Nuklearmedizin (Szintigraphie)

Wie läuft die nuklearmedizinische Untersuchung (Szintigraphie) ab?
Zu allen nuklearmedizinischen Untersuchungen (Szintigraphien) erscheinen Sie bitte pünktlich. Wir bemühen uns, den vereinbarten Termin ebenfalls pünktlich einzuhalten. Die Verweildauer in der Abteilung beträgt erfahrungsgemäß bei Untersuchungen der Schilddrüse und der Lungen etwa eine Stunde und bei Untersuchungen des Skeletts zwei bis drei Stunden.
Die Untersuchung beginnt mit der Verabreichung einer radioaktiven Substanz über eine Armvene. Nach kurzer Wartezeit werden Sie für die Untersuchung der Schilddrüse oder der Lungen kurz vor eine Untersuchungsplatte gestellt.
Zur Untersuchung des Skeletts werden Sie nach einer Wartezeit von zwei bis drei Stunden mehrmals auf verschiedene Weise kurz vor die Untersuchungsplatte gestellt oder darunter gelegt.

Ist ein Kontrastmittel erforderlich?
Bei jeder nuklearmedizinischen Untersuchung (Szintigraphie) ist die Verabreichung einer radioaktiven Substanz über eine Armvene notwendig. Bei dieser radioaktiven Substanz handelt es sich nicht um ein Kontrastmittel.

Was für eine radioaktive Substanz wird verwendet?
Bei der über die Armvene verabreichten radioaktiven Substanz handelt es sich in der Regel um Tc-99m. Diese radioaktive Substanz zeichnet sich durch eine außerordentlich kurze Halbwertzeit von nur wenigen Stunden aus. Bereits wenige Tage nach der Untersuchung ist diese Substanz nicht mehr nachweisbar.

Kann es Komplikationen geben?
Bei Untersuchungen der Schilddrüse, der Nieren und des Skeletts sind spezielle Komplikationen in der Regel nicht zu erwarten.
Bei Untersuchungen der Lungen kann es bei einer bekannten Eiweißallergie (Albuminallergie) zu Reaktionen, allergischen Reaktionen und Nebenwirkungen kommen. Sehr selten kann es zu schweren lebensbedrohlichen Reaktionen, lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen und lebensbedrohlichen Nebenwirkungen wie Atemnot, Kreislaufversagen oder Krämpfen kommen. Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen lassen sich zumeist gut mit Medikamenten behandeln.

Wie lassen sich Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen vermeiden?
Bei Patienten mit bereits zurückliegenden Reaktionen, allergischen Reaktionen und Nebenwirkungen nach Verabreichung einer radioaktiven Substanz ist das Auftreten erneuter Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen wahrscheinlicher. Hier sollte eine nuklearmedizinische Untersuchung (Szintigraphie) nicht erfolgen.

Was kann sonst noch passieren?
Wie bei jeder Spritze in die Armvene kann es zu Schmerzen, einem Bluterguss und sehr selten zu einer Entzündung kommen. Sollte während der Verabreichung der radioaktiven Substanz die Armvene platzen, so können Schmerzen auftreten.
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