24.7.2009

Mausklick für die Frauengesundheit

Bethanien-Krankenhaus und Klinik in Goch starten unter brustzentrum-linker-niederrhein.de gemeinsame Homepage im Internet


Da ist die neue Homepage: Mit einem Mausklick weihte Bethanien-Oberarzt Dr. Kourosh Taghavi (li.) als Leiter des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein gemeinsam mit dem Chefarzt der Bethanien-Frauenklinik, Prof. Dr. Rüdiger Osmers, den Internetauftritt des Kooperativen Brustzentrums ein (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


Ein kleiner Tastendruck und keine Sekunde später war die Seite online geschaltet: Mit einem Mausklick weihten dieser Tage Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers und Oberarzt Dr. Kourosh Taghavi offiziell die Homepage des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein ein. Die im Netz unter www.brustzentrum-linker-niederrhein.de zu findende Seite will Frauen umfassend über Brusterkrankungen und insbesondere über die Arbeit des Zentrums informieren. "Die Entwicklung in der Medizin hat dazu beigetragen, dass die meisten an Brustkrebs erkrankten Frauen heute geheilt werden können. Das betrifft etwa jede zehnte Frau in Deutschland", sagt Oberarzt Dr. Taghavi, der zugleich Leiter des Kooperativen Brustzentrums mit den Standorten Moers, Duisburg-Rheinhausen, Goch und dem niederländischen Nijmegen ist. Dennoch gibt es Unwissenheit und Ängste bei betroffenen Frauen und eben diesen will die von den Frauenkliniken des Wilhelm-Anton-Hospitals in Goch und der Moerser Frauenklinik projektierte Internetpräsenz begegnen.

So klärt die Seite nicht nur über Brusterkrankungen auf, sondern stellt auch ausführlich mögliche Diagnose- und Therapieverfahren dar. Unter dem Menüpunkt "Netzwerke" präsentieren sich alle Kooperationspartner des Zentrums, angefangen von den beteiligten niedergelassenen Strahlentherapeuten, Radiologen und Onkologen über Physiotherapeuten und Sanitätshäuser bis hin zu Ernährungsberatung und den Selbsthilfegruppen. Sie alle bilden gemeinsam das Brustzentrum Linker Niederrhein. "Eine optimale Behandlung gewährleisten wir durch die Kompetenz von Ärzten mit besonderer Erfahrung und durch die fachübergreifende Zusammenarbeit von Medizinern unterschiedlicher Disziplinen, einschließlich der Kooperation mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen", so Dr. Taghavi.

Hompage ersetzt nicht das vertrauensvolle Gespräch mit dem Arzt

Auf zahlreichen Fotos stellen sich auf der Internetseite die in Goch und Moers arbeitenden Ärzte- und Pflegeteams vor, zudem können Interessierte einen interaktiven, virtuellen 360°-Blick in die jeweiligen Krankenhäuser werfen - sogar in die OP-Säle und die Aufwachräume, in denen Patientinnen aus der Narkose geweckt werden. "Die Homepage kann und soll sicher nicht das vertrauensvolle Gespräch mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt ersetzen, aber sie hilft betroffenen Frauen, sich einen ersten Überblick zum Thema zu verschaffen", erläutert Barbara Schirner von der Bethanien-Pressestelle. "Die Diagnose Brustkrebs wirft viele Fragen auf, die schnell geklärt werden wollen: Welche Klinik ist die richtige für mich? Sind die Voruntersuchungen schmerzhaft? Welche Operationsmethoden sind möglich? Über das schnelle Medium Internet wollen wir Frauen über wichtige Fakten aufklären, noch bevor sie zu uns ins Krankenhaus kommen. Denn informierte Patientinnen fühlen sich sicherer und haben bei der Bewältigung einer solchen Krankheit einen klaren Vorteil", betont Schirner.

Schirner räumt ein, dass es im Internet vor Medizinseiten nur so wimmelt. "Es gibt Seiten über Brustkrebs, auf denen Frauen eher verunsichert, als informiert werden, besonders dann, wenn Nicht-Mediziner am Werk waren. Das sollte sich keine Frau antun." Internetseiten von Brustzentren bieten in jedem Fall eine seriöse und medizinisch abgesicherte Darstellung des Themas. "Wenn es sich dabei um ein zertifiziertes und vom Gesundheitsministerium anerkanntes Zentrum handelt, umso besser." Sämtliche fachmedizinischen Texte auf der Homepage des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein seien deshalb von Ärzten beider Krankenhäuser in Goch und Moers und den externen Zentrumspartnern verfasst. "Durchweg Mediziner, die sich ausschließlich mit der Diagnose und Behandlung von Brustkrebs befassen und die deshalb Experten auf ihrem Gebiet sind", erläutert Schirner. Nur ganz selten habe die Pressestelle die Texte sprachlich etwas glätten und dafür sorgen müssen, dass die Fachbegriffe auch für medizinische Laien gut verständlich bleiben. "Ärzte wollen verstanden werden und Frauen sollen verstehen können, was Ärzte mit ihnen vorhaben."

Nach Wochen der Tüftelei freut sich das Brustzentrum, nun online mit einer eigenen Homepage präsent zu sein. "Wir sind glücklich, damit einen Beitrag für die Frauengesundheit in Moers und Umgebung leisten zu können", sagt Schirner. Wie die Pressesprecherin unterstreicht, freuen sich die Teams des Brustzentrums über Lob und Kritik von allen Besucherinnen und Besuchern der neuen Internetseite.

INFO
www.brustzentrum-linker-niederrhein.de


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