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Sekretariat & Sprechstunde

Proktologie

Behandlungsschwerpunkte

Zertifizierte Inkontinenz Beratungsstelle

Sektion Proktologie

Dr. med. Caterina Schulte-Eversum Leiterin der Sektion für Proktologie


LEISTUNGSSPEKTRUM

Gerne sind wir jederzeit bereit, eine telefonische Beratung und unbürokratische Hilfe zu gewährleisten.

Arbeitsschwerpunkte:

Enddarm:

  • alle Formen der Adenome und seltenen Tumorerkrankungen
  • Anal- und Enddarmkrebs
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Proktocolitis nach Bestrahlung
  • Rektumprolaps
  • Rectocele

Anus:

  • Hämorrhoiden I.-IV.°, Analprolaps
  • Perianalvenenthrombosen, symptomatische Marisken und Perianalfalten
  • Analfissuren und deren Begleiterscheinungen
  • Eitrige Erkrankungen des Anus (Abszesse, Kryptitis)
  • Analfisteln, komplizierte erweiterte Fistelsysteme
  • Rektovaginale Fisteln, Fisteln nach Entbindung
  • Sinus pilonidalis, Acne inversa
  • Dermatologische Veränderungen (Ekzeme, Pilz- und bakterielle Infektionen, Feigwarzen, Hauttumore)
  • Anorektale Schmerzsyndrome (Coccygodynie,
  • Proctalgia fugax, chronischer pelviner Schmerz)

Beckenboden:

  • Stuhlinkontinenz (Schließmuskelschwäche, Schließmuskelschäden)
  • Chronische Verstopfung, Entleerungsstörungen (obstruktives Defäkationssyndrom)
  • Beckenbodensenkung
  • Ausgedehnte Infektionen des Beckenbodens, der Gesäß- und Dammregion

Spezielle Betreuungsangebote:

  • Proktologische Nachkontrollen nach Therapien und Operationen
  • Proktologische Vorsorgeuntersuchung und Beratung
  • Onkologische Therapiebegleitung

Diagnostik:

  • Prokto- und Rektoskopie
  • Anorektale 3D Endosonographie
  • Sphinctermanometrie
  • Defäkographie
  • Kolontransitzeitbestimmung
  • Kernspintomographie

Konservative Therapie:

  • Medikamentöse und lokale Salbentherapie
  • Biofeedback und Muskelstimulation
  • Verhaltenstraining
  • Ernährungsberatung

Operative Verfahren:

  • Lokale Abtragungen von Veränderungen im und am Anus
  • Differenziertes Konzept zur Therapie des Hämorr-hoidalleidens (Milligan Morgan, Hämorrhoidalarterien-ligaturen, Rektoanalrepair, Stapler-Methode (Longo))
  • Fistelchirurgie (Fistulotomie, Fistulektomie, Lappen-plastiken, Fibrinklebung, OTSC-Clipversorgung)
  • Transanale schließmuskelerhaltende Tumorresektion
  • Schließmuskelrekonstruktion, Schließmuskelaugmen-tation (Gate- und Sphinkeeper Implantation)
  • Implantation eines Schrittmachers (Sakrale Nervenstimulation, SNS)
  • Rektumvorfallresektionen (STARR und Transtar Verfahren)

Spezielle Behandlungsschwerpunkte

Fistelchirurgie
  • Eingehende Diagnostik unter Einsatz modernster Technik
  • Videorektoskopie, 3D Endosonographie, Kernspintomographie, 3D- Fistulographie
  • Einsatz verschiedener Verfahren je nach Befund mit Präparation streng nach anatomischen Kriterien
  • Fistelchirurgie bei Morbus Crohn
  • Erstellung von Zweitmeinungen

Die fistelchirurgischen Verfahren im Einzelnen:
  • Klassische Fistulotomie (Fistelspaltung)
  • Fistulektomie nach anatomischer Präparation (Fistelentfernung)
  • Fistuloplastik mit Flap (plastischer Verschluß der Analfistel mit Rektumwand)
  • Fistelbrush und Verschluß mit OTSC- Clip (mechanische Deepithelialisierung des Fistelkanals und Verschluß mit einem Spezialmetallclip)
  • Ligatur des Fistelkanals zwischen Muskelspalt und ggfl. Einlage von speziellen resorbierbaren Substanzen
  • Einsatz von Fistelplaque (spezielle Kunststoffplomben, die im Fistelkanal zum Verschluß eingebracht werden)
  • Fistulektomie und Primärverschluß im Sinne des primären Muskelrepair (Entfernung des gesamten Fistelsystems aus der Schließmuskelmanschette heraus und danach primärer Verschluß im anatomischen Aufbau des Muskelweges)

Fäkale Inkontinenz

differenzierte Diagnostik
  • Funktionelle Beckenbodenuntersuchung
  • Videoendoskopische Verifizierung
  • Konventionelle und dynamische Röntgenuntersuchung
  • Kernspintomographie
  • 3D Endosonographie
  • Elektronisch gesteuerte Manometrie

Inkontinenzbehandlung

konservative Therapie
  • Ernährungsumstellung
  • geräteassistiertes Trainingsprogramm (Biofeedbach und Muskelstimulation)
  • Beckenbodengymnastik

spezielle operative Therapie
  • Schließmuskelrekonstruktion
  • Schließmuskelaugmentation (Gate- und Sphinkeeper)
  • Implantation eines Schrittmachers (sakrale Nervenstimulation, SNS)

Die Implantation des Gate- bzw. Sphinkeeper-Systems stellt europaweit eine der modernsten Erweiterungen der therapeutischen Möglichkeiten bei Stuhlinkontinenz dar. In Deutschland sind wir eines der wenigen Zentren, die dieses Verfahren anwenden.
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