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Pflege und Versorgung zu Hause

Versorgungsmöglichkeiten nach der Entlassung

Die Entlassung aus dem Krankenhaus wirft oft Fragen auf. Möglicherweise ist eine neue Lebenssituation entstanden, die Unterstützung und Hilfe im Alltag erfordert.
Die Planung und Vorbereitung von Unterstützung und Hilfe nimmt erfahrungsgemäß viel Zeit in Anspruch. In vielen Fällen ist dafür die Mitarbeit von Angehörigen oder Vertrauenspersonen erforderlich. Wenn Sie damit rechnen, dass Sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus Pflegehilfe benötigen, informieren Sie bitte umgehend das Personal Ihrer Station. Die Pflegekräfte werden dann Kontakt zum Team des Sozialdienstes im Krankenhaus oder zu den Pflegeüberleitungs-Fachkräften aufnehmen und sie mit der Vorbereitung für Ihre Versorgung nach Ihrem Krankenhausaufenthalt beauftragen.

Die im folgenden beschriebenen Möglichkeiten der Pflege und Versorgung zu Hause sollten Sie unbedingt kennen, um die optimale Lösung für Ihre Situation zu finden.

HAUSHALTSHILFE

Wenn Sie eine Haushaltshilfe benötigen, müssen Sie dabei beachten, dass die Kosten von den Krankenkassen nur dann übernommen werden, wenn Sie Kinder unter 12 Jahren haben, die nicht von der übrigen Familie versorgt werden können. Ansonsten müssen Sie in beinahe jedem Fall eine Haushaltshilfe selbst bezahlen. Nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen werden die Kosten vom Sozialamt erstattet.
Nähere Einzelheiten sollten Sie am besten direkt bei dem Pflegeberater Ihrer Krankenkasse und beim Sozialamt erfragen. Der Sozialdienst im Krankenhaus vermittelt Ihnen gern Anbieter für häusliche Hilfen, wenn Sie es wünschen.

PFLEGE DAHEIM DURCH ANGEHÖRIGE

Wenn Ihre Angehörigen Sie bei der Körperpflege unterstützen, können Sie bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen. Diese veranlasst eine Begutachtung der Pflegestufe, die bei Ihnen zu Hause stattfindet.
Wenn Sie Pflegehilfsmittel wie zum Beispiel einen Toilettenstuhl benötigen, können wir dafür sorgen, dass diese bei Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus bereits bei Ihnen zu Hause sind. Ein Pflegebett bezahlen die meisten Krankenkassen nur, wenn Sie eine Pflegestufe haben. Wenn die Pflegekasse bei Ihnen keine Pflegestufe anerkannt hat, können Sie auf eigene Kosten ein Pflegebett in einem Sanitätshaus mieten.

PFLEGE DAHEIM DURCH EINEN AMBULANTEN PFLEGEDIENST

Wenn Sie einen ambulanten Pflegedienst benötigen, können wir Ihre Pflegebedürftigkeit für Sie bereits im Krankenhaus begutachten lassen. Gesetzliche Vorgabe ist, dass Sie für mindestens 6 Monate pflegebedürftig sind.
„Pflegebedürftig“ heißt, dass Sie jeden Tag mindestens 45 Minuten Hilfe bei der Körperpflege benötigen. Dies wird dann vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) im Krankenhaus überprüft.
Sollten Sie nur für kurze Zeit eine Pflegehilfe benötigen, kann der Krankenhausarzt Ihnen für 3 Tage eine Verordnung häuslicher Krankenpflege ausstellen, die Ihr Hausarzt verlängern kann. Die Krankenkasse übernimmt dann die Kosten für die Körperpflege durch einen ambulanten Pflegedienst unter der Voraussetzung, dass Sie eine so genannte Behandlungspflege benötigen, bei der zum Beispiel auch Verbandswechsel durchgeführt werden.

Bitte sprechen Sie darüber mit den Pflegeberatern Ihrer Krankenkasse. Selbstverständlich können Sie mit ambulanten Pflegediensten auch direkt Unterstützung vereinbaren, wenn Sie die Kosten dafür selbst zahlen. Wir vermitteln Ihnen gern Pflegedienste und sorgen dafür, dass die notwendigen Hilfsmittel zu Ihnen nach Hause geliefert werden.
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