19.11.2009

Mediziner aus Zentralasien zu Besuch in Moers

Ärzte aus Kasachstan und Usbekistan besuchten hochmodernes Labor des Bethanien-Krankenhauses


Bethanien-Laborleiter Jan-Hendrick Prinsen (2. v.l.) erläutert den Gästen um Prof. Dr. Abdumalik N. Aripov (li.) vom usbekischen Gesundheitsministerium in Taschkent die Funktionsweise der computergesteuerten Anlage. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)

Eine Gruppe von fünfzehn Ärzten, Labortechnikern und staatlichen Gesundheitsexperten aus Kasachstan und Usbekistan besuchte am Donnerstag (19.11.) das Zentrallabor im Krankenhaus Bethanien. Die Fachleute um Prof. Dr. Abdumalik N. Aripov vom usbekischen Gesundheitsministerium in Taschkent wollten sich in Bethanien ein Bild von der Arbeit eines mit modernster Technik ausgestatteten Labors machen. Als bislang einziges Krankenhaus-Labor am Niederrhein verfügt das in Bethanien seit Oktober über eine computergesteuerte Anlage modernster Bauart, die ein deutscher Hersteller entwickelt hat. Innerhalb von einer halben Stunde bestimmt das System Blutwerte und untersucht das Blut von Krankenhauspatienten auf eine Vielzahl möglicher Krankheitserreger wie etwa das Schweinegrippen-Virus. "Unsere Gäste aus Zentralasien interessierten sich für die Frage, welche Vorteile die automatisierte Labordiagnostik in einem Krankenhaus bietet", so Laborleiter Jan-Hendrick Prinsen.

Bei der vollautomatischen Untersuchung werden die Blutproben computergesteuert über geschlossene Transportbänder zu den einzelnen um gesamten Labor verteilten Analysegeräten transportiert. Die Mitarbeiter des Labors müssen die Proben lediglich in das Transportsystem einstellen, das wie U-Bahn-Tunnel das Labor auf Hüfthöhe durchzieht. Unter blauem Plexiglas geschützt, gleiten die Proben wie von Geisterhand gesteuert durchs Labor. Den Rest erledigt dann der Computer. Durch einen Balkencode an jedem Reagenzglas weiß der Computer immer ganz genau, um welche Blutprobe von welchem Patienten es sich handelt und welche Tests damit durchgeführt werden sollen. Über spezielle Weichen auf den Transportbändern sorgt die komplexe Anlage dafür, dass jede Probe zum richtigen Analysegerät gelangt. Gängige Untersuchungen gleich mehrerer Proben mit diesem "Cobas"-System dauern nur wenige Minuten, bei aufwändigeren Tests liegen nach spätestens dreißig Minuten die Resultate vor. Der behandelnde Arzt kann die Ergebnisse über seinen Rechner auf der Station sofort abrufen. Schnelle Ergebnisse und der Verzicht auf fliegende Zettel mit Laborergebnissen machen die Behandlung von Patienten sicherer. Die Gäste aus Zentralasien, die ausgiebig den Weg der Proben zu jedem Gerät mitverfolgten, zeigten sich vom hohen Stand der Technik in Bethanien beeindruckt.




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