Krankenhaus-Startseite

Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2008



  • Baby Nummer 1000 gesund entlassen

    Moerser Neujahrsbaby kam pünktlich um 23.26 Uhr auf die Welt


    Zufrieden verliß heute Mehlika Karabeg gemeinsam mit ihrem Neujahrbaby die Frauenklinik. Barbara Schirner von der Presseabteilung gratulierte der Mutter und überreichte im Namen des Krankenhauses einen Blumenstrauß sowie einen Strampelsack mit Bethanien-Logo. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Gesund und glücklich verließ am Montag (7.1.) die frischgebackene Mutter Mehlika Karabeg mit ihrem Baby Zana die Wochenstation der Bethnaien-Frauenklinik. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wäre der kleine Zana nicht das eintausendste Baby, das im Jahr 2007 kurz vor Jahreswechsel im Krankenhaus das Licht der Welt erblickte. Mit einem Gewicht von 3740 Gramm und einer Größe von 51 cm sorgte das Neujahrsbaby am 31.12.2007 um exakt 23.26 Uhr für eine runde Zahl in der Geburtenstatistik.

    Grund genug für das Krankenhaus der stolzen Mama bei der Entlassung einen großen Blumenstrauß und einen Strampelsack mit dem Bethanien-Logo zu überreichen. „Ich bin sehr froh, dass alles so gut gelaufen und dass, mein Baby gesund ist“, so die glückliche Mutter. Zum Jahreswechsel gab es im Kranenhaus viel zu tun: Sechs Kinder wollten unbedingt schon beim Feuerwerk dabei sein. Knapp eine Stunde später konnten die Hebammen das erste im Kreis Wesel Neugeborene des Jahres ins Geburtenbuch eintragen.


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  • Oh, Druck lass nach!

    Das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein an der Bethanien-Frauenklinik informiert über Blasenschwäche


    Dr. Almut Gessmann (li.) und Dr. Rüdiger Langenberg (re.) referieren über Blasenschwäche und Harninkontinenz bei Frauen (Foto: KBM/scharfsteller)


    Das nächste Klo kann manchmal sehr weit weg sein – zumindest für Menschen, die an Blasenschwäche und Harninkontinenz leiden. Dabei kann bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie schnell geholfen werden. Betroffene Frauen sollten deswegen unnötiges Leiden nicht einfach hinnehmen und sich so früh wie möglich von Spezialisten beraten und diagnostizieren lassen. Darauf macht das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein am Kranken¬haus Bethanien aufmerksam. Am 30. Januar um 15.00 Uhr lädt das Zentrum betroffene wie interessierte Frauen zu einem Vortrag über das typische Frauenleiden ein.

    Bei der Veranstaltung referieren Dr. Almut Gessmann und Dr. Rüdiger Langenberg. Die Vorträge der beiden speziell weitergebildeten Ärzte thematisieren Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten des bei Frauen im mittleren Alter häufigen Beschwerdebildes. Erläutert werden nicht-operative therapeutische Ansätze aber auch international etablierte Operationsverfahren, die minimal-invasiv durchgeführt werden und eine schonende Behandlung versprechen. Im Anschluss stehen die beiden Fachärzte gemeinsam mit Oberarzt Dr. Kourosh Taghavi, dem Leiter des Zentrums, für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

    „Das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle am linken Niederrhein auf diesem Gebiet eingenommen und konnte im vergangenen Jahr eine deutliche Steigung der Patientenzahlen verbuchen“, erklärt Dr. Taghavi. Dies mache deutlich „wie hoch der Beratungsbedarf bei Frauen zu diesem Thema ist“. Die Veranstaltung solle daher nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch eventuelle Hemmschwellen vor einer Untersuchung abbauen. Das Inkontinenzzentrum habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen der Schritt zu einer Untersuchung leichter falle, „wenn sie vorher wissen was bei der Behandlung auf sie zukommt“, so Dr. Taghavi.

    Zufrieden zeigt sich Taghavi über den seit Jahren steigenden Zuspruch, den das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum als offizielle Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft erhält. Über 550 Patientinnen mit Blasenbeschwerden behandelte das Zentrum im vergangenen Jahr. Bei der Behandlung arbeiten das Krankenhaus und niedergelassene Fachärzte Hand in Hand. „Unser besonderer Dank geht an unsere niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aus der Region, die gemeinsam mit uns die Optimierung von Versorgungsstrukturen bei Blasenschwäche vorantreiben“, betont Zentrumsleiter Dr. Taghavi. Der Besuch der Inkontinenz-Sprechstunde ist nach telefonischer Vereinbarung möglich. Patientinnen sollten zum Termin unbedingt die Überweisung ihres gynäkologischen Facharztes mitbringen.

    INFO
    Vortrag „Hilfe bei Blasenschwäche und Harninkontinenz“
    Mittwoch, 30. Januar 2008 von 15.00 -16.30 Uhr
    in der Mitarbeiter-Cafeteria
    Eintritt frei

    KONTAKT
    Inkontinenz-Sprechstunde
    Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein
    am Krankenhaus Bethanien
    Tel.: 02841-200 2603 (Mo-Fr 9- 12 Uhr)
    E-Mail frauenklinik@bethanienmoers.de


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  • Moerser Grundschulen spendeten für Kinderklinik

    Erlös aus Fußballturnieren kommt Klinikclowns zugute


    Im 'Dschungelcamp' der Bethanien-Kinderklinik übergab Lehrerin Sofie Schroers (re.) von der Eschenburg-Grundschule eine Spende an den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot (2. v. li.) und die beiden Bethanien-Klinikclowns Holger Voss alias Schlatke (li.) und Silke Eumann alias Flocke (2. v. re.) (Foto: KBM/fotolulu)


    Eine Spende über 250 Euro überreichte dieser Tage Sofie Schroers an die Bethanien-Kinderklinik. Die Lehrerin von der Eschenburg-Grundschule in Moers organisiert seit Jahren erfolgreich die Fußball-Turniere der Moerser Grundschulen. Die Einnahmen sowohl des Sommer- wie auch des Nikolausturniers werden anschließend für wohltätige Zwecke gespendet. Den erzielten Spendenbetrag rundete der Grafschafter Spielverein 1910 e.V. als Kooperationspartner noch einmal auf, sodass Frau Schroers schließlich im Namen aller Turnierteilnehmer einen runden Betrag an den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot und die beiden Bethanien-Klinikclowns Schlatke und Flocke übergeben konnte.

    Bereits im vergangenen Jahr war der Erlös aus dem Turnier der Kinderklinik zugute gekommen. "Mit dem Betrag können wir die Arbeit unserer beiden Klinikclowns gewährleisten, deren wöchentliche Besuche bei den kleinen Patientinnen und Patienten ausschließlich über Spenden finanziert werden", freute sich Chefarzt Dr. Wallot bei der Spendenübergabe. Bei den Klinikclowns von Verein Clownsvisite e.V. handelt es sich um professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler mit einer speziellen Zusatzausbildung für die Arbeit mit kranken Menschen.

    In Absprache mit dem Ärzte- du Pflegeteam besuchen Silke Eumann als Clownin Flocke und Holger Voss als Clown Schlatke jeden Montag für mehrere Stunden die Kinder auf der Station G0, um gemeinsam zu singen und Spaß zu haben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass das Lachen den Heilungsprozess fördert. Klinikclowns sind übrigens in Kinderkliniken auf der ganzen Welt im Einsatz, damit kranke Kinder schneller wieder nach Hause zu ihrer Familie entlassen werden können.


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  • Bethanien Helau!

    Fidelio-Prinzenpaar brachte ordentlich Stimmung ins Altenkrankenheim


    Herzliches Wiedersehen: Prinz Dieter I. bützt seine ehemalige Nachbarin Sophie Saumer aus Meerbeck, die inzwischen im Bethanien-Altenkrankenheim lebt. (Foto: KBM/fotolulu)


    „Moers Helau, Bethanien Helau!“, hieß es am Donnerstag (24.1.) als pünktlich um 15 Uhr das Prinzenpaar der Ersten großen Grafschafter Karnevalsgesellschaft Fidelio 1951 e.V. mitsamt Gefolge zum traditionellen Besuch ins Altenkrankenheim Bethanien einmarschierte. Prinz Dieter I. und seine Prinzessin Marita I., die übrigens auch im richtigen Leben ein Paar sind, brachten in ihren prächtigen weiß-blauen Roben nicht nur Farbe, sondern auch ordentlich Stimmung unter die Bewohnerinnen und Bewohner des ohnehin feierfreudigen Altenkrankenheims.

    Im festlich geschmückten Saal näherte sich der Besuch unter dem Motto „Der Narrenstern funkelt in der Nacht, der Moerser Karneval ist erwacht“ schnell dem Höhepunkt als das Prinzenpaar das diesjährige Mottolied live vortrug. Anschließend überreichten Dieter I. und Marita I. Karnevalsorden an zwei besondere „Veteranen“ unter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims: Kurt Kress, der seit 1976 in der Senioreneinrichtung lebt und bei Auguste Neumann, die 1984 im Bethanien ein neues Zuhause fand freuten sich sichtlich über die Ehrung.

    Ein herzliches Wiedersehen und ein paar Tränen der Rührung gab es, als Prinz Dieter I., im Publikum plötzlich seine ehemalige Meerbecker Nachbarin Sophie Saumer erblickte – schnell wurde ein weiterer Orden herbeigeholt und der Prinz sparte nicht mit Bützchen und warmen Worten. „Wir hatten eine sehr gute Nachbarschaft und waren fast wie Mutter und Sohn. Ich freue mich, sie hier bei guter Stimmung wieder zu sehen“, verriet der Prinz hinterher. "Sobald die Session vorbei ist, werde ich wieder mehr Zeit haben, um Sofie öfter zu besuchen."

    Bevor schließlich die Tanzgruppe St. Martinus auftrat, erfüllte Dieter I. der Mitarbeiterin des Sozialdienstes im Altenkrankenheim unter viel Applaus einen ganz besonderen Wunsch: „Ich wollte doch schon immer mal mit einem echten Prinzen tanzen!“, hatte Kläckes gesagt – und prompt geschah’s.

    Nach dem Ausmarsch des Prinzenpaars auf das schon die nächste Sitzung wartete, überraschte in gelben Kostümen die Bambini-Garde des Fidelio mit einer Tanzeinlage samt Spagat. Als Dankeschön fürs akrobatische Beineschwingen gab es Süßigkeiten von Margot Kläckes, die die von ihr organisierte Karnevalsfeier als Moderatorin souverän durch den Nachmittag begleitete.

    „Ich weiß zwar, dass junge Tänzerinnen auf ihre Linie achten müssen, aber bei so viel Grazie ist eine kleine Ausnahme sicher erlaubt“, dankte Kläckes den jungen Fidelio-Tänzerinnen. Für die musikalische Untermalung sorgte Karl-Heinz Brakhage am Keyboard, der die bekanntesten Karnevalsschlager im Repertoire hatte. Dank Brakhage unermüdlichem Einsatz am Keyboard konnten die Besucherinnen und Besucher der Feier noch lange ausgelassen schunkeln.


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  • Helau Kinderklinik!

    Kinderprinzenpaar Stephan I. und Manuela I. besuchte Bethanien-Kinderklinik


    Prinz Stefan i. (vorn) und Prinzessin Manuela 1. (hinten) zu Besuch bei Sinan und Berdan Örge (rechts) mit deren Mutter auf der Kinderstation G0. (Foto: KBM)


    Einen närrischen Besuch stattete am Donnerstag (31.1.) das Kinderprinzenpaar vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval dem Krankenhaus Bethanien ab. Nach einer Stippvisite bei der Karnevalsfeier im Bethanien-Altenkrankenheim, wo Prinz Stefan I. und Prinzessin Manuela I. gemeinsam mit Hofdame Jasmin sangen und tanzten, eilte der närrische Zug anschließend auf die Station G0 der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, wo das Trio in vielen Patientenzimmern schon neugierig erwartet wurde.

    So auch im Zimmer Nummer 5, wo die beiden Jungs Sinan und Berdan Örge sich gemeinsam mit ihrer Mama über ein dreifaches Helau und kleine Mitbringsel freuten. "Wir grüßen unsere große, besonders aber die kleine Narrenschar", rief das zehnte Kinderprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval den Patientinnen und Patienten zu und wünschte überall baldige Genesung.

    Die kleine Patientin Julia Schmitz erwartete das Kinderprinzenpaar im Prinzessinnen-Kostüm. (Foto: KBM)


    Als das Grafschafter Kinderprinzenpaar dann im Zimmer 11 vorsichtig die Türe öffnete, saß dort von oben bis unten verkleidet eine echte kleinen Karnevalistin auf ihrem Krankenbett. Julia Schmitz erwartete das Narrentrio im rosa Prinzessinnen-Kostüm und stimmte sofort in die Helau-Rufe ein. Für Julia musste der Karneval in diesem Jahr glücklicherweise nicht ausfallen, denn die Ärzte versprachen, die schon fast wieder gesunde Prinzessin rechtzeitig aus dem Krankenhaus zu entlassen, damit sie beim Rosenmontags- und Nelkensamstagsumzügen dabei sein kann.


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  • Faszinierender Blick in den menschlichen Körper

    Ab in die Röhre: Lungenklinik und Radiologie des Krankenhauses Bethanien laden zum Vortrag über moderne Röntgendiagnostik


    Chefarzt Dr. Hans Bender (li.) bei der Untersuchung am 16-Zeilen-Computertomographen in der Radiologie des Bethanien-Krankenhauses (Foto: KBM/Archiv)


    Einem Physiker aus Westfalen verdanken Patienten, dass der Blick in die tiefsten Ecken des menschlichen Körpers seit mehr als hundert Jahren unblutig und völlig schmerzfrei ist. Mit der Entdeckung der später nach ihm benannten "X-Strahlen" revolutionierte Konrad Röntgen die Möglichkeiten der medizinischen Diagnostik. Seit Röntgen 1901 mit dem Nobelpreis für Physik geehrt wurde, haben sich die Möglichkeiten der Diagnostik erheblich erweitert. Sie reichen von Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) über Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bis hin zum Szintigramm. Was sich hinter diesen Verfahren verbirgt, werden Dr. Hans Bender, Chefarzt der Radiologie am Krankenhaus Bethanien und Oberarzt Dr. Rolf Lohmüller von der Bethanien-Lungenklinik am 14. Februar bei einem in Kooperation mit der Patientenliga für Atemwegserkrankungen organisierten Vortragsabend erläutern.

    "Radiologische und nuklearmedizinische Verfahren haben sich in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Stütze bei der Diagnostik und Verlaufsbeurteilung nicht nur von Lungenerkrankungen entwickelt", sagt Chefarzt Dr. Bender. Neben der Röntgendiagnostik habe vor allem die Computertomografie immer mehr an Bedeutung gewonnen. "Aber auch die Nuklearmedizin und Kernspintomographie können mit neuen Entwicklungen aufwarten, die in einzelnen Fällen als sinnvolle Ergänzung zu den etablierten Verfahren gesehen werden können und interessante Ausblicke auf die Zukunft liefern." Nach Dr. Bender wird Oberarzt Dr. Lohmüller Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Untersuchungsmethoden aufzeigen. "Wir wollen den Stellenwert der radiologischen Diagnostik verständlich darstellen und anhand verschiedener Krankheitsbilder erläutern", sagt Dr. Lohmüller. Patienten, die zur Untersuchung "in die Röhre" müssen, stellten den Ärzten oft Fragen nach der Strahlenbelastung. Auch darauf will der Lungenfachmann bei der um 19 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle beginnenden Veranstaltung ausführlich eingehen.

    Für das Jahr 2008 haben die Patientenliga Atemwegserkrankungen Moers/Niederrhein und die Bethanien-Lungenklinik übrigens weitere Veranstaltungen geplant, die jeweils um 19 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle beginnen. Am 13. März wird Dr. Kato Kambartel über den Bronchial- und Lungenkrebs referieren. Am 17. April geht es dann um Sport und Gymnastik bei Atemwegserkrankungen. Weitere Themen: Atemwegserkrankungen als neue Volkskrankheiten (29. Mai), Atemwegserkrankungen bei Kindern (26. Juni), Moderne Sauerstofftherapie (23. Oktober) sowie am 27. November ein Vortrag über "gefährliche und harmlose" Formen des Schnarchens. Am 18. September wird Dr. Thomas Voshaar als Chefarzt der Lungenklinik ein persönliches Fazit nach 15 Jahren Tätigkeit am Krankenhaus Bethanien ziehen und dabei für Interessierte das Leistungsspektrum seiner Klinik vorstellen. Im Anschluss an Voshaars Jubiläumsvortrag sind alle Gäste zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

    INFO
    Vortrag "Moderne Röntgendiagnostik - Von Röntgenbildern, CT, MRT, PET und Szintigramm"
    mit Chefarzt Dr. Hans Bender und Oberarzt Dr. Rolf Lohmüller
    Donnerstag, 14. Februar 2008, 19 Uhr
    In der Krankenhaus-Kapelle,
    Krankenhaus Bethanien,
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei


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  • "Sportlich" gespendet

    Kinderdialyse Bethanien erhielt Zuwendung vom Lintforter Turnverein


    Für nierenkranke Kinder gespendet: Christa Pietz überreicht dem Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Michael Wallot eine Spende in Höhe von 550 Euro, die in den Gymnastikgruppen des Lintforter Tunvereins gesammelt wurde. (Foto: KBM/fotolulu)


    550 Euro übergab unlängst Christa Pietz vom Turnverein Kamp-Lintfort an die Kinderdialyse des Krankenhauses Bethanien. Der Betrag soll der jährlich stattfindenden Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute kommen, die die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin organisiert.

    Als Leiterin der Gymnastikgruppen im Lintforter Turnverein 1927 hatte Christa Pietz in den vergangenen Jahren immer wieder kleine Geschenke von den Teilnehmerinnen ihrer Gruppen erhalten. Anders als in diesem Jahr, denn die Sportbegeisterte hatte die Idee, diesmal nur Geld zu sammeln und dieses für einen gemeinnützigen Zweck zu verwenden. „Durch den Sport tue ich viel für mich selbst, doch ich helfe auch sehr gerne anderen Menschen“, sagt Christa Pietz. Auf die spezielle Kinderdialsyse-Einrichtung ist Frau Pietz bei einem Besuch im Krankenhaus aufmerksam geworden. Als es darum ging, einen potentiellen Empfänger der Spende zu finden, musste Christa Pietz dann nicht erst lange überlegen. Nun übergab Christa Pietz die Spende in einem hübschen rosa Schmucksäckchen persönlich an den Leitenden Arzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Michael Wallot. „Ich bin nur die Überbringerin. Zur Spende beigetragen haben viele Mitglieder des Turnvereins Kamp-Lintfort“, betonte Pietz. „Eine tolle Sache. Das Geld ist in der Kinderdialyse wirklich an dem richtigen Platz“, erwiderte Dr. Wallot.

    Bei den jährlichen Ferienfreizeiten für nierenkranke Kinder reisen ein Kinderarzt und eine Kinderkrankenschwester mit den Kindern mit, um deren medizinische Versorgung zu gewährleisten. Gerade die notwendige medizinische Rund-um-Überwachung des Krankheitsbildes ist der Grund dafür, warum für die meisten Familien mit nierenerkrankten Kindern eine längere Reise nicht möglich ist. Bei den Ferienfreizeiten der Bethanien-Kinderklinik haben nierenkranke Kinder die Möglichkeit, für eine Woche mit gleichaltrigen und ebenfalls betroffenen Kindern auf eine unbeschwerte Entdeckungs- und Abenteuerreise zu gehen. „Weil nierenkranke Kinder einer ständigen medizinischen Betreuung bedürfen und täglich eine Vielzahl von Medikamenten einnehmen müssen, ist die Ferienfreizeit unserer Kinderklinik oft die einzige Möglichkeit für diese Kinder, in den Urlaub zu fahren“, freute sich Chefarzt Dr. Wallot über die „sportliche“ Spende.


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  • Natürlich stillen!

    Die Bethanien-Elternschule lädt werdende Eltern am 21. Februar zum Still-Infoabend ein


    Stillberaterin Hannelore Hallmann leitet die Elternschule-Bethanien. (Foto: KBM/scharfsteller)

    „Natürlich stillen ist die beste Wahl“, sagt Hannelore Hallmann, Leiterin der Bethanien-Elternschule. Am 21. Februar lädt die Elterschule um 17.00 Uhr zum Still-Infoabend für werdende Eltern ein. Bei der Veranstaltung gibt Hannelore Hallmann wichtige Informationen rund ums Stillen. „Die Muttermilch ist die natürliche Säuglingsernährung, zudem bringt das Stillen viele Vorteile für Mutter und Kind – Angefangen von der Stärkung des Immunsystems bis zur vollwertigen Ernährung des Neugeborenen“, ergänzt Hallmann.

    INFO
    Still-infoabend für werdende Eltern
    Am 21. Februar 2008 um 17.00 Uhr
    im Altenkrankenheim Bethanien Seminarraum, Wittfeldstraße 31
    Kosten: 5 Euro
    Telefon: 02841/200-2670
    Mail elternschule@bethanienmoers.de


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  • Besonderer Service für junge Mütter im Bethanien

    Standesamtliche Anmeldung von Babys direkt im Krankenhaus möglich / AOK besucht Mütter regelmäßig auf der Wochenstation


    Gut Umsorgt: Stationsschwester Doris Borgmann (Mitte) und Sabine Kluge (links), Geschäftsstellenleiterin der AOK in Moers, überreichen der jungen Mutter Fetanet Caydere beim Beratungsgespräch ein Babylätzchen. (Foto:KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Einen besonderen Service für junge Mütter bietet das Krankenhaus Bethanien in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle AOK in Moers. Um Familien Papierkram und Lauferei bei der Anmeldung des neuen Erdenbürgers zu ersparen, kommt die AOK-Geschäftsstellenleiterin Sabine Kluge (li.) jeden Mittwoch persönlich auf die Wochenstation D2 zu Besuch.

    Dort überbringt sie den Müttern, die bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert sind, nicht nur Glückwünsche, sondern auch Informationsbroschüren und ein Lätzchen als kleines Willkommensgeschenk. Dabei können zwanglos viele Fragen zum Versicherungsschutz leicht geklärt werden, wie hier im Gespräch mit Fetanet Caydere (re.), die ihren Sohn Muhammed Esud im Bethanien entbunden hat.

    Stationsschwester Doris Borgmann (Bildmitte) weist auch darauf hin, dass Familien für die Anmeldung ihres Babys nicht extra ins Rathhaus müssen, da die Anmeldung bequem auch im Krankenhaus erfolgen kann. Werktags zwischen acht und siebzehn Uhr nimmt eine Mitarbeiterin quasi als Vertretung des Standesamtes die Anmeldungen von neugeborenen Kindern an. Die Anmeldung kann im so genannten „Zimmer 11“ des Krankenhauses bei Vorlage der erforderlichen Unterlagen vorgenommen werden.


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  • Den Patientenwillen im Fokus

    Am 20. Februar 2008 lädt das Ethik-Komitee des Krankenhauses Bethanien zum 2. Ethik-Tag ein


    Stehen für den Patientenwillen ein: Die Mitglieder des Ethik-Komitees (v.l.n.r.): Ruth Meimers, Stationsleitung G2, Almut Gätjen, Pfarrerin, Lars Figiel, Oberarzt Nephrologie, Dr. Burkhard Steege, Chefarzt der Anästhesie, Hannelore Sebastian, Stationsleitung E1, Dr. Ralph Stark, Oberarzt in der Lungenklinik, Brigitte Cassel, Stellvertretende Pflegedienstleitung, Brigitte Begerau, Sekreteriat Pflegedienstleitung, Petra Onasch-Szerman, Leitende Hebamme und Gabriela Bartel, Stationsleitung BC2. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Das Thema Patientenverfügung wird derzeitig heiß diskutiert. Wann ist eine Patientenverfügung angebracht? Welche Dinge kann man dort festlegen? Was kann ich entscheiden? Diese Fragen und weitere Themen werden beim 2. Ethik-Tag im Krankenhaus Bethanien am Mittwoch, dem 20. Februar 2008 diskutiert. Der Vorsitzende des Ethik-Komitees, Chefarzt Dr. Burkhard Steege, informiert in seinem Vortrag über das Thema Patientenverfügungen und konkretisiert die Bedeutung des Patientenwillens. „Der Patientenwille ist in den letzten Jahren deutlich gestärkt worden. Dies ist erkennbar an aktuellen Gerichtsentscheidungen und an dem Bemühen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen, den Patientenwillen genauer zu definieren“, sagt Dr. Burkhard Steege.

    Im Anschluss wird Oberarzt Dr. Ralph Stark den Umgang mit Palliativmedizin am Krankenhaus Bethanien ausführlich erläutern. Außerdem stellt Gisela Kapitza, Diplom-Pädagogin und Hospizkoordinatorin im Altenkrankenheim Bethanien die Hospizarbeit im Altenkrankenheim vor. „Der große Vorteil unserer Hospizgruppe ist, dass die Begleiterinnen und Begleiter täglich präsent sind und dadurch die Bewohnerinnen und Bewohner gut kennen“, so Gisela Kapitza. Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle. Im Anschluss an die Vorträge präsentieren sich in der Mitarbeiter-Cafeteria die Ambulante Hospiz Arbeit (AHA) sowie der Hilf-Mit-Förderverein aus Kamp-Lintfort, der Hospizverein aus Neukirchen-Vluyn, die Selbsthilfegruppe Leere Wiege aus Moers und die Hospizgruppe des Altenkrankenheims Bethanien. Der Eintritt ist frei.


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  • Kopfschmerz bei Kindern stoppen

    Krankenhaus Bethanien schult Acht- bis Vierzehnjährige mit chronischen Beschwerden


    Das Team des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Kinderklinik Bethanien schult im April wieder Kinder, die an chronischem Kopfschmerz leiden. Die Kurse werden von Diplom-Psychologin Barbara Spießbach (4. von links) geleitet. (Foto: KBM/scharfsteller)



    Am Mittwoch, 27. Februar 2008 lädt das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Krankenhaus Bethanien um 15.30 Uhr zu einem Informationsnachmittag zum Thema Kopfschmerz bei Kindern ein. Bei der Veranstaltung informiert Diplom-Psychologin und SPZ-Mitarbeiterin Barbara Spießbach interessierte und betroffene Eltern über den achtwöchigen Kurs „Stopp den Kopfschmerz“. Der Kurs startet im April und richtet sich an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren, die an Migräne und chronischem Kopfschmerz leiden.

    Betroffene Kinder lernen in diesem Kurs einfache und effektive Techniken zur Vorbeugung gegen Migräne und Spannungskopfschmerzen. „Ziel dieser Schulung ist es chronische Kopfschmerzen durch verhaltens¬thera¬peutische Maßnahmen wie Entspannungsübungen zu vermeiden“, erklärt Oberarzt Dr. Wolfgang Poss. Der von der Bethanien-Psychologin Spie߬bach geleitete Kurs wird ein Mal wöchentlich in den Räumlichkeiten des Krankenhauses stattfinden und jeweils andert¬halb Stunden dauern. „Das wissenschaftliche Konzept für den Kurs wurde von der Uni¬versität Düsseldorf entwickelt und an anderen Kliniken bereits erfolgreich durchgeführt“, so Barbara Spießbach.

    Der Informationsnachmittag am 27. Februar dient dazu, Eltern genaue Abläufe und Inhalte des Kurses zu vermitteln und Kurstermine zu vereinbaren. Genaue Modalitäten über die Kursgebühren und deren Erstattung durch die Krankenkasse werden an diesem Nachmittag ebenfalls errklärt. Die Infoveranstaltung findet aus Platzgründen nicht im SPZ, sondern im Schul¬ungs¬raum des Altenkrankenheims Bethanien im Erdgeschoss (am Haupteingang links) statt. Um Anmeldungen zum Infonachmittag wird gebeten. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpädiatrischen Zentrums im Bethanien unter Telefon 02841 200-2350 gern zur Verfügung.

    INFO
    Informationsnachmittag für Eltern
    zum Kurs „Stopp dem Kopfschmerz“ bei Kindern
    Mittwoch, 27. Februar 2008 um 15.30 Uhr
    im Schulungsraum des Bethanien-Altenkrankenheims
    Weitere Infos: 02841/200-2350 (SPZ Bethanien)


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  • Mammascreening kann beginnen

    Alle Frauen aus Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg werden ab Oktober zur Untersuchung ans Krankenhaus Bethanien eingeladen


    Arbeiten beim Mammascreening in Moers und Umgebung eng zusammen (v.l.n.r.): Die beiden für das Screening-Programm in den Kreisen Wesel und Kleve verantwortlichen Radiologen Dr. Rainer Weidner und Dr. Frieder Groetenherdt, Cornelia Hüsch als Vertreterin der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Gynäkologen Prof. Dr. Rüdiger Osmers, Radiologe Dr. Hans Bender und Gynäkologe Prof. Dr. Wolfram Niedner als Leitende Ärzte am Krankenhaus Bethanien, Dr. Ilke Schlothmann-Lechtenböhmer, niedergelassene Gynäkologin im Moers sowie Bethanien-Qualitätsmanager Hubert Krämer (Foto: KBM)


    Im Oktober wird für die Frauen aus Moers und Umgebung eine neue Ära beginnen, wenn das Mammascreening am Krankenhaus Bethanien startet. Den Zeitpunkt Oktober nannte Hubert Krämer von der Geschäftsführung des Krankenhauses bei einem Pressegespräch am Mittwoch (20.2.) erstmals öffentlich. "Dass es jetzt losgehen kann, ist eine gute Nachricht für alle Frauen in Moers und Umgebung", sagte Krämer. Am Bethanien werden fortan alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren aus Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg auf Brustkrebs untersucht. Bis es soweit ist, bleibt allerdings für alle Beteiligten noch einiges zu tun. Für die am Krankenhaus einzurichtende Screening-Einheit müssen in den kommenden Wochen in Rekordzeit die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten umgebaut werden, denn eine weitere Verzögerung sei für die Frauen nicht hinnehmbar, so der einhellige Tenor. Um mit dem Umbau beginnen zu können, musste das Krankenhaus zunächst auf den schriftlichen Genehmigungsbescheid der zuständigen Kassenärztliche Vereinigung (KV) in Düsseldorf warten. Der Bescheid ist vor wenigen Tagen eingetroffen, wie das Krankenhaus bei dem kurzfristig organisierten Pressegespräch mitteilte.

    Die Umbauarbeiten im Bethanien sind allerdings unausweichlich, denn die für das Screening-Programm zuständige Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein schreibt beispielsweise vor, dass feste Screening-Einrichtungen über einen separaten Eingang zugänglich sein müssen. Die Einrichtung, wie sie am Bethanien in Moers entsteht, ist formal nämlich keine Abteilungen des Krankenhauses, sondern eine davon unabhängige Untersuchungs-Einheit. Zudem muss recht bald medizinisches Fachpersonal eingestellt und geschult werden, damit das Screening auch am Standort Moers den strengen Qualitätsanforderungen des Gesetzgebers entspricht. Diese Aufgabe wird den beiden für das Programm verantwortlichen Radiologen Dr. Rainer Weidner und Dr. Frieder Groetenherdt aus Kleve zufallen. Weidner und Groetenherdt sind als Programmverantwortliche Ärzte (PVA) sozusagen die Chefs des gesamten Screeningverfahrens in den beiden Kreisen Wesel und Kleve.

    Ausgereiftes Konzept

    Die Beteiligten äußerten sich auch zu den Irritationen, die bei vielen Frauen durch die monatelange Startverzögerung des Programms entstanden waren. Das jetzt von der Kassenärztlichen Vereinigung genehmigte Konzept sei ausgereift und fachlich überzeugend, zumal auch die vom NRW-Gesundheitsministerium ernannten Brustzentren in Wesel sowie das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein mit den Standorten Goch und Moers nunmehr eingebunden seien. Dadurch sei für die Frauen eine "streng kontrollierte Versorgung auf medizinischem Höchststandard gewährleistet".

    Das ursprüngliche Konzept hatte allein Wesel als festen Standort für das Screening vorgesehen. Das hätte für alle Frauen am Untersuchungstag eine Reise nach in die Kreisstadt bedeutet. Nun jedoch wird das Screening in den ländlichen Gebieten von Kleve und Wesel mit zwei mobilen Screening-Einheiten („Mammomobil“-Busse) realisiert. Das heißt, die Untersuchungen können weitgehend vor Ort durchgeführt werden, ohne den Frauen lange Anfahrtswege zuzumuten. "Wir werden dabei an die positiven Erfahrungen anknüpfen, die unsere Kollegen in den Niederlanden in den vergangenen zwanzig Jahren bereits sammeln konnten", erklärte Dr. Weidner. Denn je näher sich die Untersuchungseinheit am Wohnort der Frauen befindet, umso größer ist die Zahl der Teilnehmerinnen. Der zusätzliche feste Standort in Moers mache deshalb Sinn, weil es sich hier im Vergleich zu den übrigen Regionen in Wesel und Kleve um ein Ballungsgebiet handele, in dem viele Anwärterinnen auf das Screening lebten.

    Die Erleichterung, dass es mit dem Mammascreening in Moers nun endlich losgehen kann, teilten beim Pressegespräch auch Cornelia Hüsch, Gleichstellungsbeauftragte Neukirchen-Vluyns und die niedergelassene Gynäkologin Dr. Ilke Schlothmann-Lechtenböhmer. Es komme nun darauf an, möglichst viele Frauen davon zu überzeugen, an den Untersuchungen teilzunehmen. Zu denen Untersuchungen werden alle Frauen ab 50 Jahren alle zwei Jahre schriftlich eingeladen. Um eine hohe Akzeptanz zu erreichen sei vor allem noch "viel Aufklärungsarbeit notwendig". Krankenhaus, gynäkologische Praxen und die städtischen Gleichstellungsbeauf-tragten wollen dabei eng zusammenarbeiten und regelmäßige Informationsveranstaltungen unter anderem im Bethanien-Krankenhaus anbieten.

    "Der Erfolg des Screening-Programms hängt davon ab, wie viele Frauen am Screening teilnehmen. Wenn sich viele Frauen regelmäßig untersuchen lassen, können viele Frauen rechtzeitig behandelt und geheilt werden", betonte Bethanien-Chefarzt Professor Wolfram Niedner, der auch das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein leitet. Zwar liege die Heilungschance bei Brustkrebs derzeit bundesweit bei 81 Prozent, doch sei dies kein Grund, mit den Präventionsbemühungen nachzulassen. "Das Brustscreening hat sich zum Ziel gesetzt, die Sterblichkeit am Brustkrebs zu senken", so Niedner.

    Befunde genauer anschauen

    Erfreulicherweise könne den Frauen in 95 Prozent der Fälle mitgeteilt werden, dass das Screening keinen auffälligen Befund erbracht habe. Und selbst wenn ein solcher Befund als auffällig einzustufen sei, müsse dies noch lange nicht auf eine Krebserkrankung hindeuten. "Ein auffälliger Befund sagt eben nur, dass da etwas ist, was wir uns gerne mal genauer anschauen möchten, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen". Wie Niedners Arztkollege Dr. Groetenherdt ergänzte, liege der Sinn des Mammographie-Screenings insbesondere darin, kleine und somit heilbare Brustkrebserkrankungen möglichst frühzeitig zu entdecken und sie durch eine Operation "definitiv zu heilen".

    Wichtig sei es, die Frauen auch bei einem Krankheitsbefund nicht allein zu lassen. Dr. Rainer Weidner räumte bei dieser Gelegenheit Besorgnisse aus, dass betroffene Frauen einen Krebsbefund mit der Post erhalten könnten, wie schon die Einladung zum Screening. "Das wird auf keinen Fall geschehen. Wir verschicken keine blauen Briefe. Jeder Befund wird vom zuständigen Arzt im persönlichen Gespräch mitgeteilt." Patientin und Ärzte würden dann gemeinsam überlegen, welches Krankenhaus die weitere Behandlung übernehmen soll. "Der Gang in ein zertifiziertes Brustzentrum wäre dann der bestmögliche Weg", ergänzte Bethanien-Chefarzt Niedner.


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  • Auf Schnäppchenjagd für Kids

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    Große Spielzeug- und Kleiderbörse der Bethanien-Elternschule am 8. März 2008



    Die sprichwörtlichen kleinen Preise kommen am Samstag, den 8. März, zur halbjährlich stattfindenden Spielzeug- und Kleiderbörse der Bethanien-Elternschule. Kleine und große Schnäppchenjäger haben dabei wieder die Gelegenheit, fast neue Kinderkleidung und gut erhaltenes Spielzeug preiswert zu erstehen.

    Die Börse ist von 11 bis 14 Uhr geöffnet und findet im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien auf der Wittfeldstraße 31 statt. Hannelore Hallmann, Leiterin der Elternschule am Krankenhaus Bethanien und ihr Team von der Elterschule freuen sich wieder viele Besucherinnen und Besucher. "Ich bin sicher, die Börse hat für jeden etwas Günstiges im Angebot", so Hallmann.

    INFO
    Spielzeug- und Kleiderbörse
    Samstag, den 8. März 2008
    von 11.00 bis 14.00 Uhr
    im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien Wittfeldstraße 31, 47441 Moers
    Kontakt Elternschule: Tel. 02841/200-2670
    Mail elternschule@bethanienmoers.de


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  • Berg- und Wanderfreunde spendeten für Kinderklinik

    Anlass war Luftballonwettbewerb und eine in Süddeutschland gefundene Karte von „Abdullah aus Afghanistan“


    Für Wanderfreunde ist kein Weg zu weit (v.l.n.r.): Werner Gröll, Monika Kositzki und Michael Darda vom Vorstand des Niederrheinischen Berg- und Wanderfreude kamen persönlich zur Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot in die Bethanien-Kinderklinik (Foto: KBM)


    Für die niederrheinischen Berg- und Wanderfreunde ist kein Weg zu weit. So kamen die Vereinsvorsitzende Monika Kositzki, ihr Stellvertreter Werner Gröll und Schatzmeister Michael Darda zwar ohne Wanderstock und Rucksack in die Kinderklinik Bethanien, doch dafür hatten sie einen großen symbolischen Spendenscheck über 200 Euro für den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot im Gepäck.

    Den Betrag hatten die Wanderfreunde bei der Versteigerung eines Tannenbaums zugunsten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gesammelt. Die Versteigerung wiederum hat eine Vorgeschichte, die auch mit der Kinderklinik zusammenhängt. „Unser Verein organisierte zum Welt-Kindertag am 20. September 2007 einen Luftballon¬wettbe¬werb. Dabei wollten wir unbedingt auch die Kinder einbeziehen, die den Tag nicht mitfeiern konnten, zum Beispiel weil sie im Krankenhaus liegen. Also sind wir in die Kinderklinik gekommen, damit jedes Kind eine Karte mit seinem Namen und der Adresse ausfüllen kann, um so am Ballonwettbewerb teilzunehmen“, erinnerte sich die Vereinschefin Kositzki im Gespräch mit Dr. Wallot lebhaft. Kinder des Kindergartens St. Ida haben die Ballons mit den Karten dann von der Rheinpreußenhalde stellvertretend für die kranken Kinder im Bethanien steigen lassen.

    Die Ballons flogen gut 600 Kilometer bis nach Ost- und Süddeutschland, wie sie bei manchem Finder für arge Verwirrung sorgten. Denn einer am weitesten geflogenen Ballons trug den schlichten Absender „Abdullah aus Afghanistan“. Des Rätsels Lösung, von der der Finder im Raum München natürlich nichts ahnen konnte: Abdullahs Ballon kam nicht wirklich aus dem Orient. Vielmehr war Abdullah eines jener kriegsverletzten Kinder aus Afghanistan und anderen Regionen der Welt, die regelmäßig in Moers operiert werden und dann manchmal für Wochen auf der Kinderstation zu Hause sind.

    „Die Geschichte mit Abdullah und seinem Freund Arminullah gab schließlich den Ausschlag für die Idee einer Tannenbaumversteigerung zugunsten der Kinderklinik“, sagte Kositzki. „Das was das Krankenhaus Bethanien an uneigennütziger Hilfe gerade für Kinder aus Kriegsgebieten leistet, ist einfach klasse. Hut ab!“ Dem mochte Chefarzt Dr. Wallot nicht widersprechen. Im Namen seines Teams dankte er den niederrheinischen Berg- und Wanderfreunden herzlich und freute sich auf ein baldiges Wiedersehen. Denn die Berg- und Wanderfreunde wollen auch beim diesjährigen Welt-Kindertag im September wieder Luftballons mit den Namen der kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderklinik steigen lassen.


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  • Symptome ernst nehmen

    Beim Infotag Gefäßerkrankungen geht es um verbesserte Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten


    Keine Angst, es tut nicht weh: Chefarzt Dr. Hans Bender von der Radiologie (li.) und Prof. Dr. Samuel Manouguian (re.) stellen die Diagnose auf Gefäßerkrankungen völlig schmerzfrei - unter anderem mit dem hochmodernen 16-Zeilen-Computertomograph links im Bild (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Gefäßerkrankungen sind so zahlreich, dass die Medizin für sie extra ein eigenes Fachgebiet geschaffen hat, die Phlebologie. Die Fachrichtung beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen, insbesondere von Venenerkrankungen, wie Krampfadern aber auch Hämorrhoiden. Ebenso vielfältig wie die Krankheitsformen können die Symptome sein. "Schwindel, Sehstörungen, Konzentrationsschwäche, Sprachstö¬rung¬en, Lähmungserscheinungen und kurze Bewusstlosigkeit weisen auf eine mögliche Erkrankung der Halsschlagadern hin", erläutert Prof. Dr. Samuel Manouguian, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Bethanien. "Schmerzen beim Gehen in den Waden, nächtliche Schmerzen in den Füßen oder nicht heilende Wunden an den Füßen weisen hingegen auf eine arterielle Verschlusskrankheit hin."

    Manche Symptome sind eindeutige Alarmsignale, die von den Betroffen nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Darauf machen der Gefäßexperte Manouguian und sein Kollege Dr. Hans Bender als Chefarzt der Radiologie im Vorfeld des Informationstags Gefäßerkrankungen am Mittwoch (12.03.) aufmerksam. Bei dem Infotag wollen die Radiologie sowie die Klinik für Phlebologie ab 15 Uhr unter anderem in der Patientencafeteria über neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten informieren.

    Schmerzfreie Untersuchung

    Die Diagnose von Gefäßerkrankung wird üblicherweise durch völlig schmerzfreie Ultraschalluntersuchungen oder bildgebende Verfahren gestellt, wie zum Beispiel die Computertomographie. Dabei arbeiten Gefäßexperten mit Radiologen eng zusammen. "Nach der Diagnosestellung besteht die Möglichkeit eine Erkrankung etwa der Halsschlagader durch eine Gefäßoperation oder eine mit einem dünnen Katheterschlauch vorgenommene Erweiterung (Dilatation) des Gefäßes zu behandeln", erläutert Prof. Manouguian. Auch Arterienverschlüsse werden im Bethanien durch eine Operation oder Dilatation korrigiert. "Häufig werden diese Maßnahmen kombiniert. Die Ballondilatation wird an unserer Klinik auch in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt", sagt Manouguian.

    Das Gegenteil von verschlossenen oder verengten Arterien sind "Ausstülpungen" der Gefäße. "Pulsierende Masse und Schmerzen im Unterbauch mit Ausstrahlung in die Wirbelsäule sind typisch für eine Auswuchtung der Bauchschlagader, so Manouguian."Bei solchen Beschwerden ist Eile geboten!", warnt der Gefäßexperte. Durch eine entsprechende Operation kann verhindert werden, dass das Gefäß reißt oder platzt - eine lebensbedrohliche Situation. Gefäßerkrankungen werden vielfach unterschätzt. Selbst die weit verbreiteten Krampfadern seien "mehr als nur ein ästhetisches Problem", denn "Krampfadern führen auch häufig zu schwerwiegenden Komplikationen". Die Vernachlässigung dieser Erkrankung ziehe nicht selten ein so genanntes "Offenes Bein" (Ulcus-cruris) nach sich. "Eine Operation sollte auf jeden Fall erfolgen." Die ist allerdings für den erfahrenen Mediziner Manouguian kein großer Akt. "Eine Krampfaderoperation wird an unserer Klinik in den meisten Fällen unter ambulanten Bedingungen vorgenommen."

    Dreidimensionales Bild

    In sich mehrmals wiederholenden Vorträgen werden Prof. Manouguian und seine Kollegen beim Infotag über mögliche Symptome von Gefäßerkrankungen aufklären. Im Anschluss an die Vorträge besteht jeweils die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang durch die Radiologie, die Röntgenabteilung und schließlich die Klinik für Gefäßerkrankungen. In der von Dr. Bender geleiteten Radiologie-Abteilung haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, quasi einen Blick in die Innenwelten des menschlichen Körpers zu bekommen, die ein hochmoderner Computertomograph liefert. Der 16-Zeilen-Computertomograph errechnet ein dreidimensionales und farbiges Bild aus dem Körperinneren, auf dem noch millimeterkleinste Details genau zu erkennen sind. Das sei nicht nur vor, sondern vor allem auch nach einem Eingriff wichtig, um den Erfolg einer Operation zu beurteilen, merkt Dr. Bender an.

    Insgesamt werden in den beiden Bethanien-Fachkliniken pro Jahr mehrere tausend Patientinnen und Patienten untersucht und behandelt. Der Eintritt zum Infotag ist frei. Besuchern werden die Parkgebühren erstattet.

    INFO
    Infotag Gefäßerkrankungen
    am Mittwoch, den 12. März 2008 von 15 bis 19 Uhr Vorträge in der Mitarbeiter-Cafeteria sowie Rundgänge durch die Gefäßchirurgie und Radiologie Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers Eintritt frei, Parkgebühren werden erstattet.


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  • Gestrickt und gehäkelt fürs Krankenhaus

    Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Eick spendete 3.200 Euro an das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik




    Bei einem Kaffeekränzchen in der evangelischen Kirchengemeinde Eick bedankte sich dieser Tage Dr. Wolfgang Poss, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Krankenhaus Bethanien persönlich für eine Spende in vierstelliger Höhe. Die etwa 25 Damen des dortigen Handarbeitskreises hatten den stolzen Betrag von 3.200 Euro für das SPZ gesammelt, in dem Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffällig¬kei¬ten von speziellen Fachleuten betreut werden.

    Die Spende war im vergangenen Jahr beim Weihnachtsbasar der Kirchengemeinde und beim Moerser Weihnachtsmarkt allein durch den Verkauf selbst gestrickter Socken, Pullover und Decken zusammengekommen. Offenbar waren die selbst gehäkelten Kleidungsstücke der eifrigen Strickgemeinschaft in der Vorweihnachtszeit ziemlich beliebt. „Nach der Höhe des Erlöses zu urteilen, dürfte nun ganz Moers mit warmen Schals, Handschuhen und Mützen aus Eicker Produktion ausgestattet sein“, scherzte Dr. Poss. Der Arzt zeigte sich „sehr gerührt, dass mit Wolle, Stricknadeln und leidenschaftlichem Engagement eine so große Spende zusammenkommen kann“.

    Besonders kräftig schüttelte der Bethanien-Arzt die Hände von „Chef-Handarbeiterin“ Margarete Haack, die durch einen Zeitungsbericht über das erst im vergangenen Jahr auf dem Krankenhausgelände neueröffnete SPZ auf die Idee zu der Spende gekommen war. „Im Namen unserer kleinen Patientinnen und Patienten danke Ihnen herzlich für ihren Einsatz“, sagte Poss - und bat zugleich um Verständnis dafür, dass er beim Kaffeekränzchen nicht lange bleiben konnte, denn im SPZ warteten an diesem Tag noch viele junge Patienten auf die Sprechstunde beim Leitenden Arzt. „Die Warteliste des SPZ ist leider recht lang. Wir Ärzte kommen mit unserer Arbeit kaum hinterher. Das zeigt, wie immens groß der Bedarf für eine Einrichtung ist, die Kinder mit besonderen Gesundheitlichen Problemen speziell betreut.“

    Der Handarbeitskreis mit seinen gut zwei dutzend Frauen, von denen die älteste Mitstreiterin übrigens neunzig Jahre alt ist, strickt, häkelt und knüpft seit 33 Jahren zugunsten von Kliniken und anderen sozialen Einrichtungen, die wegen knapper Mittel auf zusätzliche Geldspenden angewiesen sind.


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  • Vortrag über "sanfte Geburt"

    Oberarzt Dr. Carsten Hermann informiert über Periduralanästhesie (PDA)


    Oberarzt Dr. Carsten Hermann (re.) von der Klinik für Anästhesie erläutert die Vorteile der 'sanften Geburt' (Foto: KBM/scharfsteller)


    „Schmerzfrei die Geburt erleben“ ist der Titel einer Vortragsreihe, mit dem das Krankenhaus Bethanien in Moers über das Konzept der Sanften Geburt informiert. Beim Vortrag am Mittwoch (12.03.) um 19 Uhr in der Mitarbeiter-Cafeteria des Krankenhauses wird Oberarzt Dr. Carsten Hermann von der Klink für Anästhesie (auf dem Foto stehend mit Tafel) über die Periduralanästhesie (DPA) informieren, die werdenden Müttern ein aktives und bewusstes Miterleben während der Geburt ermöglicht.

    „Die Periduralanästhesie ist eines der unkompliziertesten Verfahren in der Medizin“, weiß Prof. Wolfram Niedner, Chefarzt der Bethanien-Frauenklinik. Sein Anästhesie-Kollege Dr. Hermann ergänzt: „Das Verfahren wird an unserer Klinik seit Jahren mit Erfolg und großer Akzeptanz eingesetzt“. Allerdings gebe es nach wie vor Unsicherheiten bei vielen Frauen. „Die PDA ist keine Rückenmarksspritze, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.“ Zudem verursache die Periduralanästhesie heute keine körperlichen Einschränkungen mehr, wie es noch frühere Mütter-Generationen erlebten. „Anders als früher ist bei der PDA heute die Beweglichkeit der Beine nicht mehr eingeschränkt. Ein Umherlaufen ist ohne weiteres möglich“, erläutert der Oberarzt.

    Zu einer Verlängerung der Geburt oder gar zu einer erhöhten Kaiserschnittrate komme es durch PDA nicht. Nebenwirkungen für das Kind treten nicht auf. „Die PDA-Methode garantiert eine schonende Geburtseinleitung. Der Beckenboden erschlafft, die Geburtswege können besser vorgedehnt werden, wodurch ein Dammschnitt leichter vermieden wird", sagt Dr. Hermann. Der Arzt rät werdenden Müttern sich vor der Geburt „in angemessener Ruhe und Ausführlichkeit“ über die PDA-Methode zu informieren. Die Vertragsveranstaltung findet ein Mal im Quartal statt. Die nächsten Termine sind am 11. Juni und am 10. September jeweils um die gleiche Zeit.

    INFO
    „Schmerzfrei die Geburt erleben“
    Vortrag mit Anästhesie-Oberarzt Dr. Carsten Hermann Mittwoch, 12. März 2008, 19 Uhr Mitarbeiter-Cafeteria Krankenhaus Bethanien Bethanienstraße 21, 47443 Moers Eintritt frei


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  • Lungenkrebs im Focus

    Bethanien-Lungenklinik und Patientenliga Atemwegserkrankungen laden zum Vortrag ein


    Referent Dr. Kato Kambartel ist Oberarzt in der Lungenklinik Bethanien (Foto: KBM/Weierstahl)


    Am Donnerstag (13.3.) referiert Bethanien-Oberarzt Dr. Kato Kambartel ab 19 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle über neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten bei Lungenkrebs. „Die Tumordiagnostik hat sich in den letzten Jahren rasch weiterentwickelt. Dabei helfen uns neue, moderne Geräte wie etwa der Endobronchiale Ultraschall“, sagt Dr. Kambartel. Dabei wird Patienten ein Mini-Ultraschallgerät in die Luftröhre eingeführt, um vor Ort im Inneren des Körpers eventuell krankhaften Gewebe¬veränderungen auf die Spur zu kommen.

    Lungenkrebs stellt in Deutschland die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung dar. „30 Prozent aller Krebs¬erkrankungen sind Lungenkarzinome. Sie treten überwiegend bei Männern auf“, so Dr. Kambartel. Ursachen dafür sind das Rauchen oder eine Belastung der Lunge durch schädliche Stoffen am Arbeitsplatz. Die Behandlung von Lungenkrebs ist in der Bethanien-Lungenklinik seit Jahren ein medizinischer Schwerpunkt und wird von einem interdisziplinären Ärzteteam durchgeführt.

    Bei dem in Kooperation mit der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. angebotenen Vortrag „Bronchial- und Lungenkrebs - Ursache, Diagnostik und Therapie“ stellt Oberarzt Dr. Kambartel Möglichkeiten zur Behandlung von Lungenkrebs vor und beantwortet Fragen zum Thema. Der Eintritt ist frei.

    INFO
    Infoveranstaltung zum Thema Lungenkrebs
    Donnerstag, den 13. März 2008 um 19.00 Uhr
    in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien
    Bethanienstraße 21, 47441 Moers


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  • Knabberkino mit Kaiserin Sissi im Altenkrankenheim

    „Lichtspielhaus Bethanien“: Stiftung Altenhilfe und Freundeskreis Bethanien finanzierten das Projekt


    Blick ins „Lichtspielhaus Bethanien“: Die technischen Geräte fürs vollkommene Kinoerlebnis wie den Beamer im Vordergrund konnte das Altenkrankenheim mit finanzieller Unterstützung der Moerser Stiftung Altenhilfe und des Behanien-Freundeskreises anschaffen. (Foto: KBM/Denise Ohms)


    Im Altenkrankenheim sind die Einbrecher unterwegs. Auch die Halbstarken lümmeln neuerdings hier rum. Und Kaiserin Sissi gibt sich ab und an ein Stelldichein. Kinoklassiker nicht nur aus den Jahren des deutschen Wirtschaftwunders gibt es jetzt regelmäßig in einem eigens umgerüsteten Kino-Saal des Bethanien-Altenkrankenheims zu sehen. Möglich wird das Filmerlebnis durch eine professionelle Kinotechnik aus Großleinwand, Beamer und Dolby-Surround-Lautsprechern, die das Altenkrankenheim unlängst dank einer finanziellen Zuwendung der Moerser Stiftung Altenhilfe und des Freundeskreises Stiftung Krankenhaus Bethanien anschaffen konnte. „Die Filmabende sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern in den kalten Monaten eine angenehme Abendunterhaltung bieten“, erläutert Oliver Hering Leiter des Sozialdienstes im Altenkrankenheim Bethanien den Grund für die nicht ganz preiswerte Anschaffung in immerhin vierstelliger Höhe.

    Bei Knabbereien und Wein genossen die Bewohnerinnen und Bewohner des Bethanien-Altenkrankenheims unlängst den deutschen Filmklassiker „Die Halbstarken“ von 1956 (Foto: KBM/Denise Ohms)


    Zuvor hatte das Altenkrankenheim für Filmabende lediglich ein herkömmliches Fernsehgerät zur Verfügung – auf Dauer keine optimale Lösung für die beim Sehen und Hören zumeist eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohner. Die nun angeschaffte Technik liefert nicht nur brillante Bild- und Tonqualität für ein größeres Publikum, sie lässt sich auch leicht installieren und wieder abbauen. Das hat den Vorteil, dass das Kinoerlebnis jederzeit zu den Seniorinnen und Senioren kommen kann - bei Bedarf auch in andere Räumlichkeiten des Heims. „Uns war wichtig, den Bewohnerinnen und Bewohnern, die ja zumeist in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, auf diesem Wege ein Stück weit Lebensqualität vor Ort bieten zu können“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Freundeskreis Bethanien, Chefarzt Dr. Rainer Götz, der sich für das Projekt stark machte. Insgesamt brachten der Freundeskreis Stiftung Krankenhaus Bethanien und die Stiftung Altenhilfe in Moers jeweils knapp 4000 Euro für die Kinotechnik auf.

    Wer selbst einen Abend im „Lichtspielhaus Bethanien“ miterlebt, ist recht schnell überzeugt, dass sich die Anschaffung gelohnt hat. Die zufriedenen Gesichter der Seniorinnen und Senioren beim Wiedersehen mit Stars wie Romy Schneider, Heinz Rühmann oder Horst Buchholz sprechen in der Tat Bände. Zumal das Altenkrankheim seinen Filmfans darüber hinaus einen Service bietet, den nicht einmal die großen Mulitplexe im Angebot haben: Auf Wunsch serviert der Sozialdienst des Altenkrankenheims den Besuchern die Getränke nämlich - am Platz! Zu den üblichen Kino-Knabbereien gibt’s erlesene Weine aus dem Weinkeller des Hauses, auch nicht gerade Standard in gewöhnlichen Kinopalästen. Das Angebot kommt bei den Seniorinnen und Senioren sichtlich gut an: Der deutsche Filmklassiker „Die Halbstarken“ mit Horst Buchholz aus dem Jahre 1956 sorgte dieser Tage für ein "volles Haus", wie es im Kino-Jargon heißt.

    INFO
    Am 23. März um 19.00 Uhr zeigt das Bethanien-Kino für die Bewohner des Altenkrankenheims den Film „Freddy und die Millionäre“ mit Freddy Quinn


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  • Gemeinsame Einstimmung aufs Osterfest

    Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien und Kindergartenkinder bemalten gemeinsam Ostereier fürs Fest


    Bewohnerinnen des Altenkrankenheims Bethanien bemalten Kinder aus dem Kindergarten Kurze Straße wieder Ostereier - wie hier im Jahr 2007. (Foto: KBM)


    Mit bunten Eiern in allen Farben behangene Ostersträucher schmücken derzeit das Altenkrankenheim Bethanien. Wer war da so liebevoll mit Farbe und Pinsel am Werk war? Die Kinder aus dem Moerser Kindergarten Kurze Straße waren es, die sich dieser Tage bei einem Bastelnachmittag gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims auf die bevorstehenden Ostertage einstimmten.

    Die vor-österliche Bastelstunde kommt seit Jahren gut an bei Alt und Jung. „Die gemeinsame Malaktion hat bei uns Tradition. Die Kinder kommen immer wieder gerne zu uns ins Haus“, sagt Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Während die kleinen Experten in Sachen Ostereierbemalung unter professioneller „Oma und Opa-Aufsicht“ hemmungslos alle denkbaren Farbkombinationen austesten dürfen, freuen sich die Seniorinnen, wenn mit dem Kindergartenbesuch ab und an ordentlich Leben ins Haus kommt.

    Das gemeinsame Malen und Basteln hat aber nicht nur den Zweck das Altenkrankenheim und den Kindergarten mit bunter Oster-Dekoration zu versorgen. Vielmehr geht es darum, Kinder und Senioren regelmäßig in generations¬übergreifenden Projekten zusammen zu bringen, da so ein familienähnliches Erleben ermöglicht wird, von dem beide Gruppen profitierten, sagt Kläckes.

    Der Soziale Dienst des Altenkrankenheims will den Kontakt zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen unbedingt auch in Zukunft pflegen. Die Bewohner genießen es, den Kindern zu helfen, ihre Fragen zu beantworten und mit ihnen zu lachen. Die Kinder mögen es, wenn sie ein wenig verwöhnt werden. „Diese Aktion mit den Ostereiern ist nur ein Highlight von vielen Treffen, die wir im Laufe eines Jahres mit dem städtischen Kindergarten Kurze Straße durchführen“, berichtet Sozialdienstleiter Oliver Hering. Im kommenden Jahr soll zu Ostern wieder gemalt werden. Für dieses Jahr jedenfalls zeigt die farbenfrohe Dekoration an: Der Osterhase kann kommen!


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  • Liegen und lesen

    Die Patientenbücherei im Krankenhaus Bethanien feierte ihr 20-jähriges Jubiläum. Deren jetzige Leiterin Ilse Birnbaum ist von Anfang an dabei


    Genau so lange wie es die Patientenbücherei am Krankenhaus Bethanien gibt, ist Ilse Birnbaum schon mit dabei. An und mit ihrem Arbeitsplatz beging die ehrenamtlich Grüne Dame jetzt das zwanzigjähriges Jubiläum (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


    Von Maria-Magdalena Losiewicz

    Wenn Ilse Birnbaum im mintgrünen Kittel und dem großen Bücherwagen wöchentlich die Stationen des Bethanien-Krankenhauses besucht, gibt es bisweilen lustige Missverständnisse. Beispielsweise als sie einer französisch¬sprachigen Patientin aus Afrika, die kein Deutsch konnte, ein Buch in deren Muttersprache anbieten wollte. Im besten Schulfranzösisch erkundigte sich Ilse Birnbaum und scheiterte dabei an der Grammatik des französischen Worts „lit“, das gleichermaßen eine Form des Verbs „lesen“ darstellen, als Substantiv aber auch schlicht „Bett“ bedeuten kann. An den verwirrten Gesichtausdruck der auf ihrem Krankenbett sitzenden Patientin, die soeben gefragt worden war, ob sie nicht gern ein Bett ausleihen möchte, kann sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Patientenbücherei noch heute lebhaft erinnern. Die Begegnung mit Menschen ist einer der Gründe, warum Ilse Birnbaum ihre ehrenamtliche Arbeit so viel Spaß macht. „Man weiß nie, was einen erwartet, wenn man beim Rundgang mit dem Bücherwagen die Stationen abklappert“, sagt sie.

    Gäbe es die Grünen Damen im Krankenhaus Bethanien nicht, gäbe es vermutlich auch keine Patientenbücherei. „Die Idee kam seinerzeit von Hilde Backhaus, einer Grünen Dame der ersten Stunde“, erinnert sich Birnbaum an das Jahr 1987. Die Grünen Damen – zu denen mittlerweile auch etliche Grüne Herren gehören – sind als Ehren¬amtliche bundesweit in der Ökumenischen Krankenhaushilfe (ÖKH) organisiert. In Krankenhäusern oder Altenheimen kümmern sie sich darum, Patienten oder Bewohnern kleine Wünsche zu erfüllen. Dazu können kleinere Besorgungen gehören, aber auch größere, wie der Betrieb einer kompletten Bücherei, wie sie nun im Bethanien ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern kann. Zwar hat vor sechs Jahren Ilse Birnbaum die Leitung der Bibliothek von ihrer Vorgängerin Hilde Backhaus übernommen, doch gehört die Bibliotheksgründerin mit 82 Jahren immer noch zum Team, berichtet Birnbaum, die im letzten Jahr übrigens ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum als ehrenamtliche Helferin im Bethanien beging. Grüne Damen sind, was ihre Arbeit angeht, treue Seelen.

    Die Anfänge der Patientenbücherei waren reichlich improvisiert. Zunächst befand sie sich quasi freischwebend hoch droben auf der Empore der Krankenhaus-Kapelle. Den Grundstock bildeten etwa hundert gespendete Bücher. „Unser Bücherwagen war zunächst ein ausrangierter Röntgenplattenwagen“, erinnert sich Birnbaum. Seither jährlich vom Krankenhaus mit 1000 Euro für Bücherkäufe unterstützt, wurde es rund um die Kapellen-Orgel bald zu eng für Unterbringung der vielen Bände. Im August 2001 zog die Bücherei in einen eigens zu diesem Zweck konzipierten Anbau, direkt neben den Kiosk. „Der Architekt überließ uns einen Plan und wir konnten unsere Vorstellungen eintragen: Wie viele Regale? Wo sollten sie stehen?“ Das alles und noch viel mehr kann man in einem roten Buch erfahren, das die Geschichte der Patientenbücherei festhält und liebevoll von Hilde Backhaus gestaltet wurde. Da finden sich „Tipps für Neulinge am Bücherwagen“ und viele anrührende Geschichten. So zum Beispiel die vom einsamen Kinderklinik-Patienten Felix, der unbedingt beim Bücherabwaschen auf der Kapellen-Empore helfen wollte sich dann mit einer Bücherei-Helferin hinterm Altar auf die Suche machte, um nachzusehen, ob dort vielleicht der liebe Gott wohnt. Oder das Dankschreiben vom Direktor einer Zentralbibliothek in Weißrussland, die aus dem Bethanien eine Bücherspende für die deutschsprachige Abteilung erhalten hatte.

    Die inzwischen 82-jährige Grüne Dame Hilde Backhaus ist die Gründerin der Patientenbücherei, die lange von ihr geleitet wurde. (Foto: KBM/Archiv)

    Insgesamt neun Grüne Damen sind in der Bücherei tätig. Jede Station wird mindestens einmal die Woche mit dem Bücherwagen besucht, ein Service insbesondere für bettlägerige Patientinnen und Patienten. Viel zu tun gibt es bei der Verwaltung des Gesamtbestands von knapp 4000 Medien, zu denen Romane, Sachbücher, Großdruckbände, Hör- und Kinderbücher sowie Gesellschaftsspiele zählen. „Früher verliehen wir etwa 400 bis 600 Bücher im Monat, heute sind es nur noch 300 Ausleihen“, berichtet Birnbaum. Der Grund dafür ist nicht etwa wachsende Lese-Unlust bei den Patienten, sondern die Reform des Krankenhauswesens und nicht zuletzt eine verbesserte medizinische Versorgung: Statt der früher nicht unüblichen mehrwöchigen Aufenthalte, liegen Patienten heute im Durchschnitt nur noch sechs bis acht Tage in einer Klinik – viel weniger Zeit also, die Genesung für die ausgiebige Lektüre eines ordentlichen Stapels dicker Schmöker zu nutzen.

    Eine Patientenbücherei ist zwar keine öffentliche Bibliothek, da sie nur von Patienten und Mitarbeitern des Krankenhauses genutzt werden kann, sonst aber funktioniert hier alles wie bei einer „richtigen“ Bücherei. Die Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig Fortbildungen für Bibliothekare, lassen sich von hauptamtlichen Fachleuten beraten oder tauschen sich mit anderen ehrenamtlichen Bibliothekaren aus. Ilse Birnbaum, die eigentlich gelernte Verwaltungsbeamtin ist, absolvierte für die Patientenbücherei sogar eine dreijährige Ausbildung zur Bücherei¬assistentin. Die Ausleihzahlen der Patientenbücherei im Krankenhaus Bethanien fließen zudem in die Ausleih-Statistik aller Büchereien Deutschlands mit ein. „Am beliebtesten sind Western, Krimis und natürlich auch Kinderbücher“, verrät Birnbaum, die selbst gern liest und „auch deswegen“ wie ihre Teamkolleginnen in der Bibliothek arbeitet, wie sie betont. „Wir können den Patienten Bücher empfehlen, die ihren Wünschen und Stimmungen entsprechen, gleich ob Unterhaltung, Spannung oder Information“. Wie in großen Büchereien sind im Bethanien selbst Bücher in Fremdsprachen vorhanden, damit auch Patienten mit wenig Deutschkenntnissen mit Büchern versorgt werden können.

    Büchereileiterin Ilse Birnbaum präsentiert Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder ihre Schätze. Rund 4.000 Medien können Patientinnen und Patienten leihen (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


    „Wenn die Patienten die Bibliothek besuchen, leihen sie sich nicht immer direkt etwas aus, sondern kommen auch oft einfach mal zum stöbern in die Bibliothek, da hier eine sehr wohnliche Atmosphäre herrscht und viel weniger Krankenhausalltag. Schließlich ist die Bücherei auch dafür da, den Patienten Abwechslung zu bieten“, weiß die 65-jährige Birnbaum. Kinder kämen gern in die Bücherei um „einfach mal in aller Ruhe ein Gesellschaftsspiel zu spielen.“ Die Spiele können natürlich auch genauso wie alles andere ausgeliehen werden. Jedoch kommt, wie in jeder Bücherei auch, nicht immer alles zurück, was einmal verliehen wurde. Doch darauf sind die Grünen Damen eingestellt, wie man im roten Buch nachlesen kann, das sämtliches „Geheimwissen“ des Büchereiteams enthält. Bei den „Tipps für Neulinge am Bücherwagen“ findet sich unter anderem dieser: „Nach vermissten Comics fahnde man auf der Ärztetoilette“.

    INFO
    Die Patientenbücherei im Krankenhaus Bethanien kann von Patienten und Mitarbeitern genutzt werden
    Öffnungszeiten: Di, Do & Fr jeweils 15 bis 17 Uhr


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  • Hausärztliche Notfallpraxis auf dem Bethanien-Gelände

    Hausärztliche Notfallpraxis auf dem Bethanien-Gelände jetzt auch für Menschen aus Rheinkamp, Repelen, Eick und Utfort zuständig. Erfolgreiche Bilanz des ersten Jahres

    In den Räumlichkeiten der hausärztlichen Notfallpraxis freuen sich Internistin Dr. Susanne Salierno, Projektleiter und Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar sowie Arzthelferin Silvia Fett über ein erfolgreiches, erstes Jahr (Foto: KBM/Pickartz)
    Wer spät abends, am Wochenende oder auch am Mittwochnachmittag auf der Suche nach dem ärztlichen Notdienst ist, muss in Moers nicht mehr lange suchen. Mit der hausärztlichen Notfallpraxis auf dem Gelände des Bethanien-Krankenhauses gibt es seit genau einem Jahr einen zentralen Anlaufpunkt bei Notfällen - und zwar immer dann, wenn die hausärztlichen Praxen geschlossen sind. Für die Patienten aus Moers-Zentrum, Hülsdonk, Asberg, Meerbeck, Schwafheim, Scherpenberg, Kapellen und Rumeln-Kaldenhausen bestand diese Möglichkeit jetzt schon seit zwölf Monaten. Zum einjährigen Bestehen am 1. April weisen die zuständigen Ärzte darauf hin, dass sich das Einzugsgebiet der Notfallpraxis inzwischen um die Stadtteile Rheinkamp, Repelen, Eick und Utfort erweitert hat.

    Das soll auch so bleiben, denn das Praxismodell werde von der Bevölkerung aus Moers und Umgebung gut angenommen. Der Erfolg lässt sich durch Zahlen belegen. Im letzten Jahr hatten sich die Patientenzahlen schon im Monat nach der Eröffnung von 300 auf 600 Menschen verdoppelt. Inzwischen liegt der Schnitt bei eintausend Patientinnen und Patienten im Monat. „Die Praxis ist sehr gut aufgestellt. Durch die vom Krankenhaus Bethanien gestellten medizinischen Geräte, können problemlos allgemeine, hausärztliche Diagnostiken durchgeführt werden“, sagt die niedergelassene Internistin Dr. Susanne Salierno, die mit ihren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen die Patienten in der Notfallpraxis betreut. Zur Gründung der hausärztlichen Notfallpraxis hatten sich vor mehr als einem Jahr die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV), die niedergelassenen Ärzte aus Moers und Umgebung sowie das Krankenhaus Bethanien zusammengefunden.

    Ein wesentlicher Vorteil der jetzt bestehenden Notfallpraxis zu den früheren Notdiensten in den jeweiligen Praxen sei die unmittelbare Nähe zum Krankenhaus. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten, vor allem solche mit offensichtlich ernsteren Beschwerden, von der Praxis direkt in das Krankenhaus weitergeleitet werden, die Entfernung zur Bethanien-Ambulanz und zur Intensivstation im Nachbargebäude betrage keine 100 Meter. „Durch den unschlagbar kurzen Weg in das Krankenhaus konnten wir buchstäblich schon in letzter Minute Leben retten“, erinnert sich Sigrid Stöffken, die als Arzthelferin in der Notfallpraxis ihren Dienst tut.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die verhältnismäßig kurze Wartezeit in der hausärztlichen Praxis, erklärt ihre Kollegin Silvia Fett, die den Einsatz der Arzthelferinnen dort leitet. Auf diesem Wege würde auch die Krankenhaus-Ambulanz entlastet, die in der Vergangenheit immer wieder von Patienten aufgesucht wurde, die eigentlich in die Notfallpraxis gehörten, so Fett weiter. Chefarzt Dr. Thomas Voshaar, der im vergangenen Jahr die Verwirklichung der Praxis von Seiten des Krankenhauses Bethanien leitete, fügt hinzu: „Die gesamte Infrastruktur des Krankenhauses steht uns hier praktisch zur Verfügung. Selbst die in den Räumlichkeiten der Praxis installierten Computer sind mit den Datenbanken des Krankenhauses vernetzt. So können die in der Praxis tätigen Mediziner sofort alle Untersuchungsergebnisse ihrer Patienten aus dem Krankenhaus abrufen, inklusive der Röntgenbilder.“


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  • Für die Clowns gespendet

    Modecenter Braun übergab 2.500 Euro an Bethanien-Kinderklinik


    Große Spende, große Freude: Strahlende Gesichter gab es bei der Spendenübergabe des Modecenters Braun an die Bethanien-Klinikclowns. Baerbel Punessen (re.) und Frank Pape (2. v. r.) vom Moerser Modecenter Braun überreichten einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro an die Klinikclowns Flocke (li.), Knolle (2. v.l.). Chefarzt Dr. Michael Wallot (Mitte) freute sich mit. (Foto: Engel-Albustin/KBM)


    Große Freude bereitete dieser Tage eine Spende in Höhe von 2.500 Euro, die das Moerser Modehaus Braun der Bethanien-Kinderklinik übergab. Baerbel Punessen von der Werbe- und Marketingabteilung des Modecenters und ihr Kollege Frank Pape kamen persönlich um die Spende an die Bethanien-Klinikclowns zu überreichen. „Das Modecenter Braun gehört zu den treuesten Unterstützern der Klinikclowns, deren Arbeit ausschließlich aus Spenden finanziert wird“, freute sich der Leitende Kinderarzt Dr. Michael Wallot.

    Im persönlichen Gespräch mit den beiden Klinikclowns informierten sich Punessen und Pape ausführlich über die Arbeit der Clowns, bei denen es sich durchweg um professionelle Schauspieler mit einer Zusatzausbildung für den sensiblen Einsatz in Kinderkliniken handelt. „Die Klinikclowns machen einen großartigen Job und tragen zur schnelleren Genesung der kranken Kinder bei“, lobte Punessen.

    Die im NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. organisierten Spaßmacher gehen wöchentlich in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin auf Spaß-Visite. „Die Clowns sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Kinderstation. Dem Charme ihrer Besuche kann sich einfach niemand entziehen“, so Wallot. Das Modehaus Braun ist mit der Bethanien-Kinderklinik seit Jahren eng verbunden. „Wir kommen immer wieder gern hierher, da wir wissen, dass die Spende in der Kinderklinik am richtigen Platz ist“, sagte Baerbel Punessen.


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  • Qualitätsprüfung bestanden

    Bethanien erhielt erneut das im Gesundheitswesen bedeutsame KTQ-Zertifikat


    Prüfung bestanden: Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freute sich die Bethanien- Qualitätskommission (v.l.n.r.) bestehend aus dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Wolfram Niedner, Qualitätsmanager Hubert Krämer, Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt, Qualitätsmanager Ralf Drückes und Pflegedirektorin Luise Werner über das große blaue KTQ-Zertifikat. (Foto KBM/Engel-Albustin)


    Es ist vollbracht: Genau drei Jahre nach der ersten Qualitätsprüfung erhielt das Krankenhaus Bethanien nun abermals das Qualitätssiegel KTQ. „Das Kürzel KTQ bedeutet Kooperation für Transparenz im Gesundheitswesen. Krankenhäuser, die sich nach KTQ zertifizieren lassen, müssen sich einer peniblen Überprüfung durch externe Fachleute unterziehen“, erläutert Ralf Drückes. Drückes ist einer von gleich drei sogenannten Qualitätsmanagern im Krankenhaus Bethanien, die die Einhaltung medizinischer und pflegerischer Standards überwachen. „Es gibt für Krankenhäuser verschiedene Möglichkeiten der Zertifizierung. Die Zertifizierung nach KTQ ist sicher die umfassendste“, sagt Drückes.

    Bei der Überprüfung nahmen drei externe Fachleute, sogenannte Visitoren, fünf Tage lang das gesamte Krankenhaus genau unter die Lupe. Alle Abteilungen wurden von dem eigens für diese Tätigkeit geschulten Expertentrio, bestehend aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung nach verschiedenen Kriterien geprüft und bewertet. „Das sind Leute, die aus ihrer Profession heraus natürlich sämtliche möglichen Schwachstellen im Krankenhausbetrieb kennen. Deren geschulter Blick ist einfach unbestechlich, denen kann man nichts vormachen. Wenn irgendwo was nicht so läuft, wie es sollte, merken die das“, weiß Drückes.

    Jeder Winkel des Krankenhauses wurde überprüft

    Sämtliche Chefärzte, die Abteilungsleiter sowie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Stationen wurden von den Visitoren ausgiebig zu ihren jeweiligen Arbeitsbereichen befragt. Dokumente und Akten wurden geprüft, außerdem schauten die Prüfer bei Besuchen auf den Stationen in buchstäblich jeden Winkel des Krankenhauses. Dabei wurden nicht nur die medizinischen und pflegerischen Bereiche kontrolliert, auch die Arbeit des Seelsorge-Teams und des Ethik-Komitees haben die Kontrolleure sich beispielsweise intensiv angesehen. Selbst Funktionsabteilungen, wie EDV und Haustechnik wurden gecheckt – und sogar die Presseabteilung. „Ob eine Abteilung direkten Patientenkontakt hat oder nicht spielt bei der Überprüfung keine Rolle. Es geht einzig und allein um die Frage, ob möglichst viele Arbeitsprozesse im gesamten Krankenhaus möglichst strukturiert ablaufen, umfassend dokumentiert und damit potentielle Fehlerquellen für die Zukunft ausgeschlossen werden“, so Pressesprecher Dirk Ruder. An die Prüfung in „seiner“ Abteilung erinnert er sich lebhaft. „Man wird von den drei Prüfern richtig in die Mangel genommen und fühlt sich, als ob man Abitur- und Arztprüfung in einem ablegen müsste.“

    Für Qualitätsmanager Ralf Drückes liegen die Gründe für eine solche freiwillige Kontrolle auf der Hand. „Als Krankenhaus sind wir daran interessiert, uns stets in allen Bereichen zu verbessern. Unabhängige externe Prüfer können uns dabei helfen indem sie uns sagen, wo es unter Umständen bei den Arbeitsabläufen noch klemmt.“ Drückes’ Qualitätsmanager-Kollege Hubert Krämer von der Geschäftsführung ergänzt: „Da die wichtigsten Ergebnisse der Qualitätsprüfung von der KTQ-GmbH im Internet unter www.ktq.de öffentlich gemacht werden, hat jeder Patient die Möglichkeit, sich jederzeit über den Leistungsstand eines Krankenhauses wie dem unseren zu informieren.“ Für viele Menschen, die etwa zu einer anstehenden Operation in ein Krankenhaus müssen, sei es durchaus wichtig, anhand der Qualitätsmerkmale zu entschieden „in welche Klinik man am besten geht und in welche vielleicht besser nicht“, so Krämer.

    Am Ende hieß es "Prüfung bestanden!"

    Den ersten Schritt in Richtung Qualitätsmanagement hatte das Krankenhaus Bethanien bereits mit der KTQ-Zertifizierung vor etwas mehr als drei Jahren gemacht. Damals sei die Nervosität bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verständlicherweise groß gewesen. „In diesem Jahr hatten wir schon etwas mehr Routine. Gespannt waren wir vor allem, ob die bei der damaligen Zertifizierung von den Visitoren angeregten Verbesserungsvorschläge umfassend und korrekt von uns umgesetzt worden sind“, so Drückes. Am Ende hieß es tatsächlich: „Prüfung bestanden!“ Das Krankenhaus habe alle Anforderungen erfüllt - unter anderem bei der Patientenbehandlung, im Bereich der Sicherheit und des Datenschutzes, der Organisation und Führung der Klinik sowie bei der stetigen Weiterentwicklung der Qualität. „In einigen Bereichen lag unser Krankenhaus sogar deutlich über den Anforderungen“, freute sich Drückes.

    Dieser Tage hielt das Krankenhaus endlich das lang ersehnte blaue KTQ-Zertifikat in den Händen. Es hängt nun gut sichtbar im Eingangsbereich des Krankenhauses, damit Patienten, Besucher und Mitarbeiter es jederzeit sehen können. „Das Zertifikat ist der beste Ausweis für das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Patientenversorgung jeden Tag hervorragende Arbeit leisten“, lobte Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt. Die bestandene Qualitätsprüfung wurde mit einer kleinen Feierstunde begangen, zu der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen waren.


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  • Nie wieder Kuchen?

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    Am kommenden Samstag (12.4.) lädt das Krankenhaus Bethanien zum Infotag Diabetes ein. Nicht nur Menschen mit schon bekannter Zuckerkrankheit sollen mit der Veranstaltung angesprochen werden




    Zum Infotag Diabetes am Samstag (12.04.) wirbt das Krankenhaus Bethanien mit einer Karikatur. "Mein Arzt schimpft immer über die vielen Broteinheiten. Deshalb esse ich nur noch Kuchen!", erklärt da eine Dame der anderen beim kalorienreichen Kaffeekränzchen. Diabetiker verstehen den Witz sofort, denn viele von ihnen berechnen den Kohlehydratgehalt jeder Mahlzeit in eben jenen Broteinheiten. "Natürlich bedeutet dies nicht, dass Menschen mit einer Zuckerstoffwechselstörung nun auf alle Gaumenfreuden verzichten müssen", beruhigt schmunzelnd Diabetesberaterin Sylvia Troldner von der Medizinischen Klinik I für Gastroenterologie und Diabetologie im Krankenhaus Bethanien. Mit einigen leicht erlernbaren Kenntnissen ließen sich viele auch für Diabetiker geeignete kulinarische Köstlichkeiten zubereiten, sagt Troldner. "Im übrigen", ergänzt Oberarzt Dr. Dietrich Rackwitz, "unterscheiden sich die Nahrungsempfehlungen für Diabetiker nicht wesentlich von denen für alle anderen Menschen, die gesund leben möchten."

    Zum Infotag Diabetes lädt das Krankenhaus Bethanien nicht nur Menschen ein, bei denen schon eine Zuckerkrankheit besteht, die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die mehr über die Erkrankung erfahren wollen. "Man geht davon aus, dass 6 bis 8 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes erkrankt sind. Die Zahl der Betroffenen steigt ständig und die Dunkelziffer der noch unerkannt Betroffenen ist hoch. Wir möchten etwas dagegen tun", so Diabetologe Dr. Rackwitz.


    Da eine gute und fachübergreifende Zusammenarbeit bei der Behandlung wichtig ist, veranstalten die Diabetesteams der Medizinischen Klinik I sowie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Krankenhaus Bethanien den Informationstag gemeinsam. "Wir betreuen seit Jahren neben dem stationären auch im ambulanten Bereich Diabetiker mit Insulinpumpenbehandlung sowie Patienten mit diabetischen Fußproblemen." In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden zudem regelmäßig junge Menschen im Umgang mit Diabetes geschult. Die Kurse vermitteln aber nicht nur Grundkenntnisse über die Erkrankungen oder den Umgang mit Insulinpumpen - es wird auch gemeinsam gekocht und gebacken. So wird die für die "Neulinge" unter den Diabetikern ungewohnte aber notwendige Berechnung der Broteinheiten in der Mahlzeit unter realen Bedingungen trainiert - die Gruppe stärkt sich gegenseitig.

    Für den zuständigen Bethanien-Chefarzt, den Gastroenterologen und Diabetologen Dr. Rainer Götz, gibt es angesichts dessen für den Infotag Diabetes "mehr als nur einen guten Grund". Zum einen verfüge das Diabetesteam über eine langjährige Erfahrung bei der umfassenden Betreuung von Menschen mit dieser Erkrankung. Zum anderen ist das Krankenhaus von der Deutschen Diabetesgesellschaft offiziell als Behandlungseinrichtung für Diabetes Typ 1 und 2 sowie für Kinder zertifiziert. Darüber hinaus wurde Bethanien bereits 2006 vom Landesverband der Krankenkassen als DMP-Krankenhaus für Typ-2-Diabetiker anerkannt - und vor wenigen Wochen nun auch für Typ-1-Diabetiker. „Dabei wurde vom Landesverband geprüft, ob die hierfür erforderlichen umfangreichen Qualitätsanforderungen an unserem Hause erfüllt sind“, erläutert Dr. Götz. „In diesem Zusammenhang war von besonderer Bedeutung, dass an unserem Krankenhaus die von Diabetikern benötigten Abteilungen für Nieren- und Hochdruckerkrankungen sowie für Gefäßchirurgie vorhanden sind.“

    In der Kinderklinik zuständig für die Diabetesschulungen sind ärztlicherseits Oberarzt Dr. Wolfgang Poss sowie Kinderärztin Dr. Katja Schaaf, die beim Infotag ab 15 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle über Diabetes Typ 1 referieren und zeigen wird, wie man trotz Diabetes fit bleiben kann. In weiteren Vorträgen geht es um vorbeugende therapeutische Möglichkeiten. Den Auftakt des Vortragsprogramms macht um 10.30 Uhr Oberarzt Dr. Rackwitz mit dem Vortrag "Diabetes - Was kann ich tun". Ab 11.45 Uhr informiert der Düsseldorfer Zahnmediziner Karsten Troldner über "Diabetes und Zähne", ab 12.30 Uhr referiert Bethanien-Oberarzt Lars Figiel über "Diabetes und Bluthochdruck - Warum eine gute Einstellung so wichtig ist". Um 13.45 Uhr schließlich hält der Podologe und Orthopädie-Schuhmacher Uwe Rehfuß aus Düsseldorf einen Vortrag über "Diabetische Füße und Ihre Schuhversorgung". Ebenfalls in der Krankenhaus-Kapelle steht jeweils um 13.15 und um 14.30 Uhr ein Film über Schwangerschafts-Diabetes auf dem Programm.

    In der Patientencafeteria können Interessierte den ganzen Tag über kostenlos von Fachpersonal ihr persönliches Diabetes-Risiko ermitteln lassen, einschließlich der Messung von Blutdruck, Blutzucker und der Messung des sogenannten Body-Mass-Index’ (BMI). Fragen zu allen Themen rund um den Diabetes beantworten zudem Vertreterinnen und Vertreter aus der Selbsthilfe. Außerdem werden sich in und vor der Personalcafeteria diverse Anbieter aus der Gesundheitsbranche präsentieren. "Wir freuen uns, dass der Infotag Diabetes von allen auf diesem Gebiet namhaften Firmen unterstützt wird", so Dr. Rackwitz. "Ohne sie wäre eine solche wichtige Veranstaltung nicht möglich".

    INFO
    Infotag Diabetes
    Vorträge - Information - Beratung
    am Samstag, 12. April 2008
    von 10.00 bis 17.00 Uhr
    in der Krankenhaus-Kapelle
    und Patientencafeteria
    Krankenhaus Bethanien
    Bethanienstraße 21, 47441 Moers
    Eintritt frei

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  • Backen für den guten Zweck

    Beim Frühlingscafé der Grünen Damen und Herren in Bethanien kamen durch Selbstgebackenes 400 Euro an Spenden für die Kinderklinik zusammen




    Schwarzwälder Kirschtorte, Apfelstrudel, Käse-Sahne oder Donauwelle – beim Frühlingscafé der Grünen Damen im Krankenhaus Bethanien musste dieser Tage niemand auf seinen Lieblingskuchen verzichten. Wer wollte, konnte sich gegen eine kleine Spende für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin nach Herzenslust durchs reichhaltige Angebot an süßen Köstlichkeiten futtern. Das Kuchenbuffet erinnerte schon fast an eine Konditorei, denn für die traditionell im Frühjahr in der Patientencafeteria organisierte Spendenaktion zugunsten der Kinderklinik hatten die Damen wieder ihre besten Back-Kreationen eingebracht. „Wir versuchen so viele verschiedene Kuchen wie möglich anzubieten, damit für alle Geschmäcker etwas dabei ist“, sagte Annemarie Eichholz.

    Dank der ausgezeichneten Backkunst der ehrenamtlichen Helferinnen im grünen Kittel kamen am Ende 315 Euro zusammen. Den Betrag rundeten die Grünen Damen (und Herren) schließlich noch einmal auf insgesamt 400 Euro auf. „Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern, die unsere Spendensammlung unterstützt haben“, dankte Annemarie Eichholz anlässlich der Spendenübergabe an Dr. Michael Wallot, den Chefarzt der Kinderklinik. „Dem Dank schließe ich mich ohne Wenn und Aber an“, freute sich Dr. Wallot. Das Frühlingscafé der Grünen Damen und Herren findet jedes Jahr im März statt und ist für Kuchenliebhaber immer wieder ein Grund die Patientencafeteria des Krankenhauses Bethanien zu besuchen.

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    Beim Frühlingscafé servierten Elfi Speerschneider, Magdalena Müller, Ilse Birnbaum und Gustav Twardzik (v.l.n.r.) und das Team der Grünen Damen und Herren Selbstgebackenes gegen Spende für die Bethanien-Kinderklinik (Foto: KBM/ Tanja Pickartz)


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  • Der kranken Lunge "Beine machen"

    Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. und Bethanien-Lungenklinik veranstalten am 17. April gemeinsamen Infoabend zum Thema Sport und Gymnastik bei Atemwegserkrankungen



    Am Donnerstag, 17. April 2008 um 19 Uhr referiert Oberarzt Dr. Kato Kambartel von der Lungenklinik des Krankenhauses Bethanien unter dem Titel „Machen Sie Ihrer Lunge Beine!“ zum Thema Sport und Gymnastik bei Atemwegserkrankungen. Zu wenig Bewegung hat bei Menschen mit Lungenerkrankungen eine Abnahme der Atemwegsmuskulatur zur Folge und wirkt sich hemmend auf die Sauerstoffaufnahme des Körpers aus. „Betroffene Menschen sollten deswegen regelmäßig Sport treiben, um ihre Atemwegsmuskulatur zu trainieren und zu stärken“, empfiehlt Dr. Kato Kambartel. Die Lungenklinik des Krankenhauses Bethanien bietet dazu verschiedene Sport- und Gymnastikgruppen an, zu denen Interessierte beim Vortrag nähere Einzelheiten erfahren können. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle. Der Eintritt ist frei.

    INFO
    „Machen Sie Ihrer Lunge Beine!“
    Vortrag mit Oberarzt Dr. Kato Kambartel
    Donnerstag, 17. April 2008 um 19.00 Uhr
    in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien
    Eintritt frei

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    Dr. Kato Kambartel ist Oberarzt in der Bethanien-Lungenklinik (Foto: KBM/Weierstahl)


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  • Farbenfrohe Reise entlang des Rheins

    Neues Farbleitsystem im Bethanien-Altenkrankenheim hilft Bewohnern die Orientierung zu behalten



    Auf eine Reise von der holländischen Grenze über Xanten, Moers, Köln bis Bad Honnef schickt Maler Stierrand die Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste des Altenkrankenheims Bethanien. Nein, keine schaukelnde Schifftour mit Bockwürstchen und Kartoffelsalat, sondern im Wortsinne kunstvolle Orientierungshilfe für ältere Menschen. Dieser Tage nämlich stellte Stierrand im Haus 2 des Altenkranheims das neue Farbleitsystem fertig, das sich buchstäblich bis in den letzten Winkel des Hauses zieht.

    Den Anfang hatten zunächst zwei monumentale, zwölf Meter hohe Wandbilder im Atrium des Gebäudes gemacht, auf denen Stierrand den Verlauf des Rheins und die Wahrzeichen der Städte und Gemeinden von Emmerich bis Bad Honnef verewigte. Vom vierten Stock schlängelt sich der Fluss meterlang die Wand hinunter, um in der Bewohner-Cafeteria im Erdgeschoss in einen von Pflanzen umrankten und echt plätschernden Wasserfall zu münden.

    Grün steht für die Rheinwiesen, gelb für die Sonne

    In tage- und nächtelanger Handarbeit mit einer Rolle sind in den letzten Wochen die vier Etagen des Altenkrankenheims komplett gestrichenen worden. Jede Etage übernimmt farblich und inhaltlich einen Aspekt der beiden riesigen Wandbilder. „Im blauen Erdgeschoss spiegelt sich der Rhein wieder. In der ersten, der grünen Etage, sind die Rheinwiesen und der Damm das Thema“, erklärt Stierrand. Weiter geht es in der dritten, der roten Etage, wo Städte, Zechen und Industrie das Thema sind. „Der gelbe Farbton in der vierten Etage steht für Sonne und Himmel“, sagt der Maler.

    Jeweils ein weiteres größeres Wandgemälde pro Etage sowie zahlreiche großformatige Fotos ergänzen das Leitmotiv der betreffenden Etage mit reizvollen Ansichten aus der Region. „Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigten sich schon während der Entstehung sehr interessiert an dem Projekt und erzählten mir viele persönliche Geschichten, die ihnen zu den Motiven rund um den Rhein einfielen“, berichtet Stierrand.

    Vier Monaten dauerte es insgesamt, bis alle Etagen mit gestrichen und die Wandbilde fertig stellt waren – richtige Handarbeit. Das Ergebnis beeindruckt nicht nur die Bewohner, sondern auch Heimleiter Ingo Ludwig. Wenn man von der ersten Etage ins Atrium auf die vier offenen Stockwerke blicke, könne man das Farbkonzept in seiner vollen Schönheit bewundern. „Vorher waren die Wände eintönig und langweilig. Jetzt erstrahlen sie in kräftigen Farben und geben unserem Haus eine besondere Note. Hier fühlt man sich richtig wohl. Einfach toll“, schwärmt Ludwig.



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  • Hauptgewinn übergeben

    Ehepaar aus Duisburg gewann ersten Preis beim Gewinnspiel während des Diabetestags. Veranstaltung lockte 400 Interessierte nach Bethanien




    Wie viele Broteinheiten haben eine ordentliche Portion Spaghetti-Bolognese, eine kleine Schale Salat und ein Fruchtjoghurt zum Dessert? Die richtige Antwort – 4 Broteinheiten – wusste das Ehepaar Muschallik aus Duisburg unlängst beim Gewinnspiel des Diabetestages im Krankenhaus Bethanien. Jetzt überreichte die dort tätige Diabetesberaterin Sylvia Troldner dem Ehepaar den Hauptgewinn.

    Auf die Gewinner wartete ein Paar Nordic-Walking-Stöcke, die nach der Preisübergabe im weitläufigen Park des Krankenhause gleich zum Einsatz kamen. „Die Wanderstöcke passen gut zu uns, da wir selbst begeisterte Wanderer sind“, freute sich Gerhard Muschallik. Die Gewinnerin des zweiten Preises nahm einen prall gefüllten Obstkorb mit nach Hause, der dritte Preis bestand aus einem praktischen Taschenset. Bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern nahm der Sieger des ersten Preises einen riesigen Stofftiger mit Hause. Als zweiten Preis gab's eine Tasche, ein T-Shirt und ein Radio, der dritte bestand aus einem kleinen Radio und eine Tasche.

    Das Wissen um den beim Gewinnspiel erfragten Kohlehydratgehalt in der Nahrung ist für Diabetiker enorm wichtig. „Diabetiker rechnen den Kohlehydratgehalt ihrer Mahlzeit in Brot- oder Kohlehydrateinhei¬ten. Zwei Kohlehydrateinheiten entsprechen 20 Gramm Kohlehydrate“, erklärt Diabetesberaterin Troldner. Knapp 400 Interessierte hatten sich am 12. April bei dem bereits zum zweiten Mal vom abteilungsüber¬grei¬fend arbeitenden Diabetesteam des Bethanien-Krankenhauses organisierten Infotag über Prävention und Behandlung der Zuckerkrankheit informiert.

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    Im Park des Krankenhauses probierte das Ehepaar Muschallik aus Duisburg gleich die von Bethanien-Diabetesberaterin Sylvia Troldner (re.) als Hauptgewinn übergebenen Nordic-Walking-Stöcke aus. (Foto: KBM/Weierstahl)


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  • Bethanien-Chefarzt Dr. Chylarecki fordert Moerser Kollegen heraus

    Unfallchirurg war beim Schlossparklauf doppelt im Einsatz: als notfallmediziner und als Läufer




    Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki, zog nach dem 31. Schloßparklauf am vergangenen Samstag (26.4) eine positive Bilanz: Dank der guten Aufklärungsarbeit vor allem durch die Bethanien-Ärzte vor dem Start waren bei der diesjährigen Veranstaltung weniger Läufer mit ernsthaften Komplikationen als im Vorjahr medizinisch zu behandeln. „Wir hatten am Tag des Laufs eine wesentlich geringere Zahl an Sportlern, die ärztlicher Hilfe bedurften, obwohl die Teilnehmerzahl diesmal deutlich höher lag“, sagte Dr. Chylarecki.

    Gemeinsam mit den beiden Assistenzärzten Dr. Andreas Bruch und Dr. Jan Agha betreute der Bethanien-Chefarzt die mehr als tausend Läufer der Veranstaltung. Das gute Wetter hatte für einen wahren Teilnehmerrekord gesorgt. „Durch den verhaltenen Sonnenschein war die körperliche Belastung der Läuferinnen und Läufer nicht mehr so hoch wie beim ‚Hitzelauf’ im letzten Jahr. Deswegen hatten wir viel weniger zu tun“, so Dr. Chylarecki.

    Seine eigene sportliche Kondition stellte Dr. Chylarecki übrigens auch unter Beweis: Mit der Startnummer 1000 trat er selbst zum Lauf an. Angemeldet hatte er sich augenzwinkernd als „Sportclub Bethanien“, der allerdings vorerst nur aus seiner Person bestand. In der Gesamtwertung belegte der Chefarzt den 149. Platz. Bei den Männern in der Altersklasse ab 50 Jahren schaffte er es sogar auf den 14. Rang.

    „Es gibt eine Kategorie in der ich sogar den ersten Platz belegt habe, und das ist die Kategorie der Chefärzte“, witzelte Chylarecki. Kunststück, denn außer ihm waren gar kein andere Chefarztkollegen beim Lauf vertreten. Sehr zum Bedauern des Bethanien-Unfallchirurgen der bei seinen Kollegen eine gewisse Lässigkeit in Sachen regelmäßiger körperlicher Ertüchtigung vermutet dementsprechend einen gewissen Nachholbedarf sieht. „Ich denke, dass Ärzte Vorbilder in Sachen Fitness und gesunder Lebensweise sein sollten. Und deswegen fordere ich hiermit offiziell alle anderen Moerser Chefärzte heraus. Nächstes Jahr treffen wir uns beim Schloßparklauf!“, so Dr. Chylarecki.

    PRESSEFOTOS (Nr. 1 Hochformat, Nr. 3 Querformat)
    Der Herausforderer: Bethanien-Unfallchirurg Dr. Christoph Chylarecki startete beim 31. Schloßparklauf am vergangenen Wochenende mit der Nummer 1000. Jetzt fordert er alle Moerser Chefärzte zum Kräftemessen im kommenden Jahr heraus (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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  • Hebammen-Zuwachs in der Bethanien-Frauenklinik

    Vier neue Hebammen aus Kamp-Lintfort verstärken seit dem 1. Mai die geburtshilfliche Abteilung




    Im Kreißsaal des Bethanien-Krankenhauses gibt derzeit viel zu tun. Zu viel ganz offensichtlich, denn seit dem 1. Mai verstärken vier neue Hebammen das Kreißsaalteam der Bethanien-Frauenklinik. „Auf den Anfang kommt es an“, sagt Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman und freut sich zusammen mit dem zukünftigen Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Rüdiger Osmers über den fachlichen Zuwachs.

    Drei der neuen Hebammen Heidemarie Osunsamni, Claudia Deckers-Melles und Stefanie Manke-Reimers sind in der Region nicht unbekannt, denn bislang waren sie am St.-Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort tätig. In absehbarer Zeit wir dort allerdings die geburtshilfliche Abteilung nicht mehr weitergeführt. „Uns war wichtig, für schwangere Frauen aus Kamp-Lintfort eine größtmögliche Kontinuität in der Betreuung zu gewährleisten.

    Und für die Mütter in Moers ist es zweifellos eine Bereicherung, wenn so erfahrene Hebammen zukünftig auch hier vor Ort zur Verfügung stehen“, sagte Prof. Rüdiger Osmers bei einer kleinen Feierstunde zum Dienstantritt der neuen Kolleginnen. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“. Die vierte Hebamme im Bunde ist Antje Gottschalg, eine junge Kollegin am Beginn ihrer Hebammenlaufbahn.

    Da die Bethanien-Frauenklinik sich seit einiger Zeit steigender Geburtenzahlen erfreut, komme der fachliche Zuwachs gerade rechtzeitig, um die zusätzliche Arbeit auf weitere Schultern verteilen zu können. Dass die so kurz vorm Muttertag geschehe, sei dabei "reiner Zufall", sagte Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. "Bei uns ist jeden Tag Muttertag", so Schirner.

    Von der normalen Geburt bis zum Kaiserschnitt begleiten die Hebammen werdende Mütter und sorgen dafür, dass die Kinder einen guten Start ins Leben haben. Im Krankenhaus Bethanien sind insgesamt nun 15 Hebammen beschäftigt. In Deutschland gibt es zur Zeit übrigens rund 17.000 Hebammen.

    PRESSEFOTOS (Dateinamen: Neue Hebammen Bethanien 2 + 3)
    Haben jetzt schon alle Hände voll zu tun, wie man sieht: Die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman (2.v.l.) und Prof. Rüdiger Osmers freuen sich mit den neuen Hebammen (v.l.n.r.) Heidemarie Osunsamni, Antje Gottschalg, Stefanie Manke-Reimers und der nicht auf dem Foto abgebildeten Claudia Deckers-Melles auf eine gute Zusammenarbeit (Foto: KBM/Denise Ohms)


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  • Ökumenische Wallfahrt nach Kevelaer

    Altenkrankenheim Bethanien pilgerten „hinaus ins Weite“




    Eine Wallfahrt nach Kevelaer unternahmen dieser Tage die Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien. Unter dem Motto „Du führst mich hinaus ins Weite“, pilgerten 35 Bewohnerinnen und Bewohner und noch einmal so viele Betreuerinnen und Betreuer in den traditionsreichen Wallfahrtsort. Nach einer Altstadtbesichtigung besuchte die Pilgergemeinschaft die Kerzenkapelle, in der Diakon Frank Langhoff und Pastoralreferent Reiner Ottersbach mit der tatkräftiger Unterstützung der mitgereisten Ehrenamtlicher eine Andacht hielten.

    Da auch Heimbewohner mit starken körperlichen Einschränkungen an der Fahrt teilnahmen, war eine gute Organisation nötig. Oliver Hering und Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Bethanien-Altenkrankenheims sorgten wie in den Jahren zuvor für einen problemlosen Transport aller auf den Rollstuhl angewiesenen Pilgerer. Die Sozialdienstler sorgten damit bereits zum fünften Mal für den reibungslosen Ablauf der ökumenischen Wallfahrt. Mit verschiedenen Andenken ausgestattet, kehrte die Gruppe am Abend glücklich und müde ins Altenkrankenheim zurück.

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    Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien pilgerten nach Kevelaer (Foto: KBM/ Oliver Hering)


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  • Ehepaar spendet nach Goldhochzeit

    700 Euro kommen den Clowns der Bethanien-Kinderklinik zugute



    Eine Spende in Höhe von 700 Euro überreichte dieser Tage das Ehepaar Rößler an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bethanien. Der Betrag kam durch die Gäste ihrer Goldhochzeit im März zugunsten der Clowns zusammen. „Schon in den Einladungskarten hatten wir die Absicht geäußert, dass wir statt Geschenken, lieber Spenden für die Klinikclowns sammeln möchten“, sagte Goldjubilar Walter Rößler bei der Spendenübergabe an Oberarzt Dr. Thomas Geerkens. In einem Zeitungsartikel über die Klinikclowns war das Ehepaar Rößler auf die Clowns aufmerksam geworden. „Dieser Artikel hat uns dann zum Spenden motiviert“, ergänzte Hilde Rößler.

    Wöchentlich besuchen die ausschließlich durch Spenden finanzierten Klinikclowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownvisite e.V. die Bethanien-Kinderklinik, um die kleinen Patienten aufzumuntern. „Die Klinikclowns leisten eine großartige Arbeit und wir sind immer wieder erfreut darüber, wenn diese tolle Sache unterstützt wird“, erzählte Oberarzt Dr. Geerkens.

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    Oberarzt Dr. Thomas Geerkens (li.), Kinderkrankenschwester Andrea Otten (re.) und Kinder der Station G0 freuen sich über die Spende von Hilde und Walter Rößler (mitte) an die Bethanien-Klinikclowns (Foto: KBM/Weierstahl)


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  • Hermann-Gmeiner-Berufskolleg spendete für Kinderklinik

    Schulklasse sammelte ein halbes Jahr lang wöchentlich vor dem Deutschunterricht




    Eine Spende in Höhe von exakt 102 Euro und 96 Cent überbrachten dieser Tage Schülerinnen und Schüler der vom Hermann-Gmeiner-Berufskolleg in Moers. Die Klasse hatte zunächst bei einem Aktionstag in der Schule Waffeln verkauft. Dass der Erlös einem wohltätigen Zweck gespendet werden soll, war von vorneherein klar, allerdings kam den Schülerinnen und Schülern erzielte Betrag ein wenig zu gering vor. Also wurde kurzerhand beschlossen, aus eigener Tasche etwas draufzulegen: Ein halbes Jahr lang zahlte deshalb jede Schülerin und jeder Schüler pro Woche je 20 Cent in die Spendenkasse.

    Eingesammelt wurde das Geld jeweils vor dem Deutschunterricht von Lehrerin Maria Kalaitzidou. „Die Spendensammlung war Teil der Solidarität innerhalb der Klasse“ und habe somit Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein gefördert, erläuterte Lehrerin Kalaitzidou bei der Übergabe der Spende an Oberarzt Dr. Thomas Geerkens. In der berufsvorbereitenden Klasse erwerben die Schülerinnen derzeit ihren Hauptschulabschluss.

    „20 Cent wöchentlich mag man für einen geringen Betrag halten, aber das ist durchaus viel Geld für Jugendliche, die in der Regel über einen eher kleinen Geldbeutel verfügen und zum Teil in prekären Verhältnissen leben. Deswegen freuen wir uns ganz besonders über diese Spende“, sagte Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder, der die Schulklasse persönlich durch die Kinderklinik führte. „Wir sind sehr berührt von der Ausdauer und Leidenschaft, mit der die Klasse ihr Spendenziel verfolgte. Wer so etwas schafft, kann sicher auch andere Ziele im Leben erreichen.“

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    Bethanien-Oberarzt Dr. Thomas Geerkens (li.) bei der Spendenübergabe im „Dschungel“ der Kinderklinik mit Schülerinnen und Schülern des Hermann-Gmeiner-Berufskollegs. Hinten von links: Stefan Petry, Martina Meimers, Jessica Fuchs. Vorne von links: Jaqueline Zockoll, Vanessa Brunner, Mike Wagner, Anja Appenzeller, Annika Rösl, und Albulena Kamaraj. Fleißig "Geld abgedrückt" haben aber auch Faruk Tahiri und Vatan Aydin, die beim Fototermin nicht dabei sein konnten (Foto: KBM)


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  • Wenn Kindern die Luft wegbleibt

    Vortrag von Bethanien-Kinderärzten




    Am kommenden Donnerstag, 26.06.2008 um 19.00 Uhr referieren die Bethanien-Oberärzte Dr. Hartmut Hüschen von der Lungenklinik und Dr. Thomas Geerkens von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin über das Thema Atemwegserkrankungen bei Kindern.

    Der Lungenspezialist Hüschen informiert ausführlich über Asthma Bronchiale bei Kindern. Der Vortrag von Dr. Geerkens beschäftigt sich mit Infektionserkrankungen in den oberen Atemwegen insbesondere bei kleinen Kindern bis 5 Jahren.

    Bei der Veranstaltung erfahren Eltern und Familienangehörige alles was sie über Atemwegserkrankungen bei Kindern wissen sollten. Unterstützt wird die Vortragsveranstaltung von der Patientenliga Atemwegserkrankungen. Veranstaltungsort ist die Kapelle des Krankenhauses Bethanien. Der Eintritt ist frei.


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  • Gymnastik gegen Blasenschwäche

    Neuer Kurs im Krankenhaus Bethanien startet am 27. Juni 2008



    Gegen Blasenschwäche und Harninkontinenz können Frauen etwas tun: Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik im Krankenhaus Bethanien lernen die Kursteilnehmerinnen ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren - im günstigen Fall kann damit sogar eine Blasenoperation vermieden werden.

    Die neuen Kurse unter Leitung der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Martina Hamann starten am kommenden Freitag (27.6.) um 10.00 Uhr im Turnsaal des Krankenhauses. Eine Kursreihe beinhaltet zehn Einheiten, die jeweils neunzig Minuten dauern. Auch bei sonnigen Temperaturen sei das Training selbst von ungeübten Teilnehmerinnen leicht zu bewältigen. „Der Turnsaal befindet sich im Untergeschoss des Hauses und bietet an warmen Sommertagen eine angenehm kühle Atmosphäre“, wirbt Kursleiterin Hamann.

    Blasenschwäche ist bei vielen Frauen ein Tabuthema, obwohl Harninkontinenz ein gar nicht so seltenes Leiden bei Frauen in den mittleren Lebensjahren darstellt. Bei Früherkennung kann durch regelmäßige Gymnastik die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und sogar ein operativer Eingriff vermieden werden. Aber auch nach einer eventuellen Operation können Betroffene mit der Intensivgymnastik Beckenboden-Probleme beheben.

    INFO
    Weitere Informationen gibt Hannelore Hallmann
    von der Bethanien-Elternschule
    Tel: 02841/200-2670 (Mo-Fr 10-12 und 14-16 Uhr)
    E-Mail eltern@bethanienmoers.de

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  • AWO-Seniorenheim Schwafheim spendete für Kinderklinik

    Betrag kommt den Klinikclowns zugute



    Eine Spende rund 500 Euro überreichte dieser Tage die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO-Seniorenzentrums in Schwafheim an die Kinderklinik Bethanien. Der Betrag war bei einem Martinsmarkt zusammengekommen, auf den der Sozialdienst unter anderem Glühwein für den guten Zweck verkauft hatte.

    Bei der Spendenübergabe an den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot übergaben nun Mitarbeiter des Sozialdienstes Heinz Packlin und die beiden Ehrenamtlerinnen Helga Bollmann und Christa Nilotzki einen Umschlag, auf dem ein buntes Clownsgesicht und die Aufschrift „Spende für die Klinik-Clowns“ prangte. Damit war klar: Das Geld soll der Arbeit der Klinikclowns zugute kommen.

    „Wir hatten von Anfang entschieden, dass wir den Spendenbetrag zugunsten der Kinderklinik zur Verfügung stellen wollen“, sagte Helga Bollmann beim Besuch in Bethanien. Chefarzt Michael Wallot zeigte sich über die freundliche Geste ebenso erfreut, wie die beiden Klinikclowns Flocke und Schlatke vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V.

    Gegenüber den Besuchern des AWO-Altenheims erläuterte Wallot, das die Klinik pro Jahr etwa 10.000 Euro aufbringen muss, um die wöchentlichen Besuche der Klinikclowns finanzieren zu können. „Das gelingt nur durch die enorme Spendenbereitschaft in Moers, die uns immer wieder überrascht“, sagte Chefarzt Wallot.

    Bei den Klinikclowns handelt es sich um Profi-Schauspieler mit Zusatzausbildung für den Einsatz im Krankenhaus. Bei ihren Clownsvisiten in Moers bringen Flocke und Schlatke die kranken Kinder mit Liedern und Schabernack zum Lachen, was nach medizinischen Studien den Genesungsprozess beschleunigt.

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    Unzertrennlich: Die Beiden Klinikclowns Schlatke (li.) und Flocke (re.) vom Verein Clownsvisite e. V. freuten sich geneinsam über die Spende des AWO Seniorenzentrums Schwafheim (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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  • Zirkus im Altenkrankenheim Bethanien

    Caritas-Konferenz St. Josef Moers brachte Clowns, Jongleure und sogar „wilde Tiere“ mit




    Als die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz dieser Tage das Altenkrankenheim Bethanien besuchten, brachten sie neben eindrucksvollen Kunststücken und Zaubertricks auch wilde Tiere mit. Natürlich waren das Känguruh, der Leopard, der Löwe und das Zebra nur verkleidete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Konferenz.

    Den Bewohnerinnen und Bewohnern hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht den Clowns bei ihren Späßen und dem Jongleur sowie dem Zauberer bei ihren Tricks zuzuschauen.

    Durch das Bunte Programm des Zirkus Caritassani führte die Zirkusdirektorin Margarete Hanner, Vorsitzende der Caritas-Konferenz. Für die musikalische Begleitung sorgte das Akkordeon-Duo Müller & Müller. „Ein tolles Programm“, lobte Sozialdienstleiter Oliver Hering. „Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz haben sich wirklich was sehr schönes einfallen lassen“.

    Zur Beköstigung gab es für die Seniorinnen und Senioren Pflaumenkuchen, Käsesahnetorte und Kaffee. Von den engagierten Artisten des „Caritassani“ bekamen die Bewohner zudem einen Likör und als besonderes Geschenk für Jeden, kleine Clowns zum umhängen. Jedes Jahr beeindrucken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Caritas-Konferenz das Altenkrankenheim mit einem eigens initiierten Programm.

    Nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Mitarbeiter des Altenkrankenheims werden dabei großartig unterhalten. „Es war eine erfolgreiche Veranstaltung und eine sehr schöne Geste der Caritas-Konferenz“, so Oliver Hering.


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    Auf der Bühne ging es schön bunt zu: Ein Löwe, ein Zebra, ein Leopard und ein Känguruh wurden von einem Zirkusclown dressiert.


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  • OP mit Tiefschlafgarantie

    In Bethanien überwachen Ärzte jetzt die Narkosetiefe mit einem neuen Mess-System. Es verhindert das Aufwachen von Patienten während der Operation

    Im Operationssaal arbeitet Bethanien-Anästhesist Dr. Burkhard Steege, Chefarzt der Anästhesie am Krankenhaus Bethanien mit dem neuen Narkose-Überwachungssystem. Dr. Rainer Götz beobachtet interessiert die angezeigten Werte auf dem Monitor (Foto: KBM/scharfsteller)
    Frühmorgens um acht Uhr im Operationssaal IV. Hand in Hand bereiten Chefarzt Dr. Burkhard Steege und sein Team einen Patienten auf die bevorstehende Operation vor. Der Anästhesist Dr. Steege beginnt zunächst mit der Narkose. Dabei hilft ihm ein neues Narkose-Überwachungsgerät, bestehend aus einem Monitor und kleinen, unscheinbaren Elektroden. Der Chefarzt klebt dem Patienten die kleinen weißen Sonden auf die Stirn und schaltet das Gerät ein. „Sie messen die Hirnströme und helfen uns dabei, die Narkosetiefe des Patienten genau festzustellen“, erklärt Steege.

    Quasi als Zaungast ist diesmal Dr. Rainer Götz im Operationssaal anwesend. Der Chefarzt der Gastroenterologie will sich bei seinem Kollegen Steege persönlich einen Eindruck von dem neuen Gerät machen, das derzeit einen regelrechten Siegeszug durch die Krankenhäuser weltweit antritt. Als Vorsitzender des Freundeskreises der Stiftung Bethanien hat Dr. Götz einen besonderen Grund, heute dabei zu sein. Denn dass die kleinen Elektroden mit dem großen Effekt im Krankenhaus Bethanien zur Anwendung kommt, hat etwas mit seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Freundeskreises Stiftung Krankenhaus Bethanien zu tun.

    Patienten äußern Ängste vor der Narkose

    Sobald sich der Patient im Tiefschlaf befindet, beginnen die Ärzte mit dem Eingriff. „Angst vor der Operation hatte der Patient im Vorgespräch nicht. Nur Angst davor, während des Eingriffes plötzlich wieder zu Bewusstsein zu kommen oder aus der Narkose nicht mehr aufzuwachen “, sagt Dr. Steege. Oft genug äußern Patienten ihre Ängste vor der Narkose, wenn sie über die damit verbundenen Risiken unterrichtet werden.

    „Für die meisten Menschen ist die Narkose etwas Unbekanntes und Unheimliches, deswegen klären wir unsere Patientinnen und Patienten vor der Operation in vertrauensvollen Gesprächen ausführlich auf“, so Steege. Der Anästhesist kann so die meisten seiner Patienten beruhigen. Denn an der Wirksamkeit des neuen Narkose-Überwachungssystems, das in der Fachsprache der Mediziner als „BIS-Monitoring“ bezeichnet wird, gibt es unter Ärzten keine Zweifel. „Wir sind stolz, als eines von noch recht wenigen Krankenhäusern in Deutschland über die entsprechende Technik zu verfügen“, freut sich Dr. Götz.

    Individuell angepasste Narkose

    Das Messverfahren hilft den Anästhesisten eine auf jede Patientin und jeden Patienten individuell angepasste Narkose durchzuführen, indem es deren Tiefe exakt kontrolliert. Dabei messen die kleinen auf die Stirn geklebten Sensoren die Hirnströme. „Eine individuell abgestimmte Narkose-Dosis wirkt sich schonend auf den Gesundheitszustand des Patienten aus, da so der Körper weniger belastet wird“, klärt der Anästhesist Steege auf. Durch die beim BIS-Monitoring mögliche geringere Dosierung von Narkosemitteln, treten auch Übelkeit und Erbrechen seltener auf. „Patienten fühlen sich nach einer OP deutlich besser.“

    Gleich vier der neuen Narkose-Überwachungsgeräte sind jetzt im Bethanien im Einsatz. Der Freundeskreis Stiftung Krankenhaus Bethanien ermöglichte dem Krankenhaus deren Anschaffung. „Die herausragende Qualität hat natürlich ihren Preis“, sagt Freundeskreis-Vorsitzender Dr. Götz. „Der Freundeskreis ist glücklich mit dieser Summe dazu beitragen zu können, dass sich Patienten bei uns gut aufgehoben und sicher fühlen".

    Kurzer Zwischenstopp im Aufwachraum

    Inzwischen ist die Operation beendet. Der Patient wird wieder auf seine Station verlegt. Im Aufwachraum muss er nur kurz bleiben, denn mit dem BIS-Monitoring kann die Narkose so genau eingestellt werden, dass der Patient noch im Operationssaal aufwacht. „Alles optimal verlaufen“, sagt Dr. Steege zu seinem Kollegen Götz, als der Patient aus dem Saal geschoben wird. Beim Arztgespräch am nächsten Tag wird der Patient über die Prozedur nur eines sicher sagen können: Dass er ziemlich tief geschlafen und von der Operation nicht das geringste bemerkt habe.

    INFO
    Die vier Narkose-Überwachungsgeräte haben insgesamt knapp 16.000 Euro betragen - die laufenden Kosten für den Betrieb nicht mitgerechnet. Finanziert wurde die Anschaffung vom Freundeskreis Stiftung Krankenhaus Bethanien, dessen satzungsmäßiges Ziel der es ist, Anschaffungen zu ermöglichen, die in besonderer Weise dem Patientenwohl dienen. Insgesamt hat der Freundeskreis im vergangenen Jahr über 38.000 Euro aus Spendengeldern für das Krankenhaus aufgewendet.

    Kleine Dinger mit großer Wirkung: Zuverlässig überwachen die Elektroden auf der Stirn des Patienten die Narkosetiefe (Foto: KBM/scharfsteller)


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  • Lizenz zum Trösten

    Seit vierzig Jahren arbeitet Krankenpflegehelferin Doris Borgmann auf der Wochenstation. Wenn Babys schreien und junge Mütter Hilfe brauchen ist sie in ihrem Element




    Von Pia Stieler und Kai David Weierstahl


    Eine Stunde nach Mitternacht ist Celina geboren worden. Etwas später kam Anica. So steht es auf einer Kreidetafel, die jeden begrüßt, der auf die Bethanien-Wochenstation kommt. „Es ist jeden Tag aufs neue schön zu sehen, gleich zu Dienstbeginn zu erfahren, wen wir als neue Erdenbürgerin oder als neuen Erdenbürger bei uns begrüßen dürfen“, sagt Doris Borgmann, als sie früh morgens um fünf vor sechs an der Tafel vorbeigeht. Seit ziemlich genau vierzig Jahren kommt sie nun jeden Tag ins Krankenhaus Bethanien. Am 1. Juli 1968 hat sie als Krankenpflege¬helferin ihren Dienst im Krankenhaus angetreten. Ein stolzes Dienstjubiläum, das die sechzigjährige allerdings nicht groß zum Thema macht.

    Bevor Schwester Doris nach der Dienstübergabe durch die Nachtschicht die erste Mutter im Zimmer aufsucht, informiert sie sich in der Patienten-Dokumentation über die wichtigsten Infos aus der vergangenen Nacht. Begleitet von einer Krankenpflegeschülerin geht sie mit dem Pflegewagen über den Flur, auf dem sich alles befindet, was bei der Arbeit nützlich ist: frische Bettwäsche, Blutdruckmanschetten, Stethoskop. Am frühen Morgen dringt schon energisches Babygeschrei aus etlichen Zimmern - auch aus dem Zimmer, an dessen Tür Schwester Doris als erstes klopft. „Wie geht es Ihnen heute?“, fragt sie die Mutter, als sie das Baby mit ein paar gekonnten Streicheleinheiten beruhigt. „Ich habe immer noch Schmerzen von der Geburt“, klagt die Mutter. Während das Baby ein Fläschchen warme Babymilch bekommt, erhält die Mutter ein Mittel, um die Schmerzen zu lindern. Dann nimmt Schwester Doris das Baby zum Wickeln an sich. Der nach der anstrengenden Geburt noch erschöpften Mutter soll noch etwas Schlaf und Ruhe gegönnt werden.

    Gefühl von Geborgenheit und Gemeinsamkeit

    Auf dem Weg zum Kinderzimmer mit dem Wickeltisch deutet Doris Borgmann auf den Raum mit dem Frühstücksbuffet. Hier war früher eine unsichtbare Grenze. „Unsere Wochenstation bestand noch bis vor drei Jahren quasi aus zwei Bereichen. Der Station selbst und einem eigens eingerichteten Kinderzimmer.“ Mit der Einführung von „Rooming-in“ und integrativer Wochenpflege seien beide – von jeweils unterschiedlich ausgebildeten Krankenschwestern betreuten – Bereiche zusammengeführt worden. Aber noch mehr hat sich mit der integrativen Wochenpflege verändert. Die Zimmer, in denen sich Babybett an Babybett reihte, gibt es nicht mehr. Heute bleiben die Babys die meiste Zeit über im Zimmer direkt bei der Mutter. Früher durften Väter ihren Nachwuchs durch eine Glasscheibe im Kinderzimmer gerade mal anschauen. „Außer dem Ärzte- und Pflegepersonal durfte hier früher niemand rein. Die Eltern und Verwandte standen vor der Glasscheibe und haben sich ihre Sprösslinge zu bestimmten Besuchszeiten zeigen lassen“, erinnert sich Schwester Doris. Heute dürfen die Väter selbstverständlich mit ins Kinderzimmer hinein und jederzeit ihre Kinder versorgen. Durch das Konzept der Integrativen Wochenstation kann die Familie immer ganz nah beieinander sein und so in den ersten Tagen nach der Geburt ein Gefühl der Geborgenheit und der Gemeinsamkeit erleben.

    An der Glastüre zum Kinderzimmer hängen als Danksagungen zahlreiche Babyfotos, die die Eltern an die Schwestern der Station geschickt haben. Die Zahl der herein- und herausgerollten Babybettchen wechselt im Kinderzimmer im Minutentakt. Schwester Doris legt das ihr anvertraute Baby behutsam auf einen der Wickeltische, um es zu waschen. Als das Kind im Bettchen liegt, erzählt sie, wie sehr sich der Pflegeberuf in vierzig Jahre verändert habe. Viele Stellen im Pflegebereich seien heute Teilzeitstellen. Gleichzeitig seien die Anforderungen an den Job gestiegen. Da die Pflegekräfte für viele Tätigkeiten heute weniger Zeit haben, ist die Arbeit ganz anders organisiert als früher: So kümmern sich spezielle Mitarbeiterinnen aus dem nicht-pflegerischen Bereich um den Service rund um die jungen Mütter, holen Zeitungen, melden die Patienten-Fernseher an oder organisieren das Frühstücksbuffet. Für die Schwestern waren diese Arbeiten früher eine enorme zusätzliche Belastung. „Damals haben wir das ja alles selbst gemacht“, sagt Schwester Doris und rückt die belegten Brötchen auf dem Frühstücksbüffet symmetrisch in eine Reihe. Die flinke Krankenpflegehelferin ist nach so vielen Jahren in ihrem Job noch immer so motiviert wie am ersten Tag. Die Kolleginnen auf der Neugeborenenstation wissen den enormen Arbeitseifer der Kollegin zu schätzen.

    Das Ärzte- und Pflegeteam hat alle hände voll zu tun

    Mittlerweile ist es elf Uhr vormittags. Im Kinderzimmer hat die Visite begonnen. Alle Babys werden von der Kinderärztin untersucht. Schwester Doris steht auch hier wieder hilfreich zur Seite. Reihenweise schieben Mütter ihre Babys zur Untersuchung in das Kinderzimmer, indem es langsam so eng wird wie Samstag an der Kasse vom Supermarkt. Die Krankenschwestern und die Kinderärztin haben alle Hände voll zu tun. Draußen vor der Glasscheibe drängen sich zudem etliche Verwandte. Vierfaches Babyweinen füllt den Raum und eine junge Krankenpflegeschülerin an der Seite von Doris Borgmann weiß kurzzeitig nicht mehr, wohin mit den vielen Babybettchen. „Nur die Ruhe“, sagt Borgmann und schiebt geschäftig ihre Brille auf die Nasenspitze. Schwester Doris hat die Lage wieder mal im Griff.

    Im Bethanien habe sie sich in den vielen Jahren immer wohl gefühlt. „Ich habe den Eindruck, die meisten Mütter fühlen sich hier sehr geborgen.“ Nach vierzig Jahren Dienst hat Schwester Doris heute manchmal die Babys ihrer einstigen Neugeborenen zu versorgen, was manchmal lustige Begegnungen mit sich bringe. „Ihren Mann hatte ich als Baby auch schon auf dem Arm“, sagte Doris neulich in ihrer typischen Art zu einer jungen Mutter. „Das machen sie heute aber nicht mehr!“, entgegnete die schlagfertig. Irgendwann, scherzt Schwester Doris, werde sie unterm Titel „40 Jahre im Krankenhaus Bethanien“ vielleicht einmal ihre Memoiren

    INFO
    Auf der Bethanien-Wochenstation D2 sind 21 Pflegekräfte in Voll- und Teilzeitarbeit tätig. Die Station verfügt insgesamt über 36 Betten in Ein-, Zwei-, oder Dreibettzimmern. Krankenpflegehelferinnen wie Schwester Doris heißen mit offizieller Berufsbezeichnung "Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen". Nach einjähriger Ausbildung arbeiten sie im professionellen Pflegeteam und assistieren den Gesundheits- und Krankenpfleger(inne)n bei deren Aufgaben.

    PRESSEFOTOS
    Dateiname „Dienstjubiläum 1 + 2“ (Hochformat + Querformat):
    Krankenpflegehelferin Doris Borgmann am Wärmebett auf der Bethanien-Wochenstation (Fotos: KBM/Denise Ohms)

    Dienstsjubiläum 3:
    Unter Anleitung von Schwester Doris misst Krankenpflegeschülerin Claudia Schöneich einer jungen Mutter den Blutdruck (Foto: KBM/Denise Ohms)

    Dienstjubiläum 4:
    „Nur die Ruhe bewahren!“, sagt Schwester Doris, wenn es mal wieder besonders hektisch wird (Foto: KBM/Denise Ohms)

    Dienstjubiläum 5 + 6:
    Liebevoll betreut: Babys sind für Schwester Doris Borgmann „einfach das Größte“ (Foto: KBM/Denise Ohms)


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  • Wenn jede Sekunde zählt

    Neue Liegendanfahrt des Bethanien-Krankenhauses hat Testlauf bestanden




    Mit Blaulicht und Sirenen steht der Ambulanzwagen an der Liegendanfahrt des Bethanien-Krankenhauses. Jetzt muss alles sehr schnell gehen, denn in einem Notfall zählt für Patienten jede Sekunde. Das weiß niemand besser als der langjährige Leiter der Zentralambulanz Kurt Bergmann (Bildmitte im weißen Kittel). „Vorher wurden Notfallpatienten über den Haupteingang durch den historischen Altbau in das Krankenhaus eingeliefert – vorbei an Besuchern und damit stets den Blicken von Umstehenden ausgesetzt. Diese Art der Einlieferung war natürlich nicht optimal“, sagt Ambulanzleiter Bergmann.

    Nachdem Bethanien bereits vor einem Jahr die Zentralambulanz sowie die Intensivstation in einem komplett umgebauten und renovierten Gebäudeteil neu eröffnet hatte, bestand nun auch die neue Liegendanfahrt ihren Testlauf. Die neue Liegendanfahrt gewährt Notfallpatienten nicht nur die nötige Diskretion. Da die Krankenwagen jetzt direkt in das Gebäude hineinfahren können, sind schwerkranke Patienten bei der Anlieferung auch besser vor Wind und Wetter geschützt.

    Ein entscheidender Vorteil ist die direkt über der Krankenwageneinfahrt liegende Intensivstation, die über einen eigenen Aufzug sofort erreicht werden kann. „Notfallpatienten können in wenigen Sekunden vom Krankenwagen in den Schockraum der Intensivstation gebracht werden. Zeit, die dem Patienten das Leben retten kann“, so Bergmann.

    Das Bild zeigt neben Bethanien-Ambulanzleiter Kurt Bergmann die drei Sanitäter Markus Kloostermann (an der Tage links) und Stephan Heekeren (3. v. li.) sowie Andreas Tönnissen, der schemenhaft am Steuer des Notarztwagens zu erkennen ist. Ganz rechts kümmert sich Notarzt Philipp Gräsel vom benachbarten Krankenhaus St. Josef um einen kleinen Patienten. Die Notärzte beider Krankenhäuser wechseln sich im wöchentlichen Rhythmus bei der Versorgung von Notfallpatienten in Moers ab. Berührungsängste zwischen den beiden Kliniken gibt’s dabei keine, wie man sieht. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Großes Krabbeln startet

    Bethanien-Elternschule hat noch Plätze frei: Krabbelgrupp beginnt am 14.08.08


    Hannelore Hallmann, Leiterin der Bethanien-Elternschule (KBM/Steinbach)

    In der neuen Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule sind noch Plätze frei. Der neue Kurs beginnt am Donnerstag, den 14. August 2008 und läuft von 10.45 bis 12.15 Uhr. Die Krabbelgruppe richtet sich an Kinder, die in den Monaten März bis Juni letzten Jahres geboren wurden und bietet ihnen die Möglichkeit, spielerisch Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen. „Die Kinder lernen den gemeinschaftlichen Umgang mit Spielgefährten, der sie schon auf den Kindergarten vorbereitet“, sagt Hannelore Hallmann, Leiterin der Elternschule im Krankenhaus Bethanien. „Die Kinderlieder, Finger- und Bewegungsspiele bereiten allen gemeinsam viel Spaß.“ Der Kurs bietet praktische Angebote in der Spiel- und Bewegungsentwicklung und vermittelt theoretische Grundlagen.

    „Wir begleiten Ihr Kind bis zum Eintritt in den Kindergarten.“, erklärt Hallmann. Im letzten halben Jahr bleibt die Gruppenleiterin mit den Kindern allein in der Stunde, um den Kleinen den Start in den Kindergarten zu erleichtern. Der Kurs findet im großen Turnsaal des Krankenhauses Bethanien statt. Die Kursgebühr beträgt 42 Euro für insgesamt zehn Treffen. Die Anmeldung für den nächsten Kurs ab dem 14. August kann telefonisch über die Nummer der Elternschule 02841 200-2670 erfolgen.
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  • Kiloweise Krankenhaus-Lektüre

    Bethanien-Klinik gibt eigene Patienten- und Mitarbeiterzeitschrift heraus. Magazin erscheint halbjährlich und liegt auch in den Moerser Arztpraxen und Apotheken aus.


    Viel zu schleppen hat derzeit das Redaktionsteam des BETHANIEN FORUMS (v.l.n.r.): Pressesprecher Dirk Ruder, Karsten Hartdegen als Leiter der Krankenpflegeschule, Presse-Azubi Kai David Weierstahl, Cornelia Höchter von der Radiologie, Pressesprecherin Barbara Schirner, Sabine Robakowski vom Pflegedienst der Kinderklinik und Nadine Magiera vom Pflegedienst-Sekretariat. Nicht auf dem Foto sind Cornelia Koch von der Dialyse sowie aus dem Altenkrankenheim die Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza und Sozialdienstleiter Oliver Hering. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


    Kiloweise Krankenhaus-Lektüre schleppt dieser Tage die Bethanien-Pressestelle durch Moers. Soeben ist das BETHANIEN FORUM erschienen, die Patienten- und Mitarbeiterzeitschrift des Krankenhauses und die muss in der ganzen Stadt an den Mann und die Frau gebracht werden. Eine neue Zeitschrift? Nicht ganz, erklärt Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. „Das BETHANIEN FORUM gibt es bereits seit 1994, war aber seit der Gründung ein reines Mitarbeitermagazin, das lediglich intern vertrieben wurde.“ Doch in Zeiten elektroni¬scher Medien wie Intra- und Internet verlor die Hauszeitschrift als Informationsforum der Mitarbeiter¬innen und Mitarbeiter zunehmend ihre Funktion – zumal das Magazin halbjährlich erschien und mit der konkurrenzlosen Aktualität von hausinternen Rundmails längst nicht mehr mithalten konnte. „Nachdem im Sommer 2005 die zwanzigste Ausgabe vorlag, haben wir uns eine kreative Pause gegönnt und überlegt, ob und wie wir das Magazin weiterführen wollen.“ Schließlich kam der Gedanke einer Zeitschrift vor allem für Patienten ins Spiel.

    Mit dem Relaunch des auf Hochglanzpapier gedruckten Magazins und dem neuen Konzept wagt das Krankenhaus nun, was Ruder einen „eleganten Spagat“ zwischen dem Informationsbedürfnis der Beschäftigten und dem Interesse einer breiteren Öffentlichkeit nennt. „Mit dem BETHANIEN FORUM wollen wir alle informieren, die an allgemein an Bethanien und an Gesundheitsthemen im Besonderen interessiert sind.“ Geblieben von der alten Mitarbeiterzeitschrift ist nur der halbjährliche Erscheinungs¬rhythmus eines Sommer- und Winterhefts. Die Auflage hingegen hat sich von mageren 1.000 auf 20.000 Exemplare pro Ausgabe vervielfacht. Hinter der Erhöhung stecke keine Maßlosigkeit, sondern simple Rechnerei, sagt Ruder: Gut 10.000 stationäre Patientinnen und Patienten versorgt das Krankenhaus in einem halben Jahr, dazu kommen die etliche Menschen, die ambulant versorgt werden. „Jeder der zu uns kommt, soll die Möglichkeit haben, sich vor, während oder nach einer Behandlung umfassend über unser Haus zu informieren.“ Thema im BETHANIEN FORUM sei alles, „was über den Tag hinaus Bedeutung habe“, sagt Ruder. Das könne, wie im aktuellen Heft, mal ein Artikel über eine spezielle Kreuzbandoperation sein aber auch ein Porträt über eine Pflegekraft, die seit 40 Jahren im Bethanien arbeite. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Redaktion den Bereichen, von denen Patienten in der Regel nicht viel mitbekommen – im vorliegenden Heft etwa der Pathologie, wo Gewebeproben untersucht und Diagnosen gestellt werden. „Wir wollen für die Patienten hinter die Kulissen schauen und zeigen, wie Dinge funktionieren.“

    Mitgearbeitet an der ersten Ausgabe haben daher Beschäftige aus allen Bereichen des Krankenhauses und auch externe Journalisten und Fotografen. „Die sehen ein Krankenhaus von außen und dadurch ergibt sich im Heft ein faszinierender Perspektivenwechsel.“ Sogar eine Comic-Zeichnerin war mit von der Partie, die für die letzte Seite des Hefts eigens einen „Gruß aus der Kinderklinik“ zeichnete. Der Clou: Das darin als bunte Strichmännchen vorkommende Ärzte- und Pflegepersonal arbeitet tatsächlich im Krankenhaus. „Auf den Wiedererkennungswert bei Kindern haben wir es bewusst angelegt. Klinikalltag soll hier auf kindgerechte Weise präsentiert werden, um Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen.“

    Dieser Tage hat das Krankenhaus alle Moerser Apotheken und Arztpraxen mit der kostenlosen Zeitschrift beliefert und dabei etliche Kilo Papier bewegt. „Als die Druckerei gleich palettenweise anlieferte, haben wir erst einmal heftig geschluckt. 20.000 Hefte sind schon eine ganze Menge Papier.“ Um ein Exemplar zu ergattern, muss man allerdings nicht extra zum Arzt oder ins Krankenhaus: Auf Anfrage verschickt die Pressestelle einzelne Probeexemplare per Post. Schneller und Platz sparender kommt das BETHANIEN FORUM jedoch auf elektronischem Weg ins Haus. Wer unter dem Betreff „PDF-Abo“ eine E-Mail an presse@bethanienmoers.de sendet, erhält das komplette Magazin umgehend als PDF-Datei auf den Rechner geschickt. „Dieser Service richtet sich nicht zuletzt an Menschen mit Sehbehinderungen, da Texte und Bilder auf dem Bildschirm beliebig vergrößert und so von Menschen mit entsprechenden Einschränkungen überhaupt besser gelesen werden können.“

    INFO
    Das BETHANIEN FORUM liegt im Krankenhaus sowie in Moerser Arztpraxen und Apotheken aus. Probeexemplare sind erhältlich bei der Bethanien-Pressestelle unter Tel. 02841/200-2702. Die elektronische Fassung kann unter dem Betreff „PDF-Abo“ per E-Mail angefordert werden: presse@bethanienmoers.de.

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  • Auftakt zur „Baby-Olympiade"

    9 Babys in 11 Stunden im Krankenhaus Bethanien geboren


    Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bethanien-Baby-Olympiade: Auf dem Bett in Startposition liegen (allerdings nicht in dieser Reihenfolge) Sebastian Yilong Baumann, Nisa Akyildiz, Salifian Ziati, Constantin Tiede, Elma Karajkovic, sowie die Töchter der Familien Music und Kaynarca sowie der Sohn der Familie Kastrati (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Einen olympiaverdächtigen Rekord meldet der Kreißsaal des Krankenhauses Bethanien: Am vergangenen Mittwoch (6.8) kamen innerhalb von nur 11 Stunden 9 Babies zur Welt. Die fünf munteren und gesunden Mädchen und vier Jungen brachten das Ärzte- und Hebammenteam der Frauenklinik allerdings ordentlich ins Schwitzen. Die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman berichtet, sie könne sich nicht an eine vergleichbare Babystaffel in den letzten Jahrzehnten erinnern. Bei den neuen Erdenbürgern ist jede Gewichtsklasse vertreten, vom Leichtgewicht mit 2.880 Gramm bis hin zum "Kampfgewicht" von 4.940 Gramm. Angesichts der derzeit tropischen Temperaturen war der Geburtenmarathon nicht nur für Mütter, Väter und Babys eine Herausforderung, sondern auch für das komplett angetretene geburtshilfliche Team. Per Telefon kamen kurzfristig alle verfügbaren Hebammen zur Arbeit, um die optimale Versorgung im Kreißsaal zu gewährleisten. „Ärzte und Hebammen sind wohlauf“, so die Leitende Hebamme augenzwinkernd.





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  • Aktiv und selbstbestimmt im Alter

    Die 3. Moerser Seniorenmesse bot breites Themenangebot/ Besucherzahlen bei schönem Wetter deutlich gesteigert


    Mehr als 1.500 Seniorinnen und Senioren besuchten die Messe

    Die müden Beine wollen doch tanzen. Wenn es im Stehen nicht mehr so gut geht, weil man locker das Alter von 70 oder 80 erreicht hat, dann eben im Sitzen. Stühle im Kreis aufgestellt und los geht's. Linker Fuß nach vorn, rechter Fuß nach vorn, dann auf dem Stuhl zur Seite drehen - und bloß das verführerische Spiel mit den Händen nicht vergessen. Tango kann man so tanzen und eigentlich alles andere auch. Die Besucherinnen und Besucher hatten sichtlich Freude, als der Bundesverband Seniorentanz bei der Moerser Seniorenmesse zu Musik und Bewegung einlud.

    Rund fünfzig Anbieter präsentierten sich am Samstag auf der bereits zum dritten Mal im und vom Bethanien-Altenkrankenheim durchgeführten Messe. Angefangen von zahlreichen ehrenamtlichen Anbietern, wie dem Christlichen Jugenddorfwerk e.V, das in einer lauschigen Ecke des Altenkrankeinheims einen gut besuchten Frisiersalon einrichtete bis hin zu kommerziellen Anbietern wie dem Seniorenladen Mobilé aus Kamp-Lintfort, der unter anderem spezielle Telefone für Senioren vorstellte: Größere Tasten, kinderleichte Bedienung. Gesundheits- und Ernährungsberatungen stellten sich ebenso vor, Seniorenhilfe- und Pflegeprojekte.

    In ihren Eröffnungsreden hatte Bürgermeister Norbert Ballhaus als Schirmherr die Bedeutung der Messe nicht nur für Senioren hervorgehoben. Er freue sich zudem, dass er Schirmherr sei, dabei aber keinen Schirm halten müsse, sagte Ballhaus in Anspielung auf das ungewohnt freundliche Wetter am Samstag. Auch der stellvertretende Landrat Heinz Dams, der den zweiten Schirmherren, Landrat Ansgar Müller vertrat, zeigte sich erfreut, dass die Veranstaltung nun bereits ins dritte Jahr gehe. Die Moerser Seniorenmesse zeige, dass das Thema Älter Werden nicht gleichzusetzen ist mit Pflege und Krankheit. "Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind im Durchschnitt gesünder, aktiver und haben eine positivere Einstellung zum Alter, als frühere Generationen."

    Bis abends um 18 Uhr waren schließlich mehr als 1.500 Besucherinnen und Besucher zu der unter dem Motto "Aktiv und selbstbestimmt im Alter" stattfindenden Messe gekommen - ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. "Das phantastische Wetter uns dabei sicher ein wenig geholfen", bilanziert Bethanien-Sprecher Dirk Ruder. Allerdings sei das Interesse an Information und Beratung enorm gewesen. Bereits gegen halb neun in der Früh seien die ersten Besucher ins Haus gekommen, obwohl die Messe erst um 10 Uhr offiziell beginnen sollte. "Als abends die ersten Stände abbauten, waren immer noch etliche Besucher an Messeständen in Gespräche vertieft", so Ruder. Das zeige einmal mehr, dass es einen Bedarf für solche Veranstaltungen gibt. Zudem hätten viele Leute wieder die ungewöhnliche Bazar-Atmosphäre im Altenkrankenheim genossen.

    Tatsächlich war nahezu das gesamte Erdgeschoss des langgestreckten Gebäudes mit Messeständen belegt. Und wie in den beiden Jahren zuvor hatten die Verwaltungsangestellten ihre Büros für diverse Anbieter freigeräumt. Aus dem einen Büro duftete so ein Kräuterladen, in einem anderen bot ein Jurist Beratung in Rechtsfragen an, hier wurde Schmuck angeboten, dort stellte sich die stationäre Hospizgruppe des Bethanien-Altenkrankenheims vor. Für besonderes Flair sorgten unter anderem das interkulturelle Zentrum IKM mit türkischem Tee. Ein paar Schritte weiter hatte ein Deko-Anbieter die sonst eher nüchterne Senioren-Küche in einen orientalisch anmutenden Stoffladen verwandelt. Schon der Gebäude-Eingang, für den in den 70er Jahren etwas zu viel grauer Beton angerührt wurde, war von einer Floristin in ein buntes Blumenmeer umgewidmet worden. Zudem hatte die Krankenhaus-Gärtner kleine Beete angelegt und den Park um das Gebäude ordentlich zum blühen gebracht. Fast wie eine kleine Gartenschau.

    Für Ruder gehört das zum Konzept. "Für uns ist wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher der Messe sich hier wohl fühlen. Wir wollen hier ja keine Bratpfannen oder Heizdecken an ältere Herrschaften verkaufen, sondern Ort des Austausches über das Thema Älter werden sein." Bewusst habe man deshalb auch die Preise bei Speisen und Getränken niedrig gehalten, denn viele Senioren leben von einer knappen Rente. Würstchen, Kuchen und gesunde Milch-Shakes vom Bethanien-Partyservice kosteten in der Regel nicht mehr als einen Euro. "Das bekommt man in keinem Café oder Restaurant." Dass gleich um die Ecke ein Bestattungsinstitut Urnen aufgebaut hatte, ist für Ruder kein Problem. "Es soll auf der Messe keine Tabus geben. Alles was für Seniorinnen und Senioren relevant ist, kann sich hier präsentieren", erläuterte Ruder. Wer glaube, ältere Menschen, machten einen Bogen um heikle Themen, liege falsch. "Manchmal ist das eher ein Problem der Angehörigen. Seniorinnen und Senioren wollen wichtige Fragen ihres Lebens durchaus selbst regeln. Man muss sie nur lassen und ihnen bei Bedarf die nötige Hilfestellung geben."

    In seiner Eröffnungsrede hatte der stellvertretende Landrat Heinz Dams noch Goethe mit den Worten zitiert: „Die Summa summarum des Alters ist eigentlich niemals erquicklich“. Nach dem Messebesuch räumte Dams dann ein: "Ich denke, hier hat die Zeit Goethe überholt."



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  • Bethanien-Klinikclowns „gewinnen“ nach EM-Finale

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mode+Sport-Centers BRAUN sammelten 500 Euro beim EM-Tippspiel


    Der kleine Kilian hilft den Klinikclowns Flocke (re.) und Schlatke (li.), und Kinderklinik-Chefarzt Dr. Michael Wallot (mitte) eifrig bei der Spendenannahme aus den Händen der BRAUN-Mitarbeiterinnen Christa Bark (2. v.r.) und Christa van der Lanz (2. v.l.). (Foto:KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Wegen des verlorenen Endspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien kann jetzt die Bethanien-Kinderklinik jubeln: Da beim Tippspiel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mode+Sport-Centers BRAUN in Moers der Endspiel-Pott nicht geknackt wurde - alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten verständlicherweise auf einen Sieg des Deutschen Teams gesetzt - spendete das Mitarbeiterteam den Geldpott nun den Clowns. „Da unsere Firma sich schon seit Jahren für die Arbeit der Clowns im Krankenhaus Bethanien engagiert, wollten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese tolle Idee auch auf unsere Weise unterstützen“, sagten Initiatorinnen der Tippgemeinschaft Christa van der Lanz und Christa Bark dieser Tage bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik.

    Die ursprünglich 29 Euro, die nach dem Endspiel im Jackpot waren, rundete das BRAUN-Team dann allerdings ziemlich großzügig auf: 500 Euro konnten die Bethanien-Clowns und Chefarzt Dr. Michael Wallot schließlich in Empfang nehmen. „Dieses private Engagement hat wirklich Lob verdient. Wir freuen uns sehr“, sagte Dr. Wallot. Gefreut hat sich übrigens auch der vierzehn Monate alte Kilian Kamps, der den Fototermin bei der Spendenübergabe an seinem Bettchen sichtlich genoss. Den Spendenbetrag überprüfte er kurzerhand persönlich, indem er den einen oder anderen 100-Euro-Schein aus der Spendenbörse fummelte und auf Echtheit teste. "Keine Angst, das Geld ist echt und der Betrag sicher auf dem Spendenkonto angekommen", teilte das Krankenhaus

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    Der kleine Kilian hilft den Klinikclowns Flocke (re.) und Schlatke (li.), und Kinderklinik-Chefarzt Dr. Michael Wallot (mitte) eifrig bei der Spendenannahme aus den Händen der BRAUN-Mitarbeiterinnen Christa Bark (2. v.r.) und Christa van der Lanz (2. v.l.). (Foto:KBM/Bettina Engel-Albustin)

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  • Hilfe für kranke Teddies

    Am heutigen Samstag (30.08.) nimmt ab 10 Uhr das Teddy-Krankenhaus die Arbeit auf.



    Bis 16 Uhr können alle Kinder aus Moers und Umgebung ihre kranken Lieblings-Kuscheltiere zur Untersuchung in die eigens errichtete Zeltstadt im Park im Park hinter der Bethanien-Kinderklinik bringen. Wie im richtigen Krankenhaus werden alle Kuscheltier-Patienten genauestens untersucht und von namhaften Stofftierheilkundlern nach dem neuesten Stand der Puppen-Medizin behandelt. Wie das Foto aus dem Teddy-OP zeigt, können die Kinder überall live dabei sein und hinter die Kulissen eines Krankenhausbetriebs schauen.

    Sinn der Veranstaltung ist es, Kindern Ängste vor einem Klinik-Aufenthalt zu nehmen. "Wir rechnen damit, das viele Kuscheltier-Eltern vom letzten Jahr die Gelegenheit nutzen werden, ihre Schützlinge zur kostenlosen Nachuntersuchung in unsere Spezialklinik zu bringen", so Kinderklinik-Chefarzt Dr. Michael Wallot augenzwinkernd. Bei schönem Wetter werden heute mehr als 1.000 Teddy-Patienten erwartet. In den vergangenen beiden Tagen (28. + 29.8.) hatten bereits mehr als 500 Kinder aus Moerser Kindergärten die Veranstaltung besucht. Das von der Kinderklinik gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband und der AOK veranstaltete Teddy-Krankenhaus findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Der Eintritt ist frei. (Foto: KBM/Weierstahl)

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  • Teddykrankenhaus gut besucht

    Teddykrankenhaus endete am Samstag



    NA, WAS HAT ER DENN? Ein Bär mit Bauchweh ist ein klarer Fall für die Puppenmedizin. Hunderte von Stofftieren wurden bis Samstag Abend im Teddy-Krankenhaus im Park hinter der Kinderklinik Bethanien untersucht. "Gerade Kuschelbären neigen offenbar dazu aus dem Bett oder sogar vom Baum zu fallen. Unsere Stofftier-Heilkundler konnten sie aber durchweg erfolgreich behandeln. Kein einziger Teddy musste zur Beobachtung in der Teddy-Klinik bleiben, alle Stofftiere konnten mit ihren Stofftiereltern wieder nach Hause - mancher freilich mit einem Gipsverband und süßen Medikamenten zur schnelleren Genesung", bilanzierte Kinderklinik-Chefarzt Dr. Michael Wallot den Einsatz von gut 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Das Foto zeigt einen Blick ins Untersuchungszelt wo angehende Kinderkrankenschwestern von der Bethanien-Krankenpflegeschule die eintreffenden Patienten eingehend untersuchten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    VOLLE KONZENTRATION erforderten die vielen Operationen von zum Teil heftig durchgeschmusten Kuscheltieren beim Moerser Teddy-Krankenhaus. An insgesamt drei Tagen waren in einer eigens aufgebauten Zeltstadt im Park hinter der Kinderklinik mehr als 1.500 Kuscheltiere behandelt. Wie der Blick ins OP-Zelt zeigt, mussten dabei unter Einsatz von bunten Stoffflicken etliche "Hautransplantationen" vorgenommen werden, um Teddies und andere Schmuse-Lieblinge über die nächsten Monate zu retten. Die gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Niederrhein und der AOK durchgeführte Veranstaltung fand bereits zum vierten Mal statt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    NICHT SCHON WIEDER OHNMÄCHTIG WERDEN, SCHLATKE! Ganz schön Malesse hatte Bethanien-Klinkclownin Flocke alias Silke Eumann (re.) mit ihrem Clownskollegen Schlatke alias Holger Voss beim Teddy-Krankenhaus am Samstag. Bei der Veranstaltung im Park hinter der Bethanien-Kinderklinik schlenderten die Clowns mit den Kindern durch die einzelnen Zelte, um zu erfahren, wie das so zugeht in einem (Teddy-) Krankenhaus - jedenfalls bis sich herausstellte, dass Schlatke kein Blut sehen kann... Zum Schluss mussten nicht nur Tiere verarztet werden, sondern auch Schlatkes Luftballon, der sich kurzzeitig in einem Baum verfangen hatte. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Blick in den Aufnahmebereich des Teddy-Krankenhauses, der von Mitarbeiterinnen der Moerser AOK betreut wurde. Das Foto (Nr. 9, links im Bild) zeigt Sabine Kluge, Leiterin der Moerser AOK-Geschäftstelle beim Aufnahmegespräch. Die AOK ist Initiator der gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Niederrhein und der Kinderklinik Bethanien seit vier Jahren durchgeführten Veranstaltung. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    KRANKENTRANSPORT FÜR KUSCHELTIERE: Extravagante Schmusemonster, farbenfrohe Plüschhunde und traditionelle Teddies bevölkerten am Samstag einen echten Krankenwagen beim Teddy-Krankenhaus im Park hinter der Bethanien-Kinderklinik. Rund 1.500 Stofftiere wurden bis Samstag Abend im Teddy-Krankenhaus untersucht. Die gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Niederrhein und der AOK durchgeführte Veranstaltung hatte am Donnerstag begonnen und fand bereits zum vierten Mal statt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • „Auto-Geburt“ vor dem Krankenhaus Bethanien

    Mutter schaffte es nicht mehr bis in den Kreißsaal. Söhnchen Mustafa kam am 2. September auf der Rückbank eines Mercedes Vito auf die Welt – im Auto des Großvaters



    Das Foto zeigt den Mercedes Vito von Kindsvater Zeyni Kanza (li.) genau an der Stelle vor dem Krankenhaus, wo das Kind auf der Rückbank geboren wurde. Zu sehen sind außerdem Hebamme Ursula Derksen (2.v.l.), die das Kind auf die Welt holte, sowie den seit dem 1. Sep¬tember Chefarzt der Frauenklinik tätigen Prof. Dr. Rüdiger Osmers. Dr. Hans Nühlen (ganz rechts) erklärte sich spontan bereit, den kurzzeitig zum "rollenden Kreißsaal" umfunktionierten Wagen auf Kosten seines Mercedes-Autohauses wieder für weniger spektakuläre Familien¬ausflüge benutzbar zu machen und stellte zudem einen kostenlosen Ersatzwagen zur Verfügung. Der kleine Mustafa Kanza kam 2. September als das 700. Kind in diesem Jahr in - beziehungsweise: vor - dem Bethanien-Krankenhaus zur Welt. (Foto: KBM/Dieker)



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  • Golfer spendeten für die Kinderklinik Bethanien

    6. EOS-Cup des Lintforter Clubs Am Kloster Kamp erbrachte mehr als 2.000 Euro


    Am Golfschläger und als Spendensammler sind sie unbesiegbar (v.r.n.l.): Ulrich Heinecke, Geschäftsführer von EOS mercartor Inkasso, Erik Okhuizen, Präsident des Golfclubs Am Kloster Kamp in Lintfort sowie Heineckes EOS-Partner Hermann-Josef Duckheim übergaben die Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Bethanien-Kinderklinik (Foto: KBM/Dieker)

    Die stolze Summe von 2.120 Euro übergab dieser Tage der Finanzdienstleister EOS mercartor Inkasso an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Bethanien-Krankenhauses. Der Spenden¬¬betrag war am 14. Juni beim inzwischen 6. EOS-Cup erzielt worden.

    Für das inzwischen 6. Golfturnier hatte EOS mercator Inkasso wieder Kunden und Geschäftspartner auf das Gelände des Kamp-Lintforter Golf-Clubs Am Kloster Kamp einge¬laden. „EOS und der Golfclub Am Kloster Kamp stellen bei diesem Turnier die kompletten Startgelder für die Gute Sache zur Verfügung. Diese gehen, wie auch in den vergangenen Jahren, an die Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien in Moers“, sagte Ulrich Heinecke, Geschäftsführer von EOS mercator Inkasso. Rund 60 Teilnehmer und etwa 30 „Schnupper¬golfer“ aus dem gesamten Bundesgebiet spielten beim EOS-Cup nicht nur um attraktive Preise, sondern auch für den guten Zweck: Denn das beliebte Golfturnier hat einen traditionell karitativen Hintergrund.

    Gemeinsam mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Hermann-Josef Duckheim und dem Golfclub-Präsidenten Erik Okhuizen kam Heinecke persönlich in die Bethanien-Kinderklinik, um die Spende an den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot zu übergeben. „Wir sind glücklich diesen treuen Spender an unserer Seite zu haben. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Golfturniers sei für ihr selbstloses Engagement herzlich gedankt“, so Chefarzt Dr. Wallot, der beim Golf-Turnier im vergangenen Jahr übrigens selbst einen "Schnupperkurs" als Golfspieler absolvierte.


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  • Bethanien-Chefarzt feierlich verabschiedet

    Der „heitere Operateur" Prof. Dr. Wolfram Niedner übergab die Frauenklinik an den Ultraschall-Experten Prof. Dr. Rüdiger Osmers


    Feierliche Verabschiedung unter Freunden: In gute Hände übergab Prof. Dr. Wolfram Niedner (li.) die Frauenklinik Bethanien an Prof. Dr. Rüdiger Osmers (re.). Der neue Chefarzt ist Experte auf dem Gebiet der vorgeburtlichen Ultraschall-Diagnostik (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Mit einer großen Feierstunde verabschiedete das Krankenhaus Bethanien am Samstag (6.9.) den langjährigen Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. Wolfram Niedner. Niedner hatte die Frauenklinik seit 1989 geleitet. Seit zwölf Jahren war er zudem Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

    Vor mehr als hundert Gästen dankte Bürgermeister Norbert Ballhaus Niedner für seine neunzehn Jahre währende "wertvolle Arbeit in Moers". Niedner habe tatkräftig daran mitgewirkt, dass das Krankenhaus Bethanien einen ausgezeichneten Ruf habe.

    Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Krankenhaus Bethanien würdigte Alt-Bürgermeister Wilhelm Brunswick Prof. Niedners Tätigkeit als "Ära" und nannte als Beispiel für Niedners Pioniergeist Aufbau und Zertifizierung des Brustzentrums Linker Niederrhein, das als erste grenzüberschreitende Einrichtung dieser Art einzigartig in der gesamten Europäischen Union sei. Niedner übergebe an seinen Nachfolger Prof. Dr. Rüdiger Osmers eine "moderne und leistungsstarke" Frauenklinik, die "im Wettbewerb bestens aufgestellt" sei, so Brunswick. Das oft gehörte Bonmot Niedners zitierend, dass Patienten und Ärzte traurige Operateure meiden sollten, dankte Brunswick dem scheidenden Niedner dafür, dass er in seiner Zeit am Krankenhaus Bethanien niemals ein solcher trauriger Operateur, sondern vielmehr ein "außerplanmäßiger Professor in allen Lebenslagen" gewesen sei.

    Als Nachfolger in der Funktion des Ärztlichen Direktors dankte Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Bethanien-Lungenklinik, Niedner für die "Erfolgsstory Bethanien". Unter Niedners Führung habe sich das Krankenhaus von innen heraus erneuert, lange bevor ein sich veränderndes Gesundheitswesen die Kliniken zum Umdenken in vielen Bereichen zwang. Niedners Strategie will auch Voshaar als neuer Ärztlicher Direktor fortführen: "Wir arbeiten nicht in Konkurrenz, sondern in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten und dem anderen Krankenhaus in Moers." Weiter angestrebt sei eine "harmonische Gemeinschaft" der lokalen Anbieter im Gesundheitswesen. Voshaar bescheinigte Niedner, über jene vier Tugenden zu verfügen, die einen guten Arzt ausmachten: Technik und Intuition, Empathie und Disziplin.

    Die Verabschiedung Niedners hatte am Samstag früh mit einem hochrangig besetzten Gynäkologischen Symposium begonnen. Zu den Referenten zählten der Genetiker Prof. Dr. Bernd Eiben aus Essen sowie Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve aus Basel. In seiner Laudatio erinnerte Holzgreve, der übrigens selbst ein Schüler Niedners ist, an dessen herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Frauenheilkunde. Prof. Wolfram Niedner gilt bundesweit als Koryphäe auf dem Gebiet der Onkochirurgie des weiblichen Brustkrebses. Niedners handwerkliche Feinarbeit im Operationssaal ist geradezu legendär und als "Niedner-Schule" unter den Gynäkologen Deutschlands weithin geachtet. Auch auf dem Gebiet der Geburtshilfe ist Niedner für herausragende Leistungen bekannt. Niedner habe wie kaum ein anderer Mediziner im gesamten Spektrum der Frauenheilkunde außergewöhnliche Leistungen vollbracht, so Prof. Holzgreve.

    Zum Familienfoto mit dem scheidenden Frauenklinik-Chefarzt Prof. Dr. Wolfram Niedner (in der Mitte stehend im beigefarbenen Anzug) stellten sich das komplette Team der Frauenklinik, der Verwaltung sowie der technischen Abteilung auf, denn Prof. Niedner war zugleich Ärztlicher Direktor des Krankenhauses (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Aus einer Arztfamilie in Jena stammend, hatte Wolfram Niedner 1962 sein Medizinstudium an der dortigen Friedrich-Schiller-Universität begonnen - der Universität, an der Niedners Vater Ordinarius für Gynäkologie und Geburtshilfe war. 1968 legte Niedner sein Staatsexamen an der Medizinischen Akademie in Erfurt ab. Danach folgte aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten eine steile Mediziner-Karriere: 1976 war Niedner Oberarzt in Erfurt, ein Jahr später bereits Dozent für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Medizinischen Akademie. 1981 folgte die Berufung zum Hochschuldozenten. Im gleichen Jahr wird er zudem stellvertretender Direktor der Frauenklinik in Erfurt. Die Erfurter Klinik war seinerzeit mit mehr als 528 gynäkologisch-geburtshilflichen Betten die größte Frauenklinik auf deutschem Boden und zudem größer als das heutige Bethanien-Krankenhaus mit seinen insge¬samt 510 Betten.

    Nach einem Afrika-Auslandseinsatz an der Uniklinik von Addis Abeba kehrte Niedner im April 1985 nicht wieder in die DDR zurück. Zwei Monate später begann er eine Tätigkeit am Zentrum für Frauenheilkunde am Uniklinikum Münster, wo er innerhalb von nur einer Woche vom vierten zum Leitenden Oberarzt aufstieg. Ein weiteres Jahr später, 1986, ernannte das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium Niedner zum "außerplanmäßigen Professor". Vier Jahre später kam er dann als Chefarzt ans Moerser Bethanien-Krankenhaus. Seinen Ruhestand wird Niedner in Wetzlar verbringen. Er plant ausgedehnte Reisen und wird sich seinen Leidenschaften widmen: Golfspiel, Jagd und viel Kultur. Der neue Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. Rüdiger Osmers, verabschiedete seinen Vorgänger mit den Worten: "Mit Wolfram Niedner verabschieden wir einen guten Menschen und einen hervorragenden Arzt."

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  • Beckenbodentraining startet wieder

    Ab Freitag (19.09.) neue Intensiv-Trainingskurse in Bethanien


    Martina Hamann leitet den am 19. September startenden Beckenboden-Intensivkurs in Bethanien
    Blasenschwäche ist bei Frauen in den mittleren Lebensjahren kein seltenes Problem. Leider wird das Thema auch von Betroffenen immer noch oft unterschätzt und tabuisiert. Dabei kann bei früher Diagnostik und rechtzeitigem Gegenwirken durch intensives Training sogar ein operativer Eingriff vermieden werden. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik im Kranken¬haus Bethanien lernen die Kursteilnehmerinnen, ihre Blasenschwäche durch Gymnastikübungen quasi „wegzutrainieren“.

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann zeigt in ihrem Kurs für Einsteiger am 19. September ab 10.00 Uhr im Turnsaal II des Krankenhauses Bethanien, wie es geht. „Während des Kurses bekommen die Teilnehmerinnen, gymnastische Übungen beigebracht, die bei regelmäßiger Anwendung, die Beckenbodenmusku¬latur stärkt“, sagt Martina Hamann.

    Eine Kursreihe beinhaltet zehn Treffen, die jeweils neunzig Minuten dauern. Die Kursgebühr beträgt 45 Euro.
    Wer den am 19. September startenden Kurs nicht wahrnehmen kann, kann sich bereits jetzt für den nächsten Beckenboden-Intensivkurs anmelden, der am 13. Oktober 2008 um 19.45 Uhr beginnt.

    INFO
    Beckenboden-Intensivgymnastik
    ab Freitag, den 19.9.2008, 10 Uhr
    und ab Montag, den 13.10.2008, 19.45 Uhr
    im Turnsaal II des Krankenhauses Bethanien
    Bethanienstraße 21, 47443 Moers
    Kursgebühr: 45 Euro
    Anmeldung bei der Bethanien-Elternschule unter Tel: 02841/200-2670
    (Mo bis Fr von 10-12 und 14-16 Uhr)
    E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de



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  • Schnäppchen machen bei der Spielzeug- und Kleiderbörse

    Am 20. September lädt die Bethanien-Elternschule zur Jagd auf die kleinen Preise



    Wenn am Samstag, den 20. September die Spielzeug- und Kleiderbörse im Altenkrankenheim Bethanien öffnet, können Eltern und Kinder, wieder jede Menge Spielzeug zum Schnäppchenpreis erwarten. Zudem wird fast neue und gut erhaltende Kinderkleidung zu kleinen Preisen auf dem Spielzeug- und Kleiderbasar angeboten.

    Die schon traditionelle Veranstaltung ab 11 Uhr wird von der Elternschule organisiert und findet im Altenkranken¬heim Bethanien auf der Wittfeldstraße 31 statt.

    Da die Teilnehmerplätze bei der Kleider- und Spielzeugbörse im September bereits ausgebucht sind, kann man schon jetzt bei Hannelore Hallmann von der Elternschule einen Standplatz reservieren lassen: Der nächste Termin für die Börse ist der 28. März 2009.


    INFO
    Spielzeug- und Kleiderbörse
    Samstag, den 20. September 2008
    11 bis 14 Uhr
    im Erdgeschoss des Bethanien-Altenkrankenheims
    Wittfeldstr. 31, 47441 Moers
    Anmeldung: Bethanien-Elternschule, Hannelore Hallmann, Tel.: 02841 / 200 -2670

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  • Lungentag im Krankenhaus Bethanien

    Am Dienstag (23.9.) veranstaltet die Bethanien-Lungenklinik einen Informationstag. Themen sind das interdisziplinäre „Lungenzentrum Moers“ und der neue Impfstoff gegen Lungenkrebs


    Schauen bei der Bronchioskopie ganz genau hin: Das Team der endoskopischen Abteilung der Lungenklinik im Bethanien-Krankenhaus stellt beim Lungentag seine Arbeit vor

    Spannende und interessante Vortragsthemen aus der Lungen- und Bronchialkunde bietet der am 23. September stattfindende Lungentag im Krankenhaus Bethanien

    So wird Chefarzt Dr. Thomas Voshaar das interdisziplinäre „Lungenzentrum Moers“ vorstellen, ein kooperierender Zusammenschluss zwischen der Bethanien-Lungenklinik und den an der Uniklinik Essen tätigen Thoraxchirurgen Prof. Dr. Georgios Stamatis und Dr. Krbec. Die beiden Thoraxchirurgen von der Ruhrlandklinik in Essen-Heidhausen gelten als ausgesprochene Koryphäen in der chirurgischen Behandlung des Lungenkrebses. „In einer Zeit, in der der Lungenkrebs bereits häufiger als Brustkrebs oder Gebärmutterkrebs vorkommt, ist es besonders wichtig, über erfahrene Spezialisten zu verfügen und die Experten in einem Zentrum zusammen zu bringen“. Mit der Tätigkeit der beiden Lungenchirurgen Prof. Dr. Stamatis und Dr. Krbec beginnt im Krankenhaus Bethanien eine neue Ära in der Thoraxchirurgie“. Die Form der Kooperation sei „in der Bundesrepublik einmalig“, erläutert Voshaar. „Wir freuen uns, dass die beiden sehr erfahrenen und angesehenen Kollegen an unserem Haus operieren“, sagt Dr. Thomas Voshaar.

    Ein weiteres Vortragsthema beim Lungentag sind die Forschungsergebnisse auf der Suche nach einem Impfstoff gegen Lungenkrebs. Das so genannte nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom, eine bislang nur selten heilbare Form des Lungenkrebses, kann laut neuesten Studien mit einem aus Tumorzellen gewonnenen „Impfstoff“ behandelt werden. Bei der Therapie wird ein in der Krebszelle enthaltendes Protein künstlich hergestellt, das die körpereigene Abwehr aktiviert.

    Der Impfstoff wird bei Lungenkrebspatienten angewandt, die bereits operiert wurden, um mögliche Mikrometastasen abzutöten und den Patienten gegen einen neuen Tumor zu „impfen“. Das Verfahren befindet sich zurzeit noch in einer abschließenden Testphase, an der auch das Krankenhaus Bethanien teilnimmt. „Sollten die Forschungsergebnisse weiterhin erfolgreich sein, wäre der Impfstoff eine der größten medizinischen Sensationen seit Jahren“, sagt Oberarzt Dr. Kato Kambartel, der zum Thema referieren wird.

    Weitere Themen beim Lungentag werden Sauerstofftherapie, Cortison, Asthma bronchiale und chronischer Husten sein. Außerdem gibt Lungenfacharzt Dr. Thiemann wertvolle Tipps zur Raucherentwöhnung. In der endoskopischen Abteilung der Lungenklinik wird an einem Modell gezeigt, wie eine Bronchoskopie durchgeführt wird und welche Möglichkeiten diese Art der Diagnostik bietet. „Die Bethanien-Lungenklinik verfügt über eine der größten und modernsten endoskopischen Abteilungen in Deutschland“, so Dr. Kambartel.

    Im Lungenfunktionslobor können die Besucher kostenlos ihre Lunge „checken“ lassen. Atemwegspatienten, die einen Spray benutzen, können an einem speziellen Testgerät überprüfen, ob das Medikament auch ausreichend „in der Lunge ankommt“. Atemstörungen während des Schlafs werden beim Info-Tag im Schlaflabor getestet. Oberarzt Dr. Ralph Stark vom Schlaflabor der Lungenklinik wird Betroffene und Angehörige dazu beraten. Für Information und Beratung sorgen auch Selbsthilfegruppen wie etwa die Patientenliga Atemwegserkrankungen Moers-Niederrhein und das Kursprojekt Lungensport. In der Patientencafeteria bieten Aussteller rehatechnischer Geräte ihre Produkte an. Im Service-Zentrum wird den Besucherinnen und Besuchern die Heimbeatmung demonstriert. Der Eintritt zum Lungentag ist frei.

    INFO
    Lungentag
    Dienstag, den 23. September 2008
    14 bis 17 Uhr
    Vorträge von 15.00 bis 16.50 Uhr in der Kapelle, Lungenfunktionstest in der Endoskopie, Allergiediagnostik im Untergeschoss, Kaffee und Gebäck im Schlaflabor-Shop, Ausstellerstände und Patientenberatung in der Patientencafeteria, Schlaflabordiagnostik im Schlaflabor
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  • Fabrice ist der größte auf der Wochenstation

    Neugeborene sind normalerweise kleiner



    Gestern kam Fabrice Schoch um 10.55 Uhr im Krankenhaus Bethanien zur Welt. Eigentlich nichts besonderes auf der Wochenstation, doch seine Körpermaße: (Geburtgewicht: 4610 Gramm, Kopfumfang: 37 cm und Körperlänge:61 cm) gaben doch den Geburtshelfern, Anlass ins Geburtenbuch zu schauen, um vergleichbare Babys ausfindig zu machen. „Neugeborene wiegen normalerweise 3000 bis 3500 Gramm und sind 50 cm groß. Heutzutage werden die Babys immer größer und schwerer“, so Oberarzt Dr. Roland Hesters. „Wir hatten bereits dieses Jahr ein besonders großes Baby mit 4970 Gramm und 55 cm groß, doch die Größe von 61 cm übertraf Fabrice dann doch noch“, so Pressesprecherin Barbara Schirner. „Wir sind froh und glücklich, dass er gesund bei uns ist. Wir waren aber dann doch überrascht, dass unser Kind, das größte auf der Wochenstation ist“, freuten sich die Eltern Andrea und Mario Schoch. Dass sich die Mutter nicht mit Kleinigkeiten zufrieden gibt, weiß Barbara Schirner besser, da sie Andrea schon jahrelang kennt.

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  • Blick in den Kreißsaal

    Am Sonntag (28.9.) stellt das geburtshilfliche Team der Bethanien-Frauenklinik werdenden Eltern die Räumlichkeiten des Kreißsaals vor


    Das geburtshilfliche Team der Bethanien-Frauenklinik zeigt werdenden Eltern am 28. September die Räumlichkeiten des Kreißsaals

    Wenn schwangere Frauen und werdende Väter den Kreißsaal der Bethanien-Frauenklinik betreten, fällt ihnen sofort der Geruch ätherische Öle auf. Bei einem Gang durch den Flur entdeckt man dann einen kleinen Glasschrank in dem verschiedene kleine Fläschchen mit wohlduftendem Inhalt ausgestellt sind. „Harmonie“ und „Zukunft“ heißen denn auch die wohnlich eingerichteten Geburtsräume des Kreißsaals. Obwohl hier am Tag drei Babys und mehr auf die Welt kommen, macht der Kreißsaal einen eher ruhigen und beruhigenden Eindruck. „Für Aufregung sorgen hier nur die Babys“, sagt Oberhebamme Petra Onasch-Szerman.

    Damit sich zukünftige Mütter schon vor der Geburt im Kreißsaal wie zu Hause fühlen, läd das geburtshilfliche Team der Frauenklinik am Sonntag, den 28. September ab 11.00 Uhr zur Kreißsaalführung ein. Die stellvertretende Leitende Hebamme Monika Latz stellt das Hebammenteam und die Räumlichkeiten des Kreißsaals vor. Außerdem stehen die Geburtshelferinnen für alle Fragen bereit. Warum sollten Schwangere Himbeerblättertee trinken? Welche und wieviele Möglichkeiten der Geburt gibt es eigentlich? Im Bethanien-Kreißsaal sind verschiedene Arten des Gebärens möglich. So steht beispielsweise eine Gebärwanne für Unterwassergeburten in einem der vielen Räume des Kreißsaals. „All das können sich werdende Mütter während der Kreißsaalbesichtigung ansehen“, so die Leitende Hebamme. Der Eintritt ist frei, Treffpunkt ist das Foyer des Krankenhauses.

    INFO
    Sonntags-Kreißsaalfühung
    Sonntag, den 28. September 2008
    11.00 Uhr
    Eintritt frei
    im Erdgeschoss des Bethanien-Altenkrankenheims
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers



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  • Examen erfolgreich bestanden

    Bethanien-Krankenpflegeschule verabschiedet Gesundheits- und Krankenpfleger/innen aus Rheinhausen und Moers


    Mit einer Examensfeier wurde nach dreijähriger Ausbildung der Jahrgang 2005 der Bethanien-Krankenpflegeschule von Schulleiter Karsten Hartdegen und Kursleiterin Birsel Tosun (ganz rechts) verabschiedet. (Foto: KBM/Bettina Engel)

    13 Krankenschwestern und –pfleger aus dem Rheinhausener Johanniter- und dem Moerser Bethanien-Krankenhaus haben dieser Tage nach dreijähriger Ausbildung ihr Examen bestanden. Nun wurden folgende Examinierte von der Bethanien-Krankenpflegeschule feierlich verabschiedet:

    Sandra Behneke, Kirsten Gutknecht, Oliver Hahn, Melissa Heye, Ramona Hildebrand, Max Hug, Dennis Krolzik, Nina Merlitz, Sabrina Raberg, Hanna Roß, Philipp Roßhoff, Marcella Scarteddu, David Schlüter hatten am 17. und 18. September den letzten Teil ihres Examens abgelegt.

    In der Bethanien-Krankenpflegeschule beginnen in jedem Jahr etwa 30 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung. Der Lehrgang 2008 startet am 1. Oktober. Offiziell heißen die Berufsbezeichnungen übrigens nicht Krankenschwester und -pfleger, sondern "Gesundheits- und Krankenpfleger/in" sowie "Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in".

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  • „Bußgeld" für Unwort brachte eigentlich viel Geld

    Autohaus Minrath übergab nach hausinterner „sprachpädagogischer Erziehungsmaßnahme" 350 Euro an Kinderklinik Bethanien


    Große Bescherung: Zur Spendenübergabe an den Leitenden Bethanien Kinderarzt Dr. Michael Wallot (Mitte hinten stehend) brachten Minrath-Marketingleiter Detlef Leppkes (sitzend links) und Andreas Toschka als Leiter der Gebrauchtwagenabteilung neben dem Scheck auch Spielzeugautos und andere Geschenke für die Kinder auf der Station GO mit (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Eine ungewöhnliche "sprachpädagogische" Maßnahme beim Moerser Autohaus Minrath erbrachte eine Spende in Höhe von 350 Euro für die Bethanien-Kinderklinik: Hintergrund der vom Autohaus ironisch als "kleinen sprachlichen Erziehungsmaßnahme" bezeichneten Aktion war der Umstand, dass der Leiter der Minrath-Gebrauchtwagen¬abteilung, Andreas Toschka, das jede konkrete Aussage relativierende Wort „eigentlich“ aus dem Munde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr länger hören mochte.

    Kurzerhand wurde es zum Unwort des Jahres erklärt - zumindest im Büro des Gebrauchtwagenleiters. Sätze wie „Das sollte eigentlich kein Problem sein!“ oder „Eigentlich habe ich keine Fragen mehr“ wurden mit einer Unwort-Bußgeldstrafe von 50 Cent pro Nennung geahndet. "Das Geld musste direkt in eine eigens hierfür aufgestellte Spardose abgeführt werden. So konnten die Gespräche und Besprechungen mit Andreas Toschka durchaus für den einen oder anderen zur kostspieligen Angelegenheit werden", berichtete Detlef Leppkes von der Marketing-Abteilung bei Minrath während der Spendenübergabe in der Kinderklinik augenzwinkernd.

    Gelohnt hat sich diese strikte Sprachkur auf jeden Fall: Zum einen wurden die Sätze fortan präziser und überlegter formuliert, zum anderen kam während des über drei Monate laufenden Kurses für besseres Deutsch ein nennenswerter Betrag für den guten Zweck zusammen. So freute sich dieser Tage bei der Spendenübergabe nicht nur der Leitende Kinderarzt Dr. Michael Wallot sondern - eigentlich - die gesamte Kinderklinik. Denn Andreas Toschka und Detlef Leppkes hatten nicht nur einen großen Spendenscheck für die Kinderklinik mitgebracht, sie verteilten außerdem noch kleine und größere Geschenke an die sichtlich überraschten Kinder auf der Station G0. Und das war definitiv - und nicht nur "eigentlich" - eine ziemlich gute Idee.


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  • EINEN BLICK IN DEN KOCHTOPF…

    Schüler durften einen Blick in den Kochtopf werfen



    … von Bethanien-Küchenchef Ralph Stamm (re.) wagten dieser Tage Schülerinnen und Schüler der Moerser Astrid-Lindgren-Grundschule aus Moers. Bei dem Besuch schauten die Kinder den fleißigen Köchinnen und Köchen während des laufenden Betriebs über die Schultern und ließen sich von Chefkoch Ralph Stamm erklären, wie eine Großküche funktioniert, die täglich etwa 1.400 Menschen mit Essen versorgt. Allein im Krankenhaus und im Altenkrankenheim Bethanien werden zu jeder Mahlzeit gut tausend Essen an Patienten und Mitarbeiter ausgegeben. Bei so vielen Menschen fallen Kochlöffel, Schneebesen und Suppenkellen schon mal etwas größer aus: So misst allein der Schneebesen stolze 1,20 Meter, das Fassungsvermögen eines großen Topfes beträgt immerhin 300 Liter. Der Besuch der Lindgren-Schulkinder endete mittags in der Mitarbeiter-Cafeteria mit einem zünftigen, extra zubereiteten Spezial-Menü. Die Bethanien-Großküche, die sogar einen Party-Service betreibt, bekocht neben dem Krankenhaus weitere Einrichtungen in Moers, so etwa die Stadtverwaltung, Seniorenheime, Kindergärten und Schulen, wie die Astrid-Lindgren-Grundschule. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

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  • Symbolischer Spatenanstich für Strahlentherapie auf Bethanien-Gelände

    Bethanien kooperiert mit Duisburger Starhlentherapie



    Auf dem Campus des Bethanien-Krankenhauses entsteht in Kürze eine strahlentherapeutische Praxis: Zum symbolischen Spatenanstich versammelten sich am Donnerstag (v.l.n.r.) Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt, Karl-Heinz-Tenter als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Krankenhaus Bethanien, der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar sowie Dr. Henning Konrad und Franz Lücker von der Strahlentherapie Duisburg-Rheinhausen, die Kooperationspartner beim Projekt. Den Spaten schwingt Alt-Bürgermeister Wilhelm Brunswick als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bethanien-Stiftung
    (Foto: KBM/Klaus Dieker)


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  • Prof. Dr. Rüdiger Osmers willkommen geheißen


    Karl-Heinz Tenter (li.) und Wilhelm Brunswick (re.) vom Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien hießen Prof. Dr. Rüdiger Osmers heute (23.10.) offiziell als neuen Chefarzt der Frauenklinik willkommen (Fotos: KBM/Klaus Dieker)


    Weil die kleine Rebecca noch schnell auf die Welt wollte, begann die offizielle Einführung von Prof. Dr. Rüdiger Osmers als neuem Chefarzt der Frauenklinik ein paar Minuten später – der neue Chef wurde schließlich im Kreißsaal am Bett von Mutter Evelyne Rittinger aus Rheinberg benötigt (Fotos: KBM/Klaus Dieker)

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  • Bürgermeister übergab zuckersüße Spende

    Stadtoberhaupt hatte auf der Moerser Kirmes Zuckerwatte zugunsten der Bethanien-Kinderklinik verkauft


    Drei Könige freuen sich über eine Spende: Nicht ganz zufällig direkt vor dem Wandgemälde mit dem König der Löwen überreichten der „König“ von Moers, Bürgermeister Norbert Ballhaus (2. v.l.) und der Kirmes-Schausteller Dirk Aberfeld (3.v.l.) eine Spende an den ärztlichen „König“ der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot (li.). Die Spende kommt der Arbeit der beiden Klinik-Clowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss zugute. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Für eine süße Überraschung sorgte dieser Tage Bürgermeister Norbert Ballhaus in der Kinderklinik Bethanien: Ballhaus hatte Anfang September am Stand von Schausteller Dirk Aberfeld auf der Moerser Kirmes Zuckerwatte für jeweils einen Euro Spende verkauft. Den Erlös von insgesamt dreihundert Euro übergab Ballhaus nun gemeinsam mit Aberfeld an den Chefarzt der Bethanien-Kinderklinik, Dr. Michael Wallot. „Eine sprichwörtlich süße Aktion unseres Bürgermeisters. Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung“, freute sich Dr. Wallot.

    Die Geldspende wird der Arbeit der Klinikclowns Flocke und Schlatke zugute kommen, die ein Mal in der Woche die Bethanien-Kinderklinik besuchen, um dort die kleinen Patientinnen und Patienten aufzuheitern. Die beiden Klinik-Clowns vom NRW-weit tätigen Verein Clown¬svisite, sind speziell für die Arbeit mit kranken Kindern ausgebildete, professionelle Schauspieler.

    Für den Fototermin mit dem Stadtoberhaupt Ballhaus warfen sich die beiden Clowns Flocke (alias Silke Eumann) und Schlatke (alias Holger Voss) extra in ihre fröhlichsten Kostüme und bedankten sich somit auf ihre Weise für Ballhaus’ Engagement auf der Moerser Kirmes. Chefarzt Dr. Wallot ließ es sich nicht nehmen, den Bürgermeister anschließend persönlich durch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bis auf die Neugeborenen-Intensivstation zu führen. Die Kinderklinik Bethanien war in den letzten Jahren nach einer beispiellosen Spendenaktion der Moerser Bevölkerung umfassend modernisiert worden, wovon sich Norbert Ballhaus beim Rundgang sichtlich beeindruckt zeigte.

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  • Gesundheit steht im Vordergrund

    Krankenhaus Bethanien informiert über Blasenschwäche und Herzerkrankungen und berät bei Problemen des Lymphsystems

    Bethanien-Frauenärztin Dr. Almut Geßmann vom Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein berät betroffene Frauen am Mittwoch (29.10.) über Blasenschwäche
    Fachkundig vorbeugen, rechtzeitig therapieren - auf diesen Nenner lassen sich drei Veranstaltungen bringen, mit denen das Krankenhaus Bethanien dieser Tage Interessierte und Betroffene zu Gesundheitsthemen informiert. Gleich zwei Veranstaltungen der Frauenklinik stehen am Mittwoch (29.10.) auf dem Programm. Von 15 - 16.30 Uhr informieren Bethanien-Frauenärztin Dr. Almut Geßmann und ihr Kollege Dr. Rüdiger Langenberg vom zertifizierten Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein in der Mitarbeitercafeteria über neue Behandlungsmöglichkeiten bei Blasenschwäche und Harninkontinenz.

    Eine seit neuestem in der Frauenklinik eingesetzte Technik ist vor allem für Frauen interessant, die sich bereits einer sogenannten "Bändchen"-Operation wegen Blasenschwäche unterzogen hatten und nun erneut mit Harninkontinenz konfrontiert sind - bislang war in diesem Fall eine erneute Operation notwendig. "Die neue Technik macht weitere Operationen überflüssig, da das eingesetzte Bändchen problemlos von außen nachjustiert werden kann. Das ist allenfalls eine Sache von Minuten und ein Mini-Mini-Eingriff", so Dr. Langenberg. Die Veranstaltung bietet Teilnehmerinnen zudem die Möglichkeit, einen kurzfristigen Beratungstermin mit dem Inkontinenzzentrum zu vereinbaren, das übrigens als einziges in Moers von der Deutschen Kontinzenzgesellschaft offiziell anerkannt ist.

    Am gleichen Mittwoch und ebenfalls in der Mitarbeitercafeteria lädt die Frauenklinik von 18 bis 20 Uhr zum Infoabend Lymphsystem. Lymphologische Erkrankungen wurden lange Zeit auch von Experten unterschätzt. Dabei erkranken jährlich rund 50.000 Frauen an Brustkrebs, von denen in Folge einer Operation oder Strahlenbehandlung wiederum 20 Prozent an einem Arm-Lymphödem leiden. "Ein Ödem sollte möglichst frühzeitig behandelt werden, denn ein unbehandeltes Ödem führt in der Regel zu einer stetigen Verschlimmerung der Situation, bis irgendwann enorme Schwellungen auftreten", so Oberarzt Dr. Kourosh Taghavi. Dem Leiter des Brustzentrum Linker Niederrhein kommt es beim Infoabend vor allem auf die Vermittlung von Wissen und praktischer Hilfe an. "Gemeinsam mit dem Vitalcentrum HODEY wollen wir zeigen, wie eine effektive Therapie die Lebensqualität betroffener Frauen enorm verbessern kann."

    Am Mittwoch kommender Woche (5.11.) schließlich eröffnet die Bethanien-Kardiologie in Moers den "Herzmonat" November. Von 15 - 20 Uhr bietet das Team um Chefarzt Prof. Dr. Dieter Opherk beim 10. Herztag in der Patienten-Cafeteria beispielsweise einen kostenlosen Herz-Risiko-Test mit EKG, Blutdruck- und Cholesterinmessung an. In mehreren Vorträgen geht es vor allem um Herzklappenerkrankungen und alles was dabei zu beachten ist. Außerdem zeigen die Koronarsportgruppen, wie wichtig sportliche Betätigung für die Gesundheit des Herzens ist. Die Bethanien-Kardiologen stehen außerdem für individuelle Beratung zur Verfügung - auf Wunsch übrigens auch in türkischer Sprache, wie Herzspezialistin Dr. Yildiz Cetiner betont. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

    INFO
    Infotag Harninkontinenz am Mi, 29.10. von 15 - 16.30 Uhr in der Mitarbeiter-Cafeteria Infoabend Lymphsystem am Mi, 29.10. von 18 - 20 Uhr in der Mitarbeiter-Cafeteria 10. Herztag am Mi, 5.11. von 15 - 20 Uhr in der Patienten-Cafeteria Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.



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  • Dreijährige Krankenpflegeausbildung in Bethanien gestartet

    Auszubildende des Johanniter-Krankenhauses Rheinhausen und des Bethanien Krankenhauses


    Schuldirektor Karsten Hartdegen (stehend ganz rechts) und Kursleiterin Birsel Tosun (stehend ganz links) begleiten die Schülerinnen und Schüler während Ihrer dreijährigen Ausbildung in der Krankenpflegeschule.

    27 Auszubildende in der Kranken- und Kinderkrankenpflege aus Moers und Rheinhausen haben dieser Tage ihre Ausbildung in der Bethanien-Krankenpflegeschule begonnen. Die Auszubildenden kommen aus dem Rheinhausener Johanniter-Krankenhaus und aus dem Bethanien in Moers.

    Das Foto (Bildnachweis: KBM/Klaus Dieker) zeigt Jelena Bauer, Meryem Demir, Ebru Demirel, Marvin Dorn, Mareike Frenck, Martin Fuhrmann, Daniel Heinrichs, Katrin Hiller, Nils-Hauke Holtfenster, Beata Huppers-Losiewicz, Caroline Minor, Jan-Thilo Müller, Meryem Öztürk, Alina-Lisa Otto, Anastasia Petry, Lisa-Katharina Pieperhoff, Annika Röttges, Kai Siefert und Mariam Tanno aus dem Krankenhaus Bethanien.

    Aus dem Rheinhausener Johanniter-Krankenhaus lernen Monika Christian, Catharina Debitzki, Annika Gaß, Christina Kassauer, Fatma Özüberk, Melanie Jaquline Peters, Dustin Schliemann und Jessica Sniadowski ihren Beruf als Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger.


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  • Bethanien-Kardiologie eröffnete „Herzmonat“ November in Moers

    Herz-Check in der Patientencafeteria



    Mehr als 400 Menschen kamen am Mittwoch (5.11.) ins Bethanien-Krankenhaus zur Eröffnung des Herzmonats in Moers. Den umfassenden Herz-Check (Bild oben: Ein Besucher beim Herz-Check) nutzten etliche Besucher, die sich zwischen 15 und 18 Uhr in der zum Teil völlig überfüllten Patientencafeteria drängten.


    Auf den kardiologischen Stationen demonstrierten Herzspezialisten unter anderem Ultraschall- und EKG-Untersuchungen, außerdem standen sie für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im Erdgeschoss referierten Bethanien-Oberärzte zudem über verschiedene Aspekte von Herzklappenerkrankungen. Der Herztag wird jedes Jahr bundesweit von der Deutschen Herzstiftung initiiert (2. Bild von oben: Besucher des 10. Herztags informieren sich am Stand der Herzstiftung), dessen Vertreter, Studiendirektor Werner Ernst, von Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Dieter Opherk herzliche begrüßt wurde.

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  • „1001 Nacht"-Atmosphäre begeisterte im Altenkrankenheim Bethanien

    Bauchtanzgruppe Shir o Shakar sorgte beim jährlichen Candlelight-Dinner für exotisches Flair. Bethanien-Chefkoch servierte dazu orientalisches Vier-Gänge-Menü


    Die Mülheimer Tanzgruppe Shir o Shakar um deren Leiterin

    Eine orientalische Nacht erlebten dieser Tage die Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien. Beim jährlichen Candlelight-Dinner begeisterte in der märchenhaft dekorierten Cafeteria die Mülheimer Tanzgruppe Shir o Shakar mit exotischem Bauchtanz.

    Den kulinarischen Teil des Abends betritt Bethanien-Küchenchef Ralph Stamm mit seinem Team. Nach orientalischem Tee und Joghurt-Lassi als Aperitif wurde in gemütlicher Atmosphäre bei Kerzenlicht eine exotische Hühnersuppe mit Krabbenbrot gereicht. Als exklusive Hauptgerichte hatten der Chefkoch und sein Team Moussaka mit Rindfleisch, Putenbrust an Currysoße, Kebab-Hackfleischbällchen und warmen orientalischen Obstsalat zubereitet. Zum Dessert gab es Mango- und Kokoscreme an Fruchtsoße.

    Das immer im Herbst veranstaltete Candlelight-Dinner steht in jedem Jahr unter einem bestimmten Motto. Für die orientalische Nacht war die große Innenhalle im Gebäude II von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Altenkrankenheims liebevoll in ein indisch-orientalisches Restaurant mit fernöstlichen Utensilien wie Wasserpfeife, Rosenblätter-Schalen und Räucherfäßchen dekoriert worden. Alles in allem eine aufwändige Veranstaltung, bei der rund dreißig haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz waren. "Der Aufwand ist enorm, aber das sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses uns selbstverständlich wert", sagte Sozialdienst-Leiter Oliver Hering.



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  • Leber-Experten besuchten im Krankenhaus Bethanien

    International renommierte Professoren aus Bonn und Heidelberg referierten beim „Leber-Tag“ vor Medizinern


    Medizinischer Dreiergipfel beim „Leber-Tag

    Anlässlich des „Deutschen Leber-Tags“ am 20. November besuchten dieser Tage zwei international anerkannte Mediziner die Medizinische Klinik I des Bethanien-Krankenhauses. Vor gut siebzig Medizinern aus Moers und Umgebung referierten Prof. Tilman Sauerbruch aus Bonn und Prof. Helmut Seitz aus Heidelberg bei einer Mediziner-Fortbildung über bestimmte Formen von Leber-Erkrankungen. „Es ist mir eine besondere Freude, dass wir für unsere Tagung Sie zwei so bedeutende Mediziner gewinnen konnten“, freute sich Bethanien-Chefarzt Dr. Rainer Götz (Bildmitte). Als Gastroenterologe und Hepatologe ist Dr. Götz den beiden Koryphäen noch aus seiner früheren wissenschaftlichen Tätigkeit in Heidelberg und München verbunden.

    Prof. Seitz (li.) gilt als renommierter Experte auf dem Gebiet der Fettlebererkrankungen, die zur Zeit rapide an Häufigkeit zunehmen und in der ein oder anderen Form fast ein Fünftel der bundesdeutschen Bevölkerung betreffen. Der Bonner Ordinarius Prof. Sauerbruch ist ein angesehener Hepatologe, „der unsere heutige Vorgehensweise bei Patienten mit Leberzirrhose wesentlich geprägt hat“, erläutert Bethanien-Chefarzt Götz. Sauerbruch ist übrigens ein Enkel des legendären Professors Ferdinand Sauerbruch (1875-1951), der als bedeutendster Chirurg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt.


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  • Martinssingen im Altenkrankenheim Bethanien

    Seniorinnen und Senioren textsicher



    Dutzende kleine Martinssänger und -sängerinnen bevölkerten dieser Tage das Altenkrankenheim Bethanien. Mit bunten Laternen und in Begleitung von Musikgruppen zogen die Knirpse in mehreren Gruppen durch alle Wohnbereiche des Altenkrankenheims. In den Gemeinschaftsräumen auf den Wohnbereichen stimmten viele Senioren bei Kaffee und Kuchen erstaunlich textsicher in die "Laterne, Laterne"-Gesänge mit ein. Anschließend besuchten die Kinder die bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohner auf ihren Zimmern, wo es kleine Zusatzkonzerte gab. An den Martinssfeiern waren etwa dreißig Kinder der Moerser Rotkreuz-Spielgruppe, des Kindergartens Kurze Straße und der Bethanien-Elternschule beteiligt. Für musikalische Begleitung sorgte unter anderem die auf dem Foto zu sehende Musikgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Moers Hochstrass.

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  • Spende mit „olympischem Geist“

    Die deutsche Olympiamannschaft signierte Tischtennisschläger – der hängt nun in der Bethanien-Kinderklinik


    Stolz wie ein Silbermedaillengewinner zeigte sich Bethanien-Kinderarzt Dr. Michael Wallot (im weißen Kittel) von als Thomas Schade ihm den von Tischtennis-Olympiateam signierten Schläger und eine Geldspende überreichte (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Einen ganz besonderen Tischtennisschläger und dazu eine Geldspende in Höhe von 120 Euro überreichte der Neukirchen-Vluyner Thomas Schade dieser Tage an die Bethanien-Kinderklinik. Das Sportgerät trägt die Autogramme der deutschen Tischtennis-Olympioniken Timo Boll, Christian Süß und Dimitrij Ovtscharov, die immerhin die Silbermedaille in ihrer Disziplin holten.

    Ursprünglich sollte der Schläger versteigert werden und allein der Erlös der Kinder- und Jungendklinik zugute kommen. Doch nach der Auktion kaufte Thomas Schade den Schläger kurzerhand vom siegreichen Bieter wieder zurück und übergab ihn zusammen mit dem erzielten Höchstgebot von 120 Euro an den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot. „Mir war es wichtig dass der Tischtennisschläger nach der Versteigerung von vielen Leuten gesehen werden kann,“ sagte Thomas Schade bei der Spendenübergabe an den Chefarzt.

    Dr. Wallot dankte Thomas Schade auch dafür, dass er der Kinderklinik nicht zum ersten Mal mit einer ungewöhnlichen Spendenidee seine Aufwartung machte. „Wir freuen uns über das leidenschaftliche Engagement von Thomas Schade. Wir wissen das er mit seiner Familie unserer Kinderklinik und insbesondere der Frühchenstation geradezu freundschaftlich verbunden ist.“

    Der signierte Tischtennisschläger wird laut Dr. Wallot „einen würdigen Platz in der Kinderklinik finden“, wo er jederzeit bestaunt werden kann. „Der sportliche Ehrgeiz der Silbermedaillen-Gewinner soll auch uns täglich Ansporn sein auf dem Gebiet der Kinderheilkunde Höchstleistungen zu vollbringen.“


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  • Noch Plätze frei im Beckenbodenkurs

    Intensiv-Training für Frauen mit Blasenschwäche startet am 5.12. in Bethanien

    Kursleiterin Martina Hamann gibt den neuen Beckenbodenkurs, der am 5.12. startet (Foto: KBM/scharfsteller)
    Noch Plätze frei sind im neuen Beckenboden-Intensivkurs der Bethanien-Frauenklinik, der am 5. Dezember beginnt. Das Angebot richtet sich an Frauen mit Blasenschwäche und Harninkontinenz. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik lernen die Kursteilnehmerinnen ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren - im günstigen Fall kann damit sogar eine Blasenoperation vermieden werden.

    Der Kurs unter Leitung der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Martina Hamann startet am kommenden Freitag (5.12.) um 10.00 Uhr im neuen Turnsaal des Krankenhauses. Eine Kursreihe kostet 45 Euro beinhaltet zehn Einheiten, die jeweils neunzig Minuten dauern.

    Blasenschwäche ist bei vielen Frauen ein Tabuthema, obwohl Harninkontinenz ein gar nicht so seltenes Leiden bei Frauen in den mittleren Lebensjahren darstellt. Bei Früherkennung kann durch regelmäßige Gymnastik die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und sogar ein operativer Eingriff vermieden werden. Aber auch nach einer eventuellen Operation können Betroffene mit der Intensivgymnastik Beckenboden-Probleme beheben.

    INFO
    Weitere Informationen zu Kurs gibt die
    Bethanien-Elternschule unter Tel: 02841/200-2670
    E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de



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  • Bewusst und schmerzfrei die Geburt erleben

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    Anästhesie-Oberarzt Dr. Carsten Hermann informiert über die Periduralanästhesie, die schwangeren Frauen eine aktive und schmerzfreie Geburt ermöglicht


    Am Mittwoch, den 10. Dezember 2008, referiert Bethanien-Oberarzt Dr. Carsten Hermann über die schmerzfreie Geburt durch Periduralanästhesie (PDA). Die moderne und besonders schonende Art der Schmerzbehandlung für werdende Mütter ermöglicht eine sanfte Geburt. So können Schwangere die Geburt aktiv miterleben.

    Bei der Periduralanästhesie kommt es weder zu einer Verlängerung der Geburt noch zu einer erhöhten Kaiserschnittrate, außerdem treten keine Nebenwirkungen für das Kind auf. „Die Periduralanästhesie wird im Krankenhaus Bethanien seit Jahren mit Erfolg und großer Akzeptanz bei werdenden Müttern eingesetzt“ sagt Oberarzt Dr. Carsten Hermann. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr in der Mitarbeiter-Cafeteria. Der Eintritt ist frei.


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  • Lachen, schneiden, legen

    Frisör Alefs in Moers sammelte über 2.000 Euro für die Klinikclowns Bethanien


    Viel gelacht wurde bei der von Salonchefin Kirsten Alefs (stehend mit Schere) und ihrem Team organisierten Spendenaktion bei Frisör Alefs in Moers zugunsten der Bethanien-Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    "Du kriegst die Haare schön!" lautete wohl inoffizielle Motto einer großen Spendenaktion von Friseurmeisterin Kirsten Alefs aus Moers. Dieser Tage übergab Salonchefin Alefs gemeinsam mit ihrem Team die stolze Spendensumme von 2.100 Euro an Flocke und Schlatke. Die beiden professionellen Clowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. besuchen regelmäßig die Kinder in der Kinderklinik Bethanien. Bei der Übergabe standen den beiden Clowns sprichwörtlich die Haare zu Berge – allerdings vor Freude, wie man sieht.

    Der Spendenbetrag war bereits im August bei den Feierlichkeiten zum 45jährigen Jubiläum des Salons zusammengekommen. So hatte das Frisörteam einen ganzen Tag lang die Haare von Kundinnen und Kunden geschnitten und frisiert. Dazu gab es eine große Tombola. Als prominentester Gäste unterstützten der Fußball-Europameister von 1980, Bernhard Dietz, und das MSV-Maskottchen Ennatz die Spendenaktion. „Wir hatten den ganzen Tag über eine heitere Spendenatmosphäre“, freute sich Friseurmeisterin Kirsten Alefs. Barbara Schirner von der Krankenhaus-Pressestelle dankte den Haarkünstlerinnen von der Römerstraße. "Das war wirklich eine tolle Aktion."


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  • MSV-Fußballer Calvano in Bethanien operiert

    Profispieler hatte sich beim Training die Achillessehne gerissen


    Am Bett von Tiago Calvano (li.) erläutern Bethanien-Chefarzt Dr. Christof Chylarecki (re.) und Oberarzt Dr. Christof Buchta (Mitte) dem verletzten MSV-Fußballer das Prinzip der Fuß- und Beinschiene, die der Sportler nach einem Riss der Achillessehne in den nächsten sechs Wochen tragen muss (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Unfreiwillige Pause: Wegen einer beim Training gerissenen Achillessehne wird der MSV-Profifußballer Tiago Calavano derzeit im Moerser Bethanien-Krankenhaus behandelt. Der Sehnenriss war bereits am Freitag von Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und Oberarzt Christof Buchta operiert worden. „Wir haben die Sehne sofort minimal-invasiv genäht. Die Operation ist gut verlaufen“, erklärte der Unfallchirurg nach dem Eingriff.

    Da Calvano den Fuß vorerst kurzfristig nicht belasten darf, wird der MSV-Spieler in dieser Woche noch weitgehend pausieren müssen. Danach werden Fuß und Unterschenkel für etwa sechs Wochen mit einer speziellen Schiene stabilisiert, die wie ein Skistiefel aussieht. „Das Verfahren der Nachbehandlung ist im Grunde bahnbrechend und wird seit mittlerweile vier Jahren mit gutem Ergebnis angewandt. Es beschleunigt die Heilung erheblich“, erklärt Dr. Chylarecki. Er betont zugleich, dass die spezielle Schiene keine „Promi-Therapie“ sei und daher nicht nur bei Profi-Sportlern zum Einsatz komme, sondern bei allen Patienten in Bethanien. Pro Jahr werden in dem Moerser Krankenhaus etwa dreißig Achillessehnen genäht. „Ein Sehnenriss ist immer ein Notfall und sollte so schnell wie möglich behandelt werden. Die Sehne kann nicht auf einen Operationstermin warten.“

    Zwischen den Fuß- und Gelenkexperten im Krankenhaus Bethanien und dem MSV besteht seit Jahren eine bewährte Kooperation, wie Dr. Chylarecki sagt. „Wenn die Spieler uns brauchen operieren wir sofort - bei Tag und Nacht.“ Auch Spielerinnen vom Duisburger FCR sind schon zur Behandlung in der Bethanien-Unfallchirurgie gewesen, die nicht nur bei Profi-Kickern einen guten Ruf genießt.

    Der aus Rio de Janeiro stammende Calavano spielt seit Sommer 2008 für den MSV. Das Internetlexikon Wikipedia beschreibt ihn als „robusten Verteidiger mit gutem Stellungsspiel und einem guten Auge für den ersten Pass.“ Vor dem Engagement in Duisburg spielte der 27-jährige bei BSC Young Boys Bern und von 2003 bis 2005 beim FC Barcelona.

    Wegen der Nachbehandlungsmethode rechnen die Ärzte damit, dass der Profispieler schon in wenigen Wochen das Training wieder aufnehmen kann und bald in gewohnter Form auf dem Spielplatz zu sehen sein wird. „Noch vor wenigen Jahren bedeutete eine solche Verletzung einen Ausfall für die gesamte Saison“, erklärt Dr. Chylarecki. Durch die Spezialisierung der Bethanien-Ärzte aus gehört dies nun der Vergangenheit an.


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  • Erstmals künstliches Sprunggelenk in Moers implantiert

    Ärzte der unfallchirurgisch-orthopädische Abteilung um Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki setzten 62-jähriger Patientin mit Arthrose des oberen Sprunggelenkes eine Prothese ein. Noch vor wenigen Jahren mussten in solchen Fällen betroffene Fußgelenke versteift werden


    Lilia Schade aus Duisburg bekam am 12. November als erste Patientin im Krankenhaus Bethanien ein künstliches Sprunggelenk implantiert. Kurz nach der Operation ist der Fuß noch in einer Art Plastikstiefel geschient

    Den Tag ihrer Operation wird Lilia Schade wohl genau so wenig vergessen, wie ihre Ärzte. Sie ist die erste Patientin, die im Krankenhaus Bethanien ein künstliches Sprunggelenk implantiert bekam. Der Eingriff, der die 62-jährige Duisburgerin weitgehend von mehr als dreißig Jahren währenden Fußbeschwerden befreit, ist auch für die Mediziner ein großer Tag in der Geschichte der unfallchirurgisch-orthopädischen Abteilung des Moerser Krankenhauses. Denn bislang wird diese Operation nur an einer handvoll Kliniken in Deutschland durchgeführt – vor allem an speziellen Fachkrankenhäusern oder großen Unikliniken.

    „Seit dreißig Jahren hatte ich Probleme mit dem Fuß. Beim Arzt bekam ich Spritzen. Das ging etwa zwanzig Jahre gut, aber in der letzten Zeit hatte ich beim Laufen immer Schmerzen“, erzählt die Patientin. Arthrose lautete schließlich die Diagnose. „Beim Wandern wollte der Fuß einfach nicht mehr. Ich hatte irgendwann Angst, dass ich den Weg zurück nicht mehr schaffen würde.“ Ihr behandelnder Arzt machte sie dann vor ein paar Wochen auf die von Oberarzt Dr. Thomas Koetz betreute fußchirurgische Sprechstunde am Krankenhaus Bethanien aufmerksam. „Dr. Koetz erklärte mir ausführlich, welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt." Schließlich entschied sie sich für die relativ neue Methode. „Ich bereue es nicht“, erzählt die Patientin wenige Tage nach der durchgeführten Operation. Sie sei mit einer speziellen Fußschiene sogar schon ein paar Schritte gelaufen, sagt sie. Natürlich schmerze die OP-Wunde noch. „Aber alles was ich vorher hatte, war schlimmer.“

    Verschleißerkrankungen der Gelenke sind die häufigsten Ursachen für eine Behandlung beim Unfallchirurgen beziehungsweise Orthopäden. „Hierbei ist es zunächst unerheblich, ob es sich um einen Verschleiß nach einem Unfallereignis, einem Verschleiß aufgrund einer rheumatischen Erkrankung, einem Verschleiß aufgrund einer Fehlstellung oder einem Verschleiß aufgrund einer Knorpelerkrankung handelt“, erklärt der Bethanien-Fußgelenksexperte Dr. Koetz. Allerdings gestalteten sich die Therapiemöglichkeiten noch bis vor vier, fünf Jahren eher übersichtlich. Zwar ist bei Orthopäden und Unfallchirurgen der Einsatz von Totalendoprothesen, das heißt künstlichen Gelenken, seit Jahrzehnten im Bereich des Hüft- und Kniegelenkes etabliert. Wenn Sprunggelenke am Fuß jedoch zunehmend Beschwerden machten, blieb bis vor kurzem nur eine komplette Versteifung des Gelenks, um den Betroffenen wenigstens einen Teil der Schmerzen zu nehmen.
    Während der ersten Sprunggelenks-Implantation im Krankenhaus Bethanien am 12. November (v.l.n.r.): Dr. Markus Preis aus der Aukamm-Klinik Wiesbaden, Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki, Oberarzt Dr. Thomas Koetz sowie OP-Pfleger Ralf Berk (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    „Mit den in den letzten Jahren zunehmend verbesserten Implantaten und der speziellen Beschäftigung mit der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie hat sich dies nun richtungsweisend geändert“, erläutert Koetz. Der Mediziner hat sich seit längerem ausführlich mit der Sprunggelenksendoprothetik befasst, um Patienten eine Alternative zur Versteifung bieten zu können. Mitte November war es dann soweit. Die ersten beiden für ein künstliches Sprunggelenk in Frage kommenden beiden Patienten waren in Kooperation mit der in Moers ansässigen orthopädischen Praxis Drs. Manzke/Zigrahn/Korte ausgewählt worden. Damit auch wirklich alles klappt, kam zum OP-Termin mit Dr. Markus Preis ein erfahrener Operateur auf dem Gebiet der Sprunggelenksendoprothetik eigens aus der Wiesbadener Aukammklinik nach Moers angereist, um bei eventuellen Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Die Operation beider Patienten verlief ohne irgendwelche Komplikationen“, sagte Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki.

    Derzeit befinden sich Lilia Schade und der zweite Patient, ein 61jähriger Mann aus Moers, in der frühen Rehabilitationsphase. Hierbei lernen beide unter krankengymnastischer Anleitung und Begleitung das Sprunggelenk wieder zu bewegen und zu belasten. Am meisten wird wohl Lilia Schades Enkel staunen, wenn seine Oma wieder nach Hause kommt. „Mein Enkel hat schon nachgemacht, wie ich humple.“


    INFO
    Interessierte Patienten und Ärzte können sich dienstags von 10.00 bis 15.00 Uhr an die Fußchirurgische Sprechstunde von Bethanien-Oberarzt Thomas Koetz im Krankenhaus Bethanien wenden. Tel.: 02841/200-2860.



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  • Für den guten Zweck gekocht

    Küchen-Azubis aus dem Krankenhaus Bethanien organisierten Spendenaktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt


    Die Küchen-Azubis Sebastian Michalsky, Stephanie Kleinwächter und Daniel Seibt (v.l.n.r.) aus dem Krankenhaus Bethanien verkauften auf dem Moerser Weihnachtsmarkt deftige niederrheinische Küche für den guten Zweck (Foto: KBM/Klaus Dieker)

    Alkoholfreien Glühwein und deftige niederrheinische Küche mit Mettwürstchen verkauften Küchen-Azubis aus dem Krankenhaus Bethanien am Donnerstag (4.12.) für den guten Zweck. Der komplette Erlös der erstmals durchgeführten Spendenaktion soll nach dem Wunsch der Azubis der Bethanien-Kinderklinik zugute kommen.

    Mit der eintägigen Aktion wollten die Auszubildenden darauf aufmerksam machen, das die Bethanien-Küche nicht nur für Patienten im Krankenhaus kocht, sondern auch Schulen, Altenheime und sogar die öffentliche Kantine im Moerser Rathaus täglich mit mehreren hochwertigen Mahlzeiten versorgt. Zugleich betreibt die Bethanien-Küche einen eigenen Partyservice, der Hochzeiten und Familienfeiern beliefert. Bei einer Umfrage in der Rathauskantine hatten unlängst mehr als siebzig Prozent der Gäste den Service der Bethanien-Küche die Gesamtnote "gut" und mehr als zwanzig Prozent die Note "sehr gut" gegeben.

    Kein Wunder, dass es auf dem Weihnachtsmarkt ein Wiedersehen mit vielen "Stammkunden" aus dem nahe gelegenen Rathaus gab, die die Spendenaktion zugunsten der Kinderklinik gern unterstützen. Am Ende des Tages ergab die Sparschwein-Schlachtung einen satten dreistelligen Betrag. "Operation Spendensammlung erfolgreich!", freuten sich die Azubis Sebastian Michalsky, Stephanie Kleinwächter und Daniel Seibt (v.l.n.r.)


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  • „Nikolausbaby“ Manuel kam pünktlich am 6. Dezember

    In Bethanien wurde das Nikolausbaby geboren



    Dieser kleine Nikolaus heißt Manuel: Pünktlich am 6. Dezember um 3.13 Uhr nachts erblickte der der neue Erdenbürger im Krankenhaus Bethanien das Licht der Welt. Manuel wiegt 4000 Gramm und misst 52 Zentimeter - die richtige Größe, um gerade noch in eine zum Schlafsack umfunktionierte Nikolausmütze zu passen. Über den Familienzuwachs und ein Weihnachtsfest zu dritt freuen sich Vater Michael und Mutter Bianca Kazmarcik (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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  • Weihnachtsvisite auf der Wochenstation

    Chefarzt und Team im vorweihnachtlichen Outfit



    Verkleidet als Elche, Engel und Weihnachtsmann besuchten Chefarzt Prof. Rüdiger Osmers (ganz rechts im Bild) und sein Team die Patientinnen der Frauenklinik im vorweihnachtlichen Outfit. Wie in jedem Jahr kurz vor den Feiertagen stattete die illustre Heerschar des Ärzte- und Pflegeteams jungen Familien einen Besuch ab und kam so auch ins Zimmer von Familie Berger aus Duisburg. Mutter Julia Berger und Vater Micha freuten sich dort mit den Großeltern Karl und Renate (hinten stehend) über die Geburt von Söhnchen Jannis, der als das exakt 998. Baby in diesem Jahr in Bethanien zur Welt kam. Die Weihnachtsvisite war vor Jahren ursprünglich als spontane Idee von jungen Assistenzärztinnen und -ärzten aus der Taufe gehoben worden, um die Patientinnen ein wenig aufzuheitern, die die Feiertage im Krankenhaus verbringen müssen. Inzwischen ist die spezielle Visite eine feste Institution geworden. Wie man allerdings sieht, ließ den schlafenden Jannis der Besuch des Chefarzt-Weihnachtsmanns ziemlich unberührt. (Foto: KBM/Bettina-Rngel-Albustin)



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  • Warmer Winter für die Bethanien-Klinikclowns

    Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Moers-Eick sammelte vierstelligen Spendenbetrag


    Schöne Bescherung für Bethanien-Klinikclown Schlatke (re.): Clownskollegin Flocke schenkte ihm zu Weihnachten spontan die lilafarbene Weste aus der Produktion des Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Moers-Eick. Für den Handarbeitskreis übergaben (v.l.n.r.) Erika Makowski, Hildegard Schmeisser und Margarethe Haack und Pastor Frank Mittreiter (Mitte) eine vierstellige Spende zugunsten der Clowns an Dr. Michael Wallot (3.v.r.), den Leitenden Kinderarzt (Foto: KBM/Klaus Dieker)

    Wer Spenden an Clowns übergibt muss mit Überraschungen rechen. So auch die Damen vom Handarbeitskreis der evangelischen Kirche Moers-Eick. Eigentlich wollten die Handarbeits-Damen gemeinsam mit Pastor Frank Mittreiter nur die Spende übergeben, die unter anderem bei einem viertägigen Weihnachtsbasar in der Patientencafeteria des Bethanien-Krankenhauses für die Clowns erzielt worden war. Doch die Clowns sprengten sowohl die Spendenübergabe, als auch den anschließend geplanten Fototermin durch Spontankäufe am Stand der Handarbeitsdamen.

    „Guck mal Schlatke die lilafarbene Strickweste passt doch super zu deiner karierten Hose! Die schenke ich Dir zu Weihnachten!“, entfuhr es Klinikclownin Flocke Clown und schwups hatte Schlatke die bunte Weste an. Passt! Klar, dass die Freude über das neue Kleidungsstück Ausdruck in einem längeren, von der Ukulele begleiteten Ständchen zu Ehren des Handarbeitskreises fand. Tatsächlich animierte der Refrain „Kauft, Leute, kauft!“ einzelne Besucherinnen und Besucher der Krankenhaus-Cafeteria noch dazu, das eine oder andere Schnäppchen für den guten Zweck zu erwerben.

    Schließlich übergab der Handarbeitskreis um Margarethe Haack der Kinderklinik Bethanien exakt 2.045 Euro zugunsten der Clowns. Der Betrag war durch durchweg den Verkauf von selbst gestrickter Winterkleidung in den Wochen vor Weihnachten erzielt worden - unter anderem in der Patientencafeteria Bethanien. „Für die Patienten und Besucher war das Angebot praktisch, da viele Leute kurz vor Weihnachten noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken waren“, sagte Margarethe Haack.

    Der Verkauf im Bethanien war dabei nur eine Notlösung gewesen. „Nachdem der Handarbeitskreis erstmals in mehr als dreißig Jahren keinen Zuschlag für einen Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt erhalten hatte, war es für uns Ehrensache, die Spendenaktion kurzfristig hier im Haus zu ermöglichen“, so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Das fand auch Kinderkliniks-Chefarzt, Dr. Michael Wallot, der die Gelegenheit nutzte, schnell noch eine warme Mütze für den bevorstehenden Winterurlaub zu erstehen.

    Nach Weihnachen 2007 hatte der Handarbeitskreis bereits eine vierstellige Spendensumme für das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik gespendet.


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  • Bescherung in der Kinderklinik

    Staunende Kindergesichter



    Weihnachtsleckereien für alle kranken Kinder, die über die Feiertage im Krankenhaus bleiben müssen, brachte Familie Dahmen aus Rheinberg zu Weihnachten spontan ins Krankenhaus Bethanien. Mutter Natalie, Vater Magnus und das übrigens in Bethanien geborene Töchterchen Amy (Bildmitte sitzend) freuten sich gemeinsam mit dem Leitenden Kinderarzt Dr. Gündüz Selcan über staunende Kindergesichter auf der Station G0, als die Tüten an die Kinder überreicht wurden. Zusätzlich zu den Naschereien übergab Familie Dahmen eine Geldspende in Höhe von 80 Euro für die Bethanien-Klinikclowns. Das Geld hatte Vater Dahmen übrigens in der Vorweihnachtszeit schwer verdient - als Nikolausdouble im Kindergarten.
    (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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