Spezielles Entlassmanagement Krankenhaus Sozialdienst

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Krankenhaus Sozialdienst



  • Hilfen zur Pflege

    Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in vollstationären Pflegeeinrichtungen grundsätzlich selbst zu tragen und werden nicht von der Pflegeversicherung übernommen.

    Können diese Unterbringungskosten nicht selbst geleistet werden (hinsichtlich Einkommens- und Vermögensgrenzen des Leistungsbeziehers und seiner unterhaltspflichtigen Angehörigen), besteht die Möglichkeit eines Antrages auf Kostenübernahme beim Sozialamt.


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  • Kurzzeitpflege

    Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht:
    • nach einem längeren Krankenhausaufenthalt
    • nach einer ambulanten Operation
    • bei Pflegegrad 2 bis 5

    Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf acht Wochen pro Kalenderjahr beschränkt.

    Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für pflegebedingte Aufwendungen in Höhe von 1 612 Euro im Kalenderjahr. Dieser Gesamtbetrag kann um weitere 1 612 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege auf insgesamt bis zu 3 224 Euro im Kalenderjahr erhöht werden.

    Pflegebedürftige erhalten ab dem 01.01.2017 einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro, der im Rahmen einer Kurzzeitpflege (nicht Langzeitpflege) für die Unterbringungskosten verwendet werden kann.

    Der Krankenhaus Sozialdienst stellt Ihnen Adressen von Einrichtungen zur Verfügung, die Kurzzeitpflege anbieten.


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  • Langzeitpflege

    „…Die als Pflegesatzparteien betroffenen Leistungsträger (§ 85 Abs. 2) vereinbaren mit dem Träger des Pflegeheimes die von den Pflegebedürftigen zu tragenden Entgelte für die Unterkunft und für die Verpflegung jeweils getrennt. Die Entgelte müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den Leistungen stehen. § 84 Abs. 3 und 4 und die §§ 85 und 86 gelten entsprechend; § 88 bleibt unberührt….“

    Der Pflegebedürftige oder seine unterhaltspflichtigen Angehörigen tragen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die sogenannten Unterbringungskosten, selbst.

    Das mit 01.01.2017 in Kraft getretene Gesetz regelt unter „§ 84 SGB XI Bemessungsgrundsätze“ für die jeweilige Pflegeeinrichtung einheitlich den zu leistenden Eigenanteil (Einrichtungseinheitliche Eigenanteil), unabhängig vom jeweiligen Pflegegrad.


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  • Palliative Therapie und Hospizpflege

    lateinisch pallium = Mantel
    palliativ ≙ bemantelt/ummantelt

    Eine palliative Therapie/Versorgung wendet sich an Patienten, deren Erkrankung nicht geheilt werden kann und dennoch eine medizinischen Behandlung/Begleitung benötigen.

    Schwerstkranke Patienten, deren Lebenserwartung voraussichtlich unter 6 Monaten liegt (ärztliche Bescheinigung), haben die Möglichkeit, in einem Hospiz aufgenommen zu werden. Sie erhalten dort eine angemessene medizinische, palliative Versorgung und Pflege, seelische und geistige Unterstützung, sodass die verbleibende Lebenszeit von bestmöglicher Qualität sein kann und das Sterben in Würde ermöglicht wird.

    Die Kosten für einen Hospizplatz werden zum größten Teil durch die Krankenkassen übernommen; einen Rest müssen Hospize durch Spenden finanzieren.
    Krankenversicherte finanzieren keinerlei Eigenanteil. Patienten ohne Krankenversicherung werden ebenfalls kostenfrei aufgenommen und vollständig über Spenden finanziert.


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  • Pflegegrade

    Die früheren Pflegestufen wurden im Zuge der Pflegereform per 01.01.2017 durch die Pflegegrade 1 bis 5 abgelöst.

    Hintergrund des Pflegestärkungsgesetzes II ist u. a., dass ältere, an Demenz erkrankte Menschen, die gleichen Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, wie rein körperlich Pflegebedürftige.

    Mittels eines neuen Begutachtungsverfahrens/Begutachtungsassessments werden seit Januar 2017 pflegebedürftige Antragsteller nach dem Stand ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit begutachtet, erhalten in Folge Punkte, die in Pflegegrade umgewandelt werden.

    Das durchzuführende Begutachtungsassessment wird durch den MDK oder andere Prüforganisiationen nach Antragstellung bei der Kranken-, bzw. Pflegeversicherung terminiert.

    • Pflegegrad 1 ≙ Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit (12,5 bis unter 27 Punkte)
    • Pflegegrad 2 ≙ Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit (27 bis unter 47,5 Punkte)
    • Pflegegrad 3 ≙ Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit (47,5 bis unter 70 Punkte)
    • Pflegegrad 4 ≙ Beeinträchtigung der Selbständigkeit (70 bis unter 90 Punkte)
    • Pflegegrad 5 ≙ Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung (90 bis 100 Punkte)


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  • Schwerbehinderung

    Menschen mit Behinderungen haben die Möglichkeit einen Antrag auf Feststellung des sogenannten Schwerbehindertengrades zu stellen.

    Zu Antragsverfahren und Hilfen hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW einen Ratgeber herausgegeben (www.mais.nrw).

    Antragsformulare finden Sie vielfach im Internet, erhalten Sie bei städtischen Behörden oder auch beim Krankenhaus Sozialdienst.

    Die Anträge sind sehr leicht auszufüllen und enthalten ausführliche Erklärungen.

    Zur Prüfung erforderliche zusätzliche, medizinische Unterlagen werden von den zuständigen Stellen (Versorgungsämter/Städte/Kreisverwaltungen) anhand Ihrer Angaben angefordert.

    Ausgefüllte Anträge senden Sie an die im Antragsformular angegebene Stelle.


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  • Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

    Wussten Sie, dass Kinder oder Ehegatten Sie nicht ohne Vollmacht vertreten dürfen?

    Sie können eine oder mehrere Personen in einer Vorsorgevollmacht benennen.
    Benannte Vertrauensperson(en) können entsprechend der durch Sie gegebenen Vollmacht für Sie entscheiden.
    Entscheidungsbereiche, die Sie evtl. durch Unfall, Krankheit oder Alter nicht mehr eigenverantwortlich regeln könnten:
    • Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit
    • Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten
    • Behörden
    • Vermögenssorge
    • Post und Fernmeldeverkehr
    • Vertretung vor Gericht

    Ein Bevollmächtigter steht nicht unter Kontrolle eines Gerichts.

    Viele Institutionen bieten Musterformulare für eine Vorsorgevollmacht an. Ein Formular des Justizministeriums Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: www.justiz.nrw.de/BS/formulare/vollmacht.pdf

    Mit einer Betreuungsverfügung können Sie festlegen, wer im sogenannten Betreuungsfall für Sie eine rechtliche Betreuung übernehmen soll oder wer dies nicht übernehmen sollte. Ein rechtlicher Betreuer steht unter Kontrolle des Betreuungsgerichts. Mit einer Patientenverfügung können Sie heute festlegen, ob Sie zu einem späteren Zeitpunkt Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe wünschen oder ablehnen.

    Beratungsunterlagen finden Sie beispielsweise hier:

    www.justiz.nrw.de
    Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht. Möglichkeiten der Vorsorge im Betreuungsfall

    Ärztekammer Nordrhein
    Körperschaft des öffentlichen Rechts „Leitfaden für die persönliche Vorsorge“


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