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Presseteam

21.11.2011

Verdiente Hebammen verabschiedet

Hebammenverband Niederrhein-Moers tagte im Krankenhaus Bethanien

Der Kreisverband des Deutschen Hebammenverbands am Niederrhein verabschiedete Angelika Josten (2.v.l.) als langjährige Bundes- und Landesverbandsvorsitzende und Cilly Fleuren (2.v.r.) als Geschäftsführerin der Hebammenzentrale Niederrhein. Dankesworte sprachen die Kreisvorsitzende Petra-Onasch-Szerman (li.) und Stellvertreterin Kathrin Quinders (re.), die beide als Hebammen im Krankenhaus Bethanien tätig sind. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
Zwei verdiente Hebammen verabschiedete der Kreisverband des Hebammenverbands Moers-Niederrhein dieser Tage aus ihrer Funktion. Für insgesamt dreißig Jahre engagierter berufspolitischer Tätigkeit dankten die Hebammen von Niederrhein Angelika Josten als langjähriger Bundes- und Landesvorsitzenden des Deutschen Hebammenverbands. Die 64-jährige Josten war zwischen 1989 und 1993 Präsidentin des Bundesverbands der Hebammen und leitete mehrere Jahre auch den Landesverband, in dem rund 3.500 Hebammen organisiert sind.

Zur ihrer Verabschiedung hatte die oberste Hebamme des Rheinlands eigens den mit 150 Hebammen größten Kreisverband in Nordrhein-Westfalen besucht. In einer Dankesrede

erinnerte Petra Onasch-Szerman als Kreisvorsitzende des Hebammenverbands am Niederrhein daran, dass Josten seit den achtziger Jahren Vieles durchgesetzt oder

wiederbelebt habe, was heute für Schwangere und Hebammen selbstverständlich und kaum wegzudenken sei: Vorsorge durch Hebammen, Geburtsvorbereitung und nicht zuletzt die Wochenbettbetreuung. "All das gab es in den 80er Jahren noch nicht oder nicht mehr. Und deswegen folgten wir Hebammen gerne Angelika Jostens Ruf", so die Kreisvorsitzende Onasch-Szerman, die die zugleich Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien ist.

Über die Verbandstätigkeit hinaus verbindet die beiden Frauen ein ganz besonderes Ereignis: Onasch-Szerman hatte als junge Hebamme an der Uni-Frauenklinik in Bonn die Geburt ihrer späteren Verbandspräsidentin Josten betreut. "So haben wir uns tatsächlich im Kreißsaal kennen gelernt", verriet Onasch-Szerman. Josten war später Lehrerin für Hebammenwesen an der Uni-Frauenklinik in Bonn. Für ihre Verdienste um die Belange der Hebammen ist die in Meckenheim lebende Josten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. "Weiterhin Festigung des Berufsstandes Hebamme durch leistungsgerechte Bezahlung in Kliniken und bei freier Tätigkeit", wünscht sich Josten für ihre Kolleginnen. Dies sei nur möglich "mit Unterstützung der Gesundheitspolitiker und der Krankenkassen“, so Josten.

Zugleich dankten die Geburtshelferinnen bei ihrer Kreisversammlung im Krankenhaus Bethanien Cilly Fleuren aus Geldern-Walbeck. Fleuren war mehr als 15 Jahre

Geschäftsführerin der Hebammenzentrale Niederrhein e.V. und werde allen Hebammen vor Ort wegen ihrer „sehr akkuraten und sehr verlässlichen Arbeitsweise“ in guter

Erinnerung bleiben, wie Onasch-Szerman unter Beifall betonte. "Eine Bessere als diese hervorragende Kollegin hätten wir kaum bekommen können", so Kreisverbandschefin. Fleuren tritt nach insgesamt 40 Dienstjahren den Ruhestand an. Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung brachte das Frauenquartett von Barbershop Blend den beiden geehrten Hebammen ein Ständchen in dem es ironisch vor allem um die Herren der Schöpfung ging.

Die Kreisversammlung des Hebammenverbands in Bethanien hatte sich einen Tag lang dem Thema "HIV in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett" gewidmet.
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