5.1.2009

Ein bisschen „wie Sankt Martin" sein ...

Evangelischer und katholischer Kindergarten Kapellen spenden Bücher und Geld für die Kinderklinik Bethanien


Bücher und eine Geldspende übergaben (v.l.n.r.) Katrin Hauptmann, Kindergartenleiterin Ingrid Kroniger und Els Springstein-Bjoudstra vom katholischen Kindergarten St. Ludger und Leiterin Dörte Sommer (2. v. r.) vom integrativen evangelischen Kindergarten in Kapellen an Bethanien-Pädagogin Angela Luczak (3. v.r.) und Dr. Michael Wallot (re.), den Chefarzt der Kinderklinik (Foto: KBM/fotolulu)


Über eine große Buch- und Geldspende freut sich die Kinderklinik Bethanien. Ganz dem Geist Stankt Martins folgend übergaben der integrative evangelische Kindergarten und der katholische Kindergarten St. Luder in Kapellen insgesamt 400 Euro an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Bethanien-Krankenhauses. Und da teilen bekanntlich Freude macht, überreichten die Kindergartenleiterinnen Dörte Sommer und Ingrid Kroniger gemeinsam mit Müttern der Elternräte obendrein eine Sammlung gut erhaltener Kinder- und Jugendbücher, die vor Weihnachten auf dem Wunschzettel der Kinderklinik gestanden hatten.

Dazu passend zitierte Dörte Sommer vom evangelischen Kindergarten bei der Spendenübergabe den Text eines bekannten Martinsliedes: „Ein bisschen so wie Martin möchte' ich manchmal sein / und ich will an andere denken, ihnen auch mal etwas schenken. / Nur ein bisschen klitzeklein, möchte ich wie Sankt Martin sein.“ Chefarzt Dr. Michael Wallot und Bethanien-Pädagogin Angela Luczak, die sich jeden Vormittag mit den kranken Kindern beschäftigt, nahmen die Spenden persönlich entgegen.

Nach dem Martinsfest der beiden Kapellener Kindergärten im vergangenen November habe es beim Festkomitee große Einigkeit gegeben, den Erlös einem wohltätigen Zweck zu spenden, erläuterte Dörte Sommer bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik. „Auf der Suche nach einem Projekt, das man auch Kindern gut nahe bringen kann und das sich in unserer Nähe befindet, wurde entschieden, dass der Erlös der Kinderklinik gespendet werden soll. Vielen Kindern ist das Krankenhaus durch den Besuch des jedes Jahr stattfindenden Teddykrankenhauses bekannt“, sagte Sommer.

Beim Martinsfest waren die Kinder mit selbst gebastelten Laternen durch Kapellen gezogen und hatten nach dem Umzug im Hof der evangelischen Kirchengemeinde die Martinsgeschichte mit Stabpuppen als Schattenspiel nachgespielt. Gegen Hunger und Durst gab es von den Eltern gespendete Weckmänner, Brezeln, Kakao, Kinderpunsch und Glühwein. Außerdem hatten Eltern mit Spendendosen bei den anwesenden Gästen für zusätzliche Einnahmen gesorgt, die nun der ausschließlich aus Spenden finanzierten Arbeit der Bethanien-Klinikclowns zugute kommen sollen.
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