Welche Berufe können Gegenstand des Verfahrens sein?

Bei einem Anerkennungsverfahren wird ein im Ausland erworbener Berufsabschluss mit einem deutschen Referenzabschluss verglichen.
Der deutsche Referenzabschluss muss auf Bundesrecht beruhen. Insofern können Gleichwertigkeitsfeststellungsverfahren durchgeführt werden für

  • alle Aus- und Fortbildungsabschlüsse im dualen System (nach BQFG) und
  • alle bundesrechtlich reglementierten Berufe (nach Fachrecht).


Der deutsche Referenzabschluss ist im Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung festzulegen. Dies geschieht in Absprache (Einvernehmen) zwischen den Antragstellern und der zuständigen Stelle. Die Gleichwertigkeitsprüfung erfolgt bezogen auf den aktuell gültigen deutschen Abschluss.

Für Ausbildungsberufe im dualen System werden bestimmte Prüfungszeugnisse aus Österreich oder Frankreich nach Maßgabe der jeweiligen Verordnungen dem deutschen Abschluss automatisch, das heißt ohne weitere Prüfung, gleichgestellt.

Für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zum Zweck der Hochschulzugangsberechtigungen oder zur Anrechnung im Ausland erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen gilt das Anerkennungsgesetz nicht. Dafür sind in der Regel die Hochschulen zuständig.
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