10.11.2010

Herzkatheterlabor feierte 25-jähriges Jubiläum

Krankenhaus Bethanien behandelt jährlich etwa 1.500 Patientinnen und Patienten


Herzkuchen für alle: Zum 25-jährigen Jubiläum des Herzkatheterlabors im Krankenhaus Bethanien verteilten die Oberärzte Dr. Gert Konein, Dr. Inga Holzkamp, Dr. Volker Koke, Dr. Annette Hüschen und Dr. Michael Hausen von der Kardiologie gespendete Kalorienbomben aus Kamp-Lintfort. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

Leuchtende Blinkherzchen am Revers, die Patientencafeteria mit hunderten von Herzchenluftballons geschmückt und auf der Kaffeetafel ein großer Erdbeerkuchen - keine Frage, wenn Kardiologen feiern, sehen alle rot. Den bundesweit von der Deutschen Herzstiftung initiierten Herztag nahm das Team der Kardiologie im Krankenhaus Bethanien dieser Tage zum Anlass, ein kleines, aber wichtiges Jubiläum zu begehen: Das Herzkatheterlabor in Bethanien feierte 25-jähriges Bestehen.

Vom damaligen Chefarzt Prof. Dr. Dieter Opherk und seinem Team Mitte der achtziger Jahre eingerichtet, hat das Herzkatheter-Labor im vergangenen Vierteljahrhundert zweifellos vielen Moerserinnen und Moersern das Leben gerettet. Ein Grund zur Freude und für ein großes Dankeschön, meinten die beiden Kamp-Lintforter Bäckereien Holland und Büsch, die dem Ärzte- und Pflegeteam, aber vor allem den mehr als 30.000 Patientinnen und Patienten des Herzkatheterlabors mit drei riesigen Kuchen in Herzform gratulierten.

In 25 Jahren knapp 40.000 Patienten behandelt

Im Herzkatheterlabor Bethanien werden jährlich 1.500 Patientinnen und Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt behandelt. Vor allem bei einem lebensbedrohlichen Herzinfarkt kann das erfahrene Team sofort handeln und verstopfte Blutgefäße am Herzen mit einem über die Leiste eingeführten Katheter aufdehnen. Der Herzmuskel wird wieder mit ausreichend Blut versorgt und kann sich erholen - je schneller der Eingriff erfolgt, umso besser für den Herzmuskel.

In den meisten Fällen wird bei der Behandlung mit dem Katheter auch ein Metallgeflecht, ein so genannter Stent, an die betroffene Stelle im Gefäß geschoben, sozusagen als "Stütze". Denn das winzige und hauchdünne Metallkorsett drückt die Gefäßwände auseinander und dient dazu, einen erneuten Verschluss des Gefäßes - und damit einen erneuten Herzinfarkt zu verhindern.


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