11.1.2007

Gefäßchirurgie und Radiologie stellen sich vor

Infotag am 24. Januar 2007 im Krankenhaus Bethanien


Mit dem hochmoderne 16-Zeilen-Comutertomograph lassen sich selbst millimetergroße Details aus dem Körperinneren genau darstellen (Foto: KBM/scharfsteller)

Am Mittwoch, den 24. Januar 2007 sind zwischen 14 und 19 Uhr ungewöhnliche Einblicke in zwei wichtige Abteilungen des Krankenhauses Bethanien möglich: Gemeinsam werden die Klinik für Gefäßchirurgie und die Klinik für Radiologie sich und ihre Arbeit vorstellen. Im Focus stehen dabei neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, unter anderem von Gefäßerkrankungen.

„Wir wollen Betroffene und Interessenten über unser gesamtes Leistungsspektrum informieren“, so Prof. Dr. Samuel Manouguian, der am Bethanien-Krankenhaus die Gefäßchirurgie leitet. So werden von den Fachärzten durch kurze Vorträge etwa die an den Hals- und Bauchschlagadern sowie den Schlagadern der Arme und Beine auftretenden Erkrankungen vorgestellt.

Außerdem können Besucherinnen und Besucher alles über Therapieansätze erfahren, deren Spektrum über chirurgische Eingriffe und die minimalinvasive Dehnung von verengten Adern hinausreicht. „Allein bei Krampfadern gebe es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung“, erläutert Prof. Manouguian. Ein weiteres Thema beim Infotag ist die Behandlung von Thrombosen, der im Volksmund „blauen Adern“ genannten Venen.

Die Möglichkeit der Diagnostik bei vielfältigen Gefäßerkrankungen werden von dem Gefäßchirurgischen Team erläutert.
Als Beispiel für die Fortschritte in der Gefäßchirurgie nennt Prof. Manouguian den Einsatz von Gefäßstützen an den Hauptschlagadern – ein Eingriff, der früher einen großen Bauchschnitt notwendig machte, heute aber minimalinvasiv durch einen kleinen Schnitt in der Leistengegend durchgeführt werden kann. „Durch die Verwendung von Drahtgeflechten aus einem neuartigen Material können wir an unserer Klinik die Zahl der Patienten, bei denen es nach der Operation zu Problemen kommt, drastisch reduzieren“, erklärt Manouguian.

Dass eine Operation gelungen ist, können die Mediziner mühelos (und für Patienten völlig schmerzfrei) überprüfen, denn in der Abteilung für Radiologie steht zur Kontrolle ein hochmoderner 16-Zeilen-Computertomograph zur Verfügung, mit dem Patienten durchleuchtet werden können. Aus den dabei gewonnenen Daten errechnet der Computer ein gestochen scharfes dreidimensionales und sogar farbiges Bild aus dem Körperinneren, auf dem noch millimeterkleinste Details genau zu erkennen sind. „Das ist sehr wichtig, um den Erfolg einer Operation zu beurteilen“, erläutern Dr. Vera Schwarzhoff und Dr. Hans Bender, Chefärzte der radiologischen Klinik. Dieses Instrument ermöglicht auch, vor einem Eingriff risikoarm und ohne schmerzhafte Maßnahmen eine Diagnose zu erstellen und die weitere Therapie zu planen.

Besucher des Infotags werden aber nicht nur die Möglichkeit haben, die Funktionsweise eines Computertomographen aus der Nähe zu studieren. Das Team der Radiologischen Klinik ist bereit, um Diagnoseverfahren wie die arterielle Gefäßdarstellung, die Darstellung der blauen Adern oder die Angio-CT-Darstellung anhand von Beispielen und Befundaufnahmen genau zu erläutern.

Insgesamt werden in den beiden Bethanien-Fachkliniken pro Jahr mehrere tausend Patientinnen und Patienten untersucht und behandelt.

Infotag
in der Klinik für Gefäßchirurgie und der Klinik für Radiologie
des Bethanien-Krankenhauses
am Mittwoch, den 24. Januar 2007
von 14 bis 19 Uhr
Eintritt frei
Parken frei
Bethanienstraße 21
47441 Moers
Tel. 02841/200-0

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