27.3.2009

Mit „Therapie-Maden" gegen schlecht heilende Wunden

Knapp 200 Pflegekräfte kamen zum zweiten "Wundsymposium" des Bethanien-Krankenhauses ins Eurotec.


Haben die Wundversorgung bestens im Griff (v.l.n.r.): Der Dortmunder Chefarzt und Diabetologe Dr. Alexander Risse, Bethanien-Wundmanager Hubert Wachs, Sören Schiffers vom Wundverbände-Hersteller 3M Medica, der Hamburger Apotheker und Wundexperte Werner Sellmer und Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner (Foto: KBM/Klaus Dieker)


Zum zweiten "Wundsymposium" des Bethanien-Krankenhauses trafen sich dieser Tage knapp 200 Pflegekräfte und Mediziner aus Moers und Umgebung im Eurotec. Die Konferenz diente dazu, das in Krankenhäusern und bei ambulanten Pflegediensten tätige Fachpersonal in der optimalen Versorgung von Wunden bei Patienten fortzubilden. Eine gute pflegerische Versorgung ist deshalb wichtig, weil schwerkranke oder chronisch kranke Patienten oft an Wunden leiden, die nur sehr langsam oder gar nicht heilen. Solche etwa bei Diabetikern auftretenden Wunden müssen vom sorgsam und mit viel Aufwand gepflegt werden – und dazu ist solides Fachwissen nötig.

"Als Referenten hatten wir zwei ausgemachte Koryphäen auf dem Gebiet der Wundversorgung nach Moers einladen können", zog Wundexperte Hubert Wachs vom Pflegedienst des Bethanien-Krankenhaues eine positive Bilanz der eintägigen Veranstaltung. Der Hamburger Fachapotheker und "Wundmanager" Werner Sellmer unterzog in seinem Vortrag neue Produkte und Konzepte in der Wundversorgung einer kritische Wertung. Außerdem war der Dortmunder Diabetologe Dr. Alexander Risse in die Grafenstadt gekommen. Dr. Risse ist Chefarzt des Diabeteszentrums am Klinikum Dortmund. "Die allen im Pflegeberuf tätigen bestens bekannten Referenten sind ein Muss für jeden, der sich mit der Pflege und Therapie chronischer Wunden befasst", so Hubert Wachs.

Winziges Highlight: Therpaie-Maden

Die Fachkonferenz eröffnet hatte Sören Schiffers von der Wundverbände-Hersteller 3M Medica mit einem Vortrag über besondere "Problemwunden". Zudem präsentierten verschiedene Anbieter im Bereich Wundversorgung ihre Produktpalette. Winziges Highlight waren übrigens lebende Maden, die seit einiger Zeit überaus erfolgreich in der Wundtherapie eingesetzt werden. Die kleinen Maden fressen schlecht heilende Wunden regelrecht "sauber" und fördern damit den Heilungsprozess.

Zum Gedankenaustausch wollen sich die Pflegekräfte aus der Region ab dem 1. April nun regelmäßig beim "Stammtisch Moderne Wundversorgung" im Krankenhaus Bethanien treffen. "Der Stammtisch möchte eine Plattform für Pflegekräfte und andere wundversorgende Berufsgruppen in und um Moers sein", erläutert Wundexperte Wachs. Der Stammtisch soll Informationen, Fachdiskussionen und Fortbildungsmöglichkeiten bieten. "Wir wollen einen Überblick über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Wunden geben und praktische Tipps geben, die den Arbeitsalltag im Pflegeberuf erleichtern und die Arbeitsqualität erhöhen können", sagt Wachs. Interessenten werden um verbindliche Anmeldung gebeten.

INFO
Der Stammtisch Moderne Wundversorgung trifft sich ein Mal pro Quartal und zwar immer mittwochs am 1.4., 1.7., 30.9. und 2.12 jeweils um 17 Uhr im Multimedia-Raum des Bethanien-Krankenhauses (Gebäude M, 1. Etage), Bethanienstr. 21, 47441 Moers. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten bei Hubert Wachs, Tel. 02841/200-2296 oder E-Mail wachs@bethanienmoers.de


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