20.12.2011

Facebook-Freunde von Markus Grimm spendeten für Kinderklinik

Moerser Künstler rief im Internet zu Spendenaktion auf / Bürgermeister Ballhaus kam mit in die Kinderklinik

Viel Spielzeug für's Spielzimmer der Kinderklinik (v.l.n.r): Kinderkrankenschwester Ilka Prangen, Markus Grimm, Chefarzt Dr. Michael Wallot, Oberarzt Dr. Thomas Geerkens, Bürgermeister Norbert Ballhaus. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

Ein Kleintransporter voll mit Spielwaren fuhr jetzt kurz vor Weihnachten für eine ganz besondere Bescherung vor der Kinderklinik Bethanien vor. Der Sänger und Künstler Markus Grimm hatte im Internet auf Youtube und auf Facebook dazu aufgerufen, neuwertiges Spielzeug und gut erhaltene Kindersachen für die kranken Kinder in der Kinderklinik zu spenden. Da das Moerser Rathaus als Sammelstelle für die Aktion fungiert hatte, ließ es sich Bürgermeister Norbert Ballhaus nicht nehmen, Markus Grimm zur Spendenübergabe eigens nach Bethanien zu begleiten. "Aus ganz Deutschland waren in den letzten Wochen Weihnachtsgeschenke für die Kinderklinik im Rathaus eingetroffen. Die Postboten mussten etliche Dutzend Pakete schleppen", weiß Bürgermeister Ballhaus. Am Ende waren es fünf Rollcontainer aus allen Gegenden Deutschlands, die bei Transport vom Moerser Rathaus nach Bethanien einen ganzen Kleintransporter füllten. Ehrensache, dass Ballhaus bei der Anlieferung auf die Kinderstation tatkräftig mit anpackte.

Diese Spende rockt die Kinderklinik (v.l.n.r.): Die Kinderkrankenschwestern und stellvertretenden Stationsleitungen Andrea Otten und Ilka Prangen, Oberarzt Dr. Thomas Geerkens und Markus Grimm. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

Für Markus Grimm ist die bereits zum zweiten Mal zugunsten Bethaniens durchgeführte Aktion damit ein voller Erfolg: "Ich freue mich jedes Mal zu sehen, wie viel Engagement zusammenkommt, wenn ich meine über 4.000 Facebook-Freunde anspreche. Ich bin stolz, wenn aus virtuellen Freunden, echte Menschen und Helfer werden", dankte Grimm allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktion. Neben Privatleuten hatten auch der bekannte Spieleverlag Ravensburger, die Agentur Wildcard Communications aus Krefeld und andere Firmen gespendet. Sogar eine große blaue Tankstelle aus Asberg legte spontan Geschenke dazu. "Ich war da zum Tanken und habe denen einfach von der Aktion erzählt. Da haben die mir sofort ein paar DVDs mit Kinderfilmen in die Hand gedrückt und gesagt: Hier nimm mit!", erzählt der Sänger, der gerade der gerade mit Drehbucharbeiten zu einem Kinofilm und Aufnahmen seiner Band beschäftigt ist.
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