4.4.2008

Qualitätsprüfung bestanden

Bethanien erhielt erneut das im Gesundheitswesen bedeutsame KTQ-Zertifikat


Prüfung bestanden: Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freute sich die Bethanien- Qualitätskommission (v.l.n.r.) bestehend aus dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Wolfram Niedner, Qualitätsmanager Hubert Krämer, Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt, Qualitätsmanager Ralf Drückes und Pflegedirektorin Luise Werner über das große blaue KTQ-Zertifikat. (Foto KBM/Engel-Albustin)


Es ist vollbracht: Genau drei Jahre nach der ersten Qualitätsprüfung erhielt das Krankenhaus Bethanien nun abermals das Qualitätssiegel KTQ. „Das Kürzel KTQ bedeutet Kooperation für Transparenz im Gesundheitswesen. Krankenhäuser, die sich nach KTQ zertifizieren lassen, müssen sich einer peniblen Überprüfung durch externe Fachleute unterziehen“, erläutert Ralf Drückes. Drückes ist einer von gleich drei sogenannten Qualitätsmanagern im Krankenhaus Bethanien, die die Einhaltung medizinischer und pflegerischer Standards überwachen. „Es gibt für Krankenhäuser verschiedene Möglichkeiten der Zertifizierung. Die Zertifizierung nach KTQ ist sicher die umfassendste“, sagt Drückes.

Bei der Überprüfung nahmen drei externe Fachleute, sogenannte Visitoren, fünf Tage lang das gesamte Krankenhaus genau unter die Lupe. Alle Abteilungen wurden von dem eigens für diese Tätigkeit geschulten Expertentrio, bestehend aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung nach verschiedenen Kriterien geprüft und bewertet. „Das sind Leute, die aus ihrer Profession heraus natürlich sämtliche möglichen Schwachstellen im Krankenhausbetrieb kennen. Deren geschulter Blick ist einfach unbestechlich, denen kann man nichts vormachen. Wenn irgendwo was nicht so läuft, wie es sollte, merken die das“, weiß Drückes.

Jeder Winkel des Krankenhauses wurde überprüft

Sämtliche Chefärzte, die Abteilungsleiter sowie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Stationen wurden von den Visitoren ausgiebig zu ihren jeweiligen Arbeitsbereichen befragt. Dokumente und Akten wurden geprüft, außerdem schauten die Prüfer bei Besuchen auf den Stationen in buchstäblich jeden Winkel des Krankenhauses. Dabei wurden nicht nur die medizinischen und pflegerischen Bereiche kontrolliert, auch die Arbeit des Seelsorge-Teams und des Ethik-Komitees haben die Kontrolleure sich beispielsweise intensiv angesehen. Selbst Funktionsabteilungen, wie EDV und Haustechnik wurden gecheckt – und sogar die Presseabteilung. „Ob eine Abteilung direkten Patientenkontakt hat oder nicht spielt bei der Überprüfung keine Rolle. Es geht einzig und allein um die Frage, ob möglichst viele Arbeitsprozesse im gesamten Krankenhaus möglichst strukturiert ablaufen, umfassend dokumentiert und damit potentielle Fehlerquellen für die Zukunft ausgeschlossen werden“, so Pressesprecher Dirk Ruder. An die Prüfung in „seiner“ Abteilung erinnert er sich lebhaft. „Man wird von den drei Prüfern richtig in die Mangel genommen und fühlt sich, als ob man Abitur- und Arztprüfung in einem ablegen müsste.“

Für Qualitätsmanager Ralf Drückes liegen die Gründe für eine solche freiwillige Kontrolle auf der Hand. „Als Krankenhaus sind wir daran interessiert, uns stets in allen Bereichen zu verbessern. Unabhängige externe Prüfer können uns dabei helfen indem sie uns sagen, wo es unter Umständen bei den Arbeitsabläufen noch klemmt.“ Drückes’ Qualitätsmanager-Kollege Hubert Krämer von der Geschäftsführung ergänzt: „Da die wichtigsten Ergebnisse der Qualitätsprüfung von der KTQ-GmbH im Internet unter www.ktq.de öffentlich gemacht werden, hat jeder Patient die Möglichkeit, sich jederzeit über den Leistungsstand eines Krankenhauses wie dem unseren zu informieren.“ Für viele Menschen, die etwa zu einer anstehenden Operation in ein Krankenhaus müssen, sei es durchaus wichtig, anhand der Qualitätsmerkmale zu entschieden „in welche Klinik man am besten geht und in welche vielleicht besser nicht“, so Krämer.

Am Ende hieß es "Prüfung bestanden!"

Den ersten Schritt in Richtung Qualitätsmanagement hatte das Krankenhaus Bethanien bereits mit der KTQ-Zertifizierung vor etwas mehr als drei Jahren gemacht. Damals sei die Nervosität bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verständlicherweise groß gewesen. „In diesem Jahr hatten wir schon etwas mehr Routine. Gespannt waren wir vor allem, ob die bei der damaligen Zertifizierung von den Visitoren angeregten Verbesserungsvorschläge umfassend und korrekt von uns umgesetzt worden sind“, so Drückes. Am Ende hieß es tatsächlich: „Prüfung bestanden!“ Das Krankenhaus habe alle Anforderungen erfüllt - unter anderem bei der Patientenbehandlung, im Bereich der Sicherheit und des Datenschutzes, der Organisation und Führung der Klinik sowie bei der stetigen Weiterentwicklung der Qualität. „In einigen Bereichen lag unser Krankenhaus sogar deutlich über den Anforderungen“, freute sich Drückes.

Dieser Tage hielt das Krankenhaus endlich das lang ersehnte blaue KTQ-Zertifikat in den Händen. Es hängt nun gut sichtbar im Eingangsbereich des Krankenhauses, damit Patienten, Besucher und Mitarbeiter es jederzeit sehen können. „Das Zertifikat ist der beste Ausweis für das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Patientenversorgung jeden Tag hervorragende Arbeit leisten“, lobte Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt. Die bestandene Qualitätsprüfung wurde mit einer kleinen Feierstunde begangen, zu der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen waren.


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