22.8.2009

Cooles Outfit, Omi

Die 4. Seniorenmesse stieß bei schönem Wetter wieder auf reges Interesse – nicht nur bei Senioren


Reges Interesse fand die Wellness Oase auf der Seniorenmesse, in der Kosmetikerin Nadesha Bachmann (re.) die hohe Kunst dezenten Schminkens zelebrierte. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


Während draußen die Sonne brannte, loderte drinnen neugieriges Interesse: Wegen des Besucherandrangs drohte das Workshop-Programm bei der vierten Seniorenmesse am Samstag im Altenkrankenheim Bethanien zeitweilig fast aus den Nähten zu platzen. Der vormittags von Kriminalhauptkommissar Wolfgang Clanzett von der Weseler Polizei gegebene Workshop mit Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren oder die Gesprächsrunde über Hospizarbeit im Altenkrankenheim Bethanien waren schon gut besucht worden. Als aber nachmittags eine Heilpraktikerin über Schüßler-Salze referierte, knubbelten sich die Leute vom Konferenzraum bis in den Flur.

"Das in diesem Jahr ohnehin schon ausgeweitete Workshop-Programm stieß auf riesige Nachfrage. Wir haben offenbar mit den angebotenen Themen den Nerv der Messebesucher ziemlich gut getroffen", freute sich Messe-Organisator Oliver Hering, der im Altenkrankenheim Bethanien den Sozialen Dienst leitet. Hering schaffte noch schnell Stühle heran, damit alle gut fünfzig Gäste beim Workshop ein Platz fanden - in allerdings knisternder Enge .

Die ungebrochene Nachfrage nach seiner homöopathischen Heilmethode hätte den Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) sicher sehr erfreut, gelten doch die von ihm erdachten Salzpräparate zum Ausgleich des Mineralienhaushalts im menschlichen Körper bei etablierten Schulmedizinern bis heute nicht allzu viel. Doch um seit Jahrzehnten lodernde medizinische Dispute ging es nicht an diesem Tag, denn die Moerser Seniorenmesse hat sich seit ihrer Gründung zum Ziel gesetzt, möglichst undogmatisch all das zu präsentieren, was das Leben von Seniorinnen und Senioren "angenehmer und besser machen kann", wie die Messe-Organisatoren des Altenkrankenheims auch in diesem Jahr ausdrücklich betonten.

Keine Heizdecken- und Kochtopfmesse also, sondern ein möglichst breites Forum für das, was ältere Menschen interessieren könnte. Darum gefiel dem stellvertretenden Landrat Heinz Dams das Messe-Dauermotto "Aktiv und selbstbestimmt im Alter" auch so gut. "Die Messe wird seit Jahren von den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen und das zeigt, welchen großen Informationsbedarf es beim Thema Älter werden gibt." Als Vertretung für den verhinderten Messe-Schirmherrn, Landrat Dr. Ansgar Müller, hatte Stellvertreter Dams die Veranstaltung pünktlich um 10 Uhr früh im Beisein des Moerser Alt-Bürgermeisters Wilhelm Brunswick vom Vorstand der Bethanien-Krankenhausstiftung eröffnet.

Dem Wunsch von Heimleiter Ingo Ludwig, die Besucherinnen und Besucher mögen es sich auf der Messe für ein paar Stunden gut gehen lassen, musste in und um das Gebäude des Altenkrankenheims niemand besonderem Nachdruck verleihen. Etliche hundert Besucher fanden über den Tag verteilt aufs Bethanien-Gelände mit dem ruhig gelegenen Park ein. Gesundheits- und Wellness-Angebote waren dabei nicht weniger begehrt als die kompetente Beratung etwa zu Patientenverfügungen oder Fragen der Rentensicherheit. Bekleidungsspezialisten zeigten, wie Seniorinnen dem gefürchteten "Omi-Look" mit feschen Alternativen die Stirn bieten können. Für kulinarische Genüsse zu wirklich kleinen Preisen sorgte auch diesmal wieder die Bethanien-Küche von Chefkoch Ralph Stamm und seinem Team: Mittagessen wie Würstchen oder Rinderroullade mit Beilage waren schon für konkurrenzlose Preise von einem oder zwei Euro zu haben.

"In diesem Jahr besuchten deutlich mehr Leute im Alter von um die fünfzig die Messe. Leute, die selbst noch keine Senioren sind, die aber ganz klar sagen, sie wollen über möglich Angebote informiert sein, bevor sie selbst in das Alter kommen", bilanzierte Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder den erfolgreichen Tag. "Einzelne Besucher haben uns zudem mitgeteilt, welche Themen sie sich für zukünftige Messen wünschen. Diese Anregungen greifen wir gerne auf. Beispielsweise gab es keine Informationen über betreutes Wohnen. Hier scheint die Nachfrage derzeit viel größer, als das vorhandene Angebot", so Ruder. Im nächsten Jahr soll es wieder eine Messe geben.




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