Darmzentrum

14.09.2017

Darm-Experten laden zum Infoabend in Bethanien ein

Deutsche ILCO, die Fachgesellschaft Stoma – Kontinenz – Wunde (FgSKW) und das Darmzentrum am Krankenhaus Bethanien sprechen am Do., 21. September über den künstlichen Darmausgang

Dr. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmzentrums am Krankenhaus Bethanien spricht beim Infotag am Do., 21. September im Krankenhaus mit weiteren Experten aus der Darmkrebstherapie über das Thema „Stoma – Weder Fluch noch Segen“. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
Der Begriff Stoma begegnet vielen Menschen, die selbst oder deren Angehörige von einer Darmerkrankung betroffen sind. „Stoma bezeichnet den künstlichen Darmausgang. Dabei verbinden Operateure das Ende des gesunden Darms mit einer Schnittöffnung in der Bauchdecke und ersetzen somit den erkrankten, natürlichen Darmausgang“, erklärt Dr. Hans-Reiner Zachert, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Bethanien und Leiter des Darmzentrums am Krankenhaus. Zum Thema Stoma laden am Do., 21. September ab 15 Uhr Darm-Experten zum gemeinsamen Infotag ins Moerser Krankenhaus ein. Die Veranstaltung mit dem Titel „Stoma – weder Fluch noch Segen“ wird von der Deutschen ILCO, der Fachgesellschaft Stoma – Kontinenz – Wunde (FgSKW) und dem Darmzentrum am Krankenhaus Bethanien ausgerichtet.

Der kostenfrei zugängliche Infotag startet in der Kapelle des Krankenhauses mit einer Podiumsdiskussion. Dr. Zachert, Werner Droste, Vorsitzender der FgSKW sowie Michael Schmidt und Bernd Haufe von der Deutschen ILCO sprechen über „gemeinsame Aufgaben und Schnittstellen in der Behandlung und Nachsorge von Patienten nach einer Stoma-Anlage“. Nach der Diskussion können Interessierte Fragen an die Experten richten. Der unter anderem für die Gesundheitsmessen in Moers und Umgebung bekannte Veranstalter Frank Oberpichler moderiert das Gespräch. „Viele Patienten sind unsicher, was den künstlichen Darmausgang betrifft. Wir möchten ihnen und ihren Angehörigen die Möglichkeit geben, die behandelnden Akteure zum Thema Stoma zu befragen, um ihnen Sicherheit zu geben und Ängste abzubauen“, so Fritz Elmer von der Deutschen ILCO.

Zu weiteren Aspekten des Themas informieren Monika Rudolph-Ketterl vom Vital Centrum HODEY in ihrem Vortrag „Pflege der Stoma-Therapie und Beratungskonzept in Darmzentren und Akutkliniken“ sowie die Bethanien-Chirurgen Prof. Dr. Robert Hierner und Dr. Ralf Olaf Raasch. Sie referieren über Stoma und Wundversorgung. Fritz Elmer von der Deutschen ILCO spricht mit Frank Witalla, einem Stoma-Patienten, über dessen Erfahrungen und das Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Den Vortragsteil abschließen, wird am Abend Ute Marienfeld von der FgSKW. Ihr Thema lautet „Stoma-Therapie in der ambulanten Nachsorge“. An den Informationsständen der Veranstalter in der Personalcafeteria haben Interessierte während des Infotages die Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
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