1.4.2008

Kiloweise Krankenhaus-Lektüre

Bethanien-Klinik gibt eigene Patienten- und Mitarbeiterzeitschrift heraus. Magazin erscheint halbjährlich und liegt auch in den Moerser Arztpraxen und Apotheken aus.


Viel zu schleppen hat derzeit das Redaktionsteam des BETHANIEN FORUMS (v.l.n.r.): Pressesprecher Dirk Ruder, Karsten Hartdegen als Leiter der Krankenpflegeschule, Presse-Azubi Kai David Weierstahl, Cornelia Höchter von der Radiologie, Pressesprecherin Barbara Schirner, Sabine Robakowski vom Pflegedienst der Kinderklinik und Nadine Magiera vom Pflegedienst-Sekretariat. Nicht auf dem Foto sind Cornelia Koch von der Dialyse sowie aus dem Altenkrankenheim die Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza und Sozialdienstleiter Oliver Hering. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


Kiloweise Krankenhaus-Lektüre schleppt dieser Tage die Bethanien-Pressestelle durch Moers. Soeben ist das BETHANIEN FORUM erschienen, die Patienten- und Mitarbeiterzeitschrift des Krankenhauses und die muss in der ganzen Stadt an den Mann und die Frau gebracht werden. Eine neue Zeitschrift? Nicht ganz, erklärt Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. „Das BETHANIEN FORUM gibt es bereits seit 1994, war aber seit der Gründung ein reines Mitarbeitermagazin, das lediglich intern vertrieben wurde.“ Doch in Zeiten elektroni¬scher Medien wie Intra- und Internet verlor die Hauszeitschrift als Informationsforum der Mitarbeiter¬innen und Mitarbeiter zunehmend ihre Funktion – zumal das Magazin halbjährlich erschien und mit der konkurrenzlosen Aktualität von hausinternen Rundmails längst nicht mehr mithalten konnte. „Nachdem im Sommer 2005 die zwanzigste Ausgabe vorlag, haben wir uns eine kreative Pause gegönnt und überlegt, ob und wie wir das Magazin weiterführen wollen.“ Schließlich kam der Gedanke einer Zeitschrift vor allem für Patienten ins Spiel.

Mit dem Relaunch des auf Hochglanzpapier gedruckten Magazins und dem neuen Konzept wagt das Krankenhaus nun, was Ruder einen „eleganten Spagat“ zwischen dem Informationsbedürfnis der Beschäftigten und dem Interesse einer breiteren Öffentlichkeit nennt. „Mit dem BETHANIEN FORUM wollen wir alle informieren, die an allgemein an Bethanien und an Gesundheitsthemen im Besonderen interessiert sind.“ Geblieben von der alten Mitarbeiterzeitschrift ist nur der halbjährliche Erscheinungs¬rhythmus eines Sommer- und Winterhefts. Die Auflage hingegen hat sich von mageren 1.000 auf 20.000 Exemplare pro Ausgabe vervielfacht. Hinter der Erhöhung stecke keine Maßlosigkeit, sondern simple Rechnerei, sagt Ruder: Gut 10.000 stationäre Patientinnen und Patienten versorgt das Krankenhaus in einem halben Jahr, dazu kommen die etliche Menschen, die ambulant versorgt werden. „Jeder der zu uns kommt, soll die Möglichkeit haben, sich vor, während oder nach einer Behandlung umfassend über unser Haus zu informieren.“ Thema im BETHANIEN FORUM sei alles, „was über den Tag hinaus Bedeutung habe“, sagt Ruder. Das könne, wie im aktuellen Heft, mal ein Artikel über eine spezielle Kreuzbandoperation sein aber auch ein Porträt über eine Pflegekraft, die seit 40 Jahren im Bethanien arbeite. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Redaktion den Bereichen, von denen Patienten in der Regel nicht viel mitbekommen – im vorliegenden Heft etwa der Pathologie, wo Gewebeproben untersucht und Diagnosen gestellt werden. „Wir wollen für die Patienten hinter die Kulissen schauen und zeigen, wie Dinge funktionieren.“

Mitgearbeitet an der ersten Ausgabe haben daher Beschäftige aus allen Bereichen des Krankenhauses und auch externe Journalisten und Fotografen. „Die sehen ein Krankenhaus von außen und dadurch ergibt sich im Heft ein faszinierender Perspektivenwechsel.“ Sogar eine Comic-Zeichnerin war mit von der Partie, die für die letzte Seite des Hefts eigens einen „Gruß aus der Kinderklinik“ zeichnete. Der Clou: Das darin als bunte Strichmännchen vorkommende Ärzte- und Pflegepersonal arbeitet tatsächlich im Krankenhaus. „Auf den Wiedererkennungswert bei Kindern haben wir es bewusst angelegt. Klinikalltag soll hier auf kindgerechte Weise präsentiert werden, um Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen.“

Dieser Tage hat das Krankenhaus alle Moerser Apotheken und Arztpraxen mit der kostenlosen Zeitschrift beliefert und dabei etliche Kilo Papier bewegt. „Als die Druckerei gleich palettenweise anlieferte, haben wir erst einmal heftig geschluckt. 20.000 Hefte sind schon eine ganze Menge Papier.“ Um ein Exemplar zu ergattern, muss man allerdings nicht extra zum Arzt oder ins Krankenhaus: Auf Anfrage verschickt die Pressestelle einzelne Probeexemplare per Post. Schneller und Platz sparender kommt das BETHANIEN FORUM jedoch auf elektronischem Weg ins Haus. Wer unter dem Betreff „PDF-Abo“ eine E-Mail an presse@bethanienmoers.de sendet, erhält das komplette Magazin umgehend als PDF-Datei auf den Rechner geschickt. „Dieser Service richtet sich nicht zuletzt an Menschen mit Sehbehinderungen, da Texte und Bilder auf dem Bildschirm beliebig vergrößert und so von Menschen mit entsprechenden Einschränkungen überhaupt besser gelesen werden können.“

INFO
Das BETHANIEN FORUM liegt im Krankenhaus sowie in Moerser Arztpraxen und Apotheken aus. Probeexemplare sind erhältlich bei der Bethanien-Pressestelle unter Tel. 02841/200-2702. Die elektronische Fassung kann unter dem Betreff „PDF-Abo“ per E-Mail angefordert werden: presse@bethanienmoers.de.

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