30.10.2010

Bethanien informierte über Gefäßerkrankungen

Erstmals war Oberarzt aus dem Krankenhaus St. Josef offiziell Gastreferent im anderen Krankenhaus


Man kennt sich, man versteht sich: Oberarzt Dr. Detlev Schneider (m.) von der Neurologie aus dem Krankenhaus St. Josef referierte beim Infotag Gefäßerkrankungen in Bethanien. Eingeladen hatten die Kollegen von der Bethanien-Gefäßchirurgie, Chefarzt Dr. Bruno Geier (r.) und Oberarzt Dr. Harald Freis, der hier am Ultraschallgerät eine Untersuchung der Halsschlagader von Gesundheitstags-Besucher Claus Bang aus Duisburg demonstriert. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

Auf reges Interesse stieß der Informationstag über Gefäßerkrankungen am heutigen Samstag (30.10.) im Krankenhaus Bethanien. Den von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin bundesweit initiierten Gesundheitstag hatte die Gefäßchirurgie Bethanien unter dem neuen Oberarzt, Privatdozent Dr. Bruno Geier, zum Anlass genommen, um vor Ort ausführlich über krankhafte Erweiterungen der Bauchschlagader und andere Gefäßerkrankungen wie etwa den diabetischen Fuß zu informieren. Erstmals bei einer Patienten-Veranstaltung war dazu auch ein Gast aus dem Nachbarkrankenhaus St. Josef geladen worden.

So referierte Oberarzt Dr. Detlev Schneider von der Neurologie des Krankenhauses St. Josef in Bethanien über die Risiken von Halsgefäßverengungen. "Wir freuen uns, das Dr. Schneider unsere Einladung angenommen hat. Sein Vortrag hat unseren Infotag enorm bereichert, wie am gut gefüllten Vortragssaal während seines Referats unschwer zu erkennen war", dankte Bethanien-Chefarzt Dr. Geier dem Kollegen aus dem anderen Krankenhaus.

Untersuchung mit Ultraschall ist völlig schmerzfrei

Während die Radiologie um Oberarzt Dr. Derk Veelken den Besuchern die Türen zu den Kernspin- und Computertomographen geöffnet hatte, demonstrierte die Gefäßchirurgie, wie die völlig schmerzfreie Untersuchung von Bauch- und Halsschlagadern mit modernen Ultraschallgeräten funktioniert. Das Vitalcentrum Hodey zeigte den Besucherinnen und Besuchern ein spezielles Gerät, mit dem - ebenfalls völlig schmerzfrei - am Unterschenkel die Leistungsfähigkeit der tiefen Beinvenen überprüft werden kann. In einem Behandlungsraum führten zudem zwei Mitarbeiterinnen der Moerser Adler-Apotheke kostenlos Blutdruck- und Blutzuckermessungen durch.

"Infotage wie dieser sind wichtig, um die Bevölkerung auf mögliche gesundheitliche Risiken und die entsprechenden Alarmzeichen aufmerksam zu machen", bilanzierte Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. "Die Hemmschwelle, bei einem solchen Infotag einem Arzt gesundheitliche Probleme zu berichten, ist oft niedriger, als sich zu einem regulären Arztbesuch aufzuraffen." Insofern habe der Infotag auch dazu beigetragen, die Risiko-Patienten unter den Besuchern ausfindig zu machen und ihnen, wenn nötig, eine weitere Untersuchung beim Facharzt zu empfehlen. "Wenn viele Interessierte einen Gesundheitstag nutzen, um sich zu informieren, sind wir immer sehr zufrieden", sagte Ruder.

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