25.2.2008

Berg- und Wanderfreunde spendeten für Kinderklinik

Anlass war Luftballonwettbewerb und eine in Süddeutschland gefundene Karte von „Abdullah aus Afghanistan“


Für Wanderfreunde ist kein Weg zu weit (v.l.n.r.): Werner Gröll, Monika Kositzki und Michael Darda vom Vorstand des Niederrheinischen Berg- und Wanderfreude kamen persönlich zur Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot in die Bethanien-Kinderklinik (Foto: KBM)


Für die niederrheinischen Berg- und Wanderfreunde ist kein Weg zu weit. So kamen die Vereinsvorsitzende Monika Kositzki, ihr Stellvertreter Werner Gröll und Schatzmeister Michael Darda zwar ohne Wanderstock und Rucksack in die Kinderklinik Bethanien, doch dafür hatten sie einen großen symbolischen Spendenscheck über 200 Euro für den Leitenden Kinderarzt Dr. Michael Wallot im Gepäck.

Den Betrag hatten die Wanderfreunde bei der Versteigerung eines Tannenbaums zugunsten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gesammelt. Die Versteigerung wiederum hat eine Vorgeschichte, die auch mit der Kinderklinik zusammenhängt. „Unser Verein organisierte zum Welt-Kindertag am 20. September 2007 einen Luftballon¬wettbe¬werb. Dabei wollten wir unbedingt auch die Kinder einbeziehen, die den Tag nicht mitfeiern konnten, zum Beispiel weil sie im Krankenhaus liegen. Also sind wir in die Kinderklinik gekommen, damit jedes Kind eine Karte mit seinem Namen und der Adresse ausfüllen kann, um so am Ballonwettbewerb teilzunehmen“, erinnerte sich die Vereinschefin Kositzki im Gespräch mit Dr. Wallot lebhaft. Kinder des Kindergartens St. Ida haben die Ballons mit den Karten dann von der Rheinpreußenhalde stellvertretend für die kranken Kinder im Bethanien steigen lassen.

Die Ballons flogen gut 600 Kilometer bis nach Ost- und Süddeutschland, wie sie bei manchem Finder für arge Verwirrung sorgten. Denn einer am weitesten geflogenen Ballons trug den schlichten Absender „Abdullah aus Afghanistan“. Des Rätsels Lösung, von der der Finder im Raum München natürlich nichts ahnen konnte: Abdullahs Ballon kam nicht wirklich aus dem Orient. Vielmehr war Abdullah eines jener kriegsverletzten Kinder aus Afghanistan und anderen Regionen der Welt, die regelmäßig in Moers operiert werden und dann manchmal für Wochen auf der Kinderstation zu Hause sind.

„Die Geschichte mit Abdullah und seinem Freund Arminullah gab schließlich den Ausschlag für die Idee einer Tannenbaumversteigerung zugunsten der Kinderklinik“, sagte Kositzki. „Das was das Krankenhaus Bethanien an uneigennütziger Hilfe gerade für Kinder aus Kriegsgebieten leistet, ist einfach klasse. Hut ab!“ Dem mochte Chefarzt Dr. Wallot nicht widersprechen. Im Namen seines Teams dankte er den niederrheinischen Berg- und Wanderfreunden herzlich und freute sich auf ein baldiges Wiedersehen. Denn die Berg- und Wanderfreunde wollen auch beim diesjährigen Welt-Kindertag im September wieder Luftballons mit den Namen der kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderklinik steigen lassen.


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