18.7.2011

Sicherer Schlaf fürs Baby

In der Frauenklinik Bethanien bekommt ab sofort jedes Baby einen Schlafsack geschenkt

Diese Babys schlafen süß und sicher: Über die Babyschlafsäcke aus den Händen von Pflegedienst-Bereichsleiterin Sabine Robakowski (2. v. li.) und Stationsleiterin Gabriele Henze (2. v. re.) freuen sich die beiden Kamp-Lintforter Mütter Susanne Terheggen (re) mit der kleinen Elisabeth und Mutter Vanessa Nühnen (li.) mit Tochter Jana. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

Seit dem 1. Juli schlafen die Babys aus dem Krankenhaus Bethanien besonders gut: Ab sofort bekommt jedes in Bethanien geborene Kind einen eigenen Schlafsack geschenkt. Wahlweise in den Farben gelb und grün ziert die Schlafsäcke eine lustige Schildkröte und der blaue Schriftzug "Ich bin ein Bethanien-Kind". Was auf den ersten Blick so aussieht wie eine gelungene Werbeaktion, ist allerdings weit mehr. Es geht vor allem um die Sicherheit des Neugeborenen. "Babys sollten in den ersten Lebenswochen auf keinen Fall unter losen Decken schlafen", sagt Sabine Robakowski von der Pflegedienstleitung des Krankenhauses. Auf Kopfkissen und Bettdecken sollte man verzichten, denn Überwärmungs- und Erstickungsgefahr sind potentielle Risiken, nicht zuletzt der von Eltern gefürchtete Plötzliche Kindstod. "Mit den Schlafsäcken sind Eltern und Babys auf der sicheren Seite", so die gelernte Kinderkrankenschwester Robakowski. "Auf diese Weise tun wir viel für einen optimalen Start ins Leben. Deswegen verschenken wir die Schlafsäcke gern."
Die beiden Kamp-Lintforter Mütter Susanne Terheggen (re) mit der kleinen Elisabeth und Mutter Vanessa Nühnen (li.) mit Tochter Jana freuen sich über die Schlafsäcke von der Wochenstation. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

Als Leiterin der Bethanien-Wochenstation weiß auch Gabriele Henze, wie man Babys nach der Entlassung aus dem Krankenhaus viele süße Träume und den Eltern weitgehend sorgenfreie Nächte beschert. "Der Schlafsack ist ebenso wichtig wie die richtige Schlafumgebung für das Baby." Im ersten Lebensjahr sollten Babys mit im Elternschlafzimmer übernachten. "Aber bitte nicht im Elternbett." Außerdem sei unbedingt auf eine rauchfreie Umgebung im Schlafzimmer zu achten. "Da, wo ein Baby schläft, ist keine Raucherlounge", mahnt die Schwester langjährige Stationsleiterin. Damit junge Eltern nichts falsch machen, erhalten sie von den Stationsschwestern mit dem Schlafsack auch einen Infoflyer mit wichtigen Tipps. Für Eltern, denen die Schlafsäcke bei der Entlassung aus dem Krankenhaus noch nicht individuell genug sind, hält die Wochenstation einen besonderen Clou parat: Ein Mal wöchentlich kommt eine Stickdesignerin auf die Station und stickt für ein paar Euro mit einer speziellen Nähmaschine Namen, Geburtsdatum und Gewicht des neuen Erdenbürgers auf den Schlafsack.

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