkarzinom. Die Ursachen für die Erkrankung sind vielfältig: Neben dem aktiven und passivem Rauchen können bestimmte Schadstoffe am Arbeitsplatz, eine unausgewogene Ernährung oder Vererbung diese Krebsform begünstigen. Bei Lungenkrebs unterscheiden Mediziner die Gruppe der nicht-kleinzelligen und der kleinzelligen Lungentumoren. Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom macht etwa 80 Prozent der bösartigen (malignen) Lungentumoren aus. Es unterteilt sich in die drei Formen Adenokarzinom, großzelliges Karzinom und Plattenepithelkarzinom.
    Therapieoptionen bieten Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und in seltenen Fällen so genannte Angiogenese- oder Tyrosinkinase-Hemmer.


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  • Helden der Weltliteratur

    Jörg Zimmer rezitiert am Do, 26. Januar literarische Texte in der Kapelle

    Viele Helden waren bei dem, was sie taten, ganz still. Ihr Ruf und gutes Beispiel haben sich dennoch erhalten. Der Moerser Rezitator Jörg Zimmer hat Gedichte, Balladen und andere Texte über und von Helden zusammengestellt. Am Donnerstag, 26. Januar, bringt er sie um 18.00 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien zu Gehör. Das Publikum begegnet in dem Programm "Wenn keine andere Stimme spricht" Schillers Sänger Ibykus, dem Friesengewächs Nis Randers, Fontanes John Maynard, dem Ribbeck von Ribbeck und vielen anderen. „Das Programm bietet eine gesunde Mischung aus heiteren, spannenden und nachdenklich machenden Texten der Weltliteratur“, sagt Jörg Zimmer. Der Eintritt zur Lesung ist frei, Spenden zugunsten der Kriegskinder im Friedensdorf Oberhausen sind jedoch herzlich willkommen.

    INFO
    "Wenn keine andere Stimme spricht"
    Lesung mit Jörg Zimmer
    Do, 26. Januar 2017
    18.00 Uhr in der Krankenhaus Kapelle

    Eintritt frei, Spenden zugunsten der Kriegskinder im Friedensdorf Oberhausen sind willkommen.


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