24.6.2010

Teddy-Krankenhaus am Start

Am Samstag (26.6.) können Kinder aus Moers und Umgebung wieder ihre kranken Kuscheltiere zur Behandlung bringen


Im Operationszelt des Teddy-Krankenhauses versorgt das OP-Team um die Kinderkrankenschwestern Dana Drießen (re.) und Andrea Otten (li.) einen am Arm operierten Teddy. Im richtigen Leben


Her mit den kranken Kuscheltieren! Seit heute (24.6.) hat im Park hinter der Kinderklinik Bethanien das Teddy-Krankenhaus die Pforten geöffnet. Dürfen an Donnerstag und Freitag zunächst ausschließlich angemeldete Kindergartengruppen aus Moers und Umgebung die Veranstaltung besuchen, ist das Teddy-Krankenhaus am Samstag für alle Kinder aus der Region und deren Familien geöffnet.

"Alle Kinder aus Moers und Umgebung können ihre kranken Schmusetiere am Samstag von 10 bis 16 Uhr zur kostenlosen Behandlung ins Teddy-Krankenhaus bringen", sagt Organisatorin Sabine Robakowski von der Kinderklinik. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern vom Roten Kreuz und der Krankenkasse AOK wurde dazu im Park hinter der Kinderklinik Bethanien wieder eigens eine Zeltstadt aufgebaut, in der es zugeht wie in einem richtigen Krankenhaus - einschließlich der notwendigen Formalitäten.

So werden von dem Damen am Empfang zuerst die Daten der kranken Kuscheltiere aufgenommen und in eine Krankenakte eingetragen. Um was für ein Kuscheltier handelt es sich? Wie heißt es? Welche Beschwerden hat es? All das sind wichtige Informationen für den behandelnden Arzt, der im Nachbarzelt alle Zottel- und Schmusetiere eingehend untersucht. Dabei können die Kuscheltierbesitzerinnen und -besitzer den Stofftierdoktoren wichtige Hinweise auf die Ursache von Beschwerden geben.

Ist der Teddy vielleicht im Schlaf aus dem Bett gefallen und hat sich das Bein verknackst? Dann weiß der Doktor gleich, dass das ein klassischer Kuscheltier-Beinbruch sein könnte. "Das wäre dann ein klarer Fall für eine weitere Untersuchung in der Röntgenstation, die von der EDV-Abteilung des Krankenhauses betreut wird", so Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien.

Ab in die "Röntgenstation"

Bringt das "Durchleuchten" mit dem Flachbettscanner einen eindeutigen Befund, geht es entweder zur Gipsstation, wo den Teddys echte Gipsverbände angelegt werden. Oder es geht in das Operationszelt. "Anders als im richtigen Krankenhaus dürfen die Kuscheltierbesitzer im Teddy-Krankenhaus selbstverständlich hautnah dabei sein und spielerisch miterleben, wie eine Operation im Prinzip vor sich geht", so die Organisatorin Robakowski. "Die gesamte Veranstaltung hat den Sinn, Kindern die Angst vor Krankenhaus zu nehmen.

Bei ihrem Besuch im Teddy-Krankenhaus können die Kinder für die kranken Kuscheltiere eine Beschützer- oder Elternrolle einnehmen und durch teilnehmende Beobachtung eine für sie fremde und ungewohnte Welt besser kennen lernen." Zum Schluss des Besuchs warten in die Teddy-Apotheke süße Medikamente auf alle kranken Schmusetiere und ihre Besitzer. Für alle großen und kleinen Besucher gibt es bei der Veranstaltung übrigens wieder Getränke und Essen zu familienfreundlichen Preisen.

Die Kinderklinik Bethanien, das Rote Kreuz und die Krankenkasse AOK veranstalten das Teddy-Krankenhaus in diesem Jahr bereits zum 6. Mal. Möglich ist die Veranstaltung durch Spenden aus der Moerser Bevölkerung und den dankenswerten Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, vor allem vom DRK, vom Jugendrotkreuz und von der Krankenpflegeschule Bethanien. Ohne sie wäre eine Veranstaltung in dieser Größe sicher nicht möglich", so Chefarzt Michael Wallot. Bei schönem Wetter erwarten die Veranstalter wieder mehrere hundert Kinder mit ihren Familien.


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