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29.09.2017

Aus dem Leben einer Brustkrebspatientin

Claudia Lauer liest am Mi., 4. Oktober in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien aus ihrem biografischen Roman „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“

Claudia Lauer liest am Mi., 4. Oktober in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien aus ihrem biografischen Roman „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
Das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein lädt am Mi., 4. Oktober ab 17:30 Uhr zur Autorenlesung mit Claudia Lauer in die Kapelle des Krankenhauses Bethanien ein. Die Autorin und ehemalige Brustkrebspatientin liest aus ihrem biografischen Roman mit dem Titel „Achterbahn ins Leben – Der Brustkrebs, das Leben und ich“, worin sie eindrücklich die Zeit ihrer Erkrankung beschreibt. Die kostenfreie Lesung richtet sich an Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, deren Angehörige und Freunde. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Singer- und Songwriterin Hannah Stienen aus Essen. „Die Idee zur Autorenlesung ist beim vergangenen Brusttag im Krankenhaus entstanden. Claudia Lauer hatte sich und ihr Buch damals vorgestellt und kam gut bei den Besucherinnen an“, so Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Frauenklinik.

Vor rund vier Jahren erkrankte die Recklinghäuserin Claudia Lauer an Brustkrebs – bereits zum zweiten Mal. Die Ärzte der damals 39-jährigen Krankenhausmitarbeiterin stuften die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Erkrankung bei rund 75 Prozent ein. Sie beschloss, Ihr Leben bis zum Jahr 2014 aufzuschreiben. „Für den Fall der Fälle“ wie die Autorin verrät. Claudia Lauers Buch erschien im Oktober vergangenen Jahres. Die Lokalpresse in Recklinghausen schrieb über ihr Werk: „In ihrem turbulenten biografischen Roman spielt das Wort "Leben" eine große Rolle - ein Leben voller Höhen und Tiefen und vor allem voller unbändigem Lebensmut.“

Mit 29 Jahren erhielt Claudia Lauer erstmals die Diagnose Brustkrebs. Obwohl Ärzte ihr wegen der intensiven Behandlung und der möglichen Neuerkrankung von einer Schwangerschaft abrieten, wurde sie im Jahr 2007 schwanger und bekam eine gesunde Tochter. Sechs Jahre später ereilte die alleinerziehende Mutter erneut der Krebs. Sie entschied sich für eine Amputation mit anschließender Rekonstruktion der Brüste. Damit war eine erneute Erkrankung zwar ausgeschlossen, die Bildung von Metastasen im Körper aber immer noch möglich. Claudia Lauer sagt zu ihren Brustkrebserkrankungen: „ Ich bin 42 Jahre alt. Krebs hatte ich bisher nur drei Jahre. Diese drei Jahre liegen wie ein Schatten auf meinem Leben, aber sie sind nicht mein ganzes Leben. Deshalb ist mein Buch auch kein Trauerbuch, sondern ein Lebensbuch, das Hoffnung macht und Lebensfreude ausstrahlt.
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