23.11.2010

Luftpost aus der Kinderklinik

Bethanien ließ zum internationalen Tag des Frühgeborenen Ballons fliegen


Gemeinsam mit vielen ehemaligen Frühchen ließ das Ärzte- und Pflegeteam zum Tag des Frühgeborenen Ballons mit Grüßen aus der Kinderklinik Bethanien steigen (Foto: KBM/ Tanja Pickartz)

Hunderte Ballons mit Postkartengrüßen aus der Kinderklinik Bethanien starteten am gestrigen Montag (22.11.) von Moers in Richtung Süden. Mit der Ballon-Aktion im Park des Krankenhauses machte die Kinderklinik anlässlich des internationalen Tags des Frühgeborenen auf die besonderen Bedürfnisse frühgeborener Kinder und ihrer Eltern aufmerksam. An den Ballons waren wasserfeste Postkarten mit Grüßen aus der Kinderklinik befestigt, dazu ein Hinweis auf den Hintergrund der Aktion.

"Der windige Herbsttag war genau das richtige Wetter für eine solche Aktion. Denn wir wollen ja, dass die Ballons möglichst weit fliegen, um auf den Tag des Frühgeborenen hinzuweisen. Eine optimale und wohnortnahe medizinische und pflegerische Betreuung von Frühgeburten ist wichtig", sagte Chefarzt Dr. Michael Wallot. Viele ehemalige Frühchen aus Bethanien - manche von ihnen gehen inzwischen längst in den Kindergarten oder zur Schule - waren extra mit ihren Eltern nach Bethanien gekommen, um die vom Bundesverband Das frühgeborene Kind gestifteten Ballons gemeinsam mit dem Pflege- und Ärzteteam der Kinderklinik steigen zu lassen.

Alle Frühchen konnten inzwischen gesund entlassen werden

In Bethanien kommen etwa ein Drittel aller jährlich im Kreis Wesel geborenen Kinder zur Welt. Als frühgeboren gelten alle Kinder, die vor der 38. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken. "Dank der modernen Frühgeborenen-Medizin nehmen in Bethanien und anderswo über neunzig Prozent dieser Frühchen einen ganz unkomplizierten Verlauf. Sie können bald nach ihrer Geburt aus der Kinderklinik gesund und munter nach Hause entlassen werden", so der Chefarzt.

Ganz besondere pflegerische und ärztliche Fürsorge brauchen allerdings diejenigen Frühgeborenen, die bei Geburt weniger als 1.500 Gramm wiegen. Ihre Behandlung darf deshalb nur in besonders gut ausgestatteten Krankenhäusern erfolgen, deren Kinder- und Frauenklinik, wie in Bethanien, gemeinsam ein so genanntes Perinatalzentrum bilden. Das Perinatalzentrum des Krankenhauses Bethanien versorgte 2009 bei insgesamt über 1.100 Geburten fast 200 Frühgeborene: "Darunter viele sehr unreife und kleine Kinder, die aber inzwischen fast alle putzmunter nach Hause entlassen werden konnten", sagte Dr. Michael Wallot.


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