Krankenhaus-Startseite

Das Presseteam Bethanien stellt sich vor

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2011



  • Brustzentrum-Hotline für Frauen mit Rofil– oder PIP- Brustimplantaten

    Die Frauenklinik des Krankenhauses Bethanien hat eine Hotline für Frauen eingerichtet, die bis zum 1. April 2010 in Bethanien mit Rofil- oder PIP-Brustimplantaten versorgt wurden.


    Die Bethanien-Frauenklinik bietet mit der speziellen Hotline allen betroffenen Patientinnen eine persönliche und individuelle Beratung an. Unabhängig davon werden alle Frauen, die in der Bethanien-Frauenklinik mit einem Rofil- oder PIP-Brustimplantat behandelt wurden schnellstmöglich von der Frauenklinik angeschrieben, um sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

    Sie erreichen die Brustzentrum-Hotline in der Zeit von 8.00 bis 14.30 Uhr unter der Rufnummer 02841/200-2613.


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  • Spende vom 95. Geburtstag erfreut die Kinderklinik

    Wilhelm Quidde übergab 2.000 Euro an Bethanien

    Mit 95 Jahren unablässig für Kinder im Einsatz: Wilhelm Quidde (li.) überreicht den Spendenscheck über 2.000 Euro für die Bethanien-Kinderklinik an Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Über eine großzügige Spende von 2.000 Euro freut sich die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Bethanien-Krankenhauses. Überreicht wurde der Spendenscheck mit der vierstelligen Summe von Wilhelm Quidde an den Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot. Der seit Jahren mit dem Bethanien eng verbundene Moerser hatte vor Wochen seinen 95. Geburtstag gefeiert und sich aus diesem Anlass von den Gästen seiner Geburtstagsfeier Spenden für die Kinderklinik gewünscht. Allein durch die große Schar der Gratulanten, zu denen auch Dr. Armin Unterberg als früherer Chefarzt der Kinderklinik gehörte, waren 1.125 Euro zusammengkommen. Wilhelm Quidde stockte den Betrag anschließend noch einmal aus seiner privaten Schatulle auf insgesamt 2.000 Euro auf. „Kinder liegen mir am Herzen. Und die kranken Kinder in Bethanien ganz besonders“, sagte Quidde bei der Spendenübergabe.

    „Wir ziehen den Hut vor so viel Engagement", dankte Chefarzt Dr. Wallot dem treuen Spender für den unermüdlichen Spendeneinsatz zugunsten der Kinderklinik. Erst im vergangenen Sommer hatte der rüstige und stets gutgelaunte Rentner gemeinsam mit Gattin Dorli der Wochenstation einen Scheck übergeben. „Man kann gar nicht genug Gutes tun", so Quidde über seine Motivation. Und dann lacht er verschmitzt: "Spätestens zu meinem 96. Geburtstag komme ich wieder.“


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  • Altenkrankenheim feierte Weihnachten

    Bürgermeisterin Erika Scholten kam zum traditionellen Weihnachtsbesuch

    Das Atrium des Altenkrankenheim war von oben bis unten festlich geschmückt. (Fotos KBM/Engel-Albustin)
    Mit gleich zwei Feiern begingen die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage das Weihnachtsfest. Den Auftakt machte ein Kaffeenachmittag auf den einzelnen Stationen, wo Küchenteam und Pflegekräfte den Bewohnerinnen und Bewohnern Kuchen in allen Variationen kredenzte - während Seelsorger Reiner Ottersbach Geschichten vortrug. "Uns war wichtig, diesen Nachmittag auf den Stationen zu organisieren, damit auch die Bewohner daran teilnehmen können, die körperlich nicht mehr so mobil sind", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Zwei Tage nach dem besinnlichen Kaffeeklatsch lud das Altenkrankenheim dann am 22. Dezember zur großen Weihnachtsfeier im die Cafeteria der Einrichtung. Traditionell kam an diesem Tag eigens Erika Scholten als stellvertretende Moerser Bürgermeisterin in Haus, um den Seniorinnen und Senioren ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit zu wünschen. Die Weihnachtsgeschichte las anschließend Diakon Frank Langhoff. Außerdem erfreute Sahra-Lina Günther mit Weihnachtsliedern und Musical-Melodien das Publikum. "Sara-Lina ist schon mehrmals hier aufgetreten. Sie ist ein gern gesehener Gast und wir freuen uns, dass sie wieder Zeit für ein kleines Konzert hatte", dankte Sozialdienstleiter Hering.

    Für ein unvergessliches Weihnachtsbüffet sorgte gegen Abend Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann mit ihrem Team. Das Angebot reichte von einer deftigen Kartoffelsuppe über große Fisch-,Geflügel- und Bratenplatten bis hin zum Dessert aus Lebkuchencreme mit Sauerkirschen.
    Kuchen in allen Variationen wurde beim Weihnachtskaffee im Altenkrankenheim Bethanien den Bewohnern und deren Angehörigen geboten. (Fotos KBM/Engel-Albustin)


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  • Bethanien-Baby Nummer 1000 heißt Valentino

    Familie des putzmunteren Neubürgers lebt in Rheinberg

    Mit Valentin, dem Bethanien-Baby Nummer 1000 in diesem Jahr freuen sich Mutter Sina und Papa Konstantin sowie Valentins großes Schwesterchen Angelina, Oma Sonja (hinten links) und Kinderkrankenschwester Carolin Stock (hinten rechts) von der Neugeborenen-Intensivstation des Krankenhauses. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Schnuckelige Bescherung bei Familie Frey aus Rheinberg: Mit dem kleinem Valentino erblickte am 17. Dezember pünktlich zu Weihnachten das Baby Nummer 1.000 im Krankenhaus Bethanien das Licht der Welt. Das neue Glück der Familie wiegt 3.400 Gramm und misst eine Größe von 51 Zentimetern. "Das war eine Super-Geburt. Ist aber auch kein Wunder bei der Hebamme!", scherzte souverän die erfahrene Hebamme Anne Klümpen, die die Entbindung im Kreißsaal selbst geleitet hatte. Für Mutter Sina und Papa Konstantin ist es das zweite Kind. Auch Valentinos Schwesterchen Angelina freut sich über den Familienzuwachs.

    "Geburten in der Weihnachtszeit sind natürlich immer etwas ganz Besonderes", sagt Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. "Wenn dabei alles gut läuft, freuen wir uns. Und wenn es bei oder nach der Geburt vielleicht mal nicht so gut läuft, bietet die an den Kreißsaal angeschlossene Neugeborenen-Intensivstation der Kinderklinik die größtmögliche Sicherheit." Der kleine Valentino kam mit Kaiserschnitt zur Welt und blieb noch ein paar Tage in der Kinderklinik. "Nur zur Beobachtung", wie Schirner betont. "Wir wollten ganz sicher gehen, dass der Kleine rundum gesund ist." Pünktlich vor Heilig Abend durften Mutter und Kind aber nach Hause, das hatte das Krankenhaus nach Angaben von Schirner versprochen. "Das schönste Weihnachtsgeschenk für uns sind zufriedene Mütter und gesunde Kinder."


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  • Großer Gabentisch für kranke Kinder in Bethanien

    Geschäftsführung der Duisburger KARSTADT-Filiale kam zur Bescherung

    Vorfreude auf Weihnachten am Gabentisch der Kinderklinik (v.l.n.r.): Kinderkrankenschwester Andrea Otten als stellvertretende Leitung der Station G0, der Duisburger Karstadt-Filialgeschäftsführer Jochen Keller, Chefarzt Dr. Michael Wallot, das kranke Geburtstagskind Nicole Burlutzkiy sowie Angela Luczak, Ilka Prangen und Sabine Robakowski von der Kinderklinik. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Was für eine tolle Bescherung: Spielzug im Wert von 1.000 Euro übergab kurz vor Weihnachten die Geschäftsführung der Duisburger Karstadt-Filiale an die Kinderklinik. „Wir finden, dass man gerade zu Weihnachten nicht genug für Kinder tun kann, die unsere besondere Zuwendung brauchen", sagte Jochen Keller, der die Duisburger Filiale als Geschäftsführer leitet. „Alle Kinder sollten sich so richtig auf Weihnachten freuen können. Das gilt natürlich ganz besonders für kranke Kinder", so Keller.

    Zwei große Rollcontainer voll mit Spielzeug für große und kleine Kinder auf der Kinderstation G0 brachten Jochen Keller und sein Mitarbeiter Thomas Przybylski im Namen aller Duisburger Kolleginnen und Kollegen mit nach Moers. "Das Motto unserer Häuser in der Vorweihnachtszeit lautete: Dieses Jahr sollen es mal wieder richtig frohe Weihnachten für alle werden. Dazu wollten wir mit unserer Spendenaktion gern unseren Beitrag leisten", erläuterte der Geschäftsführer bei der Begegnung mit Chefarzt Dr. Michael Wallot.

    Das Spielzeug kommt nun zum Teil den Spielzimmer auf der Kinderstation zugute, den anderen Teil erhalten alle Kinder als Geschenk, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen. "Und da Karstadt sich derart großzügig gezeigt hat, bleiben auch noch Geschenke für alle kranken Kinder über, die zwischen Weihnachten und Neujahr ihren Geburtstag in der Kinderklinik feiern", so Chefarzt Dr. Wallot. Die erste, die sich freuen durfte, war Nicole Burlutzkiy aus Neukirchen-Vluyn. Sie hatte an dem Tag Geburtstag, als die Spielzeugspende in Bethanien überreicht wurde und durfte sich als erstes Geburtstagskind hocherfreut ein ziemlich großes Barbie-Set vom üppigen Gabentisch aussuchen.


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  • Neue Eingangshalle eröffnet

    Neubau des Haupteingangs im Krankenhaus Bethanien nach 13 Monaten fertig gestellt

    Die Bauarbeiter haben alles richtig gemacht: Einen abschließenden Blick auf die Baupläne für die neue Eingangshalle werfen (v.l.n.r.) Altbürgermeister Wilhelm Brunswick und Karl-Heinz-Tenter, beide vom Stiftungsrat der Bethanien-Stiftung sowie das Direktorium aus dem Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar, Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt und Pflegedirektorin Luise Werner (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Durch die großen Scheiben leuchtet es in orange und blau. Es sind die Farben des Krankenhauses Bethanien, in denen sich seit Mittwoch (21.12.) früh die neue Eingangshalle der Klinik präsentiert. Pünktlich um sechs öffneten sich nach 13 Monaten Bauzeit die großen Schiebetüren zum Haus für alle Patienten und Mitarbeiter. Die technische Umstellung der Telefonzentrale und anderer wichtiger Leitungen, etwa für die Feuerwehr, war in der Nacht reibungslos verlaufen. "Die gesamte Meldetechnik im neuen und im provisorischen Eingang lief schon seit ein paar Tagen im Parallelbetrieb, damit sind wir auf Nummer sicher gegangen", so Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt.

    Hell und geräumig - wie die Lobby eines Hotels wirkt die neue Halle. Das große Glasdach gibt nach oben den Blick auf den Giebel des alten Krankenhausgebäudes mit dem allseits bekannten Schriftzug "Bethanien" frei. Über der Empfangsdesk schwebt meterlang ein geschwungenes Beleuchtungselement. Überhaupt das Licht: Eine ultramoderne LED-Lichtinstallation ermöglich es, die Räumlichkeit wie in einem Wellnesstempel in verschiedenen Farben zu beleuchten. Dadurch wird eine angenehme Stimmung erzeugt, je nach Tageszeit und Lichteinfall von außen. "Patienten und Personal sind vom Lichtkonzept begeistert. Es gab schon sehr viele positive Rückmeldungen", sagt der Krankenhausdirektor. "Auch die Großzügigkeit der Halle wird als wohltuend empfunden."

    Das gilt nicht zuletzt für die Mitarbeiter des Empfangs und der - für Besucher allerdings nicht sichtbaren - Telefonzentrale, wo alle eingehenden Anrufe angenommen werden. Die Mitarbeiter der beiden Bereiche hockten bis zum Umbau gemeinsam in einer winzigen, zugigen Pförtnerloge. Nicht gerade das, womit ein Krankenhaus heute punkten kann. "Die in der Einganshalle tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich über ihren neuen Arbeitsplatz", sagt Kupferschmidt. Verbesserungen gibt es auch für Patienten mit Handicap: Ein schicker Glasaufzug in der Halle bewältigt nun elegant die halbe Etage, die das Krankenhaus über dem Straßenniveau liegt. "Bethanien ist damit vor allem für Menschen barrierefrei zugänglich, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind".

    Insgesamt kostetet der Neubau 2,7 Mio Euro. Mit der Eingangshalle waren zugleich mehrere hinter der neuen Halle im ältesten Krankenhausgebäude liegenden Bereiche renoviert und zum Teil kernsaniert worden. So erstrahlen nun auch die Gefäßchirurgie und Räume der Anästhesie in neuem Glanz. Noch nicht ganz fertiggestellt ist direkt hinter der Eingangshalle der Bereich der Allgemein- und Viszeralchirurgie. "Fürs erste ist die Zeit der großen Baustellen mit der Eröffnung des Eingangsbereich aber erst einmal vorbei. Die Patienten müssen nun keine Umwege mehr um das Gebäude in Kauf nehmen, um ins Krankenhaus zu gelangen", sagten Karl-Heinz Tenter und Wilhelm Brunswick vom Stiftungsrat der Bethanien-Stiftung. "Bethanien verfügt nun über ein architektonisch ansprechendes und funktionell gestaltetes Entrée über das wir sehr glücklich sind."
    Außenansicht der neuen Eingangshalle. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Facebook-Freunde von Markus Grimm spendeten für Kinderklinik

    Moerser Künstler rief im Internet zu Spendenaktion auf / Bürgermeister Ballhaus kam mit in die Kinderklinik

    Viel Spielzeug für's Spielzimmer der Kinderklinik (v.l.n.r): Kinderkrankenschwester Ilka Prangen, Markus Grimm, Chefarzt Dr. Michael Wallot, Oberarzt Dr. Thomas Geerkens, Bürgermeister Norbert Ballhaus. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Ein Kleintransporter voll mit Spielwaren fuhr jetzt kurz vor Weihnachten für eine ganz besondere Bescherung vor der Kinderklinik Bethanien vor. Der Sänger und Künstler Markus Grimm hatte im Internet auf Youtube und auf Facebook dazu aufgerufen, neuwertiges Spielzeug und gut erhaltene Kindersachen für die kranken Kinder in der Kinderklinik zu spenden. Da das Moerser Rathaus als Sammelstelle für die Aktion fungiert hatte, ließ es sich Bürgermeister Norbert Ballhaus nicht nehmen, Markus Grimm zur Spendenübergabe eigens nach Bethanien zu begleiten. "Aus ganz Deutschland waren in den letzten Wochen Weihnachtsgeschenke für die Kinderklinik im Rathaus eingetroffen. Die Postboten mussten etliche Dutzend Pakete schleppen", weiß Bürgermeister Ballhaus. Am Ende waren es fünf Rollcontainer aus allen Gegenden Deutschlands, die bei Transport vom Moerser Rathaus nach Bethanien einen ganzen Kleintransporter füllten. Ehrensache, dass Ballhaus bei der Anlieferung auf die Kinderstation tatkräftig mit anpackte.

    Diese Spende rockt die Kinderklinik (v.l.n.r.): Die Kinderkrankenschwestern und stellvertretenden Stationsleitungen Andrea Otten und Ilka Prangen, Oberarzt Dr. Thomas Geerkens und Markus Grimm. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Für Markus Grimm ist die bereits zum zweiten Mal zugunsten Bethaniens durchgeführte Aktion damit ein voller Erfolg: "Ich freue mich jedes Mal zu sehen, wie viel Engagement zusammenkommt, wenn ich meine über 4.000 Facebook-Freunde anspreche. Ich bin stolz, wenn aus virtuellen Freunden, echte Menschen und Helfer werden", dankte Grimm allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktion. Neben Privatleuten hatten auch der bekannte Spieleverlag Ravensburger, die Agentur Wildcard Communications aus Krefeld und andere Firmen gespendet. Sogar eine große blaue Tankstelle aus Asberg legte spontan Geschenke dazu. "Ich war da zum Tanken und habe denen einfach von der Aktion erzählt. Da haben die mir sofort ein paar DVDs mit Kinderfilmen in die Hand gedrückt und gesagt: Hier nimm mit!", erzählt der Sänger, der gerade der gerade mit Drehbucharbeiten zu einem Kinofilm und Aufnahmen seiner Band beschäftigt ist.


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  • Eisbomben und Evergreens

    Altenkrankenheim Bethanien lud Senioren zum Candlelight-Dinner

    Musikalisch um die Welt getanzt: Beim Candlelight-Dinner im Altenkrankenheim Bethanien schwangen dieser Tage Bewohnerinnen und Pflegekräfte auch gemeinsam das Tanzbein. (KBM/Engel-Albustin)
    Eine Reise um die Welt – so lautete das Motto beim traditionellen Candlelight-Dinner für die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenkrankenheim Bethanien. Bei Kerzenschein sorgte Karl-Heinz Brakhage in der liebevoll dekorierten Cafeteria der Senioreneinrichtung mit bekannten Melodien der 50er und 60er Jahre für gute Laune: "Du bist wie gemacht für mich/ tanz mit mir, schenk mir einen Augenblick". Mit bekannten Melodien und Evergreens aus Spanien, Japan oder Mexico sorgte Brakhage an den schwarz-weißen Tasten dafür, dass manche Senioren gern das Tanzbein schwangen. Selbst Walzer und Polka wurde hatte der im Altenkrankenheim gern gesehene Musiker im Programm.

    Ein Länderquiz vollzog die Reise um die Welt dann noch auf andere Weise nach: Vier Kandidatinnen und Kandidaten und das auch Publikum hatten Gelegenheit, mitzuraten. Als Hauptgewinn gab es praktischerweise Handschuhe für die kalte Jahreszeit zu gewinnen.

    Höhepunkt des Abends war natürlich das Dinner aus drei Gängen. So servierte das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann als ersten Menügang eine deftige Ochsenschwanzsuppe. Als Hauptgerichte standen Kaninchenkeule an Thymiansoße oder Schweinefilet an Morchelrahmsoße auf der Karte, dazu ein Salat mit dem legendären Himbeerdressing vom Bethanien-Catering. Dazu gab es erlesene Getränke aus dem Weinkeller des Hauses. Für das Dessert hatte sich das Küchenteamteam diesmal einen ganz besonderen Clou ausgedacht: Ganz wie bei dem im ZDF um die Welt reisenden "Traumschiff" marschierte das Küchenteam am Ende des Dinners mit einer riesige Eisbombe in den Saal ein. Die überraschten Seniorinnen und Senioren genossen den den Anblick des schnell vergänglichen Werks aus Eis und Wunderkerzen sichtlich.
    Edeltraud Jellessen (li.) und Simone Anders (re.) vom Team der Hauswirtschaft im Altenkrankenheim Bethanien servierten beim Candlelight-Dinner eine riesige Eisbombe zum Dessert - zur großen Überraschung von Ingrid Pichler (Mitte) und anderen Gästen. (KBM/Engel-Albustin)


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  • Große Spenden-Bescherung in der Kinderklinik

    Duisburger Ethylenpipeline-Gesellschaft ARG spendete 5.000 Euro für Klinikclowns

    Michael Dörnemann (li.) als Geschäftsführer und Harald Vogel (re.) als Beiratsvorsitzender der Duisburger ARG und übergaben eine Spende über 5.000 Euro an Chefarzt Dr. Michael Wallot (Mitte) sowie Klinik-Clownin Flocke mit einer kleinen Patientin und Clown Schlatke vom Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein ziemlich großes Weihnachtsgeschenk für die Bethanien-Kinderklinik übergaben dieser Tage Michael Dörnemann und Harald Vogel von der Firma ARG in Duisburg. Als Geschäftsführer und Beiratsvorsitzender übergaben Dörnemann und Vogel einen riesigen Spendenscheck mit der stolzen Summe von 5.000 Euro an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die Klinikclowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownsvisite. „Das ist in diesem Jahr die größte Einzelspende. Wir freuen uns sehr“, dankte der Chefarzt. Die Spende helfe, die weitere Arbeit der Klinikclowns im Krankenhaus Bethanien abzusichern. „Zum Jahresende wird das Geld für die Clownsbesuche immer etwas knapp. Daher freuen wir uns über alle, die die Weihnachtszeit zum Anlass nehmen, zu helfen.“

    Die Duisburger ARG ist Eigentümerin einer Ethylen-Pipeline zwischen Antwerpen und dem Ruhrgebiet. Das Unternehmen verzichtet seit Jahren auf Weihnachtpräsente und spendet dafür an karitative Einrichtungen. „Die Spende geht jedes Jahr an eine Einrichtung in dem Ort, aus dem die Muttergesellschaft des aktuellen Beiratsvorsitzenden der ARG kommt. Herr Vogel vertritt in diesem Jahr als ARG-Beiratsvorsitzender die in Meerbeck ansässige Sasol, also geht die Spende in diesem Jahr nach Moers“, erläuterte Geschäftsführer Dörnemann bei der Übergabe des großen symbolischen Spendenschecks.

    Die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite besuchen einmal in der Woche die kleinen Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik und sorgen dort aus dem Steggreif für gute Laune. Wie das funktioniert, beweisen die beiden beim Fototermin anlässlich der Spendenübergabe: In Nullkommanichts hatten sie die beiden Firmenvertreter im Anzug und Schlips davon überzeugt, dass rote Clownsnasen im Gesicht auf offiziellen Pressefotos einfach viel besser aussehen.


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  • Experten trafen sich in Bethanien

    Fachtagung beriet über Qualitätsmanagement-Systeme im Gesundheitswesen

    Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) referierte der Soziologe und Betriebswirt Stefan Schad (li.) im Krankenhaus Bethanien. DGQ-Fachkreisleiter Heiner Nordmann (re.) und Bethaniens Qualitätsmanager Hubert Krämer (Mitte) leiteten die Tagung. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Zu einer Tagung über Qualitätsmanagement-Systeme im Gesundheitswesen kamen dieser Tage im Moerser Krankenhaus Bethanien etwa dreißig Fachleute aus Krankenhäusern des gesamten Rheinlands zusammen. "Gutes Qualitätsmanagement steht für eine gute Patientenversorgung", so Bethanien-Qualitätsmanager Hubert Krämer zu den Hintergründen der Konferenz. Als Ansprechpartner des Bereichs Healthcare im Fachkreis Dienstleistung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) konnte Krämer bei der Tagung Heiner Nordmann aus Essen als Leiter des DGQ-Fachkreises begrüßen. Der Soziologe und Betriebswirt Stefan Schad vom Rhön-Klinikum in Bad Hersfeld war als Referent zu dem Expertentreffen nach Moers gekommen.

    Qualitätsmanagement sei aus dem Gesundheitswesen heute nicht wegzudenken, betonte Schad. "Ein Qualitäts-Zertifikat in der Eingangshalle symbolisiert Patienten und Besuchern, dass in diesem Krankenhaus besonderer Wert auf die qualitativ hochwertigste Patientenversorgung gelegt wird und dies durch einen unabhängigen Begutachter bestätigt wurde", sagte Schad. "Qualitätsmanagement-Systeme tragen dazu dabei, dass Behandlungsgelder effizient eingesetzt werden, dass Patienten eine solche Einrichtung gesünder verlässt als anderswo und dass nicht zuletzt Qualität und Effizienz von jedem Mitarbeiter gelebt werden."

    Schad nutzte seinen Vortrag dazu, die Gesundheitsbranche und ihre Entwicklungen einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um Klarheit darüber zu erlangen, ob das eigene Qualitätsmanagement-System eines Krankenhauses "tatsächlich einen Nutzen bringt". Seine Thesen fasste er in provokanten Fragen zusammen: "Geht die Bereitschaft von Kliniken zu regelmäßigen Zertifizierung nicht vielmehr aus einem Druck von außen hervor? Dient das Zertifikat nur als Fassade, um der Umwelt gute Absichten in Sachen Qualitätsmanagement zu zeigen? Machen wir Qualitätsmanagement weil wir das so wollen, oder weil jemand anderes das will?" Angesichts dieser nicht nur für Qualitätsmanager in Krankenhäusern kontroversen Fragen war eine rege Diskussion der Teilnehmer vorprogrammiert. "In der Diskussion tauschten die Experten sich auch darüber aus, wie Kliniken die regelmäßigen und vom Gesetzgeber zum Teil vorgeschriebenen Zertifizierungen optimaler angehen können", berichtet Bethanien-Qualitätsmanager Krämer.

    Qualitätsexperten unter sich: Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) referierte der Soziologe und Betriebswirt Stefan Schad (li.) im Krankenhaus Bethanien, hier im Gespräch mit Bethaniens Qualitätsmanager Hubert Krämer (re.) (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Senioren besuchten Moerser Weihnachtsmarkt

    Altenkrankenheim Bethanien unternahm mehrere Fahrten

    Glühwein und andere süße Sachen auf dem Moerser Weihnachtsmarkt probierten dieser Tage (vorn v.l.n.r.) Elvira Anders, Elisabeth Wendt, Gerhard Walter und Antonie Dumitru, die im Altenkrankenheim Bethanien leben. Als Betreuer des Seniorenheims waren (hinten v.l.n.r.) die ehrenamtliche Mitarbeiterin Renate Konze, Bianca Münster, Margot Kläckes und Dimitri Neufeld vom Sozialen Dienst des Heims sowie Ingrid Pichler als Tochter von Frau Dunitru mit von der Partie. (Foto: KBM/Angel-Albustin)

    Heißen Glühwein trinken, den süßen Duft von gebrannten Mandeln erschnuppern und frische Reibekuchen probieren - das ist dieser Tage festes Tagesprogramm vieler Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheim Bethanien. Seit Beginn des Moerser Weihnachtsmarkts unternimmt das Altenkrankenheim dorthin pro Woche mehrere Fahrten. "Wir wollen möglichst vielen unserer mehr als zweihundert Bewohnerinnen und Bewohnern den Besuch des Weihnachtsmarkts ermöglichen. Das ist mit einer Tour natürlich nicht zu schaffen, deswegen fahren wir so oft wie möglich", so Oliver Hering, der den Sozialen Dienst im Altenkrankenheim leitet. Jeweils von 14 Uhr nachmittags bis in die Abendstunden dauern die Besuche. Damit bleibt genug Zeit für ausgiebiges Bummeln.

    "Die Besorgung kleiner Weihnachtsgeschenke steht bei den Besuchern aus dem Altenkrankenheims natürlich ganz hoch im Kurs", berichtet Hering. Eine so genannte "Eins zu eins"-Betreuung, stellt sicher, dass auch körperlich oder geistig eingeschränkte Besucher aus der Senioreneinrichtung den Besuch genießen können. "Eins zu eins bedeutet, dass jede Seniorin und jeder Senior auf dem Weihnachtsmarkt von einer Person betreut wird, sei es von Angehörigen, hauptamtlichen Pflegekräften oder von ehrenamtliche Mitarbeitern des Altenkrankenheims." Viele Bewohner sind auf den Rollstuhl angewiesen, andere sind dement. "Ihnen allen wollen wir trotz Handicap den Ausflug zum Weihnachtsmarkt ermöglichen." Die persönliche Betreuung mache das möglich. "Die Seniorinnen und Senioren genießen es sehr, so wie früher die festliche Atmosphäre auf dem Markt zu erleben", sagt Hering.


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  • Ruheständlerinnen verabschiedet

    Bethanien dankte langjährigen Mitarbeiterinnen für treue Dienste

    Goodbye in gemütlicher Runde: Für die Stiftung Bethanien verabschiedeten (hintere Reihe, v.r.n.l.) Pflegedienstleiter Volker Erdmann von Altenkrankenheim, Personalchef Rupert Feiten, Seelsorgerin Anke Prumbaum, Pflegedirektorin Luise Werner und Stefan Spiekermann von der Mitarbeitervertretung die Pensionärinnen Ruth Theuwsen, Margitta Steinmetzer sowie (vorn sitzend, v.l.n.r.) Theodora Lieven, Helga Köstermann, Hannelore Sebastian und Gisela Roettges. Nicht auf dem Bild sind Waltraud Nitsch, Ursula Janisch, Ingeborg Heimberg, Luisa Busch, Martina Boch, Marlies Thomas, Emmy Brugmann, Sonja Kiehl und Leane Rupek. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Für fünfzehn ehemalige Mitarbeiterinnen des Krankenhauses und des Altenkrankenheims Bethanien begann in diesem Jahr der Ruhestand. Dieser Tage wurden die Pensionärinnen aus Duisburg, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort, Goch, Rheinberg und Moers bei einer gemeinsamen Feierstunde offiziell aus Bethanien verabschiedet. Bei der Zusammenkunft im Sitzungssaal des Krankenhauses dankten das Direktorium und die Mitarbeitervertretung den Kolleginnen für langjährige treue Dienste. „Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute für die nun anbrechende Zeit des Ruhestands", sagte Pflegedirektorin Luise Werner bei der offiziellen Verabschiedung.

    Als examinierte Krankenpflegerinnen gehen Waltraud Nitsch, Ursula Janisch, Luisa Busch, Ingeborg Heimberg, Hannelore Sebastian und Margitta Steinmetzer in Pension. Aus dem Altenkrankenheim wurden die examinierten Altenpflegerinnen Martina Boch, Sonja Kiehl, Gisela Roettges, Leane Rupek und Pflegehelferin Theodora Lieven verabschiedet. Ebenfalls im Seniorenheim tätig war Emmy Brugmann, die dort lange Jahre die Hauswirtschaft leitete. Aus der Verwaltung des Krankenhauses wurden Ruth Teuwsen, Marlies Thomas und Helga Köstermann in den Ruhestand entlassen.


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  • Nikolaus kam in die Kinderklinik

    Kranke Kinder in Bethanien mit Leckereien beschenkt


    Pünktlich zum 6. Dezember besuchte der Nikolaus die Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Als der Mann mit dem roten Mantel, dem weißen Bart und dem Sack voller Geschenke durch die Türe trat, wurde es für einen Moment ganz still auf der Station G0 in Bethanien. Pünktlich zum 6. Dezember hatte das Schwesternund Ärzteteam der Kinderklinik eine Nikolausfeier organisiert, bei der natürlich die wichtigste Mann nicht fehlen durfte. "Wir hatten dem Nikolaus extra einen Brief geschrieben, damit er die kranken Kinder in der Kinderklinik nicht vergisst", berichtet Kinderkrankenschwester Carmen Beck, die die Kinderstation leitet. Und tatsächlich kam der Nikolaus mit seinem großen goldenen Buch, in dem genau geschrieben steht, welche Kinder in diesem Jahr artig waren und welche nicht. Denn bekanntlich bekommen nur die braven Kinder vom Nikolaus ein Geschenk.

    Pünktlich zum 6. Dezember besuchte der Nikolaus die Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    "Der Nikolaus hatte wirklich für jedes Kind etwas dabei. Die Rute musste er nicht hervorholen", so Carmen Beck. An einer langen Tafel im Flur der Station hatten die gut zwanzig kranken Kinder mit ihren Eltern, den Kinderärzten und Schwestern den Besuch des Nikolauses bei heißem Kakao und Kinderpunsch erwartet. Für die musikalische Unterhaltung an Block- und Querflöte sorgte Kinderkrankenschwester Ilka Prangen gemeinsam mit einer Freundin. Außerdem gab Kevins Duisburger Marionettentheater im Spielzimmer der Station eine Vorstellung. Zum Abschied versprach der Nikolaus, auch im nächsten Jahr wieder die kranken Kinder zu besuchen. Dass der Nikolaus bei näherem Hinsehen eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kinderkrankenpflegeschüler Oliver Potempa hatte, fiel dabei übrigens nur den Schwestern und Ärzten auf.

    Das große goldene Buch durfte natürlich nicht fehlen, als der Nikolaus die Kinderklinik Bethanien besuchte. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Kartengruß aus Bethanien

    Zum internationalen Tag des Frühgeborenen ließen ehemalige Frühchen Luftballons fliegen

    Und loslassen: Gemeinsam mit Ärzten und Kinderkrankenschwestern ließen ehemalige Frühchen aus Bethanien zum internationalen Tag des Frühgeborenen Luftballons mit Postkartengrüßen aus der Kinderklinik steigen. Chefarzt Dr. Michael Wallot (ganz rechts stehend) hatte zum Ballonwettbewerb eingeladen. (Foto: KBM/Engel- Albustin)

    Drei, zwei, eins - loslassen! Auf Kommando starteten dieser Tage in Bethanien bunte Luftballons mit Postkarten in den Himmel. "Herzliche Grüße aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin" ist darauf zu lesen. Die Vorderseite der Postkarte zeigt ein friedlich schlummerndes Neugeborenes aus Bethanien mit einer riesigen Schleife um den
    Bauch. Um die Ballons fliegen zu lassen, hatte die Kinderklinik viele Ehemalige Frühchen zu einem Ballonwettbewerb in den Park hinter der Klinik eingeladen. "Mit dem Wettbewerb wollen wir auf die Belange von Frühgeborenen aufmerksam machen", so Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. "Eine gute medizinische Versorgung von Frühgeborenen ist wichtig, aber sie ist nicht durchweg eine Selbstverständlichkeit. Die personalintensive Kinder- und Jugendmedizin steht ständig auf dem Kosten-Prüfstand. Wir meinen, das ist nicht der
    richtige Weg. Etablierte und erfolgreiche Strukturen mit überprüfter Qualität wie in unserer Klinik dürfen nicht unter Rechtfertigungszwang geraten", sagt der Mediziner.

    Für den Luftballonwettbewerb anlässlich des Welt-Frühgeborenentags des Frühgeborenen waren viele ehemalige Frühchen mit Ihren Eltern. (Foto: KBM/Engel- Albustin)

    Anlass für den Ballonwettbewerb war der von der europäischen Frühgeborenenstiftung (EFCNI) initiierte Internationale Tag des Frühgeborenen, der am 17. November bereits zum dritten Mal weltweit von Eltern-Initiativen und Kinderkrankenhäusern gemeinsam begangen wurde. Der Tag soll über die Frühgeburt und deren Folgeninformieren, denn die daraus unter Umständen resultierenden Probleme und Risiken werden oft noch unterschätzt. "Deswegen ist eine flächendeckende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung von Frühgeborenen so wichtig - und dafür setzen wir uns ein", erläutert Dr. Wallot. Bereits im vergangenen Jahr hatten ehemalige Frühchen aus Bethanien gemeinsam mit Ihren Eltern sowie den Ärzten und Kinderkrankenschwestern Ballons fliegen lassen. Bis in die Eifel, nach Belgien und Luxemburg waren die Ballons mit den Karten geflogen. "Sieger beim Ballonwettbewerb war eine Karte, die es bis nach Frankreich, in die Nähe von Metz, geschafft hatte", erzählt der Chefarzt.


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  • Russischer Lungenexperte zu Gast in Bethanien

    Prof. Wladimir Mezhebovskyi brachte schwerkranken Patienten zur Behandlung mit


    Keine Verständigungsschwierigkeiten unter Lungenexperten: Mit einem schwer kranken Patienten kam Prof. Wladimir Mezhebovskyi (re.) aus dem russischen Orenburg zu Chefarzt Dr. Thomas Voshaar in die Lungenklinik Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Diese Reise vom Ural nach Moers war sehr weit: Aus dem 4.000 Kilometer entfernten russischen Orenburg ist Prof. Wladimir Mezhebovskyi zur Zeit mit einem Patienten zu Gast in der Lungenklinik Bethanien. "Der etwa 30-jährige Patient leidet an einer besonders seltenen Kombination von zwei sehr schwierigen Erkrankungen. Da wollten wir mit unseren Möglichkeiten gern helfen", so Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Der Zustand des Patienten sei zwar nicht lebensbedrohlich, doch das komplexe Krankheitsbild stelle selbst für die besten Fachleute eine Herausforderung dar, erläutert der Chefarzt. "Russische Lungenärzte genießen international einen hervorragenden Ruf. Schon deswegen fühlen wir uns geehrt, dass der Kollege aus Orenburg uns einen seiner Patienten anvertraut." Mit knapp einer halben Million Einwohnern verfügt die Stadt an der geographischen Grenze von Europa und Asien über eine eigene Medizinische Akademie, an der Prof. Mezhebovskyi tätig ist. Dieser Tage hat der russische Mediziner gemeinsam mit Dr. Voshaar und dem Team der Lungenklinik den Patienten gründlich untersucht. "Wir konnten dadurch die Diagnose präzisieren und eine konkrete Therapie festlegen, die die Ärzte in Russland nun durchführen können. Die Reise nach Deutschland hat sich für den Patienten auf jeden Fall gelohnt", sagt Dr. Voshaar. Schon in den nächsten Tagen können Prof. Mezhebovskyi und der Patient die Rückfahrt nach Orenburg antreten. In etwa einem halben Jahr werden beide dann noch einmal für eine medizinische Nachkontrolle nach Moers kommen. Prof. Mezhebovskyi weilt derzeit übrigens bereits zum zweiten Mal am Niederrhein. In der Lungenklinik hatte er schon vor zwei Jahren bei den Moerser Kollegen hospitiert. Auf einem internationalen Fachkongress von Lungenfachärzten in Moskau gab es dann unlängst ein Wiedersehen mit Dr. Voshaar. Verständigungsschwierigkeiten unter den Medizinern bestehen nicht, denn Prof. Mezhebovskyi spricht fließend deutsch. "Ich freue mich sehr, hier bei den Kollegen zu sein", sagt er mit freundlichem Lächeln und einem charmanten Akzent.


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  • Advent im Krankenhaus

    Und außer dem Nikolaus kommen manchmal auch ganz andere seltsame Gestalten ins Zimmer…

    Glückwunsch erstmal: Heute steht Andreas auf dem Namenstagskalender. Zwar hat´s der Name nie auf Platz eins der Häufigkeitsstatistik geschafft, doch ist er einer der vier insgesamt häufigsten Vornamen seit 1890 - nach Peter, Michael und Thomas. Der Gedenktag des zweiten Apostels nach Petrus war immer ein wichtiger Wettertermin: „Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr“ heißt es z.B. - und als Schutzpatron half er etwa gegen Gicht und Halsschmerzen. Wer krank ist, hat es nicht ganz leicht in diesen Tagen, doch Kinder, die zu dieser Zeit in der Kinderklinik Bethanien in Moers sind, sollen auf den Advent nicht verzichten. Und außer dem Nikolaus kommen manchmal auch ganz andere seltsame Gestalten ins Zimmer….

    Info: Der 2002 gegründete Verein Clownsvisite e.V., seit 2004 Mitglied im Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus Deutschland e.V., besucht mit speziell geschulten Clowns wöchentlich junge und alte Patienten in Kinderkliniken und Einrichtungen für Gerontologie und Demenzerkrankungen. Sie eröffnen Kindern „durch die Kraft des Humors für eine kleine Zeit … eine Welt des Lachens, Staunens, der Farben, Musik und des Zaubers“, sagen die Aktiven, dringen aber auch in Einrichtungen der Gerontologie „durch den Nebel der Abgeschiedenheit oder Depression“. Zweck des Vereins ist die Förderung kranker und pflegebedürftiger Personen in Krankenhäusern, Hospizen und ähnlichen Einrichtungen, die pflegebedürftige Personen betreuen.
    Hier der ganze Beitrag zum Hören:

    Unsere Gesprächspartner: Silke Eumann und Holger Voss vom Verein 'Clownsvisite', Internet: www.clownsvisite.de. Oberarzt Gündüz Selcan von der Kinderklinik Bethanien.
    Ein Beitrag von: CHRISTOF BECKMANN / HOLGER THISSEN VON KIP-NRW (Katholische Kirche im Privatfunk von Nordrhein-Westfalen)


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  • Ferdi hat (vielleicht) das "Karnevals-Gen"

    Der kleine Kamp-Lintforter wurde am 11.11. um 11.11 Uhr in Bethanien geboren und - nun kam er gesund nach Hause

    Der kleine Ferdi weiß noch nichts von rheinischen Karneval: Mutter Hülya Ayasli mit ihrem Baby, Schwesterchen Pelin sowie Tante Necla, die Schwester der Kindsmutter, und Onkel Muhammed freuen sich über den rundrum gesunden Nachwuchs in der Familie. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Es könnte sein, dass dieser Neubürger Kamp-Lintforts mal ein echter Prinz wird - zumindest in der sogenannten "fünften Jahreszeit" des Karnevals im Rheinland. Denn der kleine Ferdi Ayasli hat gleich bei der Geburt klargestellt, dass er schon die diesjährige Session auf gar keinen Fall verpassen möchte: Am 11.11 um Punkt 11.11 Uhr kam er in der Frauenklinik Bethanien auf die Welt. "Das war ein schöner Zufall", so die Hebammen des geburtshilflichen Teams. "Vielleicht hat Ferdi ja das Karnevals-Gen", hieß es scherzhaft aus dem Kreißsaal.

    Bei der Geburt habe es keinerlei Komplikationen gegeben, teilte das Krankenhaus mit. Mutter und Kind seien wohlauf, waren aber zur Sicherheit noch ein paar Tage im Krankenhaus geblieben, aus dem sie jetzt entlassen wurden. Mit 3.190 Gramm Gewicht und 47 Zentimetern Größe ist Ferdi nun der ganze Stolz von Mutter Hülya, Vater Gökhan und dem zweijährigen Schwesterchen Pelin. Zum kurzfristig anberaumten Fototermin auf die Wochenstation kamen Tante Necla, die Schwester der Kindsmutter, und Onkel Muhammed gern hinzu - auch um Papa Gökhan zu vertreten, der auf der Arbeit war.


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  • Verdiente Hebammen verabschiedet

    Hebammenverband Niederrhein-Moers tagte im Krankenhaus Bethanien

    Der Kreisverband des Deutschen Hebammenverbands am Niederrhein verabschiedete Angelika Josten (2.v.l.) als langjährige Bundes- und Landesverbandsvorsitzende und Cilly Fleuren (2.v.r.) als Geschäftsführerin der Hebammenzentrale Niederrhein. Dankesworte sprachen die Kreisvorsitzende Petra-Onasch-Szerman (li.) und Stellvertreterin Kathrin Quinders (re.), die beide als Hebammen im Krankenhaus Bethanien tätig sind. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zwei verdiente Hebammen verabschiedete der Kreisverband des Hebammenverbands Moers-Niederrhein dieser Tage aus ihrer Funktion. Für insgesamt dreißig Jahre engagierter berufspolitischer Tätigkeit dankten die Hebammen von Niederrhein Angelika Josten als langjähriger Bundes- und Landesvorsitzenden des Deutschen Hebammenverbands. Die 64-jährige Josten war zwischen 1989 und 1993 Präsidentin des Bundesverbands der Hebammen und leitete mehrere Jahre auch den Landesverband, in dem rund 3.500 Hebammen organisiert sind.

    Zur ihrer Verabschiedung hatte die oberste Hebamme des Rheinlands eigens den mit 150 Hebammen größten Kreisverband in Nordrhein-Westfalen besucht. In einer Dankesrede

    erinnerte Petra Onasch-Szerman als Kreisvorsitzende des Hebammenverbands am Niederrhein daran, dass Josten seit den achtziger Jahren Vieles durchgesetzt oder

    wiederbelebt habe, was heute für Schwangere und Hebammen selbstverständlich und kaum wegzudenken sei: Vorsorge durch Hebammen, Geburtsvorbereitung und nicht zuletzt die Wochenbettbetreuung. "All das gab es in den 80er Jahren noch nicht oder nicht mehr. Und deswegen folgten wir Hebammen gerne Angelika Jostens Ruf", so die Kreisvorsitzende Onasch-Szerman, die die zugleich Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien ist.

    Über die Verbandstätigkeit hinaus verbindet die beiden Frauen ein ganz besonderes Ereignis: Onasch-Szerman hatte als junge Hebamme an der Uni-Frauenklinik in Bonn die Geburt ihrer späteren Verbandspräsidentin Josten betreut. "So haben wir uns tatsächlich im Kreißsaal kennen gelernt", verriet Onasch-Szerman. Josten war später Lehrerin für Hebammenwesen an der Uni-Frauenklinik in Bonn. Für ihre Verdienste um die Belange der Hebammen ist die in Meckenheim lebende Josten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. "Weiterhin Festigung des Berufsstandes Hebamme durch leistungsgerechte Bezahlung in Kliniken und bei freier Tätigkeit", wünscht sich Josten für ihre Kolleginnen. Dies sei nur möglich "mit Unterstützung der Gesundheitspolitiker und der Krankenkassen“, so Josten.

    Zugleich dankten die Geburtshelferinnen bei ihrer Kreisversammlung im Krankenhaus Bethanien Cilly Fleuren aus Geldern-Walbeck. Fleuren war mehr als 15 Jahre

    Geschäftsführerin der Hebammenzentrale Niederrhein e.V. und werde allen Hebammen vor Ort wegen ihrer „sehr akkuraten und sehr verlässlichen Arbeitsweise“ in guter

    Erinnerung bleiben, wie Onasch-Szerman unter Beifall betonte. "Eine Bessere als diese hervorragende Kollegin hätten wir kaum bekommen können", so Kreisverbandschefin. Fleuren tritt nach insgesamt 40 Dienstjahren den Ruhestand an. Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung brachte das Frauenquartett von Barbershop Blend den beiden geehrten Hebammen ein Ständchen in dem es ironisch vor allem um die Herren der Schöpfung ging.

    Die Kreisversammlung des Hebammenverbands in Bethanien hatte sich einen Tag lang dem Thema "HIV in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett" gewidmet.


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  • Pflegekräfte bestanden "Praxisanleiter"-Prüfung

    Weiterbildung in Bethanien dauerte anderthalb Jahre

    Pflegedirektorin Luise Werner (li.) und Kursleiter Volker Thierfeld (2.v.l.) überreichen nach anderthalbjähriger Weiterbildung und bestandener Prüfung Zertifikate an die neuen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in Bethanien (v.l.n.r.): Sabine Neikes, Bircan Demirci-Narci, Sabine Grossmann, Melissa Heye, Thomas Schlienz, Petra Giebel, Victoria Jäschke, Gaby Kroker-Schulz, Lukas Szcepanski, Tillmann Spolders, Petra Wiedig und David Schlüter.
    Zwölf neue Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter gibt es jetzt im Pflegedienst des Krankenhauses Bethanien. Nach anderthalb Jahren Weiterbildung erhielten die Pflegekräfte von Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner und Volker Thierfeld von der innerbetrieblichen Fortbildung des Krankenhauses jetzt entsprechende Zertifikate. Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind auf den Stationen als examinierte Pflegekräfte die ersten Ansprechpartner für neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen sowie für die Auszubildenden aus der hauseigenen Krankenpflegeschule. „Während das Lehrerteam der Krankenpflegeschule die Auszubildenden im Unterricht mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug versieht, sind die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für die Umsetzung und Vertiefung dieses Wissens beim Einsatz der Auszubildenden auf den Stationen zuständig“, erläutert Volker Thierfeld, der den Weiterbildungskurs leitete.

    Die Praxisanleiter begleiten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Auszubildenden während des Dienstes im Krankenhaus und stehen ihnen bei der Arbeit als feste Ansprechpartner für Fragen oder bei Problemen zur Verfügung. Außerdem benoten die Praxisanleiter die Arbeit der Auszubildenden und bereiten sie auf das praktische Examen vor. „Die Weiterbildung zu Praxisanleitern ermöglicht den examinierten Pflegekräften, ihr Wissen gut und umfassend an die Auszubildenden und an neue Beschäftigte weiterzugeben. Sie haben somit eine wichtige Funktion im Sinne einer guten Ausbildung und einer guten Einarbeitung“, so Thierfeld. In der insgesamt 317 Stunden umfassenden Weiterbildung der Praxisanleiter ging es beispielsweise um rechtliche Grundlagen der Pflege, um Lernpsychologie, aber auch um Burnout und Mobbing. „Bei all diesen Themen, müssen Praxisanleiter in der Lage sein, neuen Beschäftigten und Auszubildenden im Pflegealltag unter die Arme zu greifen.“ Auch Kommunikationstraining stand auf dem Programm. Die Praxisanleiter lernten etwa in gestellten Gesprächssituationen, wie sie Auszubildenden verbindlich vorgeschriebene Pflegeanweisungen am besten vermitteln können. Am Ende der Praxisanleiter-Weiterbildung stand eine mündliche und schriftliche Prüfung, die der komplette Kurs mit Bravour bestand.


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  • Mini-Korsett für die Hauptschlagader

    Bethanien-Ärzte setzen Moerser Patienten erstmals minimal-invasiv eine Gefäßstütze ein /
    Beim Herztag am 16.11. informieren die Kardiologen über Risikofaktoren

    Der Moerser Patient Nunzio Arrangio (ganz links) am zweiten Tag nach dem Eingriff im Kreis der behandelnden Chefärzte (v.l.n.r.): Prof. Dr. Geier von der Gefäßchirurgie, Dr. Hans Bender von der Radiologie sowie Privatdozent Dr. Möhlenkamp als Kardiologe. Nicht auf dem Bild ist Chefarzt Dr. Burkhard Steege von der Anästhesie. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Nunzio Arrangio ist wieder auf den Beinen. Von seinem gesundheitlichen Problem hatte der Patient vorher eigentlich nicht viel gemerkt, bis die Ärzte auf den Bildern aus der Radiologie "Beulen" in der Hauptschlagader entdeckten, die dort nicht hingehörten. Angesichts dieser Aneurysmata war schnell klar: es muss operiert werden. Der Moerser ist der erste Patient, dem im Bethanien-Krankenhaus jetzt bei einem minimal-invasiven Eingriff Gefäßstützen in die Hauptschlagader in Herznähe eingesetzt wurden. "Die Operation oberhalb des Zwerchfells war notwendig, weil der Patient mehrere Aneurysmata an der Aorta hatte", so Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp, der die Kardiologie in Bethanien seit Juli als Chefarzt leitet. Dem für den Eingriff verantwortlichen Ärzteteam hatten neben Dr. Möhlenkamp auch die Chefärzte Prof. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie, Dr. Hans Bender von der Radiologie und Dr. Steege von der Anästhesie angehört.

    "Die Hauptschlagader ist das größte Blutgefäß im Körper", erläutert Dr. Möhlenkamp die Hintergründe für den Eingriff. Sie beginnt oberhalb der Herzklappe der linken Herzkammer und biegt dann wie der gebogene Griff eines Regenschirms zunächst Richtung Wirbelsäule und nach unten ab. Im weiteren Verlauf der Aorta in Richtung der Beine zweigen verschiedene Blutgefäße ab, die alle Organe im Bauchraum mit Blut und Sauerstoff versorgen. "Aneurysmata an der Hauptschlagader können durch Bluthochdruck entstehen, oft in Verbindung mit anderen Risikofaktoren, oder durch eine angeborene Bindegewebsschwäche", erklärt der Chefarzt. Bei einem Aneurysma "beult" das Gefäß mit der Zeit immer mehr nach außen aus. Das kann gefährlich werden. "Es drohen Einrisse der Gefäßinnenwand oder der gesamten Wand."

    Vor dieser Gefahr sollte Nunzio Arrangio als "Patient Nummer eins" frühzeitig geschützt werden. Denn wenn die Hauptschlagader einreißt, geht es schnell um Leben und Tod. "Solche Komplikationen sind leider mit einer hohen Sterblichkeit verbunden. Deswegen müssen Aneurysmata rechtzeitig operiert werden", sagt der Doktor. Die rechtzeitige Operation gelang dem Ärzteteam nun durch Einsatz einer Gefäßstütze aus Draht. Wie ein Korsett hält dieser "Stent" die Hauptschlagader des Patienten nun von innen in Form. Große Operationen wie diese machen heute nur noch einen kleinen Schnitt für den Chirurgen notwendig. Die Gefäßstütze wird durch einen wenige Zentimeter langen Schnitt in der Leistengegend in die Aorta vorgeschoben und schließlich am Bestimmungsort implantiert.

    Computerbild mit der beim Patienten in die Hauptschlagader eingesetzten, gezackten Gefäßstütze aus Draht (rote Pfleile). Die Hauptschlagader zweigt oben vom Herzen (Bildmitte) Richtung Wirbelsäule (im Bild nach rechts) ab und verläuft dann nach unten in den Bauchraum . (Foto: KBM/Radiologie)

    "Ich hatte nach der Operation keine Schmerzen, bis auf den kleinen Schnitt in der Leiste", berichtet Nunzio Arrangio. Er ist inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und wird - abgesehen von regelmäßigen Kontrollen beim Arzt - ein Leben ohne irgendwelche Einschränkungen führen können. Alles gut gegangen also. "Gerade weil Aneurysmata in der ersten Zeit oft keinerlei Beschwerden verursachen, ist es wichtig, dass Patienten über solche Krankheitsbilder informiert sind. Nur so können wir Ärzte rechtzeitig handeln", betont Dr. Möhlenkamp. Eine Gelegenheit dazu bietet der 12. Herztag im Krankenhaus Bethanien am Mittwoch, 16. November 2011 von 15 bis 19 Uhr, bei dem das Team der Kardiologie über solche und andere Erkrankungen referieren wird.


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  • Neue Gymnastikkurse starten

    Beckenboden-Intensivtraining und Osteoporose-Prävention in der Frauenklinik Bethanien ab 28.11.2011

    Die staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet die beiden Kurse der Frauenklinik Bethanien (Foto. KBM)
    Am Mo, 28.11.2011 starten in der Frauenklinik Bethanien neue Kurse für Frauen mit Blasenschwäche und zur Osteoporose-Prävention. Der Osteoporose-Kurs beginnt um 10.15 Uhr, dauert jeweils 60 Minuten und läuft insgesamt über zehn Wochen. Der ebenfalls zehnwöchige Beckenboden-Intensivkurs für Frauen mit Blasenschwäche und Harninkontinenz beginnt am gleichen Tag um 19.45 Uhr und dauert jeweils 90 Minuten.

    Die Kurse werden von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Doris Abels geleitet. Der Osteoporose-Kurs findet im Gymnastikraum des Bethanien-Altenkrankenheims auf dem Krankenhausgelände statt, der Beckenboden-Intensivkurs im Turnsaal im Keller Krankenhauses. Die Kosten beide Kurse werden von den Krankenkassen auf vorherigen Antrag zurückerstattet.


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  • Spende für die Klinikclowns in Bethanien

    Moerser Ehepaar übergab nach Diamant-Hochzeit Betrag an die Kinderklinik


    Sophie von Zabiensky (vorn Mitte) übergab mit den beiden Töchtern Kornelia Eloo (1.v.l.) und Monika Terschüren (2.v.l.) eine Spende an die beiden Klinik-Clowns Flocke alias Silke Eumann (re.) und Schlatke alias Holger Voss (2.v.r.). Mit ihnen freute sich Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Eine stattliche Spende von genau 760 Euro übergaben Helmut und Sophie von Zabiensky an die Kinderklinik Bethanien. Der Betrag war im Sommer bei der Feier zur Diamantenen Hochzeit des Moerser Ehepaars zusammengekommen und soll nun die Arbeit der Klinikclowns vom Verein Clownsvisite unterstützen, die wöchentlich die Kinderklinik Bethanien besuchen. Zur Spendenübergabe an die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss kam Sophie von Zabiensky eigens zu einem Besuch ins Krankenhaus, wo Chefarzt Dr. Michael Wallot sie persönlich auf der Kinderstation empfing. Sophie von Zabiensky wurde von ihren beiden Töchtern Monika Terschüren und Kornelia Eloo begleitet, die bei der Spendenübergabe für den erkrankten Vater einsprangen.

    "Die Feier zu unserem 60-jährigen Ehejubiläum wollten wir zum Anlass nehmen, die Clowns der Kinderklinik unterstützen. So hatten wir es uns bei der Diamantenen Hochzeit gewünscht und alle Gäste haben sich gern daran beteiligt", sagte Sophie von Zabienski als sie den Betrag in einem liebevoll gestalteten Kästlein an die Clowns übergab. "Wir möchten, dass alle kranken Kinder der Kinderklinik die Clowns erleben können. Das Projekt ist ja ausschließlich durch Spenden möglich, deswegen war es für uns selbstverständlich, zu helfen." Zudem wollten die von Zabienskys für ein Projekt spenden, "bei dem man weiß, dass das Geld auch sicher ankommt. Und das wissen wir hier."

    Bei einer Tasse Kaffee nahmen sich die Clowns viel Zeit, um Familie von Zabiensky von Ihrer Arbeit in den Kinderkliniken im Rheinland und besonders in Moers zu berichten. "Die Kinder freuen sich, wenn wir kommen. Diejenigen, die längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen, warten meistens schon ganz sehnsüchtig auf uns", berichtete Clownin Silke Eumann. Mit Ukulele, Gesang und Clownerien muntern die beiden eigens für den Einsatz in Kliniken ausgebildeten Schauspieler die Kinder auf der Bethanien-Kinderstation jeden Montag ein wenig auf. "Die Spende der Familie von Zabiensky hilft, die Clownsbesuche weiter finanziell abzusichern. Darüber freuen wir uns sehr", dankte Chefarzt Dr. Wallot für das Engagement.

    Rote Nasen sieht man besser: Nach der Spendenübergabe in der Kinderklinik Bethanien ernannten die beiden Klinikclowns Schlatke alias Holger Voss (li.) und Flocke alias Silke Eumann (m.) die Spenderin Sophie von Zabiensky (re.) ehrenhalber zur Clownin. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


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  • Sechs Stunden "Funkstille" in Bethanien

    Bagger hatte Telefonkabel gekappt

    Die vom Bagger bei Straßenbauarbeiten gekappte Telefonleitung zum Krankenhaus Bethanien war am Mittwoch Abend nach sechs Stunden wieder repariert. (Foto: KBM)

    Für gut sechs Stunden herrschte am gestrigen Mittwoch (2.11.) auf den Telefonen im Krankenhaus Bethanien weitgehend Funkstille. Bei Straßenbauarbeiten direkt vor der neuen Eingangshalle des Krankenhauses hatte ein Bagger versehentlich die zentrale Telefonleitung zur Klinik gekappt. "Von etwa 16.00 Uhr an war das Krankenhaus über Telefon nicht mehr erreichbar. Vom Krankenhaus aus konnten zudem keine externen Rufnummern erreicht werden. Betroffen von dem Vorfall waren auch alle angemeldeten Patiententelefone auf den Krankenzimmern", so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. "Das war leider ein echter Volltreffer." Das Krankenhaus bedauere die Störung, durch die Patienten und Notfallpatienten jedoch zu keiner Zeit in irgendeiner Gefahr gewesen seien.

    Ein Spezialteam der Telekom machte sich sofort an die Reparatur, die allerdings einige Zeit dauerte. Gegen 22 Uhr war der Schaden schließlich repariert. Bethanien-Beschäftigte hatten die Kommunikation zu externen Stellen bis dahin über private Handys und über E-Mails aufrecht erhalten. "Das war zwar etwas umständlich, aber es funktionierte", so der Pressesprecher. Hausinterne Telefonate waren von dem Ausfall nicht betroffen, sodass die Behandlung und Betreuung von Patienten und Notfallpatienten ohne Probleme funktioniert hatte.


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  • Blumen für 345 Jahre Dienst in Bethanien

    Krankenhausleitung gratulierte Mitarbeiterinnen zu Dienstjubiläen

    Für insgesamt 345 Jahre Tätigkeit in Bethanien dankte Pflegedirektorin Luise Werner (4.v.r.) zum Dienstjubiläum den Krankenpflegerinnen (v.l.n.r.) Angelika Klein, Heike Szymnau, Gabriele Kroker-Schulz, Dagmar Hackstein, Michaela Grögor, Sabine Kühnel, Eveline Gayk sowie Marlies Maschke Sigrid Schulz-Rohrbach und Melitta Haus.

    Bunte Blumensträuße überreichte Pflegedirektorin Luise Werner dieser Tage im Krankenhaus Bethanien bei einer kleinen Feierstunde. Anlass waren die Dienstjubiläen von insgesamt zehn Krankenschwestern aus verschiedenen Abteilungen der Klinik. So sind die Kinderkrankenschwestern Gabriele Kroker-Schulz, Michaela Grögor und Sabine Kühnel sowie die Krankenschwestern Dagmar Hackstein und Sigrid Schulz-Rohrbach dreißig Jahre in Bethanien tätig. Bereits seit fünfunddreißig Jahren im Dienst ist Pflege-Ausbilderin Heike Szymnau von der Krankenpflegeschule des Hauses.

    Auf je vierzig Jahre Tätigkeit können inzwischen die Krankenschwestern Eveline Gayk und Angelika Klein sowie die Krankenschwesternhelferinnen Marlies Maschke und Melitta Haus zurückblicken. „Das macht insgesamt 345 Jahre Berufserfahrung, die wir keinesfalls missen möchten“, dankte Pflegedirektorin Werner während der Feierstunde im sogenannten Rittersaal des Krankenhauses den Kolleginnen für deren langjährigen engagierten Einsatz bei der Pflege von kranken Menschen.


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  • Bethanien-Chefarzt Dr. Bruno Geier ist jetzt Professor

    Moerser Gefäßchirurg erhält Lehrauftrag an der Ruhruniversität Bochum

    Ab jetzt Professor: Bethanien-Chefarzt Dr. Bruno Geier demonstriert mit einem künstlichen Gefäßimplantat in den Händen eine seiner Operationsmethoden. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Vor etwas mehr als einem Jahr wurde Privatdozent Dr. Bruno Geier Chefarzt der Gefäßchirurgie des Bethanien-Krankenhauses. Die damals gedruckten Visitenkarten sind jetzt allerdings schon wieder inaktuell, denn ab sofort darf sich der Chirurg offiziell Professor nennen. In Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie verlieh ihm die Medizinische Fakultät der Ruhruniversität Bochum nun eine außerplanmäßige Professur. Mit dem Titel verbunden ist ein Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät in Bochum.

    An der Bochumer Fakultät hatte Dr. Geier im Jahr 2005 zum Thema Diagnostik und Therapie der tiefen Bein- und Beckenvenenthrombose habilitiert und war seither als Privatdozent auch wissenschaftlich tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften zu gefäßchirurgischen Themen. Schwerpunkte der Publikationen waren rekonstruktive und minimalinvasive Eingriffe am sogenannten tiefen Venensystem.

    "Die Verleihung der Professur an Chefarzt Bruno Geier ist das Resultat herausragender medizinischer Verdienste", freute sich das Krankenhaus über die Nachricht. Neben Prof. Dr. Rüdiger Osmers, der die Frauenklinik des Krankenhauses leitet, sind damit nun insgesamt zwei Professoren in Bethanien tätig. Prof. Dr. Bruno Geier hatte die Leitung der Gefäßchirurgie im Juni 2010 von seinem Vorgänger Prof. Dr. Samuel Manouguian übernommen.


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  • "O'zapft is" hieß es in Bethanien

    Altenkrankenheim feierte zünftiges Oktoberfest

    Blau-weiße Stimmung beim Oktoberfest im Altenkrankenheim Bethanien: Die 99jährige Wilhelmine Schleicher (li.) und die 84jährige Auguste Baumers (re.) schunkelten bei den Akkordeon-Melodien des Duos Müller & Müller (im Hintergrund) kräftig mit. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    „Des is a Gaudi“, hätte wohl der Bayer gesagt, als dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien das traditionelle Oktoberfest stattfand. Dekoriert mit den für ein solches Fest unverzichtbaren blau-weißen Fahnen lautete das Motto in der großen Cafeteria in diesem Jahr: „O'zapft is!“ Während die fleißigen Servicekräfte des Teams um Hauswirtschafts-Chefin Marlies Schürmann alle Bewohnerinnen und Bewohner mit frisch gezapften Bier vom Fass versorgte und es auch an typischen Brezeln nicht fehlte, spielte das Akkordeon-Duo Müller & Müller zünftige Volksmusik. Mit kräftigen Jodeleinlagen sorgte das Duo schließlich für viel alpenländisches Feeling bei der fröhlichen Feier. Es dauerte nicht lange, bis im Saal kräftig geschunkelt wurde, und spätestens beim Lied "Rosa Munde" flogen viele Arme in der Luft.

    Für deftiges Essen sorgte der Catering-Service des Krankenhauses Bethanien. Chefkoch Ralph Stamm und sein Team verwöhnten die Seniorinnen und Senioren mit einem deftigen Kasseler Braten. Zum Dessert gab es Germknödel mit Marillenmarmelade an Vanillesoße - natürlich auf echt bayrische Art zubereitet. „Solche Feiern gehören zum festen Programm im Altenkrankenheim Bethanien", sagte Oliver Hering vom Sozialen Dienst der Senioreneinrichtung. "Es ist schön, zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner solche Nachmittage genießen." Die nächste Feier steht übrigens schon vor der Tür. Es wird das jährliche Candlelight-Dinner am 3. November sein.


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  • Aus Tracht werden Acht!

    Innerhalb von 24 Stunden bekamen die Familien Tracht und Tracht aus Moers im Krankenhaus Bethanien Zwillinge. Die beiden Kindsväter sind Brüder.


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  • Gagen gespendet

    Rheinberger Showgruppe Pizzacats sammelte für die Wochenstation Bethanien

    Spendenübergabe im Evangelischen Gemeindehaus in Rheinberg: Elke Mariadas (1. v. l.) und Viktor Urselmanns (3. v. l.) von der Showgruppe Pizzacats übergaben 1.000 Euro für die Wochenstation an Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers (2. v. l.) und Krankenschwester Gabi Henze (sitzend rechts), die die Wochenstation leitet. (Foto: Pizzacats)

    Vorhang auf – Spenden raus! Die Akteurinnen und Akteure der Rheinberger Showgruppe Pizzacats wissen, wie man andere unterhält und dabei Gutes tut. Die ehrenamtlich aktive Truppe sammelt bei ihren Shows mit Sketchen und Playbackeinlagen immer wieder Spenden für soziale Projekte. Unlängst spielten die Pizzakatzen unter anderem den Betrag von 1.000 Euro für die Wochenstation des Krankenhauses Bethanien ein.

    Überreicht wurde die Summe bei einem vergnüglichen Abend im evangelischen Gemeindehaus in Rheinberg an Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers von der Frauenklinik Bethanien. Begleitet wurde der Chefarzt von Krankenschwester Gabi Henze, die die Wochenstation leitet, sowie von Sabine Kühnel, Chefin der Bethanien-Elternschule.

    „Wir wollen mit der Spende jungen Familien helfen, die Tage nach der Geburt so angenehm wie möglich auf der Wochenstation zu erleben“, sagte Elke Mariadas von den Pizzacats bei der Spendenübergabe. Weitere Empfänger von Spendengeldern der Pizzacats waren bei der Gelegenheit unter anderem das Friedensdorf Oberhausen, der Verein Klartext für Kinder aus Moers sowie zwei Kindergärten in Rheinberg. „Es ist schön, so viele freundliche und engagierte Menschen kennen zu lernen, die sich um Kinder kümmern, und die in ihrer Tätigkeit nicht nur einen Beruf, sondern auch ihre Berufung sehen“, dankte Elke Mariadas den Spendenempfängern für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle von Kindern.

    Wie es sich für eine Showtruppe gehört, wurde bei dem Zusammentreffen aber nicht einfach nur Geld übergeben, die Pizzacats hatten auch ein paar Darbietungen vorbereitet. Alle Gäste der mit Spenden bedachten Einrichtungen und Vereine wurden so im Gemeindehaus mit Gesangs- und Theatereinlagen unterhalten. „Eine finanzielle Unterstützung bekommen und zudem einen so schönen Abend zu erleben, ist schon etwas ganz Besonderes für uns. Es war ein ausgesprochen netter Abend“, freute sich Chefarzt Prof. Osmers. Er dankte den Pizzacats im Namen der gesamten Frauenklinik.


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  • Examen bestanden

    Alle 21 Auszubildenden der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien schafften die Prüfung

    21 examinierte Pflegekräfte aus der Krankenpflegeschule Bethanien sorgen ab jetzt in der Region für Patienten. Das Dozententeam aus Schulleiter Frank Heller (hintere Reihe, 8. v. r.), Volker Thierfeld (hintere Reihe 6. v. r.), Birsel Kasilmis (ganz links), Tanja Helmes (3. v. r.) und Schulsekretärin Nina Heyer (2. v. r.) freut sich mit dem gesamten Kurs. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Ein Mal im Jahr knallen auf der Wiese vor der Krankenpflegeschule Bethanien die Sektkorken. Dann ist freudiger Jubel zu hören und ganz Bethanien weiß: Die Auszubildenden haben das Pflegeexamen bestanden. Dieser Tage war es wieder soweit. Nach drei Jahren praktischem um theoretischem Unterricht beendeten alle 21 Auszubildenden aus dem Kurs 2008/2011 erfolgreich das Examen in der Krankenpflege beziehungsweise in der Kinderkrankenpflege.

    Sie sind nun das, was man im Volksmund Krankenschwester oder Krankenpfleger nennt. Die offiziellen Berufsbezeichnungen lautet "Gesundheits- und Krankenpfleger(in)" beziehungsweise "Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(in)". Die Ausbildung in der Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege beginnt zunächst in einem gemeinsamen Kurs, erst im dritten Ausbildungsjahr trennt er sich in zwei spezielle Klassen für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege.

    Die Ausbildung zur Kinderkrankenpflegerin erfolgreich abgeschlossen haben: Katrin Hiller, Meryem Öztürk und Caroline Minor. In der Krankenpflege haben das Examen bestanden: Melanie Peters, Jelena Bauer, Daniel Heinrichs, Martin Fuhrmann, Jan-Thilo Müller, Tina Kautz, Fatma Özüberk, Mariam Tanno, Monika Christian, Catharina Debitzki, Christina Kussauer, Meryem Demir, Mareike Frenck, Ann-Christin Leibold, Tatjana Schröder, Annika Gaß, Alina-Lisa Otto und Jessica Sniadowski.

    „Wir sind stolz, dass alle Auszubildenden des Krankenpflegekurses und des Kinderkrankenpflegekurses die hohen Anforderungen der Examensprüfungen mit Bravour gemeistert haben“, lobte Frank Heller als Leiter der Bethanien-Krankenpflegeschule. Pflegedirektorin Luise Werner sprach den frisch Examinierten bei einer offiziellen Feierstunde in der Patientencafeteria des Krankenhauses Glückwünsche der gesamten Klinik aus.


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  • Beckenboden-Intensivkurs hat noch Plätze frei

    Angebot in der Frauenklinik Bethanien startet am 30. September

    Die staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann leitet den a, 30.9. beginnenden Beckendoden-Intensivkurs (Foto: KBM)

    Es sind nur noch wenige Plätze frei: Am Freitag, 30. September 2011 um 11 Uhr vormittags startet in der Frauenklinik Bethanien ein neuer Beckenboden-Intensivtrainingskurs. Der von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Martina Hamann geleitete Kurs will Frauen in den mittleren Jahren helfen, Probleme mit Harninkontinenz und Blasenschwäche in den Griff zu bekommen. Im Intensivkurs werden besondere Übungen zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur vermittelt, durch die eine Operation vermieden werden kann.

    Interessentinnen können sich bei der Elternschule des Bethanien-Krankenhauses unter Tel. 02841/200-2670 anmelden oder dort auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen. Bei regelmäßiger Teilnahme am Kurs und auf vorherigen Antrag werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse erstattet.


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  • 4 Chefärzte und 48 Beine liefen für Bethanien

    Krankenhaus-Team kam beim Duisburger TargobankRun locker ans Ziel

    48 Beine für Bethanien: Die Chefärzte Dr. Thomas Krbek (ganz links in schwarz), Dr. Stefan Möhlenkamp (stehend, 2.v.l.), Dr. Bruno Geier (stehend 3.v.l.) sowie Dr. Christoph Chylarecki (stehend hinten, 3.v. r.) bildeten beim Duisburg TargobankRun ein starkes Team mit den Bethanien-Beschäftigten Katja Heuer, Thomas Müller, Kathrin Kipp, Mark Schulz, Sabrina Höfs, Petar Traykov, Bärbel Jahn, Marc Demmler, Kathrin Holler, Hubert Krämer, Maida Smajlovic, Lukas Maksimowski, Birgit Pape, Christian Dudziak, Annemarie von Laak-Jablonski und Nicole Scheer. Nicht auf dem Foto sind Oberarzt Kato Kambartel von der Lungenklinik, Birgit Stiebitz und Kornelia Höchter von der Radiologie und die Kollegin Birgit Hasselbusch (Foto: KBM)

    "Unser Unternehmen läuft" - dieser Aufforderung folgte dieser Tage einmal mehr das Moerser Bethanien-Krankenhaus. Bereits zum zweiten Mal nahmen laufbegeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bethaniens am Duisburger TargobankRun teil, in diesem Jahr mit einem 24-köpfigen Team, dem Ärzte, Pflegekräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung angehörten. Über 5,5, Kilometer ging es beim TargobankRun durchs Duisburger Stadtgebiet. "Ich werbe jedes Jahr in unserer Klinik für die Teilnahme an solchen sportlichen Wettkämpfen, weil ich der Meinung bin, das Ärzte Vorbilder für gesunde Lebensweise sein sollten", so Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki von der Unfallchirurgie des Krankenhauses. Das sahen außer ihm immerhin noch drei weitere Bethanien-Chefärzte. Noch nie war ein Bethanien-Team bei einem Stadtlauf so groß und noch nie waren so viele Chefärzte mit von der Partie - immerhin fast die Hälfte der Leitenden Mediziner im Moerser Krankenhaus. "Ich freue mich, dass gerade unter unseren Chefärzten die Bereitschaft steigt, mit gutem Beispiel voranzugehen", freute sich Chefarzt Dr. Chylarecki, der dem gesamten Team auf eigene Kosten einheitliche Trikots in der Farbe Bethanien-blau gesponsert hatte.

    Schnellster Läufer des Teams auf den fünfeinhalb Kilometern war erwartungsgemäß Thomas Müller von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses mit einer Zeit von 23 Minuten, 59 Sekunden (Platz 139 in der Gesamtwertung). Bester Läufer unter den Bethanien-Chefärzten und zweitbester Läufer im Krankenhaus-Team war mit 27 Minuten und 25 Sekunden Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie, gefolgt vom Chefarzt der Lungenchirurgie, Dr. Thomas Krbek. Nur wenig später gingen Chefarzt Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie und Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki ins Ziel. Drittbester Läufer im gesamten Team war Oberarzt Kato Kambartel von der Lungenklinik. Bei den Frauen lag OP-Schwester Katja Heuer mit einer Zeit von 31 Minuten 57 Sekunden vorn, dicht gefolgt von Kathrin Kipp aus der Buchhaltung, Nicole Scheer von der Frauenklinik und Sabrina Höfs von der Zentralambulanz in Bethanien.


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  • Noch Plätze frei

    Kurse gegen Osteoporose und Blasenschwäche starten am 12. September

    Die staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet die Kurse der Frauenklinik Bethanien. (Foto: KBM)


    Zwei spezielle Gymnastikkurse für Frauen mit Osteoporose oder Blasenschwäche haben noch Plätze frei, meldet die Frauenklinik Bethanien. Beide Kurse starten am Montag, 12. September. Der um 10.15 Uhr vormittags beginnende Osteoporose-Kurs richtet sich an Frauen in den Wechseljahren. "Osteoporose tritt bei Frauen in den weitaus meisten Fällen in der postmenopausalen Lebensphase auf und ist durch Östrogenmangel bedingt", sagt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels, die den Kurs leitet. "Frauen in den Wechseljahren sollten wissen, dass sie selbst dazu beitragen können, Osteoporose rechtzeitig zu verhindern oder zu vermindern." Das Angebot nutzen können alle Frauen in Moers und Umgebung, die sich fit genug fühlen für gymnastische Übungen im Stehen, Sitzen oder Liegen.

    Das am gleichen Tag um 19.45 beginnende Beckenboden-Intensivtraining will Frauen mit Harninkontinenz und Blasenschwäche helfen, das Problem mit besonderen Übungen für die Beckenbodenmuskulatur in den Griff zu bekommen. "Im Kurs lernen die Teilnehmerinnen, ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und erfahren, wie sie ihn richtig trainieren und damit wieder fit machen können", sagt Doris Abels, die auch diesen Kurs leitet. "Rechtzeitiges Intensiv-Training kann sogar helfen, einen operativen Eingriff zu vermeiden", betont die ausgebildete Beckenbodentrainerin.

    Interessentinnen können sich bei der Elternschule des Bethanien-Krankenhauses unter Tel. 02841/200-2670 anmelden. Bei regelmäßiger Teilnahme und auf vorherigen Antrag werden die Kosten für die Teilnahme an den Kursen von der Krankenkasse erstattet.


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  • Schmerzfrei die Geburt erleben

    Oberarzt Dr. Carsten Hermann referiert am Mi, 7. 9. um 19 Uhr über Periduralanästhesie (PDA)

    Bethanien-Oberarzt Dr. Carsten Hermann (re.) referiert über die schmerzfreie Geburt. (Foto: KBM/Archiv)

    „Schmerzfrei die Geburt erleben“ ist der Titel eines Vortrags, mit dem das Krankenhaus Bethanien in Moers über das Konzept der Sanften Geburt informiert. Beim Vortrag am Mittwoch (07.09.) um 19 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses wird Oberarzt Dr. Carsten Hermann von der Klink für Anästhesie über die Periduralanästhesie (DPA) informieren, die werdenden Müttern ein aktives und bewusstes Miterleben während der Geburt ermöglicht. "Das Verfahren wird an unserer Klinik seit Jahren mit Erfolg und großer Akzeptanz eingesetzt“, sagt Dr. Hermann.

    Allerdings gebe es nach wie vor Unsicherheiten bei vielen Schwangeren, die der Vortrag ausräumen soll. „Die PDA ist keine Rückenmarksspritze, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.“ Zudem verursache die Periduralanästhesie heute keine körperlichen Einschränkungen mehr, wie es noch frühere Mütter-Generationen erlebten. „Anders als früher ist bei der PDA heute die Beweglichkeit der Beine nicht mehr eingeschränkt. Ein Umherlaufen zwischen den Wehen ist ohne weiteres möglich“, erläutert der Oberarzt. Der Arzt rät werdenden Müttern sich vor der Geburt „in angemessener Ruhe und Ausführlichkeit“ über die PDA-Methode zu informieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

    INFO
    „Schmerzfrei die Geburt erleben“, Vortrag mit Anästhesie-Oberarzt Dr. Carsten Hermann
    Mittwoch, 7. September 2011 um 19 Uhr in der Mitarbeiter-Cafeteria
    Krankenhaus Bethanien, Bethanienstraße 21, 47443 Moers
    Eintritt frei


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  • Grillfest sorgte für gute Stimmung

    Shanty-Chor Repelen unterhielt das Altenkrankenheim Bethanien mit Seemannsliedern

    Keine Angst, der Grill ist wasserdicht: Beim etwas verregneten Grillfest im Altenkrankenheim Bethanien sorgte der Shanty-Chor Repelen mit Seemannsliedern und Schifferklavier für gute Stimmung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)

    Ein zünftiges Grillfest veranstaltete das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Zwar spielte, wie so oft in diesem Sommer, der Wettergott nicht wirklich mit, doch darauf waren die Organisatoren bestens vorbereitet: Der große Schwenkgrill war vor Wind und Regen geschützt aufgebaut worden und das musikalische Programm des Shanty-Chors Repelen konnte ohne viel Aufwand ein paar Meter weiter in die Cafeteria des Hauses verlegt werden - als klar war, dass die Sonne nicht die Absicht hatte, sich zu zeigen.

    "Während draußen Würstchen, Steaks und Hähnchenbrustfilets auf dem wetterfesten Grill brutzelten, kam drinnen in der Cafeteria bei süffigem Sangria und bekannten Seemannsliedern wie La Paloma recht schnell Schunkelstimmung auf", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims über die sprichwörtlich regendichte Veranstaltung. Wohl weil Wasser an diesem Nachmittag ungeplant das Leitmotiv darstellte, passte der Shanty-Chor mit Melodien von der Küste eigentlich ganz hervorragend ins Nachmittagsprogramm. Bei Matrosenliedern wie "Seemann, lass das träumen", die vom Schifferklavier begeleitet wurden, war mitsingen und schunkeln ausdrücklich erlaubt. Die Seniorinnen und Senioren musste sich nicht lange bitten lassen.

    Sonne im Herzen hatte in jedem Fall das Hauswirtschaftsteam des Altenkrankenheims um Marlies Schürmann. Das Team trotzte draußen am Grill nicht nur Wind und Wetter, es bot kulinarisch auch alles auf, was von einem zünftigen Barbecue erwartet wird. Selbst gemachte Kartoffel- und Nudelsalate durften da für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims nicht fehlen. Und wer danach noch Appetit auf etwas Süßes hatte, wurden mit einen leckeren Eisbecher verwöhnt.


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  • Sein Herz schlägt jetzt für Bethanien

    Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp ist neuer Chefarzt der Kardiologie am Moerser Krankenhaus

    Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp leitet seit Juli als neuer Chefarzt die Kardiologie im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Für kaum ein zweites Fach in der Medizin lassen sich zur Vorbeugung von Erkrankungen so viele einfache Empfehlungen aussprechen wie für die Kardiologie. Als neuer Chefarzt der Kardiologie im Krankenhaus Bethanien rät Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp zu regelmäßigem Sport und gesunder Ernährung, um das Risiko einer Herzerkrankung zu verringern. „Die häufigsten Ursachen für einen Herzinfarkt sind zu hohe Cholesterinwerte, Rauchen, und Bluthochdruck. Außerdem stellen Übergewicht und Diabetes wichtige Risikofaktoren eines Herzinfarktes dar“, weiß der dreiundvierzigjährige Mediziner, der im Juli vom Westdeutschen Herzzentrum der Essener Uni-Klinik nach Moers wechselte. Auch die kniffelige Frage, ob man aus Gründen der Herzgesundheit lieber abnehmen oder das Rauchen aufgeben soll, weiß der Experte klar zu beantworten. „Lieber ein paar Pfunde mehr als Rauchen.“

    Wenn Dr. Möhlenkamp spricht, ist der norddeutsche Akzent unverkennbar. „Ich bin in Papenburg groß geworden, direkt an der Werft, wo die großen Schiffe gebaut werden.“ Doch zu See zog es Ihn beruflich nicht. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin studierte Medizin in Münster. Stationen im praktischen Jahr waren Kliniken in England und Frankreich. Die seit 1995 ausgeübte Tätigkeit am Westdeutschen Herzzentrum in Essen wurde durch einen zweijährigen Forschungsaufenthalt in der renommierten Mayo Clinik in den USA ergänzt, die wegen ihres ausgezeichneten Rufs geradezu eine Pilgerstätte von Ärzten aus aller Welt darstellt.

    Seine Aufgabe in Moers sieht Dr. Möhlenkamp auch darin, über Risiken und vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Herzkrankheiten aufzuklären. Denn trotz gesunkener absoluter Fallzahlen ist der Herzinfarkt immer noch die häufigste Todesursache in Deutschland. In der Bethanien-Kardiologie werden im Jahr rund 250 Herzinfarkte behandelt. „Ein typisches Anzeichen für eine koronare Herzerkrankung ist ein Engegefühl in der Brust. Wenn dieser Druck über zehn Minuten anhält und bei körperlicher oder psychischer Belastung auftritt ist das ein ernstzunehmendes Alarmsignal. Dann muss sofort der Krankenwagen gerufen werden“, sagt Dr. Möhlenkamp. Oft strahle der Schmerz in die Arme und sogar bis in den Kiefer aus. „Manche Patienten wenden sich fälschlicherweise an einen Zahnarzt, da sie die Ursache für die Beschwerden nicht kennen“, so der neue Chefarzt. Bei Frauen mache sich beim Herzinfarkt oft auch als uneindeutiger Schmerz im Oberbauch bemerkbar. „Dann gilt für uns Kardiologen: Time is tissue – Zeit ist Gewebe. Je schneller Patienten ins Krankenhaus kommen, umso mehr Herzgewebe können wir vor dem drohenden Absterben retten.“ Nur 90 Minuten dürfen vom Eintreffen im Krankenhaus bis zur Öffnung eines verstopften Herzgefäßes im Katheterlabor vergehen. Damit das klappt, sind Kardiologen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche in Bethanien im Einsatz. Mit 5 Oberärzten im Team und 70 Patientenbetten stellt Bethanien die größte Kardiologie zwischen Krefeld und Wesel dar.

    „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Bethanien und möchte den Patientinnen und Patienten unserer Klinik mit einem starken Team die bestmöglichste Versorgung bieten“, sagt Dr. Möhlenkamp. Die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten sei für Ihn dabei selbstverständlich. „Schon in meiner Tätigkeit am Essener Herzzentrum habe ich Patienten aus Bethanien kennen gelernt, die zu uns überwiesen wurden. Wir Ärzte am Herzzentrum haben die gute Versorgung der Patienten in Moers immer sehr geschätzt. Diesen Weg möchte ich gern weitergehen.“ So will Dr. Möhlenkamp an Bethanien ein Brustschmerz-Zentrum (Chest-Pain-Unit, CPU) aufbauen, das für eine schnelle Diagnose bei einem möglichen Herzinfarkt sorgt. „Je schneller die Diagnose, desto günstiger die Prognose für die Patienten.“ Dass bei einem Herzinfarkt bis zu 60 Prozent der Patientinnen und Patienten das Krankenhaus nicht lebend erreichen, sei leider eine traurige Realität.

    Als begeisterter Jogger und Literaturfan lebt Dr. Möhlenkamp mit seiner Frau und seinen beiden Kindern noch in Ratingen, doch der Umzug mit der Familie nach Moers werde ins Auge gefasst. Seine Frau ist ebenfalls Medizinerin, sie arbeitet als Kinderärztin an der Uni-Klinik in Essen. Sein Herz schlage jetzt für das Bethanien-Krankenhaus, sagt Dr. Möhlenkamp. Besonders freue er sich auf die Patienten und das, was er für sie tun könne. „Ich möchte, dass es den Patienten nach jeder Visite schon ein bisschen besser geht.“


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  • Wochenstation freut sich über Spende

    Familie Quidde aus Moers ermöglicht Anschaffung eines speziellen Zwillingsbettchens

    Neues Zwillingsbett, leider ohne Zwilling: Für die Spende zur Anschaffung des speziellen Doppelbettchens dankten Gabi Henze (re.), die die Bethanien-Wochenstation leitet und Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel (li.) von der Elternschule dem Ehepaar Dorli und Wilhelm Quidde aus Moers. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)

    "Frau Quidde, Herr Quidde, vor lauter Freude muss ich sie jetzt einfach mal ganz herzlich umarmen!" - So klingt es, wenn Gabi Henze Danke sagt. Als Stationsleiterin der Bethanien-Wochenstation hatte Gabi Henze allen Grund zur Freude, denn Wilhelm und Dorli Quidde aus Moers waren gekommen, um der Wochenstation eine große Spende zu übergeben. "Mein Gattin hatte sich zu ihrem Geburtstag von mir eine Spende in Höhe von 2.000 Euro für die Wochenstation Bethanien gewünscht. Nun sind wir hier, um den Betrag persönlich zu übergeben", sagte Wilhelm Quidde beim Besuch der Station. "Meine Frau und ich haben alles, was wir zum Leben brauchen. Deswegen geben wir gern etwas ab. Der Betrag soll helfen, den Aufenthalt von Müttern und Neugeborenen auf der Wochenstation angenehmer zu gestalten", so Wilhelm Quidde. Krankenschwester Gabi Henze machte aus ihrer Überraschung keinen Hehl. "Das ist in den 40 Jahren, die ich hier arbeite, wirklich das erste Mal, dass jemand kommt, um eine so große Spende abzugeben. Deswegen bin ich so gerührt", sagte die Leitende Krankenschwester.

    Die Frage des rüstigen Ehepaars Quidde, wie der Spendenbetrag sinnvoll angelegt werden könne, wusste Henze mit Blick auf ein halbes Dutzend rollende Babybettchen auch gleich zu beantworten. "Wir haben derzeit nur ein einziges dieser rollenden Babybettchen speziell für Zwillinge. Dieses Bettchen ist etwas größer, damit Zwillingsgeschwister zusammen darin liegen und sich aneinander ankuscheln können", erklärte Henze. "Ein zweites Bettchen in dieser Größe wäre klasse, denn wir betreuen hier oft mehr als ein Zwillingspärchen zu gleichen Zeit." Die Quiddes waren von der Idee sofort begeistert. "Ja, mit dieser Anschaffung sind wir sehr einverstanden. So machen wir es", sagte Dorli Quidde. Inzwischen bestellt und geliefert, ist das Zwillingsbettchen seit ein paar Tagen schon im Einsatz auf der Wochenstation der Frauenklinik. "Familie Quidde gehört seit Jahren zu den treuesten Spendern des Bethanien-Krankenhauses. Mit ihrer finanziellen Zuwendung hat das Ehepaar einmal mehr bewiesen, wie sehr ihm Kinder am Herzen liegen", dankte auch Prof. Dr. Osmers als Chefarzt der Frauenklinik.


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  • Pause auf dem Dach

    Arbeiten an der neuen Eingangshalle des Krankenhauses fast abgschlossen

    Fast ein Moment der Stille: Nach Beendigung der Dacharbeiten an der neuen Eingangshalle des Krankenhauses gönnt sich dieser Handwerker eine kleine Verschnaufpause - allerdings nicht unbeobachtet von der Fotografin auf dem Nachbardach. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Eine Packung kühler Eistee, die Füße gemütlich auf der Schubkarre und aus dem Smartphone dudelt leise Musik. So entspannend kann eine Mittagspause sein, wenn man auf dem Dach des Krankenhauses Bethanien arbeitet und sich allenfalls von Sonne und Schäfchenwolken beobachtet wähnt. Doch stand in diesem Fall zufällig die mit Außenaufnahmen von der Klinik beschäftigte Duisburger Fotografin Tanja Pickartz auf dem Nachbardach. Und die zögerte nicht lange. Nach dem Zuruf "Hallo, Kollege!" und freundlichem Winken drückte sie flugs auf den Auslöser, um den Moment vollkommener Zufriedenheit im Bild festzuhalten.

    Die kleine Szene trug sich bei Dacharbeiten am neuen Haupteingang des Moerser Krankenhauses zu. "Die Eistee-Pause auf dem Sonnendeck geht voll in Ordnung. Die mit den Dacharbeiten am neuen Foyer beschäftigte Firma hat sowohl den Zeitplan als auch die Arbeitszeiten immer korrekt eingehalten", sagt Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. "Dass der Kollege in diesem verregneten Sommer die rare Gelegenheit nutzt, ein paar Sonnenstrahlen zu genießen will, ist aus unserer Sicht auch nicht zu beanstanden. Nur langes Sonnenbaden ohne schützende Kleidung schadet bekanntlich der Haut", so der Krankenhaus-Sprecher augenzwinkernd.

    Derzeit befinden sich die seit Dezember vergangenen Jahres laufenden Bauarbeiten am neuen Bethanien-Foyer in der Endphase. "Der Lichtschacht auf dem Dach ist installiert. Momentan werden die Fassaden mit Naturstein verkleidet, gleichzeitig läuft der Innenausbau. Zum Schluss wird die Zufahrtsstraße neu geteert." Anfang Oktober wird die 2,7 Mio. Euro kostende Eingangshalle fertig sein.


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  • Am Rachen immer schön abbiegen

    Vor zehn Jahren bezog die Endoskopie-Abteilung im Krankenhaus Bethanien einen eigenen Neubau

    Alles unter Kontrolle: Wenn Ärzte mit dem biegsamen Endoskop arbeiten, sorgt das Pflegeteam um (v.r.n.l.) Endoskopie-Leiter Udo Rosshirt, Eva Eilfeld und André Filipiak für einen reibungslosen Ablauf der Untersuchung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin

    Ein Grund zu feiern wäre es eigentlich schon, doch die Mitarbeiter winken ab. Alle Hände voll zu tun – und das im Prinzip schon seit 2001. Vor zehn Jahren wurde die Endoskopie-Abteilung im Krankenhaus Bethanien in neuen Räumlichkeiten wiedereröffnet. Dazu hatte das Krankenhaus im Innenhof einen modernen Gebäudekomplex errichtet. Gemeinsam getragen von den beiden Fachabteilungen für Magen- und Darmerkrankungen sowie der Lungen- und Bronchialheilkunde hat in der Endoskopie seit der Wiedererröffnung ganz Moers schon mal „den Schlauch geschluckt“. Zumindest rein rechnerisch, denn gut 100.000 Untersuchungen und Eingriffe führten die Teams um die beiden Chefärzte Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik und Dr. Rainer Götz von der Gastroenterologie seither durch.

    Rund 3,3 Mio. Euro hatten Neubau und Medizintechnik seinerzeit gekostet und Bethanien eine ultramoderne Abteilung beschert. Von einem „Meilenschritt“ schrieben damals die Zeitungen. Nicht ganz zu unrecht, denn manch Endoskopisches Zentrum in Nordrhein-Westfalen kommt gerade einmal auf ein Viertel der in Bethanien vorgenommenen Untersuchungen. Gemessen an der Zahl der Untersuchungen ist die Abteilung in Bethanien sogar eine der größten Endoskopien in ganz Deutschland. Zwar wurde in Bethanien schon seit den 70er Jahrenund ab Angan der 90er Jahre in größerem Umfang endoskopiert, doch erst der neue Gebäudekomplex machte die sehr hohe Zahl der Untersuchungen möglich. Hinzu kommt, dass das Ärzte- und Pflegeteam in der Endoskopie rund um die Uhr im Einsatz ist. Wenn in anderen Kliniken der Region nachts endoskopisch nichts geht, landen die Patienten in Bethanien, wo eine beim Abendessen verschluckte Erbse auch nachts um drei noch aus der Luftröhre geangelt wird. „Die Fachärzte beider Abteilungen arbeiten mit einem hoch motivierten und speziell für die Arbeit in der Endoskopie ausgebildeten Pflegeteam zusammen", sagt Dr. Thomas Voshaar als einer der beiden verantwortlichen Chefärzte der Endoskopie.

    Standard in der Medizin

    Heute längst Standard in der Medizin, hat der flächendeckende Einsatz der Endoskopie seit den 70er Jahren die Diagnose und später auch die Behandlung von vielen Krankheiten geradezu revolutioniert, sagen die Mediziner. Bei der Endoskopie wird ein biegsamer, dünner Schlauch durch natürliche Körperöffnungen wie Mund oder Nase geschoben. Während Patienten für ein paar Minuten ein kleines Narkose-Nickerchen machen, gleitet ein Endoskop etwa durch die Speiseröhre in den Magen und weiter bis in den Darm, um von dort Videobilder zu liefern. Das geschieht mit Hilfe einer Mini-Kamera, die an der Spitze des Endoskops sitzt. Der Arzt sieht die Bilder aus dem Körperinneren auf einem Monitor. "Heute sind alle Winkel sowohl des Magen- und Darmtraktes als auch der Lunge und des Bronchialsystems mit Endoskopie oder Endosonographie erreichbar“, so Chefarzt Dr. Rainer Götz.

    Bei der Endosonographie, einem speziellen Verfahren der Endoskopie, war Bethanien bei der Eröffnung der Endoskopie-Abteilung vor zehn Jahren sogar ziemlich weit vorn: Das Verfahren, bei dem an der Spitze des Schlauchs statt einer Kamera ein winziger Ultraschall-Meßkopf sitzt, wurde im Moerser Krankenhaus als einer der ersten Kliniken in der Region überhaupt eingeführt. „Selbst manche Uniklinik in Nordrhein-Westfalen hatte das damals noch nicht auf dem Programm“, erinnert sich der Magen-Darm-Experte Dr. Götz an die Anfänge. Direkt im Darm kann ein Ultraschall-Messkopf zum Beispiel millimetergenau messen, wie weit ein Tumor in die Darmwand hineingewachsen ist. Das ist wichtig, für die gesamte weitere Behandlung.

    Endoskopiker operieren auch

    Medizinischer Fortschritt hat inzwischen dazu geführt, dass Endoskopiker mit ihren Instrumenten nicht mehr einfach nur nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Sie können auch direkt operativ eingreifen. Dabei helfen winzige Zangen, Schlingen und Scheren an der Endoskopspitze, die der Operateur von außen steuert. Das ist vor allem bei der Krebsbehandlung von großem Vorteil. Großflächige Tumore im Magen-Darm-Trakt werden immer öfter direkt bei der endoskopischen Untersuchung quasi „von innen“ entfernt. Patienten benötigen dann keine Operation mit Bauchschnitt mehr.

    In der Lungen- und Bronchialheilkunde werden Endoskope zwar überwiegend noch zur Diagnostik und weniger zur Operation benutzt. Doch eine Größenreduzierung von Tumoren im Bronchialsystem ist beispielsweise durchaus möglich. Die entsprechenden Endoskope arbeiten mit Laserstrahlen, die den Tumor abtragen. "Die Laser-Methode bringt den an Krebs im Bronchialsystem erkrankten Patienten eine unmittelbare Erleichterung für die Atmung und damit den schwerkranken Patienten eine unmittelbare Verbesserung der Lebensqualität", sagt Dr. Voshaar. Zudem erlaube Kombination aus Endosonographie und Endoskopie eine wesentlich genauere Bestimmung des Entwicklungsstadiums bei bösartigen Erkrankungen. "Eine hochqualifizierte, sämtliche modernen Verfahren anbietende Endoskopie ist ein wesentlicher Bestandteil der Krebszentren am Krankenhaus Bethanien, wie dem zertifizierten Darmzentrum und dem zertifizierten Lungenzentrum".

    Sichere Verfahren

    Dass Endoskopie und Endosonographie ausgesprochen sichere Untersuchungs- und Operationsverfahren darstellen, ist heute unbestritten. Das war vor zehn Jahren allerdings noch etwas anders. Wenige Wochen vor der Eröffnung der Bethanien-Endoskopie im Sommer 2001 hatte das ARD-Fernsehen berichtet, Endoskopiegeräte seien möglicherweise mit Keimen und Viren belastet und stellten damit ein Ansteckungsrisiko dar. Der Beitrag sorgte für bundesweite Beunruhigung in der Bevölkerung. In einer Presseerklärung gaben die beiden Moerser Krankenhäuser damals umgehend Entwarnung: "Das Ergebnis der Desinfektionen wird nach allgemeinen Qualitätsstandards regelmäßig geprüft." Und daran hat sich bis heute nichts geändert.


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  • Altenkrankenheim Bethanien sagte Danke

    Ehrenamtliche Kräfte zu Tagesausflug nach Marburg eingeladen


    Sie sind die fleißigen Helfer, die aus Nächstenliebe gewissenhaft ihre Arbeit tun und sich dabei nie in den Vordergrund drängeln. Doch an einem Tag im Jahr stehen ganz allein sie im Mittelpunkt. Dann nämlich, wenn sich das Moerser Altenkrankenheim Bethanien bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hauses mit einem nur für sie organisierten Ausflug bedankt - für den fleißigen Einsatz in den vergangenen Monaten. In die Universitätsstadt Marburg an die Deutsche Märchenstraße ging es diesmal mit einem eigens und auf Kosten des Altenkrankenheims gecharterten Reisebus. Auch das komplette Tagesprogramm hatte Bethanien für die ehrenamtlichen Kräfte gesponsert. So gab es eine historische Stadtführung durch die Marburger Oberstadt, die Besichtigung der Elisabethkirche und ein Mittagessen im Restaurant Zur Sonne.

    "Marburg an der Lahn fasziniert mit verwinkelten Gassen und historische Sehenswürdigkeiten", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Als Koordinator der ehrenamtlichen Arbeit im Altenkrankenheim hatte er den traditionellen Dankeschön-Ausflug wie in den vergangenen Jahren organisiert. "Die Fahrt ist unsere Form der Anerkennung für die selbstlos geleistete Arbeit. Denn die insgesamt etwa achtzig im Altenkrankenheim Bethanien tätigen ehrenamtlichen Kräften sorgen jeden Tag dafür, dass die bei uns lebenden Seniorinnen und Senioren weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können", sagt Hering. So organisieren ehrenamtliche Kräfte in Bethanien beispielsweise Sommer- und Weihnachtsfeste, begleiten die älteren Menschen bei Ausflügen oder sind in der Hospizgruppe für Gespräche da. Dass die Ehrenamtler ihren "Feiertag" mit Tagesausflug sichtlich genossen, steht darum für Hering als Leiter des Sozialen Dienstes außer Frage. Nach einem Kaffeeklatsch im Café Vetter, in Marburgs ältestem Café, ging es gegen Abend wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken nach Moers zurück.

    Hier haben wir eine Bildergalerie
    des Ausfluges zusammen gestellt.



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  • Immer wieder Kittel bürsten und Hauben stärken

    Zum 80. Geburtstag wünschte sich Ingeborg Janaschke „ein Stück Bethanien“ für zu Hause – und bekam es. Am liebsten würde die Moerserin noch heute in der Wäscherei des Krankenhauses arbeiten.


    Klappe auf, Wäsche rein und los geht’s. In Gedanken bedient Ingeborg Janaschke manchmal noch die großen Waschmaschinen in der Wäscherei des Bethanien-Krankenhauses. Obwohl die Moerserin schon seit knapp zwanzig Jahren im Ruhestand ist, fühlt sie sich mit Bethanien nach wie vor verbunden. Zu ihrem 80. Geburtstag hatte sie daher einen ganz speziellen Wunsch. Ein „Stück Bethanien“ wollte sie als Erinnerung bei sich zu Hause haben. Ein solches Geschenk brachten ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus der Wäscherei dieser Tage vorbei: Eine Ehrenmedaille aus echtem Silber mit einer Abbildung Bethaniens auf der Vorderseite. Die Medaille wurde aus Feinsilber geprägt, das beim Recycling ausgemusterter Röntgenfilme des Krankenhauses gewonnen wurde. Überreicht wurde das Geschenk dieser Tage von Janaschkes früherem Chef Josef Schüren und der ehemaligen Kollegin Monika Klenner. Die beiden besuchten Ingeborg Janaschke in ihrer Wohnung im Moerser Westen.

    Bei Kaffee und Torte kam das Gespräch schnell auf die „waschechte“ Handarbeit wie sie die Rentnerin 34 Jahre lang geleistet hatte. Ihr erster Arbeitstag 1958 fiel Ingeborg Janaschke ein und die tägliche Arbeit. Riesige Mengen von Kitteln, Berge von Bettwäsche und haufenweise Handtücher, die sie unter vollem körperlichen Einsatz immer strahlend sauber bekam. „Ich habe in meinen ersten Jahren noch in Gummistiefeln an der Schleuder gestanden, weil die nasse Wäsche den Boden förmlich geflutet hat“, erinnert sich Janaschke an ihre Anfangszeit, als sie, noch keine dreißig Jahre alt, in den Fünfzigern nach Bethanien kam. „Die gefluteten Böden haben wir nicht mehr erlebt. Wir haben erst später in der Wäscherei angefangen“, sagen Josef Schüren und Monika Klenner beim gemütlichen Plausch im Wohnzimmer.

    Den Kontakt zum Krankenhaus knüpfte die gelernte Kauffrau durch einen Zufall. Ihr Mann Hans lag als Patient in Bethanien. “Eine Krankenschwester, die meinen Mann versorgte, verriet mir, dass in der Wäscherei dringend Helferinnen gesucht werden.“ Sie stelle sich vor – und wurde genommen. „Zu Beginn habe ich vierundfünfzig Stunden in der Woche gearbeitet und dabei 247 Mark verdient“, erinnert sich Janaschke. Das ist ein Wochenlohn von umgerechnet etwa 120 Euro. „Als es im Waschkeller noch keine modernen und großen Maschinen gab, war die Arbeit ziemlich anstrengend. Wir haben jedes Wäschestück mit der Hand gebürstet und dann gebügelt“, berichtet Janaschke. „900 Kilo Wäsche pro Tag waren das. Und später, als es größere Maschinen gab, haben wir sogar 3,5 Tonnen Wäsche geschafft“, ergänzt der frühere Wäscheleiter Josef Schüren, der knapp dreißig Mitarbeiterinnen in seinem Team hatte. Inzwischen ist auch er im Ruhestand.

    Ingeborg Janschke in den 70er Jahren an ihrem geliebten Arbeitsplatz in der Wäscherei des Bethanien-Krankenhauses.

    Bevor moderne Geräte die Handarbeit ersetzten, mussten Ingeborg Janaschke und ihre Kolleginnen die schwere Wäsche mehrmals mit der Hand in die alten Maschinen ein- und auspacken. „Die alte Gegenstromwaschanlage bestand aus sechs einzelnen Maschinen, von denen jede nur einen bestimmten Waschgang übernahm. Eine Taktuhr zeigte die Zeit an. Nach zehn Minuten musste dann die Wäsche von einer Maschine in die Andere gepackt werden“, erinnert sich Josef Schüren. 1974 kam die erste Waschstraße mit leistungsstarken Trocknern und einem Wäschelager. Heute ist auch das längst Geschichte. „Fast alles wird mittlerweile bei einer Großwäscherei gewaschen, die die Wäsche drei mal in der Woche mit einem großen Lastwagen abholt und sauber wieder zurückliefert“, sagt Monika Klenner, die heute noch in der Wäscherei arbeitet und mit ihren Kolleginnen dort nur noch einen bestimmten Teil der Krankenhaus-Wäsche reinigt. „Früher haben wir das noch alles selbst gemacht“, sagt Ingeborg Janaschke nicht ohne Stolz.

    Am aufwändigsten sei es gewesen, die damals üblichen Schwesternhauben zu stärken. Nach dem Reinigen stärkten und bügelten die Frauen sie sorgfältig mit der Hand. „Die Hauben hatten verschiedene Formen. Es gab runde Häubchen für Schwesternschülerinnen und dreieckige für die examinierten Schwestern, die speziell auf diese Weise behandelt werden mussten“, erinnern sich Janaschke und Schüren. Trotz der Knochenarbeit konnte sich Schüren als Chef jederzeit auf seine Mitarbeiterinnen verlassen, besonders auf Kollegin Ingeborg Janaschke. „Es war viel Arbeit, aber wir waren ein gutes Team“, sagt er. „Einmal haben wir uns wochenlang um eine kleine Wildkatzenfamilie gekümmert, die sich im Wäschekeller eingenistet hatte“, erinnert sich Janaschke. Eine echte Herausforderung war aber die große Wäschetrommel. „Damit die Trommel gleichmäßig rotierte und nicht wackelte, was einen Höllenlärm verursachte, musste das Gerät gleichmäßig mit Wäsche gepackt werden. Da uns das nicht immer gelang, haben wir uns einfach auf die Maschine gesetzt“, erzählt Janaschke lachend.

    Die Medaille aus Feinsilber zeigt das Krankenhaus Bethanien.

    Gerne erinnert sie sich auch an die familiäre Atmosphäre in der Wäscherei zurück. „Bei unseren Betriebsfeiern in der alten Nähstube, die über dem Waschkeller lag, wurde sogar getanzt“, sagt sie. „Ich habe Betriebsfeste und den besonderen Zusammenhalt sehr genossen. Am liebsten wäre ich noch mal jung, um in der Wäscherei zu arbeiten“, sagt Janaschke augenzwinkernd. Dass sie nun zum achtzigsten Geburtstag von ihren ehemaligen Teamkollegen tatsächlich „ein Stück Bethanien“ geschenkt bekam, so wie sie es sich gewünscht hatte, erfüllt sie mit besonderer Freude. „Ein schöner Geburtstag mit einem noch schöneren Geschenk“, sagt die Jubilarin gerührt.


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  • Wiedersehen mit den Frühgeborenen von einst

    Kinderklinik Bethanien lud Kinder und deren Familien zum Sommerfest

    Beim Sommerfest der Frühstarter-Gruppe trafen sich rund dreißig Kinder von der Frühchen-Instensivstation und ihre Eltern mit den Kinderkrankenschwestern und dem Ärzteteam der Station. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Einst waren sie die kleinsten der Kleinen, heute bringen sie immerhin schon eine Hüpfburg ordentlich zum Schwanken: Die ehemaligen Frühgeborenen von der Frühchen-Intensivstation in der Kinderklinik Bethanien feierten dieser Tage gemeinsam mit Eltern, Kinderkrankenschwestern und Kinderärzten ein Sommerfest. Eingeladen hatte die von den Kinderkrankenschwestern geleitete Gruppe Die Frühstarter, in der sich Eltern und Bethanien-Babys ein Mal im Monat treffen - die Großen zum Austausch mit Ärzten und Schwestern, die Kleinen zum gemeinsamen Krabbeln und Spielen. Die Frühstarter-Gruppe besteht seit 2006, das diesjährige Sommerfest war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art.

    Highlight des von knapp hundert Personen besuchten Sommerfests im Park des Bethanien-Krankenhauses war natürlich die große bunte Hüpfburg. Auf der trat sogar Dr. Michel Wallot als Chefarzt der Kinderklinik zum Wetthüpfen mit den - inzwischen schon recht großen - ehemaligen Patienten der Frühchenstation an. Die ältesten Frühchen aus der Gruppe sind inzwischen sechs Jahre alt und ziemlich munter, wie das gemeinsame Wetthüpfen mit dem Chefarzt bewies. Für die kleineren Kinder hatten die Kinderkrankenschwestern Spielematten und ein Bällebad aufgebaut. Eltern, Ärzte und Stationsschwestern konnten sich an Kaffee und Kuchen erfreuen. "Die Stimmung war ausgesprochen gut", so die Schwestern von der Frühchen-Intensivstation.

    Chefarzt Dr. Wallot dankte bei der Gelegenheit den Kinderkrankenschwestern Sandra Hildebrandt, Petra Hübbers, Bianca Beckmann, Rifka Metten, Daniela Breuer für ihren tatkräftigen Einsatz in der Frühstarter-Gruppe und insbesondere beim Sommerfest. Auch Oberarzt Dr. Gündüz Selcan, Assistenzärztin Anna Kucharczyk und Physiotherapeutin Birgit Weitzner-Paaßen vom Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik hätten in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass alle Bethanien-Frühchen sich prächtig entwickelt hätten, so Dr. Wallot.
    Putzmunter, wie man sieht: Mit seinen ehemaligen Schützlingen auf der Frühchen-Intensivstation hüpfte Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien beim Sommerfest der Frühstarter-Gruppe eifrig um die Wette. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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  • Alte Herren vom FC Rot-Weiß Moers spendeten

    Erste Jostenhofcup zugunsten der Kinderklinik Bethanien



    Einen Betrag in Höhe von 500 Euro überreichten dieser Tage die 2. Alten Herren des FC Rot-Weiss Moers 1926 an die Kinderklinik Bethanien in Moers. Zur Spendenübergabe an Oberarzt Dr. Thomas Geerkens kamen Mannschaftskapitän Carsten Blischke, Fußballobmann Andreas Bieber und Kassenwart Frank Hüsken mit einem großen Spendenscheck und im weiß-roten Poloshirt des Vereins sogar persönlich ins Krankenhaus. Klar, dass die Alten Herren in weiß und der Oberarzt in weiß sich schon rein farblich prächtig verstanden. Bei der Spendenübergabe gabs dann spontan ein paar Kopfbälle als kleine Lockerungsübung vor der Geldübergabe. "Diese Spende hilft kranken Kindern, schneller wieder gesund zu werden. Wir freuen uns darüber sehr", sagte Oberarzt Geerkens. Die Altherren betonten, der Benefiz-Cup verdanke seinen Erfolg der Hilfe vieler Freiwilliger, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

    Bei dem im Juni erstmals ausgetragenen Jostenhofcup der 2. Alten Herren vom FC Rot-Weiss Moers gab es neben dem Fußballmatch ein Programm für die ganze Familie: Das Spielmobil der Stadt Moers war dabei, eine Hüpfburg und Feuerwehrautos der Freiwilligen Feuerwehr Hülsdonk. Weiteres Highlight war die hochwertige Tombola, der 1. Preis war immerhin ein gebrauchter Polo-Kleinwagen. Auch für das leibliche Wohl zu kleinen Preisen war gesorgt. Bei dem mit zehn Mannschaften besetzten Turnier konnte sich im Endspiel die Traditionsmannschaft des Bundesligisten MSV Duisburg gegen den MSV Moers durchsetzen und sich somit den Wanderpokal sichern. Auf den 3. Platz kam der GSV Moers durch Siebenmeterschießen gegen den SV Scherpenberg. Torschützenkönig des Turniers wurde Daniel Ollmann vom GSV Moers mit sieben Treffern. Der erstmals ausgetragene Jostenhofcup soll in Zukunft einen festen Platz im Terminkalender der Rot-Weiss Oldies haben und zwar immer am ersten Samstag im Juni.


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  • Miss America 2011 besuchte Kinderklinik Bethanien

    Schönheitskönigin übergab im Namen des Modelabels Joseph Ribkoff eine Spende an die Krankenhaus-Clowns

    Im Namen des Modelabels und offiziellen Miss America-Designers Joseph Ribkoff übergab die amtierende US-Schönheitskönigin Teresa Scanlan (2.v.r.) einen großen Spendenscheck an Chefarzt Dr. Michael Wallot (re.) von der Kinderklinik sowie an Schlatke alias Holger Voss (li.) und Flocke alias Silke Eumann (2.v.l.), die beiden Bethanien-Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Ein besonderer Tag in der Kinderklinik Bethanien am vergangenen Samstag (23.7.): Die amtierende Miss America 2011 hatte ihren hohen Besuch angekündigt. Begleitet von Heiner Borgelt, Deutschland-Chef des kanadischen Modelabels Joseph Ribkoff und Baerbel Punessen, Marketingleiterin des Moerser Sport- und Modecenters Braun kam die 18-jährige Teresa Scanlan in die Kinderklinik, um eine große Spende in Höhe von genau 1666 Euro zu übergeben. Das kanadische Modelabel ist offizieller Designer von Miss America, das Sport- und Modecenter hatte beide für mehrere Modenschauen nach Moers geholt. "Wir wollten bei unserem Besuch im Moers nicht nur unsere Mode präsentieren, sondern auch Gutes tun", so Ribkoff-Geschäftsführer Borgelt zu den Hintergründen. Und da auch Modenschau-Gastgeber Braun seit langen zu den treuen Spendern der Kinderklinik zählt, war man sich schnell einig: Der Betrag soll den in Bethanien tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite zugute kommen.

    Ein Ständchen für die Schönheitsqueen: Mit Ukulele und Gesang bedankten sich die Klinikclowns Schlatke alias Holger Voss (li.) und Clownin Flocke alias Silke Eumann bei Miss America Teresa Scanlan (re.) für die Spende, die sie im Namen des Modelabels Joseph Ribkoff übergeben hatte. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    "Um die wöchentlichen Besuche der Clowns finanzieren zu können, muss Bethanien im Jahr 20.000 Euro an Spenden einwerben. Diese Summe durch zwölf Monate geteilt ergibt genau unseren Spendenbetrag", so Joseph-Ribkoff-Geschäftsführer Borgelt. "Damit helfen wir, die Arbeit der Clowns für einen weiteren Monat zu sichern." Allerdings muss mit Überraschungen rechnen, wer eine Spende an Clowns übergibt. Diese Erfahrung machte Miss America, kaum, dass sie die Kinderstation G0 betreten hatte. "Ich freue mich sehr, hier zu sein", konnte Miss America gerade noch zu Chefarzt Dr. Michael Wallot sagen, dann stand die Schönheits-Miss auch schon mit roter Clownsnase ausgestattet und singend im ersten Krankenzimmer. Denn die beiden Clowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss wollten nicht nur einfach eine Spende in Empfang nehmen, sondern der Schönheitskönigin und ihren Begleitern auch zeigen, wie die Clowns mit ihrer Arbeit Kinder im Krankenhaus zum Lachen bringen. Dass Teresa Scanlan schon nach wenigen Augenblicken selbst mitlachte, als Clown Schlatke in geradezu abenteuerlichem Englisch einen spontanen Begrüßungssong auf der Ukulele zum besten gab, bewies wohl am besten, dass das Rezept "Lachen ist gesund" nicht nur bei Kindern prima funktioniert.

    Diese kleine Patientin (re.) auf dem arm ihrer Mutter wollte unbedingt einmal die Krone einer echten Schönheitskönigin aufsetzen. Als Miss America ließ Teresa Scanlan (li.) sich beim Besuch in der Kinderklinik Bethanien nicht lange bitten. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Nach Besuchen in weiteren Krankenzimmern und nach Überreichen des großen Spendenschecks an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die Clowns nahm sich Miss America trotz ihres engen Terminkalenders noch einige Minuten für die kranken Kinder auf der Station Zeit. Etliche Autogramme wollten geschrieben werden und manch kleine Patientin ließ es sich nicht nehmen, einmal die glitzernde Krone einer echten Schönheitskönigin aufzusetzen. Dann hieß es Abschied nehmen. "Vielen Dank, dass ich die Arbeit der Klinikclowns kennen lernen durfte. Jetzt weiß ich, warum diese Arbeit so wichtig ist," sagte sie.


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  • Altenkrankenheim Bethanien pilgerte nach Kevelaer

    Heimbewohner und Ehrenamtler feierten Gottesdienst in der Kerzenkapelle



    Wer stark im Glauben ist, lässt sich von schlechtem Wetter nicht einschüchtern: Unter dem Motto "Ein kleines Senfkorn Hoffnung" pilgerte unlängst das Altenkrankenheim Bethanien nach Kevelaer - und schon kam die Sonne heraus. Knapp siebzig Personen, zu Hälfte Bewohnerinnen und Bewohner des Moerser Altenkrankenheims sowie haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, hatten sich frühmorgens mit einem Bus, drei speziellen Transportern sowie drei weiteren PKW auf die Pilgerreise zum niederrheinischen Wallfahrtsort gemacht. "Das große Aufgebot an Fahrzeugen sollte vor allem den rund zwanzig auf den Rollstuhl angewiesenen Seniorinnen und Senioren die Reise ermöglichen", sagte Oliver Hering, der den Sozialen Dienst des Altenkrankenheims leitet.

    Nach einem kleinen Stadtrundgang und deftigem Mittagessen im Restaurant Zum Lindenbaum feierte die Gruppe am Nachmittag schließlich mit Diakon Frank Langhoff und Pastoralreferent Reiner Ottersbach vom Seelsorgeteam Bethanien eine ökumenische Andacht in der Kerzenkapelle von Kevelaer. "Das war natürlich der Höhepunkt des Tages", so Hering und seine Kollegin Margot Kläckes. Beide hatten die Pilgerfahrt organisiert. Der Nachmittag klang dann bei Kaffee und Torte im Bauerncafé Binnenheide aus. Im kommenden Jahr soll es wieder eine Pilgerreise geben.

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  • Bethanien-Elternschule verabschiedete Krabbelgruppe

    Kinder kommen nach den Sommerferien in den Kindergarten


    Aus dem "Krabbelalter" sind sie jetzt offiziell raus: Dieser Tage verabschiedete die Elternschule der Bethanien-Frauenklinik die Kinder aus einer der Krabbelgruppen. Knapp drei Jahre lang hatten zehn Knirpse jeden Montag gemeinsam gespielt und gelernt. Jetzt sind sie fit für den Kindergarten. "Zum Abschied haben wir die Gesichte von der Maus Frederick aufgeführt", berichtet Gruppenleiterin Manuela Ullmann. In der Geschichte nach dem Kinderbuch von Leo Lionni wird die Maus Frederick vom Außenseiter zum Helden. Klar, dass sich beim Nachspielen der Geschichte alle Kinder in kleine Mäuse mit spitzen Ohren verwandelten, die Vorräte für den Winter sammeln. Auch wenn der Abschied aus der Krabbelgruppe manchem Kind und mancher Mutti noch schwer fällt: Nach den Sommerferien beginnt für die Kinder ein neuer, aufregender Lebensabschnitt. Und wetten, dass es auch im Kindergarten Mäuse gibt?


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  • Ein Benefiz-Fest für Kinder in Not

    Beim Benefiz-Straßenfest auf der Moerser Hopfenstraße kamen insgesamt 3.530 Euro für die Duisburger Kindernothilfe und die Bethanien-Kinderklinik zusammen


    Für Beate Wöhler hätte das Straßenfest an der Grafschafter Passage in Moers immer weiter gehen können. „Denn für wohltätige Zwecke kann man nie genug spenden“, so die engagierte Moerserin. Der Erlös des von ihr Ende Juni organisierten Fests in Höhe von 3.530 Euro kommt nun zu gleichen Teilen der Kindernothilfe in Duisburg und der Moerser Kinderklinik Bethanien zugute. „Mir liegen die Kinder am Herzen, die besonderer Hilfe bedürfen“, sagte Wöhler dieser Tage bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik Bethanien. Dort begrüßten der Chefarzt Dr. Michael Wallot und die beiden Klinikclowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownsvisite auch Dr. Ingrid Hruby von der Duisburger Kindernothilfe. Sie war ebenfalls ins Krankenhaus Bethanien gekommen war, um aus der Hand von Beate Wöhler die Spende für ihre Organisation in Empfang zu nehmen.

    „Das Benefiz-Fest war eine tolle Aktion. Ich freue mich dass, so viele Leute daran teilgenommen und gespendet haben“, sagte Dr. Wallot, der das Fest persönlich besucht hatte. Durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und Getränken erzielte Wöhler mit ihrem Team aus Helferinnen und Helfern den vierstelligen Betrag. „Es hat alles gepasst. Das Wetter spielte mit, Musiker und Tanzgruppen boten eine tolle Show. Zudem sorgten viele Sponsoren mit der kostenlosen Bereitstellung von Technik, Bierzeltgarnituren, Essen und Getränken mit für den großen Erfolg“, resümierte Wöhler.

    Mit dem Erlös kann die Kinderklinik Bethanien die wöchentliche Besuche der Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite auf der Kinderstation G0 finanzieren. Zudem unterstützt der Betrag die von der Kinderklinik jährlich organisierte Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder. „Wir sind so stolz auf diesen Erlös, dass es sicher noch einmal so ein Fest geben wird“, sagte Beate Wöhler im Namen aller, die zum Erfolg des Benefiz-Straßenfestes beigetragen hatten.


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  • Chronische Wunden optimal versorgen

    Pflegeexperten vom Niederrhein berieten im Moerser Eurotec über bessere Kooperation


    Mit einem harmlosen Mückenstich am Fuß der Patientin fing es an. Der Stich juckte, die an Diabetes erkrankte Frau kratzte ihn auf. Damit nahm das Unglück seinen Lauf. Die Wunde entzündete sich und heilte nicht ab, wie bei vielen Menschen mit Diabetes. Die Wunde wurde größer und größer, nach Monaten musste der Frau das Bein amputiert werden. Nicht nur für Patienten, auch für Mediziner, Pflegekräfte und Wundexperten sind solche Verläufe eine wahre Horrorvorstellung. Deswegen haben mit chronischen Wunden befasste Fachleute vom gesamten Niederrhein den Kampf gegen Wunden aufgenommen, die bei oft schwer kranken Menschen einfach nicht heilen wollen. Knapp hundert Pflegekräfte und Ärzte sowie medizinische Fußpfleger und Diabetesberater trafen sich auf Initiative des Moerser Bethanien-Krankenhauses am vergangenen Wochenende im Moerser Eurotec zum inzwischen 3. Symposium Moderne Wundversorgung.

    Schlecht oder gar nicht heilende Wunden an den Füßen sorgen gerade bei Diabetikern immer wieder für Probleme, die dramatisch enden können, wie im Fall der älteren Dame mit dem Mückenstich. Schwerpunkt der hochkarätig besetzten Tagung war darum die fachübergreifende und besser vernetzte Behandlung des so genannten diabetischen Fußsyndroms. "Die Behandlung und Pflege chronischer Wunden wie beim diabetischen Fuß erfordert ein interdisziplinäres und professionelles Agieren aller Beteiligten", sagte Hubert Wachs von der Pflegedienstleitung des Bethanien-Krankenhauses. "Kliniken, ambulante Pflegedienste, Hausärzte und Pflegeheime können dieses Ziel durch regionale Netzwerke erreichen", so der Wundexperte.

    Denn ob es gelingt, eine chronische Wunde zu heilen, hängt nicht zuletzt von der Zusammenarbeit aller Akteure ab: Medizin, Pflege und andere Professionen wie die Podologen als medizinische Fußpfleger müssen gut aufeinander abgestimmt kooperieren. Allein die Behandlung des diabetischen Fußes zeigt, dass da für die Experten in den nächsten Jahren noch viel zu tun ist. Während Bethanien-Chefarzt Dr. Geier aus der Sicht des Gefäßchirurgen darlegte, wie eine Operation verengter Gefäße die Durchblutung im Bein und damit letztendlich eine Wundheilung in Fuß verbessern kann, offenbarte das Wundsymposium wo es abseits chirurgischen Handwerks derzeit im Gesundheitswesen noch ordentlich hakt: Regelrechte Netzwerke, in denen Krankenhäuser, Hausärzte sowie Pflegedienste und medizinische Fußpflege bei der Wundversorgung eng zusammenarbeiten, sind in Deutschland bislang dünn gesät.

    Mit Köln und in Dortmund gibt es indes in Nordrhein-Westfalen inzwischen zwei gut funktionierende Beispiele. Dr. Dirk Hochlenert und Dr. Gerald Engels vom Centrum für integrierte Diabetesversorgung in Köln und Chefarzt Dr. Alexander Risse vom Diabeteszentrum am Klinikum Dortmund zeigten beim Moerser Wundsymposium in ihren Referaten auf, wie solche Netzwerke auch unter angesichts von zunehmendem Kostendruck reibungslos funktionieren können. "Wichtig ist, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen verstehen, dass niemandem etwas an Kompetenz weggenommen werden soll. Das Gegenteil ist der Fall", so der Kölner Mediziner Dr. Hochlenert.

    Dass viele Wundexperten in Deutschland die derzeitigen Probleme nicht weiter hinnehmen wollen, stellte Veronika Gerber in ihrem Vortrag dar. Als Vorstandsvorsitzende der bundesweiten Initiative Chronische Wunden (ICW) berichtete sie, dass sich immer mehr Wundexperten in lokalen ICW-Arbeitsgruppen zusammenschließen, um die Situation für die Patienten nachhaltig zu verbessern. Die ICW zertifiziert bundesweit Pflegkräfte, die sich in Deutschland zu Wundexperten oder Wundtherapeuten weiterbilden. Allerdings zeige laut Gerber die Landkarte bei den lokalen ICW-Arbeitsgruppen noch viele weiße Flecken, zum Beispiel am Niederrhein. Hubert Wachs, der selbst nach dem ICW-Standard ausgebildeter „Pflegetherapeut Wunde“ ist, und in Bethanien chronische Wunden aller Patientinnen und Patienten genau im Blick hat, plant deshalb, am Niederrhein einen lokalen Zusammenschluss von Wundversorgern unter dem Dach der ICW zu etablieren. Für das Krankenhaus Bethanien hatte Wachs bereits seit zwei Jahren Wundexperten aus der gesamten der Region zum regelmäßigen fachlichen Austausch eingeladen. In einem weitern Schritt soll dann eine Kooperation mit allen an der Versorgung von chronischen Wunden beteiligten Akteuren geschaffen werden. "Mein Ziel ist, ein Netzwerk nach den Vorbildern Dortmund und Köln für den Niederrhein aufzubauen", so Wachs.


    WEITERE INFOS:
    www.icwunden.de


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  • Sicherer Schlaf fürs Baby

    In der Frauenklinik Bethanien bekommt ab sofort jedes Baby einen Schlafsack geschenkt

    Diese Babys schlafen süß und sicher: Über die Babyschlafsäcke aus den Händen von Pflegedienst-Bereichsleiterin Sabine Robakowski (2. v. li.) und Stationsleiterin Gabriele Henze (2. v. re.) freuen sich die beiden Kamp-Lintforter Mütter Susanne Terheggen (re) mit der kleinen Elisabeth und Mutter Vanessa Nühnen (li.) mit Tochter Jana. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Seit dem 1. Juli schlafen die Babys aus dem Krankenhaus Bethanien besonders gut: Ab sofort bekommt jedes in Bethanien geborene Kind einen eigenen Schlafsack geschenkt. Wahlweise in den Farben gelb und grün ziert die Schlafsäcke eine lustige Schildkröte und der blaue Schriftzug "Ich bin ein Bethanien-Kind". Was auf den ersten Blick so aussieht wie eine gelungene Werbeaktion, ist allerdings weit mehr. Es geht vor allem um die Sicherheit des Neugeborenen. "Babys sollten in den ersten Lebenswochen auf keinen Fall unter losen Decken schlafen", sagt Sabine Robakowski von der Pflegedienstleitung des Krankenhauses. Auf Kopfkissen und Bettdecken sollte man verzichten, denn Überwärmungs- und Erstickungsgefahr sind potentielle Risiken, nicht zuletzt der von Eltern gefürchtete Plötzliche Kindstod. "Mit den Schlafsäcken sind Eltern und Babys auf der sicheren Seite", so die gelernte Kinderkrankenschwester Robakowski. "Auf diese Weise tun wir viel für einen optimalen Start ins Leben. Deswegen verschenken wir die Schlafsäcke gern."
    Die beiden Kamp-Lintforter Mütter Susanne Terheggen (re) mit der kleinen Elisabeth und Mutter Vanessa Nühnen (li.) mit Tochter Jana freuen sich über die Schlafsäcke von der Wochenstation. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Als Leiterin der Bethanien-Wochenstation weiß auch Gabriele Henze, wie man Babys nach der Entlassung aus dem Krankenhaus viele süße Träume und den Eltern weitgehend sorgenfreie Nächte beschert. "Der Schlafsack ist ebenso wichtig wie die richtige Schlafumgebung für das Baby." Im ersten Lebensjahr sollten Babys mit im Elternschlafzimmer übernachten. "Aber bitte nicht im Elternbett." Außerdem sei unbedingt auf eine rauchfreie Umgebung im Schlafzimmer zu achten. "Da, wo ein Baby schläft, ist keine Raucherlounge", mahnt die Schwester langjährige Stationsleiterin. Damit junge Eltern nichts falsch machen, erhalten sie von den Stationsschwestern mit dem Schlafsack auch einen Infoflyer mit wichtigen Tipps. Für Eltern, denen die Schlafsäcke bei der Entlassung aus dem Krankenhaus noch nicht individuell genug sind, hält die Wochenstation einen besonderen Clou parat: Ein Mal wöchentlich kommt eine Stickdesignerin auf die Station und stickt für ein paar Euro mit einer speziellen Nähmaschine Namen, Geburtsdatum und Gewicht des neuen Erdenbürgers auf den Schlafsack.

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  • Amtierende "Miss America 2011" kommt nach Bethanien

    Gekrönte US-Schönheit Teresa Scanlan übergibt Spende an die Klinikclowns

    Auf dem Weg nach Moers: Teresa Scanlan ist die offizielle Miss America 2011

    Am Samstag kommender Woche (23.07.2011) erwartet Bethanien eine buchstäblich gekrönte Schönheit zu Besuch: Die Anfang des Jahres in Las Vegas zur offiziellen "Miss America 2011" gekürte Teresa Scanlan kommt zu einer Stipvisite in die Kinderklinik Bethanien. "Teresa Scanlan wird bei Ihrer kleinen Tour durch Europa insgesamt nur drei deutsche Städte besuchen. Wir freuen uns, dass eine dieser Städte Moers ist und Miss America sich in unserer Kinderklinik über die Arbeit der Klinikclowns informieren will", so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. "Uns ist bekannt, dass Teresa die Situation von kranken Menschen ein wichtiges Anliegen ist. Als Miss America 2011 nutzt sie viele Möglichkeiten, um dafür Öffentlichkeit herzustellen." So unterstützt Teresa Scanlan beispielsweise ausdrücklich den Kampf gegen Brustkrebs und ist immer wieder in Krankenhäusern zu Besuch.

    Gemeinsam mit Vertretern des Moerser Mode- und Sportcenters BRAUN wird Miss America bei ihrem Besuch den beiden Klinkclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite eine Spende zu überreichen. Das Modecenter gehört seit Jahren zu den großen Förderern der allein aus Spenden finanzierten Clownsbesuche in Bethanien. Hintergrund für den Besuch in Moers ist eine am gleichen Tag stattfindende Modenschau des kanadischen Modelabels "Joseph Ribkoff" bei BRAUN. Bei der Schau wird Teresa Scanlan um 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr die aktuelle Herbst- und Winterkollektion präsentieren. Das Modelabel Ribkoff ist offizieller Designer der Garderobe von Miss America 2011.

    In Bethanien wird Miss America 2011 gegen 16 Uhr erwartet. "Wir wissen, dass Teresa einen sehr engen Terminplan hat, aber wir hoffen natürlich, dass sie bei ihrem Besuch in Bethanien etwas Zeit auch für das eine oder andere Autogramm hat - vor allem bei den kleinen Patienten auf der Kinderstation", sagt Pressesprecher Ruder.


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    Dirk Ruder (Pressesprecher)

    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


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  • Krankenhaus Bethanien und "Ärzte ohne Grenzen" danken für Unterstützung

    Moerser Bevölkerung hatte nach Flutkatastrophe in Pakistan über 6.000 Euro für medizinische Versorgung der Opfer gespendet


    Freundliche Post aus dem Krankenhaus Bethanien bekommen dieser Tage etliche Moerserinnen und Moerser. Mit einem Brief bedanken sich die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und das Krankenhaus Bethanien für die großzügige Unterstützung der Flutopfer in Pakistan. Nach der Flutkatastrophe im vergangenen Herbst hatte der pakistanisch-stämmige Bethanien-Arzt Dr. Imran Akram spontan eine Spendenaktion für hilfsbedürftige Menschen in seiner Heimat ins Leben gerufen. Das Geld war für Medikamente und medizinische Projekte gedacht und sollte vor Ort die schlimmste Not lindern helfen. Insgesamt gingen aus Moers und Umgebung bis zum Ende des vergangenen Jahres 6.133,34 Euro auf dem Spendenkonto des Krankenhauses ein. "Wir sind dankbar, dass nach dem Aufruf im letzten Herbst eine so große Summe zusammengekommen ist", so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. An der Aktion hatten sich auch etliche Beschäftigte des Krankenhauses beteiligt. Die Mitarbeitervertretung (MAV) des Krankenhauses hatte das Projekt unterstützt.

    Ursprünglich wollte Dr. Akram Spenden und Medikamente persönlich nach Pakistan bringen, um sicherzustellen, dass die Hilfe vor Ort auch wirklich ankommt. "Dies erwies sich jedoch vor allem aufgrund der angespannten Sicherheitslage in dem Land als zu gefährlich", berichtet Ruder. Zudem erschwerten steuer- und gemeinnützigkeitsrechtliche Vorschriften in Deutschland dem Bethanien eine Übergabe der Spende an eine Organisation direkt in Pakistan. Ein seriöser Kooperationspartner aus Deutschland mit ausreichender Erfahrung in Pakistan musste also her. "Schließlich wollten wir sicherstellen, dass der Betrag ohne irgendwelche Abzüge auch wirklich den Menschen in den von der Überschwemmung betroffenen Gebieten zugute kommt und nicht am Ende vielleicht irgendwo verschwindet", berichtet Pressesprecher Ruder. Nach mehreren vergeblichen Anläufen konnte Bethanien zum Jahreswechsel schließlich die angesehene Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen als Kooperationspartner gewinnen. Ärzte ohne Grenzen ist seit Jahren mit Hilfsprojekten in Pakistan engagiert.

    Regionaler Ansprechpartner der Organisation am Niederrhein ist Dr. Johannes Daniel, der derzeit im Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen als Honorararzt arbeitet. Von Nachbarkrankenhaus zu Nachbarkrankenhaus fand man schnell zusammen. "Dr. Daniel hat bei einem Besuch in Bethanien ausführlich von seinen eigenen ehrenamtlichen Einsätzen für Ärzte ohne Grenzen in Afrika und auf Haiti erzählt. Er hat uns erläutert, wie die Organisation arbeitet und was nach einer Flutkatastrophe am dringendsten benötigt wird", berichtet Ruder. Die größten Probleme, mit denen die Ärzte vor Ort konfrontiert sind, sind Durchfallerkrankungen und Mangelernährung. "Wenn Felder überflutet sind, gibt es auch nichts mehr zu essen." Ärzte ohne Grenzen hat zusagen können, die Spendengelder aus Moers gezielt für die Flutopfer in Pakistan einzusetzen. Darum ist dem Dankesbrief, den dieser Tage alle Spenderinnen und Spender vom Krankenhaus Bethanien erhalten auch ein Dankschreiben und eine offizielle Spendenurkunde von Ärzte ohne Grenzen beigefügt - ausgestellt an "die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Moers und Umgebung".


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  • Frauenklinik Bethanien stellt sich vor

    Tag der Offenen Tür am kommenden Mittwoch (29.6.) von 14 bis 17 Uhr



    Der Kreißsaal ist schon auf Hochglanz poliert, die Hebammen bereiten ihre Abteilung auf das große Event vor: Am kommenden Mittwoch (29.6.) lädt die Frauenklinik Bethanien zum Tag der Offenen Tür ein. "Wir wollen die Fachklinik allen interessierten Frauen aus Moers und Umgebung vorstellen", so die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman. Dass die Klinik für Geburtshilfe in Bethanien in Sachen Beliebtheit ganz weit vorn mitmischt, ergibt sich schon aus dem Geburtenregister: Im Kreis Wesel kommen immerhin ein Drittel aller gut 3.000 Kinder in Bethanien zur Welt.

    "Bei rund 200 aller hier im Krankenhaus stattfindenden Geburten pro Jahr handelt es sich um sogenannte Risikogeburten, für deren Betreuung das Krankenhaus die erforderliche Qualifikation und Zertifizierung als Perinatalzentrum besitzt", berichtet die Hebamme. Frauenklinik und Kinderklinik bilden gemeinsam ein Perinatalzentrum höchster Qualitätsstufe. Beim Tag der Offenen Tür können Besucherinnen und Besucher erfahren, wie die Frühchen-Intensivstation Tag- und Nacht auf Babys vorbereitet ist, die in der ersten Zeit medizinische Unterstützung benötigen.

    Am anderen Ende der Frauenklinik werden sich außerdem Wochenstation und Elternschule mit dem gesamten Kursprogramm präsentieren. Und während das Brustzentrum Frauen über die Diagnose und Behandlung von Brustkrebs informieren wird, klärt Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum über neueste Behandlungsmethoden bei Harninkontinenz und Blasenschwäche auf. "Frauen, die bei entsprechenden Beschwerden frühzeitig einen Fachmediziner aufsuchen, können mitunter eine Operation vermeiden", sagt Oberärztin Dr. Almut Gessmann. Die Inkontinenz-Expertin Gessmann leitet das Beckenbodenzentrum der Frauenklinik und wird bei der Veranstaltung über ihre Arbeit sprechen.

    Neben den einzelnen Fachabteilungen der Frauenklinik Bethanien sind beim Tag der Offenen Tür auch wieder viele Organisationen und Firmen rund um die Frauengesundheit vertreten. Der Deutsche Hebammenverband ist ebenso vertreten wie das Jugendamt Moers. Auch Selbsthilfegruppen krebsbetroffener Frauen und Beratungseinrichtungen werden vor Ort sein. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


    INFO
    Mittwoch, 29. Juni 2011, 14-17 Uhr
    Tag der Offenen Tür
    in der Frauenklinik Bethanien
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei


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  • Seniorin wurde 101 Jahre alt

    Gertrud Oelke feierte im Altenkrankenheim Bethanien



    Auf der Geburtstagstorte prangte die Zahl fünfzig gleich zwei Mal, dazu noch eine brennende Geburtstagskerze - richtig gerechnet, das ergibt einen 101. Geburtstag. Den feierte dieser Tage Gertrud Oelke im Moerser Altenkrankenheim Bethanien. Und das war für viele Menschen ein ganz besonderes Ereignis: So kam eigens die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten in die Senioreneinrichtung um der Jubilarin im Namen der Stadt persönlich zu gratulieren. Immerhin gehört Frau Oelke mittlerweile zu den ältesten Bürgerinnen Nordrhein-Westfalens.

    Bei Kaffee und Kuchen feierte Gertrud Oelke ihren Ehrentag mit Tochter Edelgard, der Familie und Freunden. Als Leiter des Altenkrankenheims ließ es sich Ingo Ludwig nicht nehmen, zum freudigen Anlass einen großen Strauß Blumen zu überreichen. Im Jahr 1910 in den ehemals deutschen Ostgebieten geboren, ist die vor Humor sprühende Seniorin geistig topfit, auch wenn das hohe Alter das eine oder andere kleine Zipperlein beschert. "Ich habbet mir ja nich vorjenommen, et is einfach passiert", sagte Gertrud Oelke im vergangenen Jahr, wenn man sie beim hundertsten Geburtstag aufs glückliche Älterwerden ansprach.

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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Krankenhaus Bethanien Moers

    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


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  • Viel Gips für Rüssel und Fangarm

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    Im Teddy-Krankenhaus in Bethanien wurden hunderte Stofftiere geheilt



    Dem lila Tintenfisch geht's schlecht. Einer der Fangarme hängt schlaff herunter und irgendwie sieht das Plüschtier nicht ganz gesund aus. Auch der rosafarbene Teddy und die bunte Kuh müssen zum Doktor. Ein klarer Fall für das Teddy-Krankenhaus, das wieder drei Tage lang seine Pforten im Park hinter der Kinderklinik Bethanien geöffnet hatte. Rund tausend Kinder nutzten die Gelegenheit und ließen ihre liebsten Schmusetiere von erfahrenen Stofftierdoktoren auf Herz und Nieren untersuchen. In den ersten beiden Tagen der Veranstaltung kamen zunächst angemeldete Kinderartengruppen aus Moers und Umgebung mit insgesamt etwa sechshundert Kindern zu Besuch in die vom Roten Kreuz, der Krankenkasse AOK und dem Bethanien-Krankenhaus aufgebauten Zeltstadt-Klinik. Am vergangenen Samstag (18.6.) dann war das Teddy-Krankenhaus einen Tag lang für alle Kinder aus der Region geöffnet - und natürlich für deren kranke Stofftiere.


    Die gute Nachricht: Auch in diesem Jahr konnten alle Stofftiere gesund entlassen werden. "Die häufigsten Diagnosen waren verletzte oder verknackste Pfoten sowie Bauch- und Kopfweh", sagte Sabine Robakowski vom Pflegedienst der Kinderklinik, die das Teddy-Krankenhaus nun bereits zum siebten Mal federführend organisierte. "Es gab im Untersuchungszelt aber auch spezielle Diagnosen, die sicher nur bei Stofftieren vorkommen können", so Robakowski augenzwinkernd. So stellten Kinder Stofftiere mit Verdacht auf "Gehirnbruch" vor. Und statt einer Gehirnerschütterung musste zur Überraschung der Ärzte auch eine mutmaßliche "Geschirrerhütterung" behandelt werden. "Kinder entwickeln eine beachtliche Phantasie bei der Frage, was ihre Stofftiere wohl haben könnten. Dabei fließt irgendwo Aufgeschnapptes immer mit ein", erläutert die gelernte Kinderkrankenschwester Robakowski.



    Während in der Gipsstation dem lila Tintenfisch der kranke Fangarm und sogar einem Plüschelefanten der Rüssel eingegipst wurden, standen die Mediziner im Operationszelt vor ganz anderen Herausforderungen. Ein Kind hatte beispspielsweise gegenüber den Ärzten geklagt, dass sein Stoffkamel zwar einen Mund, aber gar keine Zunge habe. Flugs nähten die "Nahtologen" im OP-Zelt dem Wüstentier eine wunderschöne Stoffzunge an - gestreift und somit für alle Zeiten unverwechselbar. "Das war sicher die erste Zungentransplantation in der Geschichte der Stofftiermedizin", mutmaßt Robakowski heiter. Derweil machten in der Röntgenstation zwei Flachbettscanner alles sichtbar, was Knuddelteddy & Co. so verschluckt haben könnten. Die Bilder aus dem Drucker belegten es am Ende schwarz auf weiß: Manches Kuscheltier hatte tatsächlich Schmetterlinge im Bauch, eine Diagnose, die auch bei früheren Teddy-Krankenhäusern merkwürdigerweise häufiger gestellt wurde.

    "Das Teddy-Krankenhaus soll Kindern die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Klinik-Aufenthalt nehmen", erläutert Dr. Gündüz Selcan als Leitender Oberarzt in der Kinderklinik Bethanien den Zweck der Veranstaltung. Der Kinderarzt hatte im OP-Zelt auch in diesem Jahr wieder Dutzende Stofftiere behandelt und wird sicher auch im kommenden Jahr dabei sein. Dr. Selcan hatte vor dem Teddy-Krankenhaus alle daran beteiligten Schülerinnen und Schüler aus der Krankenpflegeschule Bethanien auf ihren Einsatz als Stofftierdoktoren vorbereitet. Denn die Erstuntersuchung der Stofftiere und das Anamnesegespräch sollte so realistisch wie möglich ablaufen. "Für die angehenden Fachkräfte in der Kranken- und Kinderkrankenpflege war das sicher eine interessante Erfahrung", sagt Dr. Selcan. Mit vielen Freiwilligen hatten auch die AOK, das Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz des DRK zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Ein Highlight des DRK waren die - echten - Therapiehunde, die von den Kindern gestreichelt und geknuddelt werden konnten.



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  • 20 Jahre Freundeskreis Bethanien

    Seit 1991 engagiert sich der Freundeskreis Stiftung Bethanien e. V. für die Bedürfnisse der Patienten im Krankenhaus und der Bewohner im Altenkrankenheim

    Die Vorsitzenden des Bethanien-Freundeskreises (v.l.n.r.): Chefsekretärin Anna-Maria Lappeneit, Ursula Boldt, die Witwe des langjährigen Vorsitzenden und Bethanien-Krankenhausstiftung Prof. Hermann Boldt und Chefarzt Dr. Rainer Götz (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Die Vorsitzenden des Bethanien-Freundeskreises (v.l.n.r.): Chefsekretärin Anna-Maria Lappeneit, Ursula Boldt, die Witwe des langjährigen Vorsitzenden und Bethanien-Krankenhausstiftung Prof. Hermann Boldt und Chefarzt Dr. Rainer Götz (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Der vor zwanzig Jahren gegründete Freundeskreis Stiftung Bethanien e. V. springt meistens dort ein, wo besondere finanzielle Unterstützung im Krankenhaus und Altenkrankenheim Bethanien benötigt wird. Die Mitglieder des wohltätigen Vereins haben es sich zur Aufgabe gemacht durch Spenden und Mitgliedsbeiträge Anschaffungen zu realisieren, die über den eigentlichen Krankenhausetat hinausgehen. Das jahrelange Engagement des Freundeskreises kommt den Patienten im Krankenhaus sowie den Bewohnern im Altenkrankenheim zugute, deren kleine und große Wünsche das Hauptanliegen der Förderinnen und Förderer des Vereins sind. Doch auch die Finanzierung wichtiger medizinischer Geräte wird vom Freundeskreis der Stiftung Bethanien seit seiner Gründung stets gefördert.

    So wurde etwa für die Bethanien-Kinderklinik vor zwei Jahren ein hochmodernes Gerät zur Lungenfunktion bei Kindern angeschafft, das der Freundeskreis allein durch Spenden und den Beiträgen seiner Mitglieder finanziert hatte. „Mit dem Gerät können die Kinderärzte unserer Kinderklinik auf spielerische Weise die Lungenfunktion bei Kindern mit Atemwegsproblemen testen“, sagt Dr. Rainer Götz, Vorsitzender des Freundeskreises Stiftung Bethanien. Eine weitere sinnvolle Anschaffung war der behindertengerechte Bus für das Altenkrankenheim, mit dessen Hilfe die Bewohner und Bewohnerinnen zu privaten Terminen in die Stadt oder zu Veranstaltungen in die nähere Umgebung gebracht werden können. Dabei werden auch Besuche jährlich stattfindender Musik- und Theaterveranstaltungen für die Seniorinnen und Senioren, die im Altenkrankenheim wohnen, möglich gemacht.

    Spezielle Geräte, die die exakte Narkosetiefe des Patienten kontrollieren und somit für eine sichere Tiefschlafgarantie während der Operation sorgen, waren ebenfalls eine Investition des Freundeskreises. „Die Geräte helfen dem Anästhesisten dabei zu kontrollieren, ob der Patient während der Narkose wach zu werden droht.“ so Dr. Götz. Außerdem hatte der gemeinnützige Verein erst kürzlich dafür gesorgt, dass die häufig für Vortragsveranstaltungen genutzte Krankenhauskapelle mit neuen bequemen Stühlen ausgestattet wurde. „Ohne die engagierten Mitglieder und Förderer des Freundeskreises und die Spenderinnen und Spender aus der Moerser Bevölkerung wären diese Anschaffungen nicht möglich“, dankt Dr. Götz.

    Der Freundeskreis wurde am 11.06.1991 auf Initiative von Ursula Boldt, der Ehefrau des langjährigen Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hermann Boldt, gegründet. Gründungspräsident war Oberkreisdirektor Wilhelm Hübner. Seit seiner Gründung hat der Freundeskreises Stiftung Bethanien über 400.000 Euro für verschiedene Anschaffungen, die den Aufenthalt für Patienten im Krankenhaus und Bewohner im Altenkrankenheim angenehmer gestalten, gestiftet. „Wir freuen uns über das 20-jährige Bestehen unseres Vereins und möchten auch in Zukunft helfen kleine und große Wünsche von hilfsbedürftigen Menschen im Krankenhaus und Altenkrankenheim zu erfüllen. Daher begrüßen wir auch jede zusätzliche Unterstützung“, sagt Dr. Rainer Götz.

    KONTAKT
    Freundeskreis Stiftung Bethanien e.V.
    Krankenhaus Bethanien
    Bethanienstraße 21, 47441 Moers
    Tel. 02841 200-2598 (Anna-Maria Lappeneit)
    Fax 02841 200-2623
    Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 26 Euro. Einzelspenden sind möglich auf das Konto des Freundeskreises bei
    der Sparkasse am Niederrhein, Kontonr. 1 125 002 764, BLZ 345 500 00.


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  • „Aber bitte mit Sahne…“

    Darf es noch ein Stückchen Kuchen sein? Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz St. Josef Moers servierten den Bewohnern beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien Erdbeerkuchen und Windbeutel mit Sahne. Heimleiter Ingo Ludwig (2. v. r.) freute sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über das leckere Kuchenbuffet.

    Caritas-Konferenz St. Josef verteilte beim jährlichen Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien frischen Erdbeerkuchen und Windbeutel an die Seniorinnen und Senioren

    Da lacht das Herz! Bei einer so großzügigen Auswahl von Leckereien aus der Konditorei kann wirklich niemand widerstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien kamen dieser Tage beim jährlichen Sommerfest mit der Caritaskonferenz St. Josef Moers in den Genuss von leckerem Erdbeerkuchen und Windbeuteln. Natürlich gab es zu jedem fruchtigen Stückchen viel Sahne, denn unter dem diesjährigen Motto „Moerser Kaffeekränzchen aber bitte mit Sahne“, durfte der süße Schaum selbstverständlich nicht fehlen.

    Die passende Musik trugen Margarete Hanner, Vorsitzende der Caritas-Konferenz und Cäcilia Toups bei, begleitet von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter am Klavinova. Das Sahnehäubchen auf die musikalische Darbietung setzte der mehrstimmige Chor, der aus den Ehrenamtlern der Caritas-Konferenz bestand und in einheitlichen Kostümen auftrat. Über den Songtitel musste auch nicht lange nachgedacht werden. Der Schlagerhit von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ passte zur Veranstaltung genauso gut wie der Kaffee zum Kuchen und so verwandelte sich die Bewohner-Cafeteria in ein kleines Schlemmerparadies. „Es bereitet uns viel Spaß sich immer wieder neue Ideen für das Sommerfest einfallen zulassen, um so den Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenkrankenheim eine Freude zu machen“, sagte Margarete Hanner.

    Dass, die Gruppe um Margarete Hanner wirklich kreativ ist, bewiesen die Ehrenamtler auch durch ihre verschiedenen Kostüme, die sie extra für das Sommerfest selbst entworfen und genäht hatten. „Die Damen und Herren von der Caritas-Konferenz machen mit vielen originellen Ideen das Sommerfest bereits seit über dreißig Jahren zu einer sehr schönen Veranstaltung“, lobte der Leiter des Sozialen Dienstes Oliver Hering das Engagement der Ehrenamtler von der Caritas-Konferenz.


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  • Osteoporose-Gymnastik für Frauen

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet den Präventionskurs Osteoporose seit vielen Jahren. (Foto: KBM/Archiv)

    Kurs ab dem 20. Juni in Bethanien richtet sich an Frauen in den Wechseljahren


    Am Montag, den 20. Juni beginnt im Krankenhaus Bethanien ein Kurs zur Prävention von Osteoporose. Der Kurs richtet sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. "Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau", erklärt Kursleiterin Doris Abels. "Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter Osteoporose. Genetisch bedingt und auch durch Östrogenmangel können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen", so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin. "Diesem Risiko sollten gesundheitsbewußte Frauen rechtzeitig entgegenwirken."

    Der Kurs kostet 45 Euro. Die Kosten können auf vorherigen Antrag von der jeweiligen Krankenkasse erstattet werden. Die Anmeldung zum Kurs ist bei der Elterschule im Krankenhaus Bethanien möglich. Tel.: 02841/200-2670. Der Kurs findet im Gymnastikraum im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien statt, das sich auf dem Krankenhaus-Gelände befindet. Die Zufahrt zum Altenkrankenheim und zum Krankenhaus-Parkplatz ist über die Wittfeldstr. 31 möglich.


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  • Neuer Chefarzt in Bethanien

    Der vom Essener Ruhrlandklinikum kommende Lungenspezialist Dr. Thomas Krbek wird das Lungenkrebszentrum Bethanien mit einer neuen Abteilung für Thoraxchirurgie komplettieren


    Neuer Chefarzt und neue Fachklinik im Krankenhaus Bethanien: Dr. Krbek wird die neue Abteilung für Thoraxchirurgie im Krankenhaus Bethanien etablieren, die ein Kernstück des von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Lungenkrebszentrums darstellt.

    Mit einer fachärztlichen Fortbildungsveranstaltung und einer anschließenden kleinen Feierstunde wurde Dr. Thomas Krbek dieser Tage als neuer Chefarzt der Abteilung für Thoraxchirurgie offiziell eingeführt. Der erfahrene Lungenspezialist arbeitete zuvor dreizehn Jahre als leitender Oberarzt und stellvertretender Chef in der Klinik für Thoraxchirurgie im Essener Ruhrlandklinikum. Nun wird Dr. Krbek die neue Abteilung für Lungenchirurgie im Krankenhaus Bethanien etablieren, die ein Kernstück des von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Lungenkrebszentrums darstellt.

    Das Lungenkrebszentrum Bethanien ist eines von derzeit sieben solcher hochspezialisierten Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Schaffung einer eigenen Abteilung spiegelt so die wachsende Bedeutung der Thoraxchirurgie bei der Behandlung auch von fortgeschrittenen bzw. metastasierten Krebserkrankungen dar. Dies belegen vor allem die stark ansteigenden Zahlen der Patienten und Operationen am Krankenhaus Bethanien. „Im ersten Quartal gab es hier gleich 25 Prozent Patientenzuwachs“ sagt Dr. Krbek und beobachtet weiter steigende Tendenzen in Bezug auf den Patientenzulauf.

    Die Operationen verlaufen heute deutlich schonender für den Patienten als früher, da im Bereich der Medizintechnik aber auch die Kenntnisse in der Behandlung sich durch Forschung und Kooperationen zwischen verschiedenen Fachabteilungen enorm entwickelt haben. „Wir führen operative Techniken durch, bei denen so wenig Gewebe wie möglich verletzt wird. Es müssen beispielsweise viel seltener ganze Lungenflügel entfernt werden, um positive Ergebnisse zu erzielen“ sagt Dr. Krbek. Dies ist ein großer Vorteil bei der Zusammenarbeit etwa mit der Fachklinik für Radiologie, die mit modernen Diagnoseverfahren den Operateuren ein exaktes Bild von der Lunge geben können.

    Die häufigste Ursache für Lungenkrebserkrankungen ist das Rauchen. „90 Prozent der Patienten sind langjährige Raucher, während sich 10 Prozent der Erkrankungen aus genetischen Veranlagungen oder berufsbedingten Belastungen wie durch Asbest und andere schädliche Stoffe ergeben“, so der Lungenchirurg. Ein wichtiger Rat: „Jeder Reizhusten, der mehr als drei Wochen anhält, sollte dringend per Röntgenaufnahme abgeklärt werden“, so der Lungenexperte.

    Dr. Thomas Krbek ist 48 Jahre alt und lebt in Essen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Zur Weiterbildung verbrachte er längere Zeit in Barcelona und New York.


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  • Neue Behandlungsmethoden bei Brustkrebs

    Frauenklinik Bethanien lädt am Mi, 11. Mai zum Infotag Brusterkrankungen


    Schonende Krebsdiagnose am Brustzentrum Linker Niederrhein: Im Krankenhaus Bethanien Moers untersucht die Medizinisch-technische Assistentin Heike Witzer eine Patientin an einem

    Verbesserte Möglichkeiten bei der Behandlung von Brustkrebs sind das Thema beim Infotag Brusterkrankungen am kommenden Mittwoch (11.5.2011) in der Frauenklinik Bethanien. "Wir möchten interessierte und betroffene Frauen über den aktuellen Stand bei der Behandlung des Mamma-Karzinoms informieren", so Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers. Ab 15 Uhr wird der Chefarzt in der Krankenhaus-Kapelle über die neuesten Entwicklungen in der Brustkrebstherapie referieren. Zudem stellen sich die Strahlentherapeutische Praxis Duisburg-Moers und die Onkologische Praxis Moers vor, die unlängst erst Zweigstellen auf dem Bethanien-Gelände eröffnet haben. "Wir wollen den Besucherinnen des Infotags Brusterkrankungen darstellen, wie auf dem Campus Bethanien das volle Spektrum der Behandlung an einem Ort abgedeckt ist", so Prof. Osmers. Gemeinsam mit strahlentherapeutischer und onkologischer Praxis sowie mit weiteren Kooperationspartnern bildet die Frauenklinik Bethanien den Moerser Standort des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein.

    Nach den Vorträgen lädt das Brustzentrum bis etwa 18 Uhr alle Besucherinnen zu Information, Beratung und Imbiss in die Personal-Cafeteria ein. Dort präsentieren sich als weitere Kooperationspartner des Brustzentrums unter anderem das ebenfalls auf dem Bethanien-Gelände beheimatete Pathologische Institut Moers. Darüber hinaus sind Anbieter aus dem Gesundheits- und Wellnessbereich vertreten. Zudem stehen neben dem Ärzte- und Pflegeteam der Frauenklinik und des Brustzentrums auch die Selbsthilfegruppen "Frauenselbsthilfe nach Krebs" aus Moers und "Frauen nach Krebs" aus Rheinberg zur Verfügung. "Der Infotag soll dazu beitragen, dem Brustkrebs den Schrecken zu nehmen, den die Krankheit ohnehin nicht mehr hat. Gegen Ängste hilft nur Aufklärung und dazu wollen wir als Brustzentrum tatkräftig beitragen", betont Chefarzt Prof. Osmers. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

    INFO
    Infotag Brusterkrankungen
    Mi, 11. Mai 2011 15-18 Uhr
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei

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  • Jubilar spendete für die Klinikclowns in Bethanien

    Der Moerser Rentner Bodo Much hatte seinen 70. Geburtstag gefeiert


    Die Einsätze der Clowns Schlatke alias Holger Voss (rechts) und Flocke alias Silke Eumann (links) auf der Kinderstation G0 in Bethanien werden allein aus Spenden ermöglicht. (Foto: KBM)

    Einen runden Geburtstag feiern und anderen eine große Freude bereiten - dass sich beides gut kombinieren lässt, bewies dieser Tage Bodo Much. Der Moerser hatte kürzlich seinen 70. Geburtstag gefeiert und nahm dies zum Anlass, die Gäste seiner Geburtstagsfeier um eine Spende für die Kinderklinik Bethanien zu bitten. Ganze 700 Euro übergab der Jubilar nun an die Kinderklinik.

    Sein Wunsch: Der Betrag möge die weitere Arbeit der Klinikclowns Flocke und Schlatke sicherstellen. Von den allein aus Spenden finanzierten Einsätzen der Klinikclowns in Bethanien hatte Bodo Much in der Zeitung gelesen. Und da auch sein Motto lautet "Lachen ist die beste Medizin", war klar, dass der Betrag bei den Clowns gut aufgehoben sein dürfte.

    Als Chefarzt der Kinderklinik freute sich Dr. Michael Wallot über die Spende und dankte auch im Namen der Clowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss für die finanzielle Zuwendung. Die Clowns vom NRWweit tätigen Verein Clownsvisite e.V. besuchen ein Mal in der Woche die Kinder der Kinderstation G0 um Sie mit Spaß und Gesang ein wenig aufzumuntern. "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Lachen die Genesung fördert. Deswegen sind die Besuche der Klinikclowns bei den kranken Kindern so wichtig", so Chefarzt Dr. Wallot. "Deswegen ist jede Spende für die Clownsbesuche gut angelegt."

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  • Köstlicher "Kuchenfrühling" im Krankenhaus

    Grünen Dame und Herren in Bethanien servierten Selbstgebackenes für den guten Zweck


    Kleiner Kalorienalarm: Die Grünen Damen (v.l.n.r.) Sigrid Hirsch, Gerhild Dietz, Renate Rohmann, Edith Dürke und Gertrud Becker sowie weitere Grüne Damen und Herren des Krankenhauses Bethanien erfreuten beim Frühlingscafé mit Selbstgebackenem für den guten Zweck. Die Einnahmen im roten Sparschwein kommen nun der Kinderklinik zugute. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Wenn draußen die Temperaturen steigen und die Natur erblüht, dann laufen auch die ehrenamtlichen Grünen
    Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien zur Höchstform auf: Zum traditionellen Frühlingscafé für den guten
    Zweck luden die Grünen Damen und Herren dieser Tage alle Patientinnen und Patienten sowie alle Bethanien-
    Beschäftigten ein. Das Prinzip beim jährlichen "Kuchenfrühling" im Krankenhaus ist einfach: Einen Nachmittag lang
    servieren die freundlichen Damen und Herren in ihren grünen Kitteln allerlei Selbstgebackenes in der Patienten-
    Cafeteria. Als Gegenleistung dürfen alle auf ihre Kosten gekommenen Genießerinnen und Genießer eine kleine
    Spende zugunsten der Kinderklinik in ein großes, rotes Sparschwein entrichten.

    In diesem Jahr kam auf diese Weise ein dreistelliger Betrag zusammen, der von den ehrenamtlichen Helferinnen
    und Helfern noch einmal großzügig aufgestockt wurde - auf insgesamt 350 Euro. Für die Kinderklinik dankte
    Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder den Unterstützern der Aktion. "Alle, die bei der Aktion im Spendeneifer
    versehentlich das Kalorienlimit etwas überschritten haben, hätten jetzt ein Jahr Zeit, das Idealgewicht wieder
    zurückzugewinnen, um beim nächsten Frühlingscafé im kommenden Jahr wieder mit dem gleichen Elan und vor
    allem mit gutem Gewissen dabei zu sein", so der Pressesprecher augenzwinkernd.

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  • Sichere Geburt für alle Frauen

    Am 5. Mai 2011 ist internationaler Hebammentag - auch in Bethanien


    Zwei Väter, viele Babys und noch mehr Hebammen: Mit den frischgebackenen Neu-Papas Christian Schröder (vorn links) und Torsten Hütten vorn rechts) aus Moers probt das geburtshilfliche Team unter der Leitenden Hebamme Petra Onasch-Szerman (2. v. rechts) schon einmal die Aufstellung zum internationalen Hebammentag am 5. Mai. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Hebammen zeigt Eure Babys, heißt es dieser Tage nicht nur im Moerser Krankenhaus Bethanien: Überall auf der Welt begehen Hebammen am 5. Mai den internationalen Hebammentag. Während die Geburtshelferinnen der Frauenklinik Bethanien - wo rund ein Drittel aller mehr als 3.000 Kinder im Kreis Wesel geboren werden - an ihrem Ehrentag allen jungen Müttern im Kreißsaal und auf der Wochenstation Blumen überreichen, soll der Hebammentag allerorten auch auf die unzureichende Versorgung von Müttern mit Hebammenhilfe hinweisen.

    "Die Welt braucht Hebammen heute mehr denn je", sagt Bethaniens Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman, die zugleich auch niederrheinische Kreisvorsitzende des Deutschen Hebammenverbands ist. Mit fünf Forderungen wendet sich der Hebammenverband daher an Politik und Krankenkassen. So fordert der Verband einen würdevollen Start ins Leben für alle Kinder, die freie Wahl des Geburtsorts, bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen sowie Hebammenhilfe für alle gebärenden Frauen. Angesichts zeigender Kaiserschnitt-Geburten fordern die Hebammen nicht zuletzt ein bedingungsloses Ja zur normalen Geburt. "Mütter und Babys haben ein Recht auf eine natürliche und sichere Entbindung", sagt Onasch-Szermann. Jeden Tag werden auf der Erde 400.000 Babys geboren. "Drei davon in Bethanien", so die Hebamme.


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  • Der Osterhase kann kommen

    Kinder und Senioren bemalten gemeinsam bunte Eier im Altenkrankenheim Bethanien


    Mit Pinseln, Farbe und viel Kreativität gingen dieser Tage Kinder aus dem Moerser Kindergarten Kurze Straße und Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien ans Werk. Denn pünktlich zum Osterfest sollten wieder Dutzende von bunten Ostereiern das Altenkrankenheim schmücken. So viel Mal- und Bastelarbeit war natürlich von Alt und Jung nur gemeinsam zu schaffen. Einen ganzen Nachmittag lang hallte das fröhliche Kinderlachen von Mohammed, Nour, Deniz, Samyeli, Elham, Leonie und Jule durch das Altenkrankenheim, dann war das Werk vollbracht: Zum Schluss schmückten die Kinder mit den Senioren zwei große Ostersträucher, die nun Besucher und Bewohner im Altenkrankenheim erfreuen.

    "Aus dem Kindergarten Kurze Straße kommt seit 2005 jedes Jahr eine Gruppe ins Altenkrankenheim, um gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern die Dekoration für das Osterfest zu basteln. Das ist inzwischen eine richtige Tradition geworden", berichtet Oliver Hering, der den Sozialdienst im Altenkrankenheim leitet. Aber nicht nur zu Ostern gibt es gegenseitige Besuche, auch bei anderen Gelegenheiten im Jahr treffen sich jüngeren und ältere Menschen aus dem Kindergarten und dem Altenkrankenheim, um gemeinsam ein paar Stunden miteinander zu verbringen.


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  • "Stützstrumpf" für defekte Venenklappe im Bein

    Bethanien-Chefarzt Dr. Bruno Geier führte erstmals eine "extraluminale Valvuloplastie" durch. Nur wenige Gefäßchirurgien in Deutschland beherrschen die schonende Operationsmethode

    Chefarzt Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirugie des Krankenhauses Bethanien zeigt der Patientin Ute Heinrich aus Moers das kleine Kunststoffstückchen, das bei der Operation um die Vene in der Leistengegend gelegt wird. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Kleine Operation, große Wirkung: Über die planmäßig geglückte Rekonstruktion einer Venenklappe im Bein freuen sich dieser Tage Patientin Ute Heinrich aus Moers und Bethanien-Chefarzt Dr. Bruno Geier. Der seit einem Jahr die Gefäßchirurgie leitende Arzt führte die unter Medizinern "extraluminale Valvuloplastie" genannte Operation erstmals im Moerser Krankenhaus Bethanien durch. In ganz Deutschland beherrschen derzeit nur maximal zehn Kliniken dieses im Prinzip einfache aber geniale Operationsverfahren. Grund zur Freude hatte vor allem die Patientin, die als Moerserin nicht weit reisen musste, um ihre Beschwerden mit Hilfe des Mini-Eingriffs in Bethanien endlich loszuwerden.

    Bei der Valvuloplastie wird an der wichtigsten oberflächlichen Beinvene die Funktion der Mündungsklappe wiederhergestellt. Die Mündungsklappe sorgt dafür, dass das im Kreislauf zirkulierende Blut nicht wieder nach unten ins Bein zurückfließt. "Bei der Operation wird um die Mündungsregion der Vene in der Leistengegend ein dünnes, extra angefertigtes Kunststoffstückchen von der Größe einer Briefmarke um die Vene herum zu einem Schlauch vernäht. Dadurch entsteht eine Art „Kompressionsstrumpf“, der die Vene umhüllt. Eng anliegend wie ein Taucheranzug, bewirkt der Kunststoffschlauch, dass die Venenklappe wieder ihre Funktion als Ventil ausüben kann und kein Blut mehr ins Bein zurückfließt. Patientinnen und Patienten, bei denen die Venenklappe nicht mehr funktioniert, leiden an Schwellungen im Bein, Schmerzen oder sie bekommen Krampfadern.

    "Das erstmals in Moers angewandte Verfahren kommt bei Patientinnen und Patienten mit einem Krampfaderleiden im Frühstadium in Frage, bei denen trotz des Blutstaus im Bein die oberflächlichen Venen noch nicht stark geweitet sind", sagt Chefarzt Dr. Geier. "Der Vorteil der Operation ist, dass man die oberflächliche Vene erhalten kann." Bei der herkömmlichen Krampfader-OP ist das nicht der Fall, die Vene wird gezogen ("strippen"). Durch die Erhaltung der Vene ist die nun in Moers verfügbare Operation weniger belastend und schmerzhaft für Patientinnen und Patienten. Zudem kann die verbliebene Vene gegebenenfalls später bei anderen Eingriffen noch wichtige Dienste leisten und zum Beispiel für Bypässe an den Herzkranzgefäßen verwendet werden.
    Schematische Darstellung der in Bethanien erstmals angewandten Operationsmethode: Das kleine Kunststoffstück (oben) wird wie ein Kompressionsstrumpf um die oberflächliche Beinvene gelegt (Mitte) und dann als Schlauch (unten) vernäht. (Skizze: KBM)


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  • Lungenkrebszentrum Bethanien Moers wurde zertifiziert

    Bürgermeisterin Erika Scholten und Bundestagsabgeordneter Siegmund Ehrmann gratulierten bei Feierstunde

    Die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten (2.v.l.) und der Moerser Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann (re.) gratulierten Dr. Thomas Voshaar (li.) als Chefarzt der Lungenklinik und Leiter des Lungenzentrums sowie Oberarzt Dr. Kato Kambartel (2.v.r.), Koordinator im Lungenzentrum. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Jetzt ist es offiziell: Seit dem 1. April ist das Lungenzentrum Bethanien Moers von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) offiziell anerkannt. Bei einer Feierstunde dieser Tage gratulierten die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten und der eigens aus Berlin angereiste Moerser Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann dem Krankenhaus zur erfolgreichen Zertifizierung durch die DKG. Die Zertifizierung macht das Krankenhaus zu einer der wenigen medizinischen Spitzeneinrichtungen im Rheinland, vor allem bei der Behandlung von Lungenkrebs.

    Das Lungenzentrum Bethanien Moers ist eines von nur sieben durch Die DKG offiziell anerkannten Lungenzentren in ganz Nordrhein-Westfalen und wird in Zukunft in der Region die hochspezialisierte Behandlung von vielen Krebs-Patienten mit Lungentumoren oder mit Metastasen in der Lunge sicherstellen. Das Moerser Zentrum ist das einzige in den Kreisen Wesel und Kleve. Auch in den Nachbarstädten Duisburg, Krefeld und Düsseldorf gibt es derzeit keine so herausragende Einrichtungen wie in Bethanien.

    Medizin auf höchstem Niveau

    Um als Lungenzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert zu werden, muss eine Klinik etliche Voraussetzungen erfüllen, die von externen Prüfern streng kontrolliert werden. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, bekommt eine Klinik das Zertifikat. So müssen in einem Lungenzentrum Fachabteilungen für Pneumologie, Thoraxchirurgie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie und Onkologie mit jeweils mindestens zwei Fachärzten vorhanden sein. Die Klinik muss außerdem eine besondere Kompetenz in der Thoraxchirurgie und die Verfügbarkeit interventioneller Bronchologie (Laser, Stent, endobronchialer Ultraschall) nachweisen. Eines der wichtigsten Kriterien ist der Nachweis von Mindest-Patientenzahlen pro Jahr. So muss das Lungenzentrum Bethanien Moers wie alle anderen Lungenkrebszentren in Deutschland jährlich mehr als 75 onkologische Tumorresektionen durchführen und 200 neu erkrankte Patienten im Jahr behandeln.

    „Patientinnen und Patienten in einem Lungenzentrum haben den Vorteil, dass sie von allen Spezialisten gemeinsam behandelt werden. Im Lungenzentrum kommen alle Experten zusammen, um über Diagnose und Therapie zu entscheiden – und das mit maximaler Kompetenz und auf höchstem Qualitätsniveau“, erläuterte Chefarzt Dr. Thomas Voshaar als Leiter der Lungenklinik und des Lungenzentrums. Das Lungenzentrum umfasst neben der Lungenklinik auch externe Kooperationspartner wie eine eigenständige Praxis für Strahlentherapie und eine Praxis für Onkologie, die sich seit neustem auf dem Bethanien-Gelände direkt am Krankenhaus befinden.

    Fachübergreifende Zusammenarbeit

    Für Patientinnen und Patienten bedeutet die Behandlung in einem Lungenzentrum somit eine umfassende medizinische Betreuung. Dazu gehören beispielsweise interdisziplinäre Therapiekonzepte. So werden die Befunde aller Patienten wöchentlich bei „Tumorkonferenzen“ besprochen, an denen Mediziner aller Fachrichtungen teilnehmen. Patienten und deren Familien werden zudem während des Krankenhaus-Aufenthalts onko-psychologisch betreut und der jeweilige Hausarzt in die Behandlung mit eingebunden.

    Bei der Pressekonferenz am 6. April erläuterten Dr. Thomas Voshaar (li.) als Chefarzt der Lungenklinik und Oberarzt Dr. Kato Kambartel (re.), welche strengen Auflagen ein Lungenkrebszentrum erfüllen muss. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Die Arbeit der Ärzte wird in Lungenzentren laufend kontrolliert und statistisch erfasst, zum Beispiel stehen die Qualität der Therapie hinsichtlich der Heilungsrate und hinsichtlich der Lebensqualität im Fokus der Überwachung. Eventuelle Komplikationen bei einer Behandlung werden systematisch erfasst und in einer Ärzte-Konferenz besprochen. Umfangreiche Leitlinien, an die sich alle behandelnden Ärzte halten müssen, sichern eine einheitliche Qualität, unabhängig vom jeweils behandelnden Arzt. Ein internes wie externes Qualitätsmanagementsystem sowie ein versierter Qualitätsbeauftragter sichern eine höchstmögliche Behandlungsqualität

    Die Einrichtung von sogenannten Organzentren wie dem Lungenzentrum geht auf den Nationalen Krebsplan der Bundesregierung von 2008 zurück. In diesem wurde festgelegt, wie die Versorgung von Krebspatienten in Deutschland optimiert werden soll, etwa durch spezialisierte Krebszentren. Derzeit gibt es in ganz Deutschland 22 Lungenkrebszentren. Jedes Jahr erkranken etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs. Allerdings können derzeit nur 10 Prozent aller Erkrankten in einem der spezialisierten Lungenkrebszentren behandelt werden. 40.000 Menschen sterben im Jahr an der Krankheit.


    Pressestimmen zur Zertifizierung des Lungenzentrums


    Eines von nur 22 Lungenkrebszentren in Deutschland gibt es jetzt am Krankenhaus Bethanien. Gestern (am 6. April 2011) feierte man das Zertifikat. Grüße überbrachten auch Bundestagsabgeordneter Siegmund Ehrmann (SPD) und die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten (SPD). Um von der Deutschen Krebsgesellschaft mit dem Prädikat Lungenkrebszentrum ausgezeichnet zu werden sind über Jahre zahlreiche Auflagen zu erfüllen, um die bestmögliche Versorgung der Patienten zu erreichen. Vor allem das Zusammenspiel von Onkologie, Chirurgie, Pathologie, Radiologie und anderen wichtigen Disziplinen sei wichtig, aber auch der gute Umgang mit den Patienten.
    Klara Helmes in der NRZ Moers vom 7. April 2011

    Etwas ganz Besonderes ist nun dem Bethanien-Krankenhaus gelungen. Die Moerser Klinik (wurde) als Lungenzentrum zertifiziert. Das Bethanien-Krankenhaus hat eine der ältesten Lungenkliniken Europas und gilt, nicht nur bei bergbaubedingten Lungenkrankheiten, schon lange als „gute Adresse“. Mit der Einrichtung eines Lungenkrebszentrums soll die Versorgung der Krebspatienten weiter optimiert werden. Durch die strengen Anforderungen der Deutschen Krebs-Gesellschaft an ein Lungenkrebszentrum (…) wird eine hohe Behandlungsqualität sichergestellt.
    Marina Wolf in den Moerser „Lokal-Nachrichten“, 10. April 2011


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  • Modecenter Braun spendete für Kinderklinik

    Vierstellige Summe kommt den Klinikclowns zugute

    Spenden entspannt und macht lässig: Bärbel Punessen (Bankmitte) übergab für das Mode- und Sportcenter Braun eine große Spende an die Klinikclowns Flocke (li.), Schlatke (re.) und an Chefarzt Dr. Michael Wallot (stehend) von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Eine vierstellige Spende in Höhe von 1.500 Euro für die Klinikclowns übergab das Moerser Sport- und Modecenter BRAUN dieser Tage an die Kinderklinik Bethanien. „Der Einsatz der Klinikclowns für kranke Kinder in Bethanien ist wichtig. Wir unterstützen dieses Projekt gern“, sagte Bärbel Punessen von der BRAUN-Marektingabteilung bei der Spendenübergabe an die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss.

    Mit den beiden speziell für die Arbeit mit Kindern ausgebildeten Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite freute sich auch Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. „Das langjährige Engagement von BRAUN für die Moerser Kinderklinik ist etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, seit Jahren einen so engagierten Partner an der Seite zu wissen, der mit finanzieller Unterstützung dazu beiträgt, dieses wichtige Projekt weiterzuführen“, dankte Dr. Wallot dem Moerser Modehaus. „Die Besuche der Klinikclowns auf der Kinderstation G0 helfen den kleinen Patientinnen und Patienten, schneller wieder gesund zu werden.“

    Die wöchentlichen Einsätze der Clowns in Bethanien werden komplett mit Spendengeldern aus der Moerser Bevölkerung finanziert.


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  • Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Neues Foyer des Krankenhauses Bethanien im Sommer fertig

    (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Die Eisenflechter sind da: Sabri Özkan (li.) und Murat Aydenir (re.) sorgen derzeit dafür, dass es auf der Baustelle vor dem Krankenhaus Bethanien flott weitergeht. Mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit flechten die beiden Arbeiter derzeit mit viel Draht und Zangen verschiedene Lagen von Stahlbewehrungen zusammen, die anschließend im Beton für mehr Stabilität sorgen. "Rödeln" nennt der Fachmann diese Tätigkeit, für die vor allem flinke und geschickte Hände nötig sind.

    Bis zum Sommer soll das Foyer mit dem neuen Haupteingang fertig gestellt sein. "Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan", so der Krankenhaus-Pressesprecher Dirk Ruder. "Wie es aussieht werden wir das Projekt pünktlich oder sogar vorfristig abschließen können." Die ersten Beton-Elemente seien schon im Position gebracht. "Man kann schon sehr gut die Umrisse des neuen Foyers und den künftigen Eingangsbereich erkennen."

    Mit dem 2,7 Mio. Euro teuren Bau ist das Krankenhaus dann auch ohne Probleme barrierefrei zugänglich. Ein schicker Rundum-Glasaufzug im Foyer wird dafür sorgen, dass beispielsweise Menschen im Rollstuhl die etwa einen Meter Höhenunterschied am Krankenhauseingang elegant und sogar "mit Aussicht" überwinden können.

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  • Patientenliga für Atemwegserkrankungen feierte Jubiläum

    Bürgermeister und Bethanien-Chefarzt gratulierten Selbsthilfegruppe zum 15-jährigen Bestehen


    Glückwünsche von allen Seiten: Kamp-Lintforts stellvertretender Bürgermeister Horst Ruhnau (r.), sein Moerser Kollege Heinz-Gerd Hackstein (4. v. r.) und Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (2. v. r.) gratulierten dem Vorstand der Patientenliga Moers-Niederrhein mit Kassenwart Hans-Hermann Beckmann (l.), Schriftführer Wolfgang Raab (2. v. l.) und Helga Brach. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Zum Festakt am Kloster Kamp kam hoher Besuch: Beim 15-jährigen Jubiläum der Patientenliga für Atemwegserkrankungen Moers-Niederrhein e.V. gratulierten dieser Tage die Stadtspitzen von Kamp-Lintfort und Moers und sogar der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Bethanien. Als stellvertretender Moerser Bürgermeister ließ es sich Heinz-Gerd Hackstein zusammen mit seinem Kamp-Lintforter Stellvertreter-Kollegen Horst Ruhnau nicht nehmen, der Selbsthilfegruppe für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zu danken. Im Jahr 1996 von etwas mehr als einem Dutzend Menschen mit Lungenkrankheiten gegründet, ist der Ortsverband der Patientenliga Moers-Niederrhein inzwischen auf über hundert Mitglieder angewachsen. Die kommen mittlerweile nicht mehr nur aus Moers, sondern vom gesamten Niederrhein. Allen Befürchtungen, eine Selbsthilfegruppe mit einem derart großen Einzugsgebiet könnte nicht gut funktionieren, hat die Patientenliga in den vergangenen Jahren ordentlich was gehustet. Die positive Entwicklung dürfte nicht zuletzt auf die enge Zusammenarbeit der Selbsthilfegruppe mit der Lungenklinik des Bethanien-Krankenhauses in Moers zurückzuführen sein. In der Lungenklinik, die gemessen an den Patientenzahlen eine der größten in Deutschland ist, werden nicht nur viele Patientinnen und Patienten aus Moers und Umgebung behandelt, das Team
    um Chefarzt Dr. Thomas Voshaar lädt die Mitglieder der Patientenliga auch regelmäßig zu Schulungen im Umgang mit Lungenerkrankungen ein. Zudem organisiert die Selbsthilfegruppe gemeinsam mit der Lungenklinik Bethanien
    nahezu jeden Monat Vortragsveranstaltungen. Zielgruppe sind Betroffene, Familienangehörige und am Thema Interessierte. Chefarzt Dr. Thomas Voshaar freute sich darum ganz besonders, bei der Feierstunde in der Begegnungsstätte Alte Scheune am Kamp-Lintforter Kloster Kamp mit zu den Gratulanten gehören zu dürfen. Hatte er doch die Gründung der Selbsthilfegruppe vor fünfzehn Jahren selbst mit angeregt und tatkräftig unterstützt. "Wenn eine
    Selbsthilfegruppe so lange und so erfolgreich arbeitet, bedeutet das zweifellos, dass über Jahre hinweg viele Menschen mit Lungenerkrankungen fachkundigen Rat und Lebenshilfe bekommen haben. Es bedeutet, dass Menschen mit der Krankheit auch außerhalb des Krankenhauses nicht allein gelassen wurden", sagte er. Die gut besuchte Feierstunde schloss übrigens eine Schweigeminute für verstorbene Gruppenmitglieder ein. Gedacht wurde dabei auch der langjährigen Gruppenvorsitzenden Anni Witgens aus Kerken-Nieukerk, die im
    vergangenen Oktober verstarb. Sie hatte die Patientenliga seit ihrer Gründung mit viel Elan geleitet und somit einen großen Anteil an deren durchweg positiver Entwicklung. Seit Herbst wird die Gruppe nun von der langjährigen stellvertretenden Leiterin Helga Brach aus Kamp-Lintfort und Wolfgang Raab aus Rheurd, sowie von Hans-Hermann Beckmann aus Rheinberg geführt.

    INFO
    Patientenliga für Atemwegserkrankungen, Tel. 02842 / 5920,
    Internet: www.patientenliga-moers.de

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  • Spielzeug- und Kleiderbörse in Bethanien

    Elterschule lädt wieder zur Schnäppchen-jagd ins Foyer des Altenkrankenheims


    Hannelore Hallmann organsisiert die Kleider- und Spielzeugbörse der Elternschule Bethanien seit vielen Jahren.

    Preiswertes aus zweiter Hand für Eltern und Kind gibt es am übernächsten Samstag (26.3.) in Bethanien zu ergattern. So haben bei der Spielzeug- und Kleiderbörse von 11 bis 14 Uhr junge Familien die Gelegenheit, Spielsachen und Babykleidung zum Schnäppchenpreis zu ergattern. Bei der Second-Hand-Messe wird gut erhaltende und fast neue Kinderkleidung für Frühling und Sommer angeboten.


    Die von der Elternschule des Bethanien-Krankenhauses veranstaltete Börse findet im Erdgeschoss des auf dem Krankenhausgelände gelegenen Altenkrankenheims Bethanien statt. Die direkte Zufahrt zum Altenkrankenheim und zum Krankenhaus-Parkplatz ist über die Wittfeldstraße 31 möglich. Der Eintritt zur Messe ist frei.

    INFO
    Kontakt:
    Elternschule Bethanien, Tel. 02841/200-2670

    Spielzeug- und Kleiderbörse
    26. März 2011, 11-14 Uhr
    Altenkrankenheim Bethanien
    Wittfeldstr. 31
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  • Osteoporose rechtzeitig verhindern

    Kurs ab dem 21. März in Bethanien richtet sich an Frauen in den Wechseljahren

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet den Präventionskurs Osteoporose seit vielen Jahren.


    Am Montag, den 21. März beginnt im Krankenhaus Bethanien ein Kurs zur Prävention von Osteoporose. Der Kurs richtet sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. "Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau", erklärt Kursleiterin Doris Abels. "Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter Osteoporose. Genetisch bedingt und auch durch Östrogenmangel können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen", so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin. "Diesem Risiko sollten gesundheitsbewußte Frauen rechtzeitig entgegenwirken."

    Der Kurs kostet 45 Euro. Die Kosten können auf vorherigen Antrag von der jeweiligen Krankenkasse erstattet werden. Die Anmeldung zum Kurs ist bei der Elterschule im Krankenhaus Bethanien möglich. Tel.: 02841/200-2670. Der Kurs findet im Gymnastikraum im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien statt, das sich auf dem Krankenhaus-Gelände befindet. Die Zufahrt zum Altenkrankenheim und zum Krankenhaus-Parkplatz ist über die Wittfeldstr. 31 möglich.

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  • Närrisches Prinzenpaar besuchte Altenkrankenheim Bethanien

    Prinz Danny I. und Susi I. verteilten Karnevalsorden und Bützchen


    Einen Karnevalsorden überreichte das Prinzenpaar Susi i. und Danny I. im Moerser Altenkrankenheim Bethanien an die karnevalsbegeisterte Seniorin Elisabeth Struhalla (re.), die an diesem Tag Geburtstag feierte. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Mit einem dreifachen "Bethanien Helau!" schunkelte das Altenkrankenheim Bethanien dieser Tage dem Höhepunkt der Session entgegen: Das närrische Prinzenpaar Danny I. und Prinzessin Susi I. vom Kulturausschuss Grafschaften Karneval (KGL) besuchte mit großem Gefolge die Karnevalsfeier in der Senioreneinrichtung. Klar, dass da einen ganzen Nachmittag lang ziemlich viel gesungen, geschunkelt und gebützt wurde. Für die Feier war die große Cafeteria in Haus 2 des Seniorenheims von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder mit liebevoller Dekoration in einen bunten Faschings-Festsaal umgestaltet worden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims waren verkleidet, ebenso fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die meisten Närrinnen und Narren waren zusätzlich "bewaffnet", um dem Prinzenpaar einen zünftigen Empfang zu bereiten. So flogen reichlich Luftschlangen und Konfetti, als das Prinzenpaar die Mottolieder vortrug und das Publikum zum mitsingen nicht lange animierten musste.

    Ein Küsschen für den Prinzen: Die im Altenkrankenheim lebende Seniorin Elisabeth Struhalla (re.) bedankt sich mit einem Bützchen bei Karnevalsprinz Danny I. für den ihr zum Geburtstag überreichten Karnevalsorden. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Anschließend überreichte das Prinzenpaar einen Karnevalsorden an die karnevalsbegeisterte Bewohnerin Elisabeth Struhalla, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Einen weiteren Orden bekam der sichtlich überrumpelte und für einen Moment ziemlich verdutzt dreinblickende Haustechniker Stephan Vogels, der sich im Altenkrankenheim unermüdlich darum kümmert, dass bei solchen Feiern Licht- und Tonanlage nicht schlapp machen. "Ohne seine tatkräftige Unterstützung könnten wir solche Veranstaltungen nicht durchführen", grinste Oliver Hering, vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheim über den gelungenen Überraschungs-Coup.

    Susi I. überreicht Stephan Vogels von der Haustechnik des Krankenhauses Bethanien einen Karnevalsorden

    Wie immer moderierte Herings Sozialdienst-Kollegin Margot Kläckes die Veranstaltung mit ganz eigenem Charme. Diesmal trat sie im typischen Touristen-Outfit mit Stadtplan, Sonnenbrille und Hawai-Hemd auf. So ausstaffiert führte Kläckes als ihr alter ego "Margaretha, die Weltenbummlerin" auf, durch das Programm. "Ich bin auf der ganzen Welt gewesen. Aber der Karneval in Moers fehlte mir, deswegen bin ich zurück gekommen. Hier in Moers ist der Karneval einfach am schönsten!", sagte Margaretha/Margot unter viel Applaus. Bei Kaffee und Kuchen sorgten außerdem der Büttenredner Paul Rapp, der Chor "Kinder in Takt" sowie Karl-Heinz Brakhage am Piano für gute Laune. Während die Tanzgruppe Fidelio unter anderem mit der Bambini-Garde auftrat, präsentierte sich die Tanzgruppe Martinus aus Repelen mit tollen Kostümen, die selbst entworfenen und selbst genäht waren. Der Nachmittag klang spät mit vielen bekannten Karnevalsliedern aus.

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  • Für Bethanien gehäkelt und gestrickt

    Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde in Eick spendete für den Kreißsaal


    Viele nette Damen und ein großer Scheck für den Chefarzt: Der vom Margarethe Haack (vorn) geleitete Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde von Pastor Frank Mittreiter (2.v.l.) in Moers-Eick übergab auch in diesem Jahr wieder einen großen Spendenscheck an das Krankenhaus Bethanien. Diesmal soll das Geld der Renovierung des Kreißsaals von Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers (li.) zugute kommen. (Foto: KBM/ Tanja Pickartz)

    Diese Damen haben wirklich Ausdauer: Ein Jahr lang hat der Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde in Moers-Eick für den guten Zweck gehäkelt, gestrickt, gestickt und gebastelt. Der Verkauf erbrachte schließlich eine Spendensumme von 2.400 Euro, die jetzt im Gemeindehaus an Chefarzt Prof. Dr. Osmers von der Frauenklinik Bethanien bei einer kleinen Feierstunde übergeben wurde - und zwar von allen fleißigen Handarbeiterinnen gemeinsam. Keine Frage, hier ist ein besonders leidenschaftliches und offensichtlich ziemlich eingespieltes Team am Werk.

    „Alles, was im Handarbeitskreis entstand, haben wir wie in jedem Jahr beim Weihnachtsbasar im Gemeindezentrum verkauft, der immer am 1. Advent stattfindet“, berichtet Margarethe Haack, die den Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde seit Jahren leitet. Weitere Verkaufsgelegenheiten boten die Adventsfeiern in der Gemeinde und der Moerser Weihnachtsmarkt, wo die Handarbeiterinnen auch in diesem Jahr wieder für zwei Tage kostenlos einen für wohltätige Initiativen reservierten Verkaufsstand nutzen konnten. Der gesamte eingenommene Betrag wird nun dem Kreißsaal der Frauenklinik Bethanien zugute kommen.

    „Eigentlich sollte der Chefarzt einer Frauenklinik bei seinen Patientinnen sein, aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme“, sagte Prof. Dr. Osmers, der zur Spendenübergabe extra auf einen Sprung ins Gemeindezentrum gekommen war. „Ich bin sehr gern gekommen, denn der Handarbeitskreis engagiert sich seit Jahren unermüdlich für Bethanien.“ Tatsächlich hatte die muntere Truppe um Leiterin Margarethe Haack in den letzten Jahren jeweils größere Summen für verschiedene Projekte der Kinderklinik gespendet. In diesem Jahr sollte die Spende allerdings der Frauenklinik zufließen.

    Übrigens war auch Prof. Dr. Osmers nicht mit leeren Händen gekommen. Weil er gehört hatte, dass der Handarbeitskreis gerade sein 35. Jubiläum begehen konnte, schenkte er jeder Dame ein kleines und dem Gemeindezentrum ein großes, gerahmtes Foto, das den gesamten Handarbeitskreis in Aktion zeigt.

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  • Billiger "Sprit" aus der Steckdose

    Krankenhaus Bethanien setzt beim Transport auf umweltfreundliche Elektrofahrzeuge


    Die beiden Fahrer Youssef Zenzoul (re.) und Andrej Suppes (li.) freuen sich über die neuen umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Zwei weiße Transportfahrzeuge flitzen seit neuestem über das Gelände des Krankenhauses Bethanien. Der eine bringt mit speziellen Anhängern warme Mahlzeiten von der Krankenhausküche ins benachbarte Altenkrankenheim, der andere bringt auf dem zehn Hektar großen Gelände schnell Waren von hier nach dort. Vom Betrieb der Fahrzeuge ist nur ein leises Surren zu hören und kein Auspuff verpestet die Luft. Denn bei den Transportern handelt es sich um Elektrofahrzeuge eines französischen Herstellers.

    „Wir haben bei der Anschaffung der Transporter bewusst auf Umweltschutz gesetzt. Die Fahrzeuge verursachen keine schädlichen CO2-Emissionen und keinen Motorenlärm. Das sind zwei entscheidende Vorteile für den Einsatz auf einem Krakenhaus-Gelände“, so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Die Firma Bougie Kommunaltechnik aus Viersen, Spezialist für umweltfreundliche Nutzfahrzeuge hat die Fahrzeuge der französischen Marke Goupil nach Moers geliefert. Weil das Krankenhaus nach einer Testphase von den Fahrzeugen so überzeugt war, ließen die Partner aus Viersen Vorführfahrzeuge nach dem Probeeinsatz zur weiteren Verwendung gleich im Krankenhaus.

    Als stellvertretender Leiter der Technik-Abteilung des Krankenhauses kennt Walter Kolloch die Bedingungen für einen reibungslosen Ablauf aller Transporte auf dem Gelände nur zu gut. Die zum Teil weit voneinander liegenden Gebäudeteile auf dem weitläufigen Bethanien-Gelände und diverse Steigungen stellen besondere Herausforderungen an die Logistik vor Ort. „Wir nutzen die Elektrofahrzeuge wegen ihrer Flexibilität, denn sie lassen sich problemlos für verschiedene logistische Zwecke einsetzen.“ Neben dem täglichen Transport beispielsweise von warmen Mahlzeiten von der Krankenhaus-Küche zum Altenkrankenheim kommt die Entsorgung von Papiermüll, der Transport von allerlei Krankenhaus-Bedarf.

    Bethanien-Fahrer Yuossef Zenzoul
    Beim Testlauf im vergangenen Dezember hatten die Transporter gleich unter Beweis stellen können, dass sie auch bei widrigen Wetterumständen nicht so schnell schlapp machen. „Als es zu schneien begann, hat die Viersener Firma uns die wendigen Fahrzeuge kurzerhand mit Streugeräten ausgerüstet und so wurde aus dem Transporter ein Winterdienstfahrzeug“, berichtet Kolloch. „Anders hätte es das Krankenhaus kaum geschafft, das komplette Gelände, zu dem auch ein Parkplatz für knapp 600 Fahrzeuge gehört, für den Verkehr befahrbar zu halten.“ Dabei hätten sich die schmalen Abmessungen der Elektrofahrzeuge als vorteilhaft erwiesen, weil sie nicht nur Anfahrtswege, sondern auch Bürgersteige und Gehwege ohne Probleme mit Salz bestreuen können. Während die Moerserinnen und Moerser wochenlang über verschneite und glatte Straßen im Stadtgebiet stöhnten, war das Krankenhausgelände immer tadellos geräumt.

    Andrej Suppes und Youssef Zenzoul, die beiden zwei Fahrer der Elektrofahrzeuge, loben den starken Elektroantrieb, der mühelos unterschiedliche Straßenniveaus überwinde. „Wir haben auf unserem Krankenhausgelände etliche Steigungen und Rampen, die das Fahrzeug dank seines starken Antriebs problemlos bewältigt.“ Zudem sei der Stromverbrauch verglichen mit dem anderer Elektrofahrzeuge deutlich geringer. Getankt wird an einer herkömmlichen Steckdose. Voll aufgeladen reicht der Strom für zwei Wochen Fahrbetrieb. Und das trotz der täglichen hohen Beanspruchung auf dem Krankenhausgelände. „Die Anschaffung der Fahrzeuge hat sich für uns als richtig erwiesen", sagt Pressesprecher Ruder. "Mit den Elektrofahrzeugen tragen wir dazu bei, die Umwelt zu schonen.“


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  • Moerser Grundschulen kickten zugunsten der Kinderklinik

    Spende an die Krankenhaus-Clowns in Bethanien übergeben


    Stellvertretend für die beiden Siegerteams übergaben die Nachwuchs-Kicker (v.l.n.r.) Aleyna Uzun, Philipp Gruner, Najm Hajjaouni und Lea Hemmerbach eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot (Mitte) sowie Flocke (re.) und Schlatke (li.), die beiden Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien (Foto: KBM/ Tanja Pickartz).

    Kicken für die Kinderklinik Bethanien - das hat bei den Moerser Grundschulen längst Tradition. Dieser Tage übergaben Nachwuchsfußballer von zwei siegreichen Mädchen- und Jungenmannschaften eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die beiden Klinikclowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownsvisite. Der Betrag in Höhe von fünfhundert Euro war bei den beiden Fußballturnieren der Moerser Grundschulen im Sommer und im Winter 2010 zusammengekommen. Beim 9. Turnier hatten neun Moerser Schulen um den von der Sparkasse am Niederrhein und dem Grafschafter Spielverein Moers (GSV) gestifteten Pokal gekämpft. In der Endrunde war bei den Jungen die Gemeinschaftsgrundschule Annastraße mit 2:0 gegen die Waldschule siegreich. Bei den Mädchen gewann die Emanuel-Felke-Schule. Bei dem Turnier hatten bereits zum zweiten Mal drei eigene Mädchenteams teilgenommen.

    "Bereits zum sechsten Mal kommt der Spendenerlös aus dem Turnier der Moerser Grundschulen der Kinderklinik Bethanien zugute. Wir freuen uns riesig", danke Chefarzt Dr. Wallot der Grundschullehrerin Sofie Schroers von der Eschenburg-Grundschule, die das Turnier seit Jahren organisiert und die stellvertretend für die teilnehmenden Schulen zur Spendenübergabe gekommen war. Die nicht weniger erfreuten Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss bedankten sich für die Spende auf typische Clowns-Art: Die Vertreter der beiden Siegerteams, Aleyna Uzun, Lea Hemmerbach, Philipp Gruner und Naim Hajjaouni bekamen beim Fototermin kurzerhand rote Clownsnasen verpasst. Ab jetzt dürfen sie somit offiziell auch in der Clownsliga spielen.

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  • Bethanien trauert um Prof. Dr. Mollowitz

    Langjähriger Chefarzt in Rheinhausen und Moers wurde über 90 Jahre alt


    So wird er vielen Patienten in Erinnerung bleiben: Chefarzt Prof. Dr. Günter Mollowitz (re.) in den 70er Jahren beim Patientengespräch in seinem Arztzimmer im Krankenhaus Bethanien (Foto: Archiv KBM)

    Das Krankenhaus Bethanien trauert um Prof. Dr. Mollowitz. Der Mediziner war von 1967 bis 1985 Chefarzt der damals mit über hundert Patientenbetten noch recht großen Chirurgischen Abteilung des Moerser Krankenhauses. "Bethanien verliert mit Prof. Dr. Mollowitz einen überdurchschnittlich begabten Arzt, der eine der wichtigsten Abteilungen des Krankenhauses fast zwanzig Jahre erfolgreich geleitet hatte", heißt es in einem Nachruf des Krankenhauses. Mollowitz, der zuletzt in Duisburg-Rheinhausen lebte, war am 1. Februar kurz nach seinem 91. Geburtstag gestorben.

    Der Mediziner stammte aus Königsberg, wo er 1920 als Sohn eines Stadtinspektors geboren worden war. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte er 1940 noch ein Medizinstudium in Danzig, Greifswald und Kiel begonnen, das er allerdings erst nach dem Krieg beenden konnte. Nach der ärztlichen Promotion 1948 war er zunächst in verschiedenen Abteilungen des Kieler Universitätsklinikums tätig. Im Jahr 1957 habilitierte er dann mit einer Arbeit über die "Beobachtung der Gallensekretion des Menschen" und wurde fünf Jahre später Chefarzt der Chirurgischen Abteilung am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen, wo er bis Ende 1966 tätig war. Anfang 1967 wechselte er dann als Chefarzt der Chirurgie ans Krankenhaus Bethanien. Parallel zu seiner Tätigkeit als Leitender Arzt in Moers lehrte Mollowitz seit 1963 als außerplanmäßiger Professor an der Universität Kiel.

    Patientinnen und Patienten beschreiben Prof. Dr. Mollowitz bis heute als akkuraten, geradezu "klassischen" Chefarzt. Er wollte als Mediziner den Patienten immer auch Vorbild für gesunde Lebensweise sein. So gewöhnte er sich mit strenger Disziplin das Rauchen ab, als unter Medizinern die Gefährlichkeit von Nikotin offenbar wurde. In der zweiten Lebenshälfte hielt sich der "Chef-Chirurg" außerdem mit Schwimmen und Tischtennis fit, wie lokale Zeitungen noch 1970, anlässlich seines 50. Geburtstages berichteten.

    Hatte Mollowitz als junger Arzt in den Jahren 1948-1951 zunächst auf dem Gebiet der - im Nachkriegs-Deutschland damals noch ganz neuen - Wirkungsweise von Antibiotika geforscht, machte er sich später international auf dem Gebiet der Gallenchirurgie einen Namen. Schon seine Doktorväter in Kiel hatten Mollowitz herausragende Qualitäten bescheinigt. Er sei ein "technisch-chirurgisch versierter" Arzt, der "rasch, zuverlässig und anatomisch sicher" operiere. Es sei davon auszugehen, dass Mollowitz sich zu einem führenden Chirurgen entwickeln werde, der geeignet sei, "ein großes Krankenhaus in bester Form zu führen". Die Professoren sollten Recht behalten. In der 150 Betten umfassenden Inneren Abteilung, die Mollowitz in Bethanien leitete, wurden in Anfang der 70er Jahre bereits 2.400 Operationen jährlich ausgeführt.

    Als umfassend ausgebildeter Mediziner war Mollowitz über seine gesamte Laufbahn hindurch in verschiedenen Bereichen der Chirurgie erfolgreich. Seine Fachgebiete waren die Unfall-, Bauch und Kinderchirurgie. Dazu kam die Plastische Chirurgie. So erfand er beispielsweise ein elektrisches Gerät, ein so genanntes Elektrodermatom, mit dem Mediziner bei plastischen Operationen die Haut von Patientinnen und Patienten verpflanzen konnten. Der Tüftler entwickelte außerdem neuartige Gallensonden und erfand neue Operationsverfahren, etwa an den Gallenwegen und bei Knochenbrüchen. Landesweit war er nicht zuletzt als Experte im ärztlichen Gutachterwesen gefragt. Das bis heute immer wieder aufgelegte Standardwerk "Der Unfallmann" ist eng mit seinem Namen als Autor und Herausgeber verbunden. Als Experte gehörte er dem ärztlichen Sachverständigen-Beirat des Bundesarbeitsministeriums an.

    Auch nach seinem Ausscheiden aus dem ärztlichen Dienst Mitte der 80er Jahre blieb Mollowitz dem Krankenhaus Bethanien treu. "Bei vielen Veranstaltungen war er ein gern gesehener Gast. Wann immer er eine Einladung nach Moers wahrnehmen konnte, kam er zu uns," so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. "Noch bei der Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses im vergangenen Dezember war er dabei. Wir sind traurig, das wir nun so plötzlich Abschied von Prof. Dr. Mollowitz nehmen müssen."


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  • Benefiz-Fußballturnier hilft nierenkranken Kindern in Bethanien

    SC Rheinkamp veranstaltete „Aktion Spielball“ bereits zum 15. Mal


    Die Aktion Spielball war wieder ein Volltreffer: Die Nachwuchs-Fußballer Niklas Basner (li.) und André Bockmic (re.) vom Fußballteam der Lebenshilfe und die fleißigen Helfer von der Aktion Spielball (im Hintergrund) übergaben die Spende an Oberarzt Dr. Gündüz Selcan (im weißen Kittel) von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Einen Spendenbetrag über 1.600 Euro übergaben dieser Tage die Betreuer und Organisatoren der „Aktion Spielball“ an Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Bethanien-Kinderklinik. Die vierstellige Summe war durch ein Benefizturnier des SC Rheinkamps zusammengekommen und soll nierenkranken Kindern helfen, die in Bethanien behandelt werden. „Die Spende wird für die jährlich aus Spendengeldern finanzierte Ferienfreizeit der nierenkranken Kinder verwendet. Es handelt sich um einen von einer Kinderärztin und einer Kinderkrankenschwester aus Bethanien begeleiteten Ferientrip. Ohne die nötige ärztliche und medizinische Betreuung wäre eine Reise für viele dieser Kinder so nicht möglich“, sagte Dr. Michael Wallot.

    Das Fußball-Benefizturnier, das bereits Anfang November 2010 in der Sporthalle des Adolfinum-Gymnasiums stattgefunden hatte, wurde inzwischen zum 15. Mal ausgerichtet. Erstmalig wurde das sportliche Ereignis von der neu gegründeten Behinderten-Sportgemeinschaft des SC Rheinkamp veranstaltet. Somit kickten vor allem Menschen mit Handicap für den guten Zweck. Die teilnehmenden Mannschaften kamen von entsprechenden Einrichtungen aus Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen und Solingen – und eben der Behinderten Sportgemeinschaft des SC Rheinkamps.

    Als Schirmherrin für die Aktion Spielball hatte der SC Rheinkamp die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Moers Erika Scholten gewinnen können, die sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden des SC Rheinkamp, Rainer Malik, und Oberarzt Dr. Gündüz Selcan von der Kinderklinik Bethanien beim Startschuss für das Turnier mächtig ins Zeug gelegt hatte. Tatkräftige Unterstützung hatte die Benefiz-Aktion zudem von der Lebenshilfe als Interessengemeinschaft von Menschen mit Behinderungen in Moers und von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern erfahren. „Ohne den kontinuierlichen Einsatz der vielen Betreuerinnen und Betreuer könnten wir dieses Projekt nicht jedes Jahr auf die Beine stellen“, so Jürgen Küpper von der Aktion Spielball.



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  • Elternschule Bethanien unter neuer Leitung

    Sabine Kühnel arbeitet bereits seit 30 Jahren als Kinderkrankenschwester in der Frauenklinik


    Die Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel leitet jetzt die Elternschule im Krankenhaus Bethanien (Foto. KBM/Pickartz)

    Als Kinderkrankenschwester arbeitet sie bereits seit langem im Krankenhaus Bethanien auf der Wochenstation, doch jetzt hat sie noch einen wichtigen "Zweitjob" im gleichen Haus übernommen: Sabine Kühnel leitet seit Kurzem die Elternschule im Krankenhaus Bethanien. Mit Kindern und jungen Müttern kennt die neue Chefin der Elternschule sich bestens aus, denn sie ist in diesem Jahr schon dreißig Jahre in Bethanien tätig. Bereits die Ausbildung als Kinderkrankenschwester hatte Sabine Kühnel von 1977-1980 in Bethanien absolviert, und zwar in der Kinderklinik.

    Nach einem nur wenige Monate umfassenden Intermezzo in Düsseldorf kehrte sie seinerzeit wieder nach Moers zurück und war ab 1981 auf der Privatstation der Gynäkologie tätig. Drei Jahre später übernahm sie die Leitung dieser Station, bis sie 1994 in den Nachtdienst wechselte. Seit zwei Jahren hatte sie in der Elternschule bereits regelmäßig die Vertretung für die Ende 2010 an die Elternschule nach Lüdenscheid gewechselte Hannelore Hallmann übernommen, bevor sie nun selbst die Leitung übernahm.

    Kennt sich bestens aus mit den Bedürfnissen von jungen Müttern und Babys: Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel (rechts) leitet jetzt die Elternschule im Krankenhaus Bethanien (Foto. KBM/Pickartz)

    "Schon durch ihren beruflichen Werdegang stellt Sabine Kühnel eine hervorragende Besetzung für die Elternschule dar", freute sich Chefarzt Prof. Dr. Rüdiger Osmers. "Sie kennt die Bedürfnisse von Müttern und Babys aus erster Hand. Das ist wichtig für eine kompetente Beratung über die Angebote der Elternschule." Für die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman und für Gabi Henze, die Chefin der Wochenstation, stand Sabine Kühnel ganz oben auf der Kandidatinnenliste für die Leitung der Elternschule. "Wir freuen uns, eine erfahrene Kollegin in dieser wichtigen Funktion zu wissen", so Onasch-Szerman und Henze. In Bethanien werden im Jahr etwa 1.200 Kinder geboren, das sind etwa ein Drittel aller im Kreis Wesel geborenen Kinder.

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  • Stofftiere für die Kinderklinik

    Moerser Kinderbuchautor und TV-Promi Markus Grimm hatte über Facebook im Internet zu Sachspenden für Kinder in Not aufgerufen


    Kinderbuchautor Markus Grimm (mit dunkler Jacke in der Mitte) übergab dieser Tage in der Kinderklinik Bethanien eine große Sachspende an Oberarzt Dr. Gündüz Selcan (rechts Neben Grimm) sowie Pflegekräfte, Eltern und Kinder in der Kinderklinik (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    So eine Spendenaktion erlebt die Moerser Kinderklinik nicht alle Tage: Mit ganzen drei Rollcontainern und etlichen weiteren Tüten voller Stofftiere, Spiele und Kleidung bepackt kam dieser Tage der Moerser Kinderbuchautor ("Fleckies Reise") und TV-Promi Markus Grimm ins Krankenhaus Bethanien. Die Sachspende war das schöne Resultat einer Aktion, zu der der "Popstars"-Gewinner 2004 vor dem vergangenen Weihnachtsfest über sein Facebook-Profil im Internet aufgerufen hatte. So sollten die Moerserinnen und Moerser neue und neuwertige Sachen für Kinder in Not spenden.

    Als fünffacher Familienvater hatte selbst Bürgermeister Norbert Ballhaus die Aktion unterstützt. Auch der Skateboardshop HQ in der Grafschafter Passage und Coffee by Marie in der Haagstraße machten sofort mit: Die Sachen konnten vor Weihnachten in den beiden Läden abgegeben oder dorthin geschickt werden. Etliche von Grimms virtuellen Facebook-Freunden hatten nach dem Aufruf im Internet Pakete nach Moers geschickt. "Es kam sogar Post aus Süddeutschland und sogar aus Basel", sagte Grimm bei der Spendenübergabe.

    Und weil Grimms Freunde und manche Moerserinnen und Moerser gesammelt hatten, was das Zeug hält, wurde es bei der Spendenübergabe richtig eng im Spielzimmer der Kinderklinik. Da türmten sich warme Anziehsachen für die in Bethanien behandelten Kriegskinder aus Afghanistan, Dutzende von Stofftieren und jede Menge Gesellschaftsspiele für trübe Wintertage in der Kinderklinik. "Wir freuen uns riesig über diese tolle Aktion", dankten Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und das Team der Kinderstation G0 dem Überbringer der Spende. "Wir kennen Markus Grimm als berühmten Moerser Bürger natürlich aus dem Fernsehen. Jetzt wissen wir, dass wir ihn auch zu den guten Freunden der Kinderklinik zählen können", so der Oberarzt.

    Zwar dürfe das Krankenhaus aus Gründen des Infektionsschutzes eigentlich keine gebrauchten Stofftiere annehmen, aber in dieser besonderen Situation "haben wir ein Auge zugedrückt", verriet unterdessen Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Bevor die kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderstation die gespendeten Stofftiere in die Arme schließen konnten, mussten die erst einmal für ein paar Runden mit viel Waschpulver in die große Krankenhaus-Waschmaschine. "Nachdem alle Tiere ordnungsgemäß gereinigt, desinfiziert und getrocknet waren, gab es auf der Station G0 viele leuchtende Kinderaugen", freute sich Ruder. "Das war wie ein zweites Weihnachten."

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  • Kurs für junge Eltern hat noch wenige Plätze frei

    Angebot der Elternschule Bethanien startet am 24. Januar 2011


    Der am 24. Januar 2011 startende Kurs 'Starke Eltern, starke Kinder' hat noch ein paar Plätze frei. (Foto: Archiv KBM)

    Noch wenige Plätze frei sind im Kurs „Starke Kinder, starke Eltern“, den die Elternschule Bethanien ab Montag, 24. Januar 2011 anbietet. Der Kurs stellt eine Art „Eltern-Führerschein“ dar und wird in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Evangelischen Familienbildungswerk Moers und dem Neuen Evangelischen Forum angeboten. Der Kurs will das Selbstvertrauen junger Eltern stärken.

    „Fähigkeiten von Eltern, zum Verhandeln, zum Grenzen setzen und zum Zuhören sollen erweitert werden“, so Sabine Kühnel von der Elternschule Bethanien. „Die Kursleiterinnen wollen Familien nicht umkrempeln, sondern den Familien dabei helfen, auf ihre Art eine glückliche Familie zu sein. Wir wollen, dass Mütter und Väter mehr Freude und weniger Stress im Umgang mit ihren Kindern haben“, so die Leiterin der Elternschule.

    Während des Kurses werden zunächst individuelle Erziehungsziele formuliert und mit Hilfe von zwei speziell geschulten Elternkursleiterinnen umgesetzt. Dabei orientieren sich die Methoden der Theorievermittlung und die praktischen Übungen an den Fähigkeiten und Erfahrungen der Teilnehmer. Der Elternkurs beinhaltet insgesamt zehn Kurseinheiten mit jeweils drei Unterrichtsstunden. Die Teilnahme kostet 75 Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Interessenten können sich auch am Montag noch kurzfristig anmelden.

    ANMELDUNG
    für den Kurs „Starke Eltern, starke Kinder“ ab Montag, 24.1.2011 bei der Elternschule Bethanien, Tel. 02841/200-2670
    E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de


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  • AWO-Kapellen spendete für Klinikclowns Bethanien

    Kinderklinik bekam außerdem riesiges Maskottchen überreicht


    Wolfgang Pätzke (li.) und Sonja Gildemeister (re.) mit Maskottchen Schlappi von der AWO Kapellen bei der Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Eine Spende von 200 Euro für die Klinikclowns übergaben dieser Tage Sonja Gildemeister und Wolfgang Pätzke von der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt Moers-Kapellen an die Kinderklinik. Der Betrag war bei der Senioren-Weihnachtsfeier der AWO im vergangenen Dezember zusammengekommen. "Wir hatten überlegt, dass wir bei der Feier diesmal auf Schokoladen-Nikoläuse als Tischdekoration verzichten und das eingesparte Geld für kranke Kinder spenden wollen.
    Die Seniorinnen und Senioren, die die Weihnachtsfeier besuchten, waren damit sehr einverstanden", erklärten Pätzke und Gildemeister bei der Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Wallot. Pätzke als Vorsitzender und Gildemeister als stellvertretende Vorsitzende der AWO in Kapellen hatten es sich nicht nehmen lassen, zur Spendenübergabe extra in die Kinderklinik zu kommen.
    Der Betrag soll nach dem Wunsch der Spender für Arbeit der beiden Klinikclowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownsvisite e.V. eingesetzt werden. Die beiden speziell für die Arbeit in einer Kinderklinik ausgebildeten Schauspieler besuchen wöchentlich alle kranken Kinder auf der Station G0, um diese ein wenig von ihrer Krankheit abzulenken. Mit Spaß und Aufmunterung soll die schnellere Genesung der Kinder gefördert werden.
    Als knuddelige Verstärkung für die beiden Clowns brachten die beiden AWO-Vorsitzenden ein etwa anderthalb Meter großes Maskottchen aus Plüsch mit, das nun in der Kinderklinik ein neues zu Hause gefunden hat. Das knollennasige gelbe Etwas mit Weste und Hut hört auf den Namen Schlappi und empfängt die Besucher der Kinderklinik künftig im Wartezimmer. "Schlappi saß schon eine ganze Weile in unserer Seniorenbegegnungsstätte, aber wir finden, er passt einfach besser in die Kinderklinik."

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  • Alte Eingangshalle von Bethanien abgerissen

    Bauarbeiten für das neue Foyer des Krankenhauses liegen im Zeitplan


    Nach dem Abriss der alten Eingangshalle vor ein paar Tagen ist derzeit der Blick frei auf den ältesten Teil des Krankenhauses von 1906. (Foto: KBM/ Tanja Pickartz)

    Ein ungewöhnliches Bild bietet sich derzeit vor dem Krankenhaus Bethanien: Nach dem kompletten Abriss der alten Eingangshalle ist der Blick frei auf den ältesten Teil des Krankenhauses von 1906. "Den Abriss hat ein Bagger in weniger als zwei Tagen erledigt. Das ging recht flott", so Bethanien Pressesprecher Dirk Ruder. Bis zum Sommer baut das Krankenhaus ein neues Foyer für 2,7 Mio. Euro. "Der Abriss sollte möglichst schnell vonstatten gehen, um die Lärmbelästigung für Patientinnen und Patienten möglichst gering zu halten", so der Krankenhaus-Sprecher.

    Bislang läuft der Umbau voll nach Plan. "Glücklicherweise befinden sich in der Nähe der Baustelle keine Patientenzimmer, sodass auch die demnächst beginnenden Bauarbeiten erfolgen können, ohne dass Patienten davon belästigt sein werden", erläutert Ruder. Das alte Gebäude mit dem charakteristischen Giebel beherbergt auf der Frontseite in der ersten Etage die Röntgenabteilung und in der zweiten Etage den OP, beziehungsweise Untersuchungsräume der Frauenklinik. "Die Patientenzimmer der Frauenklinik sind zum ruhigen Innenhof oder zur Wittfeldstraße auf der Rückseite des Krankenhauses gelegen." Patientinnen, die in den nächsten Wochen in die Frauenklinik müssten, brauchen sich daher wegen möglichen Baulärms keine Sorgen zu machen.

    Die einzige Veränderung stelle für Patienten wie für Besucher derzeit der provisorische Haupteingang dar, der sich genau hinter dem großen Gebäude rechts vom alten Haupteingang befindet. "Vom Parkplatz aus, sind es ein paar Meter mehr bis ins Haus, weil man um das große Gebäude rechts herumlaufen muss", sagt Ruder. "Patientinnen oder Patienten, die nicht oder schlecht laufen können sowie die Krankenwagen dürfen den provisorischen Eingang jedoch direkt bis vor die Tür anfahren." Die Anfahrt bis direkt vor den Eingang wird tagsüber durch eine Schranke und einen Mitarbeiter des Krankenhauses geregelt, den man an seiner leuchtend gelben Jacke erkenne.
    Freie Fahrt für Notfälle am provisorischen Haupteingang des Krankenhauses Bethanien (v.l.n.r.): Oberarzt Uwe Jansen, Rettungssanitäter Wolfgang Lange, die Oberärzte Carsten Hermann, Georg Krusenbaum und Rettungssanitäter Christian Klose kümmern sich um eine Patientin. (Foto: KBM/ Tanja Pickartz)

    Das derzeitige Provisorium sei von Patienten und Besuchern gut angenommen worden, zumal der Weg zum derzeitigen Eingang mit großen Schildern gekennzeichnet sei. "Einen kleinen Nebeneingang für Monate zum viel genutzten Haupteingang eines Krankenhauses zu machen, ist in jedem Fall eine gewisse Herausforderung, aber unsere Haustechniker haben das ziemlich gut vorbereitet. Wir freuen uns, dass alles so reibungslos läuft und die Besucher Verständnis für die besondere Situation haben."


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  • „Eltern-Führerschein“ erwerben

    Neuer Kurs der Elternschule Bethanien startet am 24. Januar 2011


    Der Kurs Starke Eltern, starke Kinder wird vom Deutschen Kinderschutzbund, dem evangelischen Familienbildungswerk Moers und dem neuen evangelischen Forum angeboten

    Ein Art „Eltern-Führerschein“ können junge Mütter und Väter ab Montag, 24. Januar 2010 bei der Elternschule des Krankenhauses Bethanien erwerben. Der in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Evangelischen Familienbildungswerk Moers und dem Neuen Evangelischen Forum angebotene Kurs „Starke eltern, starke Kinder“ will das Selbstvertrauen junge Eltern stärken. „Fähigkeiten von Eltern, zum Verhandeln, zum Grenzen setzen und zum Zuhören sollen erweitert werden“, so Sabine Kühnel von der Elternschule Bethanien. „Die Kursleiterinnen wollen Familien nicht umkrempeln, sondern den Familien dabei helfen, auf ihre Art eine glückliche Familie zu sein. Wir wollen, dass Mütter und Väter mehr Freude und weniger Stress im Umgang mit ihren Kindern haben“, so die Leiterin der Elternschule.

    Während des Kurses werden zunächst individuelle Erziehungsziele formuliert und mit Hilfe von zwei speziell geschulten Elternkursleiterinnen umgesetzt. Dabei orientieren sich die Methoden der Theorievermittlung und die praktischen Übungen an den Fähigkeiten und Erfahrungen der Teilnehmer. Genau eine Woche vor dem Kursbeginn können Interessierte bei einem Infoabend am Mo, 17. Januar unverbindlich mehr über den Kurs erfahren. Treffpunkt ist um 20 Uhr der Tagungsraum im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien auf dem Krankenhausgelände (Wittfeldstr. 31). Der Elternkurs beinhaltet insgesamt zehn Kurseinheiten mit jeweils drei Unterrichtsstunden. Die Teilnahme kostet 75 Euro, eine Ermäßigung ist möglich.

    ANMELDUNG
    für den Kurs „Starke eltern, starke Kinder“ ab dem 24.1.2011 und den Infoabend am 17.1. bei der Elternschule Bethanien, Tel. 02841/200-2670, E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de

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  • Grüne Dame verabschiedet

    Annemarie Eichholtz übergibt Leitung des ehrenamtlichen Dienstes nach über zwanzig Jahren an Nachfolgerin Elke Reuter. Das Team sucht weitere Verstärkung.


    Generationswechsel im Krankenhaus Bethanien: Annemarie Eichholtz (links) übergab die Leitung bei den Grünen Damen und Herren nach über zwanzig Jahren ehrenamtlichem Dienst an Nachfolgerin Elke Reuter. (Foto: KBM)

    Nach über zwanzig Jahren ehrenamtlicher Arbeit als Grüne Dame verabschiedete das Krankenhaus Bethanien dieser Tage Annemarie Eichholtz aus ihrer Leitungsfunktion. Als einen „Dienst, der Freude macht“, beschreibt Annemarie Eichholtz ihre langjährige Tätigkeit im Krankenhaus Bethanien. Doch alles hat seine Zeit, vor allem wenn man den siebzigsten Geburtstag schon ein Weilchen hinter sich gelassen hat. „Ich habe nun ein bestimmtes Alter erreicht und darf meine Leitungsaufgabe guten Gewissens an eine jüngere Kollegin weitergeben“, sagte die 75-jährige Eichholtz bei einer kleinen Feierstunde im Altenkrankenheim Bethanien. Ganz in „Ehrenamtler-Rente“ gehen will Eichholtz indes noch nicht. Das Team der Grünen Damen will sie weiterhin tatkräftig unterstützen. Die Leitung des Teams mit allen Verpflichtungen übergab Eichholtz unterdessen an eine Nachfolgerin.

    Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner sparte bei der Veranstaltung denn auch nicht mit verdientem Lob für die altgediente Ehrenamtlerin im grünen Kittel. „Frau Eichholtz hat ihren ehrenamtlichen Dienst als Leiterin der Grünen Damen und Herren in Bethanien immer mit großer Hingabe, Gewissenhaftigkeit und viel Engagement geleistet. Das Krankenhaus hat ihr viel zu verdanken“, rühmte Pflegedirektorin Werner.

    Als neue Leiterin der Grünen Damen und Herren in Bethanien wurde Elke Reuter begrüßt, die schon seit zwei Jahren im Team der freundlichen Grünkittel ehrenamtlich mitarbeitet. „Im Laufe meiner Zeit als Grüne Dame hat mich Annemarie Eichholtz in die Organisation vieler Aktivitäten einbezogen und mich mit den Ansprechpartnern des Hauses in Kontakt gebracht. Jetzt freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe“, sagt Elke Reuter.

    Die Grünen Damen – und zunehmend auch Herren – sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Altenheimen. Sie erledigen für Patientinnen und Patienten die vielen kleinen Dinge des Alltags: So erledigen sie bei Besuchen auf den Krankenzimmern Handreichungen. Mal besorgen sie Zeitungen oder Getränke für Patienten, mal hören sie den Menschen einfach nur zu. Als grüne Dame oder Herr im Krankenhaus ist man immer ganz nah am Menschen. „Patientinnen oder Patienten, die vielleicht nicht so oft Besuch bekommen, suchen mit uns oft das Gespräch“, sagt Reuter.

    Der grüne Kittel ist das Erkennungszeichen der Grünen Damen und Herren nicht nur in Bethanien. (Foto KBM)

    Mit Elke Reuter als neuer Leiterin sucht das Team zugleich auch weitere Verstärkung. Denn manche der treuesten Grünen Damen und Herren sind inzwischen so lange dabei, dass sie die Achtzig locker erreicht haben. Das Schieben des großen Bücherwagens über die Station wird da mitunter schon schwierig. „Wir suchen Damen und Herren jeden Alters, die sich regelmäßig ehrenamtlich engagieren wollen“, wirbt Reuter. „Interessenten werden in einer unverbindlichen, vier- bis sechswöchigen Probezeit behutsam an die Aufgabe herangeführt, indem sie durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleitet werden.“

    In dieser Phase könne jeder Interessent und jede Interessentin ohne Zwang entscheiden, ob er oder sie sich gewappnet fühlt für drei bis vier Stunden in der Woche für kranke oder hilfsbedürftige Menschen da zu sein. „Das kann mitunter auch mal anstrengend sein“, berichtet Reuter. „Doch am Ende bekommt man durch den Dank der Patienten auch viel zurück“. Wer schon immer gut auf Menschen zugehen konnte, wer eine normale körperliche und geistige Fitness mitbringe und zudem Spaß am ehrenamtlichen Engagement habe, sei im Team herzlich willkommen.

    INFO
    Wer sich engagieren will: Die Grünen Damen und Herren am Krankenhaus Bethanien sind erreichbar über deren Leiterin Elke Reuter, Tel. 02841/62967 oder über die Pressestelle Bethanien unter Tel. 02841/200-2702.

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  • Training gegen Blasenschwäche

    Neue Beckenboden-Kurse im Krankenhaus Bethanien


    Der Beckenboden-Intensivkurs für Frauen beim Training mit den Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann (stehend links) und Doris Abels (stehend rechts) in der Turnhalle. (Foto: KBM)

    Am kommenden Montag (10.1.) und Freitag (14.1.) starten im Krankenhaus Bethanien der nächste Beckenboden-Intensivkurs für Frauen mit Blasenschwäche oder Harninkontinenz. Unter Anleitung von Martina Hamann und Doris Abels können Frauen mit diesem gezielten Training die Beckenbodenmuskulatur stärken.

    „Oft kann durch regelmäßiges Training sogar ein operativer Eingriff vermieden werden“, sagt Hamann, die den Freitags-Kurs als staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin leitet. Der Freitags-Kurs findet jeweils von 11.00 bis 12.30 Uhr statt. Der schon am Montag beginnende und von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Doris Abels geleitete Kurs läuft jeweils ab 19.45 Uhr.

    Das Beckenboden-Training beinhaltet insgesamt zehn Kurseinheiten, die jeweils neunzig Minuten dauern. Während des Kurses lernen die Teilnehmerinnen zahlreiche gymnastische Übungen, die bei regelmäßiger Anwendung die Beckenbodenmuskulatur stärken. Die Kursgebühr beträgt 45 Euro, die die Teilnehmerinnen zunächst vorstrecken müssen. Auf Antrag werden diese Kosten dann von der Krankenkasse erstattet.

    ANMELDUNG
    Elternschule Bethanien, Tel. 02841/200-2670
    Mail: elternschule@bethanienmoers.de


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