22.1.2008

Oh, Druck lass nach!

Das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein an der Bethanien-Frauenklinik informiert über Blasenschwäche


Dr. Almut Gessmann (li.) und Dr. Rüdiger Langenberg (re.) referieren über Blasenschwäche und Harninkontinenz bei Frauen (Foto: KBM/scharfsteller)


Das nächste Klo kann manchmal sehr weit weg sein – zumindest für Menschen, die an Blasenschwäche und Harninkontinenz leiden. Dabei kann bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie schnell geholfen werden. Betroffene Frauen sollten deswegen unnötiges Leiden nicht einfach hinnehmen und sich so früh wie möglich von Spezialisten beraten und diagnostizieren lassen. Darauf macht das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein am Kranken¬haus Bethanien aufmerksam. Am 30. Januar um 15.00 Uhr lädt das Zentrum betroffene wie interessierte Frauen zu einem Vortrag über das typische Frauenleiden ein.

Bei der Veranstaltung referieren Dr. Almut Gessmann und Dr. Rüdiger Langenberg. Die Vorträge der beiden speziell weitergebildeten Ärzte thematisieren Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten des bei Frauen im mittleren Alter häufigen Beschwerdebildes. Erläutert werden nicht-operative therapeutische Ansätze aber auch international etablierte Operationsverfahren, die minimal-invasiv durchgeführt werden und eine schonende Behandlung versprechen. Im Anschluss stehen die beiden Fachärzte gemeinsam mit Oberarzt Dr. Kourosh Taghavi, dem Leiter des Zentrums, für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

„Das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle am linken Niederrhein auf diesem Gebiet eingenommen und konnte im vergangenen Jahr eine deutliche Steigung der Patientenzahlen verbuchen“, erklärt Dr. Taghavi. Dies mache deutlich „wie hoch der Beratungsbedarf bei Frauen zu diesem Thema ist“. Die Veranstaltung solle daher nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch eventuelle Hemmschwellen vor einer Untersuchung abbauen. Das Inkontinenzzentrum habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen der Schritt zu einer Untersuchung leichter falle, „wenn sie vorher wissen was bei der Behandlung auf sie zukommt“, so Dr. Taghavi.

Zufrieden zeigt sich Taghavi über den seit Jahren steigenden Zuspruch, den das Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum als offizielle Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft erhält. Über 550 Patientinnen mit Blasenbeschwerden behandelte das Zentrum im vergangenen Jahr. Bei der Behandlung arbeiten das Krankenhaus und niedergelassene Fachärzte Hand in Hand. „Unser besonderer Dank geht an unsere niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aus der Region, die gemeinsam mit uns die Optimierung von Versorgungsstrukturen bei Blasenschwäche vorantreiben“, betont Zentrumsleiter Dr. Taghavi. Der Besuch der Inkontinenz-Sprechstunde ist nach telefonischer Vereinbarung möglich. Patientinnen sollten zum Termin unbedingt die Überweisung ihres gynäkologischen Facharztes mitbringen.

INFO
Vortrag „Hilfe bei Blasenschwäche und Harninkontinenz“
Mittwoch, 30. Januar 2008 von 15.00 -16.30 Uhr
in der Mitarbeiter-Cafeteria
Eintritt frei

KONTAKT
Inkontinenz-Sprechstunde
Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein
am Krankenhaus Bethanien
Tel.: 02841-200 2603 (Mo-Fr 9- 12 Uhr)
E-Mail frauenklinik@bethanienmoers.de


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