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Pressemitteilungen



  • Jecken vom Grafschafter Karneval feierten mit älteren Menschen

    Seniorenstift Bethanien wurde viel geschunkelt und gelacht

    Bethanien, helau: Prinzessin Tina I. (Mitte) überreichte zwei Orden an die karnevalsbegeisterte Klara Walter (sitzend), die im Seniorenstift lebt. Ein weiteren Orden erhielt die examinierte Altenpflegerin Petra Küsters (ganz links im weißen Kittel), die wegen ihrer Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses sehr beliebt ist.
    Wenn der weiße Transporter mit dem amtlichen Moerser Kennzeichen MO-HR 9000 vorfährt, dann wissen alle Jecken, dass das Grafschafter Prinzenpaar seine Aufwartung macht. So auch dieser Tage, als das Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) das Seniorenstift Bethanien besuchte. Kaum hatten Prinzessin Tina I. mit Gefolge die festlich geschmückte Cafeteria des Seniorenstifts betreten, war kein Halten mehr bei vielen Seniorinnen und Senioren. „Moerser Jecken muss man nicht wecken“ – das offizielle Motto des diesjährigen Prinzenpaars wissen auch die Bewohnerinnen und Bewohner in der Bethanien-Senioreneinrichtung mit Leben zu füllen.

    Etwa 150 in allen erdenklichen Kostümen verkleidete Seniorinnen und Senioren feierten gemeinsam mit dem Personal der Einrichtung und dem Prinzenpaar. Das war allerdings nicht ganz vollständig erschienen: Prinz Nobbi I. konnte wegen Krankheit kurzfristig nicht dabei sein, an seiner Stelle tanzte sich Minister Pascal Krumpen schon einmal gekonnt für eine mögliche Prinzenrolle im nächsten Jahr warm. Für Prinzessin Tina I. hatte der Besuch am 1. Februar in Bethanien allerdings eine besondere Bedeutung, konnte sie an diesem Tag doch ihren Geburtstag feiern. Und den wollte sie unbedingt mit den Seniorinnen und Senioren in Bethanien erleben. „Tina I., helau!“ und „Gute Besserung, helau!“ wünschte der gesamte Saal der Prinzessin und dem wegen Krankheit abwesenden Prinzen alles Gute.

    „Feiern ohne Ende, das ist Karneval!“ und „Heute Abend geht die Post ab, olé olé ola!“ hallte es anschließend bei den Gesangsdarbietungen von Prinzessin und Hofstaat durch den Saal – wer konnte, sang und klatschte im Publikum voller Begeisterung mit. Das Programm des Nachmittags hatten die Seniorinnen und Senioren der Einrichtung diesmal übrigens selbst mitgestaltet: So führten zum Gaudi der Anwesenden mehrere als sehr rüstige Seniorinnen verkleidete rüstige Seniorinnen einen gemeinsam mit den Pflegekräften eigens einstudierten „Rollator-Tanz“ auf. Für stimmungsvolle Live-Musik bei der gesamten Feier sorgte wieder Musiker Karl-Heinz Brakhage. Die Hauswirtschaft des Seniorenstifts verwöhnte alle Gäste zudem mit reichlich Kaffee, Kuchen und Stimmungsgetränken.


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  • Seniorenstift Bethanien feierte Weihnachten

    Festliches Menü und Musikprogramm in der Cafeteria

    Lichterglanz im Seniorenstift Bethanien: In der festlich geschmückten Cafeteria begrüßte Heimleiter Ingo Ludwig knapp 150 Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige unter einer vier Meter hohen Tanne. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Stille Nacht, heilige Nacht – so klang es zu Weihnachten in der feierlich geschmückten Cafeteria des Seniorenstifts Bethanien. Die Stimme von Sängerin Sandra Kozlik erfüllte den Raum und feierliche Atmosphäre breitete sich aus. Das Moerser Seniorenstift hatte alle Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung zur Weihnachtfeier geladen. Gut 150 Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige waren gekommen und hatten sich unter einer fast vier Meter hohen Tanne im Lichterglanz versammelt. „Heute Abend lassen wir uns beschenken, mit Musik zur Weihnachtszeit und mit gutem Essen“, begrüßte Heimleiter Ingo Ludwig alle Anwesenden. Auch Dr. Ralf Engels, der neue Vorstand der Bethanien-Stiftung, war gekommen, um allen frohe Weihnachten zu wünschen. „Besonders möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die in diesem Jahr engagiert und professionell geleistete Arbeit danken“, sagte er.

    Als Vertreter der Stadt Moers richteten anschließend der Stellvertretende Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein und der Vorsitzende des Moerser Seniorenbeirats, Gotthilf Kaus, ein paar Worte an die Gäste im Saal. Anschließend trug Pastoralreferent Reiner Ottersbach die Weihnachtsgeschichte vor. Beim musikalischen Teil sorgte Sängerin Sandra Kozlik für andächtiges Mitsingen der schönsten Weihnachts- und Winterlieder. Die Hauswirtschaft Bethanien servierte zum Abend leichte Kartoffelsuppe mit Lachs als Vorspäter, dazu gab es später ein reichhaltiges Buffet aus Fisch-, Geflügel- und Bratenplatten. Außerdem wurden verschiedene Salate gereicht. Zum Abschluss gab die traditionelle Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Für 1.465 Dienstjahre Bethanien geehrt

    Die Stiftung Krankenhaus Bethanien dankte fünfzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einer Feierstunde

    Bethanien-Krankenhausdirektor Dr. Ralf Engels (ganz rechts, mittlere Reihe), Pflegedirektorin Angelika Linkner (ganz links, letzte Reihe) und Heimleiter Ingo Ludwig (2.v.l., letzte Reihe) ehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für insgesamt geleistete 1.465 Dienstjahre im Krankenhaus und im Seniorenstift.
    Die mit weißen Decken und Blumengestecken fein eingedeckten Tische verrieten, dass hier ein besonderes Ereignis stattfinden sollte: Ein paar Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden sich dieser Tage anlässlich ihrer Dienstjubiläen in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses Bethanien ein. Eingeladen zu einer offiziellen Feierstunde bei Kaffee, Kuchen und vielen Jahren Bethanien-Geschichte und Bethanien-Geschichten hatte das Krankenhaus-Direktorium. "Ich habe nachgerechnet: Wir ehren heute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für insgesamt 1.465 in Bethanien geleistete Dienstjahre", sagte Klinikdirektor Dr. Ralf Engels in seiner Begrüßungsrede.

    Als neuer Krankenhausdirektor und Vorstand der Krankenhaus-Stiftung sparte Dr. Engels bei seinen Worten nicht mit Lob für die Belegschaft. "Ich möchte ihnen sagen, dass wir ausgesprochen stolz auf sie und ihre Leistung sind." Bei Sekt und Orangensaft sprach Dr. Ralf Engels anschließend einen Toast auf das Wohl aller Geehrten aus. Auch Pflegedirektorin Angelika Linkner dankte den Jubilarinnen und Jubilaren für ihren täglichen engagierten Einsatz in allen Bereichen der Bethanien-Stiftung.

    Für 25 Jahre Tätigkeit in Bethanien ehrte die Krankenhaus-Stiftung bei der Feierstunde Martina Bergmann, Sevgi Cakir, Mandy Christeleit, Andrea Decken, Ursula Derksen, Petra Engels, Janina Golombiewski, Alexandra Hoffmann, Petra Hübbers, Annette Jaehnel-Wefers und Kerstin Jansen. Ebenfalls ein viertel Jahrhundert lang sind in Bethanien tätig: Renate Jasieniecki, Dr. Mathias Johanson, Ursula Kamp, Sigrid Kausler, Cornelia Krause, Bettina Nilius, Kerstin Ninu, Britta Plien, Jan-Hendrick Prinsen, Lydia Schweitzer, Sylwia Seebacher, Oliver Steinhaus, Frieda Stelle, Ulla Völlinger, und Irene Wylenzek.

    Seit dreißig Jahren in Bethanien beschäftigt sind: Martina Arens, Rita Bletgen, Christine Engelspiepen, Angela Hamacher, Jeannette Kempkens, Ute Nass, Anja Sawalha, Heike Spaltmann, Rosemarie Utz und Dorothea Westerheide. Ihr 35-Jähriges Dienstjubiläum begingen Margit Dickmann, Elke Gisske, Doris Grabowski, Giesela Husse, Petra Kappe Veronika Kluge, Doris Schmiedel und Klaus Schroer. Für vier Jahrzehnte Tätigkeit in der Stiftung Bethanien wurden Klaus-Jürgen Adams, Evelin Bommrowitz und Monika Klenner geehrt. Margret Möllenbeck und Erika Nühlen können bereits ihr 45. Dienstjubiläum begehen. Mit der Feierstunde für die Jubilare ehrt Bethanien jedes Jahr alle Beschäftigen, die auf 25 und mehr runde Dienstjahre im Moerser Krankenhaus oder im Seniorenstift blicken.

    Klinikdirektor Dr. Engels hatte in seiner Rede zur Jubiläumsfeier eine weitere Zahl parat: Seit 28 Jahren sei jede oder jeder Anwesende im Durchschnitt in Bethanien beschäftigt. Dies spreche für eine starke Bindung zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Eine enge Bindung zwischen Mitarbeitern und Bethanien sei angesichts des bundesweiten Mangels an Ärzten und Pflegekräften auch in Zukunft für die Entwicklung der gesamten Bethanien-Stiftung von großer Bedeutung. "Es ist schön, dass sie alle schon so viele Jahre in Bethanien tätig sind."


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  • Grillfest im Seniorenstift

    Gute Stimmung und Gesang begeisterten in Bethanien

    Grillwürstchen und gute Laune auf zwei Etagen im Moerser Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Servicekraft Sonja Chipp versorgte unter anderem das Ehepaar Brunhilde und Heinz Endruhn mit Leckereien vom Grill, Sängerin Heidi Hedtmann (im Dirndl) brachte die schönsten Schlager zu Gehör (Foto: KBM)
    Krakauer Würstchen, Schweineschnitzel und Sangria: Ein zünftiges Grillfest sorgte dieser Tage für volle Bäuche und gute Stimmung im Seniorenstift Bethanien. Das Haus hatte alle Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung zur der Veranstaltung eingeladen. Hauswirtschaft und Servicepersonal sorgten dabei in der Bewohner-Cafeteria für das leibliche Wohlergehen aller Gäste. Zur Begeisterung der Seniorinnen und Senioren hatten die Bethanien-Küchenchefs, alles auf den Grill geworfen, was das Herz begehrt - angefangen von Bauchfleisch über Scampispieße bis hin zu Cevapcici. Dazu gab es allerlei frische Salate.

    "Für jeden Geschmack hatten wir etwas dabei", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. Wie es sich für ein Grillfest gehört, war auch für alkoholische und nicht-alkoholische Getränke gesorgt. Gute Laune und Stimmung verbreitete im Saal die Künstlerin Heidi Hedtmann. Die Sängerin hatte bei ihrem Auftritt die schönsten Schlager und Evergreens zum Mitsingen und Mitschunkeln im Programm. Als die Hedtmann das auf Oktoberfesten beliebte Lied "Sierra Madre" anstimmte, winkte ihr der ganze Saal mit weißen Taschentüchern zu. Selbst das Publikum auf den Rängen in der ersten Etage winkte mit.


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  • Dankeschön-Fahrt nach Monschau

    Seniorenstift Bethanien lud Ehrenamtler auf eine Tagestour in die Eifel ein

    Rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer lud das Seniorenstift Bethanien dieser Tage zu einer Dankeschön-Fahrt in die Eifel nach Monschau ein. (Foto: KBM/Hering)
    Eine Tagestour in die Eifel für alle Ehrenamtler - so bedankte sich das Seniorenstift Bethanien dieser Tage bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Einrichtung. Rund 40 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler waren der Einladung zu der Fahrt nach Monschau gefolgt. Um 7 Uhr morgens war die Gruppe mit einem eigens gemieteten Bus gestartet. Nach knapp zweistündiger Fahrt in die nur wenige hundert Meter von der deutsch-belgischen Grenze gelegene Gemeinde stand zunächst eine Besichtigung der historischen Senfmühle auf dem Programm. Danach ging es mit der Monschauer Stadtbahn durch die Altstadt bis zur Burg Monschau hinauf. Nach einem Drei-Gänge-Menü im Haus Flosdorff nutzen die Reisenden aus Moers die Zeit am Nachmittag für eigene Erkundungen. Der Besuch klang später im Schloß-Café bei einer zünftigen Kaffeetafel aus. Pünktlich zur Tagesschau war die Gruppe dann wieder wohlbehalten und um viele schöne Eindrücke bereichert in Moers zurück.

    Mit einem Tagesausflug und weiteren Aktivitäten bedankt sich das Seniorenstift jährlich bei seinen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern für deren unermüdichen Einsatz in der Einrichtung. "Die Ehrenamtler leisten einen wichtigen Beitrag in unserem Haus und sorgen dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses jeden Tag weiter aktiv am Leben teilnehmen können", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien. "Dafür bedanken wir uns sehr gern", so Hering, der die Fahrt in die Eifel organisiert hatte.


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  • Seniorenstift Bethanien pilgerte nach Kevelaer

    Traditionelle Wallfahrt unter dem Motto „Mit Maria – Gottes Wort leben“

    Traditionelle Wallfahrt: Knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner des Moerser Seniorenstifts Bethanien gingen dieser Tage auf Wallfahrt nach Kevelaer, viele davon im Rollstuhl. Mehr als drei Dutzend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten die Reise möglich. (Foto: KBM/Hering)
    Im Zeichen des Kreuzes pilgerten sie nach Kevelaer: Knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien und ebenso viele Helferinnen und Helfer starteten dieser Tage zu einer christlichen Wallfahrt nach Kevelaer. Mit einem eigens gemieteten Bus und mehreren Privatwagen machte sich die Pilgergruppe morgens um neun Uhr unter dem Motto „Mit Maria – Gottes Wort leben“ auf den Weg nach Norden in die niederrheinische Kleinstadt. Kevelaer ist einer der wichtigsten Marien-Wallfahrtsorte in Deutschland.

    Nach einer kleinen Stadtbesichtigung und einem deftigen, regionalen Mittagessen ging es in die Kevelaer Kerzenkapelle. Hier hielten der Bethanien-Pastoralreferent Rainer Ottersbach und Pfarrer Ulrich Weyand eine ökumenische Andacht. Der Nachmittag klang später mit Kaffee und Kuchen im Café Zum Lindenbaum aus, wo den Gästen leckere selbstgemachte Torten kredenzt wurden. Abends kehrte die die Pilgergruppe nach Moers zurück.

    Die Wallfahrt war einmal mehr eine logistische Herausforderung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Seniorenstifts Bethanien. „Wir hatten 30 Bewohnerinnen und Bewohner im Rollstuhl dabei. Eine solche Wallfahrt will gut geplant sein,“ berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien. Hering dankte den mehr als zwei Dutzend Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern, ohne deren tatkräftiges Engagement die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.


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  • Alt und Jung bemalte gemeinsam Ostereier

    Moerser Kindergartenkinder trafen Bewohnerinnen des Seniorenstifts Bethanien

    Ostern kann kommen: Kinder aus den Moerser Kindergärten Kurze Straße und Wilhelm-Müller-Straße bemalten Ostereier mit (v.l.n.r.) Helga Cisch, Irma Giesen und Hildegard Bierwirt, die im Seniorenstift Bethanien leben.
    Frohe Ostern im Seniorenstift Bethanien: Zur Vorbereitung auf das Fest trafen sich jetzt Kindergartenkinder und Seniorinnen, um gemeinsam Ostereier zu bemalen. Die Kinder aus den Kindergärten Kurze Straße und Wilhelm-Müller-Straße in Moers verbrachten in der Cafeteria des Seniorenstifts Bethanien einen ziemlich kreativen Nachmittag mit den Teilzeit-Omis. Die Pinsel lagen schon bereit und los ging's. Etliche Eier und viel bunte Farbe wurden so aufs Schönste gemeinsam verziert. Ob Punkte, Zickzack- oder Wellenmuster - bei Ostereiern ist bekanntlich erlaubt, was gefällt.

    "Die Begegnung von Jung und Alt ist eine gute und gern gepflegte Tradition im Seniorenstift Bethanien", erläuterte Oliver Hering, der den Sozialen Dienst in der Einrichtung leitet. "Jedes Jahr werden in unserer Einrichtung gemeinsam Ostereier bemalt und es gibt übers Jahr weitere regelmäßige Treffen unserer Bewohnerinnen und Bewohner mit den Kindergartenkindern. Das fördert die sozialen Fähigkeiten bei den Kindern und erhält die sozialen Fähigkeiten der Seniorinnen und Senioren", so Hering.

    Klar geht es mitunter recht lebhaft zu, wenn kleine und große Künstler am Werk sind und darüber fachsimpeln, wer das schönste Osterei bemalt hat. Doch diese Frage war am Ende gar nicht mehr so wichtig. Hauptsache ist, dass der Osterschmuck rechtzeitig überall hängt. Der Osterhase kann kommen!


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) feierte die fünfte Jahreszeit mit Senioren

    Das Grafschafter Prinzenpaar mit Hofstaat und Ordensträgern im Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Hausmeister Bastian Gudowius, Bewohnerin Christine Faber (unten), Wohnbereichsleitung Ingelore Heimann, Prinzessin Jenny I. (hinten, verdeckt) und Prinz Klaus II. sowie Bewohnerin Christa Bunn (unten) und Minister Karl-Heinz Ranft. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Bethanien Helau: Im Seniorenstift Bethanien rief das närrische Prinzenpaar Klaus II. und Jenny I. vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval die fünfte Jahreszeit aus. In der mit bunten Girlanden, Luftschlangen und Ballons geschmückten Cafeteria feierten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit den Beschäftigten. "Es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht", berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes in der Moerser Senioreneinrichtung. Für Schunkelmusik sorgte der Musiker Karl-Heinz Brackhage mit den bekanntesten Karnevalsklassikern zum mitklatschen und mitsingen.

    Etliche Seniorinnen und Senioren hatten sich für die Feier fantasievoll kostümiert, ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So wurden etwa ein ausgewachsener Panda und ein rotes Teufelchen gesichtet. Bei den Kopfbedeckungen war von großen Plüschohren über Spitzhüte bis hin zum Robin-Hood-Hut alles dabei. Als echtes "Schätzeken" präsentierte sich Sozialdienst-Mitarbeiterin Margot Kläckes, die die Veranstaltung gekonnt moderierte. Zur Freude des Publikums trug sie eine Plüschhose mit Herzchenmuster sowie eine Kappe mit grauen Spitzen und Glitzersteinen zur Schau.

    Prinz Klaus II. würdigte die tiefe Verbundenheit der Senioren mit dem rheinischen Karneval mit einem dreifachen „Bethanien Helau!". Anschließend verlieh das Prinzenpaar insgesamt vier Karnevalsorden. Erste Empfängerinnen waren die Seniorinnen Christa Brunn (67) und Christine Faber (79). „Beide Damen sind als begeisterte Karnevalistinnen im Seniorenstift Bethanien bekannt“, sagte Moderatorin Kläckes. Ein weiterer Orden ging an die Wohnbereichsleitung Ingelore Heimann, die über viele Jahre mit den Seniorinnen und Senioren immer mitgefeiert habe. Auch Haustechniker Bastian Gudowius bekam einen Orden, weil er immer zur Stelle ist, wenn irgendwo im Haus eine schnelle Reparatur vonnöten sei.

    Im Anschluss an den Besuch des Prinzenpaars stieg Guido Eurich alias Schatzemann vom Elferrat St. Konrad in die Bütt. Außerdem gaben sich verschiedene Tanzgruppen aus der Region die Ehre. Organisiert wird die jährliche Karnevalsfeier im Seniorenstift Bethanien vom Team des Sozialen Dienstes unter der Leitung von Oliver Hering und Margot Kläckes. „Viele Senioren freuen sich sehr auf den Karneval und feiern ihn aus Leidenschaft und Tradition. Wir möchten ihnen mit der Karnevalsfeier diese Freude am rheinischen Karneval bewahren“.


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  • Seniorenstift feierte Weihnachten

    Bürgermeister Fleischhauer besuchte Bethanien

    Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r. stehend): Heimleiter Ingo Ludwig, Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Sängerin Susanne Teutenberg stießen gemeinsam mit den Bewohnern bei einem Gläschen Sekt an. Die Bewohnerinnen Ute Bücker (vorn links) und Erika Kahlfuß (am Tisch, Mitte) genossen das feierliche Ambiente. (Foto: KBM/Pickartz)
    Festlicher Lichterglanz im Seniorenstift Bethanien: Mit einer großen Feier in der festlich geschmückten Bewohner-Cafeteria beging die Einrichtung in diesem Jahr das Weihnachtsfest. Etwa hundert Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses um eine etwa vier Meter hohe Tanne versammelt, um gemeinsam der Weihnachtsgeschichte und zu lauschen und Lieder zu siegen. Heimleiter Ingo Ludwig persönlich begrüßte die Bewohner und Gäste. Zu denen zählte auch der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Bei klirrender Kälte war er eigens mit dem Fahrrad nach Bethanien geradelt. "Ich freue mich hier sein zu dürfen", sagte er sichtlich gut gelaunt in seiner kleinen Ansprache. Besonders dankte er den Pflegekräften, die das ganze Jahr über einen hervorragenden Dienst am Menschen leisteten. Allen Anwesenden wünschte er Gesundheit und Gottes Segen.

    Dem schloss sich Gerhard Hüsch an, der die Grüße des Seniorenbeirats der Stadt Moers überbrachte. Höhepunkt des Abends war ein Weihnachtskonzert mit der Sängerin Susanne Teutenberg aus dem Münsterland. Im rot-weißen Samtkostüm brachte sie mit glockenklarer Stimme die schönsten Winter- und Weihnachtslieder zu Gehör. Nachdem Pfarrer Ulrich Weyand die Weihnachtsgeschichte gelesen hatte, wurde zur Einstimmung aufs Weihnachtsdinner vom Küchenpersonal warmer Amaretto mit Sahne gereicht. Anschließend gab es ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Fisch-, Geflügel- und Bratenplatten. Dazu allerlei Salate. Zum Abschluss des Abends servierte die Küche als traditionellen Gaumenschmaus Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Geburtstag unterm Weihnachtsbaum

    Seniorin aus Moers-Meerbeck wurde 101 Jahre alt

    Rosa Magolei (Mitte) feierte ihren 101. Geburtstag unter anderem mit Ingo Ludwig (li.), Leiter des Seniorenstifts Bethanien und ihrer Tochter Heidelore Raschke.
    Weihnachten unterm Weihnachtsbaum: Am 19. Dezember konnte Rosa Magolei aus Moers ihren zweiten dreistelligen Geburtstag feiern. Die Meerbeckerin, die seit sieben Jahren im Seniorenstift Bethanien lebt, wurde sage und schreibe 101 Jahre alt – ihre Geburtstagstorte dürfte somit vermutlich etwas mehr Kerzen getragen haben, als der Weihnachtsbaum. Zu den ersten Gratulanten zählte Heimleiter Ingo Ludwig, der der Jubilarin Glück und Gesundheit wünschte und einen großen Blumenstrauß überreichte. Blumen und Glückwünsche überbrachte auch der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein im Namen der Stadt Moers.

    Die 1915 geborene Seniorin wohnte bis zu ihrem Umzug ins Seniorenstift Bethanien auf der Schlägelstraße in Meerbeck. Ein Foto des Zechenhauses, in dem sie damals wohnte, hängt heute als Erinnerung an ihrer Zimmertür. „Im Seniorenstift Bethanien fühlt meine Mutter sich gut aufgehoben“, sagt Rosa Magoleis Tochter Heidelore Raschke, die ihre Mutter jeden Tag in Bethanien besucht. „Das Seniorenstift Bethanien hat sie sich seinerzeit selbst ausgesucht“, erinnert sich die Tochter. Sie ist sich sicher: „Die gute Versorgung durch das Pflegeteam und die herzliche Betreuung durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben dazu beigetragen, dass es meiner Mutter heute gut geht und sie ihren 101. Geburtstag feiern kann“, so Heidelore Raschke.

    Rosa Magolei hat zwei Söhne und eine Tochter zur Welt gebracht, weitere fünf Enkel und fünf Ur-Enkel zählen inzwischen zu ihren Nachkommen. Gefeiert wurde im kleinen Kreis mit der Familie. Die schenkte dem Familienoberhaupt unter anderem ein besticktes Schutzengelkissen, mit dem die Jubilarin gut gebettet und gut behütet durch die nächsten Lebensjahre kommen soll.


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  • Ehrenamtler machten Ausflug nach Hameln

    Seniorenstift Bethanien bedankte sich mit der Tour für Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer

    Auf den Spuren des legendären Rattenfängers: Als Dankeschön für ihre selbstlose Tätigkeit im Seniorenstift Bethanien lud die Senioreneinrichtung alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zu einer Tagestour nach Hameln ein. (Foto: KBM)
    Auf die Spuren des legendären Rattenfängers von Hameln machten sich dieser Tage die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Seniorenstifts Bethanien. Im eigens gecharterten Reisebus erreichte die etwa 35-köpfige Gruppe die traditionsreiche niedersächsische Kleinstadt am späten Vormittag. Vor Ort erwartete die Gäste aus Moers dann zunächst eine Führung durch die Altstadt und die Besichtigung des Hamelner Münsters, St. Bonifatius. Das Highlight nach dem Mittagessen war eine persönliche Begegnung mit dem berühmten Rattenfänger aus dem Märchen und ein Kaffeeklatsch im "Café täglich", wo verschiedene Torten auf ihre Verköstigung warteten. Auf diese Weise bestens gestärkt trat die Gruppe am frühen Abend wieder die Heimreise an den Niederrhein an.

    Mit der Tagestour nach Hameln bedankte sich das Seniorenstift Bethanien bei den Ehrenamtlern für das in der Einrichtung von ihnen geleistete freiwillige Engagement. "Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erfüllen tagtäglich eine wichtige unterstützende Funktion in unserem Hause", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. "Mit dem Ausflug möchten wir uns für den großherzigen Einsatz bedanken, den die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum Wohle der Seniorinnen und Senioren leisten." Über Verstärkung im Team würde sich die muntere Truppe übrigens jederzeit freuen. Wer Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit im Seniorenstift Bethanien hat, kann sich beim Sozialen Dienst des Hauses melden. Tel. 02841/200-2104 (Herr Hering).


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  • Hundertjährige spendete für die Klinikclowns

    Seniorin wünscht sich, die Clowns sollen auch ins Seniorenstift kommen

    Clownin Iris Held alias Stift und Clown Holger Voss alias Schlatke freuten sich über die Spende, die Seniorin Rosa Magolei unlängst bei der Feier zu ihrem 100. Geburtstag für die clowns gesammelt hatten. Mit der Spende sollen künftig Clownsbesuche im Seniorenstift Bethanien möglich werden.
    Am 19. Dezember erst hatte sie im Seniorenstift Bethanien ihren 100. Geburtstag begehen können - nun übergab Rosa Magolei ein knallrotes Sparschwein an die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. Der Inhalt des mit Clownsbildern beklebten Sparschweins: 450 Euro, gespendet von den Gästen der großen Geburtstagsfeier Rosa Magoleis. Die Seniorin verbindet mir ihrer Spende einen besonderen Wunsch. Die Clowns sollen nach ihrem Willen künftig auch zu den Seniorinnen und Senioren in den Seniorenstift kommen, um den dort lebenden älteren Menschen Freude zu bringen.

    Die Clowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. besuchen im gesamten Rheinland regelmäßig Kinderkliniken und Senioreneinrichtungen, in Moers sind sie aber bislang nur in der Kinderklinik Bethanien regelmäßig zu Gast. Das will Frau Magolei mit ihrer Spende nun ändern. Clownin Iris Held alias Stift und Clown Holger Voss alias Schlatke ließen es sich nicht nehmen, die Seniorin zur Spendenübergabe persönlich auf ihrem Zimmer zu besuchen. Und natürlich gab es spontan ein nachträgliches Geburtstagsständchen auf der Ukulele. "Wir versprechen, dass wir sehr bald im Seniorenstift zu Gast sein werden", so die beiden Clowns bei der Begegnung mit Rosa Magolei. Zum Abschied übereichten die beiden Clowns der Seniorin einen Teddy und eine rote Clownsnase, die sie sich sogleich freudenstrahlend auf die Nase setzte. Für den ersten Clownsbesuch im Seniorenstift ist sie somit bestens vorbereitet.


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  • Blumen und Glückwünsche für 204 Lebensjahre

    Zwei Bewohnerinnen im Seniorenstift Bethanien wurden kurz nacheinander 102 Jahre alt

    Insgesamt 204 Lebensjahre strahlen auf dem Sofa fröhlich um die Wette: Elfriede Borgfeld und Wilhelmine Hasselmeier konnten dieser Tage im Seniorenstift Bethanien ihre 102. Geburtstage feiern. Elfriede Borgfeld beging ihren Geburtstag bereits am 4. Februar, Wilhelmine Hasselmeier folgte vier Tage später am 8. Februar. Zum Jubiläum gab es Blumen nicht nur vom stellvertretenden Moers Bürgermeister Hans-Gerd Hackstein, auch Heimleiter Ingo Ludwig und Pflegedienstleiter Volker Erdmann gehörten mit großen Blumensträußen zu den ersten Gratulanten.

    Beide Damen haben bis ins hohe Alter ihre eigenen Haushalte geführt, doch irgendwann wollten die Beine nicht mehr so, wie beide berichten. Auch Augen und Ohren hätten mit dem Alter nachgelassen. Davon abgesehen genießen die Seniorinnen ihren Lebensabend in Moers. "Ich bin lange selbstständig gewesen", sagt Elfriede Borgfeld. Gelebt und gearbeitet hat sie in Gelsenkirchen als Verkäuferin, unter anderem in einer Bäckerei. In das Seniorenstift nach Moers sei sie gekommen, um in der Nähe ihrer Familie zu sein. Auch Wilhelmine Hasselmeier zog in das Seniorenstift in die Nähe ihres Sohnes. Sie kommt aus dem niedersächsischen Bückeburg, wo sie als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und bei der dortigen Kreissparkasse tätig war.

    Beide Damen leben erst seit ein paar Monaten im Seniorenstift Bethanien und haben sich ganz offenbar gut eingelebt. Ihre Zufriedenheit wirkt ansteckend, wenn die beiden gemeinsam auf dem Sofa sitzen und sich über die bunten Geburtstagssträuße freuen. "Hier hat mir beim ersten Besuch gleich alles gefallen. Das Personal ist sehr nett. Ich habe das Gefühl, die Schwestern mögen mich - und ich mag die auch!", sagt Wilhelmine Hasselmeier mit einem kräftigen Lachen. "Dem Seniorenstift Bethanien kann ich nur das beste Zeugnis ausstellen. Ich fühle mich hier sehr wohl", sagt sie in die Runde der Gratulanten.


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  • Bethanien, Helau!

    Seniorenstift startete mit Prinzenpaar Johann I. und Prinzessin Gisela II. in die tollen Tage

    Ein herzliches Willkommen bereitete das Seniorenstift Bethanien dem Moerser Karnevals-Prinzenpaar Johann I. und Gisela II. in der festlich geschmückten Cafeteria. Margot Kläckes (vorn rechts) vom Sozialdienst der Senioreneinrichtung überreichte dem Prinzenpaar als Kapitänin der imaginären BethanienAir-Fluglinie verkleidet kleine Präsente. (Foto: KBM)
    Schlag 15 Uhr wurde es närrisch in Bethanien. Mit dem Einmarsch des Prinzenpaars Johann I. und Prinzessin Gisela II. startete das Seniorenstift auf dem Krankenhausgelände in diesem Jahr die tollen Tage. "Ein Traum wird wahr, wie wunderbar, / wir sind das Moerser Prinzenpaar!", schallte das Mottolied der Karnevals-Hoheiten in die bunt geschmückte und vollbesetzte Cafeteria der Moerser Senioreneinrichtung, als das Prinzenpaar einmarschierte. Und von da an gab's kein Halten mehr. Verkleidet hatten sich nicht nur fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich etwas einfallen lassen. Sie alle waren einheitlich im Outfit einer imaginären BethanienAir-Fluggesellschaft angetreten: die Männer als Stewards und Flugkapitäne, die Frauen mit weißer Bluse und blauer Kappe als Hostessen - mitsamt berufsbegleitendem Saftwagen, aus dem im Laufe der Veranstaltung Unmengen an Dankeschön-Präsenten für die künstlerischen Gäste hervorgezaubert wurden.

    Doch zunächst hatte das Prinzenpaar die ehrenvolle Aufgabe, Karnevalsorden an verdiente Personen des Seniorenstifts zu verleihen. Bewohnerin Gertrud Smrecnik wurde anlässlich ihres kürzlich begangenen 92. Geburtstages ausgezeichnet, Bewohnerin Ingrid Mickisch erhielt den Orden anlässlich ihres 85. Geburtstages. Auch Rebecca Drüen überreichte das Prinzenpaar den Karnevalsorden. Die junge Frau absolviert derzeit ihr Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) im Seniorenstift und wird von allen besonders geschätzt. Ebenfalls einen Orden erhielt die Bewohnerin Marianne Gudat. "Sie ist ein echtes Naturtalent in Sachen Gedichte und Scherzreime", so die Begründung des Prinzenpaars. Eine gereimte längere Kostprobe ihres Talents gab die pfiffige Seniorin dann später in der Bütt in der Rolle eines glücklosen Burgfräuleins. "Ich bin das Fräulein Edeltraud / man hat mir meine Burg geklaut!"

    Am Tag der Karnevalsfeier beging Seniorenstift-Bewohnerin Ingrid Mickisch in Bethanien ihren 85. Geburtstag. Dafür gab es einen Karnevalsorden aus der Hand von Prinz Johann I. (Foto: KBM)

    Für gute Unterhaltung sorgten im Kulturprogramm die Kindergarde der Karnevalsgesellschaft Fidelio und der Kinderchor "Kinder in.takt" der Evangelischen Kirchengemeinde Asberg, der mit Gesängen und Tänzen erfreute. Ein Highlight der Veranstaltung war die Tanzgruppe St. Martinus: In farbenprächtigen Kostümen aus aller Welt präsentierten die Tänzerinnen typische Tänze aus allen Kontinenten. Nach zweistündigem kulturellen Flug durch die Welt des Karnevals setzten die Künstler und die Crew der BethanienAir schließlich mit dem Lied "Über den Wolken" von Reinhard Mey wieder zum Landeanflug auf Moers an.

    Seniorenstift-Bewohnerin Marianne Gudat trat mit selbst geschriebenen Scherzreimen bei der Karnevalsfeier in Bethanien als glückloses Burgfräulein Edeltraud auf. Auch für sie gab es einen Karnevalsorden vom Prinzenpaar. (Foto: KBM)


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  • Besinnlicher Weihnachtsabend in Bethanien

    Seniorenstift lud Bewohner zu Dinner und Hauskonzert

    Eröffneten die Weihnachtsfeier im Seniorenstift Bethanien (v. l. n. r.): Ingo Ludwig, Leiter des Seniorenstifts Bethanien mit Gerhard Hüsch als Seniorenbeiratsvorsitzendem der Stadt Moers und dem stellvertretenden Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein. (Foto: KBM)
    Mit einem Dinner und einem Hauskonzert beging das Seniorenstift Bethanien das diesjährige Weihnachtsfest. Für eine musikalisch-festliche Atmosphäre in der mit unzähligen Sternen und Lichterketten geschmückten Cafeteria sorgte die Sängerin Susanne Teutenberg mit einem eigens zusammengestellten Programm. Dabei bot die im Seniorenstift gern gesehene Künstlerin etliche Weihnachtsklassiker dar und brachte das Publikum sogar zum andächtigen Schunkeln. Die biblische Weihnachtsgeschichte trug anschließend Pastoralreferent Reiner Ottersbach vor.

    Den Abend mit kurzen Grußworten eröffnet hatten der stellvertretende Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein, Gerhard Hüsch als Seniorenbeiratsvorsitzender der Stadt Moers und Ingo Ludwig, der Leiter des Seniorenstifts. „Seniorinnen und Senioren sollen mit dem Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit bei uns leben. Das ist unserer Aufgabe, die wir gern jeden Tag erfüllen“, sagte Heimleiter Ludwig und dankte bei der Gelegenheit den Beschäftigen des Seniorenstifts für deren unermüdlichen Einsatz. Ein dem Anlass entsprechend besonders festliches Essen hatte das Team der Hauswirtschaft für die Feier vorbereitet. So wurden Fisch, Geflügel und Braten serviert, dazu gab es ein Auswahl an Salaten, wobei Kartoffel- und Nudelsalat natürlich nicht fehlten. Den traditionellen Abschluss bildete ein Dessert aus selbst gemachter Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Jubilarin feiert 100. Weihnachtsfest

    Rosa Magolei beging im Seniorenstift Bethanien ihren dreistelligen Geburtstag

    Ihren hundertsten Geburtstag und das hundertste Weihnachtsfest feiert dieser Tage Rosa Magolei (re.) im Seniorenstift Bethanien. Heimleiter Ingo Ludwig kam mit einem großen Blumenstrauß bei der Jubilarin und deren Tochter Heidelore Raschke vorbei. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Auf Ihr hundertstes Weihnachtfest freut sich in diesem Jahr Rosa Magolei. Die Bewohnerin des Seniorenstifts Bethanien hat kurz vor dem Fest ihren dreistelligen Geburtstag feiern können. Am 21. Dezember feierte die 1915 geborene Seniorin im Kreise ihrer Familie - und natürlich gratulierte auch Heimleiter Ingo Ludwig mit einem großen Blumenstrauß. "Meine Mutter ist vor sechs Jahren in das Seniorenstift Bethanien eingezogen und fühlt sich hier im Haus sehr wohl. Anlässlich ihres Geburtstags möchte meine Mutter allen für die gute Betreuung danken, vor allem Schwester Gunhild und dem Pflegeteam", sagte Heidelore Raschke, die Tochter der Jubilarin.

    Zum Geburtstagsfest wünschte sich die Hundertjährige keine Geschenke. Stattdessen bat Rosa Magolei die Gäste um eine kleine Spende für die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. Die Spende möchte die Seniorin im Frühjahr persönlich an die Clowns übergeben. Und sie hofft, dass die sonst in der Kinderklinik Bethanien tätigen Clowns dann auch einmal in den Seniorenstift kommen, um dort die Menschen mit ihren Späßen zu erfreuen.


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  • Niederrheinische Kaffeetafel mit "Fisternölleken"

    Gute Laune und Musik bei Feier im Seniorenstift Bethanien

    Bethanien: Mit Musik an der Drehorgel sorgte Sylvia Vorhaus für gute Unterhaltung. (Foto: KBM)
    Eine niederrheinische Kaffeetafel mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten genossen dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien. Für gute Stimmung und musikalische Begleitung bei der nachmittäglichen Feier sorgte Sylvia Vorhaus an der Drehorgel. Mit Liedern wie "Rosamunde", "Tulpen aus Amsterdam" und "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" hatte sie schnell die Herzen des Publikums erobert. Dazu servierte das Serviceteam der Hauswirtschaft den Seniorinnen und Senioren Kaffee, Tee und natürlich "Fisternölleken". Was das ist wissen gebürtige Niederrheiner: 1 Stück Würfelzucker, 2-3 Rosinen und darauf den kalten, klaren Schnaps. - Wohl bekomm's!


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  • Musikshow im Seniorenstift Bethanien

    Bewohnerinnen und Bewohner des erlebten Schlagerfestival mit (fast) echten Stars von damals

    Sonnenbrillen so groß wie Fahrräder: Im stilechten 70er-Jahre-Outfit trat Boguslawa Dezelak (re.) vom Sozialen Dienst des Seniorenstifts Bethanien bei der Musikshow im Park der Einrichtung unter anderem als Conny Froboess mit dem Song
    Ein kleines Open-Air-Festival bekamen dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner im Park des Seniorenstifts Bethanien geboten. Bei schönem Wetter hieß es: "Was bin ich?" Dabei erlebte nicht nur die legendäre ARD-Rateshow mit dem unvergessenen Robert Lembke ein heiteres Comeback, auch die Schlagerstars der 70er und 80er Jahre gaben sich ein Stelldichein - besser gesagt, deren Doppelgänger, die ausnahmslos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenstifts verkörpert wurden.

    "Die Gäste sollten die dargestellten Musikinterpreten anhand der im Playback vorgetragenen Songs erraten - ein Riesenspaß für alle Beteiligten", berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. Dass dabei quietschbunte Outfits im Modestil der 70er Jahre zum Einsatz kamen, versteht sich von selbst. Die 70er? Richtig, das war die Zeit, als Sonnenbrillen so groß waren wie Fahrräder und man Schlaghosen auch als Familienzelt aufbauen konnte.

    All das hat die Phantasie der Organisatoren offenbar erheblich beflügelt. Nach wochenlangen heimlichen Proben standen nun zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner etliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Pflege, Verwaltung und dem Sozialen Dienstes der Senioreneinrichtung auf der Bühne und stellten Schlagerstars wie Roy Black, Vicky Leandros, Cliff Richard oder Conny Froboess dar. "Wir wollten den Senioren in Bethanien ein schönes Sommerevent bieten, bei dem wir sie als Rateteam aktiv mit einbeziehen", so Hering. Für Kaffee und Kuchen sorgte das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann.

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  • Sommerfest im Seniorenstift Bethanien

    Bewohnerinnen und Bewohner feierten im Park der Einrichtung

    Beim Sommerfest im Seniorenstift Bethanien sorgte der fast zwanzigköpfige Harmonika-Club Wachtendonk für gute Unterhaltung.
    Sommer, Sonne, Sonnenschein: Bei herrlichen Temperaturen feierten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien ihr diesjähriges Sommerfest. Schattige Plätzchen für das Fest boten im Park der Senioreneinrichtung viele altehrwürdige Bäume, Strandkörbe und eigens für das Fest aufgestellte Pavillons. Während das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann den Gästen Erdbeerkuchen, Zitronenrolle und Plunderteilchen kredenzte, sorgte der fast zwanzigköpfige Harmonika-Club Wachtendonk für Stimmung und gute Laune. "Das Konzert kam bei den Gästen sehr gut an. Wir freuen uns, dass wir den Harmonika-Club für das Sommerfest gewinnen konnten", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Seniorenstifts. Damit bei Sonne und Gesang die Kehlen nicht zu sehr austrockneten, sorgte das Küchenteam für ausreichend Nachschub an der Getränkebar: Neben nicht-alkoholischen Drinks wurden dort, passend zum Anlass, auch Caipirinha und Sektcocktails serviert.


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  • Ostern 2015

    Seniorenstift Bethanien lud zum Osterfrühstück

    Frohe Ostern im Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Bewohnerin Magdalena Hoeschen, Pflegehelferin Silvia Tautorus (mit bunten Ostereiern) sowie die Bewohnerinnen Elisabeth Altenschmidt, Sigrid Stolcz und Christa Bunn feierten gemeinsam. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Lachs, Sekt und Frühlingslieder: Mit einem großen Frühstück beging das Seniorenstift Bethanien dieser Tage das Osterfest. Rund die Hälfte aller Bewohnerinnen und Bewohner war dabei - bei gut 100 Gästen platze die Cafeteria der Senioreneinrichtung aus allen Nähten. "Deutlich mehr Besucher als erwartet", konstatierte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. "Die Schoko-Osterhasen für Alle haben knapp gereicht, aber ein paar Stühle mussten wir schnell noch herbeischaffen."

    Nach der kurzen Begrüßungsansprache Herings sorgte das Team der Hauswirtschaft um Marlies Schürmann mit Sekt und Selters für einen sprichwörtlich prickelnden Start in den Ostermorgen. Anschließend servierten die Hauswirtschafterinnen Süßes und Deftiges aus der Küche. Für Gesang und gute Laune sorgte schließlich Horst Barthel an der Gitarre. Mit Liedern wie "Hoch auf dem gelben Wagen" hatte der Musiker die versammelten Frühstücksgäste schnell in muntere Stimmung versetzt. "Jetzt kann der Frühling aber auch endlich kommen", freute sich eine Bewohnerin.


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Prinz Markus I. und Prinzessin Sabine I. feierten mit Seniorinnen und Senioren fünfte Jahreszeit

    Ohne Schirm, dafür mit Charme und Melone: Für Bewohner Hubertus Eliab (77) durfte der passende Kopfschmuck bei der Karnevalsfeier mit dem Prinzenpaar Markus I. und Sabine I. nicht fehlen. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Im Seniorenstift Bethanien war dieser Tage der Karneval los. Zur Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit zog der gesamte Hofstaat des Kulturausschusses Grafschafter Karneval durch die bunt dekorierte Cafeteria und sorgte für heitere Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren. Unter musikalischer Begleitung von Karl-Heinz Brakhage dichtete das Prinzenpaar einen bekannten Urlaubsschlager um und erinnerte an einen wichtigen Hinweis für alle Jecken: „Karneval ist einmal im Jahr!“. Das weiß man selbstverständlich auch im Seniorenstift und so ist die Session bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ein fest eingeplanter Termin. „Unsere Karnevalsfeier mit dem Besuch des Prinzenpaares ist nicht nur Tradition im Seniorenstift, sie gehört auch zur kulturellen Tradition vieler Senioren“, sagte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.

    Wie es ebenfalls zur Tradition des Karnevals gehört, kamen Prinz Markus I. und Prinzessin Sabine I. nicht mit leeren Händen nach Bethanien. So verlieh das Prinzenpaar den begehrten Karnevalsorden an die Bewohnerinnen Gerda Jarabek (87) und Inge Dumke, die gleichzeitig ihren 81. Geburtstag feierte. Vom Team der Hauswirtschaft durfte sich Birgit Sänger über die karnevalistische Auszeichnung freuen. Als Dankeschön überreichte Margot Kläckes vom Sozialen Dienst Prinzessin Sabine I. einen großen Strauß Blumen, dem Prinzen etwas zum naschen und kleine Piccolos an den gesamten Hofstaat.

    Zirkusreif war die eigens für die Seniorinnen und Senioren einstudierte Show der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Dompteurin“ Margot Kläckes stellte dabei ihre „gefährlichen Raubtiere“ vor, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kolleginnen und Kollegen vom Sozialen Dienst aufwiesen. „Wir möchten den Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den eingeladenen Vereinen eine karnevalswürdige Feier bieten“, so Kläckes. Dazu gehöre auch das Jeckenpotenzial karnevalsbegeisteter Kolleginnen und Kollegen zu erkennen.

    Zum weiteren Programm der Karnevalsfeier im Seniorenstift Bethanien gehörten die Fidelio- Mini-Tanzgarde, die Gruppe Kinder in Takt, die Fidelio-Bambini-Tanzgarde und die Tanzgruppe St. Martinus- Repelen.


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  • Seniorenstift Bethanien dankte Ehrenamtlichen

    Beim "Dankeschön-Nachmittag" gab es Blumen und Sekt

    Dank für vier Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement im Seniorenstift Bethanien: Der stellvertretende Heimleiter Volker Erdmann (li.) und Oliver Hering (re.) als Leiter des Sozialen Dienstes dankten Margret Hanner (Mi.) beim Dankeschön-Nachmittag der Ehrenamtler für die von ihr geleistete Arbeit. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Sie begleiten ältere Menschen, gratulieren zu Geburtstagen und bereiten mit jährlichen Veranstaltungen wie Sommerfest und Nikolausfeier den Seniorinnen und Senioren viel Freude: Für ihre Unterstützung dankte dieser Tage das Seniorenstift Bethanien seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Feierstunde. Der Einladung zu diesem Dankeschön-Nachmittag folgten knapp vierzig Ehrenamtliche. Anerkennende Worte fand Volker Erdmann, stellvertretender Leiter des Seniorenstiftes, der im Namen des Hauses für den unermüdlichen und selbstlosen Einsatz dankte: "Es ist Glück, dass es Menschen, wie sie gibt". Erdmann erinnerte an die vielen Einsätze der Helferinnen und Helfer, die unter anderem die für die Seniorinnen und Senioren angebotenen Ausflüge und sogar Wallfahrten betreuen.

    Einen besonderen Dank sprach Volker Erdmann der seit über 38 Jahren im Seniorenstift engagierten Margret Hanner aus, die nach 21 Jahren als Vorsitzende der Caritas-Konferenz St. Josef zurücktrat. Sie hatte in dieser Funktion vier Jahrzehnte lang regelmäßig Feste und Feierlichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Bethanien-Einrichtung organisiert. "Helfen ist wunderbar, es hat mir viel Freude gemacht", sagte Hanner und begründete ihre Entscheidung, ihren Posten abzugeben mit einer charmanten Metapher. "Eine Gruppe braucht immer einen starken Motor, es ist jetzt an der Zeit für einen Neuen", sagte Hanner. Der Moerserin überreichten Volker Erdmann und Oliver Hering als Leiter des Sozialen Dienstes aus Dankbarkeit einen großen Blumenstrauß. Anschließend stießen alle Gäste mit Sekt auf Hanners Wohlergehen an. Dem Seniorenstift möchte Hanner jedoch auch nach Beendigung ihrer Leitungstätigkeit bei der Caritaskonferenz erhalten bleiben - als "einfache" Helferin immer dann, wenn sie gebraucht wird.


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  • Seniorenstift Bethanien feierte Weihnachten

    Jung und Alt genoss die festliche Stimmung

    Glückliche Gesichter am Weihnachtsfest: Bewohnerin Gerda Jarabek feierte in Seniorenstift Bethanien mit Enkelin Nina und deren Bruder Daniel. (Foto: KBM/Engel-Albustin
    Ein riesiger Tannenbaum, Kerzenschein überall und Bratenduft im ganzen Haus: Jung und Alt begingen im Seniorenzentrum in festlicher Atmosphäre das diesjährige Weihnachtsfest. Viele Bewohnerinnen und Bewohner hatten ihre Familien zu Besuch. So auch Bewohnerin Gerda Jarabek, die mit Enkelin Nina und Enkel Daniel einen schönen Abend verbrachte. Die glücklichen Gesichter vieler Seniorinnen und Senioren sprachen Bände.

    Eröffnet hatten die Feier in der schön dekorierten Cafeteria Heimleiter Ingo Ludwig und der Stellvertretende Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein. Auch Gerhard Hüsch, der Seniorenbeiratsvorsitzende der Stadt Moers war eigens nach Bethanien gekommen, um allen Anwesenden ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen.

    Nachdem Pastoralreferent Rainer Ottersbach die Weihnachtsgeschichte vorgetragen hatte, gab Sängerin Susanne Teutenberg ein festliches Konzert. Sie trug im roten Samtmantel Weihnachtslieder aus der ganzen Welt vor und überzeugte mit glockenklarer Stimme. Einige Lieder sang sie gemeinsam mit ihrem Publikum.

    Für das leibliche Wohl sorgten Küchenteam und Hauswirtschaft der Senioreneinrichtung. Auf dem Programm stand ein Drei-Gänge-Menü mit Lachs-Kartoffelsuppe, danach gab es Braten, Fisch und Geflügel zur Auswahl. Als Dessert wurde selbstgemachte Lebkuchencreme mit Sauerkirchen serviert.


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  • Laternenumzug im Seniorenstift

    Sankt-Martinskinder erfreuten Seniorinnen und Senioren in Bethanien mit Martinszug

    Der Kindergarten auf der Wilhelm-Müller-Straße, der katholische Kindergarten St. Josef und die Spielgruppe vom Deutschen Roten Kreutz vom Haus der Familie in Moers brachten mit Laternenliedern feierlichen Martinsflair ins Seniorenstift Bethanien. (Foto: KBM/Bettina-Engel-Albustin)
    Eine lachende Sonne, eine braune Eule und Mäuse mit ungewöhnlich großen Ohren geisterten dieser Tage durch die Wohnbereiche des Seniorenstifts Bethanien. Zum Martinszug mit selbstgebastelten Laternen kamen der Kindergarten auf der Wilhelm-Müller-Straße, der katholische Kindergarten St. Josef und die Spielgruppe vom Deutschen Roten Kreutz vom Haus der Familie in Moers. Die bekanntesten Martinslieder auswendig gelernt, sangen die Kids auf fast allen Wohnbereichen des Seniorenstiftes und sorgten für feierliche Stimmung. „Ein toller Laternenumzug, den Kinder und Betreuer für die Senioren vorbereitet haben“, sagte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes, der sich bei allen Gruppen mit Kakao, Plätzchen und frischen Weckmännern bedankte.

    Die Spielgruppe vom Deutschen Roten Kreutz wurde während ihres Laternenumzugs von der jungen Gitarrengruppe der evangelischen Kirchengemeinschaft Moers Hochstraß begleitet. „Weil die Kinder der DRK-Spielgruppe noch sehr klein sind, durften sie vor ihrem Laternenumzug natürlich noch einen Mittagsschlaf halten“, erklärte Hering. Putzmunter und ausgeschlafen sangen sie anschließend mit akustischer Gitarrenbegleitung für die Bewohnerinnen und Bewohner, für die „auf einen richtigen Weckmann gute Butter, Marmelade oder Rübenkraut gehört“, wie Hering aus dem Kreise fachkundiger Seniorinnen und Senioren berichtete.


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  • Seniorenstift Bethanien nach der Wiedereröffnung fast komplett belegt

    Neue Bewohner haben Ihre Zimmer bezogen - auch Musikinstrumente kamen mit

    Umzug gewagt: Willi Ross (91) und Helene Gwosdek (89) zogen von einer Einrichtung in Rheinberg in den komplett renovierten Seniorenstift Bethanien in Moers. Die Orla-Orgel (rechts) kam natürlich mit ins neue Zimmer. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Guten Tag, die neuen Nachbarn sind da: Willi Ross und Helene Gwosdek haben den Umzug in das Seniorenstift Bethanien geschafft. Sie gehören zu den ersten Neueinzügen in der wiedereröffneten Einrichtung in Moers. Freundlich-helle Zimmer und Versorgung auf Hotelstandard haben die beiden von der hohen Wohn- und Lebensqualität in Bethanien überzeugt. "Wir sind aus einer Senioreinrichtung aus der Nähe von Moers hierhin umgezogen. Dort hat es uns überhaupt nicht gefallen. Es wurde dort kaum Freizeitprogramm für die Bewohnerinnen und Bewohner angeboten. Auch deswegen wollten wir weg. Wir wollen doch noch was erleben", begründet der 91-jährige Senior Ross aus Orsoy die Entscheidung, die er mit seiner 89-jährigen Lebensgefährtin Helene Gwosdek aus Duisburg gemeinsam traf. "Hier in Bethanien gibt es das Team vom Sozialen Dienst, der das Freizeitprogramm für uns organisiert. In dem Heim, in dem wir bislang wohnten, war das nur eine einzige Person."

    In Bethanien hat das Paar sich für benachbarte Einzelzimmer entschieden. Genug Nähe aber auch die Möglichkeit, sich bei Bedarf zurückzuziehen. Die Entscheidung für den Umzug sei genau richtig gewesen, betonen beide. "Das Personal hier ist sehr nett und aufmerksam. Wir haben alles was wir brauchen", sagt Helene Gwosdek. Wie sie auf Bethanien kamen? "Wir haben hier eine Bekannte besucht, die hier wohnte. Das Haus hat uns gleich gut gefallen", berichtet Willi Ross. "Auf dem Amt hat man uns außerdem die Auskunft gegeben, dass das Seniorenstift in Sachen Qualität zu den besten Senioreneinrichtungen im Kreis Wesel gehört." Die Qualität der Versorgung sei ein wichtiger Grund für die Entscheidung gewesen.

    Das ehemalige Altenkrankenheim Bethanien war nach zweijährige Grundsanierung im Mai als Seniorenstift Bethanien wiedereröffnet worden und hat sich für Heimleiter Ingo Ludwig zur Erfolgsstory entwickelt. "Mit so viel Zuspruch hätten wir nicht gerechnet. Das Interesse war ausgesprochen groß. Bei uns standen tagelang die Telefone nicht still." Die neuen Einzelzimmer seien inzwischen komplett vergeben. Chancen auf ein Zimmer gibt es dennoch über eine Warteliste. Doppelzimmer sind hingegen ohne Wartezeit zu haben. "Die wenigen noch verfügbaren Doppelzimmer sind vor allem bei Ehepaaren begehrt, die einen engen Kontakt zueinander im Alltag wünschen", sagt Ludwig.

    Für das in benachbarten Zimmern lebende Paar Ross/Gwosdek sind die Tage jetzt jedenfalls wieder gut ausgefüllt: Gemeinsames Singen, Kaffeeklatsch, Gruppenausflüge in die Umgebung, Bewohnerstammtisch oder Dämmerschoppen - von gähnender Langeweile sind die neuen Bethanien-Bewohner nicht mehr geplagt. Und während Helene Gwosdek jetzt täglich sogar die Polnischkenntnisse ihrer Kindheit in Oberschlesien mit der aus Polen nach Deutschland gekommenen Pflegeschwester auffrischen kann, sorgt Willi Ross für musikalische Abwechslung an seiner italienischen Orla-Orgel. Die ist selbstverständlich mit in das Seniorenstift eingezogen und das sei für das Haus überhaupt kein Problem gewesen - im Gegenteil. So kommt der gesamte Wohnbereich nun regelmäßig in den Genuss der Werke von Verdi, Bach und Puccini. Beschwerden wegen Lärmbelästigung gibt es keine. "Die Nachbarn möchten immer, dass ich beim Spielen die Zimmertür auflasse, damit sie mein kleines Hauskonzert mithören können."


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  • Ausflug zum Moerser Wochenmarkt

    Seniorinnen und Senioren aus dem Seniorenstift Bethanien zum Shoppen und Bummeln unterwegs

    Blumeneinkauf auf einem der schönsten Wochenmärkte Nordrhein-Westfalens: Die Bewohnerinnen und Bewohner Auguste Baumers (li.), Gerhard Hadamitzky (3.v.l.), Brigitte Vinnbruck (4.v.l.), Helene Klein (3.v.r.) und Lieselotte Hoeffken (sitzend) aus dem Seniorenstift Bethanien besuchten in Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Waltraud Wollschläger (2.v.l.) sowie dem ehrenamtlichen Helfer Klaus Klang (4.v.r.) und Pfleger Jim Ayag (2.v.r.) auf dem Moerser Wochenmarkt unter anderem den Blumenstand
    Herrliches Sommerwetter nutzte dieser Tage eine kleine Gruppe aus dem Seniorenstift Bethanien für einen Besuch auf dem Moerser Wochenmarkt. Begleitet von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den zum Teil körperlich eingeschränkten älteren Damen und Herren beim Ausflug behilflich waren, ging es gemütlich von Marktstand zu Marktstand. Dort lockten nicht nur frische Waren und heimische Produkte der Region, sondern auch ein großes Blumenangebot. So erfreuten sich die Seniorinnen und Senioren etwa am Marktstand von Giesela Prehm an weißen Cosmeen, verschiedenen Strandflieder-Arten und anderen Sommerblumen. „Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien ist der Moerser Wochenmarkt ein beliebtes regelmäßiges Ausflugsziel. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind als Begleiter stets mit dabei“, so Oliver Hering als Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien.

    Das Ausflugsziel für die Seniorinnen und Senioren aus Bethanien ist in jedem Fall gut gewählt, denn der Moerser Wochenmarkt wurde unlängst als einer der zehn schönsten Wochenmärkte in ganz Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Beim Wettbewerb „Schönster Wochenmarkt in NRW 2013“ erreichte der Moerser Markt eine Platzierung auf den vorderen Plätzen. Besonders gelobt wurde dabei die Tatsache, dass er ein grüner Markt sei und mit der Innenstadt gut verzahnt. Davon konnte sich die Gruppe aus dem Seniorenstift Bethanien während ihres Ausflugs selbst überzeugen. Zum Ausklang des Besuchs genossen die Seniorinnen und Senioren noch einen im Café am Altmarkt, bevor es wieder nach Hause ging. „Schoppen und Bummeln war die Devise an diesem Tag - und in einigen Zimmern blühen jetzt frische Sommerblumen“, so Sozialdienstleiter Hering.


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  • Samba und Salsa im Seniorenstift Bethanien

    Senioren feierten WM-Titel mit tropischen Cocktails und brasilianischen Tänzerinnen

    Samba du Brasil: Die brasilianische Tanzgruppe um Leiterin Vera sorgte mit Samba- und Salsa-Einlagen für südamerikanischen Flair beim Grillfest des Seniorenstiftes Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Der WM-Titel ist in Deutschland. Das WM-Land Brasilien im Seniorenstift Bethanien. Nachdem Jogis Jungs den goldenen Pokal nach Deutschland gebracht haben, holte der Soziale Dienst des Seniorenstiftes Bethanien beim brasilianischen Abend dieser Tage ein Stück Copa Cabana in den hauseigenen Garten. Bei sonnigem Wetter und frisch gemixten Cocktails ließen die Seniorinnen und Senioren die Fußball-Weltmeisterschaft noch mal Revue passieren: Wer schoss das schönste Tor? Wer war der beste Spieler? Fragen, über die sich besonders in südamerikanischer Atmosphäre gemütlich diskutieren ließ. Das Team der Hauswirtschft servierte dabei Spezialitäten vom Grill und frische Salate. „In diesem Jahr ist der Grillabend wegen der Fußball-WM in Brasilien natürlich was Besonderes“, sagte Margot Kläckes vom Sozialen Dienst.

    Höhepunkt des Festes waren die brasilianischen Samba- und Salsatänzerinnen. In knallbunten Kostümen mit traditionellem Federkopfschmuck brachte die Tanzgruppe waschechten Brasilien-Flair ins Seniorenstift. Auf eigens für die Tänzerinnen aufgebauten Bühnen boten Fatima, Vera und Camidaqie elegante Choreographien zu schwungvollen Samba- und Salsa-Rhytmen. Die Stimmung war gut, das Publikum aus Senioren, Angehörigen und Freunden von den dargebotenen Tanzeinlagen begeistert. Tänzerin Vera verschenkte nach dem Auftritt ihrer Gruppe sogar ihre weiße Federboa an einen der Bewohner.
    Organisiert wurde das jährliche Grillfest vom Sozialen Dienst des Seniorenstiftes und mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft durchgeführt. „Das Grillfest steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto, das den Bewohner Freude machen soll“, so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.


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  • Fünf Krimis in der Woche

    Wilhelmine Schleicher feierte am Freitag den 20. Juni 2014 ihren 102. Geburtstag im Seniorenstift Bethanien, Getrud Oelke (104) und Bürgermeister Otto Laakmann graulierten als erste

    Gertrud Oelke (104) und Jubilarin Wilhelmine Schleicher kommen zusammen auf insgesamt 206 Lebensjahre. Der stellvertretende Bürgermeister Otto Laakmann (2. v. l.) und Pflegedienstleiter Volker Erdmann (rechts) vom Seniorenstift Bethanien gratulierten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    „Man muss neugierig bleiben“, begründete Wilhelmine Schleicher ihr hohes Alter an ihrem 102. Geburtstag. Den feierte sie am gestrigen Freitag (20.6.) im Seniorenstift Bethanien. Als erste Gratulanten kamen unter anderem der stellvertretende Moerser Bürgermeister, Otto Laakmann, Pflegedienstleiter Volker Erdmann und Krankenhauspfarrer Helmut Keiner zu einer kleinen Feierstunde. Auch die Pflegerinnen und Pfleger kamen bei der Jubilarin vorbei. Auf herzlichste begrüßt wurde von Wilhelmine Schleicher auch die älteste Bewohnerin der Einrichtung: die 104-jährige Gertrud Oelke gratulierte der zwei Jahre jüngeren Mitbewohnerin Form vollendet im vollen Sonntagsstaat. Gertrud Oelke hatte erst wenige Tage vor ihrer Kollegin Geburtstag feiern können. So freuten sich die Jubilarinnen nun gemeinsam über viele bunte Blumensträuße, Urkunden der Stadt Moers und Post von der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

    Wilhelmine Schleicher wurde am 20. Juni 1912 als Wilhelmine Hessels in Moers geboren. „Ich wohnte eine Zeit lang auf der Landwehrstraße, von der aus ich in Richtung der Klever Straße blicken konnte“, erzählt sie. Ihr Vater war Ingenieur und hatte ein Lampengeschäft in Moers. Sie besuchte die damalige Seminarschule, das heutige Grafschafter Gymnasium. Ihren späteren Ehemann lernte sie beim Schwimmen und Turnen kennen. „Ich dachte erst: den heirate ich nicht. Und dann ist aber alles anders gekommen“, erzählt sie lachend. Reimund Schleicher betrieb ein Bettengeschäft in Aachen-Stollberg, in dem sie später arbeitete. 50 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Aachen. Das Paar bekam zwei Kinder, Wilhelmine Schleichers heute 74-jährige Tochter Anneliese lebt in Aachen-Stollberg und ihr 70-jähriger Sohn Erich in Lübeck. Insgesamt hat sie fünf Enkel und fünf Ur-Enkel.

    Seit 30 Jahren lebt Wilhelmine Schleicher nun im Seniorenstift Bethanien und ist dort als zweitälteste Seniorin der Einrichtung im Bewohnerbeirat engagiert. Ihre dortigen Aufgaben nimmt die gelernte Gutssekretärin sehr ernst. „Ich gratuliere zum Besipiel den Senioren zum Geburtstag und begrüße neue Bewohner im Haus“, sagte sie. Ihr sei der Kontakt zu den Menschen im Seniorenstift sehr wichtig. Noch jetzt plant sie ihren Alltag selbst und nimmt sämtliche Veranstaltungsangebote wahr. „Ich lese in einer Woche bis zu fünf Krimis“, sagt die begeisterte Leserin – ein starkes Herz und starke Nerven scheint sie jedenfalls zu haben.


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  • Bundesgesundheitsminister auf Visite in Bethanien

    Hermann Gröhe kam mit hochrangiger CDU-Delegation nach Moers / Gäste besuchten das Teddy-Krankenhaus der Kinderklinik und das neugestaltete Seniorenstift

    Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Mitte) lässt im Teddy-Krankenhaus den Bethanien-Teddy von Krankenpflegeschülerin Tamara Tobias (links) abhören. CDU-Bürgermeisterkandidat Christoph Fleischhauer (hinter dem Minister) und CDU-Landratskandidatin Christiane Seltmann (sitzend neben Gröhe) schauten ihm dabei über die Schulter. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Hoher Besuch in Bethanien: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte mit einer Delegation aus CDU-Politikerinnen und -Politikern am gestrigen Freitag das Krankenhaus und das Seniorenstift. Begleitet wurde er unter anderem von Sabine Weiss, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, sowie ihrer CDU-Bundestagskollegin Kerstin Radomski , außerdem von der Düsseldorfer Landtagsabgeordneten und zugleich Moerser CDU-Kreisvorsitzenden Marie-Luise Fasse. Zur Delegation gehörten auch die lokale CDU-Spitze mit dem Bürgermeisterkandidaten Christoph Fleischhauer. Herzlich begrüßt in Bethanien wurden sie von Karl-Heinz Tenter, Vorstandsvorsitzender des Bethanien-Stiftungsrates und vom Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar. „Ein Besuch im Krankenhaus, das ist für den Gesundheitsminister ja im Grunde so etwas wie ein Truppenbesuch“, scherzte Dr. Voshaar als er Minister Gröhe und seine Delegation im Krankenhauses empfing.

    Erste Station auf Gröhes Bethanien-Visite war das Teddy-Krankenhaus im Park hinter der Kinderklinik. Mit dem Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot, besichtigte der Bundesgesundheitsminister die jedes Jahr mit den Kooperationspartnern von der AOK, DRK und Freiwilliger Feuerwehr eigens für die Veranstaltung aufgebaute Zeltstadt. Im Ambulanz-Zelt begrüßte Gröhe die für ambulante Stofftierbehandlungen zuständigen Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule Bethanien. „Gleich kommt ein Teddy mit gebrochenem Arm“, kündigte Gröhe den nächsten plüschigen Patienten an. „Dieser Teddy ist von Bethanien, der ist bestimmt gesund“, sagte Gröhe und hielt dabei einen Teddy in orange-farbenem Pullover mit der Aufschrift Bethanien hoch. Zur Vorsicht ließ der Minister den Bethanien-Teddy trotzdem von Krankenpflegschülerin Tamara Tobias auf gesunde Herztöne abhören – sicher ist sicher.

    Im OP-Zelt leistete er bei einem Eingriff dem kleinen Teddy-Papa Niklas seelischen Beistand, während die Chirurgen mit Nadel und Faden das Plüschtier gesundflickten. Auch im bereitgestellten Krankenwagen legte der Minister persönlich Hand an, als er mit einer Sauerstoffmaske die an Luftnot leidende Plüschmaus von Stofftiermama Katharina künstlich beatmete. Für den erfolgreichen Einsatz des Bundesgesundheitsministers beim Teddykrankenhaus verlieh ihm Sabine Robakowski, seit zehn Jahren die federführende Organisatorin der Veranstaltung, anschließend die Teddy-Ehrendoktorwürde. „Wenn man selber vier Kinder hat, weiß man wie wichtig diese Veranstaltungen sind. Sie helfen dabei Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen“, lobte Gröhe das Konzept des Teddy-Krankenhauses.

    Einen umfassenden persönlichen Eindruck verschaffte sich der Bundesminister für Gesundheit auch von dem erst dieser Tage neueröffneten Seniorenstift auf dem Bethanien-Gelände. Gemeinsam mit Heimleiter Ingo Ludwig, dem Architekten und der Bauleiterin besichtigten er und die Gäste das komplett umgebaute und modernisierte Haus I. Dabei hob der Minister die Bedeutung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen hervor. Heimleiter Ingo Ludwig berichtete, dass das Seniorenheim nach dem fertiggestellten Umbau die Auflagen des Landespflegegesetzes für Alten- und Seniorenpflegeheime schon jetzt erfülle. Nach dem Gesetz müssen die Senioreneinrichtungen bis spätestens 2018 nachweisen, dass insgesamt 80 Prozent der zur Verfügung gestellten Pflegeplätze aus Einzelzimmern bestehen. „Darauf sind wir stolz“, so Ludwig.

    Insgesamt nahmen sich Gröhe und die Delegation eine Stunde Zeit für die Besichtigung des neueröffneten Gebäudes. Da blieb sogar Zeit für eine Tasse Kaffee und regen Austausch in kleineren Kreis. Bei dieser Gelegenheit merkte Dr. Voshaar an, dass der Besuch Gröhes zwar ein sehr hoher und willkommener Besuch sei, allerdings lediglich „der Zweitwichtigste in der langen Bethanien-Geschichte“. Der Ärztliche Direktor erinnerte die Gäste schmunzelnd an den Besuch des damaligen Königs Friedrich von Preußen vor mehr als 150 Jahren in Moers. „Da bin ich ja in guter Gesellschaft“, erwiderte der Minister lachend. „Man spürt, dass die Menschen der Stiftung Krankenhaus Bethanien stolz sind, auf das was sie leisten“, so der Minister bei der Verabschiedung.


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  • Kinderprinzenpaar besuchte Bethanien

    Altweiber stürmten mit Ghettoblaster und Rollator die Verwaltung des Altenkrankenheims / Kriegskind Dilaram aus Afghanistan feiert in der Kinderklinik zum ersten Mal Karneval

    Großer Empfang: Im festlich dekorierten Altenkrankenheim Bethanien empfingen die Möhnen und Altweiber das Kinderprinzenpaar Leon I. und Lara I. mitsamt Hofstaat. (Foto: KBM/fotolulu)
    Die Möhnen waren wild entschlossen und am Ende einfach nicht aufzuhalten: Pünktlich um 11.11 Uhr hatte eine fröhliche Altweibertruppe mit Ghettoblaster und Rollator die Verwaltung des Altenkrankenheims Bethanien gestürmt und ohne nennenswerten Widerstand erobert. Nachdem der Schlips des zunächst flüchtigen Heimleiters Ingo Ludwig abgeschnitten und weitere Krawatten der großen Schere zum Opfer gefallen waren, konnte es so richtig losgehen mit den tollen Tagen. Minuten später sorgte in der festlich geschmückten Cafeteria das Kinderprinzenpaar Leon I und Lara I mitsamt Hofstaat für Begeisterung. Mit einem kräftigen "Bethanien, Helau!" ließ das Prinzenpaar die Senioreneinrichtung mehrmals hochleben.

    "Ihr seht echt toll aus. Ihr seid klasse!", rief die sichtlich gerührte Prinzessin Lara I. in den Saal. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich bunt verkleidet. Neben Altweibern gaben sich zur Feier des Tages Pharaoninnen, Krankenschwestern, Froschköniginnen, Cowgirls und Biene Majas ein närrisches Stelldichein. Karnevalsorden überreichte das Prinzenpaar an Altenpflegeschülerin Simone Staginova ("weil sie so gern lacht"), Altenpflegerin Lilia Steiger ("weil sie so fleißig und zuverlässig ist") und Altenpflegeschüler Patrick Silzer, den einfach alle mögen. Orden gab es auch für Bewohnerin Elisabeth Heyens, die just an Altweiber ihren 87. Geburtstag feiern durfte. Auch Bewohner Johannes Tietz wurde ausgezeichnet. Er war im klassischen Karnevalsornat mit original Grafschafter Narrenkappe erschienen.

    Den ersten Karneval erlebte Kriegskind Dilarahm aus Afghanistan (vorn im Bett). Gemeinsam mit Kinderkrankenschwester Carmen Beck (re.), die die Station leitet, und unterstützt von Hebammenschülerin Katja Onnertz (li. im Storchenkostüm) brachte das Kinderprinzenpaar mit Leon I. und Lara I. dem Jungen den Karnevalsgruß bei. (Foto: KBM/fotolulu)

    Anschließend zog das Kinderprinzenpaar weiter ins benachbarte Krankenhausgebäude, um wie im jeden Jahr die kleinen Patientinnen und Patienten auf der Kinderstation zu besuchen, die in diesem Jahr beim Straßenkarneval nicht dabei sein können. Eine besondere Begegnung gab es mit Kriegskind Dilarahm aus Afghanistan, der in diesen Tagen in Deutschland seinen ersten Karneval erlebt. Der Junge muss sich in Deutschland mehreren größeren Operationen am Bein unterziehen und staunte nicht schlecht, als die Karnevalstruppe in den für ihn völlig unbekannten Kostümen plötzlich um sein Bett stand. Doch war das anfängliche Fremdheitsgefühl schnell gewichen, als das Kinderprinzenpaar gemeinsam mit Kinderkrankenschwester Carmen Beck und unterstützt von der als Klapperstorch verkleideten Hebammenschülerin Katja Onnertz dem Jungen zeigten, wie waschechte Niederrheiner im Karneval formvollendet mit Helau grüßen. Das klappte nach ein paar Versuchen außerordentlich gut.

    Karnevalvideos aus dem Altenkrankenheim


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  • Videobeitrag: Altweiberfastnacht

    "Im jecksten Altenkrankenheim am linken Niederrhein"


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    Das Moerser Kinder-Prinzenpaar Leon I. und Lara I. mit Gefolge sorgten für eine super Stimmung.

    Ein großer Dank gilt den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Altenkrankenheimes, die diese Veranstaltung so toll organiesiert haben.

    Ein dreifaches Helau...


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  • Videobeitrag: Karneval im Altenkrankenheim

    Auch in diesem Jahr waren die "Jecken des Karnevals" im Altenkrankenheim



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    Das Moerser Prinzenpaar Benno I. und Birgit II. mit Gefolge eröffneten den Karneval im Altenkrankenheim. Das Team des Sozialen Dienstes überraschte die Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Sketch "Einmal um die ganze Welt". Die Mini-Garde und die Bambini-Garde des KG Fidelio Moers verzauberten die Anwesenden mit ihren Tänzen, ebenso wie die Showtanzgruppe St. Martinus-Repelen. Karl-Heinz Brakhage sorgte wie schon seit vielen Jahren für die musikalische Begleitung. Live sang der Kinderchor "Kinder in Takt" unter der Leitung von Frau Dresler aus Moers.

    Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereiches 5 haben mit ihrer Modenschau unter dem Motto, "20 Jahre Karnevalsgeschichte im Bethanien" für eine super Stimmung gesorgt.

    Ein großer Dank gilt den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Altenkrankenheimes, die diese Veranstaltung so toll organiesiert haben.

    Ein dreifaches Helau...


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  • Ballhaus feierte Weihnachten in Bethanien

    Bürgermeister besuchte das Altenkrankenheim

    Bürgermeister Norbert Ballhaus (li.) begrüßte die 103-jährige Gertrud Oelke (vorn sitzend) als älteste Moerser Bürgerin bei der Weihnachtsfeier persönlich.
    Sein letzter offizieller Termin in diesem Jahr war ein ganz besonderer: Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims Bethanien feierte Bürgermeister Norbert Ballhaus kurz vor Jahresende das Weihnachtsfest. "Ich komme immer gern zu ihnen und freue mich, die festliche Athmosphäre in ihrem Haus genießen zu dürfen", sagte das Stadtoberhaupt im weihnachtlich dekorierten Atrium des Hauses.

    Nachdem der Bürgermeister sowie Jochen Vagt als stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats und Heimleiter Ingo Ludwig die Feierstunde mit kurzen Ansprachen eröffnet hatten, übernahm Sängerin Susanne Teutenberg das Mikrofon. Mit sanfter, glockenklarer Stimme trug die Künstlerin in einem roten, mit weißem Pelz besetzen Bühnenkostum weihnachtliche Lieder abseits der üblichen Klassiker vor.

    Sängerin Susanne Teutenberg sorgte für ein stimmungsvolles Programm mit Weihnachtsliedern abseits der üblichen Klassiker (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Mit ihrem herzerwärmenden Auftritt zauberte die Künstlerin aus dem Münsterland vielen Gästen im Publikum schon nach wenigen Takten ein verzücktes Lächeln ins Gesicht - das Altenkrankenheim Bethanien erlebte mit Susanne Teutenberg wohl eine der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsfeiern der letzten Jahre.

    Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte in bewährter Weise Hauswirtschafterin Marlies Schürmann mit ihrem Küchenteam. Auf der Menükarte standen Kartoffelsuppe mit Lachs, sowie Braten-, Fisch und Geflügelplatten und etliche weitere Leckereien. Als Dessert gab es unter anderem selbst gemachte Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Nikolaus besuchte Bethanien

    Gleich vier Babys wurden am 6.12. in der Frauenklinik geboren

    Der Nikolaus höchstpersönlich besuchte am 6. Dezember das Nikolausbaby Ida und deren Eltern Jasmin und Dennis Hänsgen aus Duisburg in der Frauenklinik Bethanien. Chefarzt Dr. Peter Tönnies freute sich mit. (Foto. KBM/Engel-Albustin)
    Das erste Baby kam nachts um ein Uhr: Ida heißt die neue Erdenbürgerin, die am 6. Dezember als erstes Nikolausbaby in Bethanien das Licht der Welt erblickte. Klar, dass da auch der Nikolaus höchstpersönlich vorbeischaute, um Mutter Jasmin und Vater Dennis Hänsgen aus Duisburg höchstpersönlich zur Geburt des Kindes zu gratulieren. Der heilige Mann im roten Mantel hatte auf Wunsch von Chefarzt Dr. Peter Tönnies die Frauenklinik besucht, um eine kleine Überraschung an alle jungen Mütter der Wochenstation und alle Patientinnen auf zwei weiteren Stationen der Gynäkologie zu überreichen. Der Nikolausbesuch wurde durch den ehrenamtlichen Einsatz von Andreas und Angelika Lorat aus Kamp-Lintfort möglich, die ihre ganz speziellen Kontakte zum vielbeschäftigten Dezembermann spielen ließen und so einen Besuch in Bethanien arrangieren konnten.

    "In manchen Patientenzimmern aber auch bei den Krankenschwestern gab es ein großes Hallo, als überraschend der Mann mit dem langen weißen Bart anklopfte", berichtet Chefarzt Dr. Tönnies. Der Besuch des Nikolauses scheint sich auch auf drei zu diesem Zeitpunkt noch anstehende Geburten günstig ausgewirkt haben: Bis zum Ende des Tages konnte sich Familie Van Ouyen aus Rheinberg über Tochter Sophia, Familie Frosch aus Duisburg über Sohn Gabriel und Familie Knoll-Peterson aus Duisburg über Sohn Eliyah freuen.

    Bereits am Vortag war der Nikolaus auch im Altenkrankenheim Bethanien gesichtet worden. Dort hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung bei Kaffee und Kuchen auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt. Die Feier mit Gesang und Gedichten war wieder von der Caritas-Konferenz St. Joseph in Moers und deren Leiterin Margarete Hanner organisiert worden.

    Mit grünem Umhang und Bischofsstab war der Nikolaus bereits am Vortag im Altenkrankenheim Bethanien erschienen, sehr zur Freude von Gästen und Bewohnern der Senioreneinrichtung (v.l.n.r.): Karin und Willi Kriener mit Mutter Auguste sowie Helga Kraft und Lebensgefährte Hermann Schlösser (im Stuhl sitzend). Margarete Hanner (ganz rechts) von der Caritaskonferenz St. Josef hatte die Nikolausfeier wieder auf Einladung von Heimleiter Ingo Ludwig (2.v.r.) organisiert. (Foto. KBM/Engel-Albustin)


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  • Spanische Fiesta im Altenkrankenheim Bethanien

    Seniorinnen und Senioren erlebten andalusischen Abend mit Flamenco und Paella

    Olé für den andalusischen Abend im Altenkrankenheim Bethanien: Die Moerser Tanzgruppe Aire Flamenco mit Ana-Maria Delgado-Alvarez (l.) und deren Schwester Antonia Delgado-Alvarez sowie Tochter Cristina Rey-Delgado zeigten beim spanischen Abend im Altenkrankenheim Bethanien traditionelle Flamenco-Tänze in höchster Vollendung. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Klassische Flamenco-Gitarren, klappernde Kastagnetten und klatschende Hände: Einen Abend in andalusischer Atmosphäre erlebten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien. Dabei bot die Moerser Flamenco-Tanzgruppe Aire Flamenco mit Ana-Maria Delgado-Alvarez, sowie deren Schwester Antonia und Tochter Cristina den bekannten spanischen Tanzstil in höchster Perfektion dar. Elegante Pirouetten, ästhetische Tanzfiguren und ein lautes „Olé!“ sorgten bei den Seniorinnen und Senioren schnell für Fiesta-Stimmung. „Unsere Tänze sind eine musikalische und tänzerische Reise durch Andalusien. Wir tanzen Flamenco-Stile aus verschiedenen Städten der Region wie etwa Sevilla, Cádiz und Granada“, so Ana-Maria Delgado-Alvarez, die mit ihrer Familie selbst aus Andalusien stammt.

    Zur tänzerischen und musikalischen Rundreise konnten die Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien auch die kulinarische Seite Spaniens genießen. So servierten die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft iberische Nationalgerichte wie Paella und spanische Rouladen. Selbstverständlich durfte auch das ein oder andere Gläschen Sangria nicht fehlen. „Der spanische Abend hat allen Gästen viel Freude bereitet. Die Stimmung war toll“, sagte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim.


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  • Videobeitrag: Olè - Flamenco im Altenkrankenheim

    Die Tanzruppe "Aire Flamenco" brachte spanisches Flair in das Altenkrankenheim



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  • Schlagerdoubles sangen in Bethanien

    Party sorgte für stimmungsvollen Nachmittag im Altenkrankenheim

    Die Schlager-Doubles vom Sozialdienst des Altenkrankenheim Bethanien sorgten für gute Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren (v. l. n. r.): Jim Ayang als Drafi Deutscher, Boguslawa Dezelak als Rocco Granata, Bianca Münster als Marianne Rosenberg, Dagmar Porcu als Vicky Leandros, Margot Kläckes als Dieter Thomas Heck, Christine Franz als Siw Malmquist und Lamiaa Klaffke als Nana Mouskouri. (Foto: Bettina Engel-Albustin)
    Schlaghosen, Hippie-Hemden und zu große Brillen im Gesicht: Die Schlagerstars der siebziger Jahre gaben sich dieser Tage ein Stelldichein im Altenkrankenheim Bethanien. Nana Mouskouri, Mireille Mathieu, und sogar der unvergessliche Dieter-Thomas Heck von der ZDF-Hitparade waren gekommen - naja, aus Termingründen standen die Sangesgrößen nicht persönlich am Mikro, aber immerhin vertraten würdige Doubles vom Personal des Altenkrankenheims die nationalen und internationalen Showgrößen. Der sehr tiefe Griff in alte Kleiderschränke sorgte fürs authentische Outfit und brachte viel Heiterkeit in der Cafeteria der Senioreneinrichtung. Manch aufreizender Hüftschwung am Playback-Mikrofon und atemberaubende Perücken taten ihr Übriges für die gute Stimmung.

    Knapp zwanzig Hits boten die insgesamt sieben Schlager-Doubles dar. So gab es unter anderem ein Wiedersehen und Wiederhören Vicky Leandros, Elvis Presley und Wencke Myhre, auch Roy Black, Gitte Haenning und viele andere durften natürlich nicht fehlen. Für den Nachmittag war die Cafeteria des Seniorenheims zudem mit vielen stilechten Requisiten aus den 60er -und 70er-Jahren dekoriert: alte Bravo-Zeitschriften und Langspielplatten sorgen für das besondere Flair. Dazu gab es einen Kaffeeklatsch mit Puddingteilchen und Rosinenschnecken.

    Das folgende Video vermittelt einen kleinen Eindruck der tollen Stimmung:
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  • Seniorinnen besuchten Kirmes

    Ausflug des Altenkrankenheims Bethanien

    Lebkuchenherzen für die Seniorinnen des Altenkrankenheims Bethanien (v.l.n.r. hinten): Roswitha Prommer als ehrenamtliche Mitarbeiterin, Seniorin Auguste Baumers, Christine Franz vom Sozialen Dienst, Pflegeschülerin Rebekka Reitz, FSL-lerin Jessica Brunner FSJ und Ehrenamtler Ulrich Knieling. Sitzend (v.l.n.r) die Bewohnerinnen Charlotte Desbesell, Christine Niesporek und Elsbeth Pohl. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Lebkuchenherzen für alle: Zum Ausklang der Moerser Kirmes stürzten sich auch Seniorinnen des Altenkrankenheims Bethanien ins Getümmel. Gemeinsam mit Pflegekräften und ehrenamtlichen Helfern hatte das Altenkrankenheim den Ausflug am letzten Kirmestag organisiert. Klare Sache, dass dabei der Stand mit den Lebkuchenherzen eine der ersten Anlaufstellen war. Nach einer kleinen Stärkung mit einem Tässchen Kaffee stand ein Rundgang über die Kirmes und eine Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Programm. Zur Feier des Tages genehmigten sich die Seniorinnen vor der Heimfahrt dann noch ein Gläschen Bier. "Ein schöner Ausflug, der allen Beteiligten sehr viele Spaß gemacht hat", so Margit Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien.


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  • Barbecue „auf hoher See“

    Grillnachmittag und Repelner Seemannschor erfreuten im Altenkrankenheim Bethanien

    Für maritime Stimmung beim Grillnachmittag im Altenkrankenheim Bethanien sorgte der Repelner Shanty-Chor mit bekannten Seemannsliedern. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Einen Grillnachmittag mit maritimem Flair erlebten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner im Park des Altenkrankenheims Bethanien. Dabei sorgte nicht allein gegrillter Fisch, sondern vor allem der Repelner Shanty-Chor „Marine Kameradschaft Stockrahm" mit Seemannsliedern für wogende Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren. Der Shanty-Chor hatte die Liedtexte verteilt, sodass alle Gäste mitsingen konnten. Zu hören waren klassische Seemanns-Hymnen wie „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Seemann, deine Heimat ist das Meer“.

    Schunkeln und mitsingen erlaubt: Bewohnerin Brigitte Vinnbruck und Bewohner Gerd Hadamitzky ließen sich im Altenkrankenheim Bethanien gern von der guten Stimmung mitreißen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


    „Das gemeinsame Singen sorgte für eine tolle Atmosphäre. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten viel Spaß“, berichtet Organisatorin Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Im Park des Seniorenheims servierte das Team der Hauswirtschaft Würstchen, Bauchfleisch und Koteletts vom großen Schwenkgrill - und dabei spielte nicht zuletzt das Wetter gut mit. Gegen Abend spendierte das Hauswirtschafteam um Marlies Schürmann alkoholfreie Getränke und Freibier für alle. „Sonne, leckeres Essen und Musik. Unser Grillnachmittag hatte einen Hauch von einer Kreuzfahrt“, so das Altenkrankenheim Bethanien.


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  • Ausflug in die älteste Stadt Deutschlands

    Altenkrankenheim Bethanien bedankte sich bei Ehrenamtlern mit Tagestour nach Trier

    Sonnenschein und blauer Himmel für Bethanien-Ehrenamtler: Mit einer Tagestour nach Trier bedankte sich das Altenkrankenheim Bethanien bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Engagement in der Moerser Senioreneinrichtung. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    38 Regenschirme hätte der Soziale Dienst des Altenkrankenheims Bethanien dieser Tage während des Ausflugs in Trier benötigt, um jeden mitgereisten Ehrenamtler trockenen Fußes durch Deutschlands älteste Stadt zu geleiten. Mit einigen Regenschirmen weniger, dafür aber mit wetterfester Kleidung und viel Humor im Gepäck machten die knapp 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenkrankenheims sich auf die Reise. Damit folgten sie der Einladung des Altenkrankenheims, das sich mit dem Ausflug in die historische Stadt in Rheinland Pfalz bei Allen für den ehrenamtlichen Einsatz in den vergangenen Monaten bedankte. „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren ehrenamtlichen Kräften ein Dankeschön auszusprechen“, sagte Oliver Hering, der als Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim Bethanien bereits den 7. Ausflug dieser Art organisierte.

    Zunächst im Regen angekommen, besichtigte die Reisegruppe den Trier Dom St. Peter, den ältesten Dom Deutschlands, bevor es zum Mittagessen ins Restaurant „Kartoffelkiste“ ging. Dort konnten sämtliche vom Regen durchnässte Textilien in aller Ruhe trocknen während ein leckeres Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Für die Ehrenamtler stand unter anderem Kassler auf Kappes-Teerdisch zur Auswahl, eine Trierer Spezialität aus Sauerkraut und Kartoffelpüree. Als wäre jedes Menü restlos verputzt worden, belohnte Petrus die Reisegruppe nach dem Mittagessen mit strahlendem Sonnenschein. Diese Gelegenheit nutzten alle Mitgereisten, um bei schönstem Wetter auf eigene Faust die Stadt Trier zu erkunden. Zum Abschluss der Tour fanden sich die Ehrenamtler im Café „Zur Steipe“ zu Kaffee und Kuchen ein, anschließend fuhr ein vom Altenkrankenheim eigens gecharterter Reisebus sichtlich zufriedene Ehrenamtler wieder in die Heimat nach Moers.


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  • Schunkelstimmung und lecker Likörchen

    Sommerfest brachte viel Schwung ins Altenkrankenheim Bethanien

    Für gute Stimmung sorgte beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien das 22-köpfige Harmonikaorchester Wachtendonk. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    "Liebe holde Bewohnerschar, wir sind da wie jedes Jahr!" Mit einer gereimten Begrüßung gab Margret Hanner von der Caritaskonferenz St. Josef das Startzeichen für das Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien. Seit fast vierzig Jahren richtet ein ehrenamtliches Team der Caritaskonferenz das Sommerfest aus, in diesem Jahr stand der Nachmittag unter dem Motto "Rund und bunt".

    Dass die Feier einen beliebten Höhepunkt in den Sommermonaten darstellt, bewies die gute Laune im Saal: Das 22-köpfige Harmonikaorchester Wachtendonk hatte nach der Eröffnungsrede von Heimleiter Ingo Ludwig erst ein paar Minuten gespielt, da schunkelte und sang bereits der ganze Saal. Auch das Personal machte gern mit und lud die Seniorinnen und Senioren spontan zu einer Polonaise durch die mit Luftballons geschmückte Cafeteria ein.

    Von Livemusik sowie Kaffee und Kuchen angelockt wurden auch ein paar - allerdings nicht ganz straßentaugliche - Tippelbrüder. Zur Freude der Gäste wollten die aber nichts schnorren, sondern verteilten zur Feier des Tages Likörchen an alle. Für das leibliche Wohl servierte das Hauswirtschaftsteam später deftige Fleischwurst mit Senf. "Wir danken den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Caritaskonferenz St. Josef dafür, uns auch in diesem Jahr ein so schönes Sommerfest ausgerichtet zu haben", freute sich Heimleiter Ludwig.


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  • Altenkrankenheim auf Wallfahrt

    Pilgergruppe aus Bethanien reiste zum Marienwallfahrtsort Kevelaer

    25 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 30 ehrenamtliche- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Altenkrankenheim Bethanien reisten zum Wallfahrtsort Kevelaer. (Foto: KBM)
    Eine Pilgerfahrt des Altenkrankenheims Bethanien zum Marienwallfahrtsort Kevelaer unternahm dieser Tage eine fast 60-köpfige Gruppe Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für die Wallfahrt hatte das Altenkrankenheims für die zum Teil körperlich eingeschränkten und auf Rollstühle und Rollatoren angewiesenen Seniorinnen und Senioren eigens einen Linienbus gechartert und zudem mehrere Kleinbusse und Pkws organisiert.

    Am Vormittag der traditionellen Fahrt hatte die Gruppe zunächst Zeit, Innenstadt und Sehenswürdigkeiten Kevelaers auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zu herzhaft-hausgemachten Eintöpfen ins Restaurant "Zum Lindenbaum" ging. Gestärkt durch deftige Eintöpfe folgten die Wallfahrer dann dem Weg zur ältesten Wallfahrtskirche, der Kerzenkapelle. Unter dem diesjährigen Pilgermotto "Als Glaubende gehen wir unseren Weg" hielten die Bethanien-Seelsorger Rainer Ottersbach und Helmut Keiner gemeinsam eine ökumenische Andacht. Zum Abschluss der Tour ging es schließlich ins Bauerncafè Binnenheide, wo bei Kaffee und Kuchen die erlebten Eindrücke ausgetauscht werden konnten. "Die Wallfahrt nach Kevelaer war für alle Mitgereisten ein schönes Erlebnis. Wir freuen uns jedes Jahr, diese Tradition des Altenkrankenheims fortsetzen zu können", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim Bethanien.


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  • Wilhelmine Schleicher ist jetzt 101 Jahre alt

    Seniorin feiert am Wochenende im Altenkrankenheim Bethanien

    Formvollendet mit einem großen Blumenstrauß gratulierte Heimleiter Ingo Ludwig zum 101. Geburtstag von Wilhelmine Schleicher, die im Altenkrankenheim Bethanien lebt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Viel Platz für Blumen benötigt Wilhelmine Schleicher dieser Tage: Zum 101. Geburtstag bringen Mitbewohner, Freunde und Familie der Seniorin reihenweise bunte Sträuße in allen Größen und Variationen vorbei. Auf der Fensterbank und auf dem Esstisch ihres Apartments im Altenkrankenheim Bethanien ist kaum noch Platz. Überall blüht und duftet der Sommer - und langsam werden im Wohnzimmerschrank die Vasen knapp. Dabei hat Wilhelmine Schleicher noch gar nicht alle anstehenden Feierrunden absolviert. Ab einem gewissen Alter muss man wohl in Etappen feiern, um alle Gäste und Weggefährten eines langen und erfüllten Lebens gebührend empfangen zu können.

    Am 20. Juni, ihrem eigentlichen Geburtstag, wurde schon in kleiner Runde gefeiert. Vormittags mit Freunden, am Nachmittag kamen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern des Altenkrankenheims vorbei. Am Samstag (22.6.) wird in größerer Runde die Familie erwartet: 2 Kinder, 5 Enkel und 5 Ur-Enkel nebst Anhang zählt Frau Schleicher mittlerweile zu ihrer "Sippe", wie die 1912 Geborene lachend sagt. "Meine Tochter und mein Sohn sind 73 und 70, die Ur-Enkel auch schon 12 und 20 Jahre. Da merke ich, wie alt ich selber bin." Zu den ersten Gratulanten in Bethanien gehörte Heimleiter Ingo Ludwig, der zum Blumenstrauß formvollendet die besten Glückwunsche im Namen der Senioreneinrichtung überbrachte.


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  • Aller guten Dinge sind (hundert)drei

    Viele Gratulanten bei der 1910 geborenen Jubilarin Gertrud Oelke im Altenkrankenheim Bethanien

    Herzliche Glückwünsche zum 103. Geburtstag überbrachten (v.l.n.r.) Otto Laakmann als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Moers und Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet. Tochter Edelgard freute sich mit ihrer Mutter Gertrud Oelke über die Gratulanten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Blumensträuße und Glückwünsche überbrachten dieser Tage der stellvertretende Moerser Bürgermeister Otto Laakmann und Ingo Ludwig als Leiter des Altenkrankenheims Bethanien der Bewohnerin Gertrud Oelke. Am 3. Juni konnte die Jubilarin ihren bereits 103. Geburtstag feierten. Die seit einiger Zeit in Bethanien lebende Seniorin macht aus ihrem hohen Alter kein allzu großes Thema. „Ich habe gar nicht so viel getan, um so alt zu werden“, sagt Gertrud Oelke. „Es ist mir einfach passiert!“ Ihre Tochter Edelgard ergänzt: „Meine Mutter hat nie geraucht, keinen Alkohol und keinen Kaffee getrunken. Außerdem ist sie immer freundlich und neugierig auf das Leben.“

    Aufgeschlossenheit, Nettigkeit und Finger weg von bösen Getränken – vielleicht sind das ja die drei Dinge, die für ein biblisches Alter entscheidend sind. Familie, Mitbewohner und Personal des Altenkrankenheims Bethanien meinen übereinstimmend, dass bei Gertrud Oelke unbedingt noch ein vierter Wesenszug eine Rolle spielen dürfte: ihr trockener und gleichzeitig herzerfrischender Humor. So gab die rüstige Seniorin mit einem verschmitzten Lächeln und in fast staatsmännischer Manier dem stellvertretenden Bürgermeister Laakmann zum Abschied ein zackiges „Grüßen sie den Bürgermeister von mir!“ mit auf den Weg.

    Auch im alltäglichen Zusammenleben mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern im Seniorenheim ist Gertrud Oelke ganz sicher nicht auf den Mund gefallen. So kassiert mancher Zimmernachbar schon mal eine kurze Ermahnung, wenn dieser sich über das Essen im Seniorenheim beschwert. „Mir schmeckt es hier immer gut“, lautet dann die knappe aber bisweilen energisch vorgetragene Entgegnung der Seniorin.

    Dass sie schon „so“ alt ist, stört Gertrud Oelke überhaupt nicht. In gewisser Weise feiert sie ihr Alter sogar. Über ihrem Bett hängt als schöne Erinnerung ein drei Jahre altes Foto vom 100. Geburtstag. Und wie damals gab es auch diesmal wieder eine Geburtstagsfeier, zu der Familie und Verwandtschaft aus ganz Deutschland anreiste.


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  • Kein Ei glimmert wie das andere!

    Im Altenkrankenheim Bethanien bemalten Kinder und Senioren gemeinsam Ostereier

    Jung und Alt bemalten im Altenkrankenheim Bethanien gemeinsam Ostereier (v.l.n.r.): Die Kinder Luka, Emily, Lea, Tobias, Lara und Paul (ganz rechts) vom Moerser Kindergarten Kurze Straße hatten viel Spaß mit dem Bewohner-Ehepaar Walter Kitzmann (winkend) und seiner Frau Dora. Mit dabei waren Betreuerin Natascha Buchholz (hinten links), Margret Wanigesingeh (hinten 2. v.l.) als Leiterin des Kindergartens Kurze Straße sowie Margot Kläckes (3.v.r.) vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Wenn im Moerser Altenkrankenheim Bethanien die abwaschbaren Tischdecken zum Einsatz kommen, kann man sicher sein, dass Ostern vor der Tür steht. Denn rechtzeitig zum Fest bemalen die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims jedes Jahr gemeinsam mit Kindern des städtischen Kindergartens Kurze Straße Ostereier. Zur Freude aller Beteiligten durfte auch diesmal der eine oder andere Farbklecks daneben gehen – was den Tischdecken nichts ausmacht, spornt nur den künstlerischen Eifer der Beteiligten an. „Am Ende war ein bemaltes Ei schöner wie das andere“, freute sich Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims über die große Kreativität bei Jung und Alt. Für den besonderen Glanz hatten Kinder und Senioren sogar Glimmer über manch bemaltes Ei gestreut. So muss die perfekte Osterdekoration aussehen.

    Beim Kakao, Plätzchen und Schokolade bot sich den großen und kleinen Bastelfans dann eine gute Gelegenheit, zu fachsimplen und die zarten Kunstobjekte zu bestaunen. Höhepunkt des Nachmittags war das gemeinsame Schmücken des Osterstrauchs. Mit dem Ergebnis waren Jung und Alt sichtlich zufrieden. „Den Kindern und Senioren hat der Nachmittag viel Freude bereitet“, sagte Margret Wanigesinghe, Leiterin des Kindergartens Kurze Straße. Zusammen mit dem Sozialen Dienst des Altenkrankenheims organisiert der städtische Kindergarten bereits seit neun Jahren gemeinsame Treffen von jungen und alten Menschen.


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  • Fischessen zu Aschermittwoch

    Im Altenkrankenheim Bethanien begann Fastenzeit

    Auftakt zur Fastenzeit im Altenkrankenheim Bethanien: Hauswirtschaftleiterin Marlies Schürmann (2.v.l.) servierte mit ihrem Team an Aschermittwoch traditionelle Fisch-Spezialitäten unter anderem an Bewohnerin Hildegard Umlauf (li.) und Brigitte Vinnbruck (2.v.r.). Natürlich durfte auch die Schale Heringsstipp in der Hand von Bewohner Gerhard Hadamitzky (re.) nicht fehlen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Mit einem traditionellen Fischessen startete an Aschermittwoch (13.2.) im Altenkrankenheim Bethanien die christliche Fastenzeit. Das kalte und warme Fischbuffet stimmte Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte des Hauses nach den "tollen Tagen" des rheinischen Karnevals auf die Fastenzeit bis Ostern ein. Für das Büffet hatte das Team der Hauswirtschaft um deren Chefin Marlies Schürmann Neptunspitzen, Lachs- und Pangasiusfilet aufgeboten, dazu gab es reichlich Hering, Rollmöpse und Matjesfilet mit verschiedenen Beilagen. Das gemeinsame Fischessen an Aschermittwoch findet im Altenkrankenheim Bethanien bereits seit zehn Jahren statt.

    Die 40-tägige Fastenzeit erinnert Christen an die 40 Tage, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Allerdings hat sich der religiöse Brauch des Fastens in den letzten vierhundert Jahren deutlich gelockert, nicht zuletzt unter dem Einfluss der Reformation Martin Luthers. Heutzutage verzichten Christen selbst an Aschermittwoch und Kartfreitag - den beiden strengsten christlichen Fastentagen - eher selten komplett auf Nahrung, wie etwa beim Fasten im Islam üblich. Stattdessen wird weitgehend auf Fleisch verzichtet und dafür Fisch verzehrt - als Zeichen der Abstinenz.


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  • Bethanien im Karnevalsfieber

    Blau-Weiße Prinzenpaare besuchten Kinderklinik und Altenkrankenheim

    Der Prinz kütt: Beim Einmarsch begrüßte Prinz Jörg I. vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Bethanien im Fieber: Es ist das um diese Jahreszeit typische Karnevalsfieber, das dieser Tage Krankenhaus und Altenkrankenheim fest im Griff hat. Auf dem Höhepunkt der Session kamen nun die Jecken vom Grafschafter Karneval zum offiziellen Besuch. Während das Kinderprinzenpaar Jan Niklas I. und Laura I. in der Kinderklinik für gute Laune sorgte, ließ zeitgleich das "große" Prinzenpaar aus Prinz Jörg I. und Prinzessin Ingrid I. im Altenkrankenheim die fünfte Jahreszeit hochleben. Begleitet wurden beide Prinzenpaare vom jeweiligen Hofstaat in traditionell weiß-blauen Uniformen der Grafschafter Narren.

    Unter zahlreichen Helau-Rufen verliehen beide Prinzenpaare bei ihren Besuchen Karnevalsorden an Jung und Alt: So durften sich im Seniorenheim die Bewohnerin Cornelia König, der Bewohner Franz Josef Fuchs - als waschechter Kölner Karnevalist - und Mitarbeiterin Kerstin Sabotnik von der Bethanien-Hauswirtschaft über die prunkvollen Schmuckstücke freuen. „Wir sind glücklich, hier zu sein und möchten jeden Bethanier in unsere große Karnevalsfamilie aufnehmen!“, rief Prinz Jörg I. bei seiner umjubelten Begrüßungsrede im Altenkrankenheim. Dort setzten schließlich die Bambini- und die Teenie-Garde der Tanzgruppe Fidelio, die Gruppe Kinder in Takt und die Tanzgruppe der St. Martinius-Garde aus Repelen das bunte Programm fort, musikalische Unterstützung leistete Karl Heinz Brakhage. Anschließend war der große Moment für eine sprichwörtlich kleine Gruppe aus karnevalsbegeisterten Bewohnern und Mitarbeitern gekommen. Mit einem selbst gedichteten Lied feierten die bislang unbekannten "Zwerge des Altenkrankenheims" ihre Weltpremiere in Bethanien - und begeisterten dank überzeugender Kostüme sogar Prinz Jörg und Prinzessin Ingrid.

    Währendessen gab sich auf der Station G0 in der Kinderklinik das Kinderprinzenpaar Jan Niklas I. und Laura I. ein Stelldichein. An die Türen aller Patientenzimmer klopfte der hohe Besuch, um Kamelle und gute Laune an die kranken Kinder zu verteilen. "Wir wünschen euch, dass ihr bald wieder gesund seid, um mit uns Karneval zu feiern", sagte dass Kinderprinzenpaar. Einen Karnevalsorden bekam Bethanien-Kinderarzt Dr. Gündüz Selcan, der als leitender Oberarzt oft an Karnevalswochenenden im Krankenhaus Dienst tut.


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  • Bürgermeisterin feierte Weihnachten im Altenkrankenheim

    Erika Scholten zu Gast bei Senioren in Bethanien

    Feierten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Weihnachtsfest (v.r.n.l.): Der stellvertretende Vorsitzende des Moerser Seniorenbeirats, Jochen Vagt, die stellvertretende Moerser Bürgermeisterin Erika Scholten und Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet. In Hintergrund ist die Sängerin Sahra-Lina Günter während ihres Auftritts zu sehen. (Foto: KBM/ Engel-Albustin)

    Sie kommt jedes Jahr und sie kommt immer wieder gern: Auch in diesem Jahr ließ es sich Erika Scholten als stellvertretende Moerser Bürgermeisterin nicht nehmen, im Altenkrankenheim Bethanien ein Weihnachtsfest mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu feiern. Scholten war in der festlich geschmückten Cafeteria von Heimleiter Ingo Ludwig freundlich empfangen worden.

    In einer kurzen Rede dankte die stellvertretende Bürgermeisterin dem Pflegepersonal, dass sich so professionell und liebevoll um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmere und jedes Jahr eine festliche Atmosphäre schaffe: "Hier ist alles wieder so toll geschmückt!". Blickpunkt in Sachen Dekoration ist in diesem Jahr eine mannshohe Weihnachtspyramide, die ein neuer Bewohner dem Altenkrankenheim schenkte. Nach Erika Scholten grüßte auch Jochen Vagt als stellvertretender Vorsitzender des Moerser Seniorenbeirats alle Anwesenden. Ihm war es ein besonderes Anliegen, an der Weihnachtsfeier persönlich teilzunehmen. Die Einladung habe er sehr gern angenommen, sagte er.

    Besonders herzlich wurde von allen Rednern Ursula Boldt als Gast auf der Feier begrüßt. Die heute fast 80-Jährige gründete vor zwanzig den Freundeskreises Bethanien. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Spendengelder Anschaffungen für das Altenkrankenheim und das Krankenhaus zu finanzieren, die sonst nicht möglich wären. Bevor die im Altenkrankenheim gern gesehene Sängerin Sahra-Lina Günther ein gut einstündiges Konzert mit Weihnachtsliedern gab, las Seelsorger Rainer Ottersbach die Weihnachtsgeschichte und wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Für ein vorzügliches Menü hatte wie gewohnt das Bethanien-Catering gesorgt. Geflügel-, Braten- und Fischplatten wurden geboten, dazu als Vorspeise eine Kartoffel-Lachs-Suppe und frische Salate. Als Dessert wurde Lebkuchencreme mit Sauerkirschen serviert.


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  • Senioren aus Bethanien besuchten Weihnachtsmarkt

    Stadt Neukirchen-Vluyn hatte Altenkrankenheim nach Bloemersheim eingeladen

    Das Moerser Altenkrankenheim Bethanien vor der Weihnachtstanne im Bloemersheim (v.l.n.r.): Heimbewohnerin Karoline Möhlendick (im Rollstuhl) mit der ehrenamtlichen Helferin Margret Wilhelms, Seniorin Hildegard Umlauf (im Rollstuhl) mit Ehrenamtlerin Gisela Keesen sowie Heimbewohner Gerd Hadamitzky mit Jessica Brunner, die im Altenkrankenheim ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. (Foto: KBM)
    Eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Bloemersheim konnten kurz vor Weihnachten einige Seniorinnen und Senioren des Moerser Altenkrankenheims Bethanien unternehmen. Knapp zwanzig zum Teil auf den Rollstuhl angewiesene Bewohnerinnen und Bewohner aus Bethanien sowie weitere zwei Dutzend haupt- und ehrenamtliche Helferinnen machten sich bei strahlendem Sonnenschein, knackigen Minustemperaturen und Schnee auf den Weg.

    Der Besuch in Bloemersheim war auf Einladung des Stadtmarketings Neukirchen-Vluyn und der Veranstaltergemeinschaft des Weihnachtsmarktes möglich geworden, die sämtliche Transportkosten für die zwei extra gecharterten Busse übernahmen und auch die Eintrittskarten sponserten. "Ohne die freundliche Unterstützung wäre die Fahrt mit insgesamt mehr als 50 Personen nicht möglich gewesen", dankte Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Bei Glühwein und Grünkohl genossen die Seniorinnen und Senioren die winterliche Atmosphäre in Bloemersheim. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, Weihnachtsdekoration oder Schmuck zu erwerben.

    Genossen die winterliche Atmosphäre in Bloemersheim (v.r.n.l.): Heimbewohnerin Karoline Möhlendick (im Rollstuhl) mit der ehrenamtlichen Helferin Margret Wilhelms, Seniorin Hildegard Umlauf (im Rollstuhl) mit Ehrenamtlerin Gisela Keesen sowie Heimbewohner Gerd Hadamitzky mit Jessica Brunner, die im Altenkrankenheim ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. (Foto: KBM)


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  • Nikolaus kam nach Bethanien

    Der Mann im roten Mantel besuchte Kinderklinik und Altenkrankenheim

    Ziemlich beste Freunde: Der kleine Patient Milow Klebedanz aus Moers beäugt den Nikolaus noch etwas distanziert. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Kommt der Nikolaus oder kommt er nicht, fragten sich dieser Tage die Kinder in der Kinderklinik Bethanien. Doch dann kam der Mann im roten Mantel tatsächlich, um alle kleinen Patientinnen und Patienten auf der Station G0 zu besuchen. "Ich habe für jeden von euch auch etwas mitgebracht", sagte der Nikolaus mit sehr, sehr tiefer Stimme. Klar, dass die zwanzig Kinder, die derzeit in Bethanien ihre Krankheiten auskurieren, gemeinsam mit Eltern, Krankenschwestern und Ärzteteam dem Nikolaus erst einmal ein Nikolaus-Lied anstimmten, bevor der Mann mit dem weißen Bart sich daran machen konnte, Geschenke und süße Leckereien zu verteilen.

    Sieht fast aus wie Krankenpfleger Oliver Potempa, ist aber der Nikolaus: Patientin Sarah Lassig aus Moers bekam von ihm auch eine Tüte mit Leckereien (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    "Wir laden den Nikolaus jedes Jahr zu uns in die Kinderklinik ein, damit er auch die Kinder besucht, die krank sind und im Moment nicht zu Hause sein können", sagte Kinderkrankenschwester Carmen Beck, die die Kinderstation G0 leitet. Für den Nikolaustag hatte Schwester Carmen gemeinsam mit ihrem Team den Stationsflur festlich geschmückt. Bei Tee, Kakao und Keksen herrschte schließlich an den langen Tischen den ganzen Nachmittag über freudige Erwartung. Alles was krabbeln, auf Krücken gehen oder im Rollstuhl rollen konnte war da, um das große Ereignis bloß nicht zu verpassen. "Ich wünsche euch Kindern, dass ihr schnell wieder gesund werdet, damit ihr zu Weihnachten alle wieder zu Hause seid", sagte der Nikolaus, bevor er zu anderen Kindern weitereilte.

    Margret Hanner (re.) von der Caritas-Konferenz St. Josef organisierte mit ihrem ehrenamtlichen Team die Nikolausfeier im Altenkrankenheim Bethanien. Heimleiter Ingo Ludwig (li.) dankte im Namen aller Bewohnerinnen und Bewohner. (Foto: KBM/fotolulu)

    Gleichzeitig mit der Kinderklinik hatte auch das Altenkrankenheim auf dem Bethanien-Gelände sein diesjähriges Nikolausfest begangen. Die Feier war, wie übrigens seit mehr als dreißig Jahren, vom Team der Caritas-Konferenz St. Josef um deren Vorsitzende Margret Hanner ausgerichtet worden. Die etwa dreißig ehrenamtlichen Kräfte der Caritas-Konferenz hatten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung kleine Überraschungen wie Weckmänner, Schokoladen-Nikoläuse und nicht zuletzt Segenssprüche mitgebracht. Für musikalische Unterhaltung und vorweihnachtliche Stimmung sorgte der Moerser Musiker Heinz Witte am Clavinova.


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  • Federweisser und Zwiebelkuchen in Bethanien

    Altenkrankenheim lud Bewohnerinnen und Bewohner zu Weinfest ein

    Weinfest im Garten des Altenkrankenheims Bethanien: Laura Müller (stehend) von der Hauswirtschaft der Senioreneinrichtung schenkte Bewohnerin Auguste Baumes (rechts) und einer Tischnachbarin zünftigen Federweisser ein.
    Die letzten warmen Tage nutzte das Altenkrankenheim Bethanien für ein zünftiges Weinfest unter freiem Himmel: Vor und in zwei großen Festzelten, die im Garten des Altenkrankenheims aufgebaut waren, servierte das Team der Hauswirtschaft den Seniorinnen und Senioren Federweisser, den man als gemeinhin Vorboten des Herbstes kennt. Als klassische Beilage gab’s frischen Zwiebelkuchen und Brot mit Kräuterbutter. „Bei einem richtigen Weinfest dürfen die traditionellen Beilagen natürlich nicht fehlen“, sagten die Weinfest-Organisatoren Oliver Hering und Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims.

    Für die richtige Atmosphäre hatten die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft alle Tische liebevoll mit Weintrauben, Orangen und Blumengestecken dekoriert. Musikalische Unterhaltung bot das bei Feiern im Seniorenheim gern gesehene Duo Müller und Müller mit passender Live-Musik. Für die Seniorinnen und Senioren gab es zudem Würstchen vom großen Schwenkgrill und Salat. Das Dessert aus Vanilleeis mit heißen Kirschen rundete den kulinarischen Nachmittag schließlich mit einer süßen Note ab. „Wir freuen uns mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über ein gelungenes Weinfest, das wir im nächsten Jahr ganz sicher wieder veranstalten werden“, so der Sozialdienst.


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  • Orientalisches Dinner erfreute Senioren

    Bauchtanz und Musaka im Altenkrankenheim Bethanien

    Ein Abend für alle Sinne: Beim diesjährigen Candlelight-Dinner im Altenkrankenheim Bethanien genoss Bewohnerin Hildegard Umlauf (m.) mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Hadamitzky (re.) den Bauchtanz von Tänzerin Lalima (li.) aus Oberhausen und ein orientalisches Menü. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Ein Hauch von 1001 Nacht wehte dieser Tage bei einem Candlelight-Dinner durch das Altenkrankenheim Bethanien: Lange Seidenschleier dämmten das Deckenlicht, dazu Laternen, Wunderlampen und Wasserpfeifen war auf den orientalisch dekorierten Tischen. Als Auftakt für den Dinner-Abend durfte eine richtige Bauchtänzerin natürlich nicht fehlen. Zu morgenländischen Klängen führte die unter dem Künstlernamen Lalima auftretende Anita Splitek aus Oberhausen Schleier- und Bauchtänze vor, die man in dieser aufreizenden Eleganz in Bethanien noch nicht gesehen hat.

    Als Highlight des Abends war zudem das Essen für den besonderen Anlass auf "arabisch" gestimmt. So servierten das Küchen- und Hauswirtschaftsteam unter der Leitung von Marlies Schürmann nach einer exotischen Hühnersuppe mit Krabbenbrot als Hauptgericht typisch türkische Kebap-Hackfleischbällchen. Wahlweise gab es griechisches Musaka mit Rindfleisch oder Curry-Putenbrust, dazu Reis oder orientalische Kartoffelplätzchen. Das Dessert aus Mango- und Kokoscreme rundete das Dinner schließlich mit einer süßen Note ab und überzeugte auch die letzten Zweifler. "Das war wirklich ein gelungener Abend, der den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gefallen hat“, freute sich Oliver Hering als Leiter des Sozialen Dienstes in der Senioreneinrichtung. So viel steht für Hering jedenfalls jetzt schon fest: Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall wieder ein Candlelight-Dinner geben.


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  • Brasilianischer Abend im Altenkrankenheim Bethanien

    Cocktails, Live-Musik und sonniges Wetter sorgten für tropische Stimmung

    Cocktails und Copacabana-Feeling: Den brasilianischen Abend im Park des Altenkrankenheims Bethanien feierten im Samba-Look die hundertjährige Wilhelmine Schleicher (li. mit Glas) und die 89-jährige Wilhelmine Schänzler (Mitte), die später das Brasilien-Quiz gewann. Auch Bewohnerin Waltraud Visser (re.) probierte gern einen von Hauswirtschafterin Simone Anders (stehend mit Tablett) gemixten Drink.
    Einen sprichwörtlich heißen Abend erlebten jetzt die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien: Bei schönstem Wetter und viel Sonnenschein hatte die Senioreneinrichtung für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Tage einen brasilianischen Abend im Park vor dem Haus organisiert. Für südamerikanische Atmosphäre sorgten zwei eigens aufgebaute und mit Brasilien-Fahnen dekorierte Festzelte, in denen Live-Musik und tropische Genüsse geboten wurden. So mixten an der Cocktailbar Edith Bruckmann und Simone Anders vom Team der Bethanien-Hauswirtschaft den ganzen Abend über exotische Drinks. Caipirinha, Pina Colada und andere Cocktails gab es natürlich frei Haus. Deftige Mahlzeiten kamen vom großen Schwenk-Grill, den die Hauswirtschaft an diesem Abend mit reichlich Grillfleisch belegte. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner waren zum Fest in farbenprächtigen Samba-Outfits erschienen – die Sehnsucht nach einem richtigen Sommer war offenbar sehr groß.

    Zum Wohle! Unter brasilianischer Flagge im geschmückten Festzelt stoßen die Bewohnerinnen Christine Nieporek (li.) und Brigitte Vinnbruck (re.), die dem Bewohnerbeirat des Altenkrankenheims angehört und kürzlich ihren 70. Geburtstag feierte, mit zwei Cocktails an.
    Für gute Unterhaltung in und vor den Festzelten sorgte Karl-Heinz Brackhage am E-Piano mit eingängigen Melodien. Der Evergreen „Am Zuckerhut“ erklang dabei ebenso wie Ohrwürmer aus der jüngeren Vergangenheit, etwa der berühmte „Ketchup-Song“, vor Jahren ein großer Sommerhit. Höhepunkt des Abends war ein Brasilien-Quiz, bei dem Fragen zur Hauptstadt, zur Landessprache und zur Währung richtig beantwortet werden mussten. Den tropischen Früchtekorb als Hauptpreis sicherte sich die 89-jährige Wilhelmine Schänzler mit fundiertem Wissen über das größte südamerikanische Land. Pluspunkte bekam Frau Schänzler auch für ihr zum Fest passendes Copacabana-Outfit. Als zweiten Preis gab es – übrigens für alle Partygäste – einen Eis-Gutschein, der in der hauseigenen Cafeteria eingelöst werden konnte.Organisiert wurde der brasilianische Abend vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims um dessen Leiter Oliver Hering. „Wir wollten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit dieser Veranstaltung einen schönen Abend im Park des Altenkrankenheims bereiten. Das scheint uns gelungen zu sein“, freute sich Hering.


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  • Altenkrankenheim Bethanien feierte Sommerfest

    Caritaskonferenz St. Josef sorgte wieder ehrenamtlich für Kulturprogramm

    Besuch aus dem Märchenwald: Beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien gaben sich als Darsteller von der Caritaskonferenz St. Josef ein Stelldichein (stehend v.l.n.r.): Ingrid Kirchhoff als Schneewittchen, Agnes Kolb als Rotkäppchen und Waltraud Wollschläger als einer der sieben Zwerge. Die Bewohnerinnen Margarete Salomon (sitzend li.) und Ilse Schmidt (re.) genossen den Nachmittag bei Erdbeerkuchen, Kaffee und einem Gläschen Likör.
    Hänsel und Gretel verirrten sich - im Altenkrankenheim Bethanien. Dort feierten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner das traditionelle Sommerfest. Mit dabei war, wie schon seit mehr als dreißig Jahren, die Caritaskonferenz St. Josef, deren Kulturprogramm unter dem Motto "Es war einmal …" einen märchenhaften Nachmittag versprach. Da durften natürlich weder Hänsel und Gretel fehlen noch die Hexe mitsamt Pfefferkuchen-Hexenhaus. Die Darsteller von der Caritaskonferenz St. Josef sorgten als Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Zwerge sowie als kleiner Muck verkleidet für gute Unterhaltung. Und die 15 kleinen Bauchtänzerinnen, die später im Programm des Sommerfests auftraten, kamen von der Gebrüder-Grimm-Schule - ziemlich passend für einen Märchennachmittag, den Margret Hanner als Leiterin der Caritaskonferenz moderierte. Für die Livemusik an den schwarz-weißen Tasten sorgte Heinz Witte.

    "Seit Eröffnung des Altenkrankenheims Bethanien vor 35 Jahren feiern wir jedes Jahr ein Sommerfest. Wir kommen immer wieder gern", sagte Margret Hanner. Etwa dreißig Menschen engagieren sich dafür unter dem Dach der Caritaskonferenz ehrenamtlich. Zu ihnen gehören etwa Horst Günter Schürings und seine Frau Ursula von der Moerser Tafel auf der Klever Straße. Während Herr Schürings beim Sommerfest in die Rolle des Hänsels schlüpfte, brillierte seine Frau Ursula zur Freude des Publikums als ziemlich böse Hexe. Für den Kaffeeklatsch hatte das Hauswirtschaftsteam des Altenkrankenheims um Marlies Schürmann Erdbeerkuchen und Torte aufgefahren. Dazu gab es zur Feier des Tages selbst gemachte Erdbeerbowle und - für die getränketechnisch robusteren Gäste - einen hochprozentigen Likör zum Probieren. Beim Wetter wollten sich die Veranstalter indes auf keine Experimente einlassen. Wegen des oft unbeständigen Himmels war das Sommerfest kurzfristig vom Park vor dem Altenkrankenheim in die Cafeteria des Hauses verlegt worden. So konnten Hänsel und Gretel die Hexe ohne Regenschirm besiegen und schafften es, trockenen Fußes wieder aus dem Märchenwald.


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  • Brigitte Vinnbruck wurde 70 Jahre alt

    Blumen und Glückwünsche für Vorsitzende des Bewohnerbeirats im Altenkrankenheim Bethanien

    Blumen von Pflegedienstleiter Volker Erdmann (re.) bekam dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien die Heimbeirats-Vorsitzende Brigitte Vinnbruck.
    Über einen großen Blumenstrauß und viele gute Wünsche von Pflegedienstleiter Volker Erdmann freute sich dieser Tage Brigitte Vinnbruck im Altenkrankenheim Bethanien. Die Bewohnerin und Vorsitzende des Bewohnerbeirats konnte jetzt ihren 70. Geburtstag begehen. "Normalerweise sind sie es ja, die als Beiratsvorsitzende den anderen gut 250 Bewohnerinnen und Bewohnern im unserem Hause persönlich gratuliert. Aber heute kommen wir alle zu ihnen", gratulierte Pflegedienstleiter Erdmann der hocherfreuten Jubilarin.

    Vor anderthalb Jahren war Brigitte Vinnbruck vom Repelner Markt in das Altenkrankenheim Bethanien gezogen, wo sie sich gut aufgehoben und gut versorgt fühlt. Mit dem Vorsitz des ehrenamtlichen Bewohnerbeirats fand sie in Bethanien zudem recht schnell eine neue Lebensaufgabe, die sie erfüllt und die sie jeden Tag sehr ernst nimmt. "Der Beirat kümmert sich um die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner hier im Haus, er hat deshalb eine wichtige Funktion. Wir besprechen zum Beispiel Verbesserungsvorschläge und geben sie an die Leitung des Hauses weiter. Das ist ein gutes Miteinander. Für Probleme finden wir in den meisten Fällen eine Lösung", berichtet sie über ihre Tätigkeit. "Als Beiratsvorsitzende höre ich mir an, was die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Herzen haben. Ich bemühe mich um jeden."

    Wenn der Bewohnerbeirat einmal nicht ihren ganzen Einsatz verlangt, geht Frau Vinnbruck ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nach, der Seidenmalerei. Außerdem pflegt die aktive Seniorin engen familiären Kontakt zu ihrer Schwester und ihrer Nichte. "Ich bin ja noch eine recht junge Bewohnerin hier in Bethanien", sagt sie mit Blick auf ihre Stellvertreterin im Beirat, die kürzlich ihren 100. Geburtstag feierte. Man merkt: Brigitte Vinnbruck gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Sie hat noch viel vor.


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  • Ehrenamtler aus Bethanien reisten nach Koblenz

    Altenkrankenheim hatte freiwillige Kräfte zum Tagesausflug eingeladen

    Die Ehrenamtler des Altenkrankenheims Bethanien in Koblenz am Deutschen Eck vor der Rheinseilbahn, die seit der Bundesgartenschau die linke Rheinseite und den Ehrenbreitstein am anderen Rheinufer (im Hintergrund) verbindet.
    Mit einem Reisebus und jeder Menge guter Laune machten dieser Tage mehr als vierzig ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Moerser Altenkrankenheims Bethanien einen Tagesausflug nach Koblenz. Für die reiselustige Truppe ging es bereits frühmorgens los, um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten möglichst umfassend besichtigen zu können. Viele Eindrücke von der über 2000-jährigen Stadtgeschichte konnte die Moerser Gruppe während einer Führung durch die Koblenzer Altstadt gewinnen. Am traditionsreichen Deutschen Eck, wo Mosel und Rhein zusammenfließen, kehrten die Besucher schließlich in das bekannte Restaurant „Wacht am Rhein“ ein. Dort erwartete die Ausflügler zur Stärkung ein Drei-Gänge-Menü.

    Anschließend konnten die aus Moers angereisten Gäste die Stadt auf eigene Faust erkunden. Nach einem Kaffeeklatsch ging es dann am späten Nachmittag zurück an den Niederrhein. Zu der Tagesfahrt hatte das Altenkrankenheim Bethanien wie in jedem Jahr alle ehrenamtlichen Kräfte eingeladen - als Dankeschön für den selbstlosen Einsatz der Ehrenamtler in der Senioreneinrichtung. „Für alle Mitgereisten war es ein toller Tag in
    Koblenz, der sicher in schöner Erinnerung bleiben wird“, sagte Margot Kläckes und Oliver Hering vom Sozialen Dienstes des Bethanien-Altenkrankenheims, die die Reise organisiert hatten.


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  • Bethanien baut für 14 Mio. Euro Altenkrankenheim komplett um

    Hauptgebäude von 1976 wird kernsaniert, Senioren-Apartments vergrößert


    So wird das Gebäude nach dem Umbau aussehen: Große, bis fast zum Fußboden reichende Fenster im französischen Stil sorgen in den Einzel-Apartments dann für eine freundlich-helle Atmosphäre. (Grafik: Carré)

    Am Altenkrankenheim Bethanien arbeiten die Kräne: Das ältere und größere der beiden Gebäude wird in den nächsten zwei Jahren komplett saniert. "Kernsanierung und Umbau des 1976 eröffneten Gebäudes werden 14 Mio. Euro kosten", sagt Heimleiter Ingo Ludwig. Mit der Baumaßnahme hat sich Bethanien viel vorgenommen. "Von außen betrachtet wird sich nur die Fassade ändern, allerdings bleibt auch im Inneren kaum ein Stein auf dem anderen." Der vom Duisburger Architektur- und Ingenieurbüro Carré realisierte Umbau soll das Gebäude vor allem den veränderten Bedürfnissen von Bewohnerinnen und Bewohnern anpassen. "Zweibettzimmer, wie sie in den 70er Jahren noch Standard waren, sind heute nicht mehr üblich", erläutert Ludwig. Nach dem Umbau wird das Gebäude zu 80 Prozent aus Einzel-Appartements mit jeweils eigenem Badezimmer verfügen.

    Größere Apartments mit französischen Fenstern"Insgesamt wird sich die Anzahl der Apartments pro Wohnbereich durch die Baumaßnahmen von jeweils 42 auf 35 verringern", berichtet Heimleiter Ludwig. Die Wohnqualität steige dadurch deutlich. Für die neuen Apartments sind demnach so genannte französische Fenster geplant, die von der Decke bis fast zum Boden reichen. "Dadurch werden die Zimmer heller, zudem haben dann auch bettlägerige Bewohner immer einen bequemen Blick auf das Parkgelände ums Haus." Standard werden zudem elektrische Rollos an den Fenstern, dazu eigene Kühlschränke, warme Farben an den Wänden und bei den Fußbodenbelägen, dazu Zimmerdecken mit indirekter Beleuchtung über dem Bett. "Indirektes Licht blendet Senioren im Bett nicht." Im Bad wird das Licht über Bewegungsmelder gesteuert werden. "Ältere Menschen finden nachts den Lichtschalter nicht, wenn sie schlaftrunken ins Bad gehen. Mit Bewegungsmeldern lässt sich die Gefahr von Stürzen mindern, die in solchen Situationen im Dunkeln besteht", erklärt Ludwig. Für Sicherheit und Privatsphäre werden Türschloss-Systeme sorgen, wie man sie aus Hotels kennt. Mit einer Chipkarte hat außer der Bewohnerin oder dem Bewohner nur das Pflegepersonal jederzeit ungehinderten Zutritt. "Wichtig für Notfälle", sagt Ludwig.

    Indirektes Licht und warme Raumatmosphäre: Heimleiter Ingo Ludwig in dem bereits fertig gestellten Muster-Zimmer, an dem sich die Einrichtung der anderen Apartments orientieren wird. (Foto: KBM: Engel-Albustin)
    In jedem Wohnbereich des Gebäudes werden weiterhin voll ausgestattete Wohnküchen mit besonderen Wärmetheken eingerichtet - für gemeinsame Erlebnisse in Kochgruppen, aber auch für die alltäglichen Mahlzeiten. "An den Wärmetheken können die Bewohnerinnen und Bewohner die Mahlzeiten von Servicekräften zusammenstellen lassen. Gerade für desorientierte Menschen, die die Essenszeiten sonst vergessen, sind Gerüche oder Geräusche wie Tellerklappern wichtige Signale, die ihnen sagen: Ach ja, jetzt gibt es Essen! Diese Sinnlichkeit wollen wir unbedingt unterstützen", erklärt Ludwig. Der Umbau bietet dazu nun das richtige Ambiente. "Die Zeit der Essensanlieferung auf fertigen Tabletts mit luft- sowie blickdicht verpackten Mahlzeiten ist damit im Altenkrankenheim Bethanien vorbei", betont Ingo Ludwig. "Die Bewohner sollen die ihnen zu Auswahl stehenden Mahlzeiten riechen, sehen und probieren können, bevor sie sich für die Zusammenstellung ihres persönlichen Wunsch-Menüs entscheiden." Für jeden der insgesamt vier Wohnbereiche in dem Gebäude wird Servicepersonal neu eingestellt werden.

    Salon im englischen Stil mit Bibliothek
    Während im Erdgeschoss die - derzeit in Container ausgelagerten - Verwaltungsbüros nahezu unverändert bleiben, soll der nur wenige Meter entfernt liegende Eingangsbereich des Hauses ein völlig neues Gesicht bekommen. Ein schöner Empfangstresen ist geplant, dazu ein Salon im englischen Stil mit großer Bibliothek. Außerdem wird ein Kaminzimmer eingerichtet, in dem es wegen geltender Brandschutzauflagen allerdings kein offenes Feuer geben darf. "Zwar müssen wir aus Gründen der Brandsicherheit kleine Kompromisse machen, aber es wird ein Kaminzimmer mit viel Atmosphäre und einem zumindest täuschend echt aussehenden Feuer geben", so Ludwig. "Der Umbau des Gebäudes ermöglicht es uns, die heute geltenden Auflagen in Sachen Fluchtwege und Brandschutz hundertprozentig zu erfüllen. Das ist uns sehr wichtig."

    Die für den Transport durchbohrten Beton-Elemente der Fassade des Altenkrankenheims Bethanien hat der Kran schon abgenommen: Heimleiter Ingo Ludwig (re.) und Projektleiter Marcus Eidmann begutachten die Baustelle. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    In diesen Tagen wurde mit den Bauarbeiten an der Ostfassade des Gebäudes begonnen. Die Apartments auf dieser Gebäudeseite stehen schon seit ein paar Wochen leer, die Bewohnerinnen und Bewohner waren nach und nach in das kleinere Nebengebäude umgezogen. Von der Fassade des Hauptgebäudes entfernen Kräne jetzt zunächst die großen Betonelemente. In gut zwei Jahren wird das Altenkrankenheim Bethanien dann Neueröffnung feiern, freut sich der Heimleiter. Zeitlich eng abgestimmte Bauarbeiten seinen allerdings immer auch mit ungeplanten Überraschungen und Verzögerungen verbunden, wie jeder Häuslebauer aus eigener Erfahrung wisse. "Das eine oder andere zusätzliche graue Haar habe ich deswegen bereits fest eingeplant", sagt Heimleiter Ludwig mit Augenzwinkern.


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  • Wilhelmine Schleicher wurde hundert Jahre alt

    Seniorin lebt seit zwei Jahren im Altenkrankenheim Bethanien. Am Sonntag (24.6.) wird groß gefeiert

    Feierstimmung in Zimmer 121: Zum 100. Geburtstag gab's im Altenkrankenheim Bethanien Glückwünsche und Blumen für Wilhelmine Schleicher vom stellvertretenden Moerser Bürgermeister Otto Laakmann (hinten links) und Bethanien-Heimleiter Ingo Ludwig.
    Eine glücklich strahlende Seniorin nimmt dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien Glückwünsche und Blumen entgegen. Grund ist der 100. Geburtstag, den Wilhelmine Schleicher jetzt begehen konnte. Als erste Gratulanten klopften der stellvertretende Moerser Bürgermeister Otto Laakmann und Bethanien-Heimleiter Ingo Ludwig an die Tür des extra mit Luftschlangen und Ballons geschmückten Apartments Nr. 121 in dem die Seniorin seit zwei Jahren lebt. "Hier in Bethanien bin ich zu Hause, hier fühle ich mich wohl", sagt die geistig topfitte und Pensionärin.

    Ihren Ruhestand verbringt die Pensionärin beim Bingo, sie geht in die Singegruppe, macht Seidenmalerei und liest viel. "Sie sehen ja, wie viele Bücher bei mir in den Regalen stehen", erzählt sie. Außerdem engagiert sie sich als stellvertretende Vorsitzende des Bewohnerbeirats für die Belange der Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien. Nach wie vor engagiert sich Wilhelmine Schleicher zudem in ihrer evangelischen Gemeinde. "Ich bin viel unterwegs. Ich brauche Menschen um mich herum. Mein ganzes Leben lang hatte ich immer schon mit Menschen zu tun."

    Am 20. Juni 1912 war Wilhelmine Schleicher geboren worden. Ihre Eltern verlor die junge Frau, die kaum älter als Dreißig war, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bei einem alliierten Bombenangriff auf Krefeld. Mit ihrem Mann hatte sie fünfzig Jahre lang in Stolberg bei Aachen gelebt und dort ein Geschäft geführt. Aus der Ehe gingen ihre inzwischen 72-jährige Tochter und ihr jetzt 69-jähriger Sohn hervor. "Außerdem habe ich fünf Enkel und 5 Urenkel", berichtet die Jubilarin sichtlich stolz.

    Von diversen Tricks und Mittelchen zur Erlangung hohen Alters hält sie übrigens nichts. Bei der Frage nach dem berühmten Glas Schnaps am Morgen und der Zigarette am Abend winkt sie lachend ab. "Nein, weder das Eine noch das Andere. In meiner Jugend habe ich aber viel Sport gemacht." Ausreichend Kondition für Geburtstagsfeier dürfte da auf jeden Fall noch vorhanden sein. Am Sonntag (24. Juni 2012) wird im Moerser Hotel Van Der Valk groß gefeiert, die Verwandten reisen extra aus Aachen und sogar Lübeck an. "Die Familie besteht aus knapp dreißig Leuten - und wir verstehen uns alle gut!"


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  • Seniorin feiert 102. Geburtstag

    Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Bewohnerin Gertrud Oelke zum Wiegenfest am 3. Juni

    Im Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Heimleiter Ingo Ludwig (li.) der Bewohnerin Gertrud Oelke zum 102. Geburtstag formvollendet dem mit einem riesigen Blumenstrauß.
    Ein wenig staunt sie dann doch, als Heimleiter Ingo Ludwig mit einem riesigen Blumenstrauß vor ihr steht und formvollendet zum Geburtstag gratuliert. "Ist denn wirklich schon wieder ein Jahr rum?", fragt Gertrud Oelke. Doch ihr verschmitztes Lächeln verrät: Diese Überraschung ist ein bisschen gespielt. Denn ja, tatsächlich ist schon wieder ein Jahr rum und Frau Oelke feiert somit ihren 102. Geburtstag. Am 3. Juni 1910 geboren lebt die Seniorin seit einiger Zeit in einem gemütlichen Apartment im Altenkrankenheim Bethanien. Dort erfreut sie sich robuster Gesundheit und hat sich, umsorgt von Pflegepersonal und betreut von ihrer Tochter Edelgard, einen herzerfrischenden Humor bewahrt. Als sie beispielsweise vor zwei Jahren zum 100. Geburtstag gefragt wurde, mit welchem Trick sie denn so alt werden konnte, gab sie zur Antwort, sie habe es sich ja nicht vorgenommen, es sei "einfach passiert".

    Den vielen heiß diskutierten Geheimrezepten zur Erlangung biblischen Alters fügte sie somit beizeiten ein denkbar einfaches hinzu: Nimm Dir nicht vor, die Hundert zu überschreiten - dann klappt das schon ganz von allein. Hat ja auch, wofür die Jubilarin das beste Beispiel ist. Hinfort also mit Seniorenfrühsport und quälenden kalten Duschen im Winter, hinfort mit gesundem aber leider auch kargem Essen, hinfort erst recht mit dem täglichen Glas Schnaps auf die arme, langlebige Leber. Frau Oelke hat einfach die bessere Methode parat, die da lautet: Tu das, was dir im Alter Freude macht und sei glücklich über dein langes Leben. Für Gertrud Oelke sind es vor allem zwei Dinge, die sie nicht missen möchte. Zum einen die regelmäßigen Besuche ihre in Moers lebenden Tochter Edelgard und zum anderen ihr eifrig gepflegtes Hobby, die Seidenmalerei. Der jeden Montag im Altenkrankenheim Bethanien angebotene Kurs findet nie ohne sie statt. Und wenn doch, dann wahrscheinlich nur, weil bei ihr mal wieder ein dreistelliger Jahrestag ansteht, zu dem Frau Oelke wie gewohnt listig die Augenbrauen über den Brillenrand hebt und einmal mehr mit gespielter Ahnungslosigkeit fragen darf, ob wirklich schon wieder ein Jahr rum sei. Ein Jahr? Nein, Frau Oelke, ein ganzes Jahrhundert - und noch ein paar Jährchen mehr. Herzlichen Glückwunsch!


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  • Altenkrankenheim pilgerte nach Kevelaer

    Ökumenische Andacht in der Kerzenkapelle

    Zu einem ökumenischen Gottesdienst pilgerten mehr als 60 Menschen aus dem Moerser Altenkrankenheim Bethanien mit Pastoralreferent Reiner Ottersbach (ganz links) nach Kevelaer.
    Wenn das Altenkrankenheim Bethanien eine Pilgerfahrt antritt, freuen sich Moerser Autoverleihe und Busunternehmen: Mit vier PKW, drei Sprintern und einem eigens gecharterten NIAG-Bus machten sich dieser Tage mehr als sechzig Menschen auf den Weg zur traditionellen Pilgerreise nach Kevelaer. Gut die Hälfte der Gruppe setzte sich aus Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims zusammen, mehr als zwanzig von ihnen hochbetagt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Zur Betreuung und Unterstützung aller Seniorinnen und Senioren waren elf hauptamtliche Kräfte aus dem Pflege- und Sozialdienst des Altenkrankenheims sowie rund 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mitgereist.

    Nach Ankunft in Kevelaer hatte es zunächst einen Einkaufbummel und eine Stärkung bei zünftigen rheinischen Mittagsgerichten gegeben. Am Nachmittag hielt der mitreisende, auch im Altenkrankenheim Bethanien tätige Pastoralreferent Reiner Ottersbach in Kevelaers Kerzenkapelle eine ökumenische Andacht. "Sagt den Verzagten: habt Mut", lautete das Motto der Pilgerreise in diesem Jahr. Später ging es noch ins Umland zum Bauernhofcafé Binnenheide, wo die Pilgerfahrt bei einer Kaffeetafel und gemeinsamem Singen zur Gitarrenmusik ausklang. "Die jährlichen Pilgerreisen sind ein fester Bestandteil des Freizeitangebots im Altenkrankenheim Bethanien. Vielen Menschen bedeuten diese Reisen sehr viel, nicht nur aus religiösen Gründen", bilanzierten Margot Kläckes und Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Beide Mitarbeiter hatten die Reise organisiert und betonten, dass im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder gepilgert werden soll.


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  • Gemeinsamer Nachmittag von Jung und Alt

    Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien besuchten Kindergarten Kurze Straße

    Gemeinsame Lesestunde von Jung und Alt: Die Kinder Leander, Lex, Paul, Chaymaa und Emelie ganz vorn sowie Joline, Nico, Lara und Lea in der zweiten Reihe bekamen in ihrem Kindergarten Kurze Straße netten Omi-Besuch aus dem Altenkrankenheim Bethanien. Mit dabei waren (v.r.n.l.) die Seniorinnen Wilhelmine Schleicher, Lieselotte Höffken, Ruth Soyke, Anneliese Günzel sowie Bernd Mark und Renate Konze als ehrenamtliche Helfer den Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim.
    Einen Besuch im Moerser Kindergarten Kurze Straße machten dieser Tage wieder die Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien. "Zwischen dem Kindergarten und unserer Einrichtung gibt es regelmäßige Besuche und gemeinsame Nachmittage von Jung und Alt", berichtet Margot Kläckes als stellvertretende Leiterin des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim. "Erst zu Ostern waren die Kinder aus dem Kindergarten Kurze Straße bei uns und haben mit den Bewohnerinnen Ostereier bemalt", so Kläckes.

    Bei den Gegenbesuchen im Kindergarten gab es allerdings bislang immer ein kleines Problem, denn die Seniorinnen aus Bethanien sind zum überwiegenden Teil auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen. Da war bislang sprichwörtlich kein Durchkommen im Kindergarten. Doch nach dem Umbau gibt es dort nun ebenerdige Zugänge, breite Türen und sogar eine rollstuhlgerechte Toilette wie Margret Wanigesinghe als Leiterin des Kindergartens und ihre Kollegin Marina Polm bei einem Rundgang durch die Einrichtung erläuterten.

    Zu einem gemütlichen Beisammensein kam es nach dem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Katzen-Gruppe, wo Pädagogin Marina Polm Kindern und Seniorinnen aus dem Bilderbuch die bekannte Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt vorlas. Später wurden gemeinsam Frühlingslieder gesungen. Für eine Stärkung sorgten schließlich selbstgebackenen Waffeln. Die gab's natürlich mit viel Schlagsahne, so wie es sich für kleine und große Nimmersatts nach einem abwechslungsreichen Tag gehört.


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  • Bethanien feiert Ostern

    Jung und Alt stimmten sich auf das Fest ein

    Die Kinder von der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule wissen jetzt, dass es den Osterhasen wirklich gibt, denn Küchenchef Ralph Stamm und sein Kollege Norbert Hüfken (hinten li. und re.) haben den Hoppelhasen beim Verstecken von bunten Eiern zwischen im Park des Krankenhauses gesehen.
    Den Osterhasen gibt es wirklich. Das jedenfalls kann das Küchenteam im Bethanien-Krankenhaus bestätigen. Gerade hatten sich Küchenchef Ralph Stamm und Mitarbeiter Norbert Hüfken im Park auf dem Krankenhausgelände auf die Suche nach dem Hasen gemacht, da meldeten ganz in der Nähe die Kinder aus der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule schon die ersten Funde: Zwischen Osterglocken und den ersten grünen Büschen hatte der Hase doch tatsächlich für jedes Kind ein kleines Osternest aus Schokolade und bunten Eiern bereitet - pünktlich zum Fest. "Wir haben den Osterhasen noch ganz hinten durch die Bäume hoppeln sehen, dann war er weg", schworen die beiden Küchen-Mitarbeiter. Silvia Brottmann als Leiterin der Krabbelgruppe konnte das nur bestätigen. "Wir suchen hier jedes Jahr Ostereier mit den Kindern der Krabbelgruppe." Augenzwinkernd fügt sie hinzu: "Ich nehme an, der Osterhase rechnet fest damit, dass die Kinder hier suchen, denn bislang haben sie immer etwas gefunden."

    Im Altenkrankenheim Bethanien feiern (v.l.n.r.) Bewohnerin Johanna Eiserich, Inge Schumacher als ehrenamtliche Mitarbeiterin Cornelia König, Auguste Baumers, Altenpflegehelferin Silvia Kollmann und Irmgard Kunath das diesjährige Osterfest
    Auch im nahe gelegenen Altenkrankenheim Bethanien muss der Osterhase anschließend vorbeigekommen sein. Dort stimmten sich beim traditionellen Osterfrühstück Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung gemeinsam mit ihren Angehörigen und Mitarbeitern auf das Fest ein. In der schön geschmückten Cafeteria hatte das Team der Hauswirtschaft für ein entsprechendes Ambiente natürlich auch auf den Tischen gesorgt: Dort standen Blumenschalen mit kleinen Osternestern, dazu Narzissen und Hyazinthen und nicht zuletzt Schokoladenhasen an jedem Platz. Nach einem zünftigen Frühstück begrüßten die Anwesenden das Frühjahr dann mit Sekt, einem Gedicht und gemeinsam gesungenen Frühlingsliedern - begleitet vom Singekreis der im Altenkrankenheim tätigen Ehrenamtler und Horst Barthel an der Gitarre.


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  • Dank für ehrenamtliches Engagement

    Altenkrankenheim Bethanien lud zur Feierstunde

    Helfen gern ehrenamtlich im Altenkrankenheim Bethanien (von links vorn): Margret Hanner, Eva Igla, Elisabeth Beyer, Hildegard Veltges, Renate Schroer, Maria Pawlinski, Annedore Löll, Hildegard Weiss und Edeltraud Marx vom großen Freiwilligen-Team der Senioreneinrichtung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Ein herzliches Dankeschön vom Altenkrankenheim Bethanien gab es dieser Tage für alle ehrenamtlich tätigen Kräfte der Einrichtung. Zu der inzwischen schon traditionellen "Dankeschön-Feierstunde" hatte Heimleiter Ingo Ludwig die mehr als achtzig freiwilligen Helferinnen und Helfer in die Senioreneinrichtung geladen. Bei Kaffee und, wie Ludwig betonte, "viel Kuchen" gab es gute Laune und Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. "Wir möchten uns mit diesem Nachmittag bei allen Ehrenamtlern bedanken, die in den vergangenen zwölf Monaten die Menschen im Altenkrankenheim Bethanien engagiert und liebevoll betreut haben", sagte Heimleiter Ludwig in einer kleinen Begrüßungsansprache. Es sei schön zu wissen, dass viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer schon sehr lange im Altenkrankenheim Bethanien tätig seien. "Deswegen gehe ich mal ganz stark davon aus, dass sie sich hier bei uns sehr wohl fühlen", so Ludwig unter Zustimmung und Beifall der geladenen Gäste.

    Die freiwilligen Helferinnen und Helfer kümmern sich im Altenkrankenheim um ein breites Aufgabenspektrum. So fahren sie die Seniorinnen und Senioren mit dem hauseigenen, behindertengerechten Bus, sie begleiten Bewohnergruppen bei Ausflügen oder machen mit den älteren Menschen Besorgungen. Sie betreiben außerdem auf den jeweiligen Wohnbereichen eine mobile Bibliothek mit Bücherwagen, sie unterstützen bei der Einzel- oder Gruppenbetreuung oder sie engagieren sich in der stationären Hospizgruppe. Nicht wegzudenken sind die Helferinnen und Helfer auch bei der Begleitung von vielen Festen im Altenkrankenheim, angefangen vom Frühlingsfest über Grillabende bis hin zum jährlichen Weihnachtsessen.

    "Ehrenamtliches Engagement heißt für uns, Teil einer ganzheitlichen Pflege und Betreuung zu sein", betonte Heimleiter Ingo Ludwig anlässlich der Feierstunde. "Die selbstlos tätigen Kräfte unterstützen dabei hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen Bereichen, und ermöglichen den hier lebenden Seniorinnen und Senioren die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben." Ohne diesen Einsatz wäre "schon allein das umfassende Freizeitangebot in dieser Form wohl nicht möglich", sagte Ludwig. Deswegen dankte der Heimleiter vor allem im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner, die vom Engagement der Ehrenamtler jeden Tag ganz besonders profitierten. Und zur Freude der Anwesenden lud Heimleiter Ludwig alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler auch diesmal wieder zu einer Dankeschön-Tagestour ein - in diesem Jahr soll es nach Koblenz gehen.


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  • Bethanien gratulierte Senioren zum Geburtstag

    Bei einem großen Geburtstagsessen im Altenkrankenheim feierten 24 Bewohnerinnen und Bewohner ihren Jahrestag

    Bei einer gemeinsamen Feier im Altenkrankenheim Bethanien servierte Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann (stehend) mit Ihrem Team Kaffee und Kuchen für die 97-jährige Seniorin Rosa Magolei (in weißer Bluse mit Kette) und dreiundzwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner, die im Quartal zuvor Geburtstag hatten. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zu einer gemeinsamen Feier lud unlängst das Altenkrankenheim Bethanien die 24 Bewohnerinnen und Bewohner ein, die im letzten Quartal des Jahres 2011 Geburtstag hatten. In gemütlicher Atmosphäre servierte das Team um Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann rheinische Spezialitäten aus der Bethanien-Küche. „Ihnen allen wünschen wir viel Glück und Gesundheit“, gratulierte Hauswirtschafterin Schürmann den Seniorinnen und Senioren. Die konnten in den Wochen zuvor immerhin Geburtstage zwischen dem 80. und dem 97. Lebensjahr begehen. Zu letzteren gehörte etwa die Bewohnerin Rosa Magolei, die am 19. Dezember 1915 auf die Welt gekommen ist.

    Dass solche Anlässe gebührend in größerer Runde gefeiert werden müssen, ist im Altenkrankenheim Bethanien Selbstverständlichkeit und Tradition. Eine gemeinsame Feier aller hochbetagten Geburtstagskinder steht daher in jedem Quartal auf dem Programm. Und immer sorgt das Hauswirtschaftsteam geradezu rührend um das Wohlergehen aller Jubilarinnen und Jubilare, angefangen von der Bewirtung bis zum jeweils extra für den Anlass zusammengestellten Menü.

    Auf der Karte standen diesmal rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rothkohl sowie Filetgeschnetzeltes mit Salzkartoffeln und Rosenkohl zur Auswahl. Zum Dessert wurde Eiscreme an Himbeeren serviert. Für die passende musikalische Untermalung bei der Feier sorgte am Clavinowa der im Altenkrankenheim Bethanien tätige Ehrenamtler Richard Weiss, der viele Lieder aus der Jugendzeit der jetzigen Senioren zum besten gab.


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  • Karneval auch am Krankenbett

    Kinderprinzenpaar Fabian II. und Sophie I. verlieh Bewohnerin Augustine Neumannim Altenkrankenheim Bethanien den Orden des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (83)

    Berührende Ordensübergabe: Das Kinder- und Jugendprinzenpaar Sophie I. und Fabian II. verleih der inzwischen bettlägerigen aber zeitlebens karnevalsbegeisterten Bewohnerin Augustine Neumann (83) beim Besuch im Altenkrankenheim Bethanien einen Karnevalsorden. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Mit einer zünftigen Karnevalsparade marschierte dieser Tage das Kinder- und Jugendprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) ins Altenkrankenheim Bethanien ein. In der vom Hauswirtschaftsteam mit bunten Luftballons und Luftschlangen geschmückten Cafeteria des Seniorenheims wurden Fabian II. und Sophie I. von den Bewohnerinnen und Bewohnern begeistert mit einem dreifachen „Bethanien Helau!“ empfangen. In Begleitung von Pagin Jana Krebs, Minister Jan Bochwitz und KGK-Vizepräsident Rainer Fischer stimmte das junge Prinzenpaar die Senioren zunächst mit Mottoliedern auf die fünfte Jahreszeit ein. Anschließend kam es zur traditionellen Ordensübergabe, bei der natürlich viele Bützchen vergeben wurden.

    Emotionaler Höhepunkt war die Übergabe des KGK-Ordens an die inzwischen bettlägerige Altenkrankenheim-Bewohnerin Augustine Neumann. Pflegepersonal und Sozialdienst der Einrichtung hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Seniorin wie schon in den vergangenen Jahren an der Karnevalsfeier in der Cafeteria teilnehmen kann - trotz gesundheitlicher Einschränkung. Die leidenschaftliche Karnevalistin erschien in ihrem Bett selbstverständlich verkleidet und sogar ums Bett selbst ringelten sich die Luftschlangen herum. „Frau Neumann hat immer gerne und mit viel Spaß Karneval gefeiert. In den fast dreißig Jahren, die sie nun in unserer Einrichtung lebt, hat sie keine hauseigene Karnevalsfeier verpasst“, berichtete Margot Kläckes vom Sozialen Dienst der Einrichtung über die dreiundachtzigjährige Seniorin. Augustine Neumann war 1984 in Bethanien eingezogen.

    Als Dankeschön des Altenkrankenheims an das närrische Kinderprinzenpaar überreichte das Seniorenheim einen selbst gebastelten Bethanien-Orden an Fabian II. und Sophie I. „Wir freuen uns, dass das Kinder- und Jugendprinzenpaar uns jedes Jahr so viel Freude und gute Laune mitbringt. Wir wünschen dem Prinzenpaar und dem gesamten Hofstaat besonders tolle Tage“, so die Sozialdienstmitarbeiterin Kläckes. Für die Kinder-Prinzessin des Nachwuchswuchs-Dreigestirns gab’s zudem noch einen großen Blumenstrauß und süßen Proviant für die noch anstehenden anstrengenden Auftritte der jungen Jecken.

    Weitere Höhepunkte bei der Feier erlebte das Publikum schließlich mit der Tanzgruppen St. Martinus aus Repelen sowie den Bambini- und Teenie-Garden der Karnevalsgesellschaft Fidelio. Bereits zum zweiten Mal sang der Kinderchor Kinder in Takt. Für musikalische Stimmung an den schwarz-weißen Tasten sorgte zudem der in Bethanien immer gern gesehene Karl-Heinz Brackhage mit viel Schunkelmusik. Dafür, dass bei den bekanntesten Karnevalsschlagern alle Stimmbänder in Bethanien gut geölt sind, hatte die Senioreneinrichtung entsprechend gesorgt. "Natürlich haben wir zur Feier des Tages eine ausreichende Menge kleiner Schnäpse und Eierlikör zur Bekämpfung allzu trockener Kehlen parat“, betonte augenzwinkernd Margot Kläckes. Die Sozialdienst-Mitarbeiterin des Altenkrankenheims hatte auch in diesem Jahr wieder als Moderatorin gekonnt durch das Programm geführt - als "Magd Magda" in "Ommas Kittel", wie sich selbst beschrieb.
    Närrische Gesangseinlage: Zur großen Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien gaben Fabian II. und Sophie I. ihr Mottolied zum Besten. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)


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  • "Man tut was man kann" für ein sehr hohes Alter

    Die Duisburgerin Luise Bergstein feierte 100. Geburtstag. Die Seniorin aus Beeck lebt jetzt im Moerser Altenkrankenheim Bethanien

    Sind es vielleicht die guten Gene in der Familie, die Luise Bergstein dieser Tage den 100. Geburtstag feiern ließen? Bergsteins Nichte Edelgard Hewel jedenfalls ist davon überzeugt. „In unserer Familie haben eigentlich alle ein hohes Alter erreicht“, sagt die inzwischen selbst 72-jährige Hewel mit Blick auf ihre rüstige Tante.

    Im Januar 1912 war Luise Bergstein in Duisburg-Beeck geboren worden. Dem Duisburger Stadtteil blieb sie bis auf zwei Abwesenheiten treu, die im Verhältnis zu ihrem langen Leben aber eher wie kurze Ausflüge erscheinen: Für drei Jahre arbeitete sie ab 1929 als Hausmädchen bei zwei Familien in den Niederlanden. Damals war sie 17 Jahre alt. Und Mitte der vierziger Jahre, als der Zweite Weltkrieg im Ruhrgebiet tobte, hatte sie sich mit Ihrem kleinen Sohn Herbert für ein halbes Jahr im sachsen-anhaltinischen Stendal in Sicherheit gebracht. „Sonst hat Luise immer in Beeck gelebt. Sie ist dort sogar nur ein Mal umgezogen und die andere Wohnung lag gleich um die Ecke“, berichtet Bergsteins Nichte Edelgard. Da treffen die Bezeichnungen bodenständig und heimatverbunden auf Luise Bergstein wohl unwidersprochen zu.

    Nach Rückkehr aus den Niederlanden heiratete Luise 1934 ihren Mann. Kurze Zeit später erblickte der (heute 77-jährige) Sohn Herbert das Licht der Welt. „Nach der Heirat war meine Tante vor allem Hausfrau und Mutter“, so Edelgard Hewel. Putzen und den Haushalt machen, das sei nicht nur Lehrberuf von Luise Bergstein gewesen, sondern immer auch gern erledigte Tagesaufgabe und Erfüllung. Das Leben verlief in ruhigen Bahnen. Bis 1995, da war sie immerhin schon über siebzig, hat Luise Bergstein den Haushalt allein geschmissen und sogar noch die Familie mitbekocht. "Aber dann ging das nicht mehr", erinnert sich Nichte Edelgard. Die Tante verließ das geliebte Beeck und zog über den Rhein ins Altenkrankenheim Bethanien nach Moers. In die Senioreneinrichtung kam sie allein, der Gatte war bereits 1981 gestorben.

    Wenn man Luise Bergstein fragt, wie sie so alt geworden ist, sagt sie salopp: „Man tut, was man kann.“ Ein Geheimrezept habe sie nicht. "Man wird einfach älter. So ist das." Na dann müssen es wohl tatsächlich die guten Gene in der Familie sein. Edelgard Hewel nickt. „Luises Großeltern feierten in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts schon Goldene Hochzeit. Das war damals etwas ganz Besonderes, denn die Menschen wurden damals ja noch nicht so alt, wie heute.“ Luises Mutter wurde immerhin 90 Jahre alt. Ein anderer Beweis für die Gen-Theorie der Familie ist Luise Bergsteins Schwester Johanna Böhle, die inzwischen ebenfalls im Bethanien-Altenkrankenheim wohnt, im gleichen Wohnbereich sogar, und die nur unwesentlich jünger ist als Luise. „Meine Mutter Johanna begeht im kommenden Jahr den hundertsten Geburtstag“, erklärt Edelgard Hewel. Die beiden Schwestern trennt ein Lebensjahr.

    Bei Luises Geburtstagsfeier vor ein paar Tagen wurde im kleinen Kreis gefeiert. „Wir werden zwar alle uralt, aber die Familie ist insgesamt sehr klein“, verrät Hewel. Mit insgesamt acht Leuten seien die Familien der 99-jährigen Johanna und der hundertjährigen Luise komplett in einem Raum versammelt. Zum Wiegenfest vor ein paar Tagen empfing Luise Bergstein dennoch weitere Gäste. Neben der Familie kam etwa die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten, die unter anderem einen persönlichen Glückwunsch von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mitbrachte. Einen extragroßen Blumenstrauß gab es schließlich von Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet, und vom Pflegeteam des Wohnbereichs. “Hundert Jahre - ein stolzes Alter! Wir wünschen Alles Gute und viel Gesundheit“, sagte Ludwig. Da lächelt Luise Bergstein ziemlich zufrieden.


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  • Moerser Seniorentheater spielte im Altenkrankenheim Bethanien

    Sketche aus dem Alltagsleben erfreuten Bewohnerinnen und Bewohner

    Auf die Mimik kommt es an: Die Darstellerinnen des Moerser Senioren-Theaters agierten zur Freude des Publikums bei Ihrem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien mitunter direkt im Zuschauerraum. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Kein Auge blieb unlängst trocken bei einer Aufführung des Moerser Seionren-Theaters im Altenkrankenheim Bethanien. Lieber witzig mit siebzig, als ranzig mit zwanzig - mit diesem viel versprechenden Motto trat die Truppe um Magdalene Jescheniak auf die Bühne und enttäuschte nicht. Humorvoll interpretierte Sketche aus dem alltäglichen Leben boten die Darstellerinnen und Darsteller auf einer eigens aufgebauten Bühne in der Cafeteria. Da war gute Unterhaltung im Publikum vorprogrammiert. „Unser Anliegen ist es, die Leute mit lustigen Geschichten aus dem Alltag zum Lachen zu bringen“, sagte Magdalena Jescheniak von der ehrenamtlichen Theatertruppe, die übrigens zum ersten Mal in Bethanien auftrat.

    In den Sketchen ging es beispielsweise um die Suche eines sehr anspruchsvollen Herrn nach einer sehr perfekten Traumfrau per Zeitungsinserat, um irrwitzige Begebenheiten auf dem Amt oder um folgenreiche Missverständnisse beim Reifenhändler. Das Senioren-Theater spielte dabei zum Teil direkt im Zuschauerraum, was den Reiz der Aufführung noch erhöhte. Organisiert hatte den Nachmittag Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien. "Das Senioren-Theater hatte sich vor zwei Jahren mit einem Infostand auf der Seniorenmesse in unserem Haus präsentiert und da entstand ziemlich schnell der Wunsch, die Gruppe einmal für eine Aufführung einzuladen. Wir freuen uns, dass es nun geklappt hat", berichtet Kläckes.

    Die Sozialdienst-Mitarbeiterin betont, dass solche Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner nicht einfach nur "Abwechslung" darstellten, sondern richtige gesellschaftliche Ereignisse seien. "Kultur bringt zusätzlich Farbe in den Alltag der hier lebenden Seniorinnen und Senioren. Viele dieser Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sie genießen es daher besonders, wenn ein solches Angebot quasi direkt zu ihnen ins Haus kommt." Kultur ermögliche soziale Kontakte und sei, ebenso wie gute Pflege, ein nicht zu unterschätzender Faktor für gute Lebensqualität in einem Seniorenheim, so Kläckes.

    Das Moerser Senioren-Theater kurz vor dem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


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  • Hospizgruppe im Altenkrankenheim sucht Verstärkung fürs Team

    Ab Anfang März neue Schulungen für Ehrenamtler in Bethanien

    Ein eingespieltes Team: Die ehrenamtliche Hospizgruppe im Altenkrakenheim Bethanien um deren Leiterin Gisela Kapitza (ganz links sitzend) sucht Interessierte als Verstärkung. (Foto: KBM/Archiv)
    Die stationäre Hospizgruppe im Altenkrankenheim Bethanien lässt Menschen in der letzten Lebensphase nicht allein. Jetzt sucht das Team um Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza Verstärkung für das ehrenamtliche Team. „Wir suchen Menschen, die Zeit mitbringen, um für andere Menschen da zu sein", sagt Gisela Kapitza. Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Hospizgruppe begleiten die Menschen übrigens nicht erst in der letzten Lebensphase. "Wir lernen die Seniorinnen und Senioren kennen, wenn Sie in das Altenkrankenheim einziehen und bauen von schon da an eine enge persönliche Beziehung auf." Deswegen leistet das Team der Hospizgruppe nicht erst Beistand beim Eintreten eines Sterbeprozesses, sondern erlebt auch den Alltag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und ist für Gespräche da.

    "Für die Hospizgruppe suchen wir daher Menschen jeden Alters, die Interesse und Spaß am intensiven Umgang mit anderen Menschen haben", erläutert die Hospizkoordinatorin. Wer sich in der Gruppe ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich ab sofort bei Gisela Kapitza unter der Rufnummer 02841/200-2140 oder per E-Mail unter kapitza@bethanienmoers.de melden. "Anfang März werden wir einen unverbindlichen Info-Nachmittag anbieten, bei dem wir alle Interessierten über unsere Arbeit informieren wollen", so Kapitza. Die Gruppenleiterin legt großen Wert darauf, dass alle ehrenamtlichen Kräfte gut in das Team eingebunden und auf ihre Tätigkeit bestens vorbereitet sind. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Schulungen und eine kontinuierliche Begleitung der Einsätze auf den Wohnbereichen des Hauses.

    INFO
    Info-Nachmittag Ehrenamtliche stationäre Hospizarbeit
    Mo, 5. März 2012, um 16.30 Uhr
    Altenkrankenheim Bethanien
    Wittfeldstr. 31, 47441 Moers


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  • Altenkrankenheim feierte Weihnachten

    Bürgermeisterin Erika Scholten kam zum traditionellen Weihnachtsbesuch

    Das Atrium des Altenkrankenheim war von oben bis unten festlich geschmückt. (Fotos KBM/Engel-Albustin)
    Mit gleich zwei Feiern begingen die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage das Weihnachtsfest. Den Auftakt machte ein Kaffeenachmittag auf den einzelnen Stationen, wo Küchenteam und Pflegekräfte den Bewohnerinnen und Bewohnern Kuchen in allen Variationen kredenzte - während Seelsorger Reiner Ottersbach Geschichten vortrug. "Uns war wichtig, diesen Nachmittag auf den Stationen zu organisieren, damit auch die Bewohner daran teilnehmen können, die körperlich nicht mehr so mobil sind", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Zwei Tage nach dem besinnlichen Kaffeeklatsch lud das Altenkrankenheim dann am 22. Dezember zur großen Weihnachtsfeier im die Cafeteria der Einrichtung. Traditionell kam an diesem Tag eigens Erika Scholten als stellvertretende Moerser Bürgermeisterin in Haus, um den Seniorinnen und Senioren ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Die Weihnachtsgeschichte las anschließend Diakon Frank Langhoff. Außerdem erfreute Sahra-Lina Günther mit Weihnachtsliedern und Musical-Melodien das Publikum. "Sara-Lina ist schon mehrmals hier aufgetreten. Sie ist ein gern gesehener Gast und wir freuen uns, dass sie wieder Zeit für ein kleines Konzert hatte", dankte Sozialdienstleiter Hering.

    Für ein unvergessliches Weihnachtsbüffet sorgte gegen Abend Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann mit ihrem Team. Das Angebot reichte von einer deftigen Kartoffelsuppe über große Fisch-,Geflügel- und Bratenplatten bis hin zum Dessert aus Lebkuchencreme mit Sauerkirschen.
    Kuchen in allen Variationen wurde beim Weihnachtskaffee im Altenkrankenheim Bethanien den Bewohnern und deren Angehörigen geboten. (Fotos KBM/Engel-Albustin)


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  • Eisbomben und Evergreens

    Altenkrankenheim Bethanien lud Senioren zum Candlelight-Dinner

    Musikalisch um die Welt getanzt: Beim Candlelight-Dinner im Altenkrankenheim Bethanien schwangen dieser Tage Bewohnerinnen und Pflegekräfte auch gemeinsam das Tanzbein. (KBM/Engel-Albustin)
    Eine Reise um die Welt – so lautete das Motto beim traditionellen Candlelight-Dinner für die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenkrankenheim Bethanien. Bei Kerzenschein sorgte Karl-Heinz Brakhage in der liebevoll dekorierten Cafeteria der Senioreneinrichtung mit bekannten Melodien der 50er und 60er Jahre für gute Laune: "Du bist wie gemacht für mich/ tanz mit mir, schenk mir einen Augenblick". Mit bekannten Melodien und Evergreens aus Spanien, Japan oder Mexico sorgte Brakhage an den schwarz-weißen Tasten dafür, dass manche Senioren gern das Tanzbein schwangen. Selbst Walzer und Polka wurde hatte der im Altenkrankenheim gern gesehene Musiker im Programm.

    Ein Länderquiz vollzog die Reise um die Welt dann noch auf andere Weise nach: Vier Kandidatinnen und Kandidaten und das auch Publikum hatten Gelegenheit, mitzuraten. Als Hauptgewinn gab es praktischerweise Handschuhe für die kalte Jahreszeit zu gewinnen.

    Höhepunkt des Abends war natürlich das Dinner aus drei Gängen. So servierte das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann als ersten Menügang eine deftige Ochsenschwanzsuppe. Als Hauptgerichte standen Kaninchenkeule an Thymiansoße oder Schweinefilet an Morchelrahmsoße auf der Karte, dazu ein Salat mit dem legendären Himbeerdressing vom Bethanien-Catering. Dazu gab es erlesene Getränke aus dem Weinkeller des Hauses. Für das Dessert hatte sich das Küchenteamteam diesmal einen ganz besonderen Clou ausgedacht: Ganz wie bei dem im ZDF um die Welt reisenden "Traumschiff" marschierte das Küchenteam am Ende des Dinners mit einer riesige Eisbombe in den Saal ein. Die überraschten Seniorinnen und Senioren genossen den den Anblick des schnell vergänglichen Werks aus Eis und Wunderkerzen sichtlich.
    Edeltraud Jellessen (li.) und Simone Anders (re.) vom Team der Hauswirtschaft im Altenkrankenheim Bethanien servierten beim Candlelight-Dinner eine riesige Eisbombe zum Dessert - zur großen Überraschung von Ingrid Pichler (Mitte) und anderen Gästen. (KBM/Engel-Albustin)


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  • Senioren besuchten Moerser Weihnachtsmarkt

    Altenkrankenheim Bethanien unternahm mehrere Fahrten

    Glühwein und andere süße Sachen auf dem Moerser Weihnachtsmarkt probierten dieser Tage (vorn v.l.n.r.) Elvira Anders, Elisabeth Wendt, Gerhard Walter und Antonie Dumitru, die im Altenkrankenheim Bethanien leben. Als Betreuer des Seniorenheims waren (hinten v.l.n.r.) die ehrenamtliche Mitarbeiterin Renate Konze, Bianca Münster, Margot Kläckes und Dimitri Neufeld vom Sozialen Dienst des Heims sowie Ingrid Pichler als Tochter von Frau Dunitru mit von der Partie. (Foto: KBM/Angel-Albustin)

    Heißen Glühwein trinken, den süßen Duft von gebrannten Mandeln erschnuppern und frische Reibekuchen probieren - das ist dieser Tage festes Tagesprogramm vieler Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheim Bethanien. Seit Beginn des Moerser Weihnachtsmarkts unternimmt das Altenkrankenheim dorthin pro Woche mehrere Fahrten. "Wir wollen möglichst vielen unserer mehr als zweihundert Bewohnerinnen und Bewohnern den Besuch des Weihnachtsmarkts ermöglichen. Das ist mit einer Tour natürlich nicht zu schaffen, deswegen fahren wir so oft wie möglich", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst im Altenkrankenheim leitet. Jeweils von 14 Uhr nachmittags bis in die Abendstunden dauern die Besuche. Damit bleibt genug Zeit für ausgiebiges Bummeln.

    "Die Besorgung kleiner Weihnachtsgeschenke steht bei den Besuchern aus dem Altenkrankenheims natürlich ganz hoch im Kurs", berichtet Hering. Eine so genannte "Eins zu eins"-Betreuung, stellt sicher, dass auch körperlich oder geistig eingeschränkte Besucher aus der Senioreneinrichtung den Besuch genießen können. "Eins zu eins bedeutet, dass jede Seniorin und jeder Senior auf dem Weihnachtsmarkt von einer Person betreut wird, sei es von Angehörigen, hauptamtlichen Pflegekräften oder von ehrenamtliche Mitarbeitern des Altenkrankenheims." Viele Bewohner sind auf den Rollstuhl angewiesen, andere sind dement. "Ihnen allen wollen wir trotz Handicap den Ausflug zum Weihnachtsmarkt ermöglichen." Die persönliche Betreuung mache das möglich. "Die Seniorinnen und Senioren genießen es sehr, so wie früher die festliche Atmosphäre auf dem Markt zu erleben", sagt Hering.


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  • "O'zapft is" hieß es in Bethanien

    Altenkrankenheim feierte zünftiges Oktoberfest

    Blau-weiße Stimmung beim Oktoberfest im Altenkrankenheim Bethanien: Die 99jährige Wilhelmine Schleicher (li.) und die 84jährige Auguste Baumers (re.) schunkelten bei den Akkordeon-Melodien des Duos Müller & Müller (im Hintergrund) kräftig mit. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    „Des is a Gaudi“, hätte wohl der Bayer gesagt, als dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien das traditionelle Oktoberfest stattfand. Dekoriert mit den für ein solches Fest unverzichtbaren blau-weißen Fahnen lautete das Motto in der großen Cafeteria in diesem Jahr: „O'zapft is!“ Während die fleißigen Servicekräfte des Teams um Hauswirtschafts-Chefin Marlies Schürmann alle Bewohnerinnen und Bewohner mit frisch gezapften Bier vom Fass versorgte und es auch an typischen Brezeln nicht fehlte, spielte das Akkordeon-Duo Müller & Müller zünftige Volksmusik. Mit kräftigen Jodeleinlagen sorgte das Duo schließlich für viel alpenländisches Feeling bei der fröhlichen Feier. Es dauerte nicht lange, bis im Saal kräftig geschunkelt wurde, und spätestens beim Lied "Rosa Munde" flogen viele Arme in der Luft.

    Für deftiges Essen sorgte der Catering-Service des Krankenhauses Bethanien. Chefkoch Ralph Stamm und sein Team verwöhnten die Seniorinnen und Senioren mit einem deftigen Kasseler Braten. Zum Dessert gab es Germknödel mit Marillenmarmelade an Vanillesoße - natürlich auf echt bayrische Art zubereitet. „Solche Feiern gehören zum festen Programm im Altenkrankenheim Bethanien", sagte Oliver Hering vom Sozialen Dienst der Senioreneinrichtung. "Es ist schön, zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner solche Nachmittage genießen." Die nächste Feier steht übrigens schon vor der Tür. Es wird das jährliche Candlelight-Dinner am 3. November sein.


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  • Grillfest sorgte für gute Stimmung

    Shanty-Chor Repelen unterhielt das Altenkrankenheim Bethanien mit Seemannsliedern

    Keine Angst, der Grill ist wasserdicht: Beim etwas verregneten Grillfest im Altenkrankenheim Bethanien sorgte der Shanty-Chor Repelen mit Seemannsliedern und Schifferklavier für gute Stimmung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)

    Ein zünftiges Grillfest veranstaltete das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Zwar spielte, wie so oft in diesem Sommer, der Wettergott nicht wirklich mit, doch darauf waren die Organisatoren bestens vorbereitet: Der große Schwenkgrill war vor Wind und Regen geschützt aufgebaut worden und das musikalische Programm des Shanty-Chors Repelen konnte ohne viel Aufwand ein paar Meter weiter in die Cafeteria des Hauses verlegt werden - als klar war, dass die Sonne nicht die Absicht hatte, sich zu zeigen.

    "Während draußen Würstchen, Steaks und Hähnchenbrustfilets auf dem wetterfesten Grill brutzelten, kam drinnen in der Cafeteria bei süffigem Sangria und bekannten Seemannsliedern wie La Paloma recht schnell Schunkelstimmung auf", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims über die sprichwörtlich regendichte Veranstaltung. Wohl weil Wasser an diesem Nachmittag ungeplant das Leitmotiv darstellte, passte der Shanty-Chor mit Melodien von der Küste eigentlich ganz hervorragend ins Nachmittagsprogramm. Bei Matrosenliedern wie "Seemann, lass das träumen", die vom Schifferklavier begeleitet wurden, war mitsingen und schunkeln ausdrücklich erlaubt. Die Seniorinnen und Senioren musste sich nicht lange bitten lassen.

    Sonne im Herzen hatte in jedem Fall das Hauswirtschaftsteam des Altenkrankenheims um Marlies Schürmann. Das Team trotzte draußen am Grill nicht nur Wind und Wetter, es bot kulinarisch auch alles auf, was von einem zünftigen Barbecue erwartet wird. Selbst gemachte Kartoffel- und Nudelsalate durften da für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims nicht fehlen. Und wer danach noch Appetit auf etwas Süßes hatte, wurden mit einen leckeren Eisbecher verwöhnt.


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  • Altenkrankenheim Bethanien sagte Danke

    Ehrenamtliche Kräfte zu Tagesausflug nach Marburg eingeladen


    Sie sind die fleißigen Helfer, die aus Nächstenliebe gewissenhaft ihre Arbeit tun und sich dabei nie in den Vordergrund drängeln. Doch an einem Tag im Jahr stehen ganz allein sie im Mittelpunkt. Dann nämlich, wenn sich das Moerser Altenkrankenheim Bethanien bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hauses mit einem nur für sie organisierten Ausflug bedankt - für den fleißigen Einsatz in den vergangenen Monaten. In die Universitätsstadt Marburg an die Deutsche Märchenstraße ging es diesmal mit einem eigens und auf Kosten des Altenkrankenheims gecharterten Reisebus. Auch das komplette Tagesprogramm hatte Bethanien für die ehrenamtlichen Kräfte gesponsert. So gab es eine historische Stadtführung durch die Marburger Oberstadt, die Besichtigung der Elisabethkirche und ein Mittagessen im Restaurant Zur Sonne.

    "Marburg an der Lahn fasziniert mit verwinkelten Gassen und historische Sehenswürdigkeiten", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Als Koordinator der ehrenamtlichen Arbeit im Altenkrankenheim hatte er den traditionellen Dankeschön-Ausflug wie in den vergangenen Jahren organisiert. "Die Fahrt ist unsere Form der Anerkennung für die selbstlos geleistete Arbeit. Denn die insgesamt etwa achtzig im Altenkrankenheim Bethanien tätigen ehrenamtlichen Kräften sorgen jeden Tag dafür, dass die bei uns lebenden Seniorinnen und Senioren weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können", sagt Hering. So organisieren ehrenamtliche Kräfte in Bethanien beispielsweise Sommer- und Weihnachtsfeste, begleiten die älteren Menschen bei Ausflügen oder sind in der Hospizgruppe für Gespräche da. Dass die Ehrenamtler ihren "Feiertag" mit Tagesausflug sichtlich genossen, steht darum für Hering als Leiter des Sozialen Dienstes außer Frage. Nach einem Kaffeeklatsch im Café Vetter, in Marburgs ältestem Café, ging es gegen Abend wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken nach Moers zurück.

    Hier haben wir eine Bildergalerie
    des Ausfluges zusammen gestellt.



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  • Altenkrankenheim Bethanien pilgerte nach Kevelaer

    Heimbewohner und Ehrenamtler feierten Gottesdienst in der Kerzenkapelle



    Wer stark im Glauben ist, lässt sich von schlechtem Wetter nicht einschüchtern: Unter dem Motto "Ein kleines Senfkorn Hoffnung" pilgerte unlängst das Altenkrankenheim Bethanien nach Kevelaer - und schon kam die Sonne heraus. Knapp siebzig Personen, zu Hälfte Bewohnerinnen und Bewohner des Moerser Altenkrankenheims sowie haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, hatten sich frühmorgens mit einem Bus, drei speziellen Transportern sowie drei weiteren PKW auf die Pilgerreise zum niederrheinischen Wallfahrtsort gemacht. "Das große Aufgebot an Fahrzeugen sollte vor allem den rund zwanzig auf den Rollstuhl angewiesenen Seniorinnen und Senioren die Reise ermöglichen", sagte Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Nach einem kleinen Stadtrundgang und deftigem Mittagessen im Restaurant Zum Lindenbaum feierte die Gruppe am Nachmittag schließlich mit Diakon Frank Langhoff und Pastoralreferent Reiner Ottersbach vom Seelsorgeteam Bethanien eine ökumenische Andacht in der Kerzenkapelle von Kevelaer. "Das war natürlich der Höhepunkt des Tages", so Hering und seine Kollegin Margot Kläckes. Beide hatten die Pilgerfahrt organisiert. Der Nachmittag klang dann bei Kaffee und Torte im Bauerncafé Binnenheide aus. Im kommenden Jahr soll es wieder eine Pilgerreise geben.

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  • Seniorin wurde 101 Jahre alt

    Gertrud Oelke feierte im Altenkrankenheim Bethanien



    Auf der Geburtstagstorte prangte die Zahl fünfzig gleich zwei Mal, dazu noch eine brennende Geburtstagskerze - richtig gerechnet, das ergibt einen 101. Geburtstag. Den feierte dieser Tage Gertrud Oelke im Moerser Altenkrankenheim Bethanien. Und das war für viele Menschen ein ganz besonderes Ereignis: So kam eigens die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten in die Senioreneinrichtung um der Jubilarin im Namen der Stadt persönlich zu gratulieren. Immerhin gehört Frau Oelke mittlerweile zu den ältesten Bürgerinnen Nordrhein-Westfalens.

    Bei Kaffee und Kuchen feierte Gertrud Oelke ihren Ehrentag mit Tochter Edelgard, der Familie und Freunden. Als Leiter des Altenkrankenheims ließ es sich Ingo Ludwig nicht nehmen, zum freudigen Anlass einen großen Strauß Blumen zu überreichen. Im Jahr 1910 in den ehemals deutschen Ostgebieten geboren, ist die vor Humor sprühende Seniorin geistig topfit, auch wenn das hohe Alter das eine oder andere kleine Zipperlein beschert. "Ich habbet mir ja nich vorjenommen, et is einfach passiert", sagte Gertrud Oelke im vergangenen Jahr, wenn man sie beim hundertsten Geburtstag aufs glückliche Älterwerden ansprach.

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  • „Aber bitte mit Sahne…“

    Darf es noch ein Stückchen Kuchen sein? Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz St. Josef Moers servierten den Bewohnern beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien Erdbeerkuchen und Windbeutel mit Sahne. Heimleiter Ingo Ludwig (2. v. r.) freute sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über das leckere Kuchenbuffet.

    Caritas-Konferenz St. Josef verteilte beim jährlichen Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien frischen Erdbeerkuchen und Windbeutel an die Seniorinnen und Senioren

    Da lacht das Herz! Bei einer so großzügigen Auswahl von Leckereien aus der Konditorei kann wirklich niemand widerstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien kamen dieser Tage beim jährlichen Sommerfest mit der Caritaskonferenz St. Josef Moers in den Genuss von leckerem Erdbeerkuchen und Windbeuteln. Natürlich gab es zu jedem fruchtigen Stückchen viel Sahne, denn unter dem diesjährigen Motto „Moerser Kaffeekränzchen aber bitte mit Sahne“, durfte der süße Schaum selbstverständlich nicht fehlen.

    Die passende Musik trugen Margarete Hanner, Vorsitzende der Caritas-Konferenz und Cäcilia Toups bei, begleitet von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter am Klavinova. Das Sahnehäubchen auf die musikalische Darbietung setzte der mehrstimmige Chor, der aus den Ehrenamtlern der Caritas-Konferenz bestand und in einheitlichen Kostümen auftrat. Über den Songtitel musste auch nicht lange nachgedacht werden. Der Schlagerhit von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ passte zur Veranstaltung genauso gut wie der Kaffee zum Kuchen und so verwandelte sich die Bewohner-Cafeteria in ein kleines Schlemmerparadies. „Es bereitet uns viel Spaß sich immer wieder neue Ideen für das Sommerfest einfallen zulassen, um so den Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenkrankenheim eine Freude zu machen“, sagte Margarete Hanner.

    Dass, die Gruppe um Margarete Hanner wirklich kreativ ist, bewiesen die Ehrenamtler auch durch ihre verschiedenen Kostüme, die sie extra für das Sommerfest selbst entworfen und genäht hatten. „Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz machen mit vielen originellen Ideen das Sommerfest bereits seit über dreißig Jahren zu einer sehr schönen Veranstaltung“, lobte der Leiter des Sozialen Dienstes Oliver Hering das Engagement der Ehrenamtler von der Caritas-Konferenz.


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  • Der Osterhase kann kommen

    Kinder und Senioren bemalten gemeinsam bunte Eier im Altenkrankenheim Bethanien


    Mit Pinseln, Farbe und viel Kreativität gingen dieser Tage Kinder aus dem Moerser Kindergarten Kurze Straße und Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien ans Werk. Denn pünktlich zum Osterfest sollten wieder Dutzende von bunten Ostereiern das Altenkrankenheim schmücken. So viel Mal- und Bastelarbeit war natürlich von Alt und Jung nur gemeinsam zu schaffen. Einen ganzen Nachmittag lang hallte das fröhliche Kinderlachen von Mohammed, Nour, Deniz, Samyeli, Elham, Leonie und Jule durch das Altenkrankenheim, dann war das Werk vollbracht: Zum Schluss schmückten die Kinder mit den Senioren zwei große Ostersträucher, die nun Besucher und Bewohner im Altenkrankenheim erfreuen.

    "Aus dem Kindergarten Kurze Straße kommt seit 2005 jedes Jahr eine Gruppe ins Altenkrankenheim, um gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern die Dekoration für das Osterfest zu basteln. Das ist inzwischen eine richtige Tradition geworden", berichtet Oliver Hering, der den Sozialdienst im Altenkrankenheim leitet. Aber nicht nur zu Ostern gibt es gegenseitige Besuche, auch bei anderen Gelegenheiten im Jahr treffen sich jüngeren und ältere Menschen aus dem Kindergarten und dem Altenkrankenheim, um gemeinsam ein paar Stunden miteinander zu verbringen.


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  • Närrisches Prinzenpaar besuchte Altenkrankenheim Bethanien

    Prinz Danny I. und Susi I. verteilten Karnevalsorden und Bützchen


    Einen Karnevalsorden überreichte das Prinzenpaar Susi i. und Danny I. im Moerser Altenkrankenheim Bethanien an die karnevalsbegeisterte Seniorin Elisabeth Struhalla (re.), die an diesem Tag Geburtstag feierte. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Mit einem dreifachen "Bethanien Helau!" schunkelte das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage dem Höhepunkt der Session entgegen: Das närrische Prinzenpaar Danny I. und Prinzessin Susi I. vom Kulturausschuss Grafschaften Karneval (KGL) besuchte mit großem Gefolge die Karnevalsfeier in der Senioreneinrichtung. Klar, dass da einen ganzen Nachmittag lang ziemlich viel gesungen, geschunkelt und gebützt wurde. Für die Feier war die große Cafeteria in Haus 2 des Seniorenheims von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mit liebevoller Dekoration in einen bunten Faschings-Festsaal umgestaltet worden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims waren verkleidet, ebenso fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten Närrinnen und Narren waren zusätzlich "bewaffnet", um dem Prinzenpaar einen zünftigen Empfang zu bereiten. So flogen reichlich Luftschlangen und Konfetti, als das Prinzenpaar die Mottolieder vortrug und das Publikum zum mitsingen nicht lange animierten musste.

    Ein Küsschen für den Prinzen: Die im Altenkrankenheim lebende Seniorin Elisabeth Struhalla (re.) bedankt sich mit einem Bützchen bei Karnevalsprinz Danny I. für den ihr zum Geburtstag überreichten Karnevalsorden. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Anschließend überreichte das Prinzenpaar einen Karnevalsorden an die karnevalsbegeisterte Bewohnerin Elisabeth Struhalla, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Einen weiteren Orden bekam der sichtlich überrumpelte und für einen Moment ziemlich verdutzt dreinblickende Haustechniker Stephan Vogels, der sich im Altenkrankenheim unermüdlich darum kümmert, dass bei solchen Feiern Licht- und Tonanlage nicht schlapp machen. "Ohne seine tatkräftige Unterstützung könnten wir solche Veranstaltungen nicht durchführen", grinste Oliver Hering, vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheim über den gelungenen Überraschungs-Coup.

    Susi I. überreicht Stephan Vogels von der Haustechnik des Krankenhauses Bethanien einen Karnevalsorden

    Wie immer moderierte Herings Sozialdienst-Kollegin Margot Kläckes die Veranstaltung mit ganz eigenem Charme. Diesmal trat sie im typischen Touristen-Outfit mit Stadtplan, Sonnenbrille und Hawai-Hemd auf. So ausstaffiert führte Kläckes als ihr alter ego "Margaretha, die Weltenbummlerin" auf, durch das Programm. "Ich bin auf der ganzen Welt gewesen. Aber der Karneval in Moers fehlte mir, deswegen bin ich zurück gekommen. Hier in Moers ist der Karneval einfach am schönsten!", sagte Margaretha/Margot unter viel Applaus. Bei Kaffee und Kuchen sorgten außerdem der Büttenredner Paul Rapp, der Chor "Kinder in Takt" sowie Karl-Heinz Brakhage am Piano für gute Laune. Während die Tanzgruppe Fidelio unter anderem mit der Bambini-Garde auftrat, präsentierte sich die Tanzgruppe Martinus aus Repelen mit tollen Kostümen, die selbst entworfenen und selbst genäht waren. Der Nachmittag klang spät mit vielen bekannten Karnevalsliedern aus.

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