6.2.2008

"Sportlich" gespendet

Kinderdialyse Bethanien erhielt Zuwendung vom Lintforter Turnverein


Für nierenkranke Kinder gespendet: Christa Pietz überreicht dem Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Michael Wallot eine Spende in Höhe von 550 Euro, die in den Gymnastikgruppen des Lintforter Tunvereins gesammelt wurde. (Foto: KBM/fotolulu)


550 Euro übergab unlängst Christa Pietz vom Turnverein Kamp-Lintfort an die Kinderdialyse des Krankenhauses Bethanien. Der Betrag soll der jährlich stattfindenden Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute kommen, die die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin organisiert.

Als Leiterin der Gymnastikgruppen im Lintforter Turnverein 1927 hatte Christa Pietz in den vergangenen Jahren immer wieder kleine Geschenke von den Teilnehmerinnen ihrer Gruppen erhalten. Anders als in diesem Jahr, denn die Sportbegeisterte hatte die Idee, diesmal nur Geld zu sammeln und dieses für einen gemeinnützigen Zweck zu verwenden. „Durch den Sport tue ich viel für mich selbst, doch ich helfe auch sehr gerne anderen Menschen“, sagt Christa Pietz. Auf die spezielle Kinderdialsyse-Einrichtung ist Frau Pietz bei einem Besuch im Krankenhaus aufmerksam geworden. Als es darum ging, einen potentiellen Empfänger der Spende zu finden, musste Christa Pietz dann nicht erst lange überlegen. Nun übergab Christa Pietz die Spende in einem hübschen rosa Schmucksäckchen persönlich an den Leitenden Arzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Michael Wallot. „Ich bin nur die Überbringerin. Zur Spende beigetragen haben viele Mitglieder des Turnvereins Kamp-Lintfort“, betonte Pietz. „Eine tolle Sache. Das Geld ist in der Kinderdialyse wirklich an dem richtigen Platz“, erwiderte Dr. Wallot.

Bei den jährlichen Ferienfreizeiten für nierenkranke Kinder reisen ein Kinderarzt und eine Kinderkrankenschwester mit den Kindern mit, um deren medizinische Versorgung zu gewährleisten. Gerade die notwendige medizinische Rund-um-Überwachung des Krankheitsbildes ist der Grund dafür, warum für die meisten Familien mit nierenerkrankten Kindern eine längere Reise nicht möglich ist. Bei den Ferienfreizeiten der Bethanien-Kinderklinik haben nierenkranke Kinder die Möglichkeit, für eine Woche mit gleichaltrigen und ebenfalls betroffenen Kindern auf eine unbeschwerte Entdeckungs- und Abenteuerreise zu gehen. „Weil nierenkranke Kinder einer ständigen medizinischen Betreuung bedürfen und täglich eine Vielzahl von Medikamenten einnehmen müssen, ist die Ferienfreizeit unserer Kinderklinik oft die einzige Möglichkeit für diese Kinder, in den Urlaub zu fahren“, freute sich Chefarzt Dr. Wallot über die „sportliche“ Spende.


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