Im Notfall...

Krankenhaus-Startseite

31.3.2008

Hausärztliche Notfallpraxis auf dem Bethanien-Gelände

Hausärztliche Notfallpraxis auf dem Bethanien-Gelände jetzt auch für Menschen aus Rheinkamp, Repelen, Eick und Utfort zuständig. Erfolgreiche Bilanz des ersten Jahres

In den Räumlichkeiten der hausärztlichen Notfallpraxis freuen sich Internistin Dr. Susanne Salierno, Projektleiter und Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar sowie Arzthelferin Silvia Fett über ein erfolgreiches, erstes Jahr (Foto: KBM/Pickartz)
Wer spät abends, am Wochenende oder auch am Mittwochnachmittag auf der Suche nach dem ärztlichen Notdienst ist, muss in Moers nicht mehr lange suchen. Mit der hausärztlichen Notfallpraxis auf dem Gelände des Bethanien-Krankenhauses gibt es seit genau einem Jahr einen zentralen Anlaufpunkt bei Notfällen - und zwar immer dann, wenn die hausärztlichen Praxen geschlossen sind. Für die Patienten aus Moers-Zentrum, Hülsdonk, Asberg, Meerbeck, Schwafheim, Scherpenberg, Kapellen und Rumeln-Kaldenhausen bestand diese Möglichkeit jetzt schon seit zwölf Monaten. Zum einjährigen Bestehen am 1. April weisen die zuständigen Ärzte darauf hin, dass sich das Einzugsgebiet der Notfallpraxis inzwischen um die Stadtteile Rheinkamp, Repelen, Eick und Utfort erweitert hat.

Das soll auch so bleiben, denn das Praxismodell werde von der Bevölkerung aus Moers und Umgebung gut angenommen. Der Erfolg lässt sich durch Zahlen belegen. Im letzten Jahr hatten sich die Patientenzahlen schon im Monat nach der Eröffnung von 300 auf 600 Menschen verdoppelt. Inzwischen liegt der Schnitt bei eintausend Patientinnen und Patienten im Monat. „Die Praxis ist sehr gut aufgestellt. Durch die vom Krankenhaus Bethanien gestellten medizinischen Geräte, können problemlos allgemeine, hausärztliche Diagnostiken durchgeführt werden“, sagt die niedergelassene Internistin Dr. Susanne Salierno, die mit ihren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen die Patienten in der Notfallpraxis betreut. Zur Gründung der hausärztlichen Notfallpraxis hatten sich vor mehr als einem Jahr die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV), die niedergelassenen Ärzte aus Moers und Umgebung sowie das Krankenhaus Bethanien zusammengefunden.

Ein wesentlicher Vorteil der jetzt bestehenden Notfallpraxis zu den früheren Notdiensten in den jeweiligen Praxen sei die unmittelbare Nähe zum Krankenhaus. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten, vor allem solche mit offensichtlich ernsteren Beschwerden, von der Praxis direkt in das Krankenhaus weitergeleitet werden, die Entfernung zur Bethanien-Ambulanz und zur Intensivstation im Nachbargebäude betrage keine 100 Meter. „Durch den unschlagbar kurzen Weg in das Krankenhaus konnten wir buchstäblich schon in letzter Minute Leben retten“, erinnert sich Sigrid Stöffken, die als Arzthelferin in der Notfallpraxis ihren Dienst tut.

Ein weiterer Pluspunkt ist die verhältnismäßig kurze Wartezeit in der hausärztlichen Praxis, erklärt ihre Kollegin Silvia Fett, die den Einsatz der Arzthelferinnen dort leitet. Auf diesem Wege würde auch die Krankenhaus-Ambulanz entlastet, die in der Vergangenheit immer wieder von Patienten aufgesucht wurde, die eigentlich in die Notfallpraxis gehörten, so Fett weiter. Chefarzt Dr. Thomas Voshaar, der im vergangenen Jahr die Verwirklichung der Praxis von Seiten des Krankenhauses Bethanien leitete, fügt hinzu: „Die gesamte Infrastruktur des Krankenhauses steht uns hier praktisch zur Verfügung. Selbst die in den Räumlichkeiten der Praxis installierten Computer sind mit den Datenbanken des Krankenhauses vernetzt. So können die in der Praxis tätigen Mediziner sofort alle Untersuchungsergebnisse ihrer Patienten aus dem Krankenhaus abrufen, inklusive der Röntgenbilder.“
Bethanienstraße 21
47441 Moers
Tel. 02841/200-0

© 2019 Bethanien
Datenschutzerklärung
Impressum



Beauftragter für Medizinproduktesicherheit
Kontakt-E-Mail:
marcus.eidmann@bethanienmoers.de