17.4.2009

Mit „Bio-Feedback" gegen Blasenschwäche

Bethanien-Frauenklinik lädt am 22.04. zum Infotag Harninkontinenz


Dr. Almut Geßmann (vorn links sitzend) und das Ärzteteam des Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein in der Bethanien-Frauenklinik informieren am Mittwoch (22.4.) über Harninkontinenz und Blasenschwäche. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


Über Blasenschwäche und Harninkontinenz informiert die Frauenklinik Bethanien am kommenden Mittwoch (22.4.) beim Infotag Harninkontinenz. "Wir wollen interessierte und betroffene Frauen in Vorträgen über alle Aspekte des Themas aufklären, angefangen vom anatomischen Aufbau des Beckenbodens über die unterschiedlichen Formen der Inkontinenz, bis hin zu Möglichkeiten der Therapie", sagt Dr. Almut Geßmann. Mit Ihren Kolleginnen und Kollegen vom Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum Linker Niederrhein, das an der Frauenklinik Bethanien angesiedelt ist, betreut die Fachärztin seit Jahren viele Patientinnen aus Moers und Umgebung.

Eine Harninkontinenz und Blasenschwäche können meist schon durch ein Beckenboden-Intensivtraining vermieden werden. Doch selbst wenn sich eine Operation nicht mehr vermeiden lässt oder ein Eingriff nicht gleich den gewünschten Erfolg bringt, müssen betroffene Frauen den Mut nicht verlieren. "Eine von uns verwendete, relativ neeue Technik ist vor allem für Frauen interessant, die sich bereits einer sogenannten 'Bändchen'-Operation wegen Blasenschwäche unterzogen hatten und nun erneut mit Harninkontinenz konfrontiert sind", erläutert Bethanien-Facharzt Dr. Rüdiger Langenberg vom Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum. "Bislang war in diesem Fall eine erneute Operation notwendig. Die neue Technik macht weitere Eingriffe jedoch überflüssig, da das eingesetzte Bändchen problemlos von außen 'nachjustiert' werden kann. Das ist allenfalls eine Sache von Minuten und somit ein echter Mini-Mini-Eingriff" ohne großen Aufwand, so Dr. Langenberg.

Nach einer Operation reicht es jedoch oft schon aus, den Beckenboden mit Bio-Feedback-Methoden und Elektrostimulation zu stärken. Diese Methoden sind völlig schmerzfrei und können von betroffenen Frauen zu Hause durchgeführt werden. "Wir wollen mit dem Infotag Harninkontinenz soll dazu beitragen, betroffenen Frauen Wissen zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen", erläutert Dr. Geßmann die Motivation für die Veranstaltung. Positiver Nebeneffekt: Der Infotag bietet Teilnehmerinnen die Möglichkeit, einen kurzfristigen Termin im Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum zu vereinbaren, das als einziges in Moers von der Deutschen Kontinzenzgesellschaft offiziell als Beratungsstelle anerkannt ist.


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