3.6.2010

Geboren am 3. Juni 1910

Seniorin Gertrud Oelke feierte 100. Geburtstag im Altenkrankenheim Bethanien


In einem Strandkorb im Park des Altenkrankenheims Bethanien nahm die hundertjährige Gertrud Oelke gemeinsam mit ihrer extra aus Südfrankreich angereisten Tochter Edelgard viele Glückwünsche entgegen. Mit einem Sommerblumenstrauß gratulierten unter anderem Altenpflegerin Gaby Scholz (im weißen Kittel), Bereichsleiterin des Wohnbereichs 6 auf dem Frau Oelke heute lebt und Patricia Swoboda (ganz re.) für die Leitung des Seniorenheims. (Foto KBM/Bettina Engel-Albustin)

"Das kann ich ja selbst nicht glauben, dass ich schon so alt bin" entfuhr es Gertrud Oelke, als sie an Fronleichnam viele Glückwünsche zu ihrem 100. Geburtstag entgegennahm. Bei Geburtstagen gibt es allerdings für gewöhnlich kein zurück. Und so beantwortete die sichtlich vergnügte Jubilarin Frage, wie sie es geschafft habe, so alt zu werden, mit typisch rheinischem Humor und einem ostpreußischen Dialekt, den man heute nur noch selten hören kann: "Ich habbet es mir ja nich vorjenommen, et is einfach passiert!". Am 3. Juni 1910 war Gertrud Oelke auf die Welt gekommen.

Klar, dass im Kreise der Liebsten richtig gefeiert wurde. So startete der Geburtstag mit einem Sektempfang. Insgesamt gut vierzig Gäste, denen sogar ein früherer Pastor von Frau Oelke angehörte, genossen ein von Bethanien-Chefkoch Ralph Stamm und seinem Team zubereitetes Mehrgänge-Menü mit großer Geburtstagstorte.

In hundert Jahren hat Gertrud Oelke viele Höhen und Tiefen der europäischen Geschichte miterlebt, das wird schnell deutlich, wenn man sich mit ihr unterhält. Von Flucht und Vertreibung aus ehemals deutschen Gebieten im Osten erzählt sie, als wäre es nicht 1945, sondern erst gestern gewesen. "Das war eine schreckliche Zeit", erinnert sich auch Gertrud Oelkes Tochter Edelgard, die damals noch ein kleines Kind war und nicht begriff, dass der vermeintliche Ausflug mit dem Pferdewagen direkt nach dem Krieg eine Reise ohne Rückkehr war. Im Westen Deutschlands fand die Familie dann eine neue Heimat. Zum Geburtstag nun reiste Tochter Edelgard, inzwischen selbst als Ruheständlerin, eigens aus Südfrankreich an, wo sie heute lebt.

Dieser Tage wird Gertrud Oelke sicher noch etliche Hände zu schütteln haben. Allein aus dem Altenkrankenheim Bethanien, in dem die Seniorin seit etwas mehr als einem Jahr lebt, stattete bereits eine ansehnliche Schar von Bewohnern und Beschäftigten der Jubilarin einen freundlichen Besuch ab.







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