Kernspintomographie (MRT)

Wie läuft die MRT-Untersuchung ab?
Zu allen MRT-Untersuchungen erscheinen Sie bitte pünktlich. Wir bemühen uns, den vereinbarten Termin ebenfalls pünktlich einzuhalten. Die Verweildauer in der Praxis beträgt erfahrungsgemäß etwa eine Stunde.
Für die MRT-Untersuchung werden Sie in einen breiten Untersuchungsring gefahren und einem starken Magnetfeld ausgesetzt. Die Untersuchungszeit beträgt hierbei zwischen fünf und fünfzehn Minuten.

Ist ein Kontrastmittel erforderlich?
Bei den meisten MRT-Untersuchungen ist keine Kontrastmittelgabe erforderlich.
Je nach Fragestellung kann jedoch bei MRT-Untersuchungen eine Kontrastmittelgabe über eine Armvene sinnvoll sein.
Ob tatsächlich eine Kontrastmittelgabe notwendig oder sinnvoll ist, ergibt sich aus der vorliegenden Fragestellung und wird bereits bei der Terminvergabe entschieden. Zum Termin muss dann ein Blutwert vorliegen, der Aufschluss über die Nierenfunktion gibt (Kreatinin-Wert).

Was für ein Kontrastmittel wird verwendet?
Es wird ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verwendet.

Kann es Komplikationen geben?
Gadoliniumhaltige Kontrastmittel können selten Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen auslösen.
Häufig kommt es zu Schmerzen an der Injektionsstelle. Selten kommt es zu einem leichten Absinken des Blutdrucks, sowie dem Auftreten von Übelkeit und Erbrechen. Sehr selten sind schwere lebensbedrohliche Reaktionen, lebensbedrohliche allergische Reaktionen und lebensbedrohliche Nebenwirkungen wie Atemnot, Kreislaufversagen oder Krämpfen.
Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen lassen sich zumeist gut mit Medikamenten behandeln.

Wie lassen sich Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen vermeiden?
Bei Patienten mit bereits zurückliegenden Reaktionen, allergischen Reaktionen und Nebenwirkungen nach einer Kontrastmittelgabe ist das Auftreten erneuter Reaktionen, allergischer Reaktionen und Nebenwirkungen wahrscheinlicher. Hier sollte eine erneute Kontrastmittelgabe nicht erfolgen.
Weiter sollte eine Kontrastmittelgabe bei eingeschränkter Nierenfunktion (erhöhter Kreatininwert) möglichst unterlassen werden. Genaueres besprechen wir mit Ihnen wenn Sie den Patientenfragebogen ausgefüllt haben.

Was kann sonst noch passieren?
Wie bei jeder Spritze in die Armvene kann es zu Schmerzen, einem Bluterguss und sehr selten zu einer Infektion kommen. Sollte während der Kontrastmittelgabe die Armvene platzen, so treten Schmerzen auf. Bitte melden Sie sich in einem solchen Fall.
Sehr selten können Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen auch erst Stunden oder Tage nach einer Kontrastmittelgabe auftreten. In einem solchen Fall suchen Sie Ihren Hausarzt auf.
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