03.05.2017

Wundzentrum lud zum Infoabend nach Bethanien

Mediziner referierten über offene Beine und Wunden, die nicht heilen

Reger Austausch zwischen Patienten und Medizinern beim Wundabend in Bethanien (v.l.n.r.): Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier, Chefärztin Meike Finkenrath von der Venenchirurgie des Hospitals zum Heiligen Geist in Kempen und Hubert Wachs als Pflegerischer Leiter des Wundzentrums Bethanien freuten sich mit Fachberaterin Sabrina Schicker vom Vitalzentrum HODEY und HODEY-Chef Frank Hodey über die gut besuchte Veranstaltung. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Langwierige, hartnäckige Wunden, die einfach nicht heilen, waren dieser Tage das Thema beim 2. Wundabend im Krankenhaus Bethanien. Die Veranstaltung unter dem Titel "Das offene Bein" richtete sich an Patienten, pflegende Angehörige und an medizinisches Fachpersonal. "Der Wundabend sollte allen Interessierten Informationen aus erster Hand liefern", so Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses.

Gemeinsam mit seiner Chefarzt-Kollegin Dr. Meike Finkenrath von der Venenchirurgie des Hospitals zum Heiligen Geist in Kempen erläuterte Prof. Dr. Geier, wie langwierige Problemwunden besser behandelt werden können. Im Wundzentrum arbeiten Fachleute innerhalb und außerhalb des Krankenhauses eng zusammen, um eine optimale Behandlung und Heilung solcher Wunden zu erreichen.

Wie entscheidend die Kooperation aller Behandler ist, zeigte Hubert Wachs als Pflegerischer Leiter des Wundzentrums in Bethanien auf. Wichtig für den Heilungsprozess sei die gute Weiterversorgung von Problemwunden direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist vor Ort das Vitalcentrum HODEY, das den Gästen des Wundabends nach den Vorträgen für Information und Beratung zur Verfügung stand. Das am Niederrhein bekannte Sanitätshaus versorgt die Patientinnen und Patienten auf Wunsch schon während eines Krankenhaus-Aufenthaltes mit den für die Behandlung verordneten Heil- und Hilfsmitteln.

Das recht große Interesse an der Veranstaltung gibt den Organisatoren des Wundabends in Bethanien recht. "Bei Patientinnen und Patienten, aber auch bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen gibt es viele Fragen zum Thema und ein riesiges Interesse an fundiertem Wissen. Beim Wundabend geht es deswegen auch um Austausch und Vernetzung", bilanzierten Chefarzt Prof. Dr. Geier und Wundexperte Hubert Wachs den ersten Wundabend in diesem Jahr. "Wenn Wundexperten bei Therapie und Behandlung an einem Strang ziehen, heilen am Ende selbst sehr schwierige Wunden." Weitere Veranstaltungen sind geplant.