1.9.2010

Zehn Babys an einem Tag

Frauenklinik schob Überstunden


Krabbelgruppe vollständig, aber die Frühchen unter den Neugeborenen lagen beim Fototermin wohlbehütet im Brustkasten (v.l.n.r.): Die neun jungen Mütter Britta Armborst ohne Sohn Diego Ricardo, Sandra Krafzel mit Tom, Birgit Ingenbeek ohne die Zwillinge Helen und Nadine, Fathma Samsa mit Ferhan, Mona Lehnen ohne Mio, Janine Jochems ohne Melissa, Deria Ödem mit Halisagur Ödem, Agnes Bujoczek mit Louis, Elina Spieß mit Julian und Krankenschwester Bianca Schmitz. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

Im Kreißsaal der Frauenklinik Bethanien ging es dieser Tage hoch her: Melissa, Helen, Nadine, Louis, Tom, Halisagur, Ferhan, Julian und Diego Ricardo heißen die neuen Erdenbürger. Zehn Babys auf einen Streich - eine ganze Krabbelgruppe ist da auf einen Schlag zusammengekommen. Durchschnittlich erblicken in Bethanien etwa drei Babys pro Tag das Licht der Welt. Doch am vergangenen Montag (30.8.) war alles anders. "Um fünf Uhr ging früh kam das erste Baby. Und dann ging es ohne Pause weiter.

Bis zum Nachmittag kamen neun weitere Kinder", berichtet Gabi Henze, die in Bethanien die Wochenstation leitet. Auf den Kopf gestellt wurde der Betrieb in der Frauenklinik dadurch aber nicht. "Wir sind ein gut eingespieltes Team, das auf solche besonderen Situationen natürlich vorbereitet ist. Nach gut zwölf Stunden Dauerlauf war allerdings auch das Ärzte- und Pflegeteam fix und fertig." Komplikationen habe es bei den Geburten keine gegeben.

Alle Mütter und Kinder sind wohlauf

Unter den insgesamt sechs Jungen und vier Mädchen erblickte ganz zum Schluss mit der kleinen Helen und der kleinen Nadine sogar noch ein Zwillingspärchen das Licht der Welt. "Alle Mütter und Kinder sind wohlauf", sagt Barbara Schirner von der Presseabteilung des Krankenhauses. Fünf der zehn Kinder wurden jedoch als Frühchen geboren und werden derzeit - wie in solchen Fällen üblich - auf der Frühgeborenen-Intensivstation der Kinderklinik betreut. "Dort beobachten und unterstützen wir die Kinder noch ein Weilchen, jedenfalls so lange, bis sie sich ohne medizinische Hilfe allein weiterentwickeln können."

Bei solchen Frühgeburten arbeiten Frauenklinik und Kinderklinik als so genanntes Perinatalzentrum eng zusammen. "In einem Perinatalzentrum, das strengen Auflagen unterliegt, können Ärzte und Pfleger auch die kleinsten Frühgeburten optimal betreuen. Und sie können bei möglichen Komplikationen während der Geburt schnell handeln. Denn die Frühchen-Intensivstation ist nur wenige Meter vom Kreißsaal entfernt“, erläutert Schirner. "Gynäkologen und Kinderärzte arbeiten Hand in Hand."

Für werdende Mütter sei dies ein ausschlaggebender Punkt bei der Auswahl einer geburtshilflichen Klinik. "Für Mutter und Kind ist in einem Perinatalzentrum gleich doppelte Sicherheit gewährleistet." Das Krankenhaus ist sicher, dass alle fünf Kinder in absehbarer Zeit gesund und munter nach Hause entlassen werden können.


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